Glaube & Spiritualität
„Heilige haben ein wenig die Funktion von  Bilderrahmen. Sie stellen die Frage: Welchen  Rahmen gebe ich meinem Leben?“, meint  P. Christian Marte im Tiroler Sonntag-Interview über den Diözesanpatron Petrus Canisius.

Jesuitenrektor Christian Marte über die Bedeutung des Diözesanpatrons für heute
Der Rahmen des Petrus Canisius

P. Dr. Christian Marte ist Rektor des Jesuitenkollegs Innsbruck und als solcher Nachfolger des Diözesanpatrons, des Jesuitenheiligen Petrus Canisius. Im Tiroler Sonntag-Interview berichtet Marte von seinem persönlichen Zugang zu dem Heiligen, der vor 500 Jahren geboren wurde. Vor 500 Jahren wurde Petrus Canisius geboren. Lohnt es sich wirklich, sich an Menschen zu erinnern, die vor so langer Zeit gelebt haben? P. Christian Marte: Ich halte historische Biographien einfach für interessant....

Sommerserie 2020: Mein Kraftort

Serien
Weitblick: Das Ruster Hügelland bietet Gelegenheit zum Kraft tanken.
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Mein Kraftort: Burgenland
Meine Kraftquelle vor der Haustür

Das Ruster Hügelland fasziniert Tamara Strommer seit ihrer Kindheit. Nach einer Krebsdiagnose erlebt sie den traumhaften Landstrich noch bewusster. Aufgezeichnet von Gerald Gossmann Das Ruster Hügelland ist meine Kraftquelle – diese Weite, dieser Blick über Wiesen, Äcker, Dörfer, den Neusiedler See. Ich bin hier aufgewachsen. In Oslip, einem kleinen Dorf (1.260 Einwohner), in dem sich vor 500 Jahren die heutigen Burgenlandkroaten ansiedelten. Die Dorfgemeinschaft trägt mich bis heute....

Nachrichten - Tirol | TIROLER Sonntag

Kirche hier und anderswo

China ist das Lieblingsland von P. Robert Miribung, das er 15 Mal bereiste – auch zum Aufbau von Lepra- und Krankenstationen.
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P. Robert Miribung stammt vom höchsten Bergbauernhof im Gadertal
Ein Pater auf Reisen

Mit seinen 90 Jahren geht Jesuitenpater Robert Miribung noch immer mit Elan – und vor allem dem Gedächtnis – eines Zwanzigjährigen durchs Leben. Geboren wurde P. Robert Miribung am 3. Juni 1930 auf dem höchsten Bergbauernhof in Wengen im Gadertal. Eine Stunde mussten die Kinder – Robert war das dritte von acht – von 1442 Metern zur Schule marschieren. An die erste Schulstunde erinnert er sich, als ob es gestern gewesen wäre. „Es war die Zeit des Faschismus, wir sprachen ja nur Ladinisch und...

  • 29.06.20
Mit Gott, eigenen Seelengrund in Beziehung treten - wie hier in der Spitalskirche Innsbruck.

Innsbrucker Spitalskirche mit neuem Ort des Dankes
Kirche mit Briefkasten für Gott

Vor einem Gnadenbild eine Kerze anzünden mit der Bitte um Gesundheit, Zusammenhalt in der Familie … das hat Tradition. In der Innsbrucker Spitalskirche hat nun auch die Danksagung ihren Platz bekommen. Leuchtend gelb steht der Briefkasten da. Auf dem Briefkasten stehen Sprüche wie „Alles Gute entsteht aus der Dankbarkeit“. Davor mit Karten und Kugelschreibern ein Stehpult: Die Besucher/innen des Gotteshauses sind eingeladen, sich bewusst Zeit zu nehmen, um ihren Blick auf das zu richten, was...

  • 05.06.20

Gedanken zum Muttertag
Erst wenn man Mama ist, versteht man…

... was ein Kinderlachen auslösen kann. Das erste Lächeln, die erste Zeichnung, auf der man etwas erkennt, der erste gelungene Purzelbaum, ... Eine Mutter ist auf jeden noch so kleinen Erfolg stolz. Und voller Freude, wenn etwas zurückkommt: ein Stück Schokolade, das sie teilen, ein selbstgepflückter Blumenstrauß, ein „Ich hab dich lieb, Mama“. Gleichzeitig gibt es Situationen, in denen man Angst hat, dass ein Kind vom Klettergerüst fällt, oder hofft, dass alles gut ausgeht, weil man...

