Reisen & Wallfahrten auf einen Blick

Reisen

Leserreisen
Pilgern & Reisen mit dem Tiroler Sonntag

Insgesamt 16 Mal heißt es im Jahr 2026 wieder: Koffer packen und eintauchen in die faszinierende Kultur, Religion, Geschichte und Natur anderer Länder. So geht es unter anderem nach Ägypten, nach Spanien, Albanien oder Marokko. Aber auch nahe Reiseziele versprechen interessante Einblicke, wenn es etwas zu den Klöstern und Kunstschätzen des Jogllandes (Steiermark) geht, zum Wandern ins Pustertal oder nach Altötting. Kunstliebhaber zieht es vielleicht zur Biennale nach Venedig, Freunde der...

Glaube

Monatswallfahrten in der Diözese Innsbruck
Wallfahrten in Tirol

Absam Monatswallfahrt an jedem 1. Sonntag im Monat (ganzjährig). Um 14 Uhr Rosenkranz, um 14.30 Uhr Wallfahrtsgottesdienst. Eben am Achensee Jeden Mittwoch Wallfahrtsgottesdienst um 15 Uhr in der St. Notburgakirche. Jeden ersten Mittwoch im Monat Krankensegnung mit der Notburga-Reliquie. Götzens Von Mai bis Oktober jeweils am 30. des Monats um 19 Uhr Wallfahrtsmesse zu Ehren des seligen Märtyrers Otto Neururer. Mai: Dekan Jakob Patsch Juni: Cons. Franz Hofmann Juli: Generalvikar Roland...

Nachrichten - Tirol | TIROLER Sonntag

Glaube
Die 4. Klasse der VS Wenns freut sich über die Auszeichnung für das Friedensprojekt. | Foto: VS Wenns
4 Bilder

Auszeichnung für Schulprojekt
Den Frieden leben lassen

Drei Monate lang haben Schülerinnen und Schüler der 4. Klasse der Volksschule Wenns zum Thema Frieden gearbeitet. Das Ergebnis kann sich sehen lassen und wird am 7. Mai von Land Tirol und Stadt Innsbruck ausgezeichnet. „Peace in times of change“ (Friede in Zeiten der Veränderung): So lautet der Titel eines Schulwettbewerbs, der alle zwei Jahre im Rahmen des Kaiser-Maximilian-Preises ausgeschrieben wird. Durch Zufall ist die Religionslehrerin Hedi Kotter aus Wenns darauf gestoßen und hat sich...

Umgang mit Macht in der Kirche
Leben, was wir verkünden

Vom Evangelium aus den Umgang mit Macht, Vielfalt und Geschwisterlichkeit in der Kirche neu denken: Das ist die Mission von Sr. Linda Pocher, die Beraterin von Papst Franziskus war. Sie haben Papst und Kardinalsrat zur Frauenweihe beraten. Wie kam es dazu? Sr. Linda Pocher: Ich wurde eingeladen, weil Papst Franziskus sich jemanden wünschte, der mit dem Denken von Hans Urs von Balthasar gut vertraut ist. Meine theologische Ausbildung und Forschung sind stark von seinen Schriften geprägt. In den...

  • 10.03.26

Karolina Wibmers bewegende Lebensgeschichte
„Schau wie du zurechtkommst!“

Karolina Wibmer aus Völs hat 20 Jahre lang als Missionarin in Brasilien gelebt. Ihr Lebensweg war kein einfacher, doch ihr Resümee ist umso dankbarer. Ein Besuch zum Weltfrauentag. Wenn Karolina Wibmer lacht, explodiert ihr Gesicht vor Freude. Der Schalk blitzt aus den Augen, gereifte Lebenserfahrung leuchtet auf, pure Freude. Leicht wäre es, idealisiert über ihr Leben zu schreiben: Aus kinderreicher Osttiroler Familie, bestens ausgebildet in der Krankenpflege, 20 Jahre Mission, ruhiger...

  • 05.03.26

Firmung: Pfarre Absam startet Pilotprojekt
Herzenssache Glaube

Mit der „Firmung in der Mitte“ geht der Seelsorgeraum Absam, Absam-Eichat und Thaur erfolgreich neue Wege in der Pastoral. Petra Prinoth setzt sich mit dem Pastoralteam und Ehrenamtlichen seit Jahren dafür ein – ein Portrait zum Weltfrauentag am 8. März. Manche Frauen wirken leise – und prägen dennoch Generationen. Petra Prinoth aus der Pfarre Absam ist so eine. Im Team von Gleichgesinnten will die Mutter, Jugendleiterin und Lehrerin Kindern und Jugendlichen Vertrauen, Gemeinschaft und einen...

  • 05.03.26

Ein Besuch in der Gesprächsoase
Detektivin der Liebe Gottes

Wenn niemand kommt, ist sie froh, dass die Leute keine Sorgen haben. Und wenn jemand kommt, ist sie ganz Ohr. Ein Besuch bei Sr. Christine Koretic in der Gesprächsoase. Seit die Gesprächsoase vor 25 Jahren gegründet wurde, sind Sie dabei. Wie kam es dazu? Sr. Christine: Schon bevor es die Gesprächsoase gab, war ich jahrelang als „Klagemauer“ tätig. Ich habe einfach gespürt: Es braucht Menschen, die liebevoll zuhören, die einsame Menschen auffangen. Als ich erfahren habe, dass die Redemptoristen...

