Pfarrleben
Barbara Schuster ist begeisternde Jugendleiterin im Außerfern. Wie es ihr gelingt, Jugendliche anzusprechen, verrät sie im Interview mit dem Tiroler Sonntag.

Breitenwang: Wie Dekanatsjugendleiterin Barbara Schuster die Verbindung mit Jugendlichen pflegt
„Ich mag die jungen Leut‘ einfach“

„Ich hab ein halbes Jahr die Ausschreibung im Schaukasten gesehen und bin immer daran vorübergegangen. Auf einmal hat sie mich angesprochen“, erzählt Barbara Schuster im Tiroler Sonntag-Interview. Bin ich repräsentativ genug für die Kirche? Diese Frage bewegte Barbara Schuster (35) lange, bevor sie den Schritt wagte, sich für die Stelle einer Dekanatsjugendleiterin in Breitenwang zu bewerben. Traditionell christlich aufgewachsen, wurde für sie in Vils die Katholische Jungschar prägend. Schön...

Nachrichten - Tirol | TIROLER Sonntag

Kirche hier und anderswo

Mit Gott, eigenen Seelengrund in Beziehung treten - wie hier in der Spitalskirche Innsbruck.

Innsbrucker Spitalskirche mit neuem Ort des Dankes
Kirche mit Briefkasten für Gott

Vor einem Gnadenbild eine Kerze anzünden mit der Bitte um Gesundheit, Zusammenhalt in der Familie … das hat Tradition. In der Innsbrucker Spitalskirche hat nun auch die Danksagung ihren Platz bekommen. Leuchtend gelb steht der Briefkasten da. Auf dem Briefkasten stehen Sprüche wie „Alles Gute entsteht aus der Dankbarkeit“. Davor mit Karten und Kugelschreibern ein Stehpult: Die Besucher/innen des Gotteshauses sind eingeladen, sich bewusst Zeit zu nehmen, um ihren Blick auf das zu richten, was...

  • 05.06.20
Die Diözese Graz-Seckau trauert um Altbischof Johann Weber

Diözese Graz-Seckau trauert
Altbischof Johann Weber verstorben

Altbischof Johann Weber ist in der Nacht auf den 23. Mai 2020 im 94. Lebensjahr in Graz verstorben. Er war von 1969 bis 2001 Bischof der Diözese Graz-Seckau. Voll Trauer gibt die Katholische Kirche Steiermark bekannt, dass Altbischof Johann Weber, der 56. Bischof der Diözese Graz-Seckau, am 23. Mai friedlich verstorben ist, nachdem er zuletzt noch gemeint hat, er blicke voll Dankbarkeit auf sein Leben zurück und sei bereit, über die letzte Brücke zu gehen. Diözesanbischof Wilhelm Krautwaschl...

  • 23.05.20

Gedanken zum Muttertag
Erst wenn man Mama ist, versteht man…

... was ein Kinderlachen auslösen kann. Das erste Lächeln, die erste Zeichnung, auf der man etwas erkennt, der erste gelungene Purzelbaum, ... Eine Mutter ist auf jeden noch so kleinen Erfolg stolz. Und voller Freude, wenn etwas zurückkommt: ein Stück Schokolade, das sie teilen, ein selbstgepflückter Blumenstrauß, ein „Ich hab dich lieb, Mama“. Gleichzeitig gibt es Situationen, in denen man Angst hat, dass ein Kind vom Klettergerüst fällt, oder hofft, dass alles gut ausgeht, weil man...

  • 06.05.20

Pfarrer Christoph Frischmann begleitet mit der „Widnkuchl" durch die Corona-Zeit
Herrgottswinkel als Altar

Mit dem Videoprojekt „Widnkuchl“ hat Christoph Frischmann eingeladen, die Herrgottswinkel in Altäre zu verwandeln und Hauskirche dort zu feiern, wo viele sich derzeit notgedrungen aufhalten: Daheim. „Am Anfang ging es mir gar nicht gut, die anscheinend gewonnene Zeit war bedrückend für mich.“ Diese Erfahrung steht am Beginn der Überlegungen von Pfarrer Christoph Frischmann, wie er in der Zeit der Coronakrise mit den Menschen in Verbindung bleiben soll. Das Feiern von Online-Gottesdiensten...

  • 29.04.20

Glaube

Luft. Aluminium-Tafel, gestaltet von Schüler/innen der 7-O-Klasse des BORG Oberndorf.

