DENK_MAL
Magnifica humanitas
- hochgeladen von martinus Redaktion
Vor einigen Tage hatte ich die Freude, bei einem Geburtstagsfest eingeladen zu sein. Der Jubilar – in körperlicher und geistiger Frische – konnte auf ein Jahrhundert zurückblicken. Zwangsläufig wurde ihm die Frage gestellt, ob er Rezept für das Erlangen seines gnadenreichen Alters hätte. Die Antwort war erstaunlich: Nein, das gäbe es nicht. Er habe immer gut gelebt. Einen Umstand könne er aber anführen, er wäre immer sehr neugierig auf den technischen Fortschritt gewesen, bereit diesen anzunehmen und zu erlernen. Die Mobilität und Kommunikation gefallen ihm besonders. Autos und Flugzeuge begeistern und ebenso die aktuellen Entwicklungen im Bereich der Mobiltelefonie oder des Internets. Außerdem gefalle ihm KI (Künstliche Intelligenz) und ihre Anwendungsmöglichkeiten. In Anbetracht dieses Beispiels wird klar, dass es immer um die Verantwortung eines jeden von uns geht. Das Annehmen der Veränderung und das Einfordern, dass Fortschritt nur gedeihen kann, wo solidarisch für die Gemeinschaft gearbeitet wird. Das war dem Jubilar wohl immer sehr klar. Beziehung, Barmherzigkeit und Liebe sind Elemente, die die Würde des Menschen ausmachen; und besonders bei Neuem darf der Boden dieser Haltung nie verlassen werden. Das sagt uns auch Papst Leo XIV. in seiner jüngsten Botschaft.
Günther Bergauer
Autor:martinus Redaktion aus Burgenland | martinus |
Sie möchten kommentieren?
Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.