Tirol | TIROLER Sonntag - Gesellschaft & Soziales

Beiträge zur Rubrik Gesellschaft & Soziales

Erinnerung an jene, die kein Zuhause haben
Mahnwache für Flüchtlinge

Bei einer Mahnwache für Menschlichkeit in Ötztal-Bahnhof wurde aller Menschen vom Flüchtlingsheim Ötztaler Höhe gedacht, die in Österreich nicht länger bleiben durften. Sie alle mussten über Nacht das Land verlassen und weiterfliehen, weil sie abgeschoben würden, obwohl für sie eine Rückkehr nach Afghanistan wohl das sichere Todesurteil bedeuten würde. „Da steht nicht zur Diskussion, ob die Betroffenen unsere Sprache sprechen, in Vereinen und am Arbeitsplatz sich integriert haben und aktiv...

  • 22.07.21
Ein eingespieltes Team: Hanni und Susi Sarlo mit Anna-Maria Haid-Sarlo (von links), die die Rendlalm seit 2004 bewirtschaften.
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Die Rendlalm oberhalb von St. Anton
Gastgeberinnen aus Berufung

Besonders schön ist es auf der Rendlalm oberhalb von St. Anton am Arlberg, wenn die Alpenrosen blühen. Die Alm wird vom Schwesternduo Susi und Hanni Sarlo seit 2004 mit viel Herzblut bewirtschaftet. Die Alpenflora dort oben ist beeindruckend, die Herzlichkeit der Gastgeberinnen nicht weniger. elisabeth zangerl Mittwochs und donnerstags herrscht auf der St. Antoner Rendlalm besonders reges Treiben. Der Grund: Da sind die Betriebstage der Rendlbahn, von deren Bergstation aus man die Rendlalm über...

  • 22.07.21
Iris Holzmann (re.) erledigt ihre Arbeit im Haus der Begegnung mit Begeisterung, seit 16 Jahren.
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Gelebte Inklusion im Innsbrucker Haus der Begegnung
Ein guter Platz für alle

Im Keller des Hauses der Begegnung laufen Waschmaschinen und Trockner auf Hochtouren. Das Reich von Iris Holzmann, die gerade das Bügelbrett aufklappt und die Hände in die Hüften stemmt. „Das ist mein Traumjob!“, strahlt sie. Iris hat seit ihrer Geburt eine kognitive Beeinträchtigung. Seit 16 Jahren arbeitet sie im Haus der Begegnung, das kürzlich für sein Engagement mit dem Preis „Wir sind inklusiv“ ausgezeichnet wurde. Menschen einzustellen, die körperlich oder psychisch beeinträchtigt sind,...

  • 08.07.21
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Am Klosterareal von Thurnfeld wächst herrliches Bio-Gemüse
G´schmackige Solidarität

Auf dem Klosterareal am Thurnfeld in Hall wird heuer erstmals Bio-Gemüse angebaut. Der Verein Emmaus hat die Landwirtschaft übernommen und beliefert bereits 80 Haushalte in der Umgebung mit Lebensmitteln. Ein Beispiel für eine soziale und naturnahe Nutzung von kirchlichem Besitz.  Donnerstagnachmittag – dieser Termin ist in 80 Haushalten im Großraum Innsbruck ganz dick im Kalender eingetragen. Denn an diesem Tag wird das Bio-Gemüse ausgegeben, das auf dem Klosterareal am Thurnfeld in Hall...

  • 01.07.21
Werner Mühlböck ist Geschäftsführer der Tiroler Hospiz-Gemeinschaft.

Hospiz-Geschäftsführer Werner Mühlböck zur aktuellen Suizid-Debatte
Nicht mehr das Leben als höchstes Gut.

Werner Mühlböck ist Geschäftsführer der Tiroler Hospiz-Gemeinschaft. Im Tiroler Sonntag-Interview spricht er über die Rolle des Staates im Zusammenhang mit der sog. „Sterbehilfe“ und seiner Sorge, dass die Achtung vor dem Leben zunehmend an Wert verliert. Alarmierend sind etwa die Entwicklungen in den Niederlanden. Dort hat die Zahl der auf eigenen Wunsch von Ärzten getöteten Menschen 2020 ein neues Rekordniveau erreicht. Das Interview führte Gilbert Rosenkranz Der österreichische...

