Nachrichten - Tirol | TIROLER Sonntag

Glaube & Spiritualität

Beten mit den Füßen - Sommerserie - ABO
Beten mit den Füßen

Nach Fronleichnam startet die Sommerserie der österreichischen Kirchenzeitungen. Der Sommer lädt uns ein, Atem zu holen, unseren Körper und unsere Seele mit der Erde und dem Himmel zu verbinden und aus den kleinen und großen Wundern des Lebens Kraft zu schöpfen. Eine gute Möglichkeit dazu ist das Gehen. Das Schritt-Tempo ist die „Ursprungsgeschwindigkeit“ des Menschen. Darin erfährt er sich selbst wohl am besten und nimmt sich und seine Umgebung am intensivsten wahr. Der Weg wächst unter den...

Gesellschaft & Soziales
Rahima hat sich in Tirol ein neues Leben aufgebaut. Gelungen ist ihr das durch ihre Aufgeschlossenheit und durch die Hilfe vieler Menschen, die sie unterstützt haben.

Vor knapp fünf Jahren kam Rahima nach Tirol. Sie war 19 Jahre alt.
Zweite Heimat Tirol

Vor kurzem haben Land Tirol, Diözese Innsbruck und die evangelische Kirche einen Schulterschluss in Sachen Intergration verkündet. Aber wie gelingt im konkreten Leben, was auf dem Papier so schön klingt? Rahima aus Rattenberg hat dem Tiroler Sonntag davon erzählt. Über ihr Leben in Afghanistan will Rahima nicht sprechen. Dafür erzählt sie von ihrem Leben in Tirol. Mit ihrem kleinen Sohn und ihrem Mann lebt sie heute in Rattenberg in einer eigenen Wohnung. Sie hat Arbeit gefunden als...

Gesellschaft & Soziales
Ein eingespieltes Team: Hanni und Susi Sarlo mit Anna-Maria Haid-Sarlo (von links), die die Rendlalm seit 2004 bewirtschaften.

Kasspatzla, Kaspressknödel und Kaiserschmarrn sind die Hits auf der Rendlalm
Gastgeberinnen aus Berufung

Besonders schön ist es auf der Rendlalm oberhalb von St. Anton am Arlberg, wenn die Alpenrosen blühen. Die Alm wird vom Schwesternduo Susi und Hanni Sarlo seit 2004 mit viel Herzblut bewirtschaftet. Die Alpenflora dort oben ist beeindruckend, die Herzlichkeit der Gastgeberinnen nicht weniger. Mittwochs und donnerstags herrscht auf der St. Antoner Rendlalm besonders reges Treiben. Der Grund: Da sind die Betriebstage der Rendlbahn, von deren Bergstation aus man die Rendlalm über den Alpenrosenweg...

Kirche hier und anderswo

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Firmvorbereitung und Klimaschutz
Firmlinge von Tristach pflanzen Bäume

Die Firmlinge der Pfarre Tristach verbrachten mit Waldaufseher Sebastian de Jel Zeit im Wald, um Bäume zu pflanzen. Genauer gesagt: Traubeneichen und Winterlinden. Das sind klimafitte Baumsorten. Ein Stück Wald im Auwald an der Drau gehört der Pfarre Tristach. Dieser hatte im letzten Jahr einige Schäden davon getragen, weshalb eine Aufforstung angesagt war. „Es war eine Supersache, dass Sebastian unsere Firmlinge mitgenommen hat. Sie waren mit Begeisterung dabei – auch weil Sebastian das so...

  • 14.06.21
Die Frohnatur im Hattinger Pfarrbüro: Pfarrkoordinatorin Erika Auer.

Erika Auer ist Pfarrkoordination in Hatting
Ein Leben für die Pfarre

Hatting hatte in den vergangenen Jahrzehnten viele Priester. Eine Frau, die konstant im Hintergrund und doch an vorderster Front die Stellung hielt, ist Erika Auer. In einem Alter, in dem andere längst die Pension genießen, wurde sie vor zwei Jahren offiziell hauptamtlich angestellte Pfarrkoordinatorin. von EVA-MARIA KIRCHER-PREE „Ich bin ein Mädchen für alles“, erzählt Erika Auer lächelnd dem Tiroler Sonntag.Mit Erikas kleiner Hilfe beim Austausch der Fenster im Widum vor zirka 35 Jahren hat...

  • 27.05.21
Starten mit Tatkraft und vielen Ideen in ihre neuen Aufgaben:  Helene Daxecker-Okon (links), Vorsitzende der kfb, und Margit Haider, Frauenreferentin der Diözese Innsbruck.

Die katholische Frauenarbeit in der Diözese Innsbruck hat zwei neue Gesichter
Wesentliche Fragen stellen

Helene Daxecker-Okon als Vorsitzende der Katholischen Frauenbewegung (kfb) und Margit Haider als Frauenreferentin. Der Tiroler Sonntag hat sie nach Beweggründen und Motiven für ihr Engagement gefragt. Mit welcher Perspektive übernehmen Sie Ihr Amt? Worauf bauen Sie auf, welche neuen Aspekte bringen Sie ein? Margit Haider: Ich möchte zunächst schauen, was da ist. Bisher war der klare Fokus auf rechtliche Gleichberechtigung und Partizipation, was auch wichtig ist. Ich möchte unsere Eingliederung...

  • 14.05.21
In der Lehrwerkstätte wurde die aufwändige Lackierung aufgetragen.
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Lehrlinge gestalteten Volksaltar der Landhauskapelle.
Etwas für die Ewigkeit

Jakob Prankl ist Lehrling und Schüler an der Fachberufsschule für Holztechnik in Absam. Er hat mitgearbeitet am neuen Volksaltar für die Georgskapelle im Tiroler Landhaus. Am Tag der Altarweihe hat ihn Bischof Hermann in der Spitalskirche Innsbruck gefirmt. Bei seinem regulären Firmtermin hat er sich von der Kirche entfernt, erzählt Jakob Prankl. Der Berufsschüler aus Bayern, der im Unterland als Tischlereilehrling arbeitet, absolviert die Berufsschule für Holztechnik in Absam. „Ich bin in...

