Zum Tod von Sepp Forcher
Ein Mann voller Lebensweisheit

Sepp Forcher mit seiner Frau Helli. Das Paar ging miteinander durch dick und dünn.
  • Sepp Forcher mit seiner Frau Helli. Das Paar ging miteinander durch dick und dünn.
  • Foto: Archiv/Kirchenzeitung
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Sepp Forcher war mit der Kirchenzeitung eng vertraut. 2015 begleitete er die Leserinnen und Leser mit Impulsen durch die Fastenzeit. In Dankbarkeit für seine Verbindung veröffentlicht der Tiroler Sonntag Auszüge aus der Fastenserie.

Zufriedenheit:
„Je älter ich werde, umso verbindlicher und zufriedener werde ich. Diese Zufriedenheit hat auch damit zu tun, dass ich nicht mit dem goldenen Löffel im Mund geboren bin.“

Glück:
„Einfachheit und Glücklichsein gehören für mich zusammen.“

Ehe:
„Wir hatten das Glück, immer zusammen zu arbeiten, gemeinsame Freizeiten und Interessen zu haben: 16 Jahre lang waren wir Sommer und Winter Hüttenwirte … im Alter bin ich zu meiner Frau toleranter geworden.“

Streit:
„Oft sind Streitursachen nichtig, es ist schad um die Zeit. Beim Tod unseres Buben habe ich gemerkt, wie lächerlich die Dinge oft waren, wegen derer wir gestritten haben.“

Glauben:
„Unser Glaube hat das herrliche Element des Verzeihens. Und wenn man sich am Rande psychischer Belastbarkeit befindet, hat man die Möglichkeit zu beten.“

Angst:
„Ich hab Angst, dass einem Menschen, den ich mag, etwas Schlechtes widerfährt. Für mich selber fürchte ich mich nicht. Was mir der Herrgott geschenkt hat, gebe ich dankbar zurück.“

Sterbestunde:
„Um eine gute Sterbestunde zu bitten, ist mir noch nie eingefallen. Ich weiß nicht, ob es Zweckoptimismus, Bauernschlauheit oder einfach Lebensfreude ist, die mich den Tod nicht fürchten lassen.“

Berge:
„Ich konnte mir früher ein Leben ohne Bergsteigen nie vorstellen, jetzt bin ich soweit. Ich war auf so vielen Bergspitzen, das beruhigt mich ungemein.“

Gesundheit im Alter:
„Ich trinke gerne jeden Tag einen guten Wein, das gehört für mich zu einem guten Leben.“

Hoffnung:
„Du muss auf dich schauen, sonst bist du nicht imstande, auf die zu schauen, auf die du schauen musst.“

Autor:

TIROLER Sonntag Redaktion aus Tirol | TIROLER Sonntag

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