  • 24.06.21
Melanie Wolfers ist neuerdings auch zu hören – auf podcast@melaniewolfers.de

Podcasts gewinnen in der kirchlichen Verkündigung immer mehr an Bedeutung
Der Raum der Nachdenklichkeit

Die Bestseller-Autorin und Ordensfrau Melanie Wolfers geht ins Internet. Ihr neuestes Angebot ist der Podcast „GANZ SCHÖN MUTIG“. Jeden zweiten Dienstag gibt es eine neue Folge, ihr Gesprächspartner ist der deutsche Radiojournalist und Dozent Andreas Bormann. Interview: Monika Slouk Schwester Melanie Wolfers, Sie haben mehrere Bestseller geschrieben wie „Die Kraft des Vergebens“ oder „Entscheide dich und lebe!“. Nun gehen Sie direkt ins Internet und schließen sich dem Podcast-Trend an. Wieso?...

  • 17.06.21
Monika Wechselberger ist Religionslehrerin und Bürgermeisterin von Mayrhofen. Ihr Credo als Religionslehrerin: „Man muss sich für junge Menschen interessieren und ihnen auf Augenhöhe begegnen.

Bürgermeisterin Monika Wechselberger:
Den Menschen auf Augenhöhe begegnen

Die vergangenen Monate waren für die Mayrhofner Bürgermeisterin Monika Wechselberger eine sehr herausfordernde Zeit. Kraft und Halt hat sie besonders im Glauben gefunden. Dieser helfe ihr, an „das Gute im Menschen“ zu glauben, wie sie im Tiroler Sonntag-Interview erzählt. von Elisabeth Zangerl Der beruflche Werdegang war bei Monika Wechselberger kein klassischer: Aufgewachsen in Ramsau, hat sie zunächt eine Drogistenlehre absolviert. Im Alter von 17 Jahren ist sie schwanger geworden, mit 19...

  • 14.06.21
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Schüler/innen zeichnen für Flüchtlingskinder
Zeichnung, Stift und Spitzer

Schülerinnen und Schüler vieler Schulen im Diözesangebiet haben in den vergangenen Wochen zum Buntstift gegriffen und Bilder gemalt. Diese hängen nun aber nicht in den Schulen und Kinderzimmern. Die Empfänger sind Kinder in den Flüchtlingslager auf der Insel Lesbos in Griechenland. Wenn diese Kinder die Kuverts öffnen, finden sie mit den Zeichnungen auch gleich Buntstifte und Spitzer, um selbst Bilder malen zu können. Zum Nachdenken ermutigt. Ein lebensnahes und feinfühliges Projekt, das...

  • 02.06.21
Will die Theologische Fakultät Innsbruck in ihrer jesuitischen Tradition festigen und weiterführen: Dekan Prof. Willy Guggenberger.

Seit 1. März leitet Dekan Willy Guggenberger die Katholisch-Theologische Fakultät Innsbruck
„Die Sprache des Geldes taugt nicht als Ersatz für den Pfingstgeist.“

Im Tiroler Sonntag-Interview gibt Willy Guggenberger Einblick in die geplanten Schwerpunkte und die Bedeutung der Theologie für Kirche und Gesellschaft heute. Alle Welt redet über Religion, aber Theologie als Studium erscheint vielen fremd. Was hat Sie motiviert, Theologie zu studieren und sogar in die theologische Forschung einzusteigen? Dekan Prof. Willy Guggenberger: Ich denke Religion wird heute entweder als Problem wahrgenommen, dann betrachtet man sie von außen wie eine Krankheit, die man...

  • 25.05.21
Gut aufgelegt: Lisi Partl ist Mama und Oma aus Berufung. „Die Kinder in Freiheit aufwachsen zu sehen, ist das Schönste für mich!“

Mama und Oma aus Berufung
„Da ist einfach mein Platz!“

Am Bauernhof der Familie Partl in Kematen herrscht reger Betrieb. Eine Schulklasse kommt zu Besuch, zwei Enkelkinder starten zu einer Traktor-Runde, die Ziegenherde macht auf sich aufmerksam. Mitten im Getümmel die ruhende Kraft: Lisi Partl, Mutter, Oma und Bäuerin „in Pension“. Wenn sie einmal nicht einschlafen kann, sagt sich Lisi Partl die Namen und Geburtstage ihrer sechs Kinder und neun – bald elf – Enkelkinder auf. Sie weiß sie alle auswendig. „Da bin ich eine ganze Weile beschäftigt“,...