Sonnengesang
Starke Element: Bruder Wind

Franz von Assisi preist Gott mit den Elementen der Natur. Ein Stück Weltliteratur über die Wunder der Schöpfung, bald 800 Jahre alt. Jugendliche lassen den Sonnengesang lebendig werden. Sie gestalten mit der Kunstpädagogin Maria Juen Aluminium-Tafeln zu Strophen des Sonnengesangs und teilen ihre Gedanken. Teil 1 der Serie "Sonnengesang"

  • 05.06.20
Vor dem Widum von Mutters hat sich ein Teil der Weggemeinschaft für dieses Foto versammelt (v. li): Monika Huter, Ingrid Waibl und Alois Falschlunger mit Pfarrer Tomas Ostarek (2. v. li.). Ein erstes Treffen nach der Pause durch die Einschränkungen in der Corona-Krise. Für den Neustart brauche es Geduld und Zuversicht und auf jeden Fall einen langen Atem.

Weggemeinschaften:
Dem Glauben eine Sprache geben

Die Türen hat man ihr nicht eingerannt, als Ingrid Waibl die Initiative zur Gründung einer „Weggemeinschaft“ ergriffen hat. Aber die Vision lebt, und mit einem langen Atem hofft sie, weitere Menschen dafür gewinnen zu können. Wie fangen Erfolgsgeschichten an? Nicht immer mit einem sensationellen Start, sondern auch mit Enttäuschung, Rückschlägen und viel Beharrlichkeit. „Wir haben im Pfarrblatt dafür geworben, Leute direkt angesprochen,“ erinnert sich Ingrid Waibl im Tiroler Sonntag-Gespräch...

  • 14.05.20
Alfred Delp vor dem Volksgerichtshof 1945.

Vor 75 Jahren starb der Jesuit Alfred Delp: ein Prophet der Hoffnung in finsterer Zeit
Dem Leben trauen

„Lasst uns dem Leben trauen, weil Gott es mit uns lebt“. Dieser Satz aus der Weihnachtsbetrachtung von Jesuitenpater Alfred Delp (1907-1945), den er im Gefängnis 1944 niedergeschrieben hat, begleitet mich seit vielen Jahren – und gewinnt immer mehr an Bedeutung. Alfred Delp wuchs in einer gemischt-konfessionellen Familie auf und erfuhr die christliche Zerrissenheit hautnah. Als Mahnung schrieb er später: „Wenn die Kirchen der Menschheit noch einmal das Bild einer zankenden Christenheit...

  • 29.04.20
Der heilige Petrus Canisius (1521-1597) ist Patron der Diözese Innsbruck.

Predigt von Bischof Hermann zum Gedenktag des Diözesanpatrons
Mit Petrus Canisius Netze wieder auswerfen

Wir hängen viel im Netz. Wir sind vernetzt und vernetzen. Soziale Netzwerke sind die ganz selbstverständliche Form rascher Kommunikation. Das Johannesevangelium (Kap. 21) berichtet von den Netzwerkern aus Galiläa. Ihre Erfahrung sind leere und volle Netze. Ähnliches hat Petrus Canisius erlebt. Er wurde am 8. Mai 1521 in Nijmegen geboren und schloss sich 1543 der Gesellschaft Jesu an. Der besondere Netzwerker der Frohen Botschaft wurde 1964 Patron unserer Diözese. Seinen 500. Geburtstag werden...

  • 29.04.20
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Menschen & Meinungen

2 Bilder

Alois Kothgasser gibt Einblick in sein Leben
Offen und gottverbunden

„Verstehen kann man das Leben nur rückwärts, leben muss man es vorwärts." Mit diesem Gedanken spricht Søren Kierkegaard eine Wahrheit aus, die wunderbar im autobiographischen Werk „Alois Kothgasser. Mein Leben in Stationen" aufleuchtet. Acht Stationen geben Einblick in einen persönlichen Weg. Eine Buchrezension von Paul Lampl. Alois Kothgasser (83) ist gebürtiger Steirer. Das religiöse Elternhaus und das Leben im Dorf prägten seine bodenständige Frömmigkeit, weil sich im Alltag Leben und...

