Tirol | TIROLER Sonntag - Serien

Beiträge zur Rubrik Serien

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Neustart - Fastenserie 2022 | 7
Danke für die schöne Zeit

Von Ich nach Ich. Was Neustart und Abschied miteinander zu tun haben und was sie bei Keksen und Tee mit Gott besprechen wird, erzählt Barbara Pachl-Eberhart im letzten Teil unserer Fastenserie. Heute lesen wir uns zum letzten Mal – zumindest im Rahmen der Fastenserie. Ein Abschied. Passt der zum Neubeginn? Ich finde: ja. Darüber habe ich auch bei dem Online-Abend gesprochen, der dieser Serie gewidmet war. Worum es da ging? Um meine Erfahrungswerte zum Thema „Gut neu beginnen“. Neustart braucht...

  • 13.04.22
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Neustart - Fastenserie 2022 | 5
Jedem Anfang wohnt ein Abschied inne

Was Kurzurlaubs-Wörter und Grammatik mit Neustarten zu tun haben, erklärt Barbara Pachl-Eberhart und ergänzt Hermann Hesse – denn zwischen Anfang und Anfang liegt das Beenden. Es gibt Wörter, zu denen hat man sofort ein Bild im Kopf. Sonnenaufgang, zum Beispiel. Oder Frühstück. Oder Schiurlaub, Therme, Spaziergang, Kaffee. Ich hoffe, es sind erfreuliche Bilder, die da jetzt zu Ihnen kommen. Ich habe die Wörter extra so gewählt, dass sie Ihnen Freude machen. Kurzurlaubs-Wörter für Geist und...

  • 30.03.22
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Neustart - Fastenserie 2022 | 4
Zeit für das

Der Unvorhersehbarkeit die Ehre erweisen, einmal ratlos sein dürfen und den eigenen Füßen vertrauen – das hat Barbara Pachl-Eberhart von ihrer Clowndoctor-Figur Heidi Appenzeller über das Anfangen gelernt. Sie will sich nicht länger vertrösten lassen. Teil vier dieser Serie – mathematisch die Mitte. Weil sie im Theatertakt denkt, ist die Mitte der Höhepunkt. Der geht nicht ohne sie, findet sie. Gut, ich hatte ja ohnehin vor, sie zu Wort kommen zu lassen. Also von mir aus gern heute. Sie. „Sie“,...

  • 23.03.22
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Neustart - Fastenserie 2022 | 2
Besser gemeinsam einsam

Von Wohlfühlsätzen, der Schubkraft des „Ich auch“ und dem Glück, wenn Gleichgesinnte zusammenkommen, aber auch davon, manche Wege allein bestreiten zu müssen. Noch einmal einschlafen dürfen! Ich weiß noch, wie wir seufzten, als dieser Satz fiel. Sonntags, wir saßen beim Frühstück: die Seminargruppe, die ich seit Freitag begleitete, und ich. Das Tischgespräch drehte sich um Wohlfühlsätze. Begonnen hatte es mit „Ich hol mir noch was“ – wir lachten und machten es auch. Dann sammelten wir: „Du...

  • 09.03.22
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Neustart - Fastenserie 2022 | 1
Es darf neu beginnen

Barbara Pachl-Eberhard öffnet zum Start in die Fastenzeit ihren Erinnerungskoffer und erzählt: Von ersten Malen, kleinem und großem Neuem, vom Frühling und vom Neubeginnen. Es darf neu beginnen. Wie köstlich, der Klang dieser vier kleinen Wörter. Wie verheißungsvoll die Bilder, die sofort aufsteigen wollen aus dem Blau meiner Seele. Das Bild eines gepackten Koffers, dazu passt Urlaubsgefühl. Das Bild einer Knospe. Eine sich öffnende Tür. Der Klang von „Hallo“, ein Seufzen, ein „Endlich“....

