Nachrichten - Tirol | TIROLER Sonntag

Glaube
54 Bilder

80 Jahre Kirchenzeitung
Jubiläumsgottesdienst im Dom

Mit einem feierlichen Gottesdienst wurde am Gaudete-Sonntag im voll besetzten Innsbrucker Dom das 80-jährige Bestehen der Kirchenzeitung "Tiroler Sonntag" begangen. Die Jubiläumsmesse stand unter der Leitung von Bischof Hermann Glettler und wurde musikalisch vom Domkapellmeister, dem Domorganisten sowie einem Bläserquintett der Wiltener Stadtmusikkapelle gestaltet. Der Gottesdienst bildete den zentralen Festakt zum Jubiläum der Zeitung, die am 2. September 1945 erstmals als "Kirchenblatt der...

Provinzoberin Sr. Notburga Maringele (li.) und ihre Vorgängerin 
Sr. Gertrud Schernthanner im Garten des Provinzhauses in Hall.  | Foto: Kaltenhauser
3 Bilder

Zu Besuch bei den Tertiarschwestern
„Wir sind ein bisserl Aussteigerinnen.“

Sie sind zwei gestandene Frauen, die das große Ganze nie aus dem Blick verlieren: Ein Gespräch mit der neuen Provinzoberin Sr. Notburga Maringele und ihrer Vorgängerin, Sr. Gertrud Schernthanner, von den Tertiarschwestern in Hall. Sr. Gertrud, Sie waren zwölf Jahre Provinzoberin. Was waren in dieser Zeit die Highlights, was die schwersten Momente? Sr. Gertrud: Das Schönste war der barrierefreie Umbau unseres alten Gebäudeteils, so dass die alten Schwestern länger bei uns bleiben können. Das...

  • 05.12.25

Gleich alt wie die Kirchenzeitung
Mit der Kirchenzeitung durchs Leben

Helene Steinhauser ist fast auf den Tag genau gleich alt wie die Kirchenzeitung, die sie zu wichtigen Stationen ihres Lebens begleitet hat. Ein Besuch in Oberhofen. „Begegnungen veredeln die Zeit“, hat Helene Steinhauser auf die Einladung zu ihrem 80. Geburtstag geschrieben. Strahlend und dankbar erzählt sie von dem Fest. Alle sind sie gekommen: Familie und Freunde, Kinder und Enkel. Kurz davor ist sie noch mit einer Freundin in Rom gewesen – „ich wollte unbedingt!“ Die Unternehmungslust blitzt...

  • 22.10.25

Im Kloster der Ewigen Anbetung in Innsbruck
Im „Ja“ leben

Sr. M. Josefa Monika Rusch vom Kloster der Ewigen Anbetung ist eine von vielen Ordensjubilar:innen in unserer Diözese: Ein Besuch im stillen Kloster hinter dem Hofgarten. „Paula, komm schnell und hilf mir!“ Paula aus Wilten ging außen am Kloster der Ewigen Anbetung im Saggen vorbei, hörte eine Schwester eine andere Schwester namens Paula rufen – fühlte sich angesprochen und trat ins Kloster ein. Sr. Josefa Monika erzählt die Anekdote aus vergangenen Zeiten mit einem Augenzwinkern: „Ja, wenn‘s...

  • 24.06.25
Karges Leben am Fluss. In den abgeschiedenen Dörfern im Landesteil Bolívar leben die Menschen hauptsächlich von dem, was sie anbauen und ernten. Im Dorf Leticia (Bild) unterstützt die Mutter-Herlinde-Moises-Stiftung (FMHM) mit Spenden aus Österreich und der Hilfe von Sei So Frei Kinder beim Lernen und bietet alle drei Wochen medizinische Betreuung. Am Tag unseres Besuches in Leticia ließen sich 200 Menschen behandeln.  | Foto: Steiner
7 Bilder

Kolumbien
Kindheit unter Palmen

Seit 60 Jahren helfen Spenden aus Österreich Menschen an der Karibik-Küste. Auch weiterhin ist Hilfe nötig. Lebensfreude, bunte Kleidung, Mangos zum Frühstück oder Ananas, deren Süße in Österreich ihresgleichen sucht: Was kommt Ihnen bei „Kolumbien“ als Erstes in den Sinn? Fragt man die sieben Reisenden aus Österreich, die im Mai Hilfsprojekte von Sei So Frei und der Fundación Madre Herlinda Moises (FMHM) an der Karibik-Küste besucht haben, könnte die Antwort lauten: Das Land, die Tierwelt und...

  • 04.06.25
54 Bilder

80 Jahre Kirchenzeitung
Jubiläumsgottesdienst im Dom

Mit einem feierlichen Gottesdienst wurde am Gaudete-Sonntag im voll besetzten Innsbrucker Dom das 80-jährige Bestehen der Kirchenzeitung "Tiroler Sonntag" begangen. Die Jubiläumsmesse stand unter der Leitung von Bischof Hermann Glettler und wurde musikalisch vom Domkapellmeister, dem Domorganisten sowie einem Bläserquintett der Wiltener Stadtmusikkapelle gestaltet. Der Gottesdienst bildete den zentralen Festakt zum Jubiläum der Zeitung, die am 2. September 1945 erstmals als "Kirchenblatt der...

  • 15.12.25
2 Bilder

80 Jahre Tiroler Sonntag
Jubiläumsgottesdienst mit Bischof Glettler

Die Kirchenzeitung "Tiroler Sonntag" feiert in diesem Jahr ihr 80-Jahr-Jubiläum. Nach einer umfangreichen Sonderausgabe, die am 23. Oktober erschienen ist, lädt das Team der Kirchenzeitung nun zu einem Jubiläumsgottesdienst ein: Sonntag, 14. Dezember (Gaudete), 11.30 Uhr, Dom zu St. Jakob Den festlich gestalteten Gottesdienst zelebriert Bischof Hermann Glettler. Die musikalische Gestaltung liegt in den Händen von Domkapellmeister Christoph Klemm und einem Bläserquintett der Blasmusikkapelle...