  • 06.05.21
Mikrobiologin Sigrid Neuhauser hat mit ihrem Aufruf auf Twitter eine Dankbarkeits-Lawine losgetreten
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Ganz bewusst auf das Schöne schauen: Mikrobiologin Sigrid Neuhauser lädt auf Twitter täglich dazu ein.
Ein bisschen wie Seelsorge

Sigrid Neuhauser ist Professorin für Mikrobiologie an der Universität Innsbruck. Seit Monaten lädt sie täglich auf Twitter dazu ein, schöne Momente miteinander zu teilen. Im Tiroler Sonntag-Interview erzählt sie vom heilsamen Blick auf das Gute, von der Last des Wissens und der Kraft der Dankbarkeit. Eher exotische Fächer wie Immunologie, Virologie oder Mikrobiologie sind seit der Pandemie mit einem Mal in aller Munde. Wie hat sich Ihr Berufsalltag verändert? Sigrid Neuhauser: Wie für fast alle...

  • 29.04.21
Hat sich durch die Corona-Pandemie etwas an der Situation der Jugendlichen verändert? Ein Aktionsbündnis ist der Frage im Rahmen eines Filmprojektes auf den Grund gegangen. Im Bild eine der ausgestellten Bildarbeiten.
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Spannende Erkenntnisse und Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit Lehrlingen
Jugendliche haben den Wert von Familie und Freundschaften neu schätzen gelernt

„Was, wenn Du fällst?“ nennt sich ein Aktionsbündnis, das arbeitslosen Jugendlichen eine Stimme gibt. Eine Ausstellung mit Videoclips zeigt Jugendliche, die in Pandemiezeiten auf Arbeitssuche sind. Wie schaut es aktuell in Sachen Jugendarbeitslosigkeit in Tirol aus? Sandra Pichler: Mit März 2021 gab es österreichweit 33.396 arbeitslose Jugendliche unter 25 Jahren (Anm. -41,7% im Vergleich zum Vorjahr), davon 3.313 in Tirol. Tirol steht aktuell vergleichsweise gut da. Sie haben mit Jugendlichen...

  • 23.04.21
Peter Schipka: "Die Sache ist wirklich sehr peinlich, aber nicht für mich. Ich empfinde es als eine Art, Politik zu machen, die sich nicht gehört." 
Michael Chalupka: "Die mangelnde Achtung des Gegenübers beschädigt auch die Würde des politischen Amtes."

Chat-Affäre
Peinlich, aber nicht für mich

Nach dem Wirbel um veröffentlichte Chatverläufe zwischen Bundeskanzler Sebastian Kurz und dem damaligen Spitzenbeamten Thomas Schmid spricht Peter Schipka, Generalsekretär der Bischofskonferenz, nun Klartext. Auch andere kirchliche Vertreter haben sich zu Wort gemeldet. Das Gespräch mit dem Generalsekretär des Finanzministeriums, Thomas Schmid, vor zwei Jahren hat Peter Schipka ganz anders wahrgenommen und in Erinnerung, wie er im Interview erklärt. Herr Generalsekretär, Ihr Name taucht in...

  • 07.04.21
Andreas Kotzbeck übergibt den Schuh an Auftraggeber Martin Lesky.
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Die Schuhe von Petrus Canisius wurden nachgebaut
Ein besonderes Paar

Elisabeth und Andreas Kotzbeck sind bekannt für ihre maßgefertigten Schuhe. Jetzt haben sie sich an ein besonderes Meisterstück gewagt: Im Auftrag der Diözese Innsbruck haben sie ein Paar Schuhe hergestellt, die dem mittelalterlichen Schuhwerk des Diözesanpatrons Petrus Canisius ziemlich nahe kommen. Ein paar Dinge haben sich ja doch geändert, seit Petrus Canisius im 16. Jahrhundert in sein Schuhwerk gestiegen ist, um unter anderem nach Tirol aufzubrechen. „Damals hat es die Unterscheidung in...

  • 31.03.21
Pamela Seelos, Landesrätin Dr.in Beate Palfrader, Hochschulrats-Vorsitzende Mag.a Maria Plankensteiner-Spiegel, Rektor Dr. Peter Trojer und Studiums-Koordinatorin Mag.a Bettina Mair-Maurer präsentierten das neue Bachelorstudium Sozialpädagogik.   hölbling

Österreich-Premiere:
Erstes Bachelorstudium für Sozialpädagogik

Am 1. März startete am Hochschulstandort Stams das österreichweit erste Bachelorstudium Sozialpädagogik. 25 Studierende aus insgesamt vier Bundesländern werden sich im Rahmen des Studiums weiterführende Qualifikationen erwerben. Das Bachelorstudium wird derzeit berufsbegleitend für diplomierte SozialpädagogInnen angeboten. Zusammen mit dem etablierten Kolleg für Sozialpädagogik erweist sich der Studienstandort Stams damit einmal mehr als Kompetenzzentrum für die sozialpädagogische Ausbildung....

