Wort zum Sonntag

Beiträge zum Thema Wort zum Sonntag

Texte zum Sonntag

23. Sonntag 2025: Abt Patrick Schöder OSB
Liebe und Leid

Wenn jemand zu mir kommt und nicht Vater und Mutter, Frau und Kinder … ja sogar sein Leben gering achtet, dann kann er nicht mein Jünger sein. Wer nicht sein Kreuz trägt und hinter mir hergeht, der kann nicht mein Jünger sein“, sind nicht nur heftige Worte, sondern sie stehen auch im Widerspruch zum Gebot in Ex 20,12: „Ehre deinen Vater und deine Mutter.“ Jesus meint es ernst Wie ist dieses Dilemma zu lösen? Wegdiskutieren geht nicht. Dazu sind diese und sinngemäß ähnliche Worte viel zu oft...

  • 04.09.25
Texte zum Sonntag
Das Bild erinnert an das berühmte Detail aus Michelangelos Fresko „Die Erschaffung Adams“ in der Sixtinischen Kapelle, wo sich die Zeigefinger von Gott und Adam beinahe berühren, um die Übertragung des göttlichen Lebenshauchs zu symbolisieren.  | Foto: ivanbaranov - adobe.stock.com
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22. Sonntag 2025: Abt Patrick Schöder OSB
Welchen Gott suche ich?

In einem in letzter Zeit auch in kirchlichen Kreisen vielbeachteten Buch „Der neue Gott“ versucht die Theologin und Philosophin Claudia Paganini die Frage zu beantworten, „ob Menschen KI [Künstliche Intelligenz] als Gott denken können“. Sie untersucht, wie weit die Sehnsucht nach traditionell Gott zugeschriebenen Eigenschaften wie Einzigkeit, Allgegenwärtigkeit, Allwissenheit, Allmacht, Trans-zendenz, immer verfügbare Nähe, Gerechtigkeit, Sinnstiftung und Fürsorge von der KI gestillt werden...

  • 27.08.25
Texte zum Sonntag

21. Sonntag 2025: Pfarrer Hans Lagler
In den Kirchen und im Volk Israel ...

Es ist ein besonderes Gefühl, in Jerusalem durch die Altstadt zu gehen, denn man kann dort Menschen aus aller Welt treffen. Diese Erfahrung gab es schon im Zeitalter der Bibel. Denken Sie bitte an das Pfingstereignis, wo unterschiedlichste Menschen aus verschiedenen Völkern als Zeugen erwähnt werden. Diese Lesung aus der Apostelgeschichte kann meiner Meinung nach als „Lektoren-Matura“ bezeichnet werden, denn wer ohne Schwierigkeiten die Namen der antiken Länder Phrygien und Pamphylien...

  • 20.08.25
Texte zum Sonntag
Diakone haben im Gottesdienst das Ehrenrecht, das Evangelium zu lesen. Im Bild: die letzte Diakonweihe in der Diözese St. Pölten (2024); jene von Lukas Reichard, der kürzlich von Bischof Alois Schwarz zum Priester geweiht worden ist. Bei der Diakonenweihe bekommen Geweihte im Ritus das Evangeliar überreicht.  | Foto: Wolfgang Zarl
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20. Sonntag 2025: Pfarrer Hans Lagler
Lasst uns auf Jesus blicken

Zu den verschiedenen Diensten eines Diakons zählt es, bei einem Gottesdienst das Evangelium verkünden zu dürfen. Selbst wenn hochrangige kirchliche Amtsträger der Liturgie vorstehen, gilt folgende Regel: Ist ein Diakon anwesend, hat er das Ehrenrecht, der Feiergemeinde die Worte des Evangeliums vorzutragen. Beim Fest der Diakonenweihe gibt es folgenden eindrucksvollen Ritus: Der Bischof übergibt dem Neugeweihten das Evangelienbuch und sagt dabei: „Empfange das Evangelium Christi, zu seiner...