  • 22.04.20

Bewusst leben & Alltag

„Du bist die beste Mutti!“ – Den Satz hören viele Mütter gerne.
2 Bilder

Muttertag
Wenn loslassen so einfach wäre

Müttern sagt man nach, dass sie sich besonders schwer von ihren Kindern trennen könnten. Vielleicht steckt ja ein Funken Wahrheit dahinter. Familiencoach Ilse Lechner geht den möglichen Ursachen dafür auf den Grund. „Es stimmt schon, dass Frauen ein besonderes Verhältnis zu ihren Kindern haben. Schließlich haben sie sie neun Monate in ihrem Bauch getragen und ihre Bewegungen gespürt. Mehr Nähe geht gar nicht“, ist Ilse Lechner überzeugt. Auch wenn in der Zwischenzeit die werdenden Väter immer...

  • 07.05.20

Karin Adami organisiert die Leserreisen des Tiroler Sonntag. Im Interview spricht sie über ihre Pilgererfahrungen.
Blasenpflaster und Abenteuerlust

Nicht erst seit Hape Kerkelings Bestseller „Ich bin dann mal weg“ liegt Pilgern stark im Trend. Immer neue Pilger- und Themenwege entstehen, immer mehr Menschen machen sich bewusst zu Fuß auf den Weg. Was sie dazu bewegt, was sie suchen, hoffen und finden und was man vor einer Pilgerreise planen sollte, verrät Tiroler Sonntag-Pilgerreferentin Karin Adami. Lydia Kaltenhauser Pilgern erfreut sich steigender Beliebtheit. Ist das auch bei „Pilgern & Reisen mit dem Tiroler Sonntag“...

  • 20.01.20

Gesellschaft & Soziales

Bürgermeister Ingo Mayr und der Obmann der Vinzenzgemeinschaft Albert Schöpf (v. l.) erarbeiten einen Notfallplan für die Gemeinde Roppen.

Handfeste Hilfe der Vinzenzgemeinschaft Roppen
Hilfe mit der Feuerwehr

Die Vinzenzgemeinschaft Roppen setzt sogar die Feuerwehr ein, um Menschen in Notsituationen zu helfen. Wenn Albert Schöpf einen Notfall in Sachen Behelfsmittel für ältere Menschen lösen muss, rückt er mit dem Löschzug an: „Nicht nur in Zeiten von Corona werden in unserer Gemeinde Rollstühle, Krankenbetten, Badelift und ähnliches gebraucht. Mit Hilfe der örtlichen Freiwilligen Feuerwehr liefern wir den dringend gebrauchten Gegenstand so schnell als möglich. Gerade vor ein paar Tagen hat...

  • 25.05.20
Bischof Hermann Gletter in Videokonferenz mit den 7. Klassen des Paulinums.

Außergewöhnliche Begegnung mit dem Bischof im Paulinum: Diesmal besuchte er die SchülerInnen virtuell
Videokonferenz mit dem Bischof

Ein Bildschirm, ein Bischof, 54 SchülerInnen: Bischof Hermann Glettler hat vor kurzem die SchülerInnen der 7. Klassen des Bischöflichen Gymnasiums Paulinum zu einer Videokonferenz getroffen. Jugendseelsorger Kidane Korabza und Prof. Theresa Geiger moderierten das virtuelle Treffen. Ein Bischofsbesuch der 7. Klassen steht jedes Jahr fix auf dem Programm des Paulinums. Und es schien beinahe so, als würde dieses Jahr die Corona-Pandemie dazwischen kommen. Doch damit wollten sich...

  • 06.05.20
Catan Junior (im Bild) und Mölkky sind derzeit die Lieblingsspiele der Kinder in der Familie 
Gibbons in Schwaz. Die Eltern greifen, wenn es die Zeit zulässt, zu Rosenkönig und Splendor.
„Die Kinder freuen sich jedes Mal, wenn Freitag
ist und wir bei euch in der Spielbörse vorbeischauen können“, sagt Elisabeth Gibbons. Da war der Lieferservice der Pfarrbücherei St. Barbara in der Corona-Zeit das sprichwörtliche „Pünktchen auf dem I“: „Langweilig ist uns dadurch in den letzten Wochen nie gewesen“. Und wenn sich die Lieblingsspiele ändern, müssen wir nicht jedes Mal ein neues Spiel kaufen und haben trotzdem viel Abwechslung“, freut sich die Familie.