  • 27.01.26
Die 4. Klasse der VS Wenns freut sich über die Auszeichnung für das Friedensprojekt. | Foto: VS Wenns
4 Bilder

Auszeichnung für Schulprojekt
Den Frieden leben lassen

Drei Monate lang haben Schülerinnen und Schüler der 4. Klasse der Volksschule Wenns zum Thema Frieden gearbeitet. Das Ergebnis kann sich sehen lassen und wird am 7. Mai von Land Tirol und Stadt Innsbruck ausgezeichnet. „Peace in times of change“ (Friede in Zeiten der Veränderung): So lautet der Titel eines Schulwettbewerbs, der alle zwei Jahre im Rahmen des Kaiser-Maximilian-Preises ausgeschrieben wird. Durch Zufall ist die Religionslehrerin Hedi Kotter aus Wenns darauf gestoßen und hat sich...

  • 30.04.26

Monatswallfahrten in der Diözese Innsbruck
Wallfahrten in Tirol

Absam Monatswallfahrt an jedem 1. Sonntag im Monat (ganzjährig). Um 14 Uhr Rosenkranz, um 14.30 Uhr Wallfahrtsgottesdienst. Eben am Achensee Jeden Mittwoch Wallfahrtsgottesdienst um 15 Uhr in der St. Notburgakirche. Jeden ersten Mittwoch im Monat Krankensegnung mit der Notburga-Reliquie. Götzens Von Mai bis Oktober jeweils am 30. des Monats um 19 Uhr Wallfahrtsmesse zu Ehren des seligen Märtyrers Otto Neururer. Mai: Dekan Jakob Patsch Juni: Cons. Franz Hofmann Juli: Generalvikar Roland...

  • 30.04.26
Österlicher Blick durch die Rocca auf Assisi und die Weite der umbrischen Landschaft: Sinnbild für die Auferstehung Jesu – und das Fest des Lebens, auf das wir zugehen.  | Foto: Kuster
3 Bilder

Im Gespräch mit Nikolaus Kuster
Auf das große Fest des Lebens zugehen

Br. Niklaus Kuster gehört zu den bekanntesten Franziskusforschern. Im Interview lädt er ein, die Kar- und Ostertage franziskanisch zu betrachten. Die Karwoche und Ostern stehen bevor. Wie gestalten Sie diese Zeit in Ihrem „Kloster zum Mitleben“? Br. Niklaus Kuster: Unsere Gemeinschaft verbringt diese Zeit wie viele Wochen im Jahr mit Gästen, die sich eine Auszeit gönnen: Frauen und Männer verschiedener Herkunft, Generation und Konfession. Wir gehen mit ihnen achtsam auf Ostern zu. Am Hohen...

  • 01.04.26
Foto: Linde Nikolussi/Paulinum
36 Bilder

Historische Jahreskrippe im Paulinum
Kleine Szenen, große Botschaft

In der Schulkirche des Bischöflichen Gymnasium Paulinum ist eine mehr als 200 Jahre alte Jahreskrippe zu sehen. Mit rund 400 Einzelfiguren ist sie eine der größten Papierkrippen weitum. Sie ist wohl eine der eindrücklichsten Papierkrippen weitum: die Pauliner Jahreskrippe. Schon allein deshalb weil Jahreskrippen eine echte Rarität sind. In Tirol gibt es maximal zehn Stück, weiß Krippenexperte Pfarrer Rudolf Silberberger. Zum Staunen Der Sinn von Krippen war seit jeher, das Leben Jesu zu...

  • 09.03.26

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Wort zum Sonntag, 10. Oktober
Intensivkurs für die Jünger

Der Weg von Galiläa nach Jerusalem wird für die Jünger zu einem Intensivkurs des Glaubens. Dabei werden sie Zeugen einer Begebenheit, die ein wichtiges Thema aufwirft. Was muss ich tun, um das ewige Leben zu erben? Ein wohlhabender Mann wendet sich mit dieser Frage an Jesus. Offenbar ist er an einen Punkt gelangt, an dem weder sein großes Vermögen noch seine bisherige Glaubenspraxis die innere Sehnsucht stillen können. Den entscheidenden Schritt, den Jesus vorschlägt – nämlich die irdischen...

  • 04.10.21

Wort zum Sonntag, 14. März
Im Osterlicht

Die Lesung aus dem Epheserbrief berührt mich. Da ist von Gottes großer Liebe, mit der er uns geliebt hat, die Rede. Von Gnade, und immer wieder Gnade. Also von Geschenken. Von Güte und Rettung. Das zeigt mir, wie sehr mein Leben beschenkt ist, wie viel schon vorbereitend für mich da ist, woraus ich einfach leben darf. Worin mein Leben wurzelt und sich entfaltet. Hier kommt es nicht auf meine eigene Leistung an. Hier ist mir im Vorfeld schon alles von Gott gegeben, was ich brauche, um mein Leben...

  • 12.03.21

Wort zum Sonntag, 7. März
Wer ist Jesus?

Ich finde den roten Faden dieser drei biblischen Texte in der Liebe zu Gott. Die erste Lesung legt uns die Betrachtung der zehn Gebote vor. Und dort beginnt es ohne Umschweife „Du sollst neben mir keine anderen Götter haben“, und (sinngemäß) weiter: Du sollst dir keine Götzen machen und nichts an meine Stelle setzen. In der zweiten Lesung erklärt uns Paulus, wonach die Menschen suchen: die einen Zeichen, die anderen Weisheit. Er aber verkündet Christus. Sozusagen: Es geht nicht um irgendwelche...

  • 04.03.21

Wort zum Sonntag, 29. Februar
Er ist immer schon gemeint

Jesus von Nazareth zieht durch das Land, verkündet das Wort Gottes, schart Jünger um sich und auch Frauen, die ihn unterstützen. Dabei ist vieles, was er sagt, nicht wirklich neu, aber anders als bislang. Jesus kennt und zitiert das Alte Testament ausführlich. Sie ist sein Maßstab und auch der Maßstab seiner Zeitgenossen. Seine Zeitgenossen spalten sich auf in Anhänger und Gegner. Und beide berufen sich dabei auf Gottes Wort. Beide stellen sich dieselbe Frage: Ist Jesus von Nazareth ein wahrer...