  • 13.08.25
Texte zum Sonntag

19. Sonntag 2025: Kaplan Luca Fian
Nicht Macht, sondern Dienen ist Größe

Wenn in der Bibel vom Dienen oder wie im Evangelium dieses Sonntags vom Knechtsein die Rede ist, hatte ich als Kind immer das Bild von einem Butler vor Augen, der so neben Gott steht und ihm eine kühle Limonade reicht und Luft zufächelt. Das war für mich schrecklich. Ich meine, wer hat schon Lust, das den ganzen Tag zu machen? Erst später verstand ich, dass Dienen bei Gott und in der Kirche ganz eine andere Bedeutung hat. Da geht es darum, sich ganz auf Gott auszurichten, seine eigne Erfüllung...

  • 06.08.25
Texte zum Sonntag
Im Sommer, besonders im Urlaub, bewusst für sich selbst Zeit nehmen, über das eigene Leben nachdenken und seine Beziehung zu Gott überprüfen.    | Foto: Marco Martins/Adobe
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16. Sonntag im JK: Kan. em. Norbert Burmettler
Den Herrn in das persönliche Leben einladen

Martha und Maria von Bethanien werden im Sonntagsevangelium (Lk 10,38-42) vorgestellt. Zwei Schwestern mit verschiedenen Eigenschaften. Martha ist aktiv und sorgend. Maria ist scheinbar untätig, sie hört Jesus zu, eine innerlich geprägte Frau. – Beides ist wichtig: die guten Taten und die Innerlichkeit. Dem hl. Benedikt wird der Ausspruch zugeschrieben: „Bete und arbeite!“ Wenn wir das auf unser Leben anwenden, könnte es sein, dass wir zu aktiv leben. Viele sind oft geplagt von Stress, Einsatz,...

  • 16.07.25
Texte zum Sonntag
„Ihr aber, für wen haltet ihr mich?“ Jesus stellt diese Frage nicht, um zu erfahren, wer er ist. Er will vielmehr, dass wir für ihn heute Zeugnis geben. Im Bild: die weltberühmte Jesus-Statue in Rio de Janeiro.  | Foto: 9parusnikov - adobe.stock.com
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12. Sonntag i.JK: Dr. Isaac Padinjarekuttu
Wer ist Jesus für mich – ganz persönlich, hier und heute?

Meinungsumfragen sind beliebt. Ob Politik, gesellschaftliche Fragen oder Lieblingsmusik – ständig werden Menschen befragt, was sie denken. Die Ergebnisse sind bunt, oft widersprüchlich – ein Spiegel unserer Zeit. Auch Jesus stellt im heutigen Evangelium eine Frage, die wie eine kleine Umfrage klingt: „Für wen halten mich die Leute?“ Die Antworten sind unterschiedlich: Johannes der Täufer, Elija, einer der alten Propheten. Eindrucksvoll, aber ungenau. Niemand scheint wirklich zu wissen, wer...

  • 20.06.25
Texte zum Sonntag
Das Dreifaltigkeitsbild aus dem Jahr 1614 bildet das Herzstück des vom Tiroler Baumeister Melchior Hefele konzipierte und 1755/56 errichteten Hochaltars der Wallfahrtsbasilika Sonntagberg. | Foto: Archiv
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Dreifaltigkeitssonntag: P. Franz Hörmann
Pilgernd zur Heiligen Dreifaltigkeit

Papst Franziskus hat 2025 als Heiliges Jahr ausgerufen und es der Verlebendigung der christlichen Hoffnung gewidmet. „Peregrinantes in spem“, Pilger der Hoffnung dürfen wir sein. „Die Hoffnung lässt nicht zugrunde gehen, denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben ist“, heißt es in der Lesung zum Dreifaltigkeitsfest. Die Basilika Sonntagberg ist auch eine der 13 „Kirchen der Hoffnung“ in unserer Diözese, bei uns darf man sich den Buchstaben...

  • 11.06.25
Texte zum Sonntag

Pfingsten: Bischof Alois Schwarz
Pfingsten - ein Fest der Sprachen

Als wir vor 50 Tagen Ostern gefeiert haben, da haben wir die unglaubliche Botschaft vom Tod und der Auferstehung Jesu vernommen. Das allein würde genügen, um Gottes Größe und Unbeschreiblichkeit zu demonstrieren. Eigentlich müsste dieses Ereignis in seiner Tiefe und Unbegreiflichkeit nicht mehr übertroffen werden. Tod und Auferstehung Jesu könnte ein Lebensprogramm der Meditation sein und wir würden nie fertig werden, dieses Geheimnis zu ergründen. 50 Tage nach Ostern feiern die Christinnen...