Lieferdienst für Spiele
Spielend durch die Corona-Zeit

Mit einem Zustellservice sind die Spielbörse der Diözese und die Bücherei der Pfarre Schwaz-St. Barbara den Menschen buchstäblich entgegen gekommen. Ein Angebot, das in der Coronakrise viele um einen Tisch versammelt hat. „Die Spiele müssen zu den Leuten“, das war Franziska Piffer von der Spielbörse schnell klar. Nachdem ein Liefersystem ausgeklügelt war, das den Hygienebestimmungen entsprach, konnte es losgehen. Die Spiele können online ausgesucht werden, Franziska Piffer liefert jeweils am...

  • 06.05.20
Im Haus Terra Landeck wohnen Kinder und Jugendliche, die es zu Hause schwierig haben. Ein großer Garten bietet viel Gelegenheit zum Spielen.

Das Haus Terra der Caritas Tirol
Wenn es zu Hause nicht geht

Oft ist es daheim schwierig für Kinder und Jugendliche. Sie können nicht oder nicht mehr bei ihren Eltern leben. Das Haus Terra der Caritas in Landeck bietet Kindern ab vier Jahren in dieser Zeit ein vorübergehendes Zuhause. Ein Bericht von Thomas Suitner Das Haus Terra in Landeck ist eine sozialpädagogische Wohngemeinschaft. Derzeit werden dort 14 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen vier und 16 Jahren begleitet. Sie sind bis Ende der Schulpflicht oder ihrer Ausbildigungszeit...

  • 29.04.20

Reisen

5 Bilder

Bischof Hermann und Jugendseelsorger Kidane Korabza begleiteten eine Gruppe der Katholischen Jugend nach Israel
41 Jugendliche im Heiligen Land

Es war eine Reise der tiefen Eindrücke: im Miteinander, auf den Spuren Jesu und in der Begegnung mit der Kultur und den Konflikten des Heiligen Landes. Bischof Hermann Glettler und Jugendseelsorger Kidane Korabza begleiteten eine Gruppe von 41 Jugendlichen aus Tirol durch das Heilige Land. Der Tiroler Sonntag hat einige Teilnehmer um ihre Eindrücke von dieser Reise gebeten: Große BegeisterungDie große Begeisterung und das Interesse der Gruppe haben mir besonders gut gefallen. Vor allem beim...

  • 18.02.20

In 3195 m Seehöhe: Tiroler Sonntag
Kapelle über dem Abgrund

Die zerklüfteten Gletschermassen des Übertalferners und etliche, bekannte Bergspitzen wie Wilder Freiger, Pfaff und Zuckerhütl vervollständigen das raue und dennoch wunderschöne Hochgebirgspanorama. Schier unglaublich waren Leistung und Idealismus jener, die diesen Bau vor 125 Jahren ermöglicht haben und die mehr als 25 Tonnen Baumaterial über 1.800 Höhenmeter von Meiern aus, am Talschluss von Ridnaun (Südtirol), mit Leibeskraft hinaufbeförderten. Ein Wunder, dass die Bauphase ohne...

  • 10.09.19

Kunst & Kultur

Die Archäologin Hermine Speier
2 Bilder

Eine jüdische deutsche Archäologin war die erste Frau im Vatikan: Gudum Sailer hat ihre Biographie verfasst
Die deutsche Jüdin im Vatikan

„Die erste Frau im Vatikan war eine Jüdin“. Als Gudrun Sailer diesen Satz hörte, ließ er sie nicht mehr los, denn er brach mit Cliches – eine Frau, eine Laiin in der Männerdomäne Vatikan und noch dazu eine Jüdin. Die österreichische Journalistin bei „Vatikan News“, die seit 2003 in Rom lebt, wollte der Sache auf den Grund gehen, nahm ein Jahr Bildungskarenz und erforschte das Leben der deutschen Jüdin Hermine Speier (1898-1989). Eva-Maria Kircher-Pree „Spini“, wie sie liebevoll von den...

  • 05.06.20
Das Kunstwerk „Atme“ stammt von der Künstlerin Karen Gleissner
8 Bilder

Kunstinstallation "Atme" in in der Innsbrucker Innenstadt
Durchatmen in der Krise

Im März 2020 legt sich eine Stille über die Landeshauptstadt, die sich wohl kaum ein Bewohner je vorstellen hätte können. Ein unsichtbarer Virus stellt Familien, Firmen, Menschen vor eine Aufgabe, die sie so noch nicht kannten. Karen Gleissner (Buchstabenarchiv Innsbruck) und Gerhard Berger (Fotograf) haben die einst lebendigen Plätze in ihrer Stille mit Buchstaben aus dem urbanen Raum fotografiert. Menschen, denen etwas auf der Seele liegt, denen bang vor der Zukunft ist, die Hoffnung haben,...