  • 25.02.21
Józef Niewiadomski erzählt die Geschichte seiner Familie, 
die auch eine Geschichte Polens ist.  | Foto: Kaltenhauser
4 Bilder

Józef Niewiadomskis berührende Lebensgeschichte
Hab keine Angst!

Józef Niewiadomski, der lebensfrohe Theologe und gewitzt-hintergründige Schlusspunkt-Schreiber, stammt aus einer leidgeprüften polnischen Familie. Seine beiden Schwestern starben bei der Deportation, die Eltern verloren alles. Ein Gespräch über Herkunft, Liebe und die Gnade der Existenz. „Zuerst müssen wir uns stärken!“ Józef Niewiadomski serviert Fisch, Brot und einen frischen Salat. Eine Geste, die den leidenschaftlichen Theologen, ehemaligen Dekan der Theologischen Fakultät und beliebten...

  • 22.10.25

Gleich alt wie die Kirchenzeitung
Mit der Kirchenzeitung durchs Leben

Helene Steinhauser ist fast auf den Tag genau gleich alt wie die Kirchenzeitung, die sie zu wichtigen Stationen ihres Lebens begleitet hat. Ein Besuch in Oberhofen. „Begegnungen veredeln die Zeit“, hat Helene Steinhauser auf die Einladung zu ihrem 80. Geburtstag geschrieben. Strahlend und dankbar erzählt sie von dem Fest. Alle sind sie gekommen: Familie und Freunde, Kinder und Enkel. Kurz davor ist sie noch mit einer Freundin in Rom gewesen – „ich wollte unbedingt!“ Die Unternehmungslust blitzt...

  • 22.10.25

Ein Leben wie ein Aufruf
Das große MIT

„Das Wort MIT war mir wichtig in der Seelsorge: Mitdenken, Mitbeten, Mitarbeiten, Mitverantworten und sich mitfreuen“, schreibt Ernst Pohler in seinem Testament. Ein Nach-Ruf hat an dieser Stelle nichts verloren. Wäre da nicht das Leben eines Menschen, der wie ein Auf-Ruf war. Es gibt Gott sei Dank viele solche Menschen, die oft ganz im Stillen wirken, Ernst Pohler war so einer: 35 Jahre Dekan im Außerfern, 60 Jahre Seelsorger im besten Sinn des Wortes. Vor kurzem ist er heimgegangen. Nichts...

  • 15.11.23

30 Jahre Hospizgemeinschaft
Wie Sterben mehr Tiefe bringt

Vor 30 Jahren wurde die Tiroler Hospiz-Gemeinschaft gegründet. Im Interview mit dem Tiroler Sonntag spricht Geschäftsführer Werner Mühlböck über das besondere Anliegen der Hospizbewegung, das Fehlen von Hospizbetten in den Regionen und gesellschaftlichen Herausforderungen. Sein Befund: Die Einsamkeit vieler Menschen hat zugenommen. Es gibt viele Einrichtungen, die sich um das Wohl kranker Menschen kümmern. Was ist das Besondere der Hospizgemeinschaft? Werner Mühlböck: Wir sehen den Menschen als...

  • 24.10.23
Spenden im ­digitalen Zeitalter: Moderne Technologien machen das Geben einfacher, transparenter und zeitgemäß. Gutes tun funktioniert mittlerweile per App, QR-Code oder über entsprechende Online-Plattformen.  | Foto: Adobe Stock
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Apropos Lernen Morgen
Bargeldlose Spendenwelt

Adieu Klingelbeutel! So sicher sind e-Opferstock & digitale Kollekte. Die Tage der Spendenboxen, ­-briefe und StraßensammlerInnen sind gezählt: Immer mehr soziale Initiativen, Stiftungen und kirchliche ­Institutionen mobilisieren UnterstützerInnen digital und sammeln Spenden über Online-­Kanäle. „Die Art und Weise, wie Menschen spenden, hat sich deutlich diversifiziert. Neben klassischen Banküberweisungen ­nutzen viele Online-Banking, PayPal, ­Kreditkarte und andere digitale Zahlungswege“,...

  • 19.11.25
Bunt sind Korallenriffe nur, wenn sie gesund und lebendig sind. Absterbende Korallen werden schneeweiß – Korallenbleiche heißt das Phänomen. | Foto: marcoap1974/istock
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Apropos Nachhaltigkeit
Kipppunkt erreicht

Korallenriffe sterben. Das ist eine Tatsache. Dass das auch auf Österreich Auswirkungen haben wird, ebenso. Ungefähr 14.348 Kilometer von Österreich entfernt liegt das Great Barrier Reef in Australien. Erst kürzlich hat es das Korallenriff wieder in die Schlagzeilen geschafft: als der „Global Tipping Points Report 2025“ veröffentlicht wurde – eine umfassende wissenschaftliche Analyse, die sich mit den sogenannten Kipppunkten im Klima beschäftigt, also mit jenen kritischen Schwellen, bei deren...

  • 13.11.25
Melanie Winkler (r.), soziale Fachkraft im Betreuten Wohnen Thalgau, mit Bewohnerin Ulla Pfister. In ihrer Wohnung ist „Livy Care“ bereits im Einsatz.
 | Foto: Caritas Salzburg
3 Bilder

Apropos Gesundheit
Sicherer durchs Alter

Digitales Vorzeigeprojekt der Caritas für Betreutes Wohnen. Für die Pflege der älteren Generation wird es auch in Zukunft vor allem eines brauchen: empathische und engagierte Menschen. Das bedeutet freilich nicht, auf die Unterstützung „smarter“ Digitalisierung zu verzichten. Als Vorzeigeprojekt setzen Caritas und Heimat Österreich beim Betreuten Wohnen in Thalgau erstmals in Salzburg das digitale Assistenzsystem „Livy Care“ ein: Es sichert die gesamte Wohnung über intelligente Deckensensoren,...

