Nachrichten - Tirol | TIROLER Sonntag

Glaube & Spiritualität

Beten mit den Füßen - Sommerserie - ABO
Beten mit den Füßen

Nach Fronleichnam startet die Sommerserie der österreichischen Kirchenzeitungen. Der Sommer lädt uns ein, Atem zu holen, unseren Körper und unsere Seele mit der Erde und dem Himmel zu verbinden und aus den kleinen und großen Wundern des Lebens Kraft zu schöpfen. Eine gute Möglichkeit dazu ist das Gehen. Das Schritt-Tempo ist die „Ursprungsgeschwindigkeit“ des Menschen. Darin erfährt er sich selbst wohl am besten und nimmt sich und seine Umgebung am intensivsten wahr. Der Weg wächst unter den...

Gesellschaft & Soziales
Melanie Wolfers ist neuerdings auch zu hören – auf podcast@melaniewolfers.de

Podcasts gewinnen in der kirchlichen Verkündigung immer mehr an Bedeutung
Der Raum der Nachdenklichkeit

Die Bestseller-Autorin und Ordensfrau Melanie Wolfers geht ins Internet. Ihr neuestes Angebot ist der Podcast „GANZ SCHÖN MUTIG“. Jeden zweiten Dienstag gibt es eine neue Folge, ihr Gesprächspartner ist der deutsche Radiojournalist und Dozent Andreas Bormann. Interview: Monika Slouk Schwester Melanie Wolfers, Sie haben mehrere Bestseller geschrieben wie „Die Kraft des Vergebens“ oder „Entscheide dich und lebe!“. Nun gehen Sie direkt ins Internet und schließen sich dem Podcast-Trend an. Wieso?...

Glaube & Spiritualität
Spielende Kinder - auch in ihnen wird die Lebendigkeit des Heiligen Geistes sichtbar.

Wenn wir Gottes Geist nicht finden, dann findet er uns - Gedanken zum Pfingsfest von Generalvikar Roland Buemberger
Gottes Geist: leise, unscheinbar, verspielt

Im Frühjahr oder in den Sommermonaten, wenn es abends länger hell bleibt, kann man rund um das Diözesanhaus und Priesterseminar Interessantes beobachten. Dort, wo untertags viele Autos die Parkplätze füllten und Lieferwägen frische Ware für die Küche oder Post und Pakete anlieferten, da gibt es eine besondere Verwandlung: die Parkplätze leeren sich, die meisten fleißigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter machen sich auf den Weg nach Hause, und alles wird stiller und ruhiger. Dann kommen viele...

Pfarrleben
Pepi Kranebitter vor der restaurierten Orgel in der Antoniuskirche in Rietz.
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Orgelweihe in Rietz
Wie starker Zusammenhalt in der Pfarre Rietz der Orgel zu neuem Leben verhalf

Wurmbefall, Schimmelpilz, Rost, Verschmutzung und Abnützungserscheinungen haben die historische Substanz der Orgel stark in Mitleidenschaft gezogen“, verdeutlicht der Pfarrkirchenrat den Zustand vor der Renovierung. Für alle beteiligten Fachleute war das Ziel der zweijährigen Restaurierung klar: nicht Bestandssicherung, sondern die Wiederherstellung des Originals im Klangcharakter und im Erscheinungsbild. „Wenn alle an einem Strang ziehen, kommt das beste Ergebnis heraus“, beschreibt...

Kirche hier und anderswo

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Firmvorbereitung und Klimaschutz
Firmlinge von Tristach pflanzen Bäume

Die Firmlinge der Pfarre Tristach verbrachten mit Waldaufseher Sebastian de Jel Zeit im Wald, um Bäume zu pflanzen. Genauer gesagt: Traubeneichen und Winterlinden. Das sind klimafitte Baumsorten. Ein Stück Wald im Auwald an der Drau gehört der Pfarre Tristach. Dieser hatte im letzten Jahr einige Schäden davon getragen, weshalb eine Aufforstung angesagt war. „Es war eine Supersache, dass Sebastian unsere Firmlinge mitgenommen hat. Sie waren mit Begeisterung dabei – auch weil Sebastian das so...

  • 14.06.21
Die Frohnatur im Hattinger Pfarrbüro: Pfarrkoordinatorin Erika Auer.

Erika Auer ist Pfarrkoordination in Hatting
Ein Leben für die Pfarre

Hatting hatte in den vergangenen Jahrzehnten viele Priester. Eine Frau, die konstant im Hintergrund und doch an vorderster Front die Stellung hielt, ist Erika Auer. In einem Alter, in dem andere längst die Pension genießen, wurde sie vor zwei Jahren offiziell hauptamtlich angestellte Pfarrkoordinatorin. von EVA-MARIA KIRCHER-PREE „Ich bin ein Mädchen für alles“, erzählt Erika Auer lächelnd dem Tiroler Sonntag.Mit Erikas kleiner Hilfe beim Austausch der Fenster im Widum vor zirka 35 Jahren hat...

  • 27.05.21
Starten mit Tatkraft und vielen Ideen in ihre neuen Aufgaben:  Helene Daxecker-Okon (links), Vorsitzende der kfb, und Margit Haider, Frauenreferentin der Diözese Innsbruck.

Die katholische Frauenarbeit in der Diözese Innsbruck hat zwei neue Gesichter
Wesentliche Fragen stellen

Helene Daxecker-Okon als Vorsitzende der Katholischen Frauenbewegung (kfb) und Margit Haider als Frauenreferentin. Der Tiroler Sonntag hat sie nach Beweggründen und Motiven für ihr Engagement gefragt. Mit welcher Perspektive übernehmen Sie Ihr Amt? Worauf bauen Sie auf, welche neuen Aspekte bringen Sie ein? Margit Haider: Ich möchte zunächst schauen, was da ist. Bisher war der klare Fokus auf rechtliche Gleichberechtigung und Partizipation, was auch wichtig ist. Ich möchte unsere Eingliederung...

