Tirol | TIROLER Sonntag - Glaube

Beiträge zur Rubrik Glaube

Nicole Öttl unterrichtet Religion an der MS in St. Anton.

Religionslehrerin Nicole Öttl
Jede Stunde beginnt mit einem Ritual

Der Religionsunterricht lehrt und vermittelt in erster Linie Religiöses. Es geht aber um weitaus mehr. Das Unterrichtsfach stellt eine Unterbrechung zum Schulalltag dar. Mit wenig Notendruck lässt sich hier diskutieren, reflektieren oder hinterfragen, darüber hinaus gibt das Fach viel Gestaltungsfreiraum. Nicole Öttl ist Pädagogin an der Mittelschule St. Anton am Arlberg, seit sieben Jahren unterrichtet sie auch Religion. Mit dem Tiroler Sonntag spricht sie über ihre Eindrücke und...

  • 24.09.20
Das schwebende Kreuz in der Pfarrkirche Petrus Canisius in Innsbruck.

Das "schwebende" Kreuz in der Kirche
Wie eine klaffende Wunde

Das kirchliche Fest „Kreuzerhöhung", das wir am 14. September eben gefeiert haben, soll hier nochmals Gelegenheit geben, den theologischen Gehalt dieses Festes im Blick auf ein sehr bemerkenswertes, in der Pfarrkirche Petrus Canisius dauerhaft installiertes Kunstwerk zu bedenken. Zunächst erinnert das Fest an die legendarische Auffindung des heiligen Kreuzes durch Helena, die Mutter Konstantins. Es erinnert weiter an die Rückgewinnung des Kreuzes aus der Hand der Perser durch den...

  • 24.09.20
Louis Raphael I. Sako (72) ist Oberhaupt der chaldäisch-katholischen Kirche. Er studierte Theologie und Islamwissenschaften und spricht 12 Sprachen – auch Deutsch. Sein Einsatz für Frieden und Versöhnung wurde mehrfach international ausgezeichnet.

Patriarch Louis Sako über den Islam und seine Hoffnungen auf einen säkularen Staat
Wie leben Christen im Irak?

Worin besteht die Aufgabe der Christen beim Aufbau des Staates im Irak? Darüber spricht Kardinal Louis Raphael I. Sako im Interview mit Jean-Baptiste Ghins für die französische Zeitung „La Croix“ . Wie leben Christen heutzutage im Irak, wo immer noch Unsicherheit herrscht ? Kardinal Louis R. Sako: Christen fühlen sich im Irak nicht sicher. Islamistische Terroristen (IS) haben Kirchen und christliche Symbole zerstört, Christen wurden verjagt und beraubt. Die Wunden sind sehr tief. Obwohl...

  • 17.09.20

Ein Ausnahme für Österreich

Ich glaube an den einen Gott, den Vater, den Allmächtigen, der alles geschaffen hat, Himmel und Erde, die sichtbare und die unsichtbare Welt. Der Glaube soll Ausdruck im Leben finden. Im Gottesdienst geschieht das in besonderer, nämlich ritueller Kommunikation, also in wiederholbaren Handlungen und Sprechakten, zu denen auch die Glaubensbekenntnisse zählen. Nicht spontan, sondern vorgegeben, liegt ihr Wert in der beständigen Einladung zur Identifikation. Meist knappe, teils liturgische...

  • 09.09.20

Neue Gebetsinitiative
Ein Netz des Gebets für kranke Menschen

Am 16. September startet in der Pfarrkirche Mariahilf in Innsbruck eine einzigartige Gebetsinitiative: An drei Mittwoch-Abenden im Monat wird dort für Kranke, ihre Angehörigen und Pfleger gebetet. Das Gebet beginnt um 18.30 Uhr und dauert rund 30 Minuten. Es soll in Form einer Andacht mit Schrifttext, Impuls, Gebet und Fürbitte gestaltet werden. Mit dem Gebet wollen die Initiatoren die Situation der Kranken, ihrer Angehörigen und Pflegenden vor Gott bringen und auch zum Auftanken einladen....

  • 02.09.20
Sr. Klara Anne wurde als Tertiarschwester eingekleidet und nimmt die Ordensregel entgegen.