  • 05.11.25
3 Bilder

Apropos Garten
Ein Ort voller Leben

Nachhaltigkeit am Friedhof. Während unsere Pflanzen zum Überwintern ins Warme gebracht und unsere Gärten deshalb immer leerer und farbloser werden, ist der Blick zu Allerseelen auf die prachtvollen Friedhöfe gerichtet. Zumindest einmal im Jahr geben sich die meisten Angehörigen große Mühe, um die Grabstätten ihrer Liebsten aufwändig zu schmücken. Auch bei der Grabpflege empfiehlt es sich auf Nachhaltigkeit und Naturschutz zu achten. Denn: Friedhöfe sind wichtige Orte, an denen sich...

  • 29.10.25
Die steirische Ärztin Magdalena Grießler im Gespräch mit 
Mitarbeiter:innen der Family Clinic in Kulmasa.  | Foto: Zangerl
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Krankenhaus in Ghana
Gesundheit mit Tiroler Hilfe

Im Norden des westafrikanischen Landes Ghana konnte durch die Errichtung eines Krankenhauses die medizinische Versorgung der Menschen verbessert werden. Auch mit finanziellen Mitteln aus Tirol wurde der Bau unterstützt. Betritt man die „Holy Family Catholic Polyclinic“ (CHPS) Kulmasa – sie ist eine wichtige medizinische Anlaufstelle für die Menschen im Norden Ghanas – flattert einem eine große Schar Fledermäuse entgegen, die hier Unterschlupf gefunden haben. Sterile Bedingungen findet man hier...

  • 15.01.26
Dr. Bruno Jörg und Gottlieb Sailer (ganz rechts) sind die Gründer des Vereins „Zamahalfa“ – hier im Bild mit dem Palliativteam und dessen Leiter Stefan Mathis sowie dem ehem. Caritas-Direktor Georg Schärmer. | Foto: Kleinheinz
2 Bilder

30 Jahre Pflegeverein Kappl
Im Paznaun ist „zamahalfa“ angesagt

Den Pflegeverein Kappl gibt es seit 30 Jahren. Ein Grund zum Feiern, denn der Pflegeverein Kappl hat ein gut funktionierendes Netzwerk an Freiwilligen aufgebaut und eine Vielzahl an Pflegehilfsmitteln angeschafft. Mittlerweile zählt der Pflegeverein mehr als 400 zahlende Mitglieder. Anliegen des Pflegevereins ist, Menschen aus dem Dorf und deren Familien beratend und tatkräftig zu unterstützten. So gibt es zahlreiche Hilfsmittel, die die tägliche Pflege erleichtern: Krankenbetten, Rollstühle...

  • 15.01.26

Landeshauptmann und Bischof im Interview
Dauerauftrag Wertschätzung und Zuversicht

Landeshauptmann Anton Mattle und Bischof Hermann Glettler im lebendigen Austausch: Wie gesellschaftlicher Zusammenhalt gelingen kann, wie sie die Zusammenarbeit von Land Tirol und Kirche erleben und was ihnen die Kirchenzeitung bedeutet. Kirche und Politik tun sich schwer, junge Menschen zu erreichen. Welche Ideen haben Sie, damit dies in Zukunft besser gelingt? Landeshauptmann Anton Mattle: Wenn wir junge Menschen erreichen wollen, müssen wir ihnen auf Augenhöhe begegnen, aber auch gut auf...

  • 23.10.25

Das Freiwillige Soziales Jahr
Ein Jahr, das Orientierung gibt

Der Innsbrucker Sidney Aloys hat ein Freiwilliges Soziales Jahr in der Wirkstatt Dreiheiligen, einer Einrichtung für Menschen mit Behinderung des slw Innsbruck, absolviert. Eine Zeit, die ihn geprägt und ihm sogar bei der Berufsentscheidung geholfen hat. Am Anfang stand ein Fragezeichen. Sidney Aloys, ein 24-jähriger Mann aus Innsbruck, stand vor der Frage, welchen Berufsweg er einschlagen soll. Es war dann ein Beratungskurs des Arbeitsmarktservice, das den entscheidenden Impuls gab. „Ein...

  • 01.10.25

Leserreisen
Pilgern & Reisen mit dem Tiroler Sonntag

Insgesamt 16 Mal heißt es im Jahr 2026 wieder: Koffer packen und eintauchen in die faszinierende Kultur, Religion, Geschichte und Natur anderer Länder. So geht es unter anderem nach Ägypten, nach Spanien, Albanien oder Marokko. Aber auch nahe Reiseziele versprechen interessante Einblicke, wenn es etwas zu den Klöstern und Kunstschätzen des Jogllandes (Steiermark) geht, zum Wandern ins Pustertal oder nach Altötting. Kunstliebhaber zieht es vielleicht zur Biennale nach Venedig, Freunde der...

  • 29.04.26
Restaurator Manfred Mitterer aus Prutz bei der Arbeit am Kirchturm.    | Foto: Zangerl
3 Bilder

Turmrenovierung Pfarrkirche Prutz
Eine Kugel voller Überraschungen

Die Überraschung war groß, als bei der Renovierung der Pfarrkirche Prutz auch die Turmkugel geöffnet wurde. Darin fanden sich historische Dokumente und Münzen. Nun ist es an Dekan Franz Hinterholzer, die Kapsel wieder zu füllen. „Wie viele anderen Turmkugeln war auch diese durchlöchert“, erzählt Dekan Franz Hinterholzer. Trotzdem konnte ein Großteil ihres Inhaltes gerettet und rekonstruiert werden. Da die Kugel zuletzt 1894 geöffnet wurde, war der Inhalt nicht einmal den Chronisten von Prutz...