  • 14.04.20
Der Kosmos des Lebens: die Osttiroler Dichterin Claudia Wisiol ist ihm in ihren Gedichten auf der Spur.

Zum Internationalen Frauentag
Claudia Wisiol: „Heute bin ich so gerne Frau“

109 Jahre ist er nun alt, der Internationale Frauentag. 1910 hatten bei der zweiten Internationalen Sozialistischen Frauenkonferenz in Kopenhagen 100 Delegierte aus 17 Ländern das Wahlrecht der Frauen, ihre Gleichberechtigung und Emanzipation gefordert. Seit fast hundert Jahren wird er nun jährlich am 8. März weltweit gefeiert. Anlass für ein Tiroler Sonntag-Interview mit der Osttiroler Autorin Claudia Wisiol. Ein Interview von Silvia Ebner. Claudia Wisiol, 1967 in Hopfgarten im...

  • 05.03.20
Video
7 Bilder

Kirchliches Gymnasium PORG Volders bringt Kino-Hits auf die Bühne
Großes Kino im Landesjugendtheater

Im Landsjugendtheater in Innsbruck stehen derzeit Schülerinnen und Schüler des PORG Volders auf der Bühne. Das kirchliche Oberstufenrealgymnasium bringt Filmhits der vergangenen 80 Jahre auf die Bühne. Insgesamt sind bei dieser Produktion 44 SolistInnen, TänzerInnen und SängerInnen im Einsatz. Vom Zauberer von OZ bis zum König der Löwen – die Akteure lassen Erinnerungen an Songs berühmter Filme lebendig werden. Aufführungen am 6., 7., 13. und 14. März – jeweils um 19 Uhr. Infos und...

  • 03.03.20

Serien

Älterwerden kann auch heißen, dankbar in den Blick zu nehmen was Gott mir Gutes getan hat.

Welche Begegnungen begleiten mich auf meiner persönlichen Glaubensreise?
In dankbarer Erinnerung

Teil 4 der Serie "Gläubig alt werden" mit Klaus Egger Die dritte Ebene auf dem Weg des Älterwerdens (Was kann ich erst jetzt?) eröffnet nochmals ganz neue Perspektiven. So manches an bisher ungelebtem Leben kann erst jetzt richtig aufleben: den Frühling mit seinem tausendfach verschiedenen Grün ganz neu wahrnehmen und genießen; die Jahreszeiten beobachten und sich an der Natur erfreuen; Wandern und Reisen, um zu erleben, was ich mir immer schon gewünscht habe; alte Freundschaften wieder...

  • 29.01.20

Im Älterwerden kann auch eine Sehnsucht nach Zuversicht und Geborgenheit aufleuchten
Das rechte Maß finden

Teil 3 der Serie Gläubig alt werden – Spirituelle Impulse aus der Erfahrung des Glaubens. Von Klaus Egger Als das Gespräch mit dem alten Mitbruder (Folge 2) beendet war, habe ich ein Blatt Papier genommen und angefangen aufzuschreiben, was ich selbst nicht mehr kann, was ich noch kann und was ich erst jetzt kann. In kürzester Zeit hatte ich mein Blatt vollgeschrieben und war ganz erstaunt, was mir alles dazu eingefallen ist. Vor allem die Ergebnisse des dritten Schrittes haben mich...

  • 22.01.20
Einsamkeit kann zu einem Lebensbegleiter
im Alter werden. Klaus Egger: „Wenn ich bereit bin, anzunehmen, was ich jetzt nicht mehr kann, dann werden sich auch neue Türen öffnen."

Nur was wir annehmen, können wir auch verändern
Wie ein Fremder in der Welt

Teil 2 der Serie Gläubig alt werden – Spirituelle Impulse aus der Erfahrung des Glaubens. Von Klaus Egger Unser Älterwerden ist gerahmt von der Seniorengesellschaft und auch gerahmt vom Zeitalter der schrumpfenden Bedeutung von Religion und Glaube in unserem Lebensalltag. War dieser letzte Lebensabschnitt einst ganz selbstverständlich geprägt von der Hoffnung auf ein ewiges Leben, auf ein glückliches Wiedersehen mit schon verstorbenen Verwandten und Freunden, so geht es heute oft mehr um ein...

