Wort zum Sonntag

Beiträge zum Thema Wort zum Sonntag

Texte zum Sonntag

6.Sonntag der Osterzeit: Helene Renner
Liebe ist nicht nur ein Wort ...

Liebe ist nicht nur ein Wort, Liebe das sind Worte und Taten ... – so textet ein bekanntes Lied. Auch Jesus spricht so ähnlich zu den Jüngern in seiner Abschiedsrede, wie es im Evangelium zu diesem Sonntag heißt: „Wer meine Gebote hat und sie hält, der ist es, der mich liebt; wer mich aber liebt, wird von meinem Vater geliebt werden und auch ich werde ihn lieben und mich ihm offenbaren.“ Seine Gebote wollen nicht leeres Reden von Liebe, sondern sie verlangen Taten der Liebe. „Wenn ihr mich...

  • 06.05.26
Texte zum Sonntag
Autorin Helene Renner fragt: Dürfen wir uns auf eine himmlische Wohnung freuen, die ganz individuell für jeden und jede vorbereitet ist? Ein Platz zum Glücklichsein für ewig? Was für eine schöne Vorstellung! 
 | Foto: fotobieshutterb - adobe.stock.com
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5.Sonntag in der Osterzeit: Helene Renner
Träume können wahr werden

Träumen nicht viele davon, in eine fertige Wohnung einzuziehen, eine Wohnung, in der alles bereit ist, was man braucht, um zufrieden und glücklich zu sein? Träume sind Schäume, sagt ein altes Sprichwort. Selten werden Träume wahr, außer man strengt sich sehr dafür an und findet Hilfe durch gute Freundinnen und Freunde. So ein guter Freund ist nach dem heutigen Evangelium Jesus: Im Haus meines Vaters sind viele Wohnungen und ich gehe, um für euch einen Platz vorzubereiten. Ist der Himmel ein...

  • 28.04.26
Texte zum Sonntag

3.Sonntag in der Osterzeit: Abt Nobert Lesovsky
Die Augen des Herzens

Wir begegnen im Evangelium vom Sonntag den Jüngern am See Gennesaret, ihrem Ursprung, dort, wo sie Jesus zum ersten Mal trafen. Hinter ihnen liegen die tiefen Erschütterungen in Jerusalem. Leiden, Folter, Verrat, Tod, Angst und Furcht. Nun sind sie scheinbar zurück im Alltag, gefangen im mühsamen, oft entmutigenden Fischen. Ihr Gespräch klingt banal: „Ich gehe fischen … Ich gehe mit …“ – kein Anklang an große Offenbarungen. Diese Szene holt uns ab, genau da, wo wir oft sind: beschäftigt mit dem...

  • 16.04.26
Texte zum Sonntag
Palmprozession 2025 in Ertl mit Pfarrmoderator Alexander Fischer.  | Foto: Franz Krendl
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Palmsonntag 26: Mag. Alexander Fischer
Menschen spüren, hier passiert etwas Entscheidendes

Manchmal gibt es Situationen, in denen plötzlich alles anders ist als sonst. Der gewohnte Alltag wird unterbrochen. Menschen reagieren intensiver, Gefühle gehen hoch, vieles wirkt größer als gewöhnlich. Man könnte sagen: Es ist ein Ausnahmezustand. Hoffen auf neue Zeit Der Palmsonntag erzählt von einer solchen Situation. Die Evangelien berichten, wie Jesus in Jerusalem einzieht. Die Menschen stehen an den Straßen, sie breiten ihre Mäntel aus, sie schwenken Palmzweige und rufen: „Hosanna dem...

  • 25.03.26
Texte zum Sonntag

5.Fastensonntag/26: Dr. Isaac Padinjarekuttu
Wer ist Jesus? Er ist der Messias

Am fünften Fastensonntag hören wir die dritte lange Erzählung aus dem Johannesevangelium in der Fastenzeit: die Auferweckung des Lazarus. Zusammen mit der Begegnung Jesu mit der Samariterin und der Heilung des Blindgeborenen bildet diese Geschichte eine bewusst ausgewählte Reihe von Evangelien für die Fastenzeit. In der Osternacht wurden und werden Erwachsene getauft und die Evangelien der Fastenzeit dienen dazu, sie Schritt für Schritt in den Glauben einzuführen. Jesus: Wasser, Licht und das...