  • 24.11.25

Exerzitien im Alltag in Kappl
Gönne dich dir selbst

Im Alltäglichen Gott suchen – dazu laden die Exerzitien im Alltag ein. Klaudia Siegele-Lenz aus Kappl hat dieses Angebot zum Innehalten für sich entdeckt und begleitet im Seelsorgeraum Unteres Paznaun (Kappl, Langesthei und See) eine Exerzitien-Gruppe in der Fastenzeit. Wie haben Sie zu den Exerzitien im Alltag gefunden? Klaudia Siegele-Lenz: Ich bin seit elf Jahren Pfarrsekretärin, zunächst in der Pfarre Neu-Pradl in Innsbruck. Seit ich wieder in meiner Heimatgemeinde Kappl wohne, darf ich in...

  • 23.10.25

Neuer Präsident der Katholischen Aktion
Nicht nur reden, handeln!

Dominik Schafferer ist seit März neuer Präsident der Katholischen Aktion (KA) in der Diözese Innsbruck. Ein Gespräch über das Ehrenamt, Solidarität und Kraftquellen. Wie kam es dazu, dass Sie Präsident der Kath. Aktion wurden? Schafferer: Ich war zwei Jahre schon Jungschar-Vertreter im Präsidium und wurde angefragt, für diese Position zu kandidieren. Ich engagiere mich bei der Jungschar, bin Organist – bei einem weiteren Ehrenamt überlegt man schon. Karoline Neuner, die Vizepräsidentin, und ich...

  • 02.09.25

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Schnappschuss erstellen Alle Schnappschüsse anzeigen

Wort zum Sonntag, 10. Oktober
Intensivkurs für die Jünger

Der Weg von Galiläa nach Jerusalem wird für die Jünger zu einem Intensivkurs des Glaubens. Dabei werden sie Zeugen einer Begebenheit, die ein wichtiges Thema aufwirft. Was muss ich tun, um das ewige Leben zu erben? Ein wohlhabender Mann wendet sich mit dieser Frage an Jesus. Offenbar ist er an einen Punkt gelangt, an dem weder sein großes Vermögen noch seine bisherige Glaubenspraxis die innere Sehnsucht stillen können. Den entscheidenden Schritt, den Jesus vorschlägt – nämlich die irdischen...

  • 04.10.21

Wort zum Sonntag, 14. März
Im Osterlicht

Die Lesung aus dem Epheserbrief berührt mich. Da ist von Gottes großer Liebe, mit der er uns geliebt hat, die Rede. Von Gnade, und immer wieder Gnade. Also von Geschenken. Von Güte und Rettung. Das zeigt mir, wie sehr mein Leben beschenkt ist, wie viel schon vorbereitend für mich da ist, woraus ich einfach leben darf. Worin mein Leben wurzelt und sich entfaltet. Hier kommt es nicht auf meine eigene Leistung an. Hier ist mir im Vorfeld schon alles von Gott gegeben, was ich brauche, um mein Leben...

  • 12.03.21

Wort zum Sonntag, 7. März
Wer ist Jesus?

Ich finde den roten Faden dieser drei biblischen Texte in der Liebe zu Gott. Die erste Lesung legt uns die Betrachtung der zehn Gebote vor. Und dort beginnt es ohne Umschweife „Du sollst neben mir keine anderen Götter haben“, und (sinngemäß) weiter: Du sollst dir keine Götzen machen und nichts an meine Stelle setzen. In der zweiten Lesung erklärt uns Paulus, wonach die Menschen suchen: die einen Zeichen, die anderen Weisheit. Er aber verkündet Christus. Sozusagen: Es geht nicht um irgendwelche...

  • 04.03.21

Wort zum Sonntag, 29. Februar
Er ist immer schon gemeint

Jesus von Nazareth zieht durch das Land, verkündet das Wort Gottes, schart Jünger um sich und auch Frauen, die ihn unterstützen. Dabei ist vieles, was er sagt, nicht wirklich neu, aber anders als bislang. Jesus kennt und zitiert das Alte Testament ausführlich. Sie ist sein Maßstab und auch der Maßstab seiner Zeitgenossen. Seine Zeitgenossen spalten sich auf in Anhänger und Gegner. Und beide berufen sich dabei auf Gottes Wort. Beide stellen sich dieselbe Frage: Ist Jesus von Nazareth ein wahrer...

  • 25.02.21
Józef Niewiadomski erzählt die Geschichte seiner Familie, 
die auch eine Geschichte Polens ist.  | Foto: Kaltenhauser
4 Bilder

Józef Niewiadomskis berührende Lebensgeschichte
Hab keine Angst!

Józef Niewiadomski, der lebensfrohe Theologe und gewitzt-hintergründige Schlusspunkt-Schreiber, stammt aus einer leidgeprüften polnischen Familie. Seine beiden Schwestern starben bei der Deportation, die Eltern verloren alles. Ein Gespräch über Herkunft, Liebe und die Gnade der Existenz. „Zuerst müssen wir uns stärken!“ Józef Niewiadomski serviert Fisch, Brot und einen frischen Salat. Eine Geste, die den leidenschaftlichen Theologen, ehemaligen Dekan der Theologischen Fakultät und beliebten...

  • 22.10.25

Ein Leben wie ein Aufruf
Das große MIT

„Das Wort MIT war mir wichtig in der Seelsorge: Mitdenken, Mitbeten, Mitarbeiten, Mitverantworten und sich mitfreuen“, schreibt Ernst Pohler in seinem Testament. Ein Nach-Ruf hat an dieser Stelle nichts verloren. Wäre da nicht das Leben eines Menschen, der wie ein Auf-Ruf war. Es gibt Gott sei Dank viele solche Menschen, die oft ganz im Stillen wirken, Ernst Pohler war so einer: 35 Jahre Dekan im Außerfern, 60 Jahre Seelsorger im besten Sinn des Wortes. Vor kurzem ist er heimgegangen. Nichts...