  • 20.01.20
Manches tut im Alter weh. Körperliche Beschwerden 
und seelische Not können zu schaffen machen. Aber mit dem Älterwerden kann auch die Erfahrung der Dankbarkeit einher gehen: „So öffnet sich in diesen Jahren auch der Blick für das Ganze unseres Lebens", meint Klaus Egger.

Serie: Gläubig alt werden - Teil 1
Gläubig alt werden

Selbst schon mit 85 Jahren „in die Jahre gekommen" – mit so manchen Erfahrungen, wie das Älterwerden schmeckt – mache ich mir auch immer wieder Gedanken, wie ich als Christ damit umgehen kann. Damit ist jedoch kein „Umgehen" des Älterwerdens gemeint, sondern ein neugieriges Herantasten an diesen neuen und letzten Lebensabschnitt. Eine Serie von Klaus Egger. Die Vision. Irgendwann einmal ist mir bewusst geworden, dass ich nun in den Herbst meines Lebens eingetreten bin. Manches von dem, was...

  • 08.01.20

Kirche, Feste, Feiern

Bischof Hermann Glettler bei der Predigt in der Wallfahrtskirche Götzens.
2 Bilder

Zum 80. Todestag des Seligen
Feierliches Gedenken an Otto Neururer

Der erste Pfarrbesuch nach dem Lockdown führte Bischof Hermann Glettler nach Götzens – zum Gedenken an den 80. Todestag des Seligen Otto Neururer am 30. Mai 1940. Änderungen gesetzlicher Bestimmungen haben es kurzfristig möglich gemacht, dass nahezu 100 Gläubige kamen, um ihres ehemaligen Pfarrers zu gedenken. Das Gedenken begann mit einer Kranzniederlegung vor dem Neururer-Denkmal und dem Antreten zahlreicher Traditionsverbände. Die Landtags-Abgeordneten Sophia Kircher und Mag. Markus Sint...

  • 05.06.20
Ratschen ist im Stanzertal ein Brauchtum, das in anderen Jahren viele hundert Kinder und Erwachsene zusammenführt (siehe Bild links). Der Verein „Soziale Vision Stanzertal“ mit seinem Mitglied Edmund Alber hat sich dabei große Verdienste erworben. Es gibt sogar einen eigenen Ratschenumzug, der von St. Jakob nach St. Anton führt. Heuer hingegen unterliegt das Ratschen den allgemein gültigen behördlichen Vorschriften. Erlaubt ist es z. B. im Garten, am Balkon im engsten Familienkreis oder allein vom Kirchturm oder vor der Kirche.
2 Bilder

Aufruf von „Ratschenedi“ Edmund Alber, heuer am Balkon zu ratschen
Stanzertal: Ratschen am Balkon

In diesem Jahr ist im Stanzertal durch die Corona-Pandemie vieles anders – auch in kirchlichen Belangen. Daher startete der Initiator der Ratschen-Initiative, Edmund Alber, einen Aufruf, alle „Ratschenkinder“ mögen am Karfreitag und am Karsamstag vom Balkon aus zeitgleich ihre hölzernen Instrumente schwingen. Hinter der Initiative steht die „Soziale Vision Stanzertal“, ein gemeinnütziger Verein, der Generationen verbindet und das Miteinander der dort lebenden Menschen fördert. „Das ganze...

  • 14.04.20
Der heilige Josef als Hörender: Bronzestatue von Günter Berninger.

Ein Brief des Tiroler Publizisten Josef Innerhofer an seinen Namenskollegen
Hört, hört!

Heiliger Josef, lieber Namenskollege! Beinahe neun Jahrzehnte schon hab ich die Ehre, Deinen Namen zu tragen. In meiner Jugend war ich besonders stolz darauf, da Du meiner Ansicht nach alle anderen Heiligen überragst und gleich nach Maria Deinen Platz im Himmel einnimmst. Klar, kein anderer Heiliger kann sich mit Dir messen. Dein Festtag wurde bei uns daheim besonders feierlich begangen, zumal auch mein Vater diesen Namen trug. Leider hat man Deinen einst gebotenen Feiertag in Italien – und...