  • 01.03.22
Video 5 Bilder

Neustart | Interview mit Barbara Pachl-Eberhart
Kraftvoll neu beginnen

Barbara Pachl-Eberhart musste in ihrem Leben immer wieder neu beginnen. Der größte Einschnitt war 2008, als ihr Mann und ihre beiden kleinen Kinder ums Leben kamen. Seither entwickelte sich die professionelle Clownin zur Expertin für Trauer und Neubeginn, zur gefragten Autorin und beliebten Seminarleiterin. In der Fastenzeit schreibt sie in den österreichischen Kirchenzeitungen über „Neustart“. Interview: Monika Slouk Ein Stehaufmanderl ist ein Kinderspielzeug, das sich wieder aufrichtet,...

  • 15.02.22
Das Ziel der Wegetappe: Kloster Marienberg, die höchstgelegene Benediktinerabtei Europas.
3 Bilder

SOMMERSERIE 2021 | Beten mit den Füßen Teil 11: Südtirol
Der Herrgott als ständiger Begleiter

Durch weite Felder, entlang ortstypischer Wasserwaale, vorbei an Kapellen und historischen Bauernhöfen – die Etappe des Südtiroler Jakobsweges von Glurns über Mals zum Kloster Marienberg besticht auf vielerlei Art. In den Gassen hinter den beeindruckenden Ringmauern und zwischen den jahrhundertealten Häusern ist mittelalterliches Flair spürbar: Glurns, die im Obervinschgau gelegene kleinste Stadt Südtirols und Ausgangspunkt der rund zehn Kilometer langen Weg-etappe, ist auf jeden Fall einen...

  • 18.08.21
Traumhafte Ausblicke auf den Bodensee, Deutschland, Österreich und die Schweiz gibt es immer wieder zu bewundern.
3 Bilder

SOMMERSERIE 2021 | Beten mit den Füßen Teil 10: Vorarlberg
Durch zwei Länder pilgern

Von Scheidegg im deutschen Allgäu führt ein Jakobsweg nach Bregenz. Rund 20 Kilometer abwechslungsreiche Wegstrecke, gewürzt mit einem beeindruckenden Dreiländer-Panorama hoch über dem Bodensee, erwartet die PilgerInnen. PETRA BAUR Scheidegg – der Ausgangspunkt der Pilgerwanderung ist im bayrischen Allgäu – ist der sonnenreichste Ort Deutschlands. Im Schnitt 2304 Sonnenstunden kann die Marktgemeinde für sich verbuchen. Sie liegt auf einem Hochplateau, sanft eingebettet in hügelige Landschaft....

  • 12.08.21
Aus den Quellen der Salzach schöpft Hermann Signitzer Wasser – und Kraft.
5 Bilder

SOMMERSERIE 2021 | Beten mit den Füßen_9: Salzburg
Zur Salzachquelle geht‘s über Tirol

Mit leisem Gurgeln treffen dünne Rinnsale aufeinander. Sie drängen aus dem Almboden. Vereint klingt ihr Plätschern lauter. Hoch oben, wo Salzburg und Tirol aufeinandertreffen, liegt der Ursprung der Salzach. Eine Wanderung zu den Quellen – zu jenen des Flusses und zu jenen der Seele. Michaela Hessenberger „Je näher wir dem Ursprung des Wassers kommen, desto sprudelnder werden die Ideen“, sagt Hermann Signitzer mit beschwingtem Ton. Er zieht die Bänder seiner Bergschuhe fest, denn auf einer Höhe...

  • 03.08.21
Der heilige Romedius verbrachte nach seiner Bekehrung sein Leben in Gebet und Stille – im Bild die Einsiedelei St. Romedio, das Ziel des 180 Kilometer langen Romediusweges.
4 Bilder

SOMMERSERIE 2021 | Beten mit den Füßen_8: Tirol
Auf dem Romediusweg durch Tirol

Der Romediusweg verbindet das historische Tirol von Norden nach Süden auf einer Länge von 180 Kilometern. Weil er durch das Hochgebirge führt, verlangt dieser Weg allerdings gute Kondition. Gilbert Rosenkranz Gleich vorweg: Der Romediusweg ist nichts für „Warmduscher“. In seiner Gesamtlänge ist er ambitioniert. Und auch sein Höhenprofil ist anspruchsvoll. In Summe stellt er auch die Himalaya-Riesen in seinen Schatten. 9600 Höhenmeter legen jene zurück, die sich von Thaur (zwischen Hall und...