  • 19.03.26
Texte zum Sonntag
Gott sieht unser Herz. Weil er das Herz sieht, handelt er anders, als es Menschen oft tun.  
 | Foto: deagreez - adobe.stock.com
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4.Fastensonntag/26: Dr. Isaac Padinjarekuttu
Fastenzeit als Einladung zu lernen, wie Gott sieht

Das „Sehen“ ist das Thema dieses vierten Fastensonntags. Jesus begegnet einem Mann, der von Geburt an blind ist, und öffnet ihm die Augen. Zum ersten Mal in seinem Leben kann er sehen. Doch diese Erzählung spricht nicht nur vom körperlichen Sehen. Sie führt uns tiefer, hin zu einem Sehen des Herzens. Die Jünger stellen zunächst eine Frage, die auch uns vertraut ist: Wer hat gesündigt, dass dieser Mann blind geboren wurde? War er es selbst oder seine Eltern? Sie suchen nach einer Ursache, nach...

  • 11.03.26
Texte zum Sonntag

3.Fastensonntag 26: P. Leonhard Obex
Zum Wasser des ewigen Lebens gelangen

Meine Großmutter hat mir oft erzählt, dass früher die Brunnen im Dorf der Treffpunkt schlechthin waren. Man hat die Tiere dorthin zur Tränke getrieben, das Trinkwasser geholt, wenn man keinen eigenen Brunnen hatte, und teilweise wurde dort sogar die Wäsche gewaschen. Wenn wir diese Tatsache in der Geschichte unserer Dörfer betrachten, können wir sehr gut nachvollziehen, wie wichtig damals ein Brunnen – das Wasser – besonders in den wasserarmen Regionen war. Unser Brunnen im Evangelium hatte...

  • 04.03.26
Texte zum Sonntag
Verklärungskirche am Berg Tabor in Israel. 
 | Foto: Gerald Mayer / Adobe.stock.com
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2.Fastensonntag 26: P. Leonhard Obex
Wann haben wir Tabor-Stunden erlebt?...

Wer hatte sie nicht schon einmal – eine Tabor-Stunde. Ein Erlebnis, ein Tag, eine Begegnung, bei der man sich innerlich wünschte, dass die Zeit stehenbleiben soll und dass dieses Glücksgefühl niemals vorbei geht. Genau eine solche Situation begegnet uns im heutigen Evangelium. Petrus, Jakobus und Johannes sind derart ergriffen und innerlich bewegt von den übernatürlichen Vorgängen am Berg, dass sie diese festhalten wollen, sogar Hütten wollen sie errichten, um dieses Glück zu bewahren. Doch...

  • 25.02.26
Texte zum Sonntag

1.Fastensonntag 26: H. Mauritius Lenz
Fastenbrechen oder sich festmachen im Glauben

Breaking bad“, was im Deutschen sinngemäß bedeutet, vom rechten Weg abzukommen, ist der Titel einer erfolgreichen US-amerikanischen Fernsehserie. Es wird die Geschichte eines biederen Chemielehrers und Familienvaters namens Walter White erzählt, der eines Tages mit einer Krebsdiagnose konfrontiert wird. Da die zu erwartenden hohen Behandlungskosten durch seine Krankenversicherung nicht gedeckt sind, steht die Familie vor einem schier unlösbaren Problem. Der Sohn ist noch unversorgt und seine...

  • 18.02.26
Texte zum Sonntag
Szene aus dem Film Don Camillo und Peppone. | Foto: Alamy
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6. Sonntag im JK26: H. Mauritius Lenz
Herr, lähme meine Fäuste

In Giovannino Guareschis heiteren Erzählungen über den Priester Don Camillo und seinen Kontrahenten Peppone wird auch eine Beichtszene geschildert. Ein wenig religiöse Tradition hat sich der kommunistische Bürgermeister von Brescello doch bewahrt, sodass er sich in aller Demut im Beichtstuhl hinkniet und seine Sünden bekennt. Dabei kommt unter anderem zur Sprache, dass sich der Pönitent (Beichtende) sogar einmal gegen den hochwürdigen Pfarrer vergangen hat. Der impulsive Gottesstreiter würde...