  • 15.11.23

30 Jahre Hospizgemeinschaft
Wie Sterben mehr Tiefe bringt

Vor 30 Jahren wurde die Tiroler Hospiz-Gemeinschaft gegründet. Im Interview mit dem Tiroler Sonntag spricht Geschäftsführer Werner Mühlböck über das besondere Anliegen der Hospizbewegung, das Fehlen von Hospizbetten in den Regionen und gesellschaftlichen Herausforderungen. Sein Befund: Die Einsamkeit vieler Menschen hat zugenommen. Es gibt viele Einrichtungen, die sich um das Wohl kranker Menschen kümmern. Was ist das Besondere der Hospizgemeinschaft? Werner Mühlböck: Wir sehen den Menschen als...

  • 24.10.23

Caritas-Ehrenzeichen verliehen
Ehre, wem Ehre gebührt

Im Rahmen einer Feierstunde überreichten Bischof Hermann Glettler und Caritas-Direktorin Elisabeth Rathgeb im Haus der Begegnung die Ehrenzeichen der Caritas. Dieses wird an Personen und Einrichtungen verliehen, die im Rahmen ihrer ehrenamtlichen oder beruflichen Tätigkeit ein Netz der sozialen Aufmerksamkeit und Hilfsbereitschaft geknüpft haben. Im Bild von rechts, 1. Reihe: Edmund Alber, Aurelia Benedikt, Veronika Sailer, Karoline Knitel, Elisabeth Rathgeb (Caritas-Direktorin), Annemarie...

  • 16.05.23
Spenden im ­digitalen Zeitalter: Moderne Technologien machen das Geben einfacher, transparenter und zeitgemäß. Gutes tun funktioniert mittlerweile per App, QR-Code oder über entsprechende Online-Plattformen.  | Foto: Adobe Stock
2 Bilder

Apropos Lernen Morgen
Bargeldlose Spendenwelt

Adieu Klingelbeutel! So sicher sind e-Opferstock & digitale Kollekte. Die Tage der Spendenboxen, ­-briefe und StraßensammlerInnen sind gezählt: Immer mehr soziale Initiativen, Stiftungen und kirchliche ­Institutionen mobilisieren UnterstützerInnen digital und sammeln Spenden über Online-­Kanäle. „Die Art und Weise, wie Menschen spenden, hat sich deutlich diversifiziert. Neben klassischen Banküberweisungen ­nutzen viele Online-Banking, PayPal, ­Kreditkarte und andere digitale Zahlungswege“,...

  • 19.11.25
Bunt sind Korallenriffe nur, wenn sie gesund und lebendig sind. Absterbende Korallen werden schneeweiß – Korallenbleiche heißt das Phänomen. | Foto: marcoap1974/istock
2 Bilder

Apropos Nachhaltigkeit
Kipppunkt erreicht

Korallenriffe sterben. Das ist eine Tatsache. Dass das auch auf Österreich Auswirkungen haben wird, ebenso. Ungefähr 14.348 Kilometer von Österreich entfernt liegt das Great Barrier Reef in Australien. Erst kürzlich hat es das Korallenriff wieder in die Schlagzeilen geschafft: als der „Global Tipping Points Report 2025“ veröffentlicht wurde – eine umfassende wissenschaftliche Analyse, die sich mit den sogenannten Kipppunkten im Klima beschäftigt, also mit jenen kritischen Schwellen, bei deren...

  • 13.11.25
Melanie Winkler (r.), soziale Fachkraft im Betreuten Wohnen Thalgau, mit Bewohnerin Ulla Pfister. In ihrer Wohnung ist „Livy Care“ bereits im Einsatz.
 | Foto: Caritas Salzburg
3 Bilder

Apropos Gesundheit
Sicherer durchs Alter

Digitales Vorzeigeprojekt der Caritas für Betreutes Wohnen. Für die Pflege der älteren Generation wird es auch in Zukunft vor allem eines brauchen: empathische und engagierte Menschen. Das bedeutet freilich nicht, auf die Unterstützung „smarter“ Digitalisierung zu verzichten. Als Vorzeigeprojekt setzen Caritas und Heimat Österreich beim Betreuten Wohnen in Thalgau erstmals in Salzburg das digitale Assistenzsystem „Livy Care“ ein: Es sichert die gesamte Wohnung über intelligente Deckensensoren,...

  • 05.11.25
3 Bilder

Apropos Garten
Ein Ort voller Leben

Nachhaltigkeit am Friedhof. Während unsere Pflanzen zum Überwintern ins Warme gebracht und unsere Gärten deshalb immer leerer und farbloser werden, ist der Blick zu Allerseelen auf die prachtvollen Friedhöfe gerichtet. Zumindest einmal im Jahr geben sich die meisten Angehörigen große Mühe, um die Grabstätten ihrer Liebsten aufwändig zu schmücken. Auch bei der Grabpflege empfiehlt es sich auf Nachhaltigkeit und Naturschutz zu achten. Denn: Friedhöfe sind wichtige Orte, an denen sich...

  • 29.10.25

Landeshauptmann und Bischof im Interview
Dauerauftrag Wertschätzung und Zuversicht

Landeshauptmann Anton Mattle und Bischof Hermann Glettler im lebendigen Austausch: Wie gesellschaftlicher Zusammenhalt gelingen kann, wie sie die Zusammenarbeit von Land Tirol und Kirche erleben und was ihnen die Kirchenzeitung bedeutet. Kirche und Politik tun sich schwer, junge Menschen zu erreichen. Welche Ideen haben Sie, damit dies in Zukunft besser gelingt? Landeshauptmann Anton Mattle: Wenn wir junge Menschen erreichen wollen, müssen wir ihnen auf Augenhöhe begegnen, aber auch gut auf...

