Am Dreifaltigkeitssonntag
Bischof Alois Schwarz feierte Gottesdienst mit seinen Followern
- Nach dem Gottesdienst kam Bischof Alois Schwarz mit vielen Followern ins Gespräch.
- Foto: Diözese St. Pölten
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Am Dreifaltigkeitssonntag hatte die Diözese St. Pölten Follower von Bischof Alois Schwarz, also Menschen, die ihm in den Sozialen Medien folgen, zur „Followermesse“ eingeladen – und viele aus Nah und Fern folgten der Einladung.
In seiner Predigt ging der Bischof auf den Begriff Dreifaltigkeit ein, eine Art „Kennwort“ für Christen. „Denn wenn man dieses Wort kennt, dann geht eine ganz Welt des Universums unserer christlichen Religion auf.“ Im Gegensatz zu leichter verständlichen Festen wie Weihnachten oder Ostern sei das Dreifaltigkeitsfest schwerer zu begreifen, so der Bischof, weil es alles zusammenfasse.
Der Bischof ging in seiner Predigt weit zurück zur Entwicklung des Menschen und betonte, dass es Grenzen des rein physikalischen Verständnisses gibt. Der Glaube aber eröffne einen Zugang zu einem „Universum des Unbegreifbaren“.
Die Bibel beschreibt den Menschen als von Gott geschaffen und geliebt. „Leben und Liebe gehören untrennbar zusammen“, betonte Bischof Schwarz. Trotz menschlichen Misstrauens bleibt Gott den Menschen treu, begleitet sie und schließt einen Bund mit ihnen.
In Jesus Christus zeigt Gott seine Liebe am deutlichsten: Er wird Mensch, lebt Liebe vor und stirbt für die Menschen. Doch der Tod wird überwunden – Gott schenkt neues Leben und den Heiligen Geist, der in den Menschen weiterwirkt und sie sendet, diese Liebe in die Welt zu tragen. „Und so ist eine Wellenbewegung entstanden von einem Gott, der Menschen ins Leben liebt, der selber Mensch wird und seinen Geist der Welt überträgt.“ Das alles schwinge mit, wenn er an die Dreifaltigkeit denke. Als Christen wissen wir, so der Bischof, dass es einen Gott gibt, dessen Name lautet „Ich bin da und ich werde für dich da sein.“
Gespräch mit Followern
Bei der anschließenden Agape im Sommerrefektorium kam der Bischof mit seinen Followern ins Gespräch. Unter ihnen Franz Kropik aus Bad Großpertholz. Der mehrfache Welt- und Europameister der Senioren in der Disziplin Gehen schwärmte: „Bischof Schwarz hat viele interessante Ideen, die nicht so angestaubt sind. Für meinen Glauben nehme ich aus seinen Postings oft etwas für mich mit.“
Philipp Maschl, ORF-Mitarbeiter aus Traismauer, schlug in die selbe Kerbe: „Ich folge dem Herrn Bischof schon längere Zeit und finde es super spannend, wie er das macht und auch ganze neue Zielgruppen anspricht. Ich finde das vorbildlich, denn mir ist wichtig, dass die Kirche erhalten bleibt.“
Gabriele Dernesch aus St. Valentin: „Ich schätze Bischof Schwarz persönlich und bin als Religionspädagogin begeistert, dass er keine Fragen scheut und oft pointierte und sehr verständliche Antworten auf Fragen von jungen Menschen gibt. Das kann nicht jeder!“
Im Rahmen der Agape wurden auch jene Sieger mit einem Genusskorb ausgezeichnet, die ihre Hoffnungsworte auf die Wand der Hoffnung (wand-der-hoffnung.dsp.at) geschrieben hatten. Die Wand wurde auf der Homepage der Diözese nach dem Heiligen Jahr 2025 eingerichtet. Bis Ende Mai wurden dort über 10.000 Worte der Hoffnung eingeschrieben.
Autor:Kirche bunt Redaktion aus Niederösterreich | Kirche bunt |
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