Gesellschaft & Soziales
„Es braucht den Geist der Liebe in unser aller Denken, Fühlen und Handeln“, meint Margit Haider über die Herausforderungen in der Familienpolitik.
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Familienpolitik heute
Familienherz

„Der hat immer was zu geben, dessen Herz voll ist von Liebe“ (Hl. Augustinus) „Der alltägliche Wahnsinn“: auf meine Frage hin, wie es ihr denn gehe, brachte es eine befreundete Kollegin und Mutter dreier Kinder kürzlich ganz unverblümt auf den Punkt. Familienalltag, der sich ab und zu anfühlt wie „Wahnsinn“ – wer kennt ihn nicht? Im Google-Wörterbuch nachgeschlagen, wird Wahnsinn als ein „unvernünftiges, unsinniges Denken, Verhalten und Handeln“ beschrieben und weitergedacht mit „es ist doch...

  • 24.06.22
Glaube
Viele Festgäste kamen zur Feier von 100 Jahre Missio in das Zisterzienser-Stift Stams – darunter auch Bischof Hermann Glettler und Nationaldirektor P. Karl Wallner.

Großer Festakt im Stift Stams
Missio feiert 100-jähriges Jubiläum

Im Bernardisaal des Stiftes Stams feierte Missio Österreich (Päpstliche Missionswerke) das 100 Jahr-Jubiläum.So denkwürdig das Jubiläum ist, so staunenswert ist die Geschichte, die hinter diesem Jubiläum steht: unzählige Missionar/innen sind aus Tirol aufgebrochen, um die Frohe Botschaft in die weite Welt zu bringen. Darunter sind große Namen: Josef Freinademetz (1852-1908), Anna Dengel (1892-1980), Eusebio Kino (1645-1711), Cassian Spiß (1866-1905) und viele andere mehr. Der Tiroler...

Reise, Wallfahrt, Lager
  • 25. November 2022 um 06:35
  • Jerusalem
  • Jerusalem

Adventreise ins Heilige Land

Unterwegs sein in der Welt und Umwelt Jesu lautet die Devise einer Pilgerreise ins Heilige Land vom 25. November bis 3. Dezember 2022. Begleitet vom Bibel- und Israel-Experten Prof. Georg Fischer, wird die neuntägige Pilgerfahrt zu den Wirkungsstätten Jesu zu einem unvergesslichen Erlebnis werden. Das Programm 1. Tag: Freitag, 25.11: Innsbruck - Tel Aviv – See Gennesaret Flug mit Linienmaschine der Austrian Airlines von Innsbruck über Wien nach Tel Aviv. Anschließend Fahrt nach Galiläa und...

Nachrichten - Tirol | TIROLER Sonntag

Kirche hier und anderswo

Das Büchereiteam von Landeck-Perjen (v. l.): Elisabeth Wachter, Elisabeth Nagib, Eva Wachter, Martina Huber, Claudia Geiger, Bianca Wilfer (nicht im Bild).

Bücherei beging 70. Geburtstag
Perjen feiert Bücherei

Sechs ehrenamtliche Bibliothekarinnen stillen den Lesehunger der kleinen und großen Besucher/innen in der Öffentlichen Bücherei Landeck-Perjen. Vor wenigen Jahrzehnten war eine Bücherei eine echte Errungenschaft. Zuhause gab es nur wenige Bücher, in der Schule oft noch keine Bibliothek. „Vor den Sommerferien trugen wir meist einen Stapel Bücher nach Hause“, erinnert sich Lea Jehle. Die Bücherei in Perjen fing 1952 mit 270 Büchern an. Jeder Einwohner konnte sich ein Buch für eine Stunde...

  • 08.06.22
Franz Fischler, EU-Kommissar a. D., hält politische Gewaltfreiheit unter bestimmten Voraussetzungen für möglich, aber im aktuellen Konflikt schwer umsetzbar.

Interview
Ukraine könnte neutral werden

Die Waffenlieferungen der Europäischen Union an die Ukraine hält der ehemalige EU-Kommissar Franz Fischler für ambivalent. Die EU werde jedenfalls eine große Rolle beim Wiederaufbau der Ukraine spielen, meint er im Gespräch, und dass die Zukunft des von Russland überfallenen Landes in der Neutralität liegen könnte. Interview: Monika Souk Die EU hat sich nach der russischen Invasion schnell auf Waffenlieferungen für die Ukraine geeinigt. Bringt das der Ukraine wirklich viel? Franz Fischler: Man...

  • 23.03.22
Durch die Herstellung und den Verkauf von Erdnussbutter tragen die Frauen von AKKMA zu mehr Einkommen in den Familien bei
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Aktion Familienfasttag
Die starken Frauen von Mapulang Lupa

Fürsorge-Arbeit wird vor allem von Frauen geleistet. Häufig unbezahlt. Diesem Thema widmet sich die Katholische Frauenbewegung in ihrer heurigen Kampagne der Aktion Familienfasttag „Gemeinsam für eine Zukunft miteinander füreinander“. Ins Zentrum gerückt wird dabei die Frauen- und Nachbarschaftsinitiative AKKMA auf den Philippinen. Die Projektpartnerinnen der Frauenbewegung zeigen, wie es auch unter schwierigsten Bedingungen gelingen kann, füreinander Sorge zu tragen. Ein dichtes Gewirr an...

  • 11.03.22
Flucht in Slowakei

Panorama
Orthodoxe großteils gegen den russischen Angriff

Auch kirchlich isoliert sich Moskau vom Rest der Welt Russland und Serbien bleiben vage und distanzieren sich nicht von Putin. Andere Patriarchen sehr wohl. Das Oberhaupt der russisch-orthodoxen Kirche, Patriarch Kyrill I., hat sich nicht vom Angriff Russlands auf die Ukraine distanziert. In einer Sonntagspredigt in Moskau rief er zwar dazu auf, für Frieden und Einheit zu beten, warnte aber gleichzeitig vor äußeren „bösen Kräften“, die nicht nur Russland, sondern die ganze „Rus“ bedrohen...

  • 03.03.22

Glaube

Viele Festgäste kamen zur Feier von 100 Jahre Missio in das Zisterzienser-Stift Stams – darunter auch Bischof Hermann Glettler und Nationaldirektor P. Karl Wallner.

