Gesellschaft & Soziales
Heinz Wechselberger liebt das Leben auf der Alm.
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Heinz Wechselberger verbringt den Sommer auf der Alm
Hirte im Paradies

Eingebettet in einen Bergkessel, umrahmt von saftig grünen Wiesen, gespeist von einem klaren Gebirgsbächlein liegt die Trunaalm. Ein idyllisches Flecklein Erde, man könnte sich die 360 Hektar große Almfläche gut als Kulisse eines Heimatromans vorstellen. Nicht umsonst spricht Heinz Wechselberger, Hirte aus Leidenschaft, vom Paradies, wenn er den Blick schweifen lässt: über die Mähder hinauf zum einfriedenden Felsband, hinüber zum Marterl und hinaus Richtung Trins. Eifrig gackernde Hühner und im...

Nachrichten - Tirol | TIROLER Sonntag

Kirche hier und anderswo
Ständige Diakone mit ihren Ehefrauen (v. l. – vorne): Isolde und Alfons Kössler, Gertraud und Alois Rauch; im Hintergrund Sibylle und Wolfgang Geister-Mähner.

Ständige Diakone feiern Jubiläum
Im Dienst der Zuversicht

66 ständige Diakone gibt es in der Diözese Innsbruck. Im Bildungshaus St. Michael feierten sie mit Ehefrauen, Kindern und Bischof Hermann Glettler die Wiedereinführung dieses Amtes, der sich zu einer Säule in der Seelsorge entwickelt hat. Vor 50 Jahren hat Bischof Paulus Rusch den ersten ständigen Diakon für die Diözese Innsbruck geweiht (siehe Bericht rechts). Der Bischof setzte damit eine Entscheidung des Zweiten Vatikanischen Konzils um. Jahrhundertelang eine Durchgangsstufe auf dem Weg...

Kirche hier und anderswo

Der Vatikan bremst die Mahlgemeinschaft

Gegenseitigen Abendmahls-Einladungen von Katholiken und Protestanten hat der Vatikan eine theologisch begründete Absage erteilt. Die Unterschiede im Eucharistie- und Amtsverständnis seien „noch so gewichtig“, dass sie eine Teilnahme katholischer und evangelischer Christen an der Feier der jeweils anderen Konfession derzeit ausschlössen. Auch für eine „individuelle Gewissensentscheidung“ gebe es keine Grundlage, heißt es in einem Schreiben der Glaubenskongregation an den Vorsitzenden der...

  • 25.09.20
Ständige Diakone mit ihren Ehefrauen (v. l. – vorne): Isolde und Alfons Kössler, Gertraud und Alois Rauch; im Hintergrund Sibylle und Wolfgang Geister-Mähner.

Ständige Diakone feiern Jubiläum
Im Dienst der Zuversicht

66 ständige Diakone gibt es in der Diözese Innsbruck. Im Bildungshaus St. Michael feierten sie mit Ehefrauen, Kindern und Bischof Hermann Glettler die Wiedereinführung dieses Amtes, der sich zu einer Säule in der Seelsorge entwickelt hat. Vor 50 Jahren hat Bischof Paulus Rusch den ersten ständigen Diakon für die Diözese Innsbruck geweiht (siehe Bericht rechts). Der Bischof setzte damit eine Entscheidung des Zweiten Vatikanischen Konzils um. Jahrhundertelang eine Durchgangsstufe auf dem Weg...

  • 16.09.20
„Es geht um diskursive Auseinandersetzung, die einen Raum eröffnen soll für religiöse Fragen", meint Schulamtsleiterin Maria Plankensteiner-Spiegel zur Bedeutung des Religionsunterrichts.

Die Schulamtsleiterin im Interview
Platz für Sinnfragen

Als Leiterin des Bischöflichen Schulamtes ist Maria Plankensteiner-Spiegel verantwortlich für den katholischen Religionsunterricht in der Diözese Innsbruck. Im Tiroler Sonntag-Interview berichtet sie von der neuen Imagekampagne und beleuchtet den Religionsunterricht im öffentlichen Diskurs. „Ich glaube – Ja“ lautet eine Imagekampagne für den Religionsunterricht, die in den kommenden Tagen österreichweit startet. Warum dieser Titel? Maria Plankensteiner-Spiegel: Der Titel hat eine...

  • 08.09.20
Ein offenes Herz zu haben bedeutet für Erzbischof Franz Lackner, nach außen und auf den anderen hin offen zu bleiben.

Erzbischof Franz Lackner im Sommergespräch
„Meine Mutter war eine gute Ratgeberin“

Erzbischof Franz Lackner, neuer Vorsitzender der Österreichischen Bischofskonferenz, erzählt im Sommergespräch über seine morgendlichen Spaziergänge in Salzburg, über weise Ratschläge seiner Mutter und darüber, wie er die Zeiten des Corona-Lockdown erlebt hat. RB: Herr Erzbischof, Sie sind seit 2013 in Salzburg und waren davor von 2002 an Weihbischof der Diözese Graz-Seckau. Haben Sie sich als gebürtiger Steirer in diesen sieben Jahren hier gut eingewöhnt? Erzbischof Lackner: Ich habe in...