  • 23.10.25

Das Freiwillige Soziales Jahr
Ein Jahr, das Orientierung gibt

Der Innsbrucker Sidney Aloys hat ein Freiwilliges Soziales Jahr in der Wirkstatt Dreiheiligen, einer Einrichtung für Menschen mit Behinderung des slw Innsbruck, absolviert. Eine Zeit, die ihn geprägt und ihm sogar bei der Berufsentscheidung geholfen hat. Am Anfang stand ein Fragezeichen. Sidney Aloys, ein 24-jähriger Mann aus Innsbruck, stand vor der Frage, welchen Berufsweg er einschlagen soll. Es war dann ein Beratungskurs des Arbeitsmarktservice, das den entscheidenden Impuls gab. „Ein...

  • 01.10.25
Künftige Volksschullehrer:innen erwarten im Herbst neue Studienpläne – mit mehr Praxis und größerer Wahlfreiheit.  | Foto: KPH Es
2 Bilder

Neue Studienpläne für Volksschullehrer-Ausbildung
Bilden, fördern, begleiten

Sie unterrichten, erziehen, begleiten, fördern, schlichten, vermitteln, trösten,... Was Pädagog:innen heute leisten müssen, geht weit über die Vermittlung von Wissen hinaus. Um angehende Lehrpersonen gut auf diese Aufgaben vorzubereiten, werden die Studienpläne für die Ausbildung laufend angepasst. Das ist nun mit der Ausbildung für Volksschullehrer:innen geschehen, die vor kurzem in den Räumlichkeiten der Kirchlichen Pädagogischen Hochschule Edith Stein (KPH) in Innsbruck vorgestellt wurde....

  • 10.07.25
Die Kindervilla Kravogel. | Foto: Stiftung Scheuchenstuel
5 Bilder

Stiftung Scheuchenstuel feiert 150-Jahr-Jubiläum
Bildung möglich machen

Wer im hintersten Talwinkel wohnt, hat oft kaum Chancen, Gymnasien mit spezifischen Bildungsschwerpunkten in Innsbruck zu besuchen. Genau das macht die Stiftung Scheuchenstuel möglich.Aus dem Gemeinschaftsraum dringen Harfenklänge. Schülerinnen eines Musikgymnasiums musizieren. Ohne Mädchenheim wäre das nicht möglich, denn sie wohnen weit von Innsbruck entfernt. „Wir nehmen Mädchen aus Ortschaften auf, in denen sie bestimmte Ausbildungsmöglichkeiten nicht haben“, erklärt der Geschäftsführer der...

  • 28.05.25
15 Bilder

Leserreise nach Griechenland
Auf den Spuren des Paulus

Zum 80. Geburtstag der Kirchenzeitung Tiroler Sonntag begaben sich rund 100 Leser:innen auf die Apostels Paulus nach Griechenland. Auf dem Programm stand ein Besuch jener Orte, an denen er wirkte, sowie die Stätten der klassischen Antike wie Mykenen oder Epidaurus. Klassisch war auch das Profil dieser Reise: Bei Gottesdiensten und spirituellen Impulsen gab es die Möglichkeit, den Glauben zu vertiegen. Begleitet wurde die Reise von Bibelreferent Franz Troyer, Angelika Stegmayr, Karin Adami und...

  • 02.06.25
Heinrich Bolte aus Paderborn liebt die Bergwelt Osttirols.  | Foto: Heinrich Bolte
5 Bilder

Geerdete Religiosität
Wunderbares Osttirol

Seit mehr als 30 Jahren ist Heinrich Bolte im Virgental auf Urlaub. Auf seinen Wanderungen in Osttirol ist immer seine Kamera mit dabei. Schon Jahrzehnte geht mein Herz vom Frühsommer bis weit in den Herbst hinein in Richtung Osttiroler Bergwelt. Warum die Berge, warum nicht auch mal das Meer? Beide Regionen haben ihre Eigenart und Berechtigung. Das Meer steht gewiss für Weitsicht, die Berge fürs Vertikale. Zum einen zunächst einmal nach oben, sodann aber, ist man oben, auch nach unten sowie,...

  • 21.09.23

Wandertage in Südtirol
Auf ins Pustertal

Die Wandertage in Südtirol führten unsere Leserinnen und Leser dieses Jahr ins Pustertal. Von Mühlbach aus ging es auf die Große und die Kleine Gitsch, ins Valsertal sowie ins Lüsener Almgebiet. Den Abschluss der Fahrt bildete ein Besuch der Festung Franzensfeste, wo noch einmal Ausdauer gefragt war, um die 455 unterirdischen Stufen hinauf zur oberen Festung zu bewältigen.

  • 22.12.21

Ein Blick hinter die Kulissen von „Pilgern und Reisen mit dem Tiroler Sonntag“.
Fernweh und Wanderlust

Nach Ausgangsbeschränkungen und Grenzschließungen wegen der Corona-Pandemie kehrt langsam die Reise- und Unternehmungslust zurück. Für „Pilgern und Reisen mit dem Tiroler Sonntag“ sind Karin Adami, Irene Huber-Leitner und Toni Pittl schon fleißig an der Planung der Saison 2022. Das vergangene Jahr war alles andere als einfach. „Der Totalausfall während des Lockdowns, die ständige Planungsunsicherheit und die Absagen in der Zeit danach waren schon sehr zermürbend“, so Pilgerreferentin Karin...