  • 05.05.21

Glaube

Die Andacht wurde auf dem YouTube-Kanal der Pfarre übertragen.
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Wallfahrt der Osttiroler Firmkandidaten
Ganz persönlich online

Die Firmkandidat/innen der Dekanate Lienz, Matrei und Sillian waren eingeladen, sich mit ihren Pat/innen auf den Weg zu machen. So entstanden Wallfahrtswege zu vielen verschiedenen Orten in ganz Osttirol. Ziel war, sich gegenseitig besser kennenzulernen und miteinander ein Stück des Weges zum Erwachsenwerden zu gehen. Zur Orientierung bekamen Firmlinge und Pat/innen eine Handreichung unter dem Titel „Geh-Tragen“ mit auf den Weg. Diese sah vier Stationen vor, in denen es ums Kennenlernen,...

  • 05.05.21
Irene Gassmann (56) ist Priorin des Benediktiner­innenklosters Fahr vor den Toren der Stadt Zürich. Infos zum Kloster Fahr: www.kloster-fahr.ch.
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Interview zum Weltfrauentag
Wechselspiel von Glaube und Leben

Priorin Irene Gassmann leitet seit 2003 die Gemeinschaft der Benediktinerinnen im Kloster Fahr in der Schweiz. Die Ordensfrau spricht im Interview über Berufung, Glaube sowie die Gleichstellung von Frauen und Männern in der katholischen Kirche und über den internationalen Frauentag. Hat der Glaube immer schon eine große Rolle in Ihrem Leben gespielt? Gassmann: Ich bin auf einem Bauernhof in der Innerschweiz aufgewachsen, im Kanton Luzern. Bei uns zu Hause war es üblich, am Tisch vor und nach...

  • 04.03.21
Petrus Canisius hatte eine tiefe Faszination für Gott. Aufgeben war keine Option für ihn. Kompromisslos stellte er sich in den Dienst der Mission, Menschen für den Glauben zu gewinnen.
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Petrus-Canisius-Jahr 2021
Petrus Canisius. Ein schwieriger Patron?

Petrus Canisius (1521-1597) lebte in einer Zeit heftiger Konflikte – in Europa und in der Kirche. In monatelanger Forschungsarbeit hat der Historiker Mathias Moosbrugger für sein neues Buch dessen Wirken erforscht. Im Tiroler Sonntag-Interview berichtet er von überraschenden Erkenntnissen, seiner historischen Schuld und tiefen Mystik. Die Fragen stellte Gilbert Rosenkranz Sie haben in wissenschaftlicher Knochenarbeit Quellenstudium betrieben und dabei viele Dokumente aus der Feder von Petrus...

  • 24.02.21
Miteinander lachen entspannt und macht den oft starren Alltag leichter.
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Humor hilft
Ein Lächeln auf die Lippen zaubern

Einem Mitbruder in der Gemeinschaft der Steyler Missionare in St. Gabriel wird ein besonderer „Tagesrückblick“ zugeschrieben: „Ach war das ein strenger Tag. Das Telefon hat geläutet, kaum aufgelegt hat es an der Tür geklopft und umgekehrt!“ Kurze Pause – „Ach nein, das ist ja erst morgen!“ Der Mitbruder hat uns andere mit unerwarteten und pointierten Aussagen immer wieder zum Lachen und Nachdenken gebracht. Wie oft fällt mir diese Szene ein, vor allem an etwas hektischen Tagen, in denen nicht...

  • 12.02.21
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Texte zum Sonntag

Wort zum Sonntag, 14. März
Im Osterlicht

Die Lesung aus dem Epheserbrief berührt mich. Da ist von Gottes großer Liebe, mit der er uns geliebt hat, die Rede. Von Gnade, und immer wieder Gnade. Also von Geschenken. Von Güte und Rettung. Das zeigt mir, wie sehr mein Leben beschenkt ist, wie viel schon vorbereitend für mich da ist, woraus ich einfach leben darf. Worin mein Leben wurzelt und sich entfaltet. Hier kommt es nicht auf meine eigene Leistung an. Hier ist mir im Vorfeld schon alles von Gott gegeben, was ich brauche, um mein Leben...

  • 12.03.21

Wort zum Sonntag, 7. März
Wer ist Jesus?

Ich finde den roten Faden dieser drei biblischen Texte in der Liebe zu Gott. Die erste Lesung legt uns die Betrachtung der zehn Gebote vor. Und dort beginnt es ohne Umschweife „Du sollst neben mir keine anderen Götter haben“, und (sinngemäß) weiter: Du sollst dir keine Götzen machen und nichts an meine Stelle setzen. In der zweiten Lesung erklärt uns Paulus, wonach die Menschen suchen: die einen Zeichen, die anderen Weisheit. Er aber verkündet Christus. Sozusagen: Es geht nicht um irgendwelche...

  • 04.03.21

Wort zum Sonntag, 29. Februar
Er ist immer schon gemeint

Jesus von Nazareth zieht durch das Land, verkündet das Wort Gottes, schart Jünger um sich und auch Frauen, die ihn unterstützen. Dabei ist vieles, was er sagt, nicht wirklich neu, aber anders als bislang. Jesus kennt und zitiert das Alte Testament ausführlich. Sie ist sein Maßstab und auch der Maßstab seiner Zeitgenossen. Seine Zeitgenossen spalten sich auf in Anhänger und Gegner. Und beide berufen sich dabei auf Gottes Wort. Beide stellen sich dieselbe Frage: Ist Jesus von Nazareth ein wahrer...