  • 24.03.21
Anna (li.) und Lisa aus der Klasse 4d mit einigen der Briefe, die im Rahmen des Fastenprojektes geschrieben wurden.
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Vorzeigeprojekt von Schülern
Briefe gegen die Einsamkeit

Rund 1.000 Briefe an Unbekannte haben die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Adolf-Pichler-Platz in Innsbruck in der Fastenzeit geschrieben. Empfänger sind einsame Menschen in Alten- und Pflegeheimen, in der Klinik und in Pfarrgemeinden. „Hallo, du kennst mich nicht, aber…“ – Unter diesem Motto steht heuer das traditionelle Fastenprojekt am Gymnasium Adolf- Pichler-Platz in Innsbruck. Wurden bisher stets Spendenprojekte durchgeführt, so gibt es heuer einen sozialen Schwerpunkt. Denn das...

  • 24.03.21
„Die Botschaft Jesu ist ein Superprogramm für die Welt“: Diese Überzeugung hat den Theologen und SPÖ-Politiker Lothar Müller (73) durch viele Jahrzehnte politischen Engagements getragen. Geboren in Bludenz, studierte er Theologie in Innsbruck und schloss sein Studium mit der Promotion ab. Er war Landesstellenleiter des Dr.-Karl-Renner-Institutes Tirol und von 1976 bis 1986 Landesparteisekretär der SPÖ Tirol. Von 1979 bis 1986 vertrat er die SPÖ im Bundesrat, von 1986 bis 1994 war er Abgeordneter zum Nationalrat. Anschließend war er Stadtrat der Landeshauptstadt Innsbruck und Mitglied des Landesparteivorstands der SPÖ Tirol.

Ein Gespräch über politisches Engagement und die Zukunft von Demokratie und Kirche.
Lothar Müller: Die Botschaft Jesu ist ein Superprogramm für die Welt

Nach bestem Wissen und Gewissen: ein Motto, auf das der Theologe und überzeugte Sozialdemokrat Lothar Müller oft zurückkommt. Seit seiner Studienzeit hat er sich im Spagat zwischen Kirche und Politik engagiert und dabei viele gesellschaftspolitische und kirchliche Umbrüche miterlebt. Sie waren schon während Ihres Theologiestudiums für die SPÖ politisch aktiv. Auch heute ist das für viele noch ein Gegensatz. Wie hat sich das Verhältnis zwischen Kirche und SPÖ in den vergangenen Jahrzehnten...

  • 12.03.21
Bundesministerin Leonore Gewessler (4. von rechts) stellte sich den Fragen der Kirchenzeitungs-Chefredakteurinnen und -redakteure. Für das Sonntagsblatt war Geschäftsführer Heinz Finster (2. von rechts) beim Treffen mit der Ministerin.
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Ministerin Leonore Gewessler im Gespräch
Klimaschutz ist das beste Konjunkturprogramm

Klimaschutz ist keine Bremse für den wirtschaftlichen Erfolg, sondern die beste Voraussetzung dafür. Das erklärte Ministerin Leonore Gewessler im Gespräch mit den Kirchenzeitungen. Ihr Ministerium ist sowohl für Klimaschutz und Umwelt als auch für Energie, Mobilität, Innovation und Technologie zuständig. Frau Ministerin Gewessler, das Thema Corona beherrscht alles. Wann können Sie mit dem Thema Klimaschutz wieder richtig durchstarten? Klimaschutz war nie weg, denn die Klimakrise geht den...

  • 10.03.21
Die Aktion der Tertiarschwestern Hall fand österreichweit Beachtung.
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Aktion der Tertiarschwestern in Hall gegen Abschiebung schlägt Wellen
Lautstarker Protest

Mit einer unkonventionellen Aktion haben die Tertiarschwestern in Hall gegen die jüngsten Abschiebungen von drei Jugendlichen und ihren Familien nach Georgien und Armenien protestiert. Im Konvent kam die Idee auf, ein Plakat an die Außenwand des Klosters zu hängen, das an einer vielbefahrenen Straße liegt. Gesagt, getan. Eine Schwester organisierte einen alten Vorhang, andere schrieben den Text (ein Zitat von Bundespräsident Alexander van der Bellen), das Plakat wurde aufgehängt und ein Foto...

  • 04.02.21
Mit Herz und Geduld: Die Pflege von Angehörigen kann belastend sein. Maria Eiter-Heiß strahlt trotz aller Belastungen Zuversicht aus.

Ein Gespräch über den Alltag von pflegenden Angehörigen
Glück entsteht, wo Liebe ist.