Großer Festakt im Stift Stams
Missio feiert 100-jähriges Jubiläum

Im Bernardisaal des Stiftes Stams feierte Missio Österreich (Päpstliche Missionswerke) das 100 Jahr-Jubiläum.So denkwürdig das Jubiläum ist, so staunenswert ist die Geschichte, die hinter diesem Jubiläum steht: unzählige Missionar/innen sind aus Tirol aufgebrochen, um die Frohe Botschaft in die weite Welt zu bringen. Darunter sind große Namen: Josef Freinademetz (1852-1908), Anna Dengel (1892-1980), Eusebio Kino (1645-1711), Cassian Spiß (1866-1905) und viele andere mehr. Der Tiroler...

  • 22.06.22
Theo Kelz in seinem Garten mit einem von seinem Bruder gestalteten Bildstock, auf dem das Herz Jesu dargestellt ist.

Im Interview:
Theo Kelz: „Gefühle wie Hass hatte ich nie“

Es ist März im Jahre 2000. Theo Kelz liegt in der Innsbrucker Klinik und betrachtet zum ersten Mal nach dem Aufwachen seine Umgebung. Er sieht dicke Verbände und herumwuselndes Klinikpersonal. Denn nach etwa zweijähriger Vorbereitung ist dem Innsbrucker ÄrztInnen-Team am 7. März 2000 eine bis zu diesem Zeitpunkt noch unerprobte Operation gelungen: Die Transplantation zweier Hände. Ein Interview von Livia Rosenkranz Heute lebt der mittlerweile 67-jährige Theo Kelz mit Lebensgefährtin in Kärnten...

  • 24.05.22
Am 29. Mai 2022 feiert Erzbischof Alois Kothgasser seinen 85. Geburtstag.

Zum 85. Geburtstag von Erzbischof Alois Kothgasser
Das Lebenszeugnis ist entscheidend

An „Karriere“ habe er in seinem Leben nie gedacht. Wichtig sei ihm immer gewesen, „die Aufgaben meines Lebens so gut wie möglich zu erfüllen“, erzählt em. Erzbischof Alois Kothgasser. Am 29. Mai feiert er seinen 85. Geburtstag. „Die größte Herausforderung war für mich die Umstellung von der Diözese Innsbruck in die Erzdiözese Salzburg. Die Umstellung erschien mir am Anfang eine Schuhnummer zu groß“, meint Erzbischof Alois Kothgasser im Interview mit Michaela Hessenberger. Erzbischof Kothgasser:...

  • 24.05.22
Das Milser 
Himmelfahrts-Team 
(v. li.):  Anton Gogl, Peter Zimmermann und Johann Tschugg mit den Figuren, die durch den Kirchenraum ins Gewölbe gezogen werden.
4 Bilder

Altes Brauchtum in Mils
Wenn der Christus durch die Decke geht

Zu Christi Himmelfahrt werden in der Pfarrkirche Mils zwei Engel und eine Christusfigur zum Gewölbe hinaufgezogen, wo sie durch das Heilig-Geist-Loch verschwinden. Der einzigartige Brauch wird von einem Team rund um Peter Zimmermann gepflegt, der seit 50 Jahren dafür sorgt, dass Jesus in den Himmel kommt. Nach dem Evangelium wird es ernst: Der Kirchenchor stimmt vier Strophen von „Großer Gott wir loben dich“ an und hoch oben im Gewölbe greifen drei Männer in die Seile, um zwei Engel und eine...

  • 23.05.22
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Texte zum Sonntag

Wort zum Sonntag, 10. Oktober
Intensivkurs für die Jünger

Der Weg von Galiläa nach Jerusalem wird für die Jünger zu einem Intensivkurs des Glaubens. Dabei werden sie Zeugen einer Begebenheit, die ein wichtiges Thema aufwirft. Was muss ich tun, um das ewige Leben zu erben? Ein wohlhabender Mann wendet sich mit dieser Frage an Jesus. Offenbar ist er an einen Punkt gelangt, an dem weder sein großes Vermögen noch seine bisherige Glaubenspraxis die innere Sehnsucht stillen können. Den entscheidenden Schritt, den Jesus vorschlägt – nämlich die irdischen...

  • 04.10.21

Wort zum Sonntag, 14. März
Im Osterlicht

Die Lesung aus dem Epheserbrief berührt mich. Da ist von Gottes großer Liebe, mit der er uns geliebt hat, die Rede. Von Gnade, und immer wieder Gnade. Also von Geschenken. Von Güte und Rettung. Das zeigt mir, wie sehr mein Leben beschenkt ist, wie viel schon vorbereitend für mich da ist, woraus ich einfach leben darf. Worin mein Leben wurzelt und sich entfaltet. Hier kommt es nicht auf meine eigene Leistung an. Hier ist mir im Vorfeld schon alles von Gott gegeben, was ich brauche, um mein Leben...

  • 12.03.21

Wort zum Sonntag, 7. März
Wer ist Jesus?

Ich finde den roten Faden dieser drei biblischen Texte in der Liebe zu Gott. Die erste Lesung legt uns die Betrachtung der zehn Gebote vor. Und dort beginnt es ohne Umschweife „Du sollst neben mir keine anderen Götter haben“, und (sinngemäß) weiter: Du sollst dir keine Götzen machen und nichts an meine Stelle setzen. In der zweiten Lesung erklärt uns Paulus, wonach die Menschen suchen: die einen Zeichen, die anderen Weisheit. Er aber verkündet Christus. Sozusagen: Es geht nicht um irgendwelche...

  • 04.03.21

Wort zum Sonntag, 29. Februar
Er ist immer schon gemeint

Jesus von Nazareth zieht durch das Land, verkündet das Wort Gottes, schart Jünger um sich und auch Frauen, die ihn unterstützen. Dabei ist vieles, was er sagt, nicht wirklich neu, aber anders als bislang. Jesus kennt und zitiert das Alte Testament ausführlich. Sie ist sein Maßstab und auch der Maßstab seiner Zeitgenossen. Seine Zeitgenossen spalten sich auf in Anhänger und Gegner. Und beide berufen sich dabei auf Gottes Wort. Beide stellen sich dieselbe Frage: Ist Jesus von Nazareth ein wahrer...