  • 05.08.21
Restaurator Manfred Mitterer aus Prutz bei der Arbeit am Kirchturm.    | Foto: Zangerl
3 Bilder

Turmrenovierung Pfarrkirche Prutz
Eine Kugel voller Überraschungen

Die Überraschung war groß, als bei der Renovierung der Pfarrkirche Prutz auch die Turmkugel geöffnet wurde. Darin fanden sich historische Dokumente und Münzen. Nun ist es an Dekan Franz Hinterholzer, die Kapsel wieder zu füllen. „Wie viele anderen Turmkugeln war auch diese durchlöchert“, erzählt Dekan Franz Hinterholzer. Trotzdem konnte ein Großteil ihres Inhaltes gerettet und rekonstruiert werden. Da die Kugel zuletzt 1894 geöffnet wurde, war der Inhalt nicht einmal den Chronisten von Prutz...

  • 16.07.25
Erinnerungen an eine längst vergangene Zeit: Gerti Deutschs Bilder mit ihrem empathischen Blick auf das Alltagsleben von Frauen und Kindern lassen die Vergangenheit lebendig werden. | Foto: © FOTOHOF Archiv/Gerti Deutsch
5 Bilder

Fotografin Gerti Deutsch in der BTV
"Ich sehe was, was du nicht siehst..."

Eine Ausstellung in Innsbruck würdigt das Werk der in Wien geborenen jüdischen Fotopionierin Gerti Deutsch – mit nie gezeigten Bildern aus dem Alpbachtal der 50er-Jahre. Eine begleitende Hör-Bild-Installation des Schriftstellers Ilija Trojanow lädt ein, genauer hinzuschauen: Auf die eigenen inneren Bilder und auf unsere Wahrnehmung der Welt. Das ist keine gewöhnliche Fotoausstellung: So viel steht sofort fest, wenn man die Galerie INN SITU betritt. Zum einen liegt das am Werk der...

  • 23.05.25
4 Bilder

Alois Juen, Pfarrer und Künstler
Ein neues Ostergrab entsteht

Volders, Lange Gasse, Garage von Holzbau Posch. Den Boden bedeckt ein dunkles Vlies. Damit nicht Farbe auf den Boden tropft. Links in der Garage: zwei große Holztafeln. Aus dem eher dunklen Ultramarinblau unten tauchen – jetzt noch schemenhaft – Gestalten auf, recken ihre Köpfe und Arme hinauf ins helle Gelb. Die Gestalten streben nach oben. In der Garage rechts: Weitere große Holztafeln, blank, noch unbemalt. Und an der Stirnseite der Garage: Skizzen, die – fast lebensgroß – eine Frau und...

  • 16.04.25
Den Geschwistern Pepicek und Aninka gelingt es mit der Hilfe von Freundschaft und Zusammenhalt den Leierkastenmann Brundibár zu besiegen und Milch für ihre kranke Mutter zu kaufen. | Foto: Birgit Gufler
3 Bilder

Die Kinderoper "Brundibár" am Landestheater
Ein zeitloses Stück Hoffnung

Es ist ein ganz besonderes Stück, das kürzlich am Tiroler Landestheater in Innsbruck Premiere feierte: Die Kinderoper „Brundibár“ des Komponisten Hans Krása, gestorben 1945 in Auschwitz. Eine Parabel auf Freundschaft, Mitmenschlichkeit und den Sieg des Guten, die mitten in der NS-Terrorherrschaft im KZ Theresienstadt viele Male aufgeführt wurde – damals wie heute ausschließlich von Kindern. 55 Aufführungen im KZ Hans Krása und Librettist Adolf Hoffmeister hatten die Kinderoper 1938 bei einem...

  • 27.01.25
2 Bilder

Weltanschaungsarbeit heute | 22
Unsterbliche Cyborgs?

Im Film „RoboCop“ erwacht ein ermordeter Polizist in einem Roboterkörper, Trickfilmkollege „Inspector Gadget“ hat Teleskoparme und -beine. Die „Borg“ in „Star Trek“ werden mittels Technik-Implantaten zu willenlosen Teilen eines Kollektivs. „Akte X“-Folgen zeigen selbstregenerierende Supersoldaten und das rachsüchtige, kältekonservierte Gehirn eines verstorbenen Wissenschaftlers. Sicher, das ist Science-Fiction. Doch hunderte Menschen haben ihren Leichnam (oder Kopf) einfrieren lassen (Kryonik)...

  • 27.11.25
Premium

Fastenserie 7/7 - Arnold Mettnitzer
Der Zauber der Wandlung

Die Verwandlung in Kunst, Natur und Glaube – im Zeichen der Auferstehung. Neun Jahre lang war ich Seelsorger in Klein St. Paul, einer Pfarre im Kärntner Görtschitztal. An einem Freitagabend klingelte das Telefon. Claus Peymann, damals Direktor des renommierten Theaters „Berliner Ensemble“, erkundigte sich nach den Beginnzeiten meiner „Vorstellungen“ und kündigte für den kommenden Sonntag seine Teilnahme am Gottesdienst an. Gründlicher als sonst bereitete ich mich auf meine Predigt vor. Der Gast...

  • 16.04.25
Premium
Der Grenzlandchor Arnoldstein lässt im Kärntner Liedgut die „Verbindung der slawischen, romanischen und deutschen Seele“ erklingen. Für Otto Arnoscht wurde diese Musik einst zum Wendepunkt im Leben. | Foto: Grenzlandchor Arnoldstein
2 Bilder

Fastenserie 6/7 - Arnold Mettnitzer
Liebe aus dem Lautsprecher

Wie ein Lied bewegen und dankbar machen kann. Eine Lebensgeschichte wendet sich. „Da findet man einen Menschen der ein Mensch ist ein Mensch bleibt und die Menschen für Menschen hält weil er ein Mensch ist Unfassbar so ein Mensch“ Susanne Hennemann beschreibt in diesem Gedicht, was Menschen in ihrer tiefsten Seele von anderen Menschen erwarten. Nichts anderes, als von ihnen als Mensch wahr- und ernstgenommen zu werden. Und nichts kränkt sie mehr als die Erfahrung, von anderen links...