  • 14.05.21
In der Lehrwerkstätte wurde die aufwändige Lackierung aufgetragen.
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Lehrlinge gestalteten Volksaltar der Landhauskapelle.
Etwas für die Ewigkeit

Jakob Prankl ist Lehrling und Schüler an der Fachberufsschule für Holztechnik in Absam. Er hat mitgearbeitet am neuen Volksaltar für die Georgskapelle im Tiroler Landhaus. Am Tag der Altarweihe hat ihn Bischof Hermann in der Spitalskirche Innsbruck gefirmt. Bei seinem regulären Firmtermin hat er sich von der Kirche entfernt, erzählt Jakob Prankl. Der Berufsschüler aus Bayern, der im Unterland als Tischlereilehrling arbeitet, absolviert die Berufsschule für Holztechnik in Absam. „Ich bin in...

  • 05.05.21

Glaube

Die Andacht wurde auf dem YouTube-Kanal der Pfarre übertragen.
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Wallfahrt der Osttiroler Firmkandidaten
Ganz persönlich online

Die Firmkandidat/innen der Dekanate Lienz, Matrei und Sillian waren eingeladen, sich mit ihren Pat/innen auf den Weg zu machen. So entstanden Wallfahrtswege zu vielen verschiedenen Orten in ganz Osttirol. Ziel war, sich gegenseitig besser kennenzulernen und miteinander ein Stück des Weges zum Erwachsenwerden zu gehen. Zur Orientierung bekamen Firmlinge und Pat/innen eine Handreichung unter dem Titel „Geh-Tragen“ mit auf den Weg. Diese sah vier Stationen vor, in denen es ums Kennenlernen,...

  • 05.05.21
Irene Gassmann (56) ist Priorin des Benediktiner­innenklosters Fahr vor den Toren der Stadt Zürich. Infos zum Kloster Fahr: www.kloster-fahr.ch.
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Interview zum Weltfrauentag
Wechselspiel von Glaube und Leben

Priorin Irene Gassmann leitet seit 2003 die Gemeinschaft der Benediktinerinnen im Kloster Fahr in der Schweiz. Die Ordensfrau spricht im Interview über Berufung, Glaube sowie die Gleichstellung von Frauen und Männern in der katholischen Kirche und über den internationalen Frauentag. Hat der Glaube immer schon eine große Rolle in Ihrem Leben gespielt? Gassmann: Ich bin auf einem Bauernhof in der Innerschweiz aufgewachsen, im Kanton Luzern. Bei uns zu Hause war es üblich, am Tisch vor und nach...

  • 04.03.21
Petrus Canisius hatte eine tiefe Faszination für Gott. Aufgeben war keine Option für ihn. Kompromisslos stellte er sich in den Dienst der Mission, Menschen für den Glauben zu gewinnen.
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Petrus-Canisius-Jahr 2021
Petrus Canisius. Ein schwieriger Patron?

Petrus Canisius (1521-1597) lebte in einer Zeit heftiger Konflikte – in Europa und in der Kirche. In monatelanger Forschungsarbeit hat der Historiker Mathias Moosbrugger für sein neues Buch dessen Wirken erforscht. Im Tiroler Sonntag-Interview berichtet er von überraschenden Erkenntnissen, seiner historischen Schuld und tiefen Mystik. Die Fragen stellte Gilbert Rosenkranz Sie haben in wissenschaftlicher Knochenarbeit Quellenstudium betrieben und dabei viele Dokumente aus der Feder von Petrus...

  • 24.02.21
Miteinander lachen entspannt und macht den oft starren Alltag leichter.
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Humor hilft
Ein Lächeln auf die Lippen zaubern

Einem Mitbruder in der Gemeinschaft der Steyler Missionare in St. Gabriel wird ein besonderer „Tagesrückblick“ zugeschrieben: „Ach war das ein strenger Tag. Das Telefon hat geläutet, kaum aufgelegt hat es an der Tür geklopft und umgekehrt!“ Kurze Pause – „Ach nein, das ist ja erst morgen!“ Der Mitbruder hat uns andere mit unerwarteten und pointierten Aussagen immer wieder zum Lachen und Nachdenken gebracht. Wie oft fällt mir diese Szene ein, vor allem an etwas hektischen Tagen, in denen nicht...

  • 12.02.21
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Texte zum Sonntag

Wort zum Sonntag, 14. März
Im Osterlicht

Die Lesung aus dem Epheserbrief berührt mich. Da ist von Gottes großer Liebe, mit der er uns geliebt hat, die Rede. Von Gnade, und immer wieder Gnade. Also von Geschenken. Von Güte und Rettung. Das zeigt mir, wie sehr mein Leben beschenkt ist, wie viel schon vorbereitend für mich da ist, woraus ich einfach leben darf. Worin mein Leben wurzelt und sich entfaltet. Hier kommt es nicht auf meine eigene Leistung an. Hier ist mir im Vorfeld schon alles von Gott gegeben, was ich brauche, um mein Leben...

  • 12.03.21

Wort zum Sonntag, 7. März
Wer ist Jesus?

Ich finde den roten Faden dieser drei biblischen Texte in der Liebe zu Gott. Die erste Lesung legt uns die Betrachtung der zehn Gebote vor. Und dort beginnt es ohne Umschweife „Du sollst neben mir keine anderen Götter haben“, und (sinngemäß) weiter: Du sollst dir keine Götzen machen und nichts an meine Stelle setzen. In der zweiten Lesung erklärt uns Paulus, wonach die Menschen suchen: die einen Zeichen, die anderen Weisheit. Er aber verkündet Christus. Sozusagen: Es geht nicht um irgendwelche...

  • 04.03.21

Wort zum Sonntag, 29. Februar
Er ist immer schon gemeint

Jesus von Nazareth zieht durch das Land, verkündet das Wort Gottes, schart Jünger um sich und auch Frauen, die ihn unterstützen. Dabei ist vieles, was er sagt, nicht wirklich neu, aber anders als bislang. Jesus kennt und zitiert das Alte Testament ausführlich. Sie ist sein Maßstab und auch der Maßstab seiner Zeitgenossen. Seine Zeitgenossen spalten sich auf in Anhänger und Gegner. Und beide berufen sich dabei auf Gottes Wort. Beide stellen sich dieselbe Frage: Ist Jesus von Nazareth ein wahrer...