  • 06.05.20

Mit Pfarrer Christoph Frischmann durch die Corona-Zeit
Herrgottswinkel als Altar

Mit dem Videoprojekt „Widnkuchl“ hat Christoph Frischmann eingeladen, die Herrgottswinkel in Altäre zu verwandeln und Hauskirche dort zu feiern, wo viele sich derzeit notgedrungen aufhalten: Daheim. „Am Anfang ging es mir gar nicht gut, die anscheinend gewonnene Zeit war bedrückend für mich.“ Diese Erfahrung steht am Beginn der Überlegungen von Pfarrer Christoph Frischmann, wie er in der Zeit der Coronakrise mit den Menschen in Verbindung bleiben soll. Das Feiern von Online-Gottesdiensten...

  • 29.04.20

Glaube

Luft. Aluminium-Tafel, gestaltet von Schüler/innen der 7-O-Klasse des BORG Oberndorf.

Sonnengesang
Starkes Element: Bruder Wind

Franz von Assisi preist Gott mit den Elementen der Natur. Ein Stück Weltliteratur über die Wunder der Schöpfung, bald 800 Jahre alt. Jugendliche lassen den Sonnengesang lebendig werden. Sie gestalten mit der Kunstpädagogin Maria Juen Aluminium-Tafeln zu Strophen des Sonnengesangs und teilen ihre Gedanken. Teil 1 der Serie "Sonnengesang"

  • 05.06.20
Vor dem Widum von Mutters hat sich ein Teil der Weggemeinschaft für dieses Foto versammelt (v. li): Monika Huter, Ingrid Waibl und Alois Falschlunger mit Pfarrer Tomas Ostarek (2. v. li.). Ein erstes Treffen nach der Pause durch die Einschränkungen in der Corona-Krise. Für den Neustart brauche es Geduld und Zuversicht und auf jeden Fall einen langen Atem.

Weggemeinschaften:
Dem Glauben eine Sprache geben

Die Türen hat man ihr nicht eingerannt, als Ingrid Waibl die Initiative zur Gründung einer „Weggemeinschaft“ ergriffen hat. Aber die Vision lebt, und mit einem langen Atem hofft sie, weitere Menschen dafür gewinnen zu können. Wie fangen Erfolgsgeschichten an? Nicht immer mit einem sensationellen Start, sondern auch mit Enttäuschung, Rückschlägen und viel Beharrlichkeit. „Wir haben im Pfarrblatt dafür geworben, Leute direkt angesprochen,“ erinnert sich Ingrid Waibl im Tiroler Sonntag-Gespräch...

  • 14.05.20
Alfred Delp vor dem Volksgerichtshof 1945.

Vor 75 Jahren starb Alfred Delp: ein Prophet der Hoffnung in finsterer Zeit
Dem Leben trauen

„Lasst uns dem Leben trauen, weil Gott es mit uns lebt“. Dieser Satz aus der Weihnachtsbetrachtung von Jesuitenpater Alfred Delp (1907-1945), den er im Gefängnis 1944 niedergeschrieben hat, begleitet mich seit vielen Jahren – und gewinnt immer mehr an Bedeutung. Alfred Delp wuchs in einer gemischt-konfessionellen Familie auf und erfuhr die christliche Zerrissenheit hautnah. Als Mahnung schrieb er später: „Wenn die Kirchen der Menschheit noch einmal das Bild einer zankenden Christenheit...

  • 29.04.20
Der heilige Petrus Canisius (1521-1597) ist Patron der Diözese Innsbruck.

Predigt von Bischof Hermann zum Gedenktag des Diözesanpatrons
Mit Petrus Canisius Netze wieder auswerfen

Wir hängen viel im Netz. Wir sind vernetzt und vernetzen. Soziale Netzwerke sind die ganz selbstverständliche Form rascher Kommunikation. Das Johannesevangelium (Kap. 21) berichtet von den Netzwerkern aus Galiläa. Ihre Erfahrung sind leere und volle Netze. Ähnliches hat Petrus Canisius erlebt. Er wurde am 8. Mai 1521 in Nijmegen geboren und schloss sich 1543 der Gesellschaft Jesu an. Der besondere Netzwerker der Frohen Botschaft wurde 1964 Patron unserer Diözese. Seinen 500. Geburtstag werden...

  • 29.04.20
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Menschen & Meinungen

Randnotiz von Gilbert Rosenkranz
Fehlerkultur

Perfekt hatte die Ansprache begonnen. Doch auf einmal kam der Bürgermeister ins Stocken. Er wusste nicht mehr weiter. Gebannt hörten alle hin: Wie würde er weitermachen? Dass wir stolpern und vielleicht sogar fallen, gehört zum Leben selbstverständlich dazu. Spannend ist die Frage, wie wir mit solchen Situationen umgehen? Der Bürgermeister zeigte vor, wie es gehen kann. Irgendwann sagte er in aller Ruhe: „So, jetzt fange ich noch einmal an.“ Wer sich und anderen einen Neuanfang schenkt,...