  • 30.07.21
Das Pilgerdenkmal am Alto del Perdon erinnert an die tausenden Pilgerinnen und Pilger, die hier unterwegs waren, sind und sein werden.
3 Bilder

SOMMERSERIE 2021 | Beten mit den Füßen_7: Santiago de Compostela
… meinem Ziel entgegen

In Santiago de Compostela, dem Ziel aller Jakobswege, wird heuer ein „Heiliges Jakobsjahr“ begangen. Höhepunkt ist das Fest des Apostels Jakobus am 25. Juli. Warum gehen Menschen heute diesen Weg, was bewegt sie, und was bleibt? Einer, der den spanischen Camino vor drei Jahren selbst gegangen ist, gibt Auskunft. Paul Sieberer Wir werden den Jakobsweg nicht gehen. Es sind zu viele Leute unterwegs!“ Diese weit verbreitete Meinung wurde auch von meiner Frau und mir vertreten. Trotzdem beschlossen...

  • 22.07.21
Pilgern im Banne der 3000er: Der Alpe-Adria-Trail führt vom Großglockner zum Mittelmeer
3 Bilder

SOMMERSERIE 2021 | Beten mit den Füßen_6: Diözese Gurk
Vom Glockner bis zum Mittelmeer

Der Alpe-Adria-Trail führt durch Österreich, Italien und Slowenien. Vom Großglockner in Kärnten erreicht er nach über 750 km bei Muggia in Italien das Mittelmeer. Es ist auch ein spiritueller Weg mit unzähligen Bildstöcken, Wegkreuzen sowie vielen Kapellen und Kirchen. Monika Gschwandner-Elkins Entlang des Alpe-Adria-Trails lassen sich die spirituellen Zentren und Kraftorte dreier Länder erwandern. Das Hineinschreiten in die Natur und die weitgehende Unberührtheit der Landschaft auf den Spuren...

  • 16.07.21
3 Bilder

SOMMERSERIE 2021 | Beten mit den Füßen_5: Diözese Graz-Seckau
Auf steirischem Boden pilgern

Der Steirische Mariazellerweg Nummer 6 hat viele Startpunkte. Drei Fußwallfahrende erzählen von ihrer Motivation, ihren Lieblingsetappen und Erlebnissen auf dem Weg zur Magna Mater Austriae. Katharina Grager Aus Dankbarkeit über den Studienplatz hat sich Judith Kremser 2017 auf den Weg nach Mariazell gemacht. Sie ist dem bekannten Mariazellerweg 06 von seinem steirischen Startpunkt aus gefolgt. „Aber der Mariazellerweg beginnt dort, wo du losgehst!“ ist die Medizinstudentin überzeugt. Ihr...

  • 07.07.21
Die Türme des Stiftes Schlierbach: Das Kloster ist eine Etappe am Benediktweg, auf dem eine kleine Gruppe zum „Probe-Pilgern“ unterwegs war.
3 Bilder

SOMMERSERIE 2021 | Beten mit den Füßen_4: Diözese Linz
Auf den Spuren und im Geist Benedikts

Der Benediktweg verbindet Klöster, die nach der Regel des heiligen Benedikt leben. Vom benediktinischen Ursprungskloster Montecassino in Italien bis nach Schottland, zum nördlichsten Benediktinerkloster Europas, soll die Route einmal führen. Der OÖ. Benediktweg ist ein Teil dieses Projekts. Ein Pilgertag am Benediktweg im Kremstal. Generationen von – ehemaligen – Jugendlichen ist die Burg Alpernstein nicht nur bekannt. Sie war ihnen geistliches Zuhause bei der Katholischen Jugend. Von der...