  • 25.02.21

Wort zum Sonntag, 7. Februar
Hoffnung Jesus

Petrus hat es eilig, Jesus um Hilfe für seine Schwiegermutter zu bitten. „Sogleich“ heißt es, sprach er ihn darauf an. Und Jesus reagiert unmittelbar. Er heilt sie. Diese Stelle erinnert an das bekannte: Wer bittet, der empfängt; wer anklopft, dem wird aufgetan (Mt 7,8). Das ist die Mindestanforderung an uns: Aufstehen, anklopfen, um den Herrn um Hilfe zu bitten. Dann wird er uns auch helfen. Vielleicht nicht so, wie wir uns das wünschen. Aber gewiss so, wie es das Beste für uns ist. Jesus...

  • 02.02.21

Menschen & Meinungen

Randnotiz von Gilbert Rosenkranz
Wie war das möglich?

Erst wenige Jahrzehnte ist es her, da durften Lehrerinnen und Lehrer in Österreich an öffentlichen Schulen ungestraft Schüler schlagen. Besonders hart traf das jene, die es ohnehin schwer hatten. Dies geschah mit Wissen der Angehörigen, der Behörden und der sog. Öffentlichkeit. Diese schauten nicht nur weg, sondern hießen derartige pädagogische Praktiken ganz ausdrücklich gut. Wie aber war das möglich? Die Frage könnte ein gesunder Stachel für eine Gesellschaft sein, die sich heute so sehr in...

  • 16.07.21

Randnotiz von Gilbert Rosenkranz
Oma und Sr. Roberta

Dass ich heute so gern katholisch bin, verdanke ich wesentlich zwei Frauen: meiner Oma und Sr. Roberta, einer Barmherzigen Schwester. Beide hab ich über alles geliebt. Ich hatte den Eindruck, dass sie für mich da waren. Einfach immer. Sr. Roberta arbeitete im Kindergarten. Sie war alt und gebrechlich. Im Sommer saß sie am Sandspielplatz unter einer Trauerweide. Kam eines der Kinder, war sie da. Dann hörte sie zu, tröstete, versuchte zu helfen. Mit dieser Sonderausgabe dankt der Tiroler Sonntag...

  • 24.06.21

Randnotiz von Gilbert Rosenkranz
Gott hält Wort

„Du sollst beginnen, Gott wird vollenden.“ Markig der Satz, markant der Ort, an dem er geschrieben steht: eine Grabplatte. Der Satz ist dort zu lesen, wo Erzbischof Gebhard von Salzburg, der Gründer des Stiftes Admont, begraben liegt. Würden wir diesen Satz in den Stein unseres Lebens meißeln, hätte das sein Gutes. Er könnte uns von manch quälendem Perfektionismus und die Gesundheit schädigendem Aktivismus bewahren. Übrigens: Gebhards Kloster besteht nun schon mehr als 1000 Jahre. Ein Indiz...

  • 17.06.21

Randnotiz von Gilbert Rosenkranz
Andere Rechnung

„Wo ich nichts für mich will, da will Gott für mich.“ Eine Rechnung, die es in sich hat. Eine Rechnung nicht ohne, sondern mit Wirt. Jesus als der, der einlädt in die Gaststube des Lebens. Und uns auftischt mit Gerichten, von denen wir nicht einmal zu träumen wagen. Meister Eckhart (1260-1328), von dem das Zitat stammt, hält dem kapitalistischen Gottesbild den Spiegel vor. Diesesbesagt: Wenn wir mit guten Werken auf unser Lebenskontoeinzahlen, wird sie Gott belohnen. Eckharts Rechnung schaut...

  • 02.06.21

Bewusst leben & Alltag

Bankgeschäfte online erledigen zu können, wird immer wichtiger.

Online-Banking
Zur Bank geht‘s per Maus klick

Bankgeschäfte und Amtswege online erledigen zu können hat viele Vorteile, das ist spätestens seit Ausbruch der Coronakrise klar. Auch immer mehr Senior/innen machen sich internetfit und besuchen Kurse wie jene von Karin Niederhofer, Leiterin des SeniorenCollegs Wien. Die Bedeutung digitaler Bankgeschäfte und Amtswege ist in den vergangenen Jahren stark gestiegen und wird wohl noch weiter wachsen. Auch immer mehr Senior/innen nutzen etwa Online-Banking. Laut einem Bericht der Statistik Austria...

  • 29.07.21
Miteinander kochen hilft beim Einstieg in den vegetarischen Ernährungsstil des Kindes.

Wenn das Kind kein Fleisch mehr isst

Wenn Jugendliche sich entscheiden, von heute auf morgen vegetarisch zu leben, ist Kreativität in der Familienküche gefragt. Expert/innen raten den Eltern, ihr Kind zu unterstützen und die Ernährungsumstellung zum gemeinsamen Projekt zu machen. Die Gründe, warum der Sohn oder die Tochter vegetarisch leben will, können unterschiedlich sein. Vielleicht engagieren sie sich für den Klimaschutz bei „Fridays for Future“ oder sie können dem Geschmack von Fleisch einfach nichts mehr abgewinnen. Doch...

  • 15.07.21
Öffentliche Gebäude sollen eigentlich alle barrierefrei sein. Die Realität sieht aber oftmals anders aus.

Es ist „schon noch einiges zu tun“

„Wir sind nicht behindert, wir werden behindert.“ Der Präsident des ÖZIV – Bundesverband für Menschen mit Behinderungen, Rudolf Kravanja, erklärt, wie man mit Menschen mit Behinderungen umgehen soll und welche Barrieren es heutzutage noch gibt. Gehsteigkanten, die viel zu hoch sind; Geschäftslokale, die nicht erreichbar sind, weil nur Stufen hineinführen; Drogerien, die so verstellt sind, dass ein/e Rollstuhlfahrer/in nicht mehr durch die Gänge kommt; Konzerte und Kinos, die nur im hintersten...

  • 09.07.21
Fermentiertes Gemüse ist aufgrund der Milchsäurebakterien äußerst gut für den Darm, erklärt Daniela Achleitner.