Angehörige zuhause zu pflegen, erfordert Geduld, Ausdauer und Herz. Allein in Tirol werden rund 80 Prozent aller Pflegebedürftigen daheim von ihren Angehörigen versorgt. Maria Eiter-Heiß aus Haiming ist eine der Pflegenden. Anlässlich des Welttags der Kranken am 11. Februar hat sie dem Tiroler Sonntag von den Höhen und Tiefen ihres Alltags erzählt. Warum haben Sie sich dazu entschieden, Ihren Mann zuhause zu pflegen? Maria Eiter-Heiß: Es war für mich eigentlich nie eine Frage, ob ich meinen...

  • 04.02.21
100 Jahre Schülerheim Don Bosco in Fulpmes: Jugendliche aus ganz Tirol erhalten hier eine fundierte Maschinenbau-Ausbildung. Coronabedingt finden die Feiern in kleinstem Rahmen statt (das Bild entstand im Herbst 2020. Die Jugendlichen leben unter strengen Hygienebedingungen zusammen. Die Schüler auf dem Bild sind aus einer Klasse).

Das Schülerheim Don Bosco in Fulpmes
Wie ein zweites Zuhause

Tooooor“ – der Aufschrei von zwei Jugendlichen ist kaum zu überhören. Sie stehen sich bei einem Tischfußball-Match im Keller des Schülerheims der Salesianer Don Boscos gegenüber. „Mit Maske und Abstand verbringen wir eine wunderbare Zeit“, sagt Lukas. Seit mittlerweile vier Jahren wohnt der gebürtige Zammer in Fulpmes und besucht die „Höhere Technische Lehranstalt“ (HTL). Von den sonst 188 Schülerinnen und Schülern sind coronabedingt derzeit aber nur rund 50 Schüler/innen im Haus, die sich auf...

  • 24.01.21
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Corona-Gedenkakt am Landhausplatz
Ein Ort für Trauer und Dank

477 Kerzen wurden zu Silvester am Landhausplatz in Innsbruck entzündet. Land Tirol, Vertreter der Religionsgemeinschaften und weiterer Gruppierungen gedachten der Opfer der Corona-Krise. Den traditionellen Gottesdienst zum Jahresschluss feierte Bischof Hermann Glettler heuer im kleinen Kreis in der Georgskapelle des Landhauses in Innsbruck. Im Anschluss wurde auf Anregung des Bischofs am Landhausplatz jener Menschen gedacht, die im Jahr 2020 an Covid-19 gestorben sind. Eingeschlossen in das...

  • 12.01.21
Ernst Ehrenreich – im Bild mit Sohn Leonhard.

Eignet sich Josef von Nazareth als Vorbild für Männer?
Die Welt braucht Väter

Josef von Nazareth war ein wichtiges „Role Model“, ein Rollenvorbild für den Buben, Burschen und Mann Jesus. Papst Franziskus vermutet in seinem Schreiben „Patris corde“ („Mit dem Herzen des Vaters“), dass Josefs Vaterrolle auch das Gleichnis vom barmherzigen Vater inspiriert hat. Zum beginnenden Josefsjahr 2021 schreibt Ernst Ehrenreich über das Mann-Sein damals und heute und über „Patris corde“. Diese Zeilen schreibe ich, nachdem mein kleiner Sohn Leonhard in meinen Armen eingeschlafen ist....

  • 12.01.21
„Meine Intention ist zu vermitteln, aufmerksam zu machen und damit einen kleinen Beitrag zu leisten, dass möglichst viele Augen, Herzen und Hände sich öffnen“, erklärt Bischof Hermann Glettler seinen Besuch auf der Insel Lesbos.
Im Bild zu sehen das Lager Kara Tepe bei Sonnenaufgang.

Bischof Hermann Glettler berichtet von den Zuständen auf Lesbos
Fluchtursachen nicht die Flüchtenden bekämpfen

Mit Vertreter/innen der Initiative „Courage: Mut zur Menschlichkeit“ und des Vereins „Flüchtlingshilfe Doro Blancke“ war Bischof Hermann Glettler auf der griechischen Insel Lesbos. Der dreitägige Besuch war Faktencheck und adventliche Herbergsuche zugleich. Das Fazit des Bischofs: Gemeinsames Handeln ist gefragt, 100 Familien sollten noch vor Weihnachten aufgenommen werden. Wie sieht die humanitäre Situation vor Ort aus? Bischof Hermann Glettler: Nach den Regenfällen der vergangenen Woche ist...

  • 17.12.20

Beiträge zu Gesellschaft & Soziales aus

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