  • 16.07.25
Erinnerungen an eine längst vergangene Zeit: Gerti Deutschs Bilder mit ihrem empathischen Blick auf das Alltagsleben von Frauen und Kindern lassen die Vergangenheit lebendig werden. | Foto: © FOTOHOF Archiv/Gerti Deutsch
5 Bilder

Fotografin Gerti Deutsch in der BTV
"Ich sehe was, was du nicht siehst..."

Eine Ausstellung in Innsbruck würdigt das Werk der in Wien geborenen jüdischen Fotopionierin Gerti Deutsch – mit nie gezeigten Bildern aus dem Alpbachtal der 50er-Jahre. Eine begleitende Hör-Bild-Installation des Schriftstellers Ilija Trojanow lädt ein, genauer hinzuschauen: Auf die eigenen inneren Bilder und auf unsere Wahrnehmung der Welt. Das ist keine gewöhnliche Fotoausstellung: So viel steht sofort fest, wenn man die Galerie INN SITU betritt. Zum einen liegt das am Werk der...

  • 23.05.25
4 Bilder

Alois Juen, Pfarrer und Künstler
Ein neues Ostergrab entsteht

Volders, Lange Gasse, Garage von Holzbau Posch. Den Boden bedeckt ein dunkles Vlies. Damit nicht Farbe auf den Boden tropft. Links in der Garage: zwei große Holztafeln. Aus dem eher dunklen Ultramarinblau unten tauchen – jetzt noch schemenhaft – Gestalten auf, recken ihre Köpfe und Arme hinauf ins helle Gelb. Die Gestalten streben nach oben. In der Garage rechts: Weitere große Holztafeln, blank, noch unbemalt. Und an der Stirnseite der Garage: Skizzen, die – fast lebensgroß – eine Frau und...

  • 16.04.25
Den Geschwistern Pepicek und Aninka gelingt es mit der Hilfe von Freundschaft und Zusammenhalt den Leierkastenmann Brundibár zu besiegen und Milch für ihre kranke Mutter zu kaufen. | Foto: Birgit Gufler
3 Bilder

Die Kinderoper "Brundibár" am Landestheater
Ein zeitloses Stück Hoffnung

Es ist ein ganz besonderes Stück, das kürzlich am Tiroler Landestheater in Innsbruck Premiere feierte: Die Kinderoper „Brundibár“ des Komponisten Hans Krása, gestorben 1945 in Auschwitz. Eine Parabel auf Freundschaft, Mitmenschlichkeit und den Sieg des Guten, die mitten in der NS-Terrorherrschaft im KZ Theresienstadt viele Male aufgeführt wurde – damals wie heute ausschließlich von Kindern. 55 Aufführungen im KZ Hans Krása und Librettist Adolf Hoffmeister hatten die Kinderoper 1938 bei einem...

  • 27.01.25
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Tugenden der Friedfertigkeit | Teil 7
Ein Narr, wer sich zu ernst nimmt

Auf die eigenen Unzulänglichkeiten kann man mit perfektionistischen Trainingsplänen reagieren – oder mit Humor. Der macht glücklicher. Lisl Karlstadt und Karl Valentin, das unvergessene bayrische Komikerduo, hatte einen Sketch, der ging so: Die beiden standen zu je einer Seite eines langen Hörrohres, das eine Parodie auf die neue Telekommunikation via Telefon war. Karl sprach auf einer Seite etwas ins Rohr und Lisl versuchte auf der anderen zu verstehen, was er sagte. Als Höhepunkt des Sketches...

  • 01.04.26
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Tugenden der Friedfertigkeit | Teil 6
Bei dir kann ich sein

In einer Welt, die den eigenen Vorteil preist, gilt Güte als gestriges Mauerblümchen. Man sollte sie aber als Hoffnungspflanze hegen und pflegen. Gütige Menschen rühren mich zutiefst. Wenn ich mir im Geist solche herhole, dann sind es erstaunlicherweise alte Menschen. Zuerst fällt mir meine Großmutter ein. Sie war, wenn ich von der Schule nach Hause gekommen bin, immer da. Die Mutter war auf dem Feld, der Vater in der Arbeit, die Großmutter wärmte das Essen. Sie saß dann dabei, fragte nicht...

  • 25.03.26
Premium

Tugenden der Friedfertigkeit | Teil 5
Was uns unter die Haut geht

Berührt zu werden gehört zu unseren Grundbedürfnissen. Zärtlichkeit ist eine Sprache, die ohne Worte auskommt. Wenn wir sie zulassen. Der heilige Florian erlitt einen gewaltsamen Tod. Man band ihm einen Mühlstein um den Hals und warf ihn in die Enns. Als ob er kein Mensch, sondern nur mehr ein Stück Materie sei, das man entsorgen muss. Der Legende nach hielt eine Frau namens Valeria das nicht aus. Ihr wurde, so wird erzählt, in einer Vision gezeigt, wo der Leichnam sich verfangen hatte. Mit...