  • 09.04.25
Premium
Die 84-jährige Bergbäuerin Theresia Oblasser schreibt seit über 40 Jahren Geschichten, Artikel und Dialektgedichte. | Foto: Wildbild
2 Bilder

Fastenserie 4/7 - Arnold Mettnitzer
Mehr als nur Buchstaben

Schon die rabbinische Tradition zeigt, dass geschriebene Worte nie nur eine einzige Bedeutung haben. Der Schriftstellerin Theresia Oblasser gelingt es in ihren Erzählungen, diese Vielschichtigkeit lebendig werden zu lassen. In der rabbinischen Tradition wird von einem jungen Flüchtling erzählt, der in eine Stadt kommt und dort bereitwillig aufgenommen und vor seinen Verfolgern versteckt wird. Soldaten gegenüber, die nach ihm suchen, beteuern die Bewohner der Stadt, von nichts zu wissen. Doch...

  • 26.03.25
Heilkräftig sind nicht nur Kräuter, sondern auch Freude, Staunen und Dankbarkeit über die Wunder der Schöpfung.   | Foto: Kaltenhauser
9 Bilder

Kräuterbuschen binden im Mariengarten Schlitters
Kräuter für Leib und Seele

Am Eingang des Zillertales, in Schlitters, betreiben die „Zillertaler Heilkräuterfreunde“ seit 2017 den „Mariengarten“. Ein Stück Paradies voll Kräuter, Blumen und Bienen. „Des glaubst du nicht“, meint Richard Rieser schmunzelnd, gefragt, was er „eigentlich“ von Beruf war – vor der Pension und bevor er seiner Liebe zur Natur mehr Platz im Leben eingeräumt hat: Banker ist er gewesen. Aber das ist lange her. Jetzt gibt er in Workshops sein reiches Wissen an Interessierte weiter und hält Führungen...

  • 06.08.25

Ainet pflegt alten Brauch
Auf zum Ratschen!

Bei der Feier des letzten Abendmahles am Gründonnerstag werden die Glocken beim Gloria kräftig geläutet, da die Glocken und die Orgel bis zur Osternacht dann schweigen müssen. Der Volksmund sagt: „Die Glocken fliegen nach Rom“; statt Glocken ertönen Holzratschen oder Klappern. In ganz Tirol findet man die Tradition des Ratschens, das sehr oft Sache der Ministranten ist. Das Ratschen soll die Gläubigen an die Gebetszeiten und die Gottesdienste erinnern und wird in der Früh, zu Mittag und am...

  • 10.04.25
Foto: Katholische Jungschar Innsbruck
7 Bilder

Mini-Treffen in Imst und Jenbach
Spielen, musizieren und feiern

Auf Einladung des Miniteams der Katholischen Jungschar trafen sich kürzlich 230 Ministrant:innen aus der ganzen Diözese zum Minitag in Imst. Nach einem buten Spielfest rund um die Landwirtschaftliche Lehranstalt (LLA) Imst feierten sie mit Jungscharseelsorger P. Peter Rinderer einen Abschlussgottesdienst. Die Minis erwartete Stationen zum Thema „Musik“. Bei der Kreativstation konnten Musikinstrumente aus Recyclingmaterial gebaut werden. Die Minis lernten die Orgel der Johanneskirche kennen,...

  • 09.04.24

Prof. Wolfgang Palaver emeritiert
Zillertal, Gandhi und das Evangelium von der Gewaltfreiheit

Mehr als 20 Jahre hat Wolfgang Palaver das akademische Leben an der Theologischen Fakultät Innsbruck entscheidend geprägt. Nun ist der umtriebige, wortgewandte, weitgereiste und -interessierte Sozialethiker emeritiert. Gereist ist Wolfgang Palaver (65) nicht nur mit dem Koffer viel. Die meisten Reisen unternahm er im Kopf: Er studierte Germanistik, Politikwissenschaft und Theologie in Innsbruck und in den USA und interessierte sich vielseitig in vielfältige gesellschaftliche Bereiche hinein –...

  • 24.10.23

Von A wie Armut bis Z wie Zweifel
Das Alphabet des Papst Franziskus

Armut: „Wenn man von den Armen spricht, verfällt man leicht in Phrasendrescherei. Eine tückische Versuchung ist es auch, bei Statistiken und Zahlen stehen zu bleiben. Die Armen sind Menschen, sie haben Gesichter, Geschichten, Herzen und Seelen. Sie sind Brüder und Schwestern mit ihren Vorzügen und Fehlern, wie alle anderen auch, und es ist wichtig, mit einem jedem von ihnen in eine persönliche Beziehung einzutreten… Der Glaube lehrt uns, dass jeder Arme ein Kind Gottes ist und dass Christus in...

  • 30.04.25

So wirkte Papst Franziskus
Der Unvergleichliche

Papst Franziskusʼ Pontifikat ist schwer zusammenzufassen, oft wird es als „unvollendet“ bezeichnet. Es gab aber noch viel mehr Attribute, die auf Franziskus zutrafen. Nehmen Sie die Liste bitte nicht todernst, auch wenn ein Körnchen Wahrheit darin ist. Ungehorsam. Nach seiner Entlassung aus der Gemelli-Klinik am 23. März 2025 sollte sich der Papst schonen und Kontakte meiden. So er konnte, suchte er dennoch Kontakt. Ungeduldig. Klerikale Allüren hätte Franziskus am liebsten mit einem Wink...

  • 30.04.25

Vatikanexperte analysiert die Ausgangslage
Papstwahl: Kein klarer Favorit

Herr Politi, Sie reflektieren die Ereignisse im Vatikan seit Paul VI., haben also fünf Pontifikate beobachtet. Allein über Papst Franziskus haben Sie vier Bücher geschrieben. Wie schätzen Sie die Zukunft ein? Welchen Papst braucht die Kirche jetzt? Marco Politi: Das ist ein großes Fragezeichen. Die ultrakonservativen Gruppen in der Kirche sind stark, etwa 30% der Bischöfe gehören dazu. Die Reformer sind ein bisschen weniger, etwa 25%. Und dann gibt es eine breite Mitte, die schwankt. Deswegen...