Hall: Einkleidung von Sr. Klara Anne
Freude bei den Tertiarschwestern

Grund zu Freude und Hoffnung gibt es bei den Tertiarschwestern. Anne Rudisch, Kindergartenpädagogin aus Innsbruck, entschloss sich für ein Leben in der Gemeinschaft und erhielt an diesem Tag das Ordenskleid. Die Übergabe des Ordenskleides fand bei einer feierlichen Vesper statt. Provinzoberin Sr. Gertrud Schernthanner überreichte Anne Rudisch das Ordenskleid, den weißen Schleier und nach der Einkleidung Rosenkranz, Hl. Schrift und Lebensordnung. Anne entschied sich für den Namen Klara und heißt...

  • 14.08.20
P. Bernhard Bürgler (Mitte) mit P. Hans Brandl (li.) und P. Albert Holzknecht.

Ignatiusfest Innsbruck
Zwei Gelübde und ein neuer Auftrag

Beim Ignatiusfest der Jesuiten in Innsbruck haben zwei Jesuiten ihre letzten Gelübde abgelegt: P. Albert Holzknecht stammt aus Südtirol und leitet derzeit das Exerzitienhaus Hoheneichen in Dresden. P. Hans Brandl stammt aus Brixlegg und ist derzeit Schulseelsorger und Religionslehrer am Kollegium Kalksburg in Wien. Den Festgottesdienst in der Innsbrucker Jesuitenkirchezelebrierte der österreichische Jesuitenprovinzial P. Bernhard Bürgler. Auf ihn wartet ab April 2021 eine neue Aufgabe....

  • 06.08.20
Neues Medaillon und neue Homepage: Initiatoren und Partner des Pilgerweges quo vadis freuen sich.

Quo Vadis
26. September: Pilgern nach Maria Waldrast

Die quo vadis-Pilgerwanderung von Innsbruck nach Maria Waldrast findet heuer am 26. September statt.Es ist ein Zeichen der Aufmerksamkeit und Verbundenheit: für jede Pilgerwanderung wird ein eigenes Medaillon kreiert, das am Tag der Pilgerwanderung als „Eintrittskarte" für die beiden Labestationen in Mutters und Mieders dient. Ideengeber für diese 21 Kilometer lange Wanderung ist Bischof Reinhold Stecher, der den Weg immer wieder ging – mit einem Rucksack persönlicher Anliegen. Eine neue...

  • 29.07.20
Gründete die erste kostenlose Schule für Mädchen in Tirol: Maria Hueber (1653-1705).

Tertiarschwester Maria Hueber
Eine Pionierin der Frauenbildung in Tirol

Geboren wurde Maria Hueber 1653 in Brixen und wuchs in sehr ärmlichen Verhältnissen auf. Der Vater war früh im Krieg gefallen, die Mutter musste als Näherin die Familie ernähren. Die bemerkenswerte Geschichte einer Frau, die die Bildunglandschaft Tirols nachhaltig veränderte. Ein Bericht von Andreas Raffeiner Bemerkenswert ist, dass Maria von ihrer Mutter das Lesen und Rechnen lernte, wodurch sie sich, begabt wie sie war, selbst das Schreiben beibringen konnte. Als Maria alt genug war,...

  • 29.07.20
Vikar Michael Stieber, Diakon Karl Gatt, Bischof Glettler und Pfarrer P. Bernhard Speringer (v.li.) mit den Ministrantinnen 
und Ministranten.  zöhrer

Glettler feiert Sommerpatrozinium in Ischgl
Einander stützen und ermutigen

Zum Fest Mariae Heimsuchung feierte Bischof Hermann Glettler am 2. Juli in der Pfarrkirche in Ischgl gemeinsam mit Pfarrer P. Bernhard Speringer und Vikar Michael Stieber einen Festgottesdienst. In seiner Predigt unterstrich Bischof Glettler die Bedeutung einer respektvollen und freudigen Begegnung für alle menschlichen Beziehungen. „Begegnung und Beziehung machen unser Leben aus", so Hermann Glettler. Immer wieder sei es „Gottes nicht-lärmende, zärtliche Gegenwart, die uns überrascht und im...