  • 11.08.20

Glaube

Nicole Öttl unterrichtet Religion an der MS in St. Anton.

Religionslehrerin Nicole Öttl
Jede Stunde beginnt mit einem Ritual

Der Religionsunterricht lehrt und vermittelt in erster Linie Religiöses. Es geht aber um weitaus mehr. Das Unterrichtsfach stellt eine Unterbrechung zum Schulalltag dar. Mit wenig Notendruck lässt sich hier diskutieren, reflektieren oder hinterfragen, darüber hinaus gibt das Fach viel Gestaltungsfreiraum. Nicole Öttl ist Pädagogin an der Mittelschule St. Anton am Arlberg, seit sieben Jahren unterrichtet sie auch Religion. Mit dem Tiroler Sonntag spricht sie über ihre Eindrücke und...

  • 24.09.20
Das schwebende Kreuz in der Pfarrkirche Petrus Canisius in Innsbruck.

Das "schwebende" Kreuz in der Kirche
Wie eine klaffende Wunde

Das kirchliche Fest „Kreuzerhöhung", das wir am 14. September eben gefeiert haben, soll hier nochmals Gelegenheit geben, den theologischen Gehalt dieses Festes im Blick auf ein sehr bemerkenswertes, in der Pfarrkirche Petrus Canisius dauerhaft installiertes Kunstwerk zu bedenken. Zunächst erinnert das Fest an die legendarische Auffindung des heiligen Kreuzes durch Helena, die Mutter Konstantins. Es erinnert weiter an die Rückgewinnung des Kreuzes aus der Hand der Perser durch den...

  • 24.09.20
Louis Raphael I. Sako (72) ist Oberhaupt der chaldäisch-katholischen Kirche. Er studierte Theologie und Islamwissenschaften und spricht 12 Sprachen – auch Deutsch. Sein Einsatz für Frieden und Versöhnung wurde mehrfach international ausgezeichnet.

Patriarch Louis Sako über den Islam und seine Hoffnungen auf einen säkularen Staat
Wie leben Christen im Irak?

Worin besteht die Aufgabe der Christen beim Aufbau des Staates im Irak? Darüber spricht Kardinal Louis Raphael I. Sako im Interview mit Jean-Baptiste Ghins für die französische Zeitung „La Croix“ . Wie leben Christen heutzutage im Irak, wo immer noch Unsicherheit herrscht ? Kardinal Louis R. Sako: Christen fühlen sich im Irak nicht sicher. Islamistische Terroristen (IS) haben Kirchen und christliche Symbole zerstört, Christen wurden verjagt und beraubt. Die Wunden sind sehr tief. Obwohl...

  • 17.09.20

Ein Ausnahme für Österreich

Ich glaube an den einen Gott, den Vater, den Allmächtigen, der alles geschaffen hat, Himmel und Erde, die sichtbare und die unsichtbare Welt. Der Glaube soll Ausdruck im Leben finden. Im Gottesdienst geschieht das in besonderer, nämlich ritueller Kommunikation, also in wiederholbaren Handlungen und Sprechakten, zu denen auch die Glaubensbekenntnisse zählen. Nicht spontan, sondern vorgegeben, liegt ihr Wert in der beständigen Einladung zur Identifikation. Meist knappe, teils liturgische...

  • 09.09.20
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Texte zum Sonntag

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Wort zum Sonntag
Veränderung zulassen

Mit Bewunderung verfolge ich das Verhandlungsgeschick der namenlosen Frau im heutigen Evangelium. Sie, die ausländische Frau, die Heidin, hat offensichtlich von Jesus gehört. Sie spricht ihn nämlich als Sohn Davids an und sie ist überzeugt, dass er ihr helfen kann. Beharrlich und mutig treibt sie ihr Anliegen voran und setzt Jesu ablehnender Haltung immer wieder ein Argument entgegen. Angelpunkt ist dabei die Wendung: ja, aber. Ja, du hast recht, aber – das kann alles durcheinanderbringen....

  • 12.08.20

Menschen & Meinungen

Randnotiz von Gilbert Rosenkranz
Milchstraßen-Erfahrung

Bei wolkenlosem Himmel auf einem Gipfel zu übernachten hilft Manches im Leben zu relativieren. Kleiner kann man sich angesichts der Größe der Milchstraße nicht fühlen. Von den 400 Milliarden Sternen sind mit freiem Auge überhaupt nur 6.000 zu sehen. Ein kleiner wissenschaftlicher Hinweis, wie kurzsichtig Menschen sein können. Wer sich dieses Wissen zu Herzen nimmt – etwa für das Miteinander in der Familie oder an der Schule – hat viel gewonnen. Zum Beispiel die Erkenntnis, dass das Leben einen...

  • 16.09.20

Randnotiz von Gilbert Rosenkranz
Eisgasse

„Eisgasse“ nennt sich ein Kunstwerk des Tiroler Architekten Oliver Irschitz in den Kristallwelten Wattens. Mit jedem Schritt wächst aus dem Boden ein helles Licht, das sich allmählich in Kristalle verwandelt. Im völlig abgedunkelten Raum entfaltet diese Installation eine beeindruckende Wirkung. Der eigene Weg wird zum Lichtweg. Das entspricht der Sehnsucht, die Jesus erfüllt: Dass aus dem, was wir sind, Licht erwachsen möge – für uns selbst und andere. Von einem Lichtweg, den hunderte Kinder...

