Frieden

Beiträge zum Thema Frieden

Serien

VOLL VERTRAUEN
Starke machen Frieden

Der österreichische Schriftsteller Karl Heinrich Waggerl äußerte sich einmal zum Wirken Jesu: „Christus ist nicht gekommen, um die Menschen intelligenter und tüchtiger zu machen, sondern um sie dazu anzuleiten, gütiger, selbstloser, mitfühlender und hilfsbereiter zu werden. Denn es sind vor allem die Kräfte des Herzens, auf die es ankommt.“ Ich bin überzeugt: Wenn ich mich vom Herzschlag Jesu ergreifen lasse, dann werde ich verwandelt. Ich werde nicht unverletzbar oder erfolgreicher, aber...

  • 05.02.26
Glaube & Spiritualität

Glaube
Ein Jahr „Wiener Erklärung“

Bleibender Auftrag zum Frieden Ein Jahr nach der Unterzeichnung der „Wiener Erklärung der Religionen für den Frieden“ hat der Präsident der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich, Ümit Vural, deren anhaltende Bedeutung betont. In einer Videobotschaft erinnerte er daran, dass die Erklärung ein bewusstes Zeichen für Verantwortung, Frieden und Zusammenhalt sei. Religion dürfe niemals spalten oder für politische oder ideologische Zwecke missbraucht werden. Die Erklärung wurde am 9. Jänner...

  • 14.01.26
Kirche hier und anderswo
9 Bilder

Weltkirche
Friedens-Appell - Reise nach Israel

Auf einem mehrtägigen Solidaritätsbesuch im Heiligen Land war Bischof Wilhelm Krautwaschl Anfang Jänner. Religiöse Gewalt sei Gotteslästerung – „eine Blasphemie, die den heiligen Namen Gottes verdunkelt“, so wandte sich Bischof Wilhelm Krautwaschl am kirchlichen Weltfriedenstag (1. Jänner) an die Gottesdienstgemeinde im Österreichischen Pilger-Hospiz in Jerusalem. Mit einer kleinen diözesanen Delegation war der steirische Bischof in der ersten Woche des Jahres 2026 ins Heilige Land gereist, um...

  • 05.01.26
Menschen & Meinungen

Weihnachten
Viktor Frankls Appell für den Frieden

Engel verheißen zu Weihnachten Gottes Frieden den „Menschen seines Wohlgefallens“. Doch wir Menschen tun uns schwer mit dem Frieden. Viktor Frankl, KZ-Überlebender und Begründer der Logotherapie, denkt darüber im Jahr 1949 (in einer Gedenkrede für in KZs verstorbene Ärzte) nach. Ein Auszug. Überhaupt war das Erlebnis des Konzentrationslagers ein einziges großes Experiment – ein wahres experimentum crucis. Unsere toten Kollegen haben es ehrenvoll bestanden. Sie haben uns bewiesen, dass der...

  • 17.12.25
Bewusst leben & Alltag
Freundlich sein, 
respektvoll miteinander umgehen, Konflikte ohne Hass und Abwertung lösen – Frieden beginnt bei dir 
und mir. | Foto: iStock
3 Bilder

Familie
Frieden beginnt im Kleinen

... und fängt an bei jedem und jeder Einzelnen. Neutralität und Familie stehen im besten Fall für Vertrauen und das friedliche Zusammenleben in einer vielfältigen Gesellschaft. Der Nationalfeiertag am 26. Oktober erinnert uns daran, dass Österreich seit 1955 ein neutrales Land ist. Neutralität ist auch ein Zeichen für Frieden, Selbstbestimmung und Verantwortung. Ein friedliches Miteinander und das für andere Da- und Verantwortlichsein ist auch im Familienleben sehr wichtig. Gerade in einer...

  • 22.10.25
Kirche hier und anderswo

Weltkirche
20 Israeli und 2000 Palästinenser

Angehörige feiern auf dem „Platz der Geiseln“ im israelischen Tel Aviv die Freilassung der 20 noch lebenden Menschen, die am 7. Oktober 2023 von der Hamas verschleppt worden waren. Am Montag, dem 13. Oktober 2025, wurden die 20 Israeli von der Hamas an das Rote Kreuz übergeben und danach weiter in die Obhut der israelischen Armee. Im Gegenzug sollen fast 2000 palästinensische Häftlinge freikommen. Der Feststrauß aus (Palm-)Zweigen und Zitrusfrucht erinnert an die Wüstenwanderung und...

  • 15.10.25
Kommentare & Blogs

Offen gesagt - Elena Kranzler
Kein leiser Appell

Frieden stiften, aber wie? „Glücklich zu preisen sind die, die Frieden stiften; denn sie werden Söhne Gottes genannt werden“, sagt Jesus in Matthäus 5,9. Diese Seligpreisung der Bergpredigt ist ganz und gar kein leiser Appell, einmal um etwas mehr Ruhe in einer lauten Umgebung zu bitten. Vielmehr ist sie eine Aufforderung zu konkreten alltäglichen Handlungen. Als Söhne und Töchter Gottes ist es unsere Aufgabe, Frieden zu stiften. Frieden zu stiften bedeutet nicht, ab und zu einmal einen kleinen...

  • 01.10.25
Kirche hier und anderswo
Auf die Straße für den Frieden. Menschen verschiedener Religionen, einige in weißen Gewändern oder mit weißen Regenschirmen, gingen am 28. Mai 2025 in Jerusalem auf die Straße – bei einem interreligiösen Marsch für Frieden in Israel.  | Foto: KNA
4 Bilder

Israel
Trotzdem Frieden suchen

„Eine Reise für den Frieden“ macht Sumaya Farhat-Naser derzeit durch Deutschland, Österreich und die Schweiz. Am Montag, 13. Oktober, wird sie in Graz sein. Verwurzelt im Land der Olivenbäume. Zur Welt gekommen 1948, teilt sich Sumaya Farhat-Naser ihr Geburtsjahr mit der Geburtsstunde des Staates Israel und eines Konfliktes, von dem die Medien derzeit tagtäglich berichten. Vier Wochen, bevor sie in Birseit, einem 4.000-Menschen-Ort in der Westbank, das Licht der Welt erblickt, wird der Staat...

  • 01.10.25
Kirche hier und anderswo

ÜBER_BLICK
Einsatz für Frieden und Lebensschutz

Der Vorsitzende der Österreichischen Bischofskonferenz Franz Lackner (Erzbischof von Salzburg) hat am Sonntag im Wiener Stephansdom zum Gebet für den Frieden in der Welt wie auch für den Schutz des Lebens aufgerufen. Anlass war die traditionelle Maria Namen-Feier, die in diesem Jahr unter dem Motto „Leben aus dem Frieden“ stand. Hunderte Gläubige nahmen daran teil, unter ihnen der St. Pöltner Altbischof Klaus Küng und der Propst von Stift Klosterneuburg, Anton Höslinger CanReg. In seiner...

  • 18.09.25
Menschen & Meinungen
Olivenöl von Bäumen, die rund um das einzige vorwiegend christlich bevölkerte Dorf in Israel wachsen: Taybeh. Dieses hochwerige Öl, Olivenpaste, Oliven und Datteln aus dem Hl. Land werden vom Ritterorden nach Österreich importiert und angeboten, etwa auf Adventmärkten