Welttag der Großeltern
Enkelin & Großeltern: Wie wir den Kontakt pflegen
- Enkelin Elisa und ihre Großeltern.
- Foto: zVg
- hochgeladen von Patricia Harant-Schagerl
Zum Welttag der Großeltern und Senioren am 26. Juli denken wir nicht nur an die Großeltern Jesu, Anna und Joachim, sondern auch an unsere eigenen. Das diesjährige Leitwort: „Ich vergesse dich nicht“ (Jes 49,15).
Eine Enkelin und ihre Großeltern beschreiben, wie sie Kontakt halten.
Enkelin Elisa Kremslehner:
Das meiste im Leben lernt man nicht aus Schulbüchern, sondern von anderen Menschen. Dieser Satz meines Physiklehrers kommt mir immer wieder in den Sinn, wenn ich bei meinen Großeltern bin. Der Austausch mit ihnen ist für mich deshalb so wertvoll, weil ich merke, dass sie sich trotz ihres umfangreichen Wissens und ihrer beachtlichen Allgemeinbildung aufrichtig für meine Meinung und meine Perspektive interessieren.
In Kontakt bleiben wir über gelegentliche Text-Nachrichten, oft Neuigkeiten über ihre oder meine Haustiere und immer wieder durch Besuche. Etwa alle paar Wochen bis Monate fahren wir als Familie zu meinen Großeltern, essen gemeinsam, trinken Kaffee und unterhalten uns über alles, was wir gerade tun oder womit wir uns beschäftigen.
Gerne erinnere ich mich an viele Sommertage zurück, die mein Bruder und ich bei unseren Großeltern verbracht haben. Am Rand der Donau baden, Sandburgen bauen und über einem kleinen Lagerfeuer unser Mittagessen grillen, das alles sind Sommererlebnisse, die ich nie vergessen werde.
Auch in ihrem Haus sind zahlreiche Erinnerungen entstanden. Ob das gemeinsame Filme-Schauen am Abend, das gute Essen oder das Spazieren mit den Hunden, mein Großelternhaus ist und bleibt für mich eines, an das ich gerne denke und zu dem ich immer wieder gerne hinkomme.
Großeltern Arlene & Arndt Neukirchner:
Als Großeltern von zehn Enkelkindern gäbe es viel zu erzählen, doch wir beschränken uns heute auf unsere liebe Journalistin und ihre Familie.
In den letzten Jahren haben wir als Großeltern eher Kontakt mit Elisas Bruder, Noah, gehabt. Er hat bei uns über zwei Jahre lang gewohnt und eine Schule in Langenlois besucht. Wir haben ihn beim Lernen unterstützt. Er war eine große Bereicherung für uns und half auch überall mit, wenn er nicht in der Schule oder beim Lernen war.
Bei Elisa liegt die Sache etwas anders. Sie ist mit 18 Jahren inzwischen eine junge Dame und hat viele Interessen und Verpflichtungen. Deshalb sehen wir sie nicht mehr so oft, freuen uns aber immer über Bilder und Nachrichten via WhatsApp.
Wir erinnern uns gerne an vergangene Tage, als Elisa und Noah jünger waren und wir am Donaustrand gemeinsam Spaß hatten. Auch ein gemeinsamer Urlaub in Ungarn mit Spaziergängen und lustigen Spielen hat uns allen viel Freude gebracht!
Arlene freut sich, als US-Amerikanerin, auch immer bei unseren Zusammenkünften, dass Noah und Elisa mit ihr perfektes Englisch sprechen! Das ist ein Erbe deren Mutter, die über zehn Jahre in den USA lebte, studierte und arbeitete.
Unser aller Zukunft steht in Gottes Hand, aber solange wir noch auf Erden sind, möchten wir unsere Enkel mit unseren Gebeten weiter begleiten.
Autor:Patricia Harant-Schagerl aus Niederösterreich | Kirche bunt |
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