Fermentieren liegt voll im Trend

Bäuerin Daniela Achleitner erklärt, was genau das Fermentieren ist, wie es funktioniert und was der Unterschied zwischen dem Fermentieren, dem Einmachen und dem Einlegen ist. Wer kennt es nicht: Der eigene Gemüsegarten quillt über und man weiß schon gar nicht mehr, was man noch alles mit dem Gemüse kochen sollte. Warum die Lebensmittel nicht einfach einmachen, einlegen oder doch eher fermentieren? Das Einmachen oder Einlegen von Lebensmitteln ist allseits bekannt. Fermentieren ist dabei noch...

  • 01.07.21

Gesellschaft & Soziales

2 Bilder

Kirchliche Pädagogische Hochschule Edith Stein
Lehrer/in sein mit Begeisterung

An der Kirchlichen Pädagogischen Hochschule (KPH) Edith Stein gab es Grund zu feiern: in einem Festakt wurden die akademischen Grade Bachelor und Master of Education feierlich verliehen. Nach vier Jahren Vollzeitstudium für das Lehramt Primarstufe konnten 22 Frauen und ein Mann das Bachelorstudium abschließen. 19 Frauen beendeten das anschließende Masterstudium. Die neuen, nunmehr fünfjährigen Ausbildungswege für Lehrer/innen in Volksschulen kommen damit Jahr für Jahr mehr in den Schulen in...

  • 03.08.21
Ein eingespieltes Team: Hanni und Susi Sarlo mit Anna-Maria Haid-Sarlo (von links), die die Rendlalm seit 2004 bewirtschaften.

Kasspatzla, Kaspressknödel und Kaiserschmarrn sind die Hits auf der Rendlalm
Gastgeberinnen aus Berufung

Besonders schön ist es auf der Rendlalm oberhalb von St. Anton am Arlberg, wenn die Alpenrosen blühen. Die Alm wird vom Schwesternduo Susi und Hanni Sarlo seit 2004 mit viel Herzblut bewirtschaftet. Die Alpenflora dort oben ist beeindruckend, die Herzlichkeit der Gastgeberinnen nicht weniger. Mittwochs und donnerstags herrscht auf der St. Antoner Rendlalm besonders reges Treiben. Der Grund: Da sind die Betriebstage der Rendlbahn, von deren Bergstation aus man die Rendlalm über den Alpenrosenweg...

  • 29.07.21
Rahima hat sich in Tirol ein neues Leben aufgebaut. Gelungen ist ihr das durch ihre Aufgeschlossenheit und durch die Hilfe vieler Menschen, die sie unterstützt haben.

Vor knapp fünf Jahren kam Rahima nach Tirol. Sie war 19 Jahre alt.
Zweite Heimat Tirol

Vor kurzem haben Land Tirol, Diözese Innsbruck und die evangelische Kirche einen Schulterschluss in Sachen Intergration verkündet. Aber wie gelingt im konkreten Leben, was auf dem Papier so schön klingt? Rahima aus Rattenberg hat dem Tiroler Sonntag davon erzählt. Über ihr Leben in Afghanistan will Rahima nicht sprechen. Dafür erzählt sie von ihrem Leben in Tirol. Mit ihrem kleinen Sohn und ihrem Mann lebt sie heute in Rattenberg in einer eigenen Wohnung. Sie hat Arbeit gefunden als...

  • 29.07.21

Erinnerung an jene, die kein Zuhause haben
Mahnwache für Flüchtlinge

Bei einer Mahnwache für Menschlichkeit in Ötztal-Bahnhof wurde aller Menschen vom Flüchtlingsheim Ötztaler Höhe gedacht, die in Österreich nicht länger bleiben durften. Sie alle mussten über Nacht das Land verlassen und weiterfliehen, weil sie abgeschoben würden, obwohl für sie eine Rückkehr nach Afghanistan wohl das sichere Todesurteil bedeuten würde. „Da steht nicht zur Diskussion, ob die Betroffenen unsere Sprache sprechen, in Vereinen und am Arbeitsplatz sich integriert haben und aktiv...

  • 22.07.21

Reisen

5 Bilder

Eine Reise mit tiefen Eindrücken
41 Jugendliche im Heiligen Land

Es war eine Reise der tiefen Eindrücke: im Miteinander, auf den Spuren Jesu und in der Begegnung mit der Kultur und den Konflikten des Heiligen Landes. Bischof Hermann Glettler und Jugendseelsorger Kidane Korabza begleiteten eine Gruppe von 41 Jugendlichen aus Tirol durch das Heilige Land. Der Tiroler Sonntag hat einige Teilnehmer um ihre Eindrücke von dieser Reise gebeten: Große BegeisterungDie große Begeisterung und das Interesse der Gruppe haben mir besonders gut gefallen. Vor allem beim...

  • 18.02.20

In 3195 m Seehöhe: das Becherhaus
Kapelle über dem Abgrund

Die zerklüfteten Gletschermassen des Übertalferners und etliche, bekannte Bergspitzen wie Wilder Freiger, Pfaff und Zuckerhütl vervollständigen das raue und dennoch wunderschöne Hochgebirgspanorama. Schier unglaublich waren Leistung und Idealismus jener, die diesen Bau vor 125 Jahren ermöglicht haben und die mehr als 25 Tonnen Baumaterial über 1.800 Höhenmeter von Meiern aus, am Talschluss von Ridnaun (Südtirol), mit Leibeskraft hinaufbeförderten. Ein Wunder, dass die Bauphase ohne...

  • 10.09.19
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Redaktionelles

Kunst & Kultur

Für Marie Stockhausen sind Leben und Tanz untrennbar verbunden.
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Tanz als Lebenselixir: Marie Stockhausen
Eintauchen in eine andere Welt

„Mensch, lerne tanzen, sonst wissen die Engel im Himmel nichts mit dir anzufangen!“, soll schon der Hl. Augustinus seinen Zeitgenossen geraten haben. Tanzen ist eine zutiefst menschliche Ausdrucksform, nicht nur im Fasching. Ein Gespräch mit Marie Stockhausen über das Zusammenspiel von Tanz und Musik, Ideenfindung und ihren persönlichen Weg in die Tiefe. „Mein Leben war schon immer Tanz“, steht auf Ihrer Website. Wie kam es dazu? Marie Stockhausen: Als Kinder haben meine Zwillingsschwester und...