  • 25.02.21

Menschen & Meinungen

Margrit Eleonore Haid arbeitet als Psychotherapeutin in eigener Praxis in Innsbruck, hält Vorträge und leitet Seminare und Workshops.

Margrit Eleonore Haid im Interview
Dem eigenen Lebenstraum folgen

Die Psychotherapeutin Margrit Eleonore Haid zeigt in ihrem aktuellen Buch auf, wie Lebensträume gelingen können – unabhängig davon, wie alt man ist. Im Tiroler Sonntag-Interview erzählt sie, warum die Lebens-Träume nicht groß genug sein können und welche Rolle Leid und Tod in diesem Zusammenhang spielen. Sie sprechen in Ihrem Buch von der Sehnsucht nach Erfüllung des LEBENS-Traums. Was steckt dahinter? Margrit Eleonore Haid: Nicht nur wir haben Träume, die wir im Laufe des Lebens verwirklichen...

  • 08.06.22

Meinung
Die Bürger sind am Zug

Österreichs Wahlberechtigte können bis Montag sieben Volksbegehren unterstützen – von Antikorruption über Grundeinkommen, Tierschutz, mentale Gesundheit, Arbeitslosengeld bis Impfpflicht lautet die Themenpalette. Volksbegehren sind an sich nicht Partei-, sondern Gesellschaftspolitik (der auch die KirchenZeitung verpflich- tet ist). Das macht die Sache in Österreich schwierig. Denn an der Wiege unserer Republik standen Parteien. Die direkte Demokratie ist schwach entwickelt. Nur eine...

  • 05.05.22
Viel Potential für Frauen sieht Österreichs Botschafterin im Vatikan.

Frauen der Kirche

Franziska Honsowitz-Friessnigg ist Österreichs Botschafterin beim Heiligen Stuhl. Am Dienstag empfing sie fünf Frauen, die das Miteinander der Geschlechter zum Thema machten.  Ein Fünftel aller Vatikan-Angestellten sind Frauen, in Leitungspositionen sind es noch weniger. Doch Papst Franziskus ist die Beteiligung von Frauen wichtig. „Die jüngste Kurienreform bringt das sehr gut zum Ausdruck“, lobt Bot- schafterin Franziska Honsowitz-Friessnigg. „Darin hat Papst Franziskus die Leitung von...

  • 05.05.22

Meinung
Kommentar

Schwarze Erde Von einer Kornkammer Europas entwickelte sich die Ukraine zu einer Kornkammer der Welt. 2020 wuchsen in der fruchtbaren „schwarzen Erde“ 55 Mio. Tonnen Mais und Weizen. Doch der Treibstoff für Saatmaschinen wird nun für Panzer verwendet, die Saatmaschinenfahrer kämpfen an der Front. Für den Bedarf im Land könnte es dennoch reichen, aber statt Getreide wird das Land Hunger exportieren. Etwa 4,5 Mio. Tonnen Korn stecken in Häfen fest. Die Ukraine beschuldigt Russland,...

  • 05.05.22

Bewusst leben & Alltag

Formvollendet: Die Voltegiererinnen Eva Nagiller und Romana Hintner über die Kunst auf Pferden zu tanzen.

Über Teamgeist und Vertrauen im Sport
Formvollendet zwischen Himmel und Erde

Eva Nagiller und Romana Hintner trainieren seit 2004 in der Voltigiergruppe Pill. 2019 gewannen sie die Bronzemedaille bei der EM im „Pas de Deux“, 2021 belegten sie den vierten Platz bei der WM in Budapest. Derzeit bereiten sie sich auf die WM 2022 in Dänemark vor. Im Tiroler Sonntag-Interview erzählen sie von ihrem Leben mit den Pferden. Können Sie sich noch an Ihre ersten Übungen als junges Mädchen im Alter von ca. 7 Jahren auf dem Pferd erinnern, als Sie mit dem Voltigieren begonnen haben?...

  • 10.05.22
Einseitige Rollenzuschreibungen schränken die individuelle ­Entfaltung von Kindern ein.
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Gendermarketing im Kinderzimmer
Mehr Farben als Hellblau und Rosa

Ein Blick in Kinderzimmer oder Spielzeuggeschäfte offenbart oft zwei Welten: eine für Mädchen, eine für Buben. Problematisch ist, dass damit meist einseitige Rollenzuschreibungen einhergehen. Dahinter steckt das Phänomen „Gendermarketing“. Wenn Ostern oder ein Kindergeburtstag ansteht, ist ein Besuch im Spielzeuggeschäft angesagt. Vielerorts eine zweigeteilte Welt: Regale in Blau, Grün und Schwarz mit Technik und Dinosaurier-Spielzeug auf der einen und Regale in Rosa, Lila und Pink auf der...

  • 13.04.22
Die Innsbrucker Psychotherapeutin Carmen Rella gehört zum neuen ExpertInnen Team der Rubrik "Bewusst Leben" im Tiroler Sonntag.

Vorgestellt: neue Expertin für Psychologie
Nach Hilfe zu fragen, ist eine Stärke

Die Psychotherapeutin Carmen Rella könnte momentan nonstopp arbeiten. Warum sie deshalb besonders auf Auszeiten und die eigenen Grenzen achtet und was wir alle für unsere psychische Gesundheit tun können, erklärt sie im Interview mit dem Tiroler Sonntag. Psychische Erkankungen betreffen viele, sind aber noch immer stigmatisiert. Warum? Carmen Rella: Das stimmt. Momentan geht vielen die Luft aus, Psychotherapie ist sehr gefragt. Angststörungen, Depressionen und Essstörungen haben gerade bei...

  • 24.03.22
Wer ein paar grundlegende Sicherheitstipps beachtet, startet unfallfrei in die Gartensaison.

Bewusst leben
Sicheres Werkeln im Garten

Der Frühling steht bereits in den Startlöchern, und viele Hobbygärtner und Hobbygärtnerinnen freuen sich auch schon aufs Graben, Säen und Pflanzen. Trotz Vorfreude sollte aber nicht auf die Sicherheit vergessen werden. Lisa-Maria Langhofer Laut Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV) verletzen sich jährlich zwischen 16.000 und 17.000 Menschen bei der Gartenarbeit so schwer, dass sie im Krankenhaus behandelt werden müssen. Zu den häufigsten Unfallursachen zählen Hektik und Ablenkung, gefolgt von...