  • 12.02.26
Texte zum Sonntag

5. Sonntag im JK 26: P. Jakob Deibl
"Im Finstern erstrahlt er als Licht den Redlichen"

Wie am vergangenen Sonntag möchte ich auch diese Woche in meiner Auslegung der Schriftlesungen von dem für heute vorgesehenen Psalm den Ausgangspunkt nehmen, und zwar von dem wunderbaren Vers: „Im Finstern erstrahlt er als Licht den Redlichen“ (Ps 112,4). Hier wird die Thematik des Lichtes eng mit Gott verbunden: Er erstrahlt den Menschen als Licht in der Finsternis – Licht als Metapher für Gott. Das Lichtmotiv kann uns auf dem Weg durch die Texte des heutigen Sonntags leuchten. In einer...

  • 04.02.26
Texte zum Sonntag
„Er setzte sich … und lehrte sie.“ Detail aus dem Fastentuch von Sepp Jahn und Edith Hirsch im Dominikanerinnenkloster Kirchberg am Wechsel.  | Foto: kathbild.at / Franz Josef Rupprecht
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4. Sonntag im JK 26: P. Jakob Deibl
"Selig, wer seine Hoffnung auf Gott, den Herrn, setzt"

Für die Sonntage sind jeweils vier Schrifttexte vorgesehen: zwei Lesungen (zumeist eine aus dem Alten und eine aus dem Neuen Testament), ein Psalm und eine Perikope aus den Evangelien. Oft gehen die Auslegungen vom Evangelium aus und suchen eine Verbindung zu den Lesungen. Selten spielt dabei der Psalm eine Rolle, inhaltliche Akzente werden kaum aus ihm gewonnen. Wäre es nicht auch einmal interessant, den Zugang zu den Lesungstexten ausgehend vom Psalm zu wählen? Für den heutigen Sonntag ist...

  • 28.01.26
Texte zum Sonntag

3.Sonntag im JK 26: P. Siegfried Kettner
Aus Fischern werden Menschenfischer

Das Evangelium führt uns an den Beginn des öffentlichen Wirkens Jesu nach Galiläa. Hier geschieht Unerwartetes: in den Alltag der Fischer am See Gennesaret tritt Gott ein. Nicht durch ein Wunder, sondern durch das Wort Jesu. Als Jesus den Brüderpaaren Simon Petrus und Andreas und Jakobus und Johannes begegnet, nutzt er ein Bild, das ihre gesamte Existenzgrundlage widerspiegelt: „Kommt her, folgt mir nach! Ich werde euch zu Menschenfischern machen (Mt 4,19).“ Das Motiv des Menschenfischens ist...

  • 21.01.26
Texte zum Sonntag

Taufe des Herrn, 2026: GV Christoph Weiss
Ich bin Gottes geliebter Sohn, ...

Erste Schulwoche in der Volksschule: Als Religionslehrer und zugleich Pfarrer begleite ich die Schülerinnen und Schüler in die Pfarrkirche zum gemeinsamen Eröffnungsgottesdienst. Für einige von ihnen ist es das erste Mal, dass sie bewusst eine Kirche betreten. Die einen schauen staunend herum, andere wissen nicht, wie sie sich verhalten sollen. „Was mache ich hier?“, fragt mich ein sechsjähriger Bub, der vor wenigen Tagen in der ersten Klasse begonnen hat und beim Weihwasserbecken neben mir...

  • 07.01.26
Texte zum Sonntag

4.Adventsonntag: Bischof Alois Schwarz
Die Gnade, glauben zu dürfen

Wir nähern uns in großen Schritten dem Weihnachtsfest und es könnte sein, dass ich Sie, liebe Leserin, lieber Leser, damit in große Unruhe versetze, weil es noch so vieles zur Festvorbereitung zu tun gibt. Vielleicht hadern Sie auch manchmal mit dieser Botschaft, die sich ja schwer beweisen, sondern vielmehr bloß glauben lässt. Doch genau dahinein möchte uns der Prophet Jesaja an das Ziel unseres Weges erinnern. Das Zeichen, das wir für unseren Glauben an Gott erhalten, ist die Hoffnung darauf,...