  • 08.09.20

Randnotiz von Gilbert Rosenkranz
Geht hinaus!

Beim Wort Mission wird mir manchmal ein wenig mulmig. Jahrhundertelang geschahen unter diesem Deckmantel schwerste Verbrechen. Von Sendungsauftrag zu sprechen, sagt mir da schon mehr zu. „Geht hinaus!“ meint Jesus. Da steckt Bewegung drin. Bewegung hinaus aus sich selbst. In einem Lied klingt an, warum der Sendungsauftrag überlebensnotwendig für die Kirche ist: „Meine engen Grenzen, meine kurze Sicht…“ Wir richten uns gern in einem hübschen, kleinen Schrebergarten ein. Da tut es gut, sich...

  • 01.09.20

Randnotiz von Lydia Kaltenhauser
Alles richtig gemacht?

„Alles richtig gemacht.“ Immer öfter kommt mir dieses scheinbar neue geflügelte Wort zu Ohren. Als anerkennender Kommentar für die Lebenssituation von Mitmenschen: Alles richtig gemacht – bei der Partnerwahl, beim Wohnungskauf, im Bewerbungsgespräch, bei der Kindererziehung ... Kann es das geben? Ein beunruhigender Gedanke. „Herr, bewahre mich vor dem naiven Glauben, es müsste im Leben alles glatt gehen“, betete Antoine de Saint-Exupéry. Wir wachsen durch Fehler und Niederlagen, gerade auch...

  • 06.08.20

Bewusst leben & Alltag

Überbackene Zwetschkenknödel

Zwetschkenzeit! Als fruchtige Knödel sind sie vor allem bei Kindern sehr beliebt. Zutaten: 1/2 kg Erdäpfel 120 g Mehl 30 g Butter 1 Ei Salz 15–20 Zwetschken Butterschmalz Guss: 1/4 l Sauerrahm (wahlweise Obers) 2 Eier Zubereitung: Die Erdäpfel kochen, passieren und mit den übrigen Zutaten zu einem glatten Teig verarbeiten. Diesen zu einer Rolle formen und davon gleich große Stücke abschneiden. Daraus lassen sich leicht Kreise formen, die mit je einer Zwetschke bestückt werden,...

  • 25.09.20

Schulstart mit Taschengeld und Handy

Für Eltern ist der Schulbeginn jedes Jahr mit hohen Kosten verbunden. Warum sich ein Taschengeld für die Kinder trotzdem auszahlt und wo man beim Handy sparen kann, erklärt ein Experte der Schuldnerhilfe. Kinder sollten möglichst früh lernen, wie man mit Geld verantwortungsvoll umgeht. Ein frei verfügbares Taschengeld ist ein optimales Mittel dazu. Regelmäßig und verlässlich Taschengeld ist ab dem Volksschulalter sinnvoll. Davor können Kinder den Wert des Geldes noch nicht begreifen. Mit...

  • 25.09.20

Welt-Suizid-Präventionstag am 10. September 2020
Corona belastet die Psyche

Das vergangene Halbjahr war überschattet von Corona. Unsicherheit, Existenzängste und mangelnde soziale Kontakte haben den Alltag geprägt und das wird sich auch die nächsten Monate kaum ändern. Dieser psychische Stress traf besonders bestimmte Personengruppen und kann bei ihnen sogar vermehrt Suizidgedanken auslösen, wie der Mediziner Dr. Claudius Stein erklärt. Die Corona-Pandemie ist weltweit das beherrschende Thema des Jahres 2020. „Die psychische Belastung ist für alle enorm, aber wir...

  • 09.09.20
Karin Buchart aus Unken (Salzburg) ist Expertin der Traditionellen Europäischen Heilkunde und Lehrbeauftragte an der Universität Salzburg.
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Hausmittel in einfacher Anwendung
Von der heilenden Wirkung der Kräuter

Die heilende und helfende Wirkung von Kräutern ist ein über viele Jahrhunderte traditiertes Gut. Dieses Wissen gaben vor allem Klosterschwestern und Kräuterfrauen an die nächsten Generationen weiter. Auch heute sind Hausmittel beliebt und weit verbreitet. Wer lag nicht schon einmal mit Wadenwickeln oder Essigpatscherl im Bett? Die Heilkraft der Kräuter ist in Karin Bucharts Nachschlagewerk „Hausmittel. In einfacher Anwendung zum Heilen und Lindern“ reichhaltig, einfach und praktisch...

  • 14.08.20

Gesellschaft & Soziales

Ist Sterben nur Gewinn?