  • 25.02.21

Wort zum Sonntag, 7. Februar
Hoffnung Jesus

Petrus hat es eilig, Jesus um Hilfe für seine Schwiegermutter zu bitten. „Sogleich“ heißt es, sprach er ihn darauf an. Und Jesus reagiert unmittelbar. Er heilt sie. Diese Stelle erinnert an das bekannte: Wer bittet, der empfängt; wer anklopft, dem wird aufgetan (Mt 7,8). Das ist die Mindestanforderung an uns: Aufstehen, anklopfen, um den Herrn um Hilfe zu bitten. Dann wird er uns auch helfen. Vielleicht nicht so, wie wir uns das wünschen. Aber gewiss so, wie es das Beste für uns ist. Jesus...

  • 02.02.21

Menschen & Meinungen

Randnotiz von Gilbert Rosenkranz
Gott hält Wort

„Du sollst beginnen, Gott wird vollenden.“ Markig der Satz, markant der Ort, an dem er geschrieben steht: eine Grabplatte. Der Satz ist dort zu lesen, wo Erzbischof Gebhard von Salzburg, der Gründer des Stiftes Admont, begraben liegt. Würden wir diesen Satz in den Stein unseres Lebens meißeln, hätte das sein Gutes. Er könnte uns von manch quälendem Perfektionismus und die Gesundheit schädigendem Aktivismus bewahren. Übrigens: Gebhards Kloster besteht nun schon mehr als 1000 Jahre. Ein Indiz...

  • 17.06.21

Randnotiz von Gilbert Rosenkranz
Andere Rechnung

„Wo ich nichts für mich will, da will Gott für mich.“ Eine Rechnung, die es in sich hat. Eine Rechnung nicht ohne, sondern mit Wirt. Jesus als der, der einlädt in die Gaststube des Lebens. Und uns auftischt mit Gerichten, von denen wir nicht einmal zu träumen wagen. Meister Eckhart (1260-1328), von dem das Zitat stammt, hält dem kapitalistischen Gottesbild den Spiegel vor. Diesesbesagt: Wenn wir mit guten Werken auf unser Lebenskontoeinzahlen, wird sie Gott belohnen. Eckharts Rechnung schaut...

  • 02.06.21

Randnotiz von Gilbert Rosenkranz
Experten

Was früher für viele der Pfarrer war, ist heute der sog. Experte. Experten deuten und erklären die Welt. Dabei berufen sie sich auf wissenschaftliche Daten. Wenn sie auf Distanz bleiben, hat das sein Gutes: es geht darum, einen besseren Überblick zu gewinnen. Weniger gut ist, wenn aus der Distanz Verantwortliche der Zivilgesellschaft medial vorgeführt und geprügelt werden. Wer für sich den Mantel der Aufgeklärtheit beansprucht sollte auch nicht auf den Mantel der Gerechtigkeit und...

  • 14.05.21

Randnotiz von Gilbert Rosenkranz
Nachtvögel

Es gibt Pflanzen, die duften nur in der Nacht. Sie haben ihre ganz eigene „Zielgruppe“. Sie locken Tiere an, die besonders gerne unterwegs sind, während alle anderen schlafen. Solche „Nachtvögel“ gibt es viele. Dieses Wunder der Natur ist sehr lehrreich: Nicht jede und jeder muss alles gleich gut und zur selben Zeit können. Die eine ist kreativer am Tag, der andere am Abend. Darauf zu hören, gehört sich auch im System Schule. Auch dort fangen manche erst zu duften an, wenn die Pause längst...

  • 06.05.21

Bewusst leben & Alltag

Anna Höfer (fast 70) kommt aus Oberöstereich und lebt seit drei Jahren in Wien. Im Café „Vollpension“ kann sie ihr Pensionskonto aufbessern und Kontakt zu jungen Leuten knüpfen.

Durch die "Vollpension Backademie" profitieren Generationen voneinander

Die Online-Plattform „Vollpension Backademie“ bringt die ­Lebenserfahrung der Senior/innen mit dem Elan und dem tech­nischen Wissen der jungen Generation zusammen. Es ist, als würde sie mit ihrer Tochter in der Küche stehen und backen, nur eben beobachtet von mehreren Kameras, sagt Renate Pretscher. Die 62-jährige Pensionistin arbeitet seit gut einem Jahr im Wiener Generationencafé „Vollpension“. Dieses Café bietet Arbeit für 45 Senior/innen, die ansonsten von Altersarmut oder Vereinsamung...

  • 18.06.21
Welche Aktivität Väter mit ihren Kindern auch machen, sie sollten selbst mit Begeisterung dabei sein, wie hier beim Väterfestival 2017.

Vater sein im Jahr 2021

Am Sonntag ist Vatertag. Was es heutzutage bedeutet, Vater zu sein, und wie Männer zu ihrer ganz eigenen Vaterrolle finden, darüber macht sich unter anderem Wolfgang Schönleitner von der Katholischen Männerbewegung Oberösterreich Gedanken. Wie ein Mann auf die eigene Beziehung mit seinem Vater zurückblickt, ist laut Wolfgang Schönleitner von der Katholischen Männerbewegung (KMB) entscheidend dafür, wie er selbst seine Vaterrolle anlegt. „Ein nicht geklärtes Verhältnis mit dem eigenen Vater...

  • 11.06.21
Schädlinge gibt es zum Glück eher selten im Hochbeet. Tauchen doch welche auf, muss man dennoch nicht verzweifeln.