  • 04.06.25
Texte zum Sonntag
Motiv vom verlorenen Sohn in der Zwettler Stiftskirche. 
 | Foto: Leopold Schlager
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4.Fastensonntag: H. Sebastian Schmölz
Gott kommt dem reumütigen Sünder entgegen

Das Gleichnis vom verlorenen Sohn und vom barmherzigen Vater ist eines der bekanntesten Texte der Weltliteratur. Das Motiv daraus wurde zahlreich aufgegriffen, ob in der Literatur von Hans Sachs (1557) bis Franz Kafka (1920), fragmentarisch auch in Thomas Manns Buddenbrooks (1901). Manfred Siebald, Professor für Amerikanistik, hat über das Thema „Der verlorene Sohn in der amerikanischen Literatur“ habilitiert und zeigt die vielfache Verwendung des Motivs in unzähligen literarischen Genres auf....

  • 26.03.25
Texte zum Sonntag

3.Fastensonntag: Alexander Fischer
Gott sagt uns bedingungslos seine Vergebung zu

Womit habe ich das verdient?“ – Gespräche, die diese Frage enthalten, gehören wohl zu den schwierigsten, die es gibt. Wenn schwer kranke Personen, die absolut nichts für ihre Krankheit können, solche Fragen stellen, dann ist es oft schwer, die richtigen Worte zu finden. „Ich habe doch mein ganzes Leben lang nicht geraucht; warum habe ich nun Lungenkrebs?“ ... „Mein Nachbar lebt doch viel ungesünder; warum gerade ich?“ Leicht kommt man bei derartigen Gesprächen in Verlegenheit und bleibt selbst...

  • 19.03.25
Texte zum Sonntag

1. Fastensonntag:Prof. Spindelböck
Vom Teufel in Versuchung geführt

Die am Aschermittwoch begonnene Fastenzeit lädt uns ein, dass wir uns auf dem Weg des Verzichtes, des Opfers und der inneren Läuterung auf das Osterfest vorbereiten. Nicht eine Last soll uns diese Zeit der Buße sein, sondern eine Hilfe, um frei zu werden für das Wesentliche: um neu zu Gott zu finden und um die Nächstenliebe im Geist Christi zu üben. Jesus Christus ist der Retter, der Erlöser: Dies bezeugt uns die Lesung aus dem Brief des Apostels Paulus an die Römer. „Jeder, der den Namen des...

  • 05.03.25
Texte zum Sonntag

8. Sonntag im JK: KR Prof. Spindelböck
Der Jünger steht nicht über seinem Meister

In verschiedenen Lehrsprüchen und Gleichnissen unterrichtet Jesus seine Jünger über die Geheimnisse des Himmelreiches. Es ist wie eine Lebensschule, gegründet nicht allein auf menschlicher, sondern auf göttlicher Weisheit. So wie ein körperlich Blinder einen sehenden Menschen benötigt, um ihn gut zu leiten, damit nicht beide in eine Grube fallen, so bedürfen auch Menschen, die an geistlicher Sehschwäche oder Blindheit leiden, guter Freunde, auf die sie hören und denen sie vertrauen können,...

  • 26.02.25
Texte zum Sonntag

7. Sonntag i. JK: Msgr. Herbert Döller
Goldene Regel statt eiserne Faus

Manche Leute führen bei ihren Geburtstagsfeiern Buch: Wer hat angerufen? Wer hat geschrieben? Wer hat was geschenkt? Oft spielt die Überlegung mit, dass man später bei ähnlichen Anlässen auch ein gleichwertiges Geschenk besorgt. Joachim Ringelnatz rät: Schenke groß oder klein, aber immer gediegen. Wenn die Bedachten die Gaben wiegen, sei dein Gewissen rein. Jesus denkt da anders. „Wenn ihr nur denen Gutes tut, die euch Gutes tun, welchen Dank erwartet ihr dafür? Das tun auch die Sünder“, sagt...