Der Verfassungsgerichtshof behandelt in seiner laufenden Session einen Antrag von vier Antragstellern, die fordern, das Verbot der Beihilfe zur Selbsttötung sowie das Verbot der Tötung auf Verlangen aufzuheben. „Für mich ist Christus das Leben und Sterben Gewinn“, so wurde im katholischen Lesejahr letzten Sonntag aus dem Philipperbrief des Apostels Paulus vorgetragen. „Wenn ich aber weiterleben soll, bedeutet das für mich fruchtbares Wirken. Was soll ich wählen? Ich weiß es nicht.“ Paulus...

  • 25.09.20
Heinz Wechselberger liebt das Leben auf der Alm.
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Heinz Wechselberger verbringt den Sommer auf der Alm
Hirte im Paradies

Eingebettet in einen Bergkessel, umrahmt von saftig grünen Wiesen, gespeist von einem klaren Gebirgsbächlein liegt die Trunaalm. Ein idyllisches Flecklein Erde, man könnte sich die 360 Hektar große Almfläche gut als Kulisse eines Heimatromans vorstellen. Nicht umsonst spricht Heinz Wechselberger, Hirte aus Leidenschaft, vom Paradies, wenn er den Blick schweifen lässt: über die Mähder hinauf zum einfriedenden Felsband, hinüber zum Marterl und hinaus Richtung Trins. Eifrig gackernde Hühner und im...

  • 24.09.20
Mons. Helmut Gatterer, Dr. Karoline Knitel und Dr. Christoph Wötzer (v.li.) informierten über die Hilfsangebote der Vinzenzgemeinschaften in den Pfarren.

Vinzenzgemeinschaften unterstützten 2019 rund 5.000 Tiroler Haushalte
Nahe bei den Menschen und offen für ihre Not

Die Vinzenzgemeinschaften Tirol haben vor kurzem über ihr breites Hilfsangebot informiert und auf einer Pressekonferenz Mons. Helmut Gatterer als neuen Geistlichen Beirat vorgestellt. In seiner Zeit als Pfarrer in Innsbruck habe er immer gewusst: „Wenn jemand aus der Pfarre in Not geraten ist, dann kann ich mich an die Vinzenzgemeinschaft wenden.“ Helmut Gatterer, ehemaliger Seelsorger der Pfarre „Maria am Gestade“ in Innsbruck, verbindet eine langjährige Zusammenarbeit mit der...

  • 16.09.20
Konsequent weiter an der Versöhnung in Europa zu bauen ist für Kardinal Jean-Claude Hollerich ein Gebot der Stunde.

Europäisches Forum Alpbach
Nationaler Egoismus kann nicht christlich sein

Beim „Tirol-Tag" des Europäischen Forum Alpbach hat Kardinal Jean-Claude Hollerich Solidarität unter den Staaten Europas eingemahnt. Wenn jedes Land wie am Anfang der Coronakrise zuerst einmal an sich denke, lande man bei einem „lokal-nationalen Egoismus“ – „und das kann sicher nicht christlich sein“, sagte der Luxemburger Erzbischof in der Pfarrkirche Alpbach. Wie in anderen Fragen dürfe auch die Antwort auf das Virus „eben nicht national beschränkt sein“. Ziel müsse vielmehr sein, über...

  • 25.08.20

Reisen

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Bischof Hermann Glettler mit Jugendlichen unterwegs
41 Jugendliche im Heiligen Land

Es war eine Reise der tiefen Eindrücke: im Miteinander, auf den Spuren Jesu und in der Begegnung mit der Kultur und den Konflikten des Heiligen Landes. Bischof Hermann Glettler und Jugendseelsorger Kidane Korabza begleiteten eine Gruppe von 41 Jugendlichen aus Tirol durch das Heilige Land. Der Tiroler Sonntag hat einige Teilnehmer um ihre Eindrücke von dieser Reise gebeten: Große BegeisterungDie große Begeisterung und das Interesse der Gruppe haben mir besonders gut gefallen. Vor allem beim...

  • 18.02.20

In 3195 m Seehöhe: Tiroler Sonntag
Kapelle über dem Abgrund

Die zerklüfteten Gletschermassen des Übertalferners und etliche, bekannte Bergspitzen wie Wilder Freiger, Pfaff und Zuckerhütl vervollständigen das raue und dennoch wunderschöne Hochgebirgspanorama. Schier unglaublich waren Leistung und Idealismus jener, die diesen Bau vor 125 Jahren ermöglicht haben und die mehr als 25 Tonnen Baumaterial über 1.800 Höhenmeter von Meiern aus, am Talschluss von Ridnaun (Südtirol), mit Leibeskraft hinaufbeförderten. Ein Wunder, dass die Bauphase ohne...

  • 10.09.19

Kunst & Kultur

Michael Egger-Riedmüller kurz vor der Fertigstellung der Christusfigur in seiner Werkstatt in Fritzens.

Michael Egger-Riedmüller gestaltet Christusfigur
Er sagt einfach Hallo

Michael Egger-Riedmüller gestaltet eine Christusfigur für die neue Kapelle, die von den Jungbauern des Bezirks Innsbruck beim Rauschbrunnen an der Nordkette errichtet wird. Er beherrscht den Umgang mit Messer und Gabel. Letztere braucht er, um das Heu einzubringen oder im Stall auszumisten. Und mit einem Schnitz-Messer wird er den letzten Schliff an einer lebensgroßen Figur anbringen, die derzeit in seiner Werkstatt in Fritzens steht. Michael Egger-Riedmüller gestaltet für die neue...