  • 02.07.21
Blick über den unteren Abschnitt der Wachau bei Dürnstein (Bildmitte) von der Ferdinandwarte aus.
41 Bilder

SOMMERSERIE 2021 | Beten mit den Füßen_3: Diözese St. Pölten
Jakobsweg auf Römerpfaden

Der Jakobsweg durchquert von Ost nach West das Bundesland Niederösterreich und auch die Diözese St. Pölten vom Rieder­berg bis St. Pantaleon. In Mautern südlich von Krems vereinigt er sich mit dem Weinviertler Jakobsweg. In Mautern beginne ich meinen Pilgertag. Einmal um die Kirche – mit dem Pfarrhof aus der Renaissancezeit ein malerisches Ensemble. An der Kirchentüre ein Hinweis: „Die Türe klemmt fallweise – bitte fest anziehen.“ Noch ein Versuch. Nein, die Türe klemmt nicht, die Kirche ist um...

  • 23.06.21
Das Heidentor ist Österreichs bekanntestes römisches Baudenkmal.
Video 11 Bilder

SOMMERSERIE 2021 | Beten mit den Füßen_2: Erzdiözese Wien
Auf den Spuren der Römer

Der Jakobsweg Römerland Carnuntum führt stromaufwärts die Donau entlang und verbindet die europäischen Hauptstädte Bratislava und Wien. Es sind durchwegs ebene Wege, auf denen es sich auch als Familie gut „pilgern“ lässt. Ein absolutes Plus ist die Verkehrsanbindung an die Schnellbahnlinie 7, die parallel zum Jakobsweg verläuft und kurzfristige Planänderungen erlaubt. Dazu kommt viel Grün im Bereich des Naturparks Donau-Auen und eine Menge römischer Geschichte – vom Heidentor über das Museum...

  • 15.06.21
Das Ziel der Etappe ist die Bergkirche in Donnerskirchen (großes Bild links), die dem hl. Martin (kleines Bild oben) geweiht ist.
5 Bilder

SOMMERSERIE 2021 | Beten mit den Füßen_1: Burgenland
Auf den Spuren des hl. Martin

Der 2500 Kilometer lange Martinusweg führt vom Geburtsort des hl. Martin in Szombathely (Ungarn) zu seiner Grabstätte nach Tours (Frankreich). Die Pilgerstrecke durchzieht die gesamte Martinsdiözese Eisenstadt. von P. Karl Schauer und Petra Zöchmeister-Lehner Der Martinusweg im Burgenland kann in vielen Teilstücken gegangen werden. Ein kleiner Abschnitt führt von der Landeshauptstadt Eisenstadt in das knapp 14 Kilometer entfernte Donnerskirchen. In drei Stunden ist der Natur-, Kultur- und...

  • 09.06.21
Vergeben fällt leichter, wenn der Täter oder die Täterin um Entschuldigung bittet. Es ist aber auch ohne Schuldeingeständnis möglich.
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Fasten2021 | Teil 07
Verzeihen und Vergeben

So schwer es auch fällt: Verzeihen bringt mehr Leichtigkeit als nicht zu verzeihen. Nichtvergeben verursacht Stress, Krankheiten oder einen Verlust der Lebensqualität. Vergeben ist zwar Schwerstarbeit, aber in allen Religionen ein göttliches Prinzip. Der Umgang mit Schuld und Schuldgefühlen ist nicht einfach, sowohl für diejenigen, die Schuld zuweisen, als auch für jene, die beschuldigt werden und sich schuldig fühlen. Im Verlauf dieser Fastenserie haben wir uns mit dem Wesen der Schuld, den...

  • 31.03.21
Petrus Canisius legt den Finger auf den Namen Jesu. Dieses schöne Detail aus der Pfarrkirche Außervillgraten hat uns Pfarrer Josef Mair geschickt.

Was der Diözesanpatron für heute zu sagen hat
Petrus Canisius: Ein Heiliger für Tirol

Die Erfahrungen, die Petrus Canisius in Tirol gemacht hat, waren nicht immer besonders positiv, auch wenn er einmal meinte, Tirol sei immerhin „noch besser katholisch als irgendein anderes Gebiet Deutschlands“. Man könnte viele Beispiele nennen: Da wären die 1562 bzw. 1569 gegründeten Jesuitenkollegien in Innsbruck und Hall, an denen er sich mehr als andernorts mit überforderten Kollegienvorstehern und Mitbrüdern herumschlagen musste. Oder auch die eher unerfreuliche Episode als Innsbrucker...