  • 02.07.20

Randnotiz von Gilbert Rosenkranz
Wie Milch im Kaffee

Manche Menschen sind wie Milch im Kaffee. Schon ein kleiner Tropfen genügt und schon wird alles heller. Es gibt Menschen, deren Gegenwart verändert. Kaum betreten sie ein Zimmer, zieht Freude ein, Spannung fällt ab, Herzen öffnen sich. Es ist eine kleine Tragödie, dass bei vielen Herz Jesu-Darstellungen nichts mehr von dieser Botschaft ankommt: Dass da einer ist, bei dem das Herz aufgeht. Einer, der sich und andere öffnet. Das eine geht ohne dem anderen nicht: Wem an einer Herzverbindung...

  • 30.06.20

Schlusspunkt von Józef Niewiadomski
Auf Schatzsuche

„Mal schauen, wer von uns den größten Schatz findet”, sagten drei Freunde zueinander. Und begaben sich auf Reisen. Der Erste fackelte nicht lange. In kürzester Zeit erwarb er mehrere Geschäfte. Der Zweite brauchte länger. Im Grunde wusste er nicht, wonach er suchen sollte. Doch dann verliebte er sich – und fand zu seinem Schatz. Vom Dritten fehlte jede Spur. Er ging auf eine Weltreise, diskutierte mit den größten Gelehrten. Besuchte spirituelle Meister und Einsiedler. Schloss sich den...

  • 29.06.20
Sr. Maria Hertas Leitspruch stammt aus dem Psalm 23: „Im Haus des Herrn darf ich wohnen. Für immer."

Sr. Maria Herta in der Krankenhausseelsorge
Demut und Lebenserfahrung

Für Schwester Maria Herta von den Barmherzigen Schwestern Innsbruck ist der Dienst an kranken Menschen Lebensinhalt. Nach 35 Jahren als OP-Schwester im Sanatorium Kettenbrücke in Innsbruck ist die 85-jährige Ordensfrau ehrenamtlich in der Krankenhausseelsorge tätig.Angesprochen auf ihr hervorragendes Gedächtnis, erlaubt sie sich nicht die kleinste Eitelkeit und betont die Teamarbeit mit Gudrun Löcker, Elisabeth Anker und Kaplan Ginson. Krankenbesuche waren coronabedingt seit 11. März nicht...

  • 17.06.20

Bewusst leben & Alltag

„Du bist die beste Mutti!“ – Den Satz hören viele Mütter gerne.
  2 Bilder

Muttertag
Wenn loslassen so einfach wäre

Müttern sagt man nach, dass sie sich besonders schwer von ihren Kindern trennen könnten. Vielleicht steckt ja ein Funken Wahrheit dahinter. Familiencoach Ilse Lechner geht den möglichen Ursachen dafür auf den Grund. „Es stimmt schon, dass Frauen ein besonderes Verhältnis zu ihren Kindern haben. Schließlich haben sie sie neun Monate in ihrem Bauch getragen und ihre Bewegungen gespürt. Mehr Nähe geht gar nicht“, ist Ilse Lechner überzeugt. Auch wenn in der Zwischenzeit die werdenden Väter immer...

  • 07.05.20

Karin Adami organisiert die Leserreisen des Tiroler Sonntag.
Blasenpflaster und Abenteuerlust

Nicht erst seit Hape Kerkelings Bestseller „Ich bin dann mal weg“ liegt Pilgern stark im Trend. Immer neue Pilger- und Themenwege entstehen, immer mehr Menschen machen sich bewusst zu Fuß auf den Weg. Was sie dazu bewegt, was sie suchen, hoffen und finden und was man vor einer Pilgerreise planen sollte, verrät Tiroler Sonntag-Pilgerreferentin Karin Adami. Lydia Kaltenhauser Pilgern erfreut sich steigender Beliebtheit. Ist das auch bei „Pilgern & Reisen mit dem Tiroler Sonntag“...

  • 20.01.20

Gesellschaft & Soziales

  2 Bilder

Ausstellung "Wir essen die Welt"
Aufschlussreicher Blick in den Kochtopf

Woher kommen unsere Lebensmittel und unter welchen Bedingungen werden sie hergestellt? Fragen wie diesen geht eine Ausstellung in der Stadtbibliothek in Innsbruck (Amraserstraße 2) nach, die bis 9. Oktober zu sehen ist. Fünf Kinder aus fünf Ländern begleiten die Besucher durch die Ausstellung. Sie erzählen auf großen Bildschirmen aus ihrem Leben, Schautafeln machen anhand von Beispielen deutlich, wie die Lebensumstände von Menschen, die Produktion von Lebensmitteln und die...

