5.Sonntag in der Osterzeit: Helene Renner
Träume können wahr werden

Autorin Helene Renner fragt: Dürfen wir uns auf eine himmlische Wohnung freuen, die ganz individuell für jeden und jede vorbereitet ist? Ein Platz zum Glücklichsein für ewig? Was für eine schöne Vorstellung! 
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Träumen nicht viele davon, in eine fertige Wohnung einzuziehen, eine Wohnung, in der alles bereit ist, was man braucht, um zufrieden und glücklich zu sein?

Träume sind Schäume, sagt ein altes Sprichwort. Selten werden Träume wahr, außer man strengt sich sehr dafür an und findet Hilfe durch gute Freundinnen und Freunde. So ein guter Freund ist nach dem heutigen Evangelium Jesus: Im Haus meines Vaters sind viele Wohnungen und ich gehe, um für euch einen Platz vorzubereiten. Ist der Himmel ein Platz mit vielen Wohnungen? Nicht von einer großen Wohnung für alle, spricht Jesus, sondern von vielen Wohnungen.

Himmlische Wohnung soll verdient werden

Doch Wohnungen bekommt man nicht umsonst, hier nicht und dort nicht. Auch eine himmlische Bleibe soll verdient werden. Ein Stück weit können wir uns den Himmel verdienen durch unser lebenslanges Bemühen, Jesu Weg zu gehen, ihm nachzufolgen. Der Herr hat uns durch sein Leben diesen Weg gezeigt, er selbst hat ihn vorgelebt. Sein Weg ist nicht immer leicht, ja, er ist anspruchsvoll.

Wir dürfen uns von Herzen freuen, weil wir uns erlöst wissen durch Jesu Tod und Auferstehung und dies einmünden wird in unsere Auferstehung.

Manchmal müssen wir wie Thomas nach dem Weg fragen, weil wir durch unser geschäftiges, lautes Leben die Orientierung verloren haben und nicht weiter wissen. Doch wir sind nicht alleingelassen, Jesus selbst ist mit uns unterwegs: Ich bin der Weg zum Vater, sagt er auch uns.

In seiner Nachfolge werden auch wir „anecken“. Es kann sein, dass wir von manchen in unserer Umgebung lächerlich gemacht werden, es kann Spott geben und man wird uns nicht ernst nehmen.

Doch: Euer Herz lasse sich nicht verwirren, glaubt an Gott und glaubt an mich, sagt Jesus, und ihr werdet aus diesem Glauben heraus große Werke vollbringen.

Leider sind wir in unserem Tun von diesem Anspruch weit entfernt, unsere Werke sind klein und oft unscheinbar, weil auch unser Glaube klein und oft nicht spürbar ist.

Und doch brauchen wir nicht verzagen: Wenn wir uns nach Kräften bemühen, unseren Glauben wieder neu im Licht von Ostern zu erfrischen, werden wir die Hilfe und Begleitung Jesu auf unserem Lebensweg wieder deutlich spüren. Gottes Geist wird uns führen und leiten. Wenn wir uns darauf einlassen wird Er – Gott – hinzufügen, was an unserem Tun fehlt. Gott wird vollenden, was wir ihm und unseren Mitmenschen schuldig bleiben.

Wir sind ein auserwähltes Volk

Als Christengemeinde sind wir tatsächlich ein auserwähltes Volk, denn welche Religion schenkt so viel wie unsere? Wir dürfen uns von Herzen freuen, weil wir uns erlöst wissen durch Jesu Tod und Auferstehung und diese Erlösung einmünden wird in unsere eigene Auferstehung. Wir dürfen glauben, dass auch für uns nicht das Grab oder die Urne das Ende bedeutet, sondern uns ein neues Leben geschenkt wird, ein Leben in göttlicher Fülle, in den Wohnungen, die uns erwarten.

Wir werden damit nicht vertröstet, sondert getröstet. Weil Gott in Jesus das menschliche Leben geteilt hat, alle unsere Ängste und Sorgen kennt, dürfen wir uns darauf verlassen, dass er mit uns ist in allen Lebenssituationen und uns auch im Tod nicht verlässt.
Jesus geht voraus, um uns einen Platz in den himmlischen Wohnungen zu bereiten, Wohnungen, in denen wir geborgen sein werden auf ewig. Wir werden einen Platz haben, der uns beglücken wird und selig macht für alle Zeit.
Der Traum wird wahr werden …

Autorin Helene Renner fragt: Dürfen wir uns auf eine himmlische Wohnung freuen, die ganz individuell für jeden und jede vorbereitet ist? Ein Platz zum Glücklichsein für ewig? Was für eine schöne Vorstellung! 
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Helene Renner | Foto: zVg
Autor:

Kirche bunt Redaktion aus Niederösterreich | Kirche bunt

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