  • 25.03.21

Fasten2021 | Teil 06
Schuld, Strafe, Sühne

Schuldgefühle kann niemand auf Dauer ertragen. Daher stellt sich sowohl religiös als auch therapeutisch die Frage, wie sie zu lösen sind. Strafe und Selbstbestrafung, Buße und Sühne sind Ansätze zur Beseitigung von Schuld und zur Befreiung von Schuldgefühlen. Hat der Mensch Schuld auf sich geladen oder ist er wegen vorwerfbaren Verhaltens von richtenden Instanzen schuldig gesprochen worden, stellt sich stets die Frage, wie er sich von der Schuld lösen oder davon befreit werden kann. Denn...

  • 24.03.21
Wachsen zusammen: Karotten, Zwiebeln und Radieschen.

Karotten, Zwiebeln und Radieschen
Drei, die sich mögen

Karotten, Radieschen und Zwiebeln kommen immer gemeinsam ins Beet: Sie mögen sich und helfen sich gegenseitig. Die Zwiebeln vertreiben die Möhrenfliege. Und die Radieschen keimen schnell und schützen so als „Markierungssaat“ die Karotten, die eher frühjahrsmüde sind und länger brauchen, bis sie sich ans Tageslicht kämpfen.Bevor es aber endlich soweit ist, dass Samen und Steckzwiebeln in die Erde können, bereite ich die Beete vor. Wenn die März-Sonne die letzten Schneeflecken wegschmilzt und den...

  • 18.03.21
Eine originelle Darstellung: Kinder, die angesichts des Katechismus die Hände falten. Lugt da aus dem Hintergrund ein erhobener Zeigefinger hervor?

Bildungsarbeit war ein Leitstern in der Glaubensverkündigung des Heiligen
Petrus Canisius: Ein Heiliger mit Hirn

Mangelnde Frömmigkeit wird man Petrus Canisius kaum vorwerfen können. Tatsächlich schwelgte er geradezu in der katholischen Frömmigkeitswelt mit ihren Bildern und Ritualen, ihren Heiligen und Reliquien und ihren Wallfahrten und Rosenkranzandachten. Und doch hatte dieser tieffromme Jesuit eine glasklare Maxime: „Lieber ein Jesuitenkolleg ohne Kirche als ein Jesuitenkolleg ohne eigene Bücherei!“ Ein Experiment. Petrus Canisius wusste, wovon er sprach. 1543 hatte er sich aus jugendlicher...

  • 18.03.21
Ist Rache süß oder bitter?

Fasten2021 | Teil 05
Rache

Wie viel Rache ist gesund, welche Rache führt zu weiteren Vergeltungen, wie lassen sich Rachegefühle bewältigen? Rache steht im engen Zusammenhang mit Schuld und Schuldgefühlen und ist das Gegenteil von Vergebung. Mein ist die Rache, ich will vergelten, spricht der Herr.“ Kein anderes Zitat regt mehr zum Nachdenken über das Wesen der Rache an, über ihre theologische und psychologische Bedeutung, ihre Vielfältigkeit und Widersprüchlichkeit, als dieses Wort aus dem Alten Testament (Deuteronomium...

  • 17.03.21
Allein zu Lebzeiten des heiligen Petrus Canisius erschien sein Katechismus in 347 Auflagen.
2 Bilder

Die Glaubensverkündigung des Diözesanpatrons setzte neue pädagogische Maßstäbe
Petrus Canisius: Ein Heiliger der Tat

Wie sehr Petrus Canisius ein Mann der Tat war, erkennt man kurioserweise besonders klar an einem seiner Bücher, am Katechismus. Zwar war dieses Buch inhaltlich sehr traditionell angelegt, aber der Aufbau dieses berühmtesten katholischen Religionsbuches aller Zeiten war hochinnovativ: In einem ersten Teil wurde beschrieben, was ein Christ zu glauben, in einem zweiten Teil, was ein Christ zu tun hatte. Die Botschaft dahinter: Ein theoretischer Glaube allein ist zu wenig; Glaube muss sich im...

  • 12.03.21
  • 1
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