  • 08.07.20
Luft. Aluminium-Tafel, gestaltet von Schüler/innen der 7-O-Klasse des BORG Oberndorf.

Sonnengesang
Starkes Element: Bruder Wind

Franz von Assisi preist Gott mit den Elementen der Natur. Ein Stück Weltliteratur über die Wunder der Schöpfung, bald 800 Jahre alt. Jugendliche lassen den Sonnengesang lebendig werden. Sie gestalten mit der Kunstpädagogin Maria Juen Aluminium-Tafeln zu Strophen des Sonnengesangs und teilen ihre Gedanken. Teil 1 der Serie "Sonnengesang"

  • 05.06.20
Vor dem Widum von Mutters hat sich ein Teil der Weggemeinschaft für dieses Foto versammelt (v. li): Monika Huter, Ingrid Waibl und Alois Falschlunger mit Pfarrer Tomas Ostarek (2. v. li.). Ein erstes Treffen nach der Pause durch die Einschränkungen in der Corona-Krise. Für den Neustart brauche es Geduld und Zuversicht und auf jeden Fall einen langen Atem.

Weggemeinschaften:
Dem Glauben eine Sprache geben

Die Türen hat man ihr nicht eingerannt, als Ingrid Waibl die Initiative zur Gründung einer „Weggemeinschaft“ ergriffen hat. Aber die Vision lebt, und mit einem langen Atem hofft sie, weitere Menschen dafür gewinnen zu können. Wie fangen Erfolgsgeschichten an? Nicht immer mit einem sensationellen Start, sondern auch mit Enttäuschung, Rückschlägen und viel Beharrlichkeit. „Wir haben im Pfarrblatt dafür geworben, Leute direkt angesprochen,“ erinnert sich Ingrid Waibl im Tiroler Sonntag-Gespräch...

  • 14.05.20
Alfred Delp vor dem Volksgerichtshof 1945.

Vor 75 Jahren starb Alfred Delp: ein Prophet der Hoffnung in finsterer Zeit
Dem Leben trauen

„Lasst uns dem Leben trauen, weil Gott es mit uns lebt“. Dieser Satz aus der Weihnachtsbetrachtung von Jesuitenpater Alfred Delp (1907-1945), den er im Gefängnis 1944 niedergeschrieben hat, begleitet mich seit vielen Jahren – und gewinnt immer mehr an Bedeutung. Alfred Delp wuchs in einer gemischt-konfessionellen Familie auf und erfuhr die christliche Zerrissenheit hautnah. Als Mahnung schrieb er später: „Wenn die Kirchen der Menschheit noch einmal das Bild einer zankenden Christenheit...

  • 29.04.20
Der heilige Petrus Canisius (1521-1597) ist Patron der Diözese Innsbruck.

Predigt von Bischof Hermann zum Gedenktag des Diözesanpatrons
Mit Petrus Canisius Netze wieder auswerfen

Wir hängen viel im Netz. Wir sind vernetzt und vernetzen. Soziale Netzwerke sind die ganz selbstverständliche Form rascher Kommunikation. Das Johannesevangelium (Kap. 21) berichtet von den Netzwerkern aus Galiläa. Ihre Erfahrung sind leere und volle Netze. Ähnliches hat Petrus Canisius erlebt. Er wurde am 8. Mai 1521 in Nijmegen geboren und schloss sich 1543 der Gesellschaft Jesu an. Der besondere Netzwerker der Frohen Botschaft wurde 1964 Patron unserer Diözese. Seinen 500. Geburtstag werden...

  • 29.04.20
Sackgassen im Leben zu erkennen: auch dazu verhilft die Einsicht. Umkehrmöglichkeit gibt es immer.
2 Bilder

Die Gabe der Einsicht kann vor Fehlern schützen
Mit dem Kopf durch die Wand

Jetzt trainiert sie schon wieder total versessen für den Marathon. Dabei sollte sie doch genau wissen, dass ihr Knie da nicht mitmacht! Warum begreifen manche einfach nie, wo ihre Grenzen sind? Setzen Sie sich auch manchmal etwas in den Kopf und tun alles, um es zu erreichen: den perfekten Garten, die tolle Bikini-Figur, und selbstverständlich muss die Tochter aufs Gymnasium! Man rackert sich ab und setzt sich und andere unter Druck. Auf Biegen und Brechen versucht man, das Gewünschte...