  • 16.09.20
4 Bilder

radio klassik Stephansdom
Unser Radio sendet jetzt österreichweit

Das Radio der Erzdiözese Wien, radio klassik Stephansdom, sendet ab sofort österreichweit digital auf DAB+. Damit haben 83% der ÖsterreicherInnen die Möglichkeit unseren Sender überall im Land zu hören. Ein Gespräch dazu mit Kardinal Christoph Schönborn und Mag. Roman Gerner, Geschäftsführer des Medienhauses der Erzdiözese Wien. Am 24. September 1998 ging radio klassik Stephansdom (damals: Radio Stephansdom) auf Sendung. Es war das Privatradio-Pionierjahr, in dem erstmals auch private...

  • 27.08.20
Peter Fellin, Meditativ II, 1986; Kruzifix aus der Lamprechtsburg bei Bruneck, ca. 1140.
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Die Hofburg Brixen zeigt Werke von Peter Fellin (1920 – 1999)
Kunstvoller Dialog über die letzten Dinge

Heuer wäre Peter Fellin 100 Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass stellt die Ausstellung „Meditationen“ im Brixner Diözesanmuseum Hofburg ein Zwiegespräch zwischen seinen Werken aus der Museion-Sammlung und Exponaten aus dem Hofburg-Bestand her. Es handelt sich um eine kritische und sachlich-künstlerische Auseinandersetzung mit den „letzten Dingen“. Dabei begegnen sich Fellins Werke und klassische Kunst auf Augenhöhe. Gegenüberstellung. Den Objekten, seien es nun Evangelisten, Schriften oder...

  • 14.08.20
Erste Rast am Kalterer See.
3 Bilder

Über 3.000 Kilometer auf dem Weg durch Italien
Fahrt zurück in die Freiheit

Was bedeutet für die Menschen in Italien der Begriff Freiheit nach dem Corona-Lockdown? Seit Mitte Juni sucht der Tiroler Regisseur Hermann Weiskopf, bekannt geworden durch den Film „Otto Neururer – Hoffnungsvolle Finsternis“, Antworten auf diese Frage. Mit der Grenzöffnung am Brenner hat er sich mit seiner Vespa zu einer über 3.000 Kilometer langen Fahrt aufgemacht, deren Ergebnis eine Filmdokumentation sein wird. Interview: Martina Rainer Was ist das Thema Ihres...

  • 14.08.20

Serien

In der Stille den Heiligen nachspüren, von denen sich viele auf den Weg gemacht haben, um den Menschen Gutes zu tun
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Mein Kraftort_10: Südtirol
Nachdenken über das Miteinander

Auf einem Waldhügel bei Tils oberhalb von Brixen liegt etwas versteckt das Kirchlein St. Cyrill. MARTINA RAINER Der Ort strahlt wohltuende Ruhe aus. Doch schon allein der rund einstündige Weg bis zu diesem besonderen Ort ist das Ziel: Er führt über den Europa-Besinnungsweg. Dieser ist dem christlichen Europa und auch 24 Heiligen gewidmet, die sich für ein geeintes und friedliches Europa eingesetzt haben. Uns umfängt die Ruhe des Waldes. Das hektische Treiben der Brixner Innenstadt und...

  • 03.09.20
56 Bilder

Mein Kraftort_9: Vorarlberg
Vom Gehen zum Loslassen

Maria Bildstein ist einer der beliebtesten Wallfahrtsorte im ganzen Bodenseeraum. Seit knapp 400 Jahren pilgern jedes Jahr viele Menschen in den kleinen Ort oberhalb des Rheintals. Mehrere Wege führen den Berg hinauf. Ein besonders eindrucksvoller Weg dorthin ist der „Ich-bin-Weg“ von Wolfurt aus. Text: Petra Baur      Bilder: Dietmar Steinmair Seit mehreren Jahrzehnten ist das kleine Bergdorf mit seinen gut 800 Einwohnern mein Lieblingskraftort. Etliche hundert Male bin ich den Weg...

  • 26.08.20
Auf Fels gebaut ist das Kloster St. Georgenberg hoch über dem Inntal.
3 Bilder

Mein Kraftort_8: Stift Georgenberg, Tirol
Bodenständig über den Dingen

Auf Fels gebaut, könnte das altehrwürdige Kloster Sankt Georgenberg Jahrhunderte Tiroler Geschichte erzählen. Der bedeutende Wallfahrtsort ist ein Sehnsuchtsort für viele – nur zu Fuß erreichbar, vom Inntal aus nicht zu sehen, lädt er ein, den Alltag hinter sich zu lassen und den Blick nach oben zu richten ... Ob man mit dem Auto zu einem geistlichen Gespräch fährt oder – wie bei der Wanderung auf den Georgenberg – erst eine gute Dreiviertelstunde zu Fuß den Berg hinauf geht, macht einen...