  • 11.02.21
Andre Lindner ist Obmann des Heimat- und Museumsvereins Fügen.

Ein Besuch im Heimatmuseum Fügen
Vom Zillertal in alle Welt

In Oberndorf bei Salzburg ertönte in der ehemaligen Sankt Nikolaus-Kirche 1818 erstmals das Lied „Stille Nacht, heilige Nacht“, geschrieben von Josef Mohr und komponiert von Franz Xaver Gruber. Da ausgerechnet kurz vor Weihnachten die Orgel ausfiel, wollten die beiden den Kirchenbesuchern mit einem neuen Lied zu Gitarrenbegleitung Freude bereiten. „Es war kein ursprüngliches Kirchenlied und daher war eine Aufführung in der Kirche zunächst verboten“, erzählt Andre Lindner, Obmann des Heimat- und...

  • 18.12.20
Die äußerliche Einengung führte nicht zu einer Begrenzung seines Denkens, sondern zu einer bemerkenswerten Offenheit. Es lohnt sich, Hölderlins Werk neu zu entdecken.
2 Bilder

250 Jahre Friedrich Hölderlin
Aus der Quarantäne ins „Offene“

Mit Friedrich Hölderlin verbinden viele vor allem jahrzehntelanges Einzelgänger-Dasein in selbstgewählter Quarantäne und schwer verständliche Lyrik. Anders die Theologin Elisabeth Kathrein, die so viele faszinierende Facetten an Hölderlin fand, dass sie ihre Doktorarbeit über ihn schrieb. Im Gespräch erzählt sie von der erstaunlichen Aktualität seines Werks, gerade in Zeiten von Quarantäne und Lockdown. Wie kamen Sie auf Friedrich Hölderlin? Kathrein: Begonnen hat es mit einer Leserreise mit...

  • 17.12.20

Schöner Götterfunken
Zum 250. Geburtstag von Ludwig van Beethoven

Er werde dem Schicksal in den Rachen greifen – „ganz niederbeugen soll es mich gewiss nicht!“ So entschied Ludwig van Beethoven, als er wegen seines immer schwächer werdenden Gehörs kurz davor stand, sich das Leben zu nehmen. Am 17. Dezember 1770 wurde Beethoven in Bonn getauft, sein Geburtsdatum ist nicht bekannt. Das Jahr 2020 hätte ein pompöses Jubiläumsjahr zu seinem 250. Geburtstag werden sollen. Corona stellte das Beethovenjahr in den Schatten, aber den Superstar der Wiener Klassik kann...

  • 01.12.20

Serien

Premium
Aus den Quellen der Salzach schöpft Hermann Signitzer Wasser – und Kraft.
5 Bilder

SOMMERSERIE 2021 | Beten mit den Füßen_9: Salzburg
Zur Salzachquelle geht‘s über Tirol

Mit leisem Gurgeln treffen dünne Rinnsale aufeinander. Sie drängen aus dem Almboden. Vereint klingt ihr Plätschern lauter. Hoch oben, wo Salzburg und Tirol aufeinandertreffen, liegt der Ursprung der Salzach. Eine Wanderung zu den Quellen – zu jenen des Flusses und zu jenen der Seele. Michaela Hessenberger „Je näher wir dem Ursprung des Wassers kommen, desto sprudelnder werden die Ideen“, sagt Hermann Signitzer mit beschwingtem Ton. Er zieht die Bänder seiner Bergschuhe fest, denn auf einer Höhe...

  • 03.08.21
Der heilige Romedius verbrachte nach seiner Bekehrung sein Leben in Gebet und Stille – im Bild die Einsiedelei St. Romedio, das Ziel des 180 Kilometer langen Romediusweges.
4 Bilder

SOMMERSERIE 2021 | Beten mit den Füßen_8: Tirol
Auf dem Romediusweg durch Tirol

Der Romediusweg verbindet das historische Tirol von Norden nach Süden auf einer Länge von 180 Kilometern. Weil er durch das Hochgebirge führt, verlangt dieser Weg allerdings gute Kondition. Gilbert Rosenkranz Gleich vorweg: Der Romediusweg ist nichts für „Warmduscher“. In seiner Gesamtlänge ist er ambitioniert. Und auch sein Höhenprofil ist anspruchsvoll. In Summe stellt er auch die Himalaya-Riesen in seinen Schatten. 9600 Höhenmeter legen jene zurück, die sich von Thaur (zwischen Hall und...

  • 30.07.21
Premium
Das Pilgerdenkmal am Alto del Perdon erinnert an die tausenden Pilgerinnen und Pilger, die hier unterwegs waren, sind und sein werden.
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SOMMERSERIE 2021 | Beten mit den Füßen_7: Santiago de Compostela
… meinem Ziel entgegen

In Santiago de Compostela, dem Ziel aller Jakobswege, wird heuer ein „Heiliges Jakobsjahr“ begangen. Höhepunkt ist das Fest des Apostels Jakobus am 25. Juli. Warum gehen Menschen heute diesen Weg, was bewegt sie, und was bleibt? Einer, der den spanischen Camino vor drei Jahren selbst gegangen ist, gibt Auskunft. Paul Sieberer Wir werden den Jakobsweg nicht gehen. Es sind zu viele Leute unterwegs!“ Diese weit verbreitete Meinung wurde auch von meiner Frau und mir vertreten. Trotzdem beschlossen...

