Fastenzeit

Beiträge zum Thema Fastenzeit

Gesellschaft & Soziales
Anna (li.) und Lisa aus der Klasse 4d mit einigen der Briefe, die im Rahmen des Fastenprojektes geschrieben wurden.
3 Bilder

Vorzeigeprojekt von Schülern
Briefe gegen die Einsamkeit

Rund 1.000 Briefe an Unbekannte haben die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Adolf-Pichler-Platz in Innsbruck in der Fastenzeit geschrieben. Empfänger sind einsame Menschen in Alten- und Pflegeheimen, in der Klinik und in Pfarrgemeinden. „Hallo, du kennst mich nicht, aber…“ – Unter diesem Motto steht heuer das traditionelle Fastenprojekt am Gymnasium Adolf- Pichler-Platz in Innsbruck. Wurden bisher stets Spendenprojekte durchgeführt, so gibt es heuer einen sozialen Schwerpunkt. Denn das...

  • 24.03.21
Pfarrleben
Silvia Auer hat würziges Kräutersalz hergestellt und lockt damit in die Kirche.

Salz lockt in die Kirche
Fasten in Oetzerau

In der Filialkirche von Oetzerau wurden schön gestaltete Gläser mit Kräutersalz angeboten. Enthalten sind darin Petersilie, Dill, Majoran, Estragon und Maggikraut. Via WhatsApp haben die Initiatoren zum Besuch des Gotteshauses eingeladen. Alle 35 Gläser sind bereits von der Kirche in die diversen Küchenregale übersiedelt. Der Reinerlös der Spenden kommt dem Familienfasttag zugute.

  • 25.02.21
Bewusst leben & Alltag
Bauernmärkte bieten Anna Maria Jamnig, was ihr beim Kochen wichtig ist: Frische Lebensmittel aus der Region, direkt vom Erzeuger, mit vielen Vitamin- und Mineralstoffen.

Ernährungsberaterin Anna Maria Jamnig
Ausgewogenheit ist wichtiger als Verzicht

Anna Maria Jamnig berät andere Menschen in Ernährungsfragen. In der Fastenzeit sieht sie nicht nur eine Einladung zum Verzicht, sondern vor allem auch für Veränderung. Im Leben genauso wie bei der Ernährung. Im Interview mit dem Tiroler Sonntag verrät sie, worauf wir alle beim Essen achten können. Die Fragen stellte Walter Hölbling In der Fastenzeit wird die Frage der Ernährung für viele Menschen zum Thema. Wie wichtig ist das Essen für uns? Anna Maria Jamnig: Ernährung spielt eine sehr große...

  • 24.02.21
Glaube
Maria Eder ist gern in der Natur unterwegs und findet dort zu sich selbst und zu Gott.

Exerzitien im Alltag im Jahr 2021
"Das geht auf wie Hefeteig"

Maria Eder wird in der kommenden Fastenzeit gemeinsam mit ihrer Freundin Birgit Bonapace eine Exerzitiengruppe leiten. Dem Tiroler Sonntag erzählte sie, was ihr besonders am Herzen liegt und wie sie selbst von den Exerzitien profitiert. Die Vielfalt ist es, die Maria Eder in den Bann der Exerzitien zieht. Der große Reichtum an Ritualen und Gebetsformen und die unzähligen feinen Fäden, die sich von den Exerzitien ins alltägliche Leben spannen. „Alles, was ich tue und was ich bin, was ich sehe...

  • 29.10.20
Glaube
P. Georg Fischer ist Professor am Institut für Bibelwissenschaften und Historische Theologie der Universität Innsbruck. Im Tiroler Sonntag-Interview meint er: „Ich wünsche den Menschen mehr Ruhe und einen weiten Horizont."

Im Interview: Jesuitenpater Georg Fischer über den Mehrwert der Umkehr und die großen Nöte unserer Zeit.
Umkehr, Versöhnung, neue Kraft schöpfen

Mit der Fastenzeit verbinden viele die Zeit körperlicher Entschlackung. Wie kann man diese Wochen bis Ostern zum seelischen Entschlacken nutzen? P. Georg Fischer: Aus einer ganzheitlichen Sicht sind Körper und Seele miteinander verbunden. Entschlackung ist nur notwendig, wenn man nicht gesund gelebt hat. Das gilt im körperlichen wie auch im seelischen Sinne. Das Wort „Schlacken“ klingt negativ. Zur Reinigung davon braucht es Kraft. Beten, aber auch Lesen in der Bibel kann sie geben. In ihr ist...

  • 03.03.20
Glaube
rene Weinold (54), ist Fachreferentin der Diözese Innsbruck für Spiritualität, Exerzitien im Alltag und geistliche Begleitung. Sie studierte Theologie und Mathematik in Graz. 2019 hat sie zusätzlich ein Masterstudium in Fribourg (Schweiz) in „Ignatianischen Exerzitien und geistlicher Begleitung“ abgeschlossen. Sie ist verheiratet und hat drei erwachsene Kinder.

Mit der Fastenzeit starten in vielen Pfarren wieder Exerzitien im Alltag. Irene Weinold erklärt, warum es sich lohnt, sich darauf einzulassen und gibt Tipps zum Durchhalten
Gestärkt den eigenen Weg gehen

Was sind Exerzitien im Alltag und wie unterscheiden sie sich von anderen Exerzitienformen? Irene Weinold: Die TeilnehmerInnen bleiben mitten in ihrem Alltag und gewohnten Lebensumfeld. Man nimmt sich jeden Tag eine halbe Stunde Zeit für Reflexion und Gebet, das Begleitheft gibt Anregungen dazu. Einmal wöchentlich gibt es ein Gruppentreffen zum Austausch und mit Hinweisen der Begleitperson fürs Weitergehen. Was „bringen“ Exerzitien im Alltag? Weinold: Sie nehmen Tempo aus dem Alltag und helfen,...

  • 12.02.20
Glaube

Univ.-Prof. P. Georg Fischer: Wer Menschen begleitet, braucht selbst einen festen Halt.
Von den Mühen des Anfangs und der Freude am Ziel

Ein Kenner der Bibel und der Berge: Jesuitenpater Georg Fischer hielt den Impulsvortrag beim Auftakttreffen zu den Exerzitien im Alltag. Bibelzitate und Fotos von seinen Berg- und Klettertouren dienten dem Experten für Altes Testament als Bild für den geistlichen Weg der Exerzitien. Die ersten Schritte. Um die Schwierigkeiten des Anfangs gut zu meistern, sei es wichtig, „innerlich zur Ruhe zu kommen und den Menschen bei den ersten Schritten zu helfen“. Unterwegs hilft dann das Vertrauen, dass...

  • 05.02.20
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