Ein Blick hinter die Kulissen von „Pilgern und Reisen mit dem Tiroler Sonntag“.
Fernweh und Wanderlust

Gemeinsam planen Pilgerreferentin Karin Adami, Reiseleiterin Irene Huber-Leitner und Wanderführer Toni Pittl (von rechts) die anstehenden Wandertage in Südtirol.
  • Gemeinsam planen Pilgerreferentin Karin Adami, Reiseleiterin Irene Huber-Leitner und Wanderführer Toni Pittl (von rechts) die anstehenden Wandertage in Südtirol.
  • Foto: Kaltenhauser
  • hochgeladen von Lydia Kaltenhauser

Nach Ausgangsbeschränkungen und Grenzschließungen wegen der Corona-Pandemie kehrt langsam die Reise- und Unternehmungslust zurück. Für „Pilgern und Reisen mit dem Tiroler Sonntag“ sind Karin Adami, Irene Huber-Leitner und Toni Pittl schon fleißig an der Planung der Saison 2022.

Das vergangene Jahr war alles andere als einfach. „Der Totalausfall während des Lockdowns, die ständige Planungsunsicherheit und die Absagen in der Zeit danach waren schon sehr zermürbend“, so Pilgerreferentin Karin Adami. Doch umso schöner ist es jetzt, wieder erste Reisen und Tagesfahrten durchführen zu können und – allen Unsicherheiten zum Trotz – schon die Planung für 2022 in Angriff zu nehmen. Dabei hat sie tatkräftige Unterstützung: Reiseleiterin Irene Huber-Leitner und Wanderführer Toni Pittl, beide seit kurzem in Pension und voller Tatendrang, machen das Team komplett.

Spontan nach Marokko. „Ich liebe Reisen und bin ein kommunikativer Typ. Ich kann genau das verbinden, was mir Freude macht“, beschreibt Huber-Leitner ihr Ehrenamt beim Tiroler Sonntag. Akribisch bereitet sie sich auf ihre Reisen vor, hat stets eine ganze Mappe mit Hintergrundinformationen bei sich. Sie ist aber nicht nur bestens vorbereitet, sondern auch spontan: So begleitete sie vergangenen Sommer eine Gruppe nach Marokko, als die eigentliche Reiseleitung ausfiel – drei Tage zuvor wurde sie gefragt. „Das war eine tolle Reise!“, schwärmt sie. „Ich fahre so gern mit dem Tiroler Sonntag mit, es ist familiär und immer eine nette Gruppe. Eine große Bereicherung!“

Vom Segen des Wanderns. Toni Pittl ist von Jugend auf begeisterter Bergsteiger. Diese Leidenschaft jetzt in der Penison als Wanderführer mit Gleichgesinnten teilen zu können, ist für ihn ein großes Geschenk, ebenso die spirituelle Dimension des Wanderns: „Über Gott wird oft sehr viel geredet. Die Natur ist ein Gottesgeschenk. Hier erlebe ich Gott viel intensiver als sonst irgendwo“, erläutert er seine Erfahrungen. Auf diese Weise ergäben sich immer auch tiefe Gespräche mit den Teilnehmer/innen, bei denen Vieles zur Sprache komme. Doch auch das stille gemeinsame Gehen sei wichtig. Durch seine Tätigkeit sei er auch selbst erst auf das Pilgern gekommen.

Höhenmeter und Jahreszahlen. Das Trio plant die Reisen gemeinsam: sie wählen aus gesammelten Vorschlägen aus, erarbeiten ein Programm und überprüfen es vor Ort. Toni Pittl ist dabei der Kartenspezialist, bei Karin Adami läuft alles Organisatorische zusammen und Irene Huber-Leitner recherchiert Historisches. Ein Team, das sich perfekt ergänzt, bereit für neue Reiseabenteuer.

Aktuelles Reiseprogramm:
- Wandern im Pustertal: Natur und Kultur erleben mit Karin Adami, Irene Huber-Leitner und Toni Pittl, vom 27. bis 30. September.

- Altötting: Besuch des wichtigsten Wallfahrtsorts Süddeutschlands, mit Pfarrer Bernhard Kopp. Vom 9. bis 10. Oktober.

- Die Kathedrale von Chartres und das Labyrinth des Lebens: Seminarreise mit Gernot Candolini, vom 24. bis 31. Oktober.

Weitere Informationen unter www.tirolersonntag.dibk.at/Reisen-Termine, Tel. 0512/2230-2228 oder pilgerfahrten@dibk.at.

Autor:

Lydia Kaltenhauser aus Tirol | TIROLER Sonntag

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