  • 11.03.22

Gesellschaft & Soziales

„Es braucht den Geist der Liebe in unser aller Denken, Fühlen und Handeln“, meint Margit Haider über die Herausforderungen in der Familienpolitik.
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Familienpolitik heute
Familienherz

„Der hat immer was zu geben, dessen Herz voll ist von Liebe“ (Hl. Augustinus) „Der alltägliche Wahnsinn“: auf meine Frage hin, wie es ihr denn gehe, brachte es eine befreundete Kollegin und Mutter dreier Kinder kürzlich ganz unverblümt auf den Punkt. Familienalltag, der sich ab und zu anfühlt wie „Wahnsinn“ – wer kennt ihn nicht? Im Google-Wörterbuch nachgeschlagen, wird Wahnsinn als ein „unvernünftiges, unsinniges Denken, Verhalten und Handeln“ beschrieben und weitergedacht mit „es ist doch...

  • 24.06.22
Kreativ und innovativ: Die Redaktion der Schülerzeitung etcetera des Bischöflichen Gymnasiums Paulinum.

Schülerzeitung des Paulinum feiert
Startschuss in der Besenkammer

Die jüngste Ausgabe der Pauliner Schülerzeitung „etcetera“ zum Thema „Ungerechtigkeit“ ist eine Jubiläumsnummer. Seit ihrer Gründung vor 35 Jahren sind 75 Ausgaben erschienen. Man wird im Blätterwald der österreichischen Schülerzeitungen lange nach einem Medium mit einem ähnlich hohen Niveau suchen müssen. Mutig und engagiert knöpfen sich die Jungjournalist/innen Ausgabe für Ausgabe ein Schwerpunktthema vor. Zum Thema „Ungerechtigkeit“ geht es in einem „Pro“ und „Contra“ um Schuluniformen,...

  • 19.05.22
Martha Salchner feiert Muttertag als zweifache Mama, pflegende Angehörige und Notfallmama.

Muttertag als Notfallmama
Wenn es anders kommt als geplant

Martha Salchner aus Axams feiert den Muttertag nicht nur als zweifache Mama und pflegende Angehörige, sondern auch als Notfallmama: Sie hilft Familien mit Krankheitsfällen bei der Betreuung der Kinder. Was es heißt, wenn das Leben anders kommt als geplant, hat sie im eigenen Leben erfahren. Rund um Martha Salchner summt es wie in einem Bienenstock: Ruft man sie an, hört man sie schnell ein Gespräch beenden. Läutet man an ihrer Haustür, öffnet sie mit dem Handy in der Hand – für die ukrainischen...

  • 05.05.22
Sr. Pauline Thorer, Pfarrerin Silke Dantine und Hausleiter Florian Stolz im Erstaufnahmezentrum im Haus Marillac in Innsbruck.

Ehemaliges Bildungshaus Marillac
Offene Türen für Vertriebene

Zuflucht und Geborgenheit für ein paar Tage oder Wochen: Dafür steht derzeit das Haus Marillac in Innsbruck. Zum Erstnaufnahmezentrum für Menschen aus der Ukraine umfuntkioniert, herrscht im ehemaligen Bildungshaus reger Betrieb. „Gestern sind 60 Menschen weitergereist, heute sind 70 bei uns angekommen“, erzählt Hausleiter Florian Stolz vom ISD Innsbruck. Manche bleiben nur eine Nacht, um anschließend in andere Länder weiterzureisen, andere bleiben, bis für sie eine Unterkunft in Tirol gefunden...

  • 23.03.22

Reisen

Das Wandern ist der Leserinnen und Leser Lust: Diesmal im schönen Pustertal.

Wandertage in Südtirol
Auf ins Pustertal

Die Wandertage in Südtirol führten unsere Leserinnen und Leser dieses Jahr ins Pustertal. Von Mühlbach aus ging es auf die Große und die Kleine Gitsch, ins Valsertal sowie ins Lüsener Almgebiet. Den Abschluss der Fahrt bildete ein Besuch der Festung Franzensfeste, wo noch einmal Ausdauer gefragt war, um die 455 unterirdischen Stufen hinauf zur oberen Festung zu bewältigen.

  • 22.12.21
Gemeinsam planen Pilgerreferentin Karin Adami, Reiseleiterin Irene Huber-Leitner und Wanderführer Toni Pittl (von rechts) die anstehenden Wandertage in Südtirol.

Ein Blick hinter die Kulissen von „Pilgern und Reisen mit dem Tiroler Sonntag“.
Fernweh und Wanderlust

Nach Ausgangsbeschränkungen und Grenzschließungen wegen der Corona-Pandemie kehrt langsam die Reise- und Unternehmungslust zurück. Für „Pilgern und Reisen mit dem Tiroler Sonntag“ sind Karin Adami, Irene Huber-Leitner und Toni Pittl schon fleißig an der Planung der Saison 2022. Das vergangene Jahr war alles andere als einfach. „Der Totalausfall während des Lockdowns, die ständige Planungsunsicherheit und die Absagen in der Zeit danach waren schon sehr zermürbend“, so Pilgerreferentin Karin...

  • 05.08.21
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Eine Reise mit tiefen Eindrücken
41 Jugendliche im Heiligen Land

Es war eine Reise der tiefen Eindrücke: im Miteinander, auf den Spuren Jesu und in der Begegnung mit der Kultur und den Konflikten des Heiligen Landes. Bischof Hermann Glettler und Jugendseelsorger Kidane Korabza begleiteten eine Gruppe von 41 Jugendlichen aus Tirol durch das Heilige Land. Der Tiroler Sonntag hat einige Teilnehmer um ihre Eindrücke von dieser Reise gebeten: Große BegeisterungDie große Begeisterung und das Interesse der Gruppe haben mir besonders gut gefallen. Vor allem beim...

