Krems-St. Paul und Kilb
Pfarren inszenieren aufwändigen "JEDERMANN"

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Gleich zwei Pfarren führen im Sommer Hugo von Hoffmannsthals berühmten „Jedermann“ aufwändig auf: Krems-St. Paul und Kilb. Es ist ein zeitloses Stück: In unserer westlichen Welt erleben wir, wie der Gottesglaube einer rationalen, matrialistischen, kapitalistischen und egoistischen Welt weicht.

Aufführungen in Krems

Das „Theater vor den Mauern“ der Pfarre Krems-St. Paul hat beim 10-jährigen Jubiläum vom 12. bis 28. Juni wieder das Ziel, Kunst und Kultur zu fördern, christliche Werte zu vermitteln und einkommensschwache Menschen in Krems zu unterstützen.

Termine in Krems: Fr., 12. 6. (21 Uhr); Sa., 13. 6. (21 Uhr); So., 14. 6. (20 Uhr), Sa., 20. 6. (21 Uhr), So., 21. 6. (21 Uhr), Sa., 27. 6. (21 Uhr); So., 28. 6. (20 Uhr). Karten- und Platzreservierung per E-Mail (theatervordenmauern@gmx.at), Tel. 0664/3766001 oder an der Abendkassa zu bekommen.

Karten für Kilb erhältlich

Nach 2006 und 2011 steht „Jedermann“, der zeitlose Klassiker, auch auf dem Programm der Pfarre Kilb.
So wie vor 15 Jahren wird das Spiel über das Leben und die Vergänglichkeit wieder in einer Mostviertler Version gespielt. Den Text hat Reinhard Schwarz adaptiert und teilweise in die Dialektsprache übersetzt.
Mitte November des Vorjahres starteten Sylvia und Bernhard Teufl mit einer ersten großen Besprechungsrunde. Am 22. Juli findet die Generalprobe statt. Die Aufführungstermine sind der 24., 25. 31. Juli und 1. August jeweils um 20.30 Uhr im Pfarrgarten. Bei Schlechtwetter findet die Veranstaltung in der Pfarrkirche statt.

Karten: bei Schuhe und Orthopädie Deichstetter in Kilb oder per E-Mail (kirchenkonzertkilb@gmail.com). Weitere Infos: Tel. 0676/4454012.

Zum Stück

Das Stück erzählt vom Sterben einer reichen Person, die versucht nach erfolglosen Verhandlungen mit dem Tod ein „Stündlein“ zu gewinnen, um eine Begleitung für ihren letzten Weg zu finden, wie der Kremser Diakon Mario Flitsch gegenüber „Kirche bunt“ erzählt. Wie es dem bisherigen Lebenswandel entspricht, sucht sie bei den falschen Leuten, lernt jedoch schlussendlich, Gott zu begreifen. Mag vieles im Leben auch schieflaufen, es ist nie zu spät für einen Neubeginn, denn „solange ich atme auf Erden, kann ich durch Christus gerettet werden“, sodass auch dunkle Werke durch die Barmherzigkeit Gottes in einem neuen Licht erscheinen.

Autor:

Wolfgang Zarl aus Niederösterreich | Kirche bunt

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