  • 30.06.20
  3 Bilder

Zwei Lehrer berichten
Schule auf Abstand

Ein veränderter Alltag prägt die Schulen. Nach wochenlangem Distance-Learning wird seit Kurzem wieder in den Schulen unterrichtet. In kleinen Gruppen. Auf Abstand. Anna Pirchmoser aus Thiersee und Matthias Seidel aus Vomp unterrichten an der Tiroler Fachberufsschule für Wirtschaft und Technik Kufstein-Rotholz. Mitte März hieß es, den Schulbetrieb aufgrund des Corona-Virus auf Home-Schooling umzustellen. „Der Start war schwierig. Er erforderte ein schnelles Einarbeiten in die neuen Medien...

  • 17.06.20
Carmen Nagele leitet das Arbeitsprojekt „Abrakadabra“. Alle Produkte sind handgefertigte Unikate.

Ein Rettungsanker der Caritas: das Abrakadabra
Eine zweite Chance

„Das Abrakadabra gibt uns Struktur, Regelmäßigkeit und wir kehren von alten Verhaltensmustern ab. Uns wird das Gefühl vermittelt, etwas Sinnvolles zu tun und gebraucht zu werden. Früher war egal, was wir den ganzen Tag machen, hier verlassen sich die Leute auf uns“, sagen Birgit und Gül, zwei Mitarbeiter/innen (Namen von der Redaktion geändert), beim Besuch des Arbeitsprojektes der Caritas. Die beiden Mitarbeiterinnen weben gerade einen Auftrags-Teppich nach Maß auf einem der größten...

  • 10.06.20
Bürgermeister Ingo Mayr und der Obmann der Vinzenzgemeinschaft Albert Schöpf (v. l.) erarbeiten einen Notfallplan für die Gemeinde Roppen.

Handfeste Hilfe der Vinzenzgemeinschaft Roppen
Hilfe mit der Feuerwehr

Die Vinzenzgemeinschaft Roppen setzt sogar die Feuerwehr ein, um Menschen in Notsituationen zu helfen. Wenn Albert Schöpf einen Notfall in Sachen Behelfsmittel für ältere Menschen lösen muss, rückt er mit dem Löschzug an: „Nicht nur in Zeiten von Corona werden in unserer Gemeinde Rollstühle, Krankenbetten, Badelift und ähnliches gebraucht. Mit Hilfe der örtlichen Freiwilligen Feuerwehr liefern wir den dringend gebrauchten Gegenstand so schnell als möglich. Gerade vor ein paar Tagen hat...

  • 25.05.20

Reisen

  5 Bilder

Bischof Hermann Glettler mit Jugendlichen unterwegs
41 Jugendliche im Heiligen Land

Es war eine Reise der tiefen Eindrücke: im Miteinander, auf den Spuren Jesu und in der Begegnung mit der Kultur und den Konflikten des Heiligen Landes. Bischof Hermann Glettler und Jugendseelsorger Kidane Korabza begleiteten eine Gruppe von 41 Jugendlichen aus Tirol durch das Heilige Land. Der Tiroler Sonntag hat einige Teilnehmer um ihre Eindrücke von dieser Reise gebeten: Große BegeisterungDie große Begeisterung und das Interesse der Gruppe haben mir besonders gut gefallen. Vor allem beim...

  • 18.02.20

In 3195 m Seehöhe: Tiroler Sonntag
Kapelle über dem Abgrund

Die zerklüfteten Gletschermassen des Übertalferners und etliche, bekannte Bergspitzen wie Wilder Freiger, Pfaff und Zuckerhütl vervollständigen das raue und dennoch wunderschöne Hochgebirgspanorama. Schier unglaublich waren Leistung und Idealismus jener, die diesen Bau vor 125 Jahren ermöglicht haben und die mehr als 25 Tonnen Baumaterial über 1.800 Höhenmeter von Meiern aus, am Talschluss von Ridnaun (Südtirol), mit Leibeskraft hinaufbeförderten. Ein Wunder, dass die Bauphase ohne...

  • 10.09.19

Kunst & Kultur

Die Archäologin Hermine Speier
  2 Bilder

Eine jüdische deutsche Archäologin war die erste Frau im Vatikan: Gudum Sailer hat ihre Biographie verfasst
Die deutsche Jüdin im Vatikan

„Die erste Frau im Vatikan war eine Jüdin“. Als Gudrun Sailer diesen Satz hörte, ließ er sie nicht mehr los, denn er brach mit Cliches – eine Frau, eine Laiin in der Männerdomäne Vatikan und noch dazu eine Jüdin. Die österreichische Journalistin bei „Vatikan News“, die seit 2003 in Rom lebt, wollte der Sache auf den Grund gehen, nahm ein Jahr Bildungskarenz und erforschte das Leben der deutschen Jüdin Hermine Speier (1898-1989). Eva-Maria Kircher-Pree „Spini“, wie sie liebevoll von den...