  • 18.02.20

In 3195 m Seehöhe: das Becherhaus
Kapelle über dem Abgrund

Die zerklüfteten Gletschermassen des Übertalferners und etliche, bekannte Bergspitzen wie Wilder Freiger, Pfaff und Zuckerhütl vervollständigen das raue und dennoch wunderschöne Hochgebirgspanorama. Schier unglaublich waren Leistung und Idealismus jener, die diesen Bau vor 125 Jahren ermöglicht haben und die mehr als 25 Tonnen Baumaterial über 1.800 Höhenmeter von Meiern aus, am Talschluss von Ridnaun (Südtirol), mit Leibeskraft hinaufbeförderten. Ein Wunder, dass die Bauphase ohne...

  • 10.09.19
  • 1

Redaktionelles

Kunst & Kultur

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Vorbereitung auf 300-Jahr-Feier
Domrenovierung geht in Endspurt

Seit 14 Jahren laufen am Innsbrucker Dom immer wieder Sanierungsarbeiten. Derzeit ist davon kaum etwas zu spüren. Das ändert sich im Mai, wenn der Dom für sieben Monate seine Pforten schließt. Ab 2. Mai verstummen Predigten und Messgesänge im Innsbrucker Dom. Ab dann haben monatelang die Restaurator/innen das Sagen. Die Sanierungsarbeiten im Vorfeld des 300-Jahr-Jubiläum im Jahr 2024 gehen in die heiße Phase. Bis zum Abschluss der Arbeiten Ende November werden die Gottesdienste in der...

  • 06.04.22
„ER-reißt-die-Welt-empor“. Ein österlicher Blick auf das Kreuz des Kärntner Künstlers Werner Hofmeister.

„ER reißt die Welt empor“
Hoffnungsträger für die gesamte Welt

Immer wieder lodern Diskussionen auf, ob das christliche Symbol des Kreuzes in öffentlichen Räumen präsent sein soll beziehungsweise sein darf? Vor allem Kreuze mit Kruzifixus, also mit einer Darstellung des Leibes Christi am Kreuz, stehen im Verdacht, Leid und Gewalt zu verherrlichen. Der Kärntner Künstler Werner Hofmeister hat sich mit seiner Arbeit „ER-reißt-die-Welt-empor“ diesem Thema gestellt. Hofmeister hat die Kopie eines Christuskorpus aus dem 17. Jahrhundert (das Original aus der...

  • 08.03.22
tired? - Carmen Burcic
Johanneskirche Innsbruck
4 Bilder

Kunstwerke in Innsbrucker Kirchen
Aktuelle Passions- und Leidensbilder

Im Innsbrucker Dom St. Jakob, in der Spitalskirche und in der Johanneskirche sind während der Fastenzeit zeitgenössische Kunstwerke zu sehen. Dom St. Jakob MARIAHILF – displaced? – Michael Hedwig Den Gegensatz von Abwesenheit und unmittelbarer Nähe macht das Kunstprojekt im Innsbrucker Dom zum Thema. Das Gnadenbild wurde vom Hochaltar auf den linken Seitenaltar übertragen und kann somit aus nächster Nähe betrachtet werden. Im Silberaltar hingegen prangt anstelle des Bildes ein Loch. Flankiert...

  • 02.03.22
Eine der größten Synagogen der Welt: die Große Synagoge in Budapest.

Großartige sakrale Baukunst
Himmschlisch schöne Synagoge in Budapest

Eine der größten Synagogen der Welt steht in Budapest. Zweifellos zählt die „Große Synagoge“ auch zu den schönsten. 3000 Gläubige haben Platz, um Gottesdienst zu feiern. Das jüdische Viertel in Budapest, auch Elisabethstadt genannt, liegt im Zentrum der ungarischen Hauptstadt. Die „Große Synagoge“ ist das Herz dieses Viertels und gleichzeitig eine der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten Budapests. Entworfen hat sie der beim Bau der Wiener Ringstraße zu Ehren gekommene Stararchitekt Ludwig Förster....

  • 13.01.22

Serien

Premium
Die Nachfolgerinnen: Die Schwestern Donata, Jeanine, Ursula, Paula und Jola (v. l.) leben in Maria Sorg bei Salzburg.�
6 Bilder

Spurensuche | Sommerserie Teil 1
Eine Netzwerkerin verändert die Welt

Frau der Tat. Die Gräuel der Sklaverei sowie die Ungerechtigkeiten und Ungleichheiten zwischen Menschen in Afrika waren ihr zutiefst zuwider. Maria Theresia Ledóchowska, eine junge Frau aus gutem Haus, beschloss zu handeln. Am 6. Juli jährt sich ihr Todestag zum 100. Mal. Eine Spurensuche nach dem Erbe der „jüngsten“ Seligen mit starkem Salzburg-Bezug. Michaela Hessenberger Bergheim bei Salzburg. Würde Maria Theresia Ledóchowska im Jahr 2022 leben, wäre sie eine bestens vernetzte Journalistin...

  • 29.06.22
Premium

Neustart - Fastenserie 2022 | 7
Danke für die schöne Zeit

Von Ich nach Ich. Was Neustart und Abschied miteinander zu tun haben und was sie bei Keksen und Tee mit Gott besprechen wird, erzählt Barbara Pachl-Eberhart im letzten Teil unserer Fastenserie. Heute lesen wir uns zum letzten Mal – zumindest im Rahmen der Fastenserie. Ein Abschied. Passt der zum Neubeginn? Ich finde: ja. Darüber habe ich auch bei dem Online-Abend gesprochen, der dieser Serie gewidmet war. Worum es da ging? Um meine Erfahrungswerte zum Thema „Gut neu beginnen“. Neustart braucht...

  • 13.04.22
Premium
Video

Neustart - Fastenserie 2022 | 5
Jedem Anfang wohnt ein Abschied inne

Was Kurzurlaubs-Wörter und Grammatik mit Neustarten zu tun haben, erklärt Barbara Pachl-Eberhart und ergänzt Hermann Hesse – denn zwischen Anfang und Anfang liegt das Beenden. Es gibt Wörter, zu denen hat man sofort ein Bild im Kopf. Sonnenaufgang, zum Beispiel. Oder Frühstück. Oder Schiurlaub, Therme, Spaziergang, Kaffee. Ich hoffe, es sind erfreuliche Bilder, die da jetzt zu Ihnen kommen. Ich habe die Wörter extra so gewählt, dass sie Ihnen Freude machen. Kurzurlaubs-Wörter für Geist und...