  • 18.03.26
Premium
Der Wolf wohnt in jedem von uns, ebenso wie das Lamm. Sie können miteinander Frieden finden, verheißt der Prophet  | Foto: Jesaja.vacelav/Adobe Stock
2 Bilder

Tugenden der Friedfertigkeit | Teil 4
Von Wolf und Lamm

Sanftmut Die Welt ist, so scheint es, kein Ort der Friedfertigkeit. Dennoch ist die Vorstellung lebendig, dass nur Sanftmut uns retten kann. Mahatma Gandhi war ein Held unserer Jugend. Wir haben ihn verehrt. Endlich einer, der die Welt anders als in der gewohnten Logik verändert! Der keine Waffen braucht und kein Militär, der barfuß und nur mit einem Tuch bekleidet, überzeugt. Es war eine schöne Geschichte. Sie schuf eine idealisierte Vorstellung, wie wir auch selbst werden könnten oder besser...

  • 11.03.26
Heilkräftig sind nicht nur Kräuter, sondern auch Freude, Staunen und Dankbarkeit über die Wunder der Schöpfung.   | Foto: Kaltenhauser
9 Bilder

Kräuterbuschen binden im Mariengarten Schlitters
Kräuter für Leib und Seele

Am Eingang des Zillertales, in Schlitters, betreiben die „Zillertaler Heilkräuterfreunde“ seit 2017 den „Mariengarten“. Ein Stück Paradies voll Kräuter, Blumen und Bienen. „Des glaubst du nicht“, meint Richard Rieser schmunzelnd, gefragt, was er „eigentlich“ von Beruf war – vor der Pension und bevor er seiner Liebe zur Natur mehr Platz im Leben eingeräumt hat: Banker ist er gewesen. Aber das ist lange her. Jetzt gibt er in Workshops sein reiches Wissen an Interessierte weiter und hält Führungen...

  • 06.08.25

Ainet pflegt alten Brauch
Auf zum Ratschen!

Bei der Feier des letzten Abendmahles am Gründonnerstag werden die Glocken beim Gloria kräftig geläutet, da die Glocken und die Orgel bis zur Osternacht dann schweigen müssen. Der Volksmund sagt: „Die Glocken fliegen nach Rom“; statt Glocken ertönen Holzratschen oder Klappern. In ganz Tirol findet man die Tradition des Ratschens, das sehr oft Sache der Ministranten ist. Das Ratschen soll die Gläubigen an die Gebetszeiten und die Gottesdienste erinnern und wird in der Früh, zu Mittag und am...

  • 10.04.25
Foto: Katholische Jungschar Innsbruck
7 Bilder

Mini-Treffen in Imst und Jenbach
Spielen, musizieren und feiern

Auf Einladung des Miniteams der Katholischen Jungschar trafen sich kürzlich 230 Ministrant:innen aus der ganzen Diözese zum Minitag in Imst. Nach einem buten Spielfest rund um die Landwirtschaftliche Lehranstalt (LLA) Imst feierten sie mit Jungscharseelsorger P. Peter Rinderer einen Abschlussgottesdienst. Die Minis erwartete Stationen zum Thema „Musik“. Bei der Kreativstation konnten Musikinstrumente aus Recyclingmaterial gebaut werden. Die Minis lernten die Orgel der Johanneskirche kennen,...

  • 09.04.24

Prof. Wolfgang Palaver emeritiert
Zillertal, Gandhi und das Evangelium von der Gewaltfreiheit

Mehr als 20 Jahre hat Wolfgang Palaver das akademische Leben an der Theologischen Fakultät Innsbruck entscheidend geprägt. Nun ist der umtriebige, wortgewandte, weitgereiste und -interessierte Sozialethiker emeritiert. Gereist ist Wolfgang Palaver (65) nicht nur mit dem Koffer viel. Die meisten Reisen unternahm er im Kopf: Er studierte Germanistik, Politikwissenschaft und Theologie in Innsbruck und in den USA und interessierte sich vielseitig in vielfältige gesellschaftliche Bereiche hinein –...

  • 24.10.23

Von A wie Armut bis Z wie Zweifel
Das Alphabet des Papst Franziskus

Armut: „Wenn man von den Armen spricht, verfällt man leicht in Phrasendrescherei. Eine tückische Versuchung ist es auch, bei Statistiken und Zahlen stehen zu bleiben. Die Armen sind Menschen, sie haben Gesichter, Geschichten, Herzen und Seelen. Sie sind Brüder und Schwestern mit ihren Vorzügen und Fehlern, wie alle anderen auch, und es ist wichtig, mit einem jedem von ihnen in eine persönliche Beziehung einzutreten… Der Glaube lehrt uns, dass jeder Arme ein Kind Gottes ist und dass Christus in...

  • 30.04.25

So wirkte Papst Franziskus
Der Unvergleichliche

Papst Franziskusʼ Pontifikat ist schwer zusammenzufassen, oft wird es als „unvollendet“ bezeichnet. Es gab aber noch viel mehr Attribute, die auf Franziskus zutrafen. Nehmen Sie die Liste bitte nicht todernst, auch wenn ein Körnchen Wahrheit darin ist. Ungehorsam. Nach seiner Entlassung aus der Gemelli-Klinik am 23. März 2025 sollte sich der Papst schonen und Kontakte meiden. So er konnte, suchte er dennoch Kontakt. Ungeduldig. Klerikale Allüren hätte Franziskus am liebsten mit einem Wink...

  • 30.04.25

Vatikanexperte analysiert die Ausgangslage
Papstwahl: Kein klarer Favorit

Herr Politi, Sie reflektieren die Ereignisse im Vatikan seit Paul VI., haben also fünf Pontifikate beobachtet. Allein über Papst Franziskus haben Sie vier Bücher geschrieben. Wie schätzen Sie die Zukunft ein? Welchen Papst braucht die Kirche jetzt? Marco Politi: Das ist ein großes Fragezeichen. Die ultrakonservativen Gruppen in der Kirche sind stark, etwa 30% der Bischöfe gehören dazu. Die Reformer sind ein bisschen weniger, etwa 25%. Und dann gibt es eine breite Mitte, die schwankt. Deswegen...