  • 05.06.20
Das Kunstwerk „Atme“ stammt von der Künstlerin Karen Gleissner
  8 Bilder

Kunstinstallation "Atme" in in der Innsbrucker Innenstadt
Durchatmen in der Krise

Im März 2020 legt sich eine Stille über die Landeshauptstadt, die sich wohl kaum ein Bewohner je vorstellen hätte können. Ein unsichtbarer Virus stellt Familien, Firmen, Menschen vor eine Aufgabe, die sie so noch nicht kannten. Karen Gleissner (Buchstabenarchiv Innsbruck) und Gerhard Berger (Fotograf) haben die einst lebendigen Plätze in ihrer Stille mit Buchstaben aus dem urbanen Raum fotografiert. Menschen, denen etwas auf der Seele liegt, denen bang vor der Zukunft ist, die Hoffnung haben,...

  • 14.04.20
Der Kosmos des Lebens: die Osttiroler Dichterin Claudia Wisiol ist ihm in ihren Gedichten auf der Spur.

Zum Internationalen Frauentag
Claudia Wisiol: „Heute bin ich so gerne Frau“

109 Jahre ist er nun alt, der Internationale Frauentag. 1910 hatten bei der zweiten Internationalen Sozialistischen Frauenkonferenz in Kopenhagen 100 Delegierte aus 17 Ländern das Wahlrecht der Frauen, ihre Gleichberechtigung und Emanzipation gefordert. Seit fast hundert Jahren wird er nun jährlich am 8. März weltweit gefeiert. Anlass für ein Tiroler Sonntag-Interview mit der Osttiroler Autorin Claudia Wisiol. Ein Interview von Silvia Ebner. Claudia Wisiol, 1967 in Hopfgarten im...

  • 05.03.20
  Video   7 Bilder

Kirchliches Gymnasium PORG Volders bringt Kino-Hits auf die Bühne
Großes Kino im Landesjugendtheater

Im Landsjugendtheater in Innsbruck stehen derzeit Schülerinnen und Schüler des PORG Volders auf der Bühne. Das kirchliche Oberstufenrealgymnasium bringt Filmhits der vergangenen 80 Jahre auf die Bühne. Insgesamt sind bei dieser Produktion 44 SolistInnen, TänzerInnen und SängerInnen im Einsatz. Vom Zauberer von OZ bis zum König der Löwen – die Akteure lassen Erinnerungen an Songs berühmter Filme lebendig werden. Aufführungen am 6., 7., 13. und 14. März – jeweils um 19 Uhr. Infos und...

  • 03.03.20

Serien

Weitblick: Das Ruster Hügelland bietet Gelegenheit zum Kraft tanken.
  4 Bilder

Mein Kraftort: Burgenland
Meine Kraftquelle vor der Haustür

Das Ruster Hügelland fasziniert Tamara Strommer seit ihrer Kindheit. Nach einer Krebsdiagnose erlebt sie den traumhaften Landstrich noch bewusster. Aufgezeichnet von Gerald Gossmann Das Ruster Hügelland ist meine Kraftquelle – diese Weite, dieser Blick über Wiesen, Äcker, Dörfer, den Neusiedler See. Ich bin hier aufgewachsen. In Oslip, einem kleinen Dorf (1.260 Einwohner), in dem sich vor 500 Jahren die heutigen Burgenlandkroaten ansiedelten. Die Dorfgemeinschaft trägt mich bis heute....

  • 30.06.20
Älterwerden kann auch heißen, dankbar in den Blick zu nehmen was Gott mir Gutes getan hat.

Welche Begegnungen begleiten mich auf meiner persönlichen Glaubensreise?
In dankbarer Erinnerung

Teil 4 der Serie "Gläubig alt werden" mit Klaus Egger Die dritte Ebene auf dem Weg des Älterwerdens (Was kann ich erst jetzt?) eröffnet nochmals ganz neue Perspektiven. So manches an bisher ungelebtem Leben kann erst jetzt richtig aufleben: den Frühling mit seinem tausendfach verschiedenen Grün ganz neu wahrnehmen und genießen; die Jahreszeiten beobachten und sich an der Natur erfreuen; Wandern und Reisen, um zu erleben, was ich mir immer schon gewünscht habe; alte Freundschaften wieder...

  • 29.01.20

Im Älterwerden kann auch eine Sehnsucht nach Zuversicht und Geborgenheit aufleuchten
Das rechte Maß finden

Teil 3 der Serie Gläubig alt werden – Spirituelle Impulse aus der Erfahrung des Glaubens. Von Klaus Egger Als das Gespräch mit dem alten Mitbruder (Folge 2) beendet war, habe ich ein Blatt Papier genommen und angefangen aufzuschreiben, was ich selbst nicht mehr kann, was ich noch kann und was ich erst jetzt kann. In kürzester Zeit hatte ich mein Blatt vollgeschrieben und war ganz erstaunt, was mir alles dazu eingefallen ist. Vor allem die Ergebnisse des dritten Schrittes haben mich...