  • 30.03.22
Premium
Video

Neustart - Fastenserie 2022 | 4
Zeit für das

Der Unvorhersehbarkeit die Ehre erweisen, einmal ratlos sein dürfen und den eigenen Füßen vertrauen – das hat Barbara Pachl-Eberhart von ihrer Clowndoctor-Figur Heidi Appenzeller über das Anfangen gelernt. Sie will sich nicht länger vertrösten lassen. Teil vier dieser Serie – mathematisch die Mitte. Weil sie im Theatertakt denkt, ist die Mitte der Höhepunkt. Der geht nicht ohne sie, findet sie. Gut, ich hatte ja ohnehin vor, sie zu Wort kommen zu lassen. Also von mir aus gern heute. Sie. „Sie“,...

  • 23.03.22

Kirche, Feste, Feiern

Eifrig bei der Sache sind Sr. Maria Dolores‘ Schülerinnen Laura und Momo (von links). Schon nach wenigen Stunden können sie erste kleine Stücke spielen.
Video 5 Bilder

Eine Begegnung zum Cäcilienfest
„Ich mach‘ einfach weiter!“

Sr. Maria Dolores Schneider, Tertiarschwester in Götzens, gibt seit Jahrzehnten mit großer Begeisterung Kindern Gitarrenunterricht. Sie blickt auf ein langes Berufs- und Ordensleben zurück. Im Mittelpunkt standen immer die Kinder, die Liebe zur Musik – und das Vertrauen in den guten Hirten. Strahlend öffnet Sr. Maria Dolores, 80 Jahre alt und seit über 60 Jahren Tertiarschwester, die Tür zum Josefsheim in Götzens. Jung sieht sie aus, ihr Blick ist sanft und voll Interesse. Hat sie das...

  • 18.11.21
20 Bilder

Ausklang des Petrus-Canisius-Jahres
Diözese feierte in Innsbruck

Mit einem Fest an mehreren Standorten in der Innsbrucker Innenstadt ist am Samstag, 25. September, das Petrus-Canisius-Jahr in der Diözese Innsbruck zu Ende gegangen. An 17 Standorten haben kirchliche Initiativen und Einrichtungen ihre Arbeit vorgesellt und mit Musik, Spielangeboten und Kulinarik für Unterhaltung gesorgt.  Das Programm reichte von Graffiti-Workshops und Live-Acts über ein Picknick-Konzert, Spielangeboten für Familien bis hin zu Treffpunkten der Begegnungen und des Gebets....

  • 28.09.21
Benefizlauf der Schülerinnen des KORG Innsbruck für ein Caritas-Projekt in Burkina Faso.

Benefizaktion des KORG Innsbruck
Joggen für Afrika

Schüler/innen des KORG Innsbruck sammelten mehr als 12.000 Euro für ein Schulprojekt der Caritas in Burkina Faso. Für Notleidende in Afrika schnürten 240 Schüler/innen kurz vor Schulschluss ihre Schuhe und liefen viele Kilometer auf beiden Seiten entlang des Inn. In Summe kamen dabei 1.274 Kilometer zusammen. Der Scheck wurde von Direktorin Mag. Monika Schober-Schöberl und Schüler-Vertretern an die stellv. Caritas-Direktorin Mag. Elisabeth Rathgeb übergeben. Geholfen wird 375 Schulkindern in...

  • 16.07.21
Das Ostergrab in der Pfarrkirche Imsterberg, geschaffen von Josef Romed Kramer aus Thaur.

Ministrantenarbeit zum Herzeigen
Tristach: Ratschende Minis

Wenn Daniela Ortner auf „ihre“ Minis zu sprechen kommt, kommt sie ins Schwärmen. Die Ministrantenarbeit liegt ihr im Blut. Nicht wenige Minis der Pfarre Tristach sind traurig. Traurig, weil sie nicht ministrieren können. Die Corona-Pandemie führt dazu, dass die insgesamt 29 Ministrant/innen nicht so im Einsatz sind wie sonst. Umso größer ist die Freude, wenn sie wieder einmal zusammenkommen – wie zu diesem Gruppenfoto. Dass dies innerhalb kürzester Zeit möglich ist, funktioniert dank WhatsApp....

  • 30.03.21

Sonderthemen

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Ein Jubiläum in Zuversicht
Beten Sie für den Frieden?

Das Magazin inpuncto hat nach Erfahrungen mit dem Friedensgebet gefragt. Versöhnung. Wir im Servitenorden beten regelmäßig für Frieden in unseren Gemeinschaften, den Familien, der Gesellschaft und in der Welt. Dafür haben wir mehrere Gebete, die Bezug auf zwei große Figuren unserer Ordensgeschichte nehmen. Der hl. Philipp Benizi rief als päpstlicher Legat im zerrütteten Mittelitalien zur Versöhnung zwischen verfeindeten Parteien auf. Der hl. Peregrin Laziosi, ein aufrührerischer Jugendlicher,...

  • 29.01.22
Wolf und Bär polarisieren. Wie war das Zusammenleben früher? Welche Fragen sind im Rahmen einer ethischen Diskussion zu bedenken? Für den Südtiroler Moraltheologen Martin M. Lintner geht es um größere Zusammenhänge wie zum Beispiel um den Schutz der Biodiversität.

Ein Zwischenruf aus ethischer Sicht von Prof. Martin M. Lintner
Konflikt um Wolf und Bär

Ist ein Zusammenleben von Bär und Wolf in Tirol möglich? Eine Frage, die zur Zeit viele beschäftigt. Prof. Martin M. Lintner (Brixen) versucht einen Zugang aus ethischer Sicht. Ein Zwischenruf. Das Bärengehege bei Sankt Romedius im Nonstal im Trentino ist ein Magnet für Wallfahrer und Touristen, besonders für Kinder. Es erinnert an die Legende, dass der hl. Romedius von Thaur einen Bären, der sein Pferd gerissen hatte, kurzerhand dazu verdonnert hat, ihm anstelle des Pferdes als Lasttier zu...