  • 17.03.20

Ökumenischer Weltgebetstag in Zams
Weltbewegend

„Wir hatten alles geplant, wir waren auf alles vorbereitet. Nur nicht auf Kerzen und Gebete", meinte Horst Sindermann, Vorsitzender der DDR-Volkskammer nach dem Fall der Berliner Mauer. Von der weltbewegenden Kraft des Gebetes erzählt auch die Geschichte des Ökumenischen Weltgebetstages der Frauen. In Zams wird dieser Tag Jahr für Jahr mit viel Liebe vorbereitet und gefeiert. In Liedern und Symbolen haben sich die TeilnehmerInnen mit dem Leben und Schicksal der Frauen in Simbabwe verbunden, die...

  • 11.03.20

Sonderthemen

TIROLER sonntag mit Magazin inpuncto
Ostern zu Hause feiern

Von Gründonnerstag bis Ostersonntag Die Kirchenzeitungen haben gemeinsam mit Fachleuten für Liturgie das Magazin inpuncto trotzdem ostern gestaltet. Es bietet Anregungen und Hilfen, die Kar- und Ostertage zu Hause zu feiern. Für jeden Tag von Gründonnerstag bis Ostersonntag finden Sie einen Vorschlag, wie Sie zu Hause selbst Gottesdienste feiern können, ob für Erwachsene oder für Familien mit Kindern. Eine besondere Bedeutung hat für viele zu Ostern das Essen. Die „Speisensegnung“ ist...

  • 02.04.20

Kommentare & Blogs

Randnotiz von Gilbert Rosenkranz
Das Übel in der Fremde

Was heute Corona ist, war früher die Pest – zumindest was die öffentliche Meinung betrifft. Diese tickt in solchen Situationen nach vergleichbaren Strickmustern. Damals wie heute sucht man den Ursprung des Übels im Fremden. Christen waren an diesem grausamen Spiel jahrhundertelang an vorderster Front beteiligt. Und das, obwohl sie zur Zeit des römischen Reichs selbst unter die Räder gerieten – etwa als willkommene Sündenböcke für unerklärliche Seuchen. Wer das Übel im Fremden sucht, landet...

  • 05.06.20

Schlusspunkt von Józef Niewiadomski
Die "Blume der Ehrlichkeit"

Der junge Thronfolger schaute unsicher in die Zukunft. Unerwartet war sein Vater gestorben, nun musste er die Geschicke des Landes lenken. Sein erfahrener Erzieher hatte ihm geraten, eine ehrliche und kluge Frau zu heiraten, die ihm zur Seite stehen sollte. Und er gab ihm auch einen Tipp, wie er diese Frau finden könne. Viele Kandidatinnen meldeten sich. Ihnen allen wurde ein Same überreicht, mit der Bitte, in den nächsten sechs Monaten daraus eine wunderschöne Pflanze zu ziehen. Eine arme,...

  • 05.06.20

Schlusspunkt von Józef Niewiadomski
Ottos offener Himmel

„Du armes kleines Pfarrerle, diese Hölle wirst du nicht aushalten“, dachte sich einer der in Dachau inhaftierten Priester beim Anblick des Neuankömmlings. Otto Neururers Durchmarsch durch die Hölle der Konzentrationslager Dachau und Buchenwald stellt ein einzigartiges Zeugnis für die Kraft des Guten dar. Mit Brutalität sondergleichen konfrontiert, fragte er immer wieder auf eine fast kindlich anmutende Art: „Ja, können die Menschen so schlecht sein?“ Einer seiner Mitbrüder staunte bloß über...

  • 28.05.20

Randnotiz von Gilbert Rosenkranz
Botschaft in der Asche

Unsere Blicke waren wie versteinert. Vor uns lag eine verschweißte Büchse. In der Sakristei der Pfarrkirche Götzens waren wir zusammengekommen, um die Urne von Pfarrer Otto Neururer zu öffnen. Verbranntes und Verkohltes – was war noch übrig? Tief prägte sich in mir der Blick ein auf die angesengten Überreste eines Rosenkranzes. Als wäre es ein letzter Hinweis: „Wenn ihr wissen wollt, woran ich mich in finsteren Stunden festgehalten habe, dann war es diese Gebetsschnur…“ Eine verschlüsselte...