  • 22.01.20
Einsamkeit kann zu einem Lebensbegleiter
im Alter werden. Klaus Egger: „Wenn ich bereit bin, anzunehmen, was ich jetzt nicht mehr kann, dann werden sich auch neue Türen öffnen."

Nur was wir annehmen, können wir auch verändern
Wie ein Fremder in der Welt

Teil 2 der Serie Gläubig alt werden – Spirituelle Impulse aus der Erfahrung des Glaubens. Von Klaus Egger Unser Älterwerden ist gerahmt von der Seniorengesellschaft und auch gerahmt vom Zeitalter der schrumpfenden Bedeutung von Religion und Glaube in unserem Lebensalltag. War dieser letzte Lebensabschnitt einst ganz selbstverständlich geprägt von der Hoffnung auf ein ewiges Leben, auf ein glückliches Wiedersehen mit schon verstorbenen Verwandten und Freunden, so geht es heute oft mehr um ein...

  • 20.01.20

Kirche, Feste, Feiern

Mit dieser Postkarte lädt der Tiroler Sonntag ein, Danke zu sagen.

Herz-Jesu-Fest 2020
Im Zeichen der Dankbarkeit

Auf Anregung des Bischof-Stecher-Gedächtnisvereins lädt die Diözese Innsbruck ein, am Herz-Jesu-Sonntag, 21. Juni, Danke zu sagen. Darum findet sich auf der Titelseite der gedruckten Ausgabe des Tiroler Sonntag vom 18. Juni eine Postkarte mit der Einladung, einem Menschen zu danken, der in der Corona-Krise Besonderes geleistet hat. Dazu sagt Seelsorgeamtsleiter Harald Fleißner: „In vielen Pfarren gab es in den vergangenen Wochen engagierte Menschen, die anderen geholfen, den Kontakt...

  • 17.06.20
Unerkannt ist mit uns einer unterwegs -ob es eine Prozession gibt oder nicht.

Unerkannt geht einer mit uns – Gedanken von Generalvikar i.R. Klaus Egger
Fronleichnam im Corona-Jahr

Abstand, so könnte das „Wort des Jahres 2020“ lauten, denn Abstand auf allen Ebenen prägt unser Leben seit dem Corona-Ausbruch im vergangenen März: Abstand im gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Leben, Abstand von Auslandsreisen, Abstand von Besuchen und auch Abstand im kirchlichen Leben. Abstand als Chance? In unserem Lebensalltag kennen wir durchaus Situationen, in denen wir uns geradezu nach Abstand sehnen: das sind die Schulferien für Kinder und Jugendliche, Urlaub und Reisen,...

  • 10.06.20
Bischof Hermann Glettler bei der Predigt in der Wallfahrtskirche Götzens.
  2 Bilder

Zum 80. Todestag des Seligen
Feierliches Gedenken an Otto Neururer

Der erste Pfarrbesuch nach dem Lockdown führte Bischof Hermann Glettler nach Götzens – zum Gedenken an den 80. Todestag des Seligen Otto Neururer am 30. Mai 1940. Änderungen gesetzlicher Bestimmungen haben es kurzfristig möglich gemacht, dass nahezu 100 Gläubige kamen, um ihres ehemaligen Pfarrers zu gedenken. Das Gedenken begann mit einer Kranzniederlegung vor dem Neururer-Denkmal und dem Antreten zahlreicher Traditionsverbände. Die Landtags-Abgeordneten Sophia Kircher und Mag. Markus Sint...

  • 05.06.20
Ratschen ist im Stanzertal ein Brauchtum, das in anderen Jahren viele hundert Kinder und Erwachsene zusammenführt (siehe Bild links). Der Verein „Soziale Vision Stanzertal“ mit seinem Mitglied Edmund Alber hat sich dabei große Verdienste erworben. Es gibt sogar einen eigenen Ratschenumzug, der von St. Jakob nach St. Anton führt. Heuer hingegen unterliegt das Ratschen den allgemein gültigen behördlichen Vorschriften. Erlaubt ist es z. B. im Garten, am Balkon im engsten Familienkreis oder allein vom Kirchturm oder vor der Kirche.
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Aufruf von „Ratschenedi“ Edmund Alber, heuer am Balkon zu ratschen
Stanzertal: Ratschen am Balkon

In diesem Jahr ist im Stanzertal durch die Corona-Pandemie vieles anders – auch in kirchlichen Belangen. Daher startete der Initiator der Ratschen-Initiative, Edmund Alber, einen Aufruf, alle „Ratschenkinder“ mögen am Karfreitag und am Karsamstag vom Balkon aus zeitgleich ihre hölzernen Instrumente schwingen. Hinter der Initiative steht die „Soziale Vision Stanzertal“, ein gemeinnütziger Verein, der Generationen verbindet und das Miteinander der dort lebenden Menschen fördert. „Das ganze...