  • 02.07.21
Abendstimmung am Schober mit Blick auf Thalgau.
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Nachgefragt
Vermissen Sie die Ferne?

Die Corona-Pandemie hat das Reisen stark eingeschränkt. Jutta Steiner hat Prominente nach ihrem Sehnsuchtsort und ihrer Kur gegen Fernweh befragt. Kleine Entdeckungen. Eine meiner besonderen Lieblingsland­schaften ist das Mühlviertel, wo ich aufgewachsen bin. Im Sommer ist es eine wunderbare Umgebung zum Wandern und Radfahren, im Winter zum Langlaufen. In den letzten Monaten habe ich – coronabedingt – viele Wanderungen in und rund um Wien unternommen. Es ist eine Chance, die nähere Umgebung...

  • 31.03.21
Das „literarische“ Gipfelkreuz auf dem Traunspitzl in den Loferer Steinbergen.
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Kreuz-Geschichte(n)
Auf allen Gipfeln steht ein – Kreuz

Natur erleben, eine Bergtour unternehmen ist selbst in Coronazeiten möglich. Oben am Gipfel zu stehen, gibt einem ein befreiendes Gefühl. Und lässt manchen darüber grübeln, warum eigentlich auf fast jedem Gipfel der Alpen ein Kreuz steht. Ein „Grübler“ hat dazu ein ganzes Buch mit Geschichten gefüllt. Die letzten Schritte, alle Kräfte sammeln, noch einmal tief durchatmen. Endlich, da steht es, das Kreuz, der Endpunkt der anstrengenden Bergtour. Ein Ziel, das selbst in diesen Zeiten ohne Maske...

  • 31.03.21

Kommentare & Blogs

Schlusspunkt von Józef Niewiadomski
Auferweckung der Toten

„Glaubst du, dass es ein Leben nach dem Tod gibt? Glaubst du, dass du selbst auferweckt werden wirst? Wie Jesus?“ Diese Fragen stellt der heutige Mensch. Auch an mich persönlich. Warum dieser Einstieg? Vieles in der Kirche gleicht der Situation von damals. Die Tempelaristokratie war um Systemrelevanz der organisierten Religion besorgt: um die Finanzierung, um caritative Arbeit, um das Image in der Öffentlichkeit. Diese Sorge verdeckte den Verantwortlichen damals und sie verdeckt oft auch heute...

  • 12.04.22

Kommentar
Zuhören als Segen

"Hört – und ihr werdet leben": Die Worte Moses an das Volk Israel rütteln auch nach tausenden von Jahren noch wach. Vom Zuhören und Aufeinanderschauen ist in unserem Land momentan viel die Rede. Genauso von Spaltungen und Verbitterungen. In der Kirche ist es nicht anders. Hier die einen, da die anderen, dazwischen Gräben aus Rechthaberei, Skandalen, Vorurteilen und Enttäuschungen. "Wenn all das vorbei ist, möchte ich in einer Welt leben, in der ich gehört werde." Diese Worte hat die...

  • 08.03.22

Schlusspunkt von Józef Niewiadomski
Beten für Bösewichte

Zum Inbegriff des Bösen – das wurde er. In der Kirche hat man nie für ihn gebetet! Nur der heilige Vinzent Ferrer (1350-1419) predigte mal anders: Aus allen Kräften habe Judas versucht, sich Christus zu nähern. Die große Menschenmenge auf dem Kreuzweg hat sein Vorhaben durchkreuzt. Als er sah, dass es ihm nicht gelingen wird, sprach er in seinem Herzen: „Da ich zu den Füßen des Meisters nicht gelangen kann, will ich ihm wenigstens im Geiste nahen und ihn so demütig um Verzeihung bitten.“ Und...

  • 08.03.22

Schlusspunkt von Józef Niewiadomski
Im kleinen Nest

Gut sechzig Jahre sind es her. Im kleinen Nest bereitete der Kaplan das Krippenspiel vor. Er verteilte die Rollen, gab Texte zum Auswendiglernen und schärfte ein, man solle sich um Geschenke kümmern: von einer Stange Schafskäse bis hin zum lebendigen Huhn sollte die Palette der Mitbringsel reichen. Da ich einer der kleinsten Buben war, fiel mir die Rolle des Waisenjungen zu. In schäbigen Kleidern sollte ich ein Lied anstimmen. Mit krächzender Stimme angestimmt, sollte es die Hirten im Stall zum...

  • 21.12.21

Leserreporter

6 Bilder

Endlich wieder...
Palmbuschenbinden und Brezlbacken in Münster

Nach zwei Jahren Pause konnten wir Münsterer Minis und Mumikids endlich wieder (mittlerweile zum 13. Mal) Material aus den Gärten sammeln und den Familien zum Selbstbinden zur Verfügung stellen. Auch das Brezlbacken im Widum kam nicht zu kurz.  Aus der einen Hälfte des Erlöses konnten wir Ziege 10 und 11 für Burundi spenden (CaritasAktion) und mit dem Rest können wir wieder Ausflüge mit den Kids machen. Vergelts Gott für die Spenden der 58 Münsterer Familien und den Freunden unserer...

  • 09.05.22

Glaube & Spiritualität

Licht in der Dunkelheit: Die archaischen Symbole von Ostern sprechen für sich.
3 Bilder

Liturgie neu entdecken
Verschüttete Quellen, verwandelnde Kraft

Nie sonst im Kirchenjahr entsteht eine solche liturgische Dichte wie an den Kar- und Ostertagen. Traditionen und liturgische Formen können tragen, aber auch befremden. Der Benediktiner P. Gottfried Meier plädiert dafür, den alten Formen neues Leben einzuhauchen. Ein Gespräch über die Beständigkeit des Wandels, lebenslanges Lernen und Ostern als Gipfelerfahrung. Die Liturgie von Palmsonntag bis Ostern ist dicht und voll gehaltvoller Gesten – vom Tragen der Palmbuschen über die Kreuzverehrung bis...