  • 19.02.25
Texte zum Sonntag

Taufe des Herrn: Pfr. Christian Poschenrieder
Durch Taufe ins Heilsgeschehen hineingenommen

Mit dem Fest der Taufe des Herrn endet der Weihnachtsfestkreis und es beginnen wieder die Sonntage im Jahreskreis. Nachdem wir in der Weihnachtszeit die Geburt Jesu betrachtet haben, wenden wir uns nun seiner Taufe im Jordan zu. Mit dieser Bußtaufe beginnt sein öffentliches Wirken. Hier offenbart sich die Heiligste Dreifaltigkeit. Gott Vater spricht die liebenden Worte: „Du bist mein geliebter Sohn.“ Der Heilige Geist kam sichtbar in Gestalt einer Taube auf ihn herab. Die Taufe Jesu verbindet...

  • 08.01.25
Texte zum Sonntag

4. Advent, Bischof Alois Schwarz
Weihnachten - Fest des Lebens und göttlichen Willens

Mit dem vierten Adventsonntag endet der vorweihnachtliche Besinnungsweg. Die Texte der Heiligen Schrift werden uns bereitgestellt als Wegbegleiter und Richtschnur für unser Leben. Gleichsam als würden die Verfasser der Schrifttexte uns mitteilen wollen: Mensch, wenn du dich auf die Suche nach dem Weg des Lebens machst, dann wirst du Frieden erlangen, einen Frieden im Umgang mit den Mitmenschen und einen Frieden im Innersten deiner Seele. So heißt es im Buch des Propheten Micha: „Und er wird der...

  • 18.12.24
Texte zum Sonntag
Bischof Don Alfredo Schäffler auf Bootsfahrt in Brasilien. | Foto: zVg
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27. Sonntag: Bischof ,,Don" Alfredo Schäffler
Geht und ladet ein

Mit dem Aufruf „Geht und ladet ein“ aus dem Gleichnis vom Hochzeitsmahl (Mt 22,1-14) ruft Papst Franziskus zum Weltmissions-Sonntag in diesem Jahr auf: „Mission ist ein unermüdliches Hinausgehen zu allen Menschen. Gott, der Herr, geht stets hinaus zu jedem Menschen, um ihn trotz Gleichgültigkeit oder Ablehnung in die Glückseligkeit seines Reiches zu rufen.“ So wie der gute Hirt zu den verlorenen Schafen geht. „Deshalb wird die Kirche weiterhin über alle Grenzen gehen, ohne müde zu werden oder...

  • 02.10.24
Texte zum Sonntag

26. Sonntag: Sr. Karina Beneder
Die Welt menschlicher machen

Lebe das, was du vom Evangelium verstanden hast. Und wenn es noch so wenig ist. Aber lebe es.“ Dieses Zitat von Freré Roger, dem Gründer der Taizé-Gemeinschaft, kann uns ermutigen, unseren Mitmenschen zu helfen und uns für die Benachteiligten einzusetzen, wie es der heilige Franz von Assisi (Gedenktag am 4. Oktober) gemacht hat. Das Evangelium meint den Menschen in seiner Ganzheit. Wir sind Wesen, die voneinander abhängig und wertvoll sind. Wir dürfen einander nicht weh tun und uns über andere...

  • 25.09.24
Texte zum Sonntag

25. Sonntag: P. Leonhard Obex
Jesus stellt uns das Kind vor Augen

Und er stellte ein Kind in ihre Mitte“ – Jesus gibt ein Kind den Jüngern als Vorbild. Auf das Kind sollen die Jünger schauen, am Kind sollen sie sich orientieren, vom Kind sollen sie lernen. Wir wissen alle, dass es normalerweise ja umgekehrt sein sollte. Da gibt man den Kleinen die Großen zum Vorbild: So wie die Erwachsenen müsst ihrs machen, von uns müsst ihr lernen. Aber ganz anders Jesus im Evangelium – wenn ihr nicht umkehrt und wie die Kinder werdet, könnt ihr nicht in das Reich Gottes...