  • 30.04.25
Foto:  kathbild.at/rupprecht
5 Bilder

Ein Jubiläum in Zuversicht
Beten Sie für den Frieden?

Das Magazin inpuncto hat nach Erfahrungen mit dem Friedensgebet gefragt. Versöhnung. Wir im Servitenorden beten regelmäßig für Frieden in unseren Gemeinschaften, den Familien, der Gesellschaft und in der Welt. Dafür haben wir mehrere Gebete, die Bezug auf zwei große Figuren unserer Ordensgeschichte nehmen. Der hl. Philipp Benizi rief als päpstlicher Legat im zerrütteten Mittelitalien zur Versöhnung zwischen verfeindeten Parteien auf. Der hl. Peregrin Laziosi, ein aufrührerischer Jugendlicher,...

  • 29.01.22

Kommentar von Lydia Kaltenhauser
Zum eigenen Profil stehen

Das Christentum ist ohne Bücher kaum denkbar. Und doch hat es christliche Literatur zunehmend schwerer. „Wir wollen uns öffnen“, erklärt mir die Buchhändlerin auf meine Frage, warum man die theologische Literatur in den kleineren, hinteren Raum verfrachtet habe. Im vorderen Bereich der Dombuchhandlung einer großen deutschen Stadt gibt es jetzt Krimis, Kochbücher und Ratgeber. In Deutschland hat in den letzten fünf Jahren ein Viertel aller Buchhandlungen geschlossen. Die Entwicklung in...

  • 05.12.25

Kommentar von Lydia Kaltenhauser
Die leisen Töne

Das Hören auf die leisen Töne des Menschseins ist eine Kunst und eine Gnade. Und es ist in höchster Gefahr. Er sitzt oft still auf dem Balkon und lauscht: auf das Rauschen der Bäume, auf entfernte Stimmen, vor allem aber auf das Vogelgezwitscher. Manchmal kommen ihm dabei vor Freude die Tränen. Denn das Singen der Vögel hat er fast 40 Jahre lang nicht mehr gehört. Seitdem er auf beiden Seiten Hörimplantate trägt, hat sich ihm eine neue Welt eröffnet, der er dankbar und ergriffen lauscht. Meinen...

  • 05.12.25

Kommentar von Lydia Kaltenhauser
Eine Ruine als Fundament

Ein Bild geht mir in diesen Tagen nicht aus dem Kopf: Das der völlig verfallenen „Saint Mary of the Assumption Church“ in einem Vorort von Chicago. Es ist jene Pfarrkirche, in der Robert Francis Prevost, der heutige Papst Leo XIV., aufgewachsen ist. In den 1950er und 60er Jahren blühte dort das pfarrliche Leben, die ganze Familie war engagiert: die Mutter im Kirchenchor und als Katechetin, der Vater als Mesner, Robert und seine Brüder als Ministranten. Heute ist die Pfarrkirche verfallen. Ein...

  • 22.09.25

Kommentar von Lydia Kaltenhauser
Voll der Gnade

„Longevity“ heißt der neue Gesundheitstrend: Das Streben nach einem möglichst langen und gesunden Leben, das allerhand Maßnahmen erfordert. An sich ist das Streben nach Gesundheit und einem langen Leben ja etwas Gutes. Ich frage mich nur: In was für einer Welt soll dieses lange perfekte Leben dann stattfinden? In einer Welt, in der anderswo die Menschen elendig an Hunger zugrunde gehen, in der die Luft zum Atmen nicht mehr reicht, ganz zu schweigen vom Wasser? In einer Welt, in der auch bei uns...

  • 06.08.25

KI frisst keine Berge, aber sie knabbert an Tirols Arbeitsplätzen

Die Nachtkasse spricht jetzt fließend Algorithmus Neulich kam ich spät in Innsbruck an, der Bus hatte Verspätung, die Laune war irgendwo zwischen Hunger und Höhenrausch. An der Hotelrezeption: niemand. Stattdessen ein Terminal, das mich mit viel Enthusiasmus und wenig Empathie begrüßte. QR-Code hier, Ausweis dort, Kartendruck. Als das Ding kurz fror, stand hinter mir schon ein Pulk aus müden Menschen. Die gute alte Nachtportier-Geschichte? Neulich kam ich spät in Innsbruck an, der Bus hatte...

  • 27.11.25

Gottesbild
Gott in Beziehung denken – Warum das Menschen verändert

Gott in Beziehung denken – Warum das Menschen verändert„Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes“ – wir sprechen diese Worte oft automatisch, fast beiläufig. Doch hinter dieser Formel steht das Herz des christlichen Glaubens: Gott ist nicht ein Einzelwesen, sondern Beziehung. Eine lebendige, ewige Gemeinschaft aus Liebe. Die Dreieinigkeit: Kein mathematisches Rätsel, sondern ein geistliches Fenster Das trinitarische Gottesbild – Vater, Sohn und Heiliger Geist – erscheint vielen...

  • 24.06.25
Foto: Mumikids
6 Bilder

Endlich wieder...
Palmbuschenbinden und Brezlbacken in Münster

Nach zwei Jahren Pause konnten wir Münsterer Minis und Mumikids endlich wieder (mittlerweile zum 13. Mal) Material aus den Gärten sammeln und den Familien zum Selbstbinden zur Verfügung stellen. Auch das Brezlbacken im Widum kam nicht zu kurz.  Aus der einen Hälfte des Erlöses konnten wir Ziege 10 und 11 für Burundi spenden (CaritasAktion) und mit dem Rest können wir wieder Ausflüge mit den Kids machen. Vergelts Gott für die Spenden der 58 Münsterer Familien und den Freunden unserer...

