Glaube

Beiträge zum Thema Glaube

Serien
Allein zu Lebzeiten des heiligen Petrus Canisius erschien sein Katechismus in 347 Auflagen.
2 Bilder

Die Glaubensverkündigung des Diözesanpatrons setzte neue pädagogische Maßstäbe
Petrus Canisius: Ein Heiliger der Tat

Wie sehr Petrus Canisius ein Mann der Tat war, erkennt man kurioserweise besonders klar an einem seiner Bücher, am Katechismus. Zwar war dieses Buch inhaltlich sehr traditionell angelegt, aber der Aufbau dieses berühmtesten katholischen Religionsbuches aller Zeiten war hochinnovativ: In einem ersten Teil wurde beschrieben, was ein Christ zu glauben, in einem zweiten Teil, was ein Christ zu tun hatte. Die Botschaft dahinter: Ein theoretischer Glaube allein ist zu wenig; Glaube muss sich im...

  • 12.03.21
Glaube
Miteinander lachen entspannt und macht den oft starren Alltag leichter.
2 Bilder

Humor hilft
Ein Lächeln auf die Lippen zaubern

Einem Mitbruder in der Gemeinschaft der Steyler Missionare in St. Gabriel wird ein besonderer „Tagesrückblick“ zugeschrieben: „Ach war das ein strenger Tag. Das Telefon hat geläutet, kaum aufgelegt hat es an der Tür geklopft und umgekehrt!“ Kurze Pause – „Ach nein, das ist ja erst morgen!“ Der Mitbruder hat uns andere mit unerwarteten und pointierten Aussagen immer wieder zum Lachen und Nachdenken gebracht. Wie oft fällt mir diese Szene ein, vor allem an etwas hektischen Tagen, in denen nicht...

  • 12.02.21
Glaube
Papst Franziskus mit Vertretern des „Netzwerkes für eine atomwaffenfreie Welt“ (ICAN), sitzend die HIroshima-Überlebende Setsuko Thurlow.

76 Jahre nach dem Abwurf der Atombomben
Der Anfang einer atomwaffenfreien Welt

Am 22. Jänner 2021 tritt der UN-Atomwaffenverbotsvertag (AVV) in Kraft. Er wird bindendes, universelles Völkerrecht. 76 Jahre nach dem  verbrecherischen Einsatz von „Little Boy“ (Hiroshima) und „Fat Man“ (Nagasaki) am 6. bzw. 9. August 1945 und im 75. Jahr der Vereinten Nationen (UN), ist mit dem AVV ein historischer Meilenstein gesetzt. Die Möglichkeit einer von Atomwaffen befreiten Welt hat an Wirklichkeit gewonnen und einen entscheidenden Schritt nach vorne gemacht. Der...

  • 14.01.21
  • 1
Menschen & Meinungen
„Es macht mir Freude, mein Glück mit anderen zu teilen.“ DJ Ötzi

DJ Ötzi, Musiker und Geburtstagskind
Das Glück teilen

Gerry Friedle, besser bekannt als DJ Ötzi, feiert am 7. Jänner seinen 50. Geburtstag. Kraft schöpft der Schlagerstar auch aus dem Glauben. Er hätte gerne Philosophie oder Theologie studiert, verriet er nun. Mit über 16 Millionen verkauften CDs gilt der Tiroler Sänger und Entertainer DJ Ötzi als einer der erfolgreichsten Musiker aus dem deutschsprachigen Raum. Seine Schlager „Anton aus Tirol“ und „Hey Baby“ führten um die Jahrtausendwende die Charts an. Obdachlos Doch Gerry Friedle kannte nicht...

  • 07.01.21
Bewusst leben & Alltag
Gemeinsame Zeit mit den Vätern – auch so können Kinder Glaubenserfahrungen machen.
4 Bilder

Tipps, wie die Vater-Kind-Beziehung lebendig wird
Gemeinsam unterwegs zum Glauben

„Unser Kind geht so selten in die Kirche und beten mag er auch nicht“, gläubige Eltern und Großeltern suchen deshalb oft nach Hilfen, wie Glaube heute gelebt und vermittelt werden kann. KMB-Referent Andreas Oshowski hat seit vielen Jahren Erfahrungen mit diesem Thema. Früher gehörte der sonntägliche Kirchgang zum Leben. Heute werden, besonders von jungen Menschen, nicht nur der Sonntagsgottesdienst, sondern der Glaube und die Religion an und für sich hinterfragt und sind nicht mehr...

  • 27.11.20
Glaube

Ein Ausnahme für Österreich

Ich glaube an den einen Gott, den Vater, den Allmächtigen, der alles geschaffen hat, Himmel und Erde, die sichtbare und die unsichtbare Welt. Der Glaube soll Ausdruck im Leben finden. Im Gottesdienst geschieht das in besonderer, nämlich ritueller Kommunikation, also in wiederholbaren Handlungen und Sprechakten, zu denen auch die Glaubensbekenntnisse zählen. Nicht spontan, sondern vorgegeben, liegt ihr Wert in der beständigen Einladung zur Identifikation. Meist knappe, teils liturgische...

  • 09.09.20
Texte zum Sonntag
2 Bilder

Wort zum Sonntag
Veränderung zulassen

Mit Bewunderung verfolge ich das Verhandlungsgeschick der namenlosen Frau im heutigen Evangelium. Sie, die ausländische Frau, die Heidin, hat offensichtlich von Jesus gehört. Sie spricht ihn nämlich als Sohn Davids an und sie ist überzeugt, dass er ihr helfen kann. Beharrlich und mutig treibt sie ihr Anliegen voran und setzt Jesu ablehnender Haltung immer wieder ein Argument entgegen. Angelpunkt ist dabei die Wendung: ja, aber. Ja, du hast recht, aber – das kann alles durcheinanderbringen....