  • 19.08.20
Auf rund 1.460 Metern befindet sich das Jakobskreuz auf der Buchensteinwand.
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Mein Kraftort_7: Salzburg & Tiroler Teil
Das Filetstück des Jakobswegs

Wilde Natur sowie viel Zeit und Ruhe zum Nachdenken können all jene genießen, die sich auf den Pilgerpfad von Salzburg nach Tirol machen. Die Strecke verbindet die beiden Teile der Erzdiözese Salzburg auf eine besonders charmante Weise. Unterwegs erklärt ein passionierter Geher, wie er Gott mit auf den Weg nimmt – und die Grenze zwischen Wandern und Pilgern zieht. Michaela Hessenberger Mit einer flotten Handbewegung lupft Hermann Signitzer seinen grauen Filzhut auf den Kopf. Ein prüfender...

  • 14.08.20

Kirche, Feste, Feiern

Mit dieser Postkarte lädt der Tiroler Sonntag ein, Danke zu sagen.

Herz-Jesu-Fest 2020
Im Zeichen der Dankbarkeit

Auf Anregung des Bischof-Stecher-Gedächtnisvereins lädt die Diözese Innsbruck ein, am Herz-Jesu-Sonntag, 21. Juni, Danke zu sagen. Darum findet sich auf der Titelseite der gedruckten Ausgabe des Tiroler Sonntag vom 18. Juni eine Postkarte mit der Einladung, einem Menschen zu danken, der in der Corona-Krise Besonderes geleistet hat. Dazu sagt Seelsorgeamtsleiter Harald Fleißner: „In vielen Pfarren gab es in den vergangenen Wochen engagierte Menschen, die anderen geholfen, den Kontakt...

  • 17.06.20
Unerkannt ist mit uns einer unterwegs -ob es eine Prozession gibt oder nicht.

Gedanken von Dr. Klaus Egger
Fronleichnam im Corona-Jahr

Abstand, so könnte das „Wort des Jahres 2020“ lauten, denn Abstand auf allen Ebenen prägt unser Leben seit dem Corona-Ausbruch im vergangenen März: Abstand im gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Leben, Abstand von Auslandsreisen, Abstand von Besuchen und auch Abstand im kirchlichen Leben. Abstand als Chance? In unserem Lebensalltag kennen wir durchaus Situationen, in denen wir uns geradezu nach Abstand sehnen: das sind die Schulferien für Kinder und Jugendliche, Urlaub und Reisen,...

  • 10.06.20
Bischof Hermann Glettler bei der Predigt in der Wallfahrtskirche Götzens.
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Zum 80. Todestag des Seligen
Feierliches Gedenken an Otto Neururer

Der erste Pfarrbesuch nach dem Lockdown führte Bischof Hermann Glettler nach Götzens – zum Gedenken an den 80. Todestag des Seligen Otto Neururer am 30. Mai 1940. Änderungen gesetzlicher Bestimmungen haben es kurzfristig möglich gemacht, dass nahezu 100 Gläubige kamen, um ihres ehemaligen Pfarrers zu gedenken. Das Gedenken begann mit einer Kranzniederlegung vor dem Neururer-Denkmal und dem Antreten zahlreicher Traditionsverbände. Die Landtags-Abgeordneten Sophia Kircher und Mag. Markus Sint...

  • 05.06.20
Ratschen ist im Stanzertal ein Brauchtum, das in anderen Jahren viele hundert Kinder und Erwachsene zusammenführt (siehe Bild links). Der Verein „Soziale Vision Stanzertal“ mit seinem Mitglied Edmund Alber hat sich dabei große Verdienste erworben. Es gibt sogar einen eigenen Ratschenumzug, der von St. Jakob nach St. Anton führt. Heuer hingegen unterliegt das Ratschen den allgemein gültigen behördlichen Vorschriften. Erlaubt ist es z. B. im Garten, am Balkon im engsten Familienkreis oder allein vom Kirchturm oder vor der Kirche.
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Die Karwoche in Zeiten von Corona
Stanzertal: Ratschen am Balkon

In diesem Jahr ist im Stanzertal durch die Corona-Pandemie vieles anders – auch in kirchlichen Belangen. Daher startete der Initiator der Ratschen-Initiative, Edmund Alber, einen Aufruf, alle „Ratschenkinder“ mögen am Karfreitag und am Karsamstag vom Balkon aus zeitgleich ihre hölzernen Instrumente schwingen. Hinter der Initiative steht die „Soziale Vision Stanzertal“, ein gemeinnütziger Verein, der Generationen verbindet und das Miteinander der dort lebenden Menschen fördert. „Das ganze...

  • 14.04.20

Sonderthemen

TIROLER sonntag mit Magazin inpuncto
Ostern zu Hause feiern

Von Gründonnerstag bis Ostersonntag Die Kirchenzeitungen haben gemeinsam mit Fachleuten für Liturgie das Magazin inpuncto trotzdem ostern gestaltet. Es bietet Anregungen und Hilfen, die Kar- und Ostertage zu Hause zu feiern. Für jeden Tag von Gründonnerstag bis Ostersonntag finden Sie einen Vorschlag, wie Sie zu Hause selbst Gottesdienste feiern können, ob für Erwachsene oder für Familien mit Kindern. Eine besondere Bedeutung hat für viele zu Ostern das Essen. Die „Speisensegnung“ ist...