  • 14.04.20

Sonderthemen

TIROLER sonntag mit Magazin inpuncto
Ostern zu Hause feiern

Von Gründonnerstag bis Ostersonntag Die Kirchenzeitungen haben gemeinsam mit Fachleuten für Liturgie das Magazin inpuncto trotzdem ostern gestaltet. Es bietet Anregungen und Hilfen, die Kar- und Ostertage zu Hause zu feiern. Für jeden Tag von Gründonnerstag bis Ostersonntag finden Sie einen Vorschlag, wie Sie zu Hause selbst Gottesdienste feiern können, ob für Erwachsene oder für Familien mit Kindern. Eine besondere Bedeutung hat für viele zu Ostern das Essen. Die „Speisensegnung“ ist...

  • 02.04.20

Kommentare & Blogs

Schlusspunkt von Józef Niewiadomski
Wasserglas oder See

„Ich halte es nicht mehr aus. Das Leben ist mir unerträglich geworden. Wohin ich schaue, nur noch Sorgen und Leid!“ Ein Mann mittleren Alters sprach sich seine Frustrationen von der Seele. Ein erfahrener spiritueller Meister hörte sich die Klagen geduldig an. Dann stand er auf und nahm eine Handvoll Asche aus dem Kamin. „Schau, das sind all deine Sorgen und Leiden!“. Dann warf der Meister die Asche in ein Glas hinein. Es war mit kristallklarem Wasser gefüllt. Blitzschnell war das Glas mit...

  • 03.07.20

Schlusspunkt von Józef Niewiadomski
Die "Blume der Ehrlichkeit"

Der junge Thronfolger schaute unsicher in die Zukunft. Unerwartet war sein Vater gestorben, nun musste er die Geschicke des Landes lenken. Sein erfahrener Erzieher hatte ihm geraten, eine ehrliche und kluge Frau zu heiraten, die ihm zur Seite stehen sollte. Und er gab ihm auch einen Tipp, wie er diese Frau finden könne. Viele Kandidatinnen meldeten sich. Ihnen allen wurde ein Same überreicht, mit der Bitte, in den nächsten sechs Monaten daraus eine wunderschöne Pflanze zu ziehen. Eine arme,...

  • 05.06.20

Schlusspunkt von Józef Niewiadomski
Ottos offener Himmel

„Du armes kleines Pfarrerle, diese Hölle wirst du nicht aushalten“, dachte sich einer der in Dachau inhaftierten Priester beim Anblick des Neuankömmlings. Otto Neururers Durchmarsch durch die Hölle der Konzentrationslager Dachau und Buchenwald stellt ein einzigartiges Zeugnis für die Kraft des Guten dar. Mit Brutalität sondergleichen konfrontiert, fragte er immer wieder auf eine fast kindlich anmutende Art: „Ja, können die Menschen so schlecht sein?“ Einer seiner Mitbrüder staunte bloß über...

  • 28.05.20

Randnotiz von Gilbert Rosenkranz
Botschaft in der Asche

Unsere Blicke waren wie versteinert. Vor uns lag eine verschweißte Büchse. In der Sakristei der Pfarrkirche Götzens waren wir zusammengekommen, um die Urne von Pfarrer Otto Neururer zu öffnen. Verbranntes und Verkohltes – was war noch übrig? Tief prägte sich in mir der Blick ein auf die angesengten Überreste eines Rosenkranzes. Als wäre es ein letzter Hinweis: „Wenn ihr wissen wollt, woran ich mich in finsteren Stunden festgehalten habe, dann war es diese Gebetsschnur…“ Eine verschlüsselte...

  • 28.05.20

Glaube & Spiritualität

„Heilige haben ein wenig die Funktion von  Bilderrahmen. Sie stellen die Frage: Welchen  Rahmen gebe ich meinem Leben?“, meint  P. Christian Marte im Tiroler Sonntag-Interview über den Diözesanpatron Petrus Canisius.

Jesuitenrektor Christian Marte über die Bedeutung des Diözesanpatrons für heute
Der Rahmen des Petrus Canisius

P. Dr. Christian Marte ist Rektor des Jesuitenkollegs Innsbruck und als solcher Nachfolger des Diözesanpatrons, des Jesuitenheiligen Petrus Canisius. Im Tiroler Sonntag-Interview berichtet Marte von seinem persönlichen Zugang zu dem Heiligen, der vor 500 Jahren geboren wurde. Vor 500 Jahren wurde Petrus Canisius geboren. Lohnt es sich wirklich, sich an Menschen zu erinnern, die vor so langer Zeit gelebt haben? P. Christian Marte: Ich halte historische Biographien einfach für interessant....