  • 19.12.25
Texte zum Sonntag

3. Adventsonntag: Bischof Alois Schwarz
Über die Kunst des Loslassens

Der dritte Sonntag auf unserem Weg durch den Advent lässt uns innehalten und durchatmen. Sonntag der Freude: Gaudete! Dieser Sonntag ermutigt und motiviert uns, dranzubleiben. Wir werden daran erinnert, wofür sich dieser unser gewählter Weg lohnt, nämlich Gott im Kind von Betlehem schauen zu können. Der Weg kann schon manchmal anstrengend geworden sein und Ermüdung tritt ein. Der Prophet Jesaja motiviert in der ersten Lesung dazu: „Stärkt die schlaffen Hände und festigt die wankenden Knie! Sagt...

  • 10.12.25
Texte zum Sonntag

2. Adventsonntag: Bischof Alois Schwarz
Dem Herrn die Straße frei machen

Begonnen hat der Advent mit dem Festlegen eines Zieles, um Gott nahe sein zu können. In den Texten der Heiligen Schrift zum 2. Adventsonntag werden wir eingeladen, den Weg zu Gott zu überdenken, denn der Sinn und das Ziel sind es, Gott mit reinem Herzen zu begegnen. Jedem großen Fest im Kirchenjahr geht eine Zeit der Besinnung und der Möglichkeit zur Umkehr voraus. So ist auch der Advent eine Zeit des Überdenkens der eigenen Schritte und des eigenen Weges sowie im Erkennen, wo unser Leben eine...

  • 04.12.25
Texte zum Sonntag

Weihetag der Lateranbasilika: Manuel Sattelberger
Als Kirche gehören wir zu Jesus Christus

Jeder Rom-Pilger besucht die eindrucksvolle Lateran-Basilika und die dazugehörende Taufkapelle. Auf der Spitze der Hauptfassade grüßt und segnet Jesus, der Auferstandene – mit dem Kreuz in Händen –, die Menschen, zieht sie förmlich zu sich hin. „Sie“, gemeint ist das Kirchengebäude, ist „Mutter und Haupt aller Kirchen der Stadt Rom und des Erdkreises“. Und weil wir hier in Österreich auch zum Erdkreis gehören, feiern auch wir dieses Kirchweihe-Fest, heuer besonders „prominent“ an einem Sonntag!...

  • 06.11.25
Texte zum Sonntag
Friedhof in Zwettl: „Was wir sind, werdet ihr sein.“ | Foto: Manuel Sattelberger
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Allerseelen 2025: Manuel Sattelberger
Gott hat uns das Leben geschenkt

Heuer fällt das Hochfest Allerseelen auf einen Sonntag! Gott sei Dank, denn der Allerseelen-Tag steht oft im Schatten des Allerheiligen-Festes! Für mich sind diese beiden Tage wie die zwei Seiten einer Medaille, auf beiden Seiten ist eine große Hoffnung eingeprägt. Je älter ich werde, ich bin ja auch schon 44 Jahre alt, desto mehr berührt mich ein Spaziergang durch meinen Heimatfriedhof in Petzenkirchen. Mit vielen Namen auf den Grabsteinen verbinde ich ganz konkrete Mitmenschen! Dort finde ich...

  • 29.10.25
Texte zum Sonntag
Der Pharisäer und der Zöllner im Tempel – das Gemälde von Lucas Cranach (vermutl. 1472-1553) befindet sich im Museo Lázaro Galdiano in Madrid. 
 | Foto: Foto: Madrid, Museo Lázaro Galdiano
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30. Sonntag 2025: P. Sebastian Dumont
Barmherigkeit Gottes für die Demütigen

Einer von den Gesichtspunkten der Frohen Botschaft, die der Evangelist Lukas betont, ist die Barmherzigkeit Gottes, die den Demütigen erwiesen wird. Der Herr sehnt sich danach, uns an sich zu ziehen, indem er seine Barmherzigkeit in jene demütigen Herzen ergießt, die sich ihrer Sünde bewusst sind und die in seine bedingungslose Liebe vertrauen. Das können wir an drei Texten sehen, die nur im Evangelium nach Lukas zu finden sind. Vielleicht sind das wir und der Herr will uns ändern ... Vor allem...