  • 02.04.20

Kommentare & Blogs

Schlusspunkt von Józef Niewiadomski
Entscheidend ist, einander beizustehen

Er lebte auf diesen Tag hin. Nach jahrelangem Training, vielen Verletzungen, aber auch etlichen Siegen, hoffte er diesmal auf die Sternstunde seines Lebens: die olympische Goldmedaille. Schließlich war er in Topform, hatte Bestzeit im Vorlauf, wurde auch Sieger in der zweiten Runde. Mit einem furiosen Start sprintete er im Halbfinale los, setzte sich bald an die Spitze. Doch dann stürzte er, blieb zuerst am Boden liegen. Sein Gesicht schmerzverzerrt, seine Augen mit Tränen gefüllt. Dann erhob...

  • 24.09.20

Schlusspunkt von Józef Niewiadomski
Die Maßstäbe Gottes

Er wuchs auf dem Abhang eines Berges. Konnte mit voller Wucht die reine Luft einatmen und die Kraft der Sonne genießen. Doch bald merkte er, dass er anders war. Er versuchte es anfangs zu ignorieren. Mit der Zeit konnte man es nicht übersehen. Seine Zweige waren ganz mit hässlichen Dornen bedeckt. Kein Wunder, dass die Vögel ihn hassten. Und auch die Schafe, die ja bei jeder Begegnung etwas von ihrer Wolle an seinen Dornen lassen mussten. Selbst die Ziegen, die sogar an Steinen knabberten,...

  • 16.09.20

Schlusspunkt von Józef Niewiadomski
Schule zu Hause

Von der Schule zurückgekommen, gab der kleine Thomas seiner Mutter ein geschlossenes Kuvert: „Der Lehrer hat dir einen Brief geschrieben.“ Die Mutter öffnete den Umschlag, überflog den Text und begann laut vorzulesen: „Unsere Schule ist zu klein für ihren Sohn. Es gibt bei uns keine Lehrer, die gut genug sind, um ihn zu unterrichten. Ich bitte Sie daher, ihren Sohn selbst zu unterrichten.“ Viele Jahre später, nach dem Tod seiner Mutter, fand der Mann den Brief, den der Lehrer damals geschrieben...

  • 08.09.20

Schlusspunkt von Józef Niewiadomski
Der „falsche" Priester

Der brutale Gefängnisalltag wird für Daniel nur durch die Feier der Messe unterbrochen. Thomas, der Priester, ist auch die einzige Person, zu der er aufschauen kann. Kein Wunder, dass er selbst am liebsten Priester sein würde. Auf Bewährung entlassen, findet sich Daniel mehr durch Zufall als durch bewusste Planung in einer Situation wieder, in der er sich als Priester geben kann. Was man in den nachfolgenden eineinhalb Stunden beim derzeit im Innsbrucker Cinematograph laufenden polnischen Film...

  • 01.09.20

Glaube & Spiritualität

Alles angerichtet: Die Theologischen Sommertage an der Universität Innsbruck laden ein.

Theologische Sommertage Innsbruck
Friede, Gnade, Gerechtigkeit

Lange war ungewiss, ob die Theologischen Sommertage am 6. und 7. September heuer trotz der Coronakrise stattfinden können. Mittlerweile ist es gelungen, eine Lösung zu finden, die allen nötigen Sicherheitsvorkehrungen gerecht wird. Zum einen werden die Tischreihen im Madonnensaal der Theologischen Fakultät zu Einzeltischen auseinandergezogen (Mindestabstand von mehr als zwei Metern zwischen den Zuhörern), zum anderen sollen die Fenster die ganze Zeit über geöffnet bleiben,...

  • 29.07.20
"Kritik an der Kirche ist kein Kirchenhass" - Christiane Florin über ihr neues Buch "Trotzdem! Wie ich versuche, katholisch zu bleiben."

Gespräch mit der Politikwissenschaftlerin, Journalistin und Autorin Christiane Florin
Die Fragen stellen, die vom Glauben übrig bleiben

Für die Journalistin Christiane Florin ist die Auseinandersetzung mit der katholischen Kirche nicht nur Teil ihres Jobs, sondern auch ein persönliches Anliegen. In ihrem neuen Buch „Trotzdem! Wie ich versuche, katholisch zu bleiben“ verbindet sie schonunglose (Selbst-)Anklage mit der tiefen Sehnsucht nach Erneuerung in der Kirche. Im Tiroler Sonntag-Gespräch erklärt sie, worum es ihr geht und warum sie nicht von der Kirche lässt. Ihren Beziehungsstatus zur katholischen Kirche beschreiben...

  • 16.07.20
Aufnahme Magdalenas in den Himmel. 1495 hat der berühmte Künstler Simon von Taisten im spätgotischen Stil den Chor der Wallfahrtskirche Obermauern gestaltet.