  • 30.04.25
Foto:  kathbild.at/rupprecht
5 Bilder

Ein Jubiläum in Zuversicht
Beten Sie für den Frieden?

Das Magazin inpuncto hat nach Erfahrungen mit dem Friedensgebet gefragt. Versöhnung. Wir im Servitenorden beten regelmäßig für Frieden in unseren Gemeinschaften, den Familien, der Gesellschaft und in der Welt. Dafür haben wir mehrere Gebete, die Bezug auf zwei große Figuren unserer Ordensgeschichte nehmen. Der hl. Philipp Benizi rief als päpstlicher Legat im zerrütteten Mittelitalien zur Versöhnung zwischen verfeindeten Parteien auf. Der hl. Peregrin Laziosi, ein aufrührerischer Jugendlicher,...

  • 29.01.22

Kommentar von Lydia Kaltenhauser
Da ist was dahinter

Kennen Sie die Geschichte von der Maus Frederick von Leo Lionni? Ich denke an sie, wenn ich gefragt werde: „Du bist noch in der Kirche? Glaubst du das – echt?“ Frederick ist ein Außenseiter unter den Mäusen. Während alle anderen emsig beschäftigt sind, zu ernten und Vorräte für den Winter anzulegen, sitzt Frederick da. Er sammle Sonnenstrahlen, antwortet er, wenn er von den anderen für seine Untätigkeit kritisiert wird. Oder er sammle Farben. Oder Wörter. Als der Winter dann länger als gedacht...

  • 19.02.26

Kommentar von Gilbert Rosenkranz
Gott nicht klein denken!

Eine der Versuchungen besteht darin, Gott zu klein zu denken. Zu klein in seinen Möglichkeiten, in dem, was er ist und damit auch in dem, was er für uns ist und sein kann. Aus einem „Großen Gott“, den wir besingen, wird mitunter ein Gartenzwerg. So klein geschrumpft machen wir mit ihm, was wir wollen. Wir missbrauchen ihn zum Behübschen, zum Schmücken und Verzieren, führen ihn im Mund ganz nach unserem Belieben. Und versehen unsere Handlungen nach Herzenslust mit dem Etikett „Gott“. Der...

  • 15.01.26

Kommentar von Lydia Kaltenhauser
Zum eigenen Profil stehen

Das Christentum ist ohne Bücher kaum denkbar. Und doch hat es christliche Literatur zunehmend schwerer. „Wir wollen uns öffnen“, erklärt mir die Buchhändlerin auf meine Frage, warum man die theologische Literatur in den kleineren, hinteren Raum verfrachtet habe. Im vorderen Bereich der Dombuchhandlung einer großen deutschen Stadt gibt es jetzt Krimis, Kochbücher und Ratgeber. In Deutschland hat in den letzten fünf Jahren ein Viertel aller Buchhandlungen geschlossen. Die Entwicklung in...

  • 05.12.25

Kommentar von Lydia Kaltenhauser
Die leisen Töne

Das Hören auf die leisen Töne des Menschseins ist eine Kunst und eine Gnade. Und es ist in höchster Gefahr. Er sitzt oft still auf dem Balkon und lauscht: auf das Rauschen der Bäume, auf entfernte Stimmen, vor allem aber auf das Vogelgezwitscher. Manchmal kommen ihm dabei vor Freude die Tränen. Denn das Singen der Vögel hat er fast 40 Jahre lang nicht mehr gehört. Seitdem er auf beiden Seiten Hörimplantate trägt, hat sich ihm eine neue Welt eröffnet, der er dankbar und ergriffen lauscht. Meinen...

  • 05.12.25

KI frisst keine Berge, aber sie knabbert an Tirols Arbeitsplätzen

Die Nachtkasse spricht jetzt fließend Algorithmus Neulich kam ich spät in Innsbruck an, der Bus hatte Verspätung, die Laune war irgendwo zwischen Hunger und Höhenrausch. An der Hotelrezeption: niemand. Stattdessen ein Terminal, das mich mit viel Enthusiasmus und wenig Empathie begrüßte. QR-Code hier, Ausweis dort, Kartendruck. Als das Ding kurz fror, stand hinter mir schon ein Pulk aus müden Menschen. Die gute alte Nachtportier-Geschichte? Neulich kam ich spät in Innsbruck an, der Bus hatte...

  • 27.11.25

Gottesbild
Gott in Beziehung denken – Warum das Menschen verändert

Gott in Beziehung denken – Warum das Menschen verändert„Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes“ – wir sprechen diese Worte oft automatisch, fast beiläufig. Doch hinter dieser Formel steht das Herz des christlichen Glaubens: Gott ist nicht ein Einzelwesen, sondern Beziehung. Eine lebendige, ewige Gemeinschaft aus Liebe. Die Dreieinigkeit: Kein mathematisches Rätsel, sondern ein geistliches Fenster Das trinitarische Gottesbild – Vater, Sohn und Heiliger Geist – erscheint vielen...

  • 24.06.25
Foto: Mumikids
6 Bilder

Endlich wieder...
Palmbuschenbinden und Brezlbacken in Münster

Nach zwei Jahren Pause konnten wir Münsterer Minis und Mumikids endlich wieder (mittlerweile zum 13. Mal) Material aus den Gärten sammeln und den Familien zum Selbstbinden zur Verfügung stellen. Auch das Brezlbacken im Widum kam nicht zu kurz.  Aus der einen Hälfte des Erlöses konnten wir Ziege 10 und 11 für Burundi spenden (CaritasAktion) und mit dem Rest können wir wieder Ausflüge mit den Kids machen. Vergelts Gott für die Spenden der 58 Münsterer Familien und den Freunden unserer...