  • 09.05.22

Ausbildung in Geistlicher Begleitung
Gott wirkt, ich werde

In St. Michael startet im Herbst ein Lehrgang für Geistliche Begleitung. Die Theologin und Psychotherapeutin Christa Sommerer begleitet diesen Kurs seit vielen Jahren. Was ist Geistliche Begleitung? Christa Sommerer: In der geistlichen Begleitung geht es darum, Menschen auf ihrer persönlichen spirituellen Suche zu begleiten. Dabei kommen Fragen zur Sprache wie: „Was ist der Sinn meines Lebens?“ „Wofür möchte ich mich engagieren?“ „Woran glaube ich?“ „Was gibt mir Halt?“ Die Fragen können...

  • 10.04.25

Eine Todesanzeige macht nachdenklich
Wo immer meines Lebens Straße geht...

Eine Todesanzeige bringt mich über viele Tage zum Nachdenken: Sr. Ursula ist gestorben, die ehemalige Direktorin meines Gymnasiums. Menschen leben, wirken und sterben. Wir wünschen uns, dass ihre Spuren erhalten bleiben. Und wissen doch: „Schnell geht das Leben vorbei, wir fliegen dahin.“ Ein persönlicher Text zum Abschied. Da liegt die Todesanzeige vor mir: Am 18. Jänner 2025 rief der Herr sie heim, steht da, schwarz auf weiß. Sr. Ursula stand im 89. Lebensjahr und im 66. Jahr ihrer...

  • 17.03.25
Br. Andreas Knapp: Seelsorger, Dichter, Gottsucher. | Foto: Gebauer
2 Bilder

Interview mit Br. Andreas Knapp
An der Schwelle zu Gott

Der bekannte geistliche Autor Br. Andreas Knapp lebt in Leipzig als Christ in einer säkularisierten Umgebung. Ein Gespräch über Fließbandarbeit, Gottsuche und warum er trotz allem Hoffnung für diese Welt hat. Sie leben als „Kleiner Bruder vom Evangelium“ auf den Spuren von Charles de Foucauld in Leipzig in einem Plattenbauviertel. Wie kam es zu der Gemeinschaft in Leipzig? Br. Andreas Knapp: Unsere Gemeinschaft hat sich vor genau 20 Jahren entschieden, nach Leipzig zu gehen, weil wir wussten,...

  • 30.01.25

Der Dichter Uwe Kolbe im Interview
Schauen, staunen und dichten

Der deutsche Schrifsteller Uwe Kolbe wuchs religionslos in der DDR auf. Über die Jahre fand er dichtend Zugang zur Religion und liest inzwischen mehr in christlichen Bildungshäusern als im klassischen Literaturbetrieb. Zum Adventbeginn kommt er auch nach Tirol. Sie sind in der DDR ohne religiöse Prägung aufgewachsen. Gab es irgendwelche Berührungspunkte mit dem Christentum? Kolbe: Ich bin zwar evangelisch getauft, hatte aber null religiöse Anbindung. Bei uns zuhause gab es eine Bibel aus den...

  • 28.11.24

Erstkommunion in Weer
An-Backen

In der Pfarre Weer sorgen engagierte Tischmütter dafür, dass die Erstkommunion-Kinder hautnah erleben, was Brotbacken bedeutet. Im Bild von links: Florian, Michael und Livia. Auch heuer wieder empfangen in der Diözese Innsbruck rund 4.000 Kinder die Erstkommunion.

  • 10.04.25

Caritas-Haussammlung: Neustart in Mariahilf
Wagemutig von Tür zu Tür

Es ist ein Neubeginn: Nach einigen Jahren der Pause startet die Pfarre Innsbruck-Mariahilf wieder mit der Caritas-Haussammlung. Eine der wagemutigen Ehrenamtlichen ist Ilse Niederhuber. Die Arbeit ist kein Honigschlecken. Von Tür zu Tür, von Haus zu Haus gehen und sammeln. Aber eben längst nicht nur Spenden. Auch das Sammeln von Momenten des Miteinander in diesem ältesten Stadtteil von Innsbruck gehört dazu. So ist es gelungen, ein Team von 14 Freiwilligen zu mobilisieren, die sich für die gute...

  • 11.03.25

Die Innsbrucker Unipfarre
Gemeinschaft statt Leistungsdruck

Vor zwei Jahren hat Bischofsvikar Jakob Bürgler die Leitung der Unipfarre übernommen. Gemeinsam mit einem engagierten Team hat er die Unipfarre aus dem „Corona-Modus“ zu neuem Leben erweckt: eine schöne Aufgabe mit vielen Chancen und Herausforderungen. Ein Gespräch über die Situation von Studierenden heute, wie es ihnen mit der Kirche geht und was er ihnen wünscht. Seit September 2021 sind Sie Unipfarrer. Wie war der Start? Jakob Bürgler: Das war mitten in der Corona-Zeit, die Uni war so gut...

  • 16.11.23

Personalwechsel in der Pfarre Ranggen
Seelsorge ganz konkret

Ein halbes Jahrhundert hat Erich Saurwein die Pfarre Ranggen als Seelsorger begleitet. Nun hat Verena Gutleben als Pfarrkoordinatorin vor Ort wichtige Leitungsaufgaben übernommen. Von Gilbert Rosenkranz Es kommt nicht oft im Leben vor, mit einem lateinischen Zitat verabschiedet zu werden. Bei Erich Saurwein war es so. Viele Jahrzehnte hat er als Seelsorger in der Diözese wichtige Impulse gesetzt für eine Kirche, die auf Beteiligung und Teilhabe setzt. Nach der Matura war ich mit meinem Latein...

  • 25.04.23

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Powered by PEIQ