  • 14.04.22
Dem Herzen Mariens weihte Papst Franziskus die ganze Menschheit, besonders die Ukraine und Russland.
2 Bilder

Keine magische Formel

„Ich möchte die Weihe der Kirche und der ganzen Menschheit an Maria erneuern und ihr in besonderer Weise das ukrainische und russische Volk weihen“, erklärte Papst Franziskus am 25. März (Verkündigung des Herrn) beim Bußgottesdienst im Petersdom. „Es handelt sich dabei nicht um eine magische Formel, sondern um einen geistlichen Akt.“ Mit Gebet und Riten folgte die Weihe an das Unbefleckte Herz Mariens. „Beende den Hass, besänftige die Rachsucht, lehre uns Vergebung. Befreie uns von Krieg,...

  • 31.03.22
Der russische Patriarch Kyrill I. wird innerhalb und außerhalb seiner Kirche dafür kritisiert, dass er Präsident Putins Krieg gegen die Ukraine mit Predigten unterstützt.
3 Bilder

Kirchen
Christentum zwischen Kultur und Religion

Durch die russisch-orthodoxe Kirche geht ein Riss. Während der Moskauer Patriarch Kyrill I. den Überfall Russlands auf die Ukraine als Verteidigung gegen westliche „böse Mächte“ sieht, verurteilen immer mehr Russisch-Orthodoxe in der Welt und in Russland die Gewalt gegen das Nachbarland. Die Ukraine wird umkämpft, doch der Konflikt ist breiter und betrifft nicht nur die russisch-orthodoxe Kirche. Auch in anderen Kirchen und Gesellschaften schwelt ein Konflikt der Kulturen. Das Christentum sei...

  • 24.03.22
Das beliebte Schloss Mirabell in Salzburg (links) wurde um 1606 von Fürsterzbischof Wolf Dietrich von Raitenau für seine Lebensgefährtin, Salome Alt, und ihre 15 gemeinsamen Kinder erbaut. Angeblich war er überzeugt, dass er die Aufhebung des Pflichtzölibats noch erleben würde.
3 Bilder

Interview: Angelika Walser
In der Wahrheit leben

Großes Medienecho löste der Rücktritt von Pfarrer Andreas Monschein in Kindberg aus. Er wolle in der Wahrheit leben, gestand er den Gemeindemitgliedern. „Ich habe eine Frau kennengelernt“, war wohl der am häufigsten zitierte Satz aus seiner Abschiedsrede. Andrea Ederer und Brigitte Knell von der Katholischen Aktion nahmen das zum Anlass, den Zölibat als Weihebedingung für Weltpriester zu hinterfragen. Moraltheologin Angelika Walser sieht es ähnlich. Interview: Monika Slouk Warum tut sich die...

  • 03.02.22

Pfarrleben

Wie bleibt Kirche „mittendrin“? Christian Nuener, Leiter der Abteilung Pfarre und Gemeinschaften sowie Pfarrgemeinderatsreferent der Diözese, über die Bedeutung des Pfarrgemeinderats.

Pfarrgemeinderatswahlen 2022
Ein Ort gelebter Mitbestimmung

Seit mehr als 50 Jahren gehören die Pfarrgemeinderäte zur Grundausstattung jeder Pfarre. Ein Gespräch über Mitbestimmung, ehrenamtliches Engagement und darüber, was es heißt, vor Ort Kirche zu leben. Wie ist die Stimmungslage in den Pfarren? Christian Nuener: Corona war ein riesiger Einbruch fürs pfarrliche Leben. Jetzt ist die Stimmung vielerorts von der Sorge geprägt, ob die Menschen wiederkommen, ob es gelingt, wieder neu anzufangen. Gleichzeitig ist auch Hoffnung da, weil viele wieder die...

  • 17.03.22
Elisabeth Wieser ist seit vielen Jahren aktiv im Pfarrgemeinderat von Innsbruck-Mühlau.
2 Bilder

Viele Jahre im PGR
Die Türen offen halten

Seit mehr als 20 Jahren engagiert sich Elisabeth Wieser im Pfarrkirchen- und Pfarrgemeinderat (PGR) von Mühlau, viele Jahre war sie Obfrau. Aktiv und bodenständig hat sie ein lebendiges Pfarrleben mitgeprägt und tritt auch heuer noch einmal an – „letztmalig“, wie sie augenzwinkernd betont. Elisabeth Wieser ist eine geradlinige Frau, die gern anpackt. Dabei strahlt sie eine unaufgeregte Herzlichkeit und ein gelassenes Selbstvertrauen aus. Fotografieren lässt sie sich nicht gern – bis sie an...

  • 03.02.22
„Nicht ganz unkritisch und trotzdem gut katholisch“: Rosa Zangerle arbeitete über Jahrzehnte unermüdlich für das Katholische Bildungswerk und die Pfarre Wilten-West.

Rosa Zangerle (99) blickt dankbar und unsentimental auf ihr bewegtes Leben zurück.
Offenes Herz, wacher Geist

Sie ist wohl die älteste ehrenamtliche Pfarrmitarbeiterin in Tirol: Rosa Zangerle, 99 Jahre alt und bekennende „Nachteule“, schließt treu abends die Pforten ihrer Pfarre zur Hl. Familie in Wilten-West ab. Bis vor kurzem war sie Caritas-Haussammlerin, leitete Wortgottesdienste und kümmerte sich um den Pfarrgarten. Jahrzehntelang prägte sie die Arbeit im Katholischen Bildungswerk (kbw). Humor und ein kritischer Geist blitzen aus ihren klugen Augen. Es ist eine der Wohnungen, die Geschichte atmen....

  • 04.11.21
Pfarrer Herbert Traxl will mithelfen, die größte Geschichte der Menschheit wach zu halten.

Herbert Traxl feiert 40. Priesterjubiläum
Eine Kraft, die stärker war als ich

Der im Seelsorgeraum Zams-Zammerberg-Schönwies wirkende Pfarrer Herbert Traxl feiert heuer sein 40jähriges Priesterjubiläum. Mit dem Tiroler Sonntag spricht der Seelsorger über die Zeit, in der dieser Berufswunsch gereift ist, das „Priester-Dasein“ mit all seinen schönen Momenten und schweren Stunden, sein künstlerisches Schaffen und bringt nebenbei noch die eine oder andere Begebenheit zur Sprache. „Nach 40 Jahren als Priester mit vielen Höhen und Tiefen sage ich mir: Ich habe versucht, für...

  • 28.06.21
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