  • 09.05.22

200 Jahre Barmherzige Schwestern von Zams
Gedrängt von Mut und Liebe

Die Liebe Christi drängt sie, seit 200 Jahren: Die Barmherzigen Schwestern von Zams feiern Jubiläum. Anlass für ein Interview mit Generaloberin Sr. Barbara Flad – Bild rechts. Was würden Vinzenz von Paul und Luise Marillac sagen, wenn Sie das Werk Ihrer Gemeinschaft heute sehen würden? Sr. Barbara Flad: Vinzenz war ein großer Netzwerker, dem es sehr wichtig war, nicht nur auf seine eigenen Leute zu setzen, sondern auf alle Menschen guten Willens. Er und Luise haben Rahmenbedingungen geschaffen,...

  • 26.04.26
Bruder David Steindl-Rast ist ein österreichisch-amerikanischer Benediktiner.  | Foto: Europakloster Gut Aich
2 Bilder

Interview mit David Steindl-Rast
Die schönste Torte heißt Überraschung

Bruder David Steindl-Rast ist bekannt als Meister der Dankbarkeit. Im Hinblick auf seinen 100. Geburtstag am 12. Juli spricht er über Gewaltfreiheit und das ewige Leben. Bruder David, was heißt Ostern für Sie? Bruder David Steindl-Rast: Ostern? Auferstehung, Leben, Freude, Frühling! Die Auferstehung ist für uns Christen sehr wichtig, das werden alle Christen zugeben. Aber warum sie so wichtig ist, daran scheiden sich die Geister. Leider glauben viele Menschen, dass die Auferstehung für uns...

  • 16.04.26

Exerzitien im Alltag 2026
Von Schuld und Vergebung

Die „Exerzitien im Alltag“ laden während der Fastenzeit ein, sich mit Fragen rund um Schuld und Vergebung zu beschäftigen. Ein Gespräch mit dem Theologen Benedikt Collinet. Du bist schuld, nein Du, nein Du – Wir Menschen tun uns nicht leicht damit, uns schuldig zu bekennen. Wundert Sie das? Benedikt Collinet: Das Thema ist so alt wie die Menschheit. Wir alle machen uns schuldig, das lässt sich gar nicht vermeiden. Wir tun uns aber persönlich und auch gesellschaftlich schwer damit, das zu...

  • 06.02.26

Dietrich Bonhoeffers Briefe sind Edelsteine
Ins neue Jahr mit guten Mächten

Äußerlich gefangen aber innerlich gehalten: So lesen sich Dietrich Bonhoeffers Briefe aus der Haft. Sein Weg des Ringens und Reifens liest sich spannend wie ein Krimi. Bonhoeffers Briefe sind von großer Strahlkraft. Dass sie seit wenigen Jahren zur Gänze dem Lesepublikum zugänglich sind, ist kaum bekannt. Dabei bieten sie eine in ihrer Art einmalige Ermutigung, inmitten einer tristen Umgebung dankbar und hoffnungsvoll zu leben. Immer wieder treiben ihn gleichbleibende Fragen um: Wie glauben...

  • 15.01.26

Erstkommunion in Weer
An-Backen

In der Pfarre Weer sorgen engagierte Tischmütter dafür, dass die Erstkommunion-Kinder hautnah erleben, was Brotbacken bedeutet. Im Bild von links: Florian, Michael und Livia. Auch heuer wieder empfangen in der Diözese Innsbruck rund 4.000 Kinder die Erstkommunion.

  • 10.04.25

Caritas-Haussammlung: Neustart in Mariahilf
Wagemutig von Tür zu Tür

Es ist ein Neubeginn: Nach einigen Jahren der Pause startet die Pfarre Innsbruck-Mariahilf wieder mit der Caritas-Haussammlung. Eine der wagemutigen Ehrenamtlichen ist Ilse Niederhuber. Die Arbeit ist kein Honigschlecken. Von Tür zu Tür, von Haus zu Haus gehen und sammeln. Aber eben längst nicht nur Spenden. Auch das Sammeln von Momenten des Miteinander in diesem ältesten Stadtteil von Innsbruck gehört dazu. So ist es gelungen, ein Team von 14 Freiwilligen zu mobilisieren, die sich für die gute...

  • 11.03.25

Die Innsbrucker Unipfarre
Gemeinschaft statt Leistungsdruck

Vor zwei Jahren hat Bischofsvikar Jakob Bürgler die Leitung der Unipfarre übernommen. Gemeinsam mit einem engagierten Team hat er die Unipfarre aus dem „Corona-Modus“ zu neuem Leben erweckt: eine schöne Aufgabe mit vielen Chancen und Herausforderungen. Ein Gespräch über die Situation von Studierenden heute, wie es ihnen mit der Kirche geht und was er ihnen wünscht. Seit September 2021 sind Sie Unipfarrer. Wie war der Start? Jakob Bürgler: Das war mitten in der Corona-Zeit, die Uni war so gut...

  • 16.11.23

Personalwechsel in der Pfarre Ranggen
Seelsorge ganz konkret

Ein halbes Jahrhundert hat Erich Saurwein die Pfarre Ranggen als Seelsorger begleitet. Nun hat Verena Gutleben als Pfarrkoordinatorin vor Ort wichtige Leitungsaufgaben übernommen. Von Gilbert Rosenkranz Es kommt nicht oft im Leben vor, mit einem lateinischen Zitat verabschiedet zu werden. Bei Erich Saurwein war es so. Viele Jahrzehnte hat er als Seelsorger in der Diözese wichtige Impulse gesetzt für eine Kirche, die auf Beteiligung und Teilhabe setzt. Nach der Matura war ich mit meinem Latein...

  • 25.04.23

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