  • 12.08.20
Menschen & Meinungen

Randnotiz von Gilbert Rosenkranz
Wie Milch im Kaffee

Manche Menschen sind wie Milch im Kaffee. Schon ein kleiner Tropfen genügt und schon wird alles heller. Es gibt Menschen, deren Gegenwart verändert. Kaum betreten sie ein Zimmer, zieht Freude ein, Spannung fällt ab, Herzen öffnen sich. Es ist eine kleine Tragödie, dass bei vielen Herz Jesu-Darstellungen nichts mehr von dieser Botschaft ankommt: Dass da einer ist, bei dem das Herz aufgeht. Einer, der sich und andere öffnet. Das eine geht ohne dem anderen nicht: Wem an einer Herzverbindung liegt,...

  • 30.06.20
Kommentare & Blogs

Schlusspunkt von Józef Niewiadomski
Das Lächeln des Herrgott

Immer wieder muss es hinunter zur Erde: das Lächeln des lieben Herrgotts. Als Mensch unter Menschen soll es sich sorglos herumtreiben. Als das Lächeln gestern auf einer Promenade spazierte, erstarrte es. Die wenigen Menschen, die dort unterwegs waren, hielten Abstand zueinander und schauten verbissen zu Boden. Der Gesandte des lieben Herrgotts benahm sich korrekt. Hielt den Abstand, lächelte aber die entgegenkommenden Menschen an. Und sie lächelten zurück. An der Kasse eines Supermarktes fiel...

  • 01.04.20
Kommentare & Blogs

Schlusspunkt von Józef Niewiadomski
Heilmittel für die Seelen

Abgeriegelt von der Umwelt! Aus Angst vor einem ähnlichen Schicksal wie dem, das ihrem Meister widerfahren war, begaben sich die Jünger freiwillig in Isolation. Das Virus der Angst bemächtigte sich ihrer Vorstellungskraft. Der Abgrund des Todes übte auf sie eine Anziehungskraft aus, die stärker zu sein schien als all das, was sie bisher als die Liebe und dasLeben erfahren haben. Plötzlich stand ER in ihrer Mitte. Als Gespenst? Zusätzlich zu all den Gespenstern, die sich ihrer Seelen bemächtigt...

  • 25.03.20
Glaube
Helfen, wenn Versöhnung ansteht (v.l.): Sr. Irma Maria Kuenzer, 
P. Christian Marte, Gerlinde Busse, Bischof Hermann Glettler, Katia Fabbri, Gebhard Ringler im „Brunnen“ (dez).

Ein gutes Gespräch steht oft am Anfang
Versöhnung: Wie geht das?

Mehr Frieden, mehr Freude: Wer wünscht sich das nicht? Mit einer Reihe von Angeboten hilft die Kirche, dass Menschen wieder mehr Geschmack am Leben finden. „Es war so schön. Darf ich noch einmal beichten gehen?“, fragt das Mädchen nach der Erstbeichte. Sr. Irma Maria Kuenzer war viele Jahre in der Kinder- und Jugendarbeit tätig. Ihre Erfahrungen bei der Hinführung zur Erstkommunion erzählt sie im Tiroler Sonntag-Interview: „Einmal kam ein Bub, der sagte: ‚Meine Eltern fragen mich immer nur nach...

  • 22.03.20
Serien
Älterwerden kann auch heißen, dankbar in den Blick zu nehmen was Gott mir Gutes getan hat.

Welche Begegnungen begleiten mich auf meiner persönlichen Glaubensreise?
In dankbarer Erinnerung

Teil 4 der Serie "Gläubig alt werden" mit Klaus Egger Die dritte Ebene auf dem Weg des Älterwerdens (Was kann ich erst jetzt?) eröffnet nochmals ganz neue Perspektiven. So manches an bisher ungelebtem Leben kann erst jetzt richtig aufleben: den Frühling mit seinem tausendfach verschiedenen Grün ganz neu wahrnehmen und genießen; die Jahreszeiten beobachten und sich an der Natur erfreuen; Wandern und Reisen, um zu erleben, was ich mir immer schon gewünscht habe; alte Freundschaften wieder...

  • 29.01.20
Serien
Manches tut im Alter weh. Körperliche Beschwerden 
und seelische Not können zu schaffen machen. Aber mit dem Älterwerden kann auch die Erfahrung der Dankbarkeit einher gehen: „So öffnet sich in diesen Jahren auch der Blick für das Ganze unseres Lebens", meint Klaus Egger.

Serie: Gläubig alt werden - Teil 1
Gläubig alt werden

Selbst schon mit 85 Jahren „in die Jahre gekommen" – mit so manchen Erfahrungen, wie das Älterwerden schmeckt – mache ich mir auch immer wieder Gedanken, wie ich als Christ damit umgehen kann. Damit ist jedoch kein „Umgehen" des Älterwerdens gemeint, sondern ein neugieriges Herantasten an diesen neuen und letzten Lebensabschnitt. Eine Serie von Klaus Egger. Die Vision. Irgendwann einmal ist mir bewusst geworden, dass ich nun in den Herbst meines Lebens eingetreten bin. Manches von dem, was...

  • 08.01.20
add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Das Portal meinekirchenzeitung.at wird von Kooperation Kirchenzeitungen bereitgestellt.
Powered by PEIQ