  • 28.05.20

Glaube & Spiritualität

Bischof Hermann Glettler bei seiner Predigt in der Wallfahrtskirche Götzens.
2 Bilder

Bischof Hermann Glettler zum 80. Todestag des seligen Pfarrers Otto Neururer
Mutige machen Mut

Predigt von Bischof Hermann Glettler zum 80. Todestag des seligen Pfarrers Otto Neururer, 30. Mai 2020 in Götzens, Lesung: Apg 28,16-31, Evangelium: Joh 21,20-25 „Otto Neururer wurde am 25. März 1882 in Piller geboren. Nach seiner Priesterweihe im Jahre 1907 wirkte er an verschiedenen Tiroler Orten als Kooperator, durch 14 Jahre als Benefiziat an der Propsteikirche St. Jakob in Innsbruck. Im Jahre 1932 wurde er zum Pfarrer hier in Götzens bestellt. Am 15. Dezember 1938 wurde Otto Neururer...

  • 05.06.20

Hirtenwort
Für eine geistvoll erneuerte Normalität

Wortlaut des Hirtenwortes der österreichischen Bischöfe zum Pfingstfest 2020: Pfingsten ist das Fest des Heiligen Geistes, der zu jeder Zeit Neues schaffen kann. Die verängstigten Jünger wurden durch diesen Geist ermutigt, ihre Isolation zu verlassen. Freimütig haben sie zur Volksmenge über Gottes Wirken gesprochen. Dieses pfingstliche Ereignis sowie den fünften Jahrestag des Erscheinens der Umweltenzyklika „Laudato si“ von Papst Franziskus nehmen wir zum Anlass für ein Hirtenwort, das sich...

  • 02.06.20
Das Rosenkranz-Gebet ist für Bischof Reinhold Stecher ein Weg ins Gottvertrauen.

Reinhold Stechers Erfahrungen mit dem Rosenkranz-Gebet
Ein Weg ins Gottvertrauen

Drei Mal habe er das Rosenkranz-Gebet in seinem Leben entdeckt, meinte Bischof Reinhold Stecher einmal bei einem Vortrag. Das erste Mal mit 18 Jahren in der Einzelhaft, das zweite Mal in den unzähligen Nächten im Schützengraben. Ein drittes Mal als Bischof. Anlass, von seinen Gebetserfahrungen zu erzählen, war die Eröffnung einer „Rosenkranz-Ausstellung“ im Gemeindemuseum Absam. Dabei erinnerte er an die tiefen Wurzeln und den großen Schatz des wiederholenden Gebets. „Die Weltreligionen...

  • 28.05.20
Gemeinsam Muttertag feiern - mit Hauskirche

Den 5. Sonntag in der Osterzeit und den Muttertag feiern (10.05.2020)
Dem Herzen folgen

Eröffnung Kreuzzeichen LeiterIn (L): Euer Herz lasse sich nicht verwirren! Diese Aufforderung, verbunden mit der Einladung, Gott zu vertrauen, steht heute im Vordergrund. Jesus Christus wird bezeugt als der Weg, die Wahrheit und das Leben.Als Zeichen, dass Jesus bei uns ist, zünden wir die Osterkerze an und bringen unser Leben vor Gott: Freude und Zuversicht, Kummer, Sorgen und alles was wir einander schuldig geblieben sind. Alle (A): Herr, erbarme dich! Christus, erbarme dich! Herr,...

  • 06.05.20

Pfarrleben

Barbara Schuster ist begeisternde Jugendleiterin im Außerfern. Wie es ihr gelingt, Jugendliche anzusprechen, verrät sie im Interview mit dem Tiroler Sonntag.

Breitenwang: Wie Dekanatsjugendleiterin Barbara Schuster die Verbindung mit Jugendlichen pflegt
„Ich mag die jungen Leut‘ einfach“

„Ich hab ein halbes Jahr die Ausschreibung im Schaukasten gesehen und bin immer daran vorübergegangen. Auf einmal hat sie mich angesprochen“, erzählt Barbara Schuster im Tiroler Sonntag-Interview. Bin ich repräsentativ genug für die Kirche? Diese Frage bewegte Barbara Schuster (35) lange, bevor sie den Schritt wagte, sich für die Stelle einer Dekanatsjugendleiterin in Breitenwang zu bewerben. Traditionell christlich aufgewachsen, wurde für sie in Vils die Katholische Jungschar prägend. Schön...

  • 05.06.20
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