  • 22.07.21
Premium
Pilgern im Banne der 3000er: Der Alpe-Adria-Trail führt vom Großglockner zum Mittelmeer
3 Bilder

SOMMERSERIE 2021 | Beten mit den Füßen_6: Diözese Gurk
Vom Glockner bis zum Mittelmeer

Der Alpe-Adria-Trail führt durch Österreich, Italien und Slowenien. Vom Großglockner in Kärnten erreicht er nach über 750 km bei Muggia in Italien das Mittelmeer. Es ist auch ein spiritueller Weg mit unzähligen Bildstöcken, Wegkreuzen sowie vielen Kapellen und Kirchen. Monika Gschwandner-Elkins Entlang des Alpe-Adria-Trails lassen sich die spirituellen Zentren und Kraftorte dreier Länder erwandern. Das Hineinschreiten in die Natur und die weitgehende Unberührtheit der Landschaft auf den Spuren...

  • 16.07.21

Kirche, Feste, Feiern

Benefizlauf der Schülerinnen des KORG Innsbruck für ein Caritas-Projekt in Burkina Faso.

Benefizaktion des KORG Innsbruck
Joggen für Afrika

Schüler/innen des KORG Innsbruck sammelten mehr als 12.000 Euro für ein Schulprojekt der Caritas in Burkina Faso. Für Notleidende in Afrika schnürten 240 Schüler/innen kurz vor Schulschluss ihre Schuhe und liefen viele Kilometer auf beiden Seiten entlang des Inn. In Summe kamen dabei 1.274 Kilometer zusammen. Der Scheck wurde von Direktorin Mag. Monika Schober-Schöberl und Schüler-Vertretern an die stellv. Caritas-Direktorin Mag. Elisabeth Rathgeb übergeben. Geholfen wird 375 Schulkindern in...

  • 16.07.21
Das Ostergrab in der Pfarrkirche Imsterberg, geschaffen von Josef Romed Kramer aus Thaur.

Ministrantenarbeit zum Herzeigen
Tristach: Ratschende Minis

Wenn Daniela Ortner auf „ihre“ Minis zu sprechen kommt, kommt sie ins Schwärmen. Die Ministrantenarbeit liegt ihr im Blut. Nicht wenige Minis der Pfarre Tristach sind traurig. Traurig, weil sie nicht ministrieren können. Die Corona-Pandemie führt dazu, dass die insgesamt 29 Ministrant/innen nicht so im Einsatz sind wie sonst. Umso größer ist die Freude, wenn sie wieder einmal zusammenkommen – wie zu diesem Gruppenfoto. Dass dies innerhalb kürzester Zeit möglich ist, funktioniert dank WhatsApp....

  • 30.03.21
Künstlerische Darstellung des heiligen Petrus Canisius, Patron der Diözese Innsbruck, in der gleichnamigen Innsbrucker Pfarre.

Vor 500 Jahren, am 8. Mai 1521, wurde Petrus Canisius geboren.
Eine Seele wiegt mehr als die ganze Welt

1521 war ein Jahr, das in die Geschichte Europas einging. Auf einem Reichstag in Worms verbot Kaiser Karl V. Verbreitung und Lektüre der Schriften von Martin Luther. Der Reichtstag manifestierte die konfessionelle und politische Spaltung Europas. In diese Zeit hinein wurde am 8. Mai Petrus Canisius geboren. Der Publizist und Jesuit Leo Wallner (1931-2013) hat versucht, der Botschaft seines Lebens auf die Spur zu kommen. Wie Canisius den Glauben lernt. Ein hervorragender Priester namens Nikolaus...

  • 12.01.21
  • 1
Weihnachten als Einladung, einen anderen Ton anzuschlagen: 
„Mehr als eine äußerliche Stimmung zählt der Ton des Herzens“, meint Bischof Hermann Glettler – hier im Bild bei der sog. „Geburt“ einer Glocke.

Ist es möglich, zu Weihnachten einen anderen Ton anzuschlagen?
Weihnachts Stimmung

"Jingle Bells“ und das etwas schönere „Süßer die Glocken nie klingen“ schallen heuer nicht ganz so aufdringlich aus jeder Ecke. Aber der Chorgesang geht uns ab. Umso kostbarer sind die echten Klänge von Glocken, die viele in der Corona-bedingt verordneten Besinnlichkeit wieder neu entdecken. Sie geben den Tagesrhythmus vor und begleiten alle Momente des Lebens – die erfreulichen und die traurigen. Zur Weihnachtszeit haben sie einen besonderen Klang. Feierlicher, tröstlicher? Vor kurzem hatte...

  • 21.12.20

Sonderthemen

Wolf und Bär polarisieren. Wie war das Zusammenleben früher? Welche Fragen sind im Rahmen einer ethischen Diskussion zu bedenken? Für den Südtiroler Moraltheologen Martin M. Lintner geht es um größere Zusammenhänge wie zum Beispiel um den Schutz der Biodiversität.

Ein Zwischenruf aus ethischer Sicht von P. Martin M. Lintner OSM
Konflikt um Wolf und Bär

Ist ein Zusammenleben von Bär und Wolf in Tirol möglich? Eine Frage, die zur Zeit viele beschäftigt. Prof. Martin M. Lintner (Brixen) versucht einen Zugang aus ethischer Sicht. Ein Zwischenruf. Das Bärengehege bei Sankt Romedius im Nonstal im Trentino ist ein Magnet für Wallfahrer und Touristen, besonders für Kinder. Es erinnert an die Legende, dass der hl. Romedius von Thaur einen Bären, der sein Pferd gerissen hatte, kurzerhand dazu verdonnert hat, ihm anstelle des Pferdes als Lasttier zu...

  • 02.07.21
Abendstimmung am Schober mit Blick auf Thalgau.
6 Bilder

Nachgefragt
Vermissen Sie die Ferne?

Die Corona-Pandemie hat das Reisen stark eingeschränkt. Jutta Steiner hat Prominente nach ihrem Sehnsuchtsort und ihrer Kur gegen Fernweh befragt. Kleine Entdeckungen. Eine meiner besonderen Lieblingsland­schaften ist das Mühlviertel, wo ich aufgewachsen bin. Im Sommer ist es eine wunderbare Umgebung zum Wandern und Radfahren, im Winter zum Langlaufen. In den letzten Monaten habe ich – coronabedingt – viele Wanderungen in und rund um Wien unternommen. Es ist eine Chance, die nähere Umgebung...