Für Schädlinge kein Zutritt

Doris Kampas hält in ihrem Buch „Das unglaubliche Hochbeet“ zahlreiche Tipps und Tricks bereit, wie Hobbygärtner/innen lästige Schädlinge wie Schnecken, Weiße Fliegen, Erdflöhe oder Mehltau von ihren Pflanzen fernhalten bzw. sie loswerden können. Schnecken: Es gibt mehrere Möglichkeiten, die Schnecken vom Hochbeet auszusperren, weiß die Gartenexpertin: „Eine Schneckenkante sorgt dafür, dass die schleimigen Tierchen dem Blattsalat fernbleiben. Auch ein Kupferband hilft.“ Bei der Berührung des...

  • 06.06.21
Hat man die technischen Begriffe einmal verstanden, sind Dinge wie das Videochatten ein Kinderspiel.

Von „Account“ bis „Zoom“

Beim erstmaligen Einstieg ins Internet über Computer oder Smartphone wird man sofort mit Begriffen konfrontiert, deren Bedeutung sich oft nicht sofort erschließt. Ein paar der häufigsten seien hier kurz erklärt. Account: Auf Deutsch sagt man Benutzerkonto dazu. Ein Benutzerkonto ist die Zugangsberechtigung zu einem Computer bzw. zu Informationen oder Angeboten im Internet. Die Zugangsberechtigung setzt sich in der Regel aus einem individuellen Benutzernamen (auf English: „Username“) und einem...

  • 27.05.21

Gesellschaft & Soziales

Melanie Wolfers ist neuerdings auch zu hören – auf podcast@melaniewolfers.de

Podcasts gewinnen in der kirchlichen Verkündigung immer mehr an Bedeutung
Der Raum der Nachdenklichkeit

Die Bestseller-Autorin und Ordensfrau Melanie Wolfers geht ins Internet. Ihr neuestes Angebot ist der Podcast „GANZ SCHÖN MUTIG“. Jeden zweiten Dienstag gibt es eine neue Folge, ihr Gesprächspartner ist der deutsche Radiojournalist und Dozent Andreas Bormann. Interview: Monika Slouk Schwester Melanie Wolfers, Sie haben mehrere Bestseller geschrieben wie „Die Kraft des Vergebens“ oder „Entscheide dich und lebe!“. Nun gehen Sie direkt ins Internet und schließen sich dem Podcast-Trend an. Wieso?...

  • 17.06.21
Monika Wechselberger ist Religionslehrerin und Bürgermeisterin von Mayrhofen. Ihr Credo als Religionslehrerin: „Man muss sich für junge Menschen interessieren und ihnen auf Augenhöhe begegnen.

Bürgermeisterin Monika Wechselberger:
Den Menschen auf Augenhöhe begegnen

Die vergangenen Monate waren für die Mayrhofner Bürgermeisterin Monika Wechselberger eine sehr herausfordernde Zeit. Kraft und Halt hat sie besonders im Glauben gefunden. Dieser helfe ihr, an „das Gute im Menschen“ zu glauben, wie sie im Tiroler Sonntag-Interview erzählt. von Elisabeth Zangerl Der beruflche Werdegang war bei Monika Wechselberger kein klassischer: Aufgewachsen in Ramsau, hat sie zunächt eine Drogistenlehre absolviert. Im Alter von 17 Jahren ist sie schwanger geworden, mit 19...

  • 14.06.21
4 Bilder

Schüler/innen zeichnen für Flüchtlingskinder
Zeichnung, Stift und Spitzer

Schülerinnen und Schüler vieler Schulen im Diözesangebiet haben in den vergangenen Wochen zum Buntstift gegriffen und Bilder gemalt. Diese hängen nun aber nicht in den Schulen und Kinderzimmern. Die Empfänger sind Kinder in den Flüchtlingslager auf der Insel Lesbos in Griechenland. Wenn diese Kinder die Kuverts öffnen, finden sie mit den Zeichnungen auch gleich Buntstifte und Spitzer, um selbst Bilder malen zu können. Zum Nachdenken ermutigt. Ein lebensnahes und feinfühliges Projekt, das...

  • 02.06.21
Will die Theologische Fakultät Innsbruck in ihrer jesuitischen Tradition festigen und weiterführen: Dekan Prof. Willy Guggenberger.

Seit 1. März leitet Dekan Willy Guggenberger die Katholisch-Theologische Fakultät Innsbruck
„Die Sprache des Geldes taugt nicht als Ersatz für den Pfingstgeist.“

Im Tiroler Sonntag-Interview gibt Willy Guggenberger Einblick in die geplanten Schwerpunkte und die Bedeutung der Theologie für Kirche und Gesellschaft heute. Alle Welt redet über Religion, aber Theologie als Studium erscheint vielen fremd. Was hat Sie motiviert, Theologie zu studieren und sogar in die theologische Forschung einzusteigen? Dekan Prof. Willy Guggenberger: Ich denke Religion wird heute entweder als Problem wahrgenommen, dann betrachtet man sie von außen wie eine Krankheit, die man...

  • 25.05.21

Reisen

5 Bilder

Eine Reise mit tiefen Eindrücken
41 Jugendliche im Heiligen Land

Es war eine Reise der tiefen Eindrücke: im Miteinander, auf den Spuren Jesu und in der Begegnung mit der Kultur und den Konflikten des Heiligen Landes. Bischof Hermann Glettler und Jugendseelsorger Kidane Korabza begleiteten eine Gruppe von 41 Jugendlichen aus Tirol durch das Heilige Land. Der Tiroler Sonntag hat einige Teilnehmer um ihre Eindrücke von dieser Reise gebeten: Große BegeisterungDie große Begeisterung und das Interesse der Gruppe haben mir besonders gut gefallen. Vor allem beim...

  • 18.02.20

In 3195 m Seehöhe: das Becherhaus
Kapelle über dem Abgrund

Die zerklüfteten Gletschermassen des Übertalferners und etliche, bekannte Bergspitzen wie Wilder Freiger, Pfaff und Zuckerhütl vervollständigen das raue und dennoch wunderschöne Hochgebirgspanorama. Schier unglaublich waren Leistung und Idealismus jener, die diesen Bau vor 125 Jahren ermöglicht haben und die mehr als 25 Tonnen Baumaterial über 1.800 Höhenmeter von Meiern aus, am Talschluss von Ridnaun (Südtirol), mit Leibeskraft hinaufbeförderten. Ein Wunder, dass die Bauphase ohne...