  • 27.04.20
Henri Nouwen (1932-1996)
2 Bilder

Das berühmte Gleichnis vom verlorenen Sohn in einer neuen Lesart
Die verlorenen Söhne

Einer der großen geistlichen Schriftsteller der vergangenen Jahrzehnte, Henry Nouwen, hat dem Thema Barmherzigkeit ein beeindruckendes Buch gewidmet: „Nimm sein Bild in dein Herz“.  Es ist eine Zufallsbekanntschaft. Henri J. M. Nouwen steht vor einer Bürotür. Da fällt sein Blick auf einen Poster. Der gefeierte Professor einer Elite-Universität sieht das Bild des berühmten niederländischen Malers Rembrandt, „die Rückkehr des verlorenen Sohnes“. Eine Begegnung, die sein Leben verändern sollte....

  • 21.04.20
Sr. Notburga Maringele
2 Bilder

Kraft fürs Leben
Was mich trägt...

Was trägt mich in schwerer Zeit? Was gibt mir Kraft und Zuversicht? Worauf gründet sich meine Hoffnung? Der Tiroler Sonntag hat bei Sr. Notburga Maringele vom Orden der Tertiarschwestern und Benedikt Zecha, Geschäftsführer vom Verein Emmaus, nachgefragt. Beten heißt den Horizont öffnen: Sr. Notburga Maringele, Tertiarschwester in Hall Glaubende leben nicht unter einer Käseglocke. Sie sind dem Leben ausgesetzt, wie andere auch. Aber die Pers­pektive ist anders: die Welt, die Katastrophen,...

  • 21.04.20
Kinderkreuzweg in Kappl: So sieht Leon Walser (10) die Grabstätte Jesu.

Wie Pfarrer Gerhard Haas die Leidensgeschichte Jesu erzählt
Kappl: Viel Kreatives bei Kinderkreuzweg

In Kappl fand vor der Corona-Krise in der Fastenzeit jeden Freitag ein Kinderkreuzweg statt. Besonders die Erstkommunionkinder waren dazu wie jedes Jahr eingeladen.Pfarrer Gerhard Haas gestaltet den Kreuzweg sehr kindgerecht. Er verwendet dazu „Kamishibai“, ein Erzähltheater mit Bildern. Dieses Theater ist ein Kasten aus hellem Holz mit zwei Flügeltüren, die sich langsam öffnen. Auf diese Weise entsteht ein kleines Theater im Raum. Auf der schwarz gerahmten Bühne erscheinen Bilder und...

  • 01.04.20
Es war eine eindringliche Szenerie am vergangenen Freitag: 
Papst Franziskus, fast ganz allein am Petersplatz, strömender Regen, im Hintergrund immer wieder Sirenen von Rettungsfahrzeugen. Millionen Menschen waren über die Medien im Gebet verbunden. Eine beispiellose Geste des Papstes in Zeiten der Corona-Krise.

Wortlaut: Papstpredigt beim Gebet in der Pandemie
"Mit Gott geht das Leben nie zugrunde"

Hier können Sie die Predigt, die Papst Franziskus am Freitag, dem 27. März beim "Gebet in der Pandemie" auf dem Petersplatz gehalten hat, und aus der wir Auszüge im "Tiroler Sonntag" gedruckt haben, in vollem Wortlaut lesen:  »Am Abend dieses Tages« (Mk 4.35). So beginnt das eben gehörte Evangelium. Seit Wochen scheint es, als sei es Abend geworden. Tiefe Finsternis hat sich auf unsere Plätze, Straßen und Städte gelegt; sie hat sich unseres Lebens bemächtigt und alles mit einer...

  • 01.04.20
Helfen, wenn Versöhnung ansteht (v.l.): Sr. Irma Maria Kuenzer, 
P. Christian Marte, Gerlinde Busse, Bischof Hermann Glettler, Katia Fabbri, Gebhard Ringler im „Brunnen“ (dez).