Maria Plankensteiner-Spiegel über Maria Magdalena
Maria Magdalena: Eine starke, unabhängige Frau

„Allein daran, dass Maria Magdalena in den Evangelien nicht verschwiegen werden konnte, zeigt sich ihre Bedeutung. Wenn es irgendwie gegangen wäre, hätten die biblischen Autoren sicher gerne einen Mann als ersten Zeugen der Auferstehung genannt.“ Ich erinnere mich gut an diese Aussage eines Lehrers an der Universität während meines Studiums. Sie schärfte meinen Blick auf diese besondere Vertraute Jesu. Maria Magdalena ist da. Ja, Maria Magdalena wird neben Maria, der Mutter Jesu, als...

  • 16.07.20
„Heilige haben ein wenig die Funktion von  Bilderrahmen. Sie stellen die Frage: Welchen  Rahmen gebe ich meinem Leben?“, meint  P. Christian Marte im Tiroler Sonntag-Interview über den Diözesanpatron Petrus Canisius.

Jesuitenrektor Christian Marte über die Bedeutung des Diözesanpatrons für heute
Der Rahmen des Petrus Canisius

P. Dr. Christian Marte ist Rektor des Jesuitenkollegs Innsbruck und als solcher Nachfolger des Diözesanpatrons, des Jesuitenheiligen Petrus Canisius. Im Tiroler Sonntag-Interview berichtet Marte von seinem persönlichen Zugang zu dem Heiligen, der vor 500 Jahren geboren wurde. Vor 500 Jahren wurde Petrus Canisius geboren. Lohnt es sich wirklich, sich an Menschen zu erinnern, die vor so langer Zeit gelebt haben? P. Christian Marte: Ich halte historische Biographien einfach für interessant....

  • 03.07.20

Pfarrleben

Das Buch "Gott geht uns voran" ist um 20 Euro im Pfarrbüro erhältlich.
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Pfarrer Johannes Laichner veröffentlicht umfangreiche Pfarrchronik
Roppen: Pfarrgeschichte dokumentiert

Eine archäologische Grabung am Ortsfriedhof von Roppen förderte die Grundmauern einer Kirche zutage, die um 1460 errichtet wurde. Die Pfarre selbst dürfte noch älter sein und bis 1333 zurückreichen, wie die Erwähnung einer Leonhardskapelle belegt. Jetzt hat Pfarrer DDr. Johannes Laichner, selbst leidenschaftlicher Archäologe, den Werdegang der Pfarre in einem Buch nachgezeichnet. „Der Gang durch die Jahrhunderte eröffnet uns berührende Einblicke in Freud und Leid, in Hoffnung und Visionen...

  • 17.09.20
Norbert Klien (rechts) mit Pfarrer Georg Schödl, der Ende September von Pians ins Achental übersiedelt.
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Pfarrkoordinator Norbert Klien
Von der Freude, Menschen zu helfen

Seit bald 50 Jahren steht Norbert Klien im Dienste der Kirche seiner Heimatgemeinde Pians. Mit dem Tiroler Sonntag spricht er über sein umfangreiches ehrenamtliches Engagement sowie seine Sorgen und Freuden als Pfarrkoordinator. In kirchlichen Angelegenheiten ist Norbert Klien für Pians eine zentrale Ansprechperson. Warum er sich schon so lange für die Pfarre einsetzt? „Das ist ganz einfach: ich bin ein überzeugter Pianner und möchte meinen Beitrag für die Gemeinde leisten.“ Dieser Beitrag...

  • 25.08.20
Gemeinschaft und Vielfalt erleben: Dafür stehen die bunten Sommertage.
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Sommerlager-Feeling im Pfarrhof
Jungscharwochen in der Pfarre St. Barbara in Schwaz

Gerade weil in diesem Jahr viele daheim bleiben und die gewohnten Jugendlager nicht stattfinden können, bieten viele Pfarren ein „Jungscharlager daheim“ an. So auch die Pfarre St. Barbara in Schwaz. Pfarrhelferin Verena Franz und ihr engagiertes Team haben gemeinsam ein kreatives Programm voll Überraschungen für Kinder und Jugendliche auf die Beine gestellt. „Als klar war, dass die Lockerungen der Corona-Maßnahmen doch ein Sommerprogramm für die Jungscharkinder ermöglichen, haben wir uns...

  • 06.08.20
Gnadenbild mit der „Muttergottes vom guten Rat“.
3 Bilder

Pfarre und Gemeinde wollten ihr Jubiläum dankbar feiern, doch die Coronapandemie durchkreuzte die Pläne
Umhausen: 800 Jahre Veitskirche

Sie gilt als ältestes Gotteshaus im ganzen Ötztal: Schon 1220 soll an dieser Stelle eine Kirche erbaut worden sein. Ein Jubiläum, das die Gemeinde zum Anlass nehmen wollte, um noch mehr zusammenzuwachsen. Viele, die ins Ötztal hinein unterwegs sind, lassen Umhausen auf der Straße links liegen. Dabei würde sich ein Abstecher wirklich lohnen – nicht zuletzt wegen der gotischen Pfarrkirche, die eine lange Geschichte atmet. Auch den Atem von Gebeten, stillen Hoffnungen, Sehnsüchten, Opfern…...

  • 03.07.20
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