Wort zum Sonntag, 14. März
Im Osterlicht

Die Lesung aus dem Epheserbrief berührt mich. Da ist von Gottes großer Liebe, mit der er uns geliebt hat, die Rede. Von Gnade, und immer wieder Gnade. Also von Geschenken. Von Güte und Rettung. Das zeigt mir, wie sehr mein Leben beschenkt ist, wie viel schon vorbereitend für mich da ist, woraus ich einfach leben darf. Worin mein Leben wurzelt und sich entfaltet. Hier kommt es nicht auf meine eigene Leistung an. Hier ist mir im Vorfeld schon alles von Gott gegeben, was ich brauche, um mein Leben zu gestalten.
In dieser Lesung am Laetare-Sonntag strahlt das Osterlicht uns allen schon entgegen. Noch stehen wir in der Fastenzeit und sind doch aufgerufen zur Freude, denn die Ostersonne leuchtet uns: Christus, der uns lebendig macht.
Der letzte Satz der Lesung hat mich überrascht. In der neuen Einheitsübersetzung bekommt er einen neuen, wunderbaren Klang: „Denn seine Geschöpfe sind wir, in Christus Jesus zu guten Werken erschaffen, die Gott für uns im Voraus bestimmt hat, damit wir mit ihnen unser Leben gestalten“. Auf diesem Fundament der Gnade und des Glaubens an die Auferstehung Jesu, im Lichte dieser Ostersonne, darf ich mein Leben gestalten. Und es werden gute Werke sein, die es hervorbringt. Welche Freude, welche Zuversicht, leuchtet aus diesen Worten. Und so wird mein Tun ein Zeugnis für den überfließenden Reichtum seiner Gnade. So ist Christ-Sein ein Zeugnis für Güte und Menschlichkeit, für Gottes große Liebe, mit der er uns geliebt hat. Und ich meine, dieses Zeugnis voll Wärme, Güte und Wohlwollen braucht die Welt.
Sr. M. Magdalena Ebner, Zisterzienserinnenabtei Mariastern Gwiggen, Vorarlberg

Zum Weiterdenken

Kann ich diese mir zuvorkommende Liebe Gottes in meinem Leben entdecken?
Wie fühlt es sich für mich an, wenn ich daran denke, dass ich mein Heil nicht aus eigener Kraft leisten muss?
Kann man aus meinem Handeln Gottes Liebe zu den Menschen ablesen?

Autor:

TIROLER Sonntag Redaktion aus Tirol | TIROLER Sonntag

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