  • 10.09.19
  • 1

Redaktionelles

Kunst & Kultur

Für Marie Stockhausen sind Leben und Tanz untrennbar verbunden.
2 Bilder

Tanz als Lebenselixir: Marie Stockhausen
Eintauchen in eine andere Welt

„Mensch, lerne tanzen, sonst wissen die Engel im Himmel nichts mit dir anzufangen!“, soll schon der Hl. Augustinus seinen Zeitgenossen geraten haben. Tanzen ist eine zutiefst menschliche Ausdrucksform, nicht nur im Fasching. Ein Gespräch mit Marie Stockhausen über das Zusammenspiel von Tanz und Musik, Ideenfindung und ihren persönlichen Weg in die Tiefe. „Mein Leben war schon immer Tanz“, steht auf Ihrer Website. Wie kam es dazu? Marie Stockhausen: Als Kinder haben meine Zwillingsschwester und...

  • 11.02.21
Andre Lindner ist Obmann des Heimat- und Museumsvereins Fügen.

Ein Besuch im Heimatmuseum Fügen
Vom Zillertal in alle Welt

In Oberndorf bei Salzburg ertönte in der ehemaligen Sankt Nikolaus-Kirche 1818 erstmals das Lied „Stille Nacht, heilige Nacht“, geschrieben von Josef Mohr und komponiert von Franz Xaver Gruber. Da ausgerechnet kurz vor Weihnachten die Orgel ausfiel, wollten die beiden den Kirchenbesuchern mit einem neuen Lied zu Gitarrenbegleitung Freude bereiten. „Es war kein ursprüngliches Kirchenlied und daher war eine Aufführung in der Kirche zunächst verboten“, erzählt Andre Lindner, Obmann des Heimat- und...

  • 18.12.20
Die äußerliche Einengung führte nicht zu einer Begrenzung seines Denkens, sondern zu einer bemerkenswerten Offenheit. Es lohnt sich, Hölderlins Werk neu zu entdecken.
2 Bilder

250 Jahre Friedrich Hölderlin
Aus der Quarantäne ins „Offene“

Mit Friedrich Hölderlin verbinden viele vor allem jahrzehntelanges Einzelgänger-Dasein in selbstgewählter Quarantäne und schwer verständliche Lyrik. Anders die Theologin Elisabeth Kathrein, die so viele faszinierende Facetten an Hölderlin fand, dass sie ihre Doktorarbeit über ihn schrieb. Im Gespräch erzählt sie von der erstaunlichen Aktualität seines Werks, gerade in Zeiten von Quarantäne und Lockdown. Wie kamen Sie auf Friedrich Hölderlin? Kathrein: Begonnen hat es mit einer Leserreise mit...

  • 17.12.20

Zum 250. Geburtstag von Ludwig van Beethoven
Schöner Götterfunken

Er werde dem Schicksal in den Rachen greifen – „ganz niederbeugen soll es mich gewiss nicht!“ So entschied Ludwig van Beethoven, als er wegen seines immer schwächer werdenden Gehörs kurz davor stand, sich das Leben zu nehmen. Am 17. Dezember 1770 wurde Beethoven in Bonn getauft, sein Geburtsdatum ist nicht bekannt. Das Jahr 2020 hätte ein pompöses Jubiläumsjahr zu seinem 250. Geburtstag werden sollen. Corona stellte das Beethovenjahr in den Schatten, aber den Superstar der Wiener Klassik kann...

  • 01.12.20

Serien

Premium
Blick über den unteren Abschnitt der Wachau bei Dürnstein (Bildmitte) von der Ferdinandwarte aus.
41 Bilder

SOMMERSERIE 2021 | Beten mit den Füßen_3: Diözese St. Pölten
Jakobsweg auf Römerpfaden

Der Jakobsweg durchquert von Ost nach West das Bundesland Niederösterreich und auch die Diözese St. Pölten vom Rieder­berg bis St. Pantaleon. In Mautern südlich von Krems vereinigt er sich mit dem Weinviertler Jakobsweg. In Mautern beginne ich meinen Pilgertag. Einmal um die Kirche – mit dem Pfarrhof aus der Renaissancezeit ein malerisches Ensemble. An der Kirchentüre ein Hinweis: „Die Türe klemmt fallweise – bitte fest anziehen.“ Noch ein Versuch. Nein, die Türe klemmt nicht, die Kirche ist um...

  • 23.06.21
Premium
Das Heidentor ist Österreichs bekanntestes römisches Baudenkmal.
11 Bilder

SOMMERSERIE 2021 | Beten mit den Füßen_2: Erzdiözese Wien
Auf den Spuren der Römer

Der Jakobsweg Römerland Carnuntum führt stromaufwärts die Donau entlang und verbindet die europäischen Hauptstädte Bratislava und Wien. Es sind durchwegs ebene Wege, auf denen es sich auch als Familie gut „pilgern“ lässt. Ein absolutes Plus ist die Verkehrsanbindung an die Schnellbahnlinie 7, die parallel zum Jakobsweg verläuft und kurzfristige Planänderungen erlaubt. Dazu kommt viel Grün im Bereich des Naturparks Donau-Auen und eine Menge römischer Geschichte – vom Heidentor über das Museum...

  • 15.06.21
Premium
Das Ziel der Etappe ist die Bergkirche in Donnerskirchen (großes Bild links), die dem hl. Martin (kleines Bild oben) geweiht ist.
5 Bilder

SOMMERSERIE 2021 | Beten mit den Füßen_1: Burgenland
Auf den Spuren des hl. Martin

Der 2500 Kilometer lange Martinusweg führt vom Geburtsort des hl. Martin in Szombathely (Ungarn) zu seiner Grabstätte nach Tours (Frankreich). Die Pilgerstrecke durchzieht die gesamte Martinsdiözese Eisenstadt. von P. Karl Schauer und Petra Zöchmeister-Lehner Der Martinusweg im Burgenland kann in vielen Teilstücken gegangen werden. Ein kleiner Abschnitt führt von der Landeshauptstadt Eisenstadt in das knapp 14 Kilometer entfernte Donnerskirchen. In drei Stunden ist der Natur-, Kultur- und...

