Frieden

Beiträge zum Thema Frieden

Glaube & Spiritualität

Theologie
Welcher Friede denn?

Der österliche Gruß des Auferstandenen verspricht den Aposteln den Frieden: Der Friede sei mit euch! Im Angesicht zahlreicher Kriege, massenhafter Christenverfolgung, politischer Zerrüttung im Westen lässt sich fragen: War das ein leeres Versprechen? Wir leben in Zeiten ungeheurer Gewalt. Es herrscht Unfriede auf der ganzen Erde: politische Spaltung im Westen, die sich in Attentaten und gewaltsamen Protesten manifestiert; Kriege in vielen Teilen der Welt; Verfolgung von Christen und anderen...

  • 08.04.26
Gesellschaft & Soziales

KMB-Frühjahrskonferenz
Gerechter Friede

Bei der Frühjahrskonferenz der Katholischen Männerbewegung der Diözese St. Pölten in der St. Pöltner Pfarre St. Johannes Kapistran stand das Thema Friede im Zentrum, wie KMB-Vorsitzender Karl Toifl berichtet. Referent Pete Hämmerle zeichnete dabei 2000 Jahre Kirchengeschichte nach: von einer „Lehre des gerechten Krieges“ hin zu einer „Theologie des gerechten Friedens“. Weiters diskutierten die KMB-Männer über die Botschaft von Papst Leo XIV. zum (katholischen) Weltfriedenstag am 1. Jänner 2026:...

  • 02.04.26
Menschen & Meinungen

Weihnachten
Viktor Frankls Appell für den Frieden

Engel verheißen zu Weihnachten Gottes Frieden den „Menschen seines Wohlgefallens“. Doch wir Menschen tun uns schwer mit dem Frieden. Viktor Frankl, KZ-Überlebender und Begründer der Logotherapie, denkt darüber im Jahr 1949 (in einer Gedenkrede für in KZs verstorbene Ärzte) nach. Ein Auszug. Überhaupt war das Erlebnis des Konzentrationslagers ein einziges großes Experiment – ein wahres experimentum crucis. Unsere toten Kollegen haben es ehrenvoll bestanden. Sie haben uns bewiesen, dass der...

  • 17.12.25
Gesellschaft & Soziales

Atombombenabwürfe vor 80 Jahren:
Hat die Welt nichts gelernt?

Die verheerenden Atombombenabwürfe auf die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki vor 80 Jahren mit Hunderttausenden Todesopfern und Verletzten nahmen auch in unserem Diözesangebiet Friedensaktivisten zum Anlass, Zeichen gegen Atomwaffen zu setzen. Rund um den christlichen Friedensaktivisten Alois Reisenbichler (4. v. li.), gebürtig aus Golling, hielt in Melk ein Friedensbündnis ein Hiroshima-Gedenken ab. Papst Leo XIV. hat ebenfalls der Betroffenen gedacht und zum Engagement für einen...

  • 12.08.25
Gesellschaft & Soziales

Soziale Hilfe im Wandel der Zeit
Caritas in der Nachkriegszeit

In mehreren Kapiteln nähert sich mit Franz Küberl erstmals ein Autor dem Thema Caritas in der Nachkriegszeit. Als ehemaliger Präsident der Caritas Österreich beschreibt Küberl im Buch „Von der Kriegs- zur Friedens-Caritas“ den strukturellen Wechsel der Caritas nach 1945 weg von den selbständigen regionalen Caritas-Verbänden hin zu den diözesanen Caritas-Organisationen, wie wir sie heute kennen. Bei seiner Buchpräsentation im St. Pöltner Bildungshaus St. Hippolyt erzählte Küberl von...

  • 09.07.25
Texte zum Sonntag
Die „Knotted Gun“, der „verknotete Revolver“, vor dem UN-Hauptquartier in New York. | Foto: Wikimedia Commons
2 Bilder

13. Sonntag i. JK: Helene Renner
Mut zum Frieden

Eine von Kriegen gezeichnete friedlose Welt umgibt uns. Scheinbar hat sich über Jahrtausende nichts geändert. Wollen die Menschen keinen Frieden? Glaubt man noch immer, dass Krieg die Lösung aller Probleme ist? Lernen die Menschen nichts aus schlimmen Erfahrungen? Muss man da nicht mutlos werden? Und doch spricht Jesus in dieser Situation von der Ernte, die groß ist und für die Erntehelfer und Erntehelferinnen gesucht werden. In unserem menschlichen Denken wäre es doch logisch, dass Menschen...

  • 02.07.25
Glaube

Fastenzeit für Kinder
Gewinnspiel: Kain und Abel und viele Gefühle

In der Geschichte von den zwei Brüdern Kain und Abel geht es um viele starke Gefühle. Kain ist Ackerbauer, Abel ist Hirte. Beide glauben an Gott und bringen Gott Opfer dar. Eines Tages sieht Gott das Opfer des Abel, das des Kain aber nicht. Da wird Kain eifersüchtig: „Liebt Gott den Abel mehr als mich?“ Die Wut und der Neid werden so stark, dass Kain seinen Bruder tötet. Eine brutale Geschichte! Sie zeigt, wie Menschen in Streit geraten. Wie viel besser wäre es gewesen, zusammenzuarbeiten,...