  • 22.10.25
Texte zum Sonntag

29. Sonntag 2025: Pater Franz Gassner
„Ohne Gebet ist Mission zwecklos“

Die heilige Theresia von Lisieux, Patronin der Weltmission, sagte: „Il vaux mieux parler a Dieu, que de parler de Dieu“ – „Es ist besser zu Gott zu sprechen, als über ihn zu sprechen.“ Mit Gott sprechen, zu ihm beten, ist also sehr wichtig, ist von hoher Bedeutung! Gott ist uns immer zutiefst verbunden, er ist an unserer Seite, „er schläft nicht‘ (Psalm 121), er setzt sich für uns ein, wenn wir uns an ihn wenden! Für den Gründer der Steyler Missionare, den heiligen Arnold Janssen SVD...

  • 15.10.25
Texte zum Sonntag
Jährlich wird im Marienheiligtum Ozjornoe im Norden Kasachstans an das Wunder von 1941 erinnert.  | Foto: zVg
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27. Sonntag 2025: P. Leopold Kropfreiter
Herr, stärke unseren Glauben

Herr, stärke unseren Glauben! Diese Bitte steht heute am Anfang des Sonntagsevangeliums. Die Apostel haben schon einige Zeit mit Jesus verbracht. Er hat sie berufen und ausgesandt, das Evangelium zu verkünden. Sie sind mit ihm durch Galiläa gezogen, haben sein Wort und seine Taten gesehen. Gleichzeitig haben sie auch Schwierigkeiten, Begrenzungen und Ablehnung erlebt. Die Apostel spüren: ohne einen tiefen und lebendigen Glauben geht es nicht! 1) Doch was bedeutet eigentlich das Wort „Glauben“?...

  • 01.10.25
Texte zum Sonntag
Der Meister des „Goldenen Codex“ in Echternach stellt die Lazarus-Geschichte wie in einem Comic in drei aufeinanderfolgenden Szenen dar: Lazarus vor der Tür des Reichen – Lazarus stirbt, Engel tragen seine Seele in den Schoß Abrahams – der Tod des reichen Mannes und seine absolute Verdammnis. | Foto: The Yorck Project (2002) / gemeinfrei
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26. Sonntag 2025: Mag. Alexander Fischer
Wer vor Gott wirklich reich ist

Zweimal werden im Evangelium dieselben Personen geschildert: der reiche Prasser und der arme Lazarus. Ein lebendiges Bild entsteht wahrscheinlich vor unserem geistigen Auge, wenn wir die Schilderung hören oder lesen. Sehr detailreich wird von Jesus der Reichtum des Mannes geschildert; sein luxuriöser Lebensstil erscheint uns fast mit Händen greifbar. Noch ausdrucksstärker wird der arme Lazarus gezeichnet: Er liegt draußen vor dem Haus; und anstatt dass er vom Abfall der Speisen essen, sozusagen...

  • 24.09.25
Texte zum Sonntag
Das Gleichnis vom unredlichen Verwalter. Gemälde von
A. N. Mironov (*1975). | Foto: Mironov, Wikimedia Commons
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25. Sonntag 2025: Prof. Josef Spindelböck
Das Tun der Bösen und die Gerechtigkeit

Woran hängt unser Herz? Was ist uns wirklich wichtig im Leben? Diese entscheidenden Fragen für uns ganz persönlich zu klären sind wir eingeladen, wenn wir an diesem Sonntag mit den Texten der Lesungen und des Evangeliums konfrontiert werden. Schon die alttestamentliche Lesung aus dem Buch des Propheten Amos weist uns die Spur: Da geht es darum, dass der Prophet im Namen Gottes die Habgier und Gewinnsucht mancher Menschen kritisiert. Sie verlassen die Wege der Gerechtigkeit und übervorteilen...

  • 24.09.25

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