Bischof Schwarz
Große Sorgen wegen Dürre und um Landwirtschaft
- Bischof Alois Schwarz zeigt sich besorgt wegen der Trockenheit und den wirtschaftlichen Belastungen für die Landwirtschaft
- Foto: zVg
- hochgeladen von Kirche bunt Redaktion
Hitze, Dürre, Notverkäufe und Futterknappheit: Die Folgen des Klimawandels setzen Österreichs Landwirtschaft unter Druck. Für den in der Bischofskonferenz für Landwirtschaft zuständigen Bischof Alois Schwarz sind die bäuerlichen Betriebe zugleich Betroffene und wichtige Akteure im Klimaschutz.
Angesichts von Trockenheit und wirtschaftlichen Belastungen brauche es für die Landwirtschaft faire Rahmenbedingungen, Solidarität und Wertschätzung, erklärte Schwarz. Zugleich verwies er auf die Leistungen bäuerlicher Familienbetriebe für Klimaschutz, Artenvielfalt und die regionale Lebensmittelversorgung.
Die Landwirtschaft stehe vor „enormen wirtschaftlichen Herausforderungen und den Folgen des Klimawandels“, so Schwarz. Landwirte sorgen dennoch täglich für die Versorgung mit hochwertigen und regionalen Lebensmitteln. Besonders bäuerliche Familienbetriebe zeigten, dass eine „klimaangepasste und nachhaltige Landwirtschaft möglich“ sei.
Sie würden „nicht in Quartalen, sondern in Generationen“ denken. Und weiter: „Dieses verantwortungsvolle Handeln ist ein wertvoller Dienst an unserer gemeinsamen Zukunft.“
Der Beitrag der Bauern gehe über die Lebensmittelproduktion hinaus, so der Bischof. Die von ihnen gepflegten Wälder, Wiesen und Felder binden Kohlendioxid und tragen durch das Pflanzenwachstum zur Sauerstoffproduktion bei. Land- und Forstwirtschaft leisten einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz, zur Artenvielfalt und zum Wohl der Gesellschaft.
Bischof Alois: „Als Kirche stehen wir an der Seite jener Menschen, die mit ihrer täglichen Arbeit Verantwortung für die Schöpfung übernehmen und unsere Lebensmittelversorgung sichern. Wir wissen zugleich, wie sehr die Landwirtschaft von Gottes Segen abhängt. Deshalb beten wir seit Jahrhunderten um gedeihliches Wetter und sprechen: ,Gott halte Blitz, Hagel und jedes Unheil von euch fern.‘“
Gebet um Regen
(Römisches Messbuch)
„Gott, in dem wir leben, uns bewegen und sind, schenke uns den Regen, den wir brauchen. Gib uns in dieser Zeit das Notwendige, damit wir umso zuversichtlicher nach den ewigen Gütern streben.
Durch ihn, Christus, unseren Herrn. Amen.“
Autor:Kirche bunt Redaktion aus Niederösterreich | Kirche bunt |
Sie möchten kommentieren?
Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.