  • 03.07.20
„Ich wünsche mir eine geschwisterliche Kirche, die stets in Bewegung bleibt“, meint Provinzoberin Sr. Gertrud Schernthanner im Tiroler Sonntag-Interview.

Die Stellung der Frauen zu stärken, ist seit 300 Jahren ein Anliegen der Tertiarschwestern
In schwierigen Zeiten die Liebe weitergeben

Seit sieben Jahren steht Sr. Gertrud Schernthanner als Provinzoberin den Tertiarschwestern in Hall in Tirol vor. Im Tiroler Sonntag-Gespräch berichtet sie über ihre Gründe ins Kloster einzutreten, ihr Alltagsleben, die möglichen Nachwuchssorgen im Kloster und über ein Leben in Liebe. Schwester Gertrud, was hat Sie bewegt, ins Kloster einzutreten? Sr. Gertrud Schernthanner: Nach der Ausbildung zur Familienhelferin wurde mir bewusst, dass mir die soziale Arbeit zwar sehr wichtig war, sie aber...

  • 29.06.20
Bischof Hermann Glettler bei seiner Predigt in der Wallfahrtskirche Götzens.
  2 Bilder

Bischof Hermann Glettler zum 80. Todestag des seligen Pfarrers Otto Neururer
Mutige machen Mut

Predigt von Bischof Hermann Glettler zum 80. Todestag des seligen Pfarrers Otto Neururer, 30. Mai 2020 in Götzens, Lesung: Apg 28,16-31, Evangelium: Joh 21,20-25 „Otto Neururer wurde am 25. März 1882 in Piller geboren. Nach seiner Priesterweihe im Jahre 1907 wirkte er an verschiedenen Tiroler Orten als Kooperator, durch 14 Jahre als Benefiziat an der Propsteikirche St. Jakob in Innsbruck. Im Jahre 1932 wurde er zum Pfarrer hier in Götzens bestellt. Am 15. Dezember 1938 wurde Otto Neururer...

  • 05.06.20

Hirtenwort
Für eine geistvoll erneuerte Normalität

Wortlaut des Hirtenwortes der österreichischen Bischöfe zum Pfingstfest 2020: Pfingsten ist das Fest des Heiligen Geistes, der zu jeder Zeit Neues schaffen kann. Die verängstigten Jünger wurden durch diesen Geist ermutigt, ihre Isolation zu verlassen. Freimütig haben sie zur Volksmenge über Gottes Wirken gesprochen. Dieses pfingstliche Ereignis sowie den fünften Jahrestag des Erscheinens der Umweltenzyklika „Laudato si“ von Papst Franziskus nehmen wir zum Anlass für ein Hirtenwort, das sich...

  • 02.06.20

Pfarrleben

Gnadenbild mit der „Muttergottes vom guten Rat“.
  3 Bilder

Pfarre und Gemeinde wollten ihr Jubiläum dankbar feiern, doch die Coronapandemie durchkreuzte die Pläne
Umhausen: 800 Jahre Veitskirche

Sie gilt als ältestes Gotteshaus im ganzen Ötztal: Schon 1220 soll an dieser Stelle eine Kirche erbaut worden sein. Ein Jubiläum, das die Gemeinde zum Anlass nehmen wollte, um noch mehr zusammenzuwachsen. Viele, die ins Ötztal hinein unterwegs sind, lassen Umhausen auf der Straße links liegen. Dabei würde sich ein Abstecher wirklich lohnen – nicht zuletzt wegen der gotischen Pfarrkirche, die eine lange Geschichte atmet. Auch den Atem von Gebeten, stillen Hoffnungen, Sehnsüchten, Opfern…...

  • 03.07.20
Barbara Schuster ist begeisternde Jugendleiterin im Außerfern. Wie es ihr gelingt, Jugendliche anzusprechen, verrät sie im Interview mit dem Tiroler Sonntag.

Breitenwang: Wie Dekanatsjugendleiterin Barbara Schuster die Verbindung mit Jugendlichen pflegt
„Ich mag die jungen Leut‘ einfach“

„Ich hab ein halbes Jahr die Ausschreibung im Schaukasten gesehen und bin immer daran vorübergegangen. Auf einmal hat sie mich angesprochen“, erzählt Barbara Schuster im Tiroler Sonntag-Interview. Bin ich repräsentativ genug für die Kirche? Diese Frage bewegte Barbara Schuster (35) lange, bevor sie den Schritt wagte, sich für die Stelle einer Dekanatsjugendleiterin in Breitenwang zu bewerben. Traditionell christlich aufgewachsen, wurde für sie in Vils die Katholische Jungschar prägend. Schön...

  • 05.06.20
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