  • 19.02.25
Kirche, Feste, Feiern

„Saisonfinale“ für die Fatimafeiern

Vor 106 Jahren, am 13. Mai 1917, erschien mitten im Ersten Weltkrieg die Gottesmutter Maria in Fatima (Portugal) drei Hirtenkindern. Die Erscheinungen erfolgten ab dann ein halbes Jahr lang, immer am 13. eines Monats, und enthüllten den „Sehern“ drei Prophezeiungen, die sich auf die Zukunft Europas und der Kirche bezogen. Die Botschaft von Fatima – besonders das Gebet um Frieden – hat sich seit der Proklamation des Mariendogmas 1950 weltweit verbreitet. Von den Fatima-Pfarren heißt es: „Das...

  • 09.10.24
Kirche hier und anderswo

Weltgebetstag der Frauen
Drei Frauen aus Palästina erzählen ihre Geschichte

Die Feier-Materialien für den Weltgebetstag der Frauen am 1. März kommen heuer von christlichen Frauen aus Palästina. Drei Lebensgeschichten, geschrieben 2022, zeigen die Konflikte der Region. Der Weltgebetstag (WGT) der Frauen steht heuer unter dem Motto „... durch das Band des Friedens“, angelehnt an die Worte im Epheserbrief (Eph 4,1-7), wo es in Vers 3 heißt: „Der Friede ist das Band, das euch alle zusammenhält.“ Im Gottesdienst werden drei Geschichten erzählt: von palästinensischen...

  • 21.02.24
Kirche hier und anderswo

Strögen und Neukirchen/Wild
Neu Ära für Friedhöfe

Mit Bedacht öffnet Pater Clemens Hainzl das schwere Schmiedeeisentor zu einem der ältesten noch in Verwendung befindlichen Friedhöfe Niederösterreichs. Wohl seit annähernd 1000 Jahren werden rund um die Strögener Kirche Verstorbene begraben. Der Altenburger Benediktiner sagt: „Die Bestattungskultur befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel. Dazu zählt der Trend zur Feuerbestattung, die bereits ein Drittel der österreichischen Bevölkerung wählt. Der moderne Mensch lebt individuell, virtuell...

  • 10.01.24
Menschen & Meinungen

Alois Reisenbichler
Vorkämpfer gegen Atomwaffen und für gerechte Strukturen

„Der Planet wird es überleben, höherentwickeltes Leben aber nicht!“ Seit Jahrzehnten ist Alois Reisenbichler ein Vorreiter gegen Atomwaffen. Jährlich lädt er zum Gedenken an die Opfer der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki auf den Wiener Stephansplatz sowie nach Melk (heuer am 12. August) ein. Bereits als junger Mensch war der gebürtige Gollinger gegen Krieg. Ein Onkel starb im Zweiten Weltkrieg, sein Vater litt an den Folgen als Soldat. Der 64-Jährige, der jetzt aus beruflichen...

  • 16.08.23
Kirche hier und anderswo

Myroslaw Rusy
Ukrainischer Caritas-Direktor zu Gast

Mehrmals am Tag gibt es Luftalarme, dann schließen sofort die Kindergärten und die Geschäfte“, erzählt der Caritas-Direktor Myroslaw Rusyn aus der südwestukrainischen Diözese Uschhorod, der perfekt Deutsch spricht. Der griechisch-katholische Priester wirkt müde. Mit einem Kleinbus ist er auf Initiative von „Willkommen Mensch“ nach Amstetten gekommen, um eine Hilfslieferung abzuholen. Man merkt ihm die Strapazen des vergangenen Jahres an. Die Kirche hilft den Menschen und vor allem den vielen...

  • 01.03.23
Pfarrleben

Hürm
Pfarren beten intensiv für den Frieden in der Welt

Seit dem Beginn des Krieges in der Ukraine beten Gläubigen in den Pfarren für den Frieden. In Hürm kommen jeden Mittwochabend Christen zusammen, die den Rosenkranz für den Frieden in der Welt beten. Als großes Symbol bekam die Pfarre eine Nachbildung der Mariazeller Muttergottes. Zwei St. Pöltenerinnen brachten diese auf Initiative von Pfarrer Franz Xaver Hell nach Hürm, wo sie im Rahmen einer Andacht in der Schwesternkapelle feierlich in Empfang genommen wurde. Dabei wurde an die Worte des...

  • 14.10.22
Kirche hier und anderswo

Auf dem Jerusalem-Weg
Friedensmarsch durch das Diözesangebiet

Für die Ukraine und den Frieden in der Welt pilgerte eine Gruppe engagierter Friedensaktivisten am längsten Friedensweg der Welt von Linz nach Wien – und damit auch durch das Gebiet der Diözese St. Pölten. Die Gruppe ist nach elf Tagen und mehr als 250 Kilometern am Ostersonntag zu Fuß in Wien angekommen. „Es war schön und stark zugleich, mit Sonne, Regen und Schneefall! Unser Weg war geprägt von vielen Begegnungen, Erlebnissen, Gesprächen und vor allem mit Freundschaft und Freude im Herzen!“,...

  • 20.04.22
Geschichtliches & Wissen

Frieden am 8. Mai 1945
Als bei uns der 2. Weltkrieg endete

Wir befanden uns gegen Kriegsende ja direkt zwischen den Fronten“, erinnert sich die 89-jährige Antonia Stuphann aus der Pfarre Grünau. Ihr Elternhaus, ein Bauernhaus, befand sich in Dietmannsdorf, das zur Pielachtaler Gemeinde Weinburg gehört. Im Wald direkt hinter ihrem Elternhaus hatten „die Deutschen“ Stellung bezogen und nur drei Kilometer entfernt, in Wilhelmsburg, seien „die Russen“ stationiert gewesen. Davon, dass die Sow­jets Wien bereits am 13. April bezwungen hatten und auch von der...

  • 28.04.20

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