  • 31.03.21
Das „literarische“ Gipfelkreuz auf dem Traunspitzl in den Loferer Steinbergen.
2 Bilder

Kreuz-Geschichte(n)
Auf allen Gipfeln steht ein – Kreuz

Natur erleben, eine Bergtour unternehmen ist selbst in Coronazeiten möglich. Oben am Gipfel zu stehen, gibt einem ein befreiendes Gefühl. Und lässt manchen darüber grübeln, warum eigentlich auf fast jedem Gipfel der Alpen ein Kreuz steht. Ein „Grübler“ hat dazu ein ganzes Buch mit Geschichten gefüllt. Die letzten Schritte, alle Kräfte sammeln, noch einmal tief durchatmen. Endlich, da steht es, das Kreuz, der Endpunkt der anstrengenden Bergtour. Ein Ziel, das selbst in diesen Zeiten ohne Maske...

  • 31.03.21
Verstärkt auf Qualität, nicht auf Masse sollte der heimische Tourismus setzen, sagt Eva Brucker.

Nachgefragt bei der Tourismusexpertin
„Viele wollen einen ­bewussteren Urlaub erleben“

Die Corona-Pandemie hat das Urlaubsverhalten verändert. Ob die Krise den Tourismus nachhaltig verwandeln wird, ist für Eva Brucker, Leiterin des Studiengangs Innovation und Management im Tourismus an der FH Salzburg, noch nicht entschieden. Gibt es neue Urlaubswünsche, andere Reisemotive als vor der Krise? Wir haben schon im vergangenen Frühjahr eine Untersuchung gemacht. Gefragt waren da sehr stark Regionalität, die Natur für Aktivitäten nutzen, erdgebundene Reiseziele, keine...

  • 31.03.21

Kommentare & Blogs

Schlusspunkt von Józef Niewiadomski
FFP2-Masken

Schon eine Ewigkeit waren sie beisammen. Längst hatten sie auch schon die „goldene Hochzeit“ gefeiert. Schweigend saßen sie nebeneinander auf einer Bank und warteten auf den Zug. Wie jedes Jahr wollten sie auch diesmal in die „Sommerfrische“ fahren. Und die Routine des Alltags unterbrechen. Auf der benachbarten Bank saß ein junges Pärchen. Verliebt bis über beide Ohren. Leidenschaftlich küsste der junge Mann seine Freundin. Die Augen der alt gewordene Frau blitzten auf. Ein Lächeln erschien auf...

  • 16.07.21

Schlusspunkt von Józef Niewiadomski
Der schüchterne Tim

„Zeichnet etwas, wofür ihr dem lieben Herrgott danken wollt”, sagte die Lehrerin zu den Erstklässlern. Es war dies eine der letzten Schulstunden vor den großen Ferien. In einem pandemiefreien Jahr! Sie zeichneten Süßigkeiten, Katzen und Vögel, schöne Blumen. Lächelnd stellte die Lehrerin fest, dass ihr Unterricht Spuren hinterlassen hatte: „Jedes Tierlein hat sein Essen, jedes Blümlein trinkt von dir … lieber Gott hab Dank dafür.“ Sie kam zu Tim, beugte sich über seine Zeichnung, konnte ihre...

  • 24.06.21

Schlusspunkt von Józef Niewiadomski
Es war eine Gnade

Es war eine Gnade. Zumindest für mich. Weit mehr als 100 Menschen pilgerten am Samstag auf die Seekarlspitze im Rofan. Der Jüngste gerade zwei Jahre alt. Und der Älteste? Konditionsmäßig vermutlich ich selbst. Für Jozef sei es nicht nur die Kreuzeinweihung, sondern auch ein Kreuzweg, sagte jemand ganz laut. „Simon von Kyrene“ nahm mir den Rucksack ab, „Veronika” erfrischte mich, stärkte mich mit Müsliriegel. Und die Bergretter? Sie drohten mir nicht nur an, sie würden mich hinauftragen, wenn...

  • 17.06.21

Schlusspunkt von Józef Niewiadomski
Inbegriff der Hingabe

Fronleichnam 2021: Vor meinen Augen taucht das Bild auf, das ich aus der Zeit meiner Kindheit kenne. Es war auf der Kanzel unserer Dorfkirche zu sehen. Thomas von Aquin hat es in seinem eucharistischen Hymnus als Bild für Christi Hingabe verwendet und so die Imagination der Weltkirche geprägt. Es erzählt die Geschichte einer Vogelfamilie. Drei Kinder sind da. Ewig hungrig. Die permanent offenen Schnäbel signalisieren dem glücklichen Pelikan, dass er unverzichtbar ist. Unverzichtbar bei der...

  • 02.06.21

Glaube & Spiritualität

Beten mit den Füßen - Sommerserie - ABO
Beten mit den Füßen

Nach Fronleichnam startet die Sommerserie der österreichischen Kirchenzeitungen. Der Sommer lädt uns ein, Atem zu holen, unseren Körper und unsere Seele mit der Erde und dem Himmel zu verbinden und aus den kleinen und großen Wundern des Lebens Kraft zu schöpfen. Eine gute Möglichkeit dazu ist das Gehen. Das Schritt-Tempo ist die „Ursprungsgeschwindigkeit“ des Menschen. Darin erfährt er sich selbst wohl am besten und nimmt sich und seine Umgebung am intensivsten wahr. Der Weg wächst unter den...

  • 01.06.21

Beten mit den Füßen - Sommerserie - ABO
Beten mit den Füßen

Nach Fronleichnam startet die Sommerserie der österreichischen Kirchenzeitungen. Der Sommer lädt uns ein, Atem zu holen, unseren Körper und unsere Seele mit der Erde und dem Himmel zu verbinden und aus den kleinen und großen Wundern des Lebens Kraft zu schöpfen. Eine gute Möglichkeit dazu ist das Gehen. Das Schritt-Tempo ist die „Ursprungsgeschwindigkeit“ des Menschen. Darin erfährt er sich selbst wohl am besten und nimmt sich und seine Umgebung am intensivsten wahr. Der Weg wächst unter den...