Ein gutes Gespräch steht oft am Anfang
Versöhnung: Wie geht das?

Mehr Frieden, mehr Freude: Wer wünscht sich das nicht? Mit einer Reihe von Angeboten hilft die Kirche, dass Menschen wieder mehr Geschmack am Leben finden. „Es war so schön. Darf ich noch einmal beichten gehen?“, fragt das Mädchen nach der Erstbeichte. Sr. Irma Maria Kuenzer war viele Jahre in der Kinder- und Jugendarbeit tätig. Ihre Erfahrungen bei der Hinführung zur Erstkommunion erzählt sie im Tiroler Sonntag-Interview: „Einmal kam ein Bub, der sagte: ‚Meine Eltern fragen mich immer nur...

  • 22.03.20
Gnadenbild Maria Hilf von Lucas Cranach d.Ä., nach 1537, 
Dom St. Jakob zu Innsbruck.

Die Bischöfe von Innsbruck und Bozen-Brixen laden ein zum Angelusgebet
Miteinander im Gebet verbunden

Die Bischöfe Hermann Glettler (Innsbruck) und Ivo Muser (Bozen-Brixen) laden dazu ein, in der Zeit der Coronakrise jeden Tag um 12 Uhr das Angelusgebet zu beten. In einem Aufruf, der am 19. März allen Ausgaben des Tiroler Sonntag beiligt, schreiben sie:Das ANGELUS-Geläut der Kirchenglocken ist eine Einladung zum Gebet. In der aktuellen Krise greifen wir diese Tradition auf und beten täglich um 12 Uhr den ENGEL DES HERRN. Ganz Tirol macht bei dieser Gebetsgemeinschaft mit. Wir beten für die am...

  • 18.03.20
Gnadenbild Maria Hilf von Lucas Cranach d.Ä., nach 1537, 
Dom St. Jakob zu Innsbruck.

Eine Einladung zum Mitbeten: Gebet von Bischof Hermann Glettler (Innsbruck)
Gebet in der Coronakrise

Herr, Du Gott des Lebens, betroffen von der Corona-Epidemie kommen wir zu Dir. Wir beten für alle, deren Alltag jetzt massiv belastet ist und bitten um Heilung für alle Erkrankten. Sei den Leidenden nahe, besonders den Sterbenden. Tröste jene, die jetzt trauern, weil sie Tote zu beklagen haben. Schenke den Ärzten und Forschern Weisheit und Energie,und allen Pflegenden Kraft in ihrer extremen Belastung. Gib den politisch Verantwortlichen Klarheit für richtige Entscheidungen. Dankbar...

  • 18.03.20

Der Südtiroler Priester und Publizist Josef Innerhofer schreibt einen Brief an den hl. Josef
Hört, hört!

Heiliger Josef, lieber Namenskollege! Beinahe neun Jahrzehnte schon hab ich die Ehre, Deinen Namen zu tragen. In meiner Jugend war ich besonders stolz darauf, da Du meiner Ansicht nach alle anderen Heiligen überragst und gleich nach Maria Deinen Platz im Himmel einnimmst. Klar, kein anderer Heiliger kann sich mit Dir messen. Dein Festtag wurde bei uns daheim besonders feierlich begangen, zumal auch mein Vater diesen Namen trug. Leider hat man Deinen einst gebotenen Feiertag in Italien – und...

  • 18.03.20
4 Bilder

Großer Jugendgottesdienst im Dekanat Hall
Eingetaucht ins Licht

Mehrere Monate plante im Dekanat Hall ein großes Team einen Gottesdienst zum Beginn der Fastenzeit – speziell für Jugendliche. Was aber heißen Buße, Umkehr, Versuchung für Jugendliche? Das Evangelium erzählt, dass auch Jesus vom Teufel zur Versuchung verführt wurde. Jugendliche aus Absam inszenierten, wie Versuchung im Leben heute geschieht. Um die Wirkung der Darstellung zu erhöhen, wurde die Pfarrkirche St. Nikolaus in Licht getaucht. Bischof Hermann Glettler appellierte an die...

  • 11.03.20
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