  • 18.09.24
Texte zum Sonntag

23.Sonntag: H. Leopold Klenkart
Innehalten und sich vor Gott stellen

An diesem Text aus dem Markus-Evangelium fällt eine Änderung im Vokabular auf: In der Einheitsübersetzung von 1984 hörten wir: „Da brachte man einen Taubstummen zu Jesus und bat ihn, er möge ihn berühren.“ Seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts gilt das Wort „taubstumm“ als veraltet und wird von Betroffenen als diskriminierend empfunden (Quelle: Wikipedia). Die Betroffenen bezeichnen sich selbst als „gehörlos“ und wehren sich gegen das Wort „stumm“, weil sie über eine vollwertige Sprache...

  • 06.09.24
Texte zum Sonntag
Für Jesus ist die Reinheit nichts Oberflächliches, das mit einer bestimmten Menge Wasser hergestellt werden könnte. Jesus versteht Reinheit als eine innere Einstellung, als Lebenseinstellung.  | Foto: Ben White/Wirestock - adobe.stock.com
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22.Sonntag: H. Leopold Klenkart
Jesus geht es um Orientierung am gerechten Gott

Die Stellenangabe zum Evangelium des 22. Sonntags macht deutlich, dass es gestückelt ist. Einige Teile werden ausgelassen. Gleich vorweg: Es lohnt sich, auch die anderen Verse zu lesen! Mein Vorschlag: Schlagen Sie diese in Ihrer Bibel nach. Besonders augenscheinlich ist, dass diese Erzählung des Markus-Evangeliums keine in sich geschlossene Einheit ist. Der Redakteur, nennen wir ihn Markus, hat hier unterschiedliche Texte zusammengefasst. Das Zentrum bildet dabei die Rede Jesu: „Nichts, was...

  • 29.08.24
Texte zum Sonntag

21.Sonntag: Sr. Franziska Madl
Jesus ist der Einzige, der unsere Sehnsucht stillt

Jesus ist im Evangelium dieses Sonntags mit der unangenehmen Erfahrung konfrontiert, dass nicht alle seine Zuhörer goutieren, was er sagt. Er spricht – wie schon an den vergangenen Sonntagen – über sich selbst als das Brot, das vom Himmel herabgekommen ist, über die Eucharistie, über die Auferstehung und den Zugang zum ewigen Leben. Offenbar steht all das miteinander in enger Verbindung. Wir können uns (als erfahrenere Zuhörer) heute wohl gar nicht mehr richtig vorstellen, wie skandalös seine...

  • 22.08.24
Texte zum Sonntag
Das Versprechen Jesu: „Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, hat das ewige Leben, und ich werde ihn auferwecken am Letzten Tag.“ | Foto:  Foto: Harald Oppitz/KNA
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20.Sonntag: Sr. Franziska Madl
Lieber an das Versprechen Jesu halten

Meinen Sommerurlaub durfte ich dieses Jahr in Schottland verbringen, einem wunderschönen Land mit sehr freundlichen Einwohnern und einer spannenden, durchaus schwierigen Geschichte. Die Reformation hat in Schottland besonders heftig gewütet. Zahlreiche zerstörte Kirchen und Klöster zeugen davon. Ihre Gerippe ragen als stille Zeitzeugen in den Himmel. Wie so oft mischten sich auch in Schottland religiöse Anliegen mit politischen Bestrebungen. Die Verfolgten waren die Katholiken, die ihren...

  • 13.08.24
Texte zum Sonntag

19.Sonntag: Uni. Prof. em. Reikerstorfer
Unwiderrufliches Heilsversprechen

Das göttliche Ja zur Welt ist für uns Christen in Jesus nahegekommen. In der sogenannten „Brotrede“ verdeutlicht der Evangelist, wie Jesus durch sein Leben uns allen Gottes siegreiche Treue im Fleisch unserer Geschichte verbürgt. Er ist in seiner Person das unwiderrufliche Hoffnungsversprechen, der „Heilbringer“, der „Retter“ oder „Fleisch für das Leben der Welt“. Johannes spricht hier sicherlich schon aus einer nachösterlichen Perspektive, weil dem vorösterlichen Jesus in der Hingabe an den...

  • 07.08.24

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