  • 01.06.21
Spielende Kinder - auch in ihnen wird die Lebendigkeit des Heiligen Geistes sichtbar.

Wenn wir Gottes Geist nicht finden, dann findet er uns - Gedanken zum Pfingsfest von Generalvikar Roland Buemberger
Gottes Geist: leise, unscheinbar, verspielt

Im Frühjahr oder in den Sommermonaten, wenn es abends länger hell bleibt, kann man rund um das Diözesanhaus und Priesterseminar Interessantes beobachten. Dort, wo untertags viele Autos die Parkplätze füllten und Lieferwägen frische Ware für die Küche oder Post und Pakete anlieferten, da gibt es eine besondere Verwandlung: die Parkplätze leeren sich, die meisten fleißigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter machen sich auf den Weg nach Hause, und alles wird stiller und ruhiger. Dann kommen viele...

  • 25.05.21
Der berühmte Judaskuss – zu sehen auf einem Fresko aus dem 14. Jahrhundert. Die neue Bibelübersetzung rückt die Rolle des Apostels in ein anderes Licht. Sie spricht nicht mehr von Verrat sondern davon, dass Judas den Soldaten Jesus übergeben habe.

Judas Iskariot in neuem Licht
„Judas wollte den Tod seines Meisters sicher auch nicht“

Welche Rolle spielt Judas in der Dramaturgie der Kar- und Ostertage? Der Jesuit Christoph Wrembek hat sich damit intensiv auseinandergesetzt und stellt den Apostel Judas Iskariot in ein neues Licht. Die Fragen stellte Gerald Heschl Sie beschäftigen sich in Ihren jüngsten Publikationen mit Maria Magdalena und Judas. Eine Sünderin, die von Jesus bekehrt wurde, und ein Apostel, der Jesus verkauft und verraten hat. Was fasziniert Sie an diesen Persönlichkeiten? P. Christoph Wrembek: Erstmals zu...

  • 08.04.21

Pfarrleben

Pfarrer Herbert Traxl will mithelfen, die größte Geschichte der Menschheit wach zu halten.

Herbert Traxl feiert 40. Priesterjubiläum
Eine Kraft, die stärker war als ich

Der im Seelsorgeraum Zams-Zammerberg-Schönwies wirkende Pfarrer Herbert Traxl feiert heuer sein 40jähriges Priesterjubiläum. Mit dem Tiroler Sonntag spricht der Seelsorger über die Zeit, in der dieser Berufswunsch gereift ist, das „Priester-Dasein“ mit all seinen schönen Momenten und schweren Stunden, sein künstlerisches Schaffen und bringt nebenbei noch die eine oder andere Begebenheit zur Sprache. „Nach 40 Jahren als Priester mit vielen Höhen und Tiefen sage ich mir: Ich habe versucht, für...

  • 28.06.21
Das Gnadenbild von Absam. Sorgen und Anliegen, Bitt- und Dankgebete sind bei der  Muttergottes gut aufgehoben.
2 Bilder

Das Gnadenbild erschien in der kleinen Glasscheibe einer Bauernstube
Absam: In der Basilika ist man selten allein

Seit mehr als 200 Jahren ist Absam einer der größten Wallfahrtsorte Tirols und weit darüber hinaus. Im Mittelpunkt der Wallfahrt steht ein Gnadenbild der Gottesmutter, die in einer kleinen Glasscheibe eines Bauernhauses Gestalt angenommen hat. Es ist wahrlich ein Wunder: Das nicht von Menschenhand gemachte Gnadenbild von Absam, das seit mehr als 200 Jahren Pilger/innen anzieht, die der Gottesmutter Maria Bitten und Dank überbringen. Marianne Pertinger bietet Führungen in der Basilika Absam an,...

  • 18.06.21
Pepi Kranebitter vor der restaurierten Orgel in der Antoniuskirche in Rietz.
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Orgelweihe in Rietz
Wie starker Zusammenhalt in der Pfarre Rietz der Orgel zu neuem Leben verhalf

Wurmbefall, Schimmelpilz, Rost, Verschmutzung und Abnützungserscheinungen haben die historische Substanz der Orgel stark in Mitleidenschaft gezogen“, verdeutlicht der Pfarrkirchenrat den Zustand vor der Renovierung. Für alle beteiligten Fachleute war das Ziel der zweijährigen Restaurierung klar: nicht Bestandssicherung, sondern die Wiederherstellung des Originals im Klangcharakter und im Erscheinungsbild. „Wenn alle an einem Strang ziehen, kommt das beste Ergebnis heraus“, beschreibt...

  • 18.06.21
Ein Geistesblitz: Nach dem Ostergottesdienst überraschten die Ministrant/innen und Pfarrer Josef Scheiring die Gottesdienst-Gemeinde mit einem Tanz, der von Lebensfreude nur so überging.
2 Bilder

Pfarrer Josef Scheiring über die Idee des Ostertanzes, Reaktionen und Auswirkungen
Tanz bescherte der Pfarre Inzing 250.000 Zugriffe im Internet

Die beiden Oberministrantinnen hatten die Idee: Julia und Anna-Verena. Warum nicht am Ende des Ostergottesdienstes tanzen? Pfarrer Josef Scheiring hat die Idee aufgegriffen. Ein kleiner Funke, der über die sozialen Medien den Weg in alle Welt gefunden hat. Bei einem Ostergottesdienst zu tanzen: Ist das nicht ziemlich gewagt? Pfarrer Josef Scheiring: Ich finde nicht. Es ist uns einfach darum gegangen, die Freude zum Ausdruck zu bringen. Wann passt dies besser als an Ostern? Und Sie hatten keine...

  • 19.04.21
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