  • 09.06.21
Vergeben fällt leichter, wenn der Täter oder die Täterin um Entschuldigung bittet. Es ist aber auch ohne Schuldeingeständnis möglich.
Video

Fasten2021 | Teil 07
Verzeihen und Vergeben

So schwer es auch fällt: Verzeihen bringt mehr Leichtigkeit als nicht zu verzeihen. Nichtvergeben verursacht Stress, Krankheiten oder einen Verlust der Lebensqualität. Vergeben ist zwar Schwerstarbeit, aber in allen Religionen ein göttliches Prinzip. Der Umgang mit Schuld und Schuldgefühlen ist nicht einfach, sowohl für diejenigen, die Schuld zuweisen, als auch für jene, die beschuldigt werden und sich schuldig fühlen. Im Verlauf dieser Fastenserie haben wir uns mit dem Wesen der Schuld, den...

  • 31.03.21

Kirche, Feste, Feiern

Das Ostergrab in der Pfarrkirche Imsterberg, geschaffen von Josef Romed Kramer aus Thaur.

29 Mädchen und Buben sind in Tristach in den Kartagen unterwegs
Tristach: Ratschende Minis

Wenn Daniela Ortner auf „ihre“ Minis zu sprechen kommt, kommt sie ins Schwärmen. Die Ministrantenarbeit liegt ihr im Blut. Nicht wenige Minis der Pfarre Tristach sind traurig. Traurig, weil sie nicht ministrieren können. Die Corona-Pandemie führt dazu, dass die insgesamt 29 Ministrant/innen nicht so im Einsatz sind wie sonst. Umso größer ist die Freude, wenn sie wieder einmal zusammenkommen – wie zu diesem Gruppenfoto. Dass dies innerhalb kürzester Zeit möglich ist, funktioniert dank WhatsApp....

  • 30.03.21
Künstlerische Darstellung des heiligen Petrus Canisius, Patron der Diözese Innsbruck, in der gleichnamigen Innsbrucker Pfarre.

Vor 500 Jahren, am 8. Mai 1521, wurde Petrus Canisius geboren.
Eine Seele wiegt mehr als die ganze Welt

1521 war ein Jahr, das in die Geschichte Europas einging. Auf einem Reichstag in Worms verbot Kaiser Karl V. Verbreitung und Lektüre der Schriften von Martin Luther. Der Reichtstag manifestierte die konfessionelle und politische Spaltung Europas. In diese Zeit hinein wurde am 8. Mai Petrus Canisius geboren. Der Publizist und Jesuit Leo Wallner (1931-2013) hat versucht, der Botschaft seines Lebens auf die Spur zu kommen. Wie Canisius den Glauben lernt. Ein hervorragender Priester namens Nikolaus...

  • 12.01.21
  • 1
Weihnachten als Einladung, einen anderen Ton anzuschlagen: 
„Mehr als eine äußerliche Stimmung zählt der Ton des Herzens“, meint Bischof Hermann Glettler – hier im Bild bei der sog. „Geburt“ einer Glocke.

Ist es möglich, zu Weihnachten einen anderen Ton anzuschlagen?
Weihnachts Stimmung

"Jingle Bells“ und das etwas schönere „Süßer die Glocken nie klingen“ schallen heuer nicht ganz so aufdringlich aus jeder Ecke. Aber der Chorgesang geht uns ab. Umso kostbarer sind die echten Klänge von Glocken, die viele in der Corona-bedingt verordneten Besinnlichkeit wieder neu entdecken. Sie geben den Tagesrhythmus vor und begleiten alle Momente des Lebens – die erfreulichen und die traurigen. Zur Weihnachtszeit haben sie einen besonderen Klang. Feierlicher, tröstlicher? Vor kurzem hatte...

  • 21.12.20
Generalvikar Roland Buemberger

Generalvikar Roland Buemberger im Tiroler Sonntag-Interview
Der Blick auf das Miteinander erfüllt mich mit Freude.

Drei Monate ist Roland Buemberger als Generalvikar der Diözese Innsbruck im Amt. Der Tiroler Sonntag hat ihn nach seinen ersten Erfahrungen gefragt: Wie versteht er seine neue Aufgabe? Worin sieht er besondere Herausforderungen? Und worauf achtet er als Regens in der Ausbildung künftiger Priester? Die Fragen stellte Gilbert Rosenkranz. 100 Tage Generalvikar, der Einstieg in Ihre neue Aufgabe fiel mitten in die zweite Welle der Corona-Pandemie. Wie erleben Sie diese Zeit? Roland Buemberger:...

  • 09.12.20

Sonderthemen

Abendstimmung am Schober mit Blick auf Thalgau.
6 Bilder

Nachgefragt
Vermissen Sie die Ferne?

Die Corona-Pandemie hat das Reisen stark eingeschränkt. Jutta Steiner hat Prominente nach ihrem Sehnsuchtsort und ihrer Kur gegen Fernweh befragt. Kleine Entdeckungen. Eine meiner besonderen Lieblingsland­schaften ist das Mühlviertel, wo ich aufgewachsen bin. Im Sommer ist es eine wunderbare Umgebung zum Wandern und Radfahren, im Winter zum Langlaufen. In den letzten Monaten habe ich – coronabedingt – viele Wanderungen in und rund um Wien unternommen. Es ist eine Chance, die nähere Umgebung...

  • 31.03.21
Das „literarische“ Gipfelkreuz auf dem Traunspitzl in den Loferer Steinbergen.
2 Bilder

Kreuz-Geschichte(n)
Auf allen Gipfeln steht ein – Kreuz

Natur erleben, eine Bergtour unternehmen ist selbst in Coronazeiten möglich. Oben am Gipfel zu stehen, gibt einem ein befreiendes Gefühl. Und lässt manchen darüber grübeln, warum eigentlich auf fast jedem Gipfel der Alpen ein Kreuz steht. Ein „Grübler“ hat dazu ein ganzes Buch mit Geschichten gefüllt. Die letzten Schritte, alle Kräfte sammeln, noch einmal tief durchatmen. Endlich, da steht es, das Kreuz, der Endpunkt der anstrengenden Bergtour. Ein Ziel, das selbst in diesen Zeiten ohne Maske...

  • 31.03.21
SchülerInnen der Höheren Lehranstalt für Mode in Mödling stellen Kostüme her.
3 Bilder

Passionsspiele St. Margarethen
Ein rot gewandeter Jesus am Kreuz im Steinbruch

„Emmaus – Geschichte eines L(i)ebenden“ – diesen Titel trägt die Neuinszenierung der Passionsspiele St. Margarethen, die diesen Sommer im bekannten burgenländischen Steinbruch stattfinden werden. Ein Gespräch mit dem Regisseur über coronabedingte Onlineproben, den neuen Text und ungewohnte Szenen. Jesus wird in blutrotem Gewand gekleidet am Kreuz hängen. Das wird vielleicht so manchen Zuseher irritieren, trägt doch Jesus sonst ­traditionell einen Lendenschurz. Aber das Publikum mit seinen...

  • 31.03.21
Exerzitien sind geistliche Übungen. In Verbindung mit dem Schauen der wundersamen Gebirgswelt und dem gleichmäßigen Steigen verbinden sie sich zu einem spirituellen Erlebnis.
2 Bilder

Exerzitien an ungewöhnlichen Orten
„Viele Wege führen zu Gott. Einer davon geht über die Berge“

Bernhard Kellner ist leidenschaftlicher Bergsteiger. Einmal im Jahr zieht sich der Journalist und Pressesprecher der Erzdiözese München-Freising zu geistlichen Übungen ins Gebirge zurück. Im Sommer 2020 verbrachte er seine Bergexerzitien im Steinernen Meer in den Berchtesgadener Alpen. Mein Herz verwandelt sich in den Bergen. Als wir an einem verregneten Junitag 2020 von Salet am oberen Ende des Königssees den steilen und glitschigen Sagerecksteig empor­klimmen, höre ich schon nach wenigen...

  • 31.03.21

Kommentare & Blogs

Schlusspunkt von Józef Niewiadomski
Es war eine Gnade

Es war eine Gnade. Zumindest für mich. Weit mehr als 100 Menschen pilgerten am Samstag auf die Seekarlspitze im Rofan. Der Jüngste gerade zwei Jahre alt. Und der Älteste? Konditionsmäßig vermutlich ich selbst. Für Jozef sei es nicht nur die Kreuzeinweihung, sondern auch ein Kreuzweg, sagte jemand ganz laut. „Simon von Kyrene“ nahm mir den Rucksack ab, „Veronika” erfrischte mich, stärkte mich mit Müsliriegel. Und die Bergretter? Sie drohten mir nicht nur an, sie würden mich hinauftragen, wenn...

  • 17.06.21

Schlusspunkt von Józef Niewiadomski
Inbegriff der Hingabe

Fronleichnam 2021: Vor meinen Augen taucht das Bild auf, das ich aus der Zeit meiner Kindheit kenne. Es war auf der Kanzel unserer Dorfkirche zu sehen. Thomas von Aquin hat es in seinem eucharistischen Hymnus als Bild für Christi Hingabe verwendet und so die Imagination der Weltkirche geprägt. Es erzählt die Geschichte einer Vogelfamilie. Drei Kinder sind da. Ewig hungrig. Die permanent offenen Schnäbel signalisieren dem glücklichen Pelikan, dass er unverzichtbar ist. Unverzichtbar bei der...

  • 02.06.21

Schlusspunkt von Józef Niewiadomski
Unser Lebensboot

Endlich durften sie verreisen. So fuhren sie zum See und schlugen ihre Zelte am Campingplatz auf. Am Abend haben die beiden Freunde beschlossen, mit dem Boot ans andere Ufer zu fahren. Um in der Bar ordentlich zu bechern. Sie blieben bis zur Sperrstunde hocken, tranken eine Flasche nach der anderen. Dann schwankten sie gemeinsam zu ihrem Boot. Stiegen ein und fingen an zu rudern. Nach zwei Stunden schwerster Arbeit hielten sie an. Ganz verschwitzt und nach Luft ringend fragte der eine Ruderer...

  • 14.05.21

Schlusspunkt von Józef Niewiadomski
Die Mutter

„Warum bastelt ihr so lange an dieser Figur?“, fragte verwundert der Engel den lieben Herrgott. Weil dieser halt Überstunden machte. „Ich bin nah daran, etwas hervorzubringen, das mir einigermaßen ähnelt. Kriege aber das mit den drei Paar Augen nicht auf die Reihe. Sie soll ja durch verschlossene Türen blicken können, hinter denen ihre Kinder spielen. Mit den Augen im Hinterkopf muss sie sehen, was sie nicht sehen soll, aber wissen muss. Mit denen von vorne soll sie ihrem Kind, das sich...

  • 06.05.21

Glaube & Spiritualität

Beten mit den Füßen - Sommerserie - ABO
Beten mit den Füßen

Nach Fronleichnam startet die Sommerserie der österreichischen Kirchenzeitungen. Der Sommer lädt uns ein, Atem zu holen, unseren Körper und unsere Seele mit der Erde und dem Himmel zu verbinden und aus den kleinen und großen Wundern des Lebens Kraft zu schöpfen. Eine gute Möglichkeit dazu ist das Gehen. Das Schritt-Tempo ist die „Ursprungsgeschwindigkeit“ des Menschen. Darin erfährt er sich selbst wohl am besten und nimmt sich und seine Umgebung am intensivsten wahr. Der Weg wächst unter den...

  • 01.06.21

Beten mit den Füßen - Sommerserie - ABO
Beten mit den Füßen

Nach Fronleichnam startet die Sommerserie der österreichischen Kirchenzeitungen. Der Sommer lädt uns ein, Atem zu holen, unseren Körper und unsere Seele mit der Erde und dem Himmel zu verbinden und aus den kleinen und großen Wundern des Lebens Kraft zu schöpfen. Eine gute Möglichkeit dazu ist das Gehen. Das Schritt-Tempo ist die „Ursprungsgeschwindigkeit“ des Menschen. Darin erfährt er sich selbst wohl am besten und nimmt sich und seine Umgebung am intensivsten wahr. Der Weg wächst unter den...

  • 01.06.21
Spielende Kinder - auch in ihnen wird die Lebendigkeit des Heiligen Geistes sichtbar.

Wenn wir Gottes Geist nicht finden, dann findet er uns - Gedanken zum Pfingsfest von Generalvikar Roland Buemberger
Gottes Geist: leise, unscheinbar, verspielt

Im Frühjahr oder in den Sommermonaten, wenn es abends länger hell bleibt, kann man rund um das Diözesanhaus und Priesterseminar Interessantes beobachten. Dort, wo untertags viele Autos die Parkplätze füllten und Lieferwägen frische Ware für die Küche oder Post und Pakete anlieferten, da gibt es eine besondere Verwandlung: die Parkplätze leeren sich, die meisten fleißigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter machen sich auf den Weg nach Hause, und alles wird stiller und ruhiger. Dann kommen viele...

  • 25.05.21
Der berühmte Judaskuss – zu sehen auf einem Fresko aus dem 14. Jahrhundert. Die neue Bibelübersetzung rückt die Rolle des Apostels in ein anderes Licht. Sie spricht nicht mehr von Verrat sondern davon, dass Judas den Soldaten Jesus übergeben habe.

Judas Iskariot in neuem Licht
„Judas wollte den Tod seines Meisters sicher auch nicht“

Welche Rolle spielt Judas in der Dramaturgie der Kar- und Ostertage? Der Jesuit Christoph Wrembek hat sich damit intensiv auseinandergesetzt und stellt den Apostel Judas Iskariot in ein neues Licht. Die Fragen stellte Gerald Heschl Sie beschäftigen sich in Ihren jüngsten Publikationen mit Maria Magdalena und Judas. Eine Sünderin, die von Jesus bekehrt wurde, und ein Apostel, der Jesus verkauft und verraten hat. Was fasziniert Sie an diesen Persönlichkeiten? P. Christoph Wrembek: Erstmals zu...

  • 08.04.21

Pfarrleben

Das Gnadenbild von Absam. Sorgen und Anliegen, Bitt- und Dankgebete sind bei der  Muttergottes gut aufgehoben.
2 Bilder

Das Gnadenbild erschien in der kleinen Glasscheibe einer Bauernstube
Absam: In der Basilika ist man selten allein

Seit mehr als 200 Jahren ist Absam einer der größten Wallfahrtsorte Tirols und weit darüber hinaus. Im Mittelpunkt der Wallfahrt steht ein Gnadenbild der Gottesmutter, die in einer kleinen Glasscheibe eines Bauernhauses Gestalt angenommen hat. Es ist wahrlich ein Wunder: Das nicht von Menschenhand gemachte Gnadenbild von Absam, das seit mehr als 200 Jahren Pilger/innen anzieht, die der Gottesmutter Maria Bitten und Dank überbringen. Marianne Pertinger bietet Führungen in der Basilika Absam an,...

  • 18.06.21
Pepi Kranebitter vor der restaurierten Orgel in der Antoniuskirche in Rietz.
3 Bilder

Orgelweihe in Rietz
Wie starker Zusammenhalt in der Pfarre Rietz der Orgel zu neuem Leben verhalf

Wurmbefall, Schimmelpilz, Rost, Verschmutzung und Abnützungserscheinungen haben die historische Substanz der Orgel stark in Mitleidenschaft gezogen“, verdeutlicht der Pfarrkirchenrat den Zustand vor der Renovierung. Für alle beteiligten Fachleute war das Ziel der zweijährigen Restaurierung klar: nicht Bestandssicherung, sondern die Wiederherstellung des Originals im Klangcharakter und im Erscheinungsbild. „Wenn alle an einem Strang ziehen, kommt das beste Ergebnis heraus“, beschreibt...

  • 18.06.21
Ein Geistesblitz: Nach dem Ostergottesdienst überraschten die Ministrant/innen und Pfarrer Josef Scheiring die Gottesdienst-Gemeinde mit einem Tanz, der von Lebensfreude nur so überging.
2 Bilder

Pfarrer Josef Scheiring über die Idee des Ostertanzes, Reaktionen und Auswirkungen
Tanz bescherte der Pfarre Inzing 250.000 Zugriffe im Internet

Die beiden Oberministrantinnen hatten die Idee: Julia und Anna-Verena. Warum nicht am Ende des Ostergottesdienstes tanzen? Pfarrer Josef Scheiring hat die Idee aufgegriffen. Ein kleiner Funke, der über die sozialen Medien den Weg in alle Welt gefunden hat. Bei einem Ostergottesdienst zu tanzen: Ist das nicht ziemlich gewagt? Pfarrer Josef Scheiring: Ich finde nicht. Es ist uns einfach darum gegangen, die Freude zum Ausdruck zu bringen. Wann passt dies besser als an Ostern? Und Sie hatten keine...

  • 19.04.21
Silvia Auer hat würziges Kräutersalz hergestellt und lockt damit in die Kirche.

Salz lockt in die Kirche
Fasten in Oetzerau

In der Filialkirche von Oetzerau wurden schön gestaltete Gläser mit Kräutersalz angeboten. Enthalten sind darin Petersilie, Dill, Majoran, Estragon und Maggikraut. Via WhatsApp haben die Initiatoren zum Besuch des Gotteshauses eingeladen. Alle 35 Gläser sind bereits von der Kirche in die diversen Küchenregale übersiedelt. Der Reinerlös der Spenden kommt dem Familienfasttag zugute.

  • 25.02.21
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