Animierter Film über Magdalenenaltar
Die Geschichte eines Altars

Familie Kathrin und Thomas Mitterdorfer. 
Sie und ihre Kinder Emilie und Levi sind die Protagonisten eines kurzen Werbespots über die Kirche St. Korbinian. | Foto: Peter Leiter
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  • Familie Kathrin und Thomas Mitterdorfer.
    Sie und ihre Kinder Emilie und Levi sind die Protagonisten eines kurzen Werbespots über die Kirche St. Korbinian.
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Die erste Etappe des Bergpilgerweges „Hoch und Heilig“ führt von Lavant nach St. Korbinian. 21 Kilometer und rund 800 Höhenmeter, auf denen man sich über eine neue Attraktion am Ziel freuen kann. Die Filialkirche St. Korbinian in Thal (Seelsorgeraum Assling) zählt mit ihren spätgotischen Fresken und den drei Flügelaltären ohnehin zu den kulturhistorischen Juwelen Osttirols. Nun sorgt ein EU-gefördertes Interreg-Projekt für noch mehr Einblicke in die Geschichte des sog. „Magdalenenaltars“.

Geschichte wird lebendig

Seit kurzem ist in der Kirche ein animierter Kurzfilm mit dem Titel „Maria Magdalena – Ein Altar wird lebendig“ abrufbar. Ein bedeutender Mehrwert für Pilger:innen und Interessierte, die sich nun auch ohne Führung und Anmeldung über den Altar informieren können. Denn außerhalb der Gottesdienstzeiten ist der Zugang zur Kirche durch eine Glastür geschützt. Auf dieser finden sich die QR-Codes für den Kurzfilm in deutscher und italienischer Sprache.

Kurzfilm übers Smartphone

„Mit dieser neuen Erlebnisstation wird ein weiterer Schritt gesetzt, um Osttirols religiöses und kulturelles Erbe einem breiten Publikum zeitgemäß zugänglich zu machen“, erklärt Monika Reindl, Leiterin des Bildungshauses Osttirol: Pilgernde und Interessierte können den Kurzfilm direkt vor Ort über ihr Smartphone abrufen und so in die bewegte Geschichte des Altars sowie der Figur der Maria Magdalena eintauchen. Damit sei die erste, auch für Familien mit Kindern geeignete Teilstrecke des Bergpilgerweges um ein generationenübergreifendes Angebot reicher.
Die Kirche St. Korbinian wurde 1468 eingeweiht. Eine Besichtigung der Kirche kann telefonisch mit Pfarrkoordinatorin Christa Czopak vereinbart werden, Tel. 0681/204 24 350. Walter Hölbling

Familie Kathrin und Thomas Mitterdorfer. 
Sie und ihre Kinder Emilie und Levi sind die Protagonisten eines kurzen Werbespots über die Kirche St. Korbinian. | Foto: Peter Leiter
Kirchenführerin Christa Czopak vor dem Magdalenenaltar in der Filialkirche St. Korbinian. | Foto: Peter Leiter
Autor:

Walter Hölbling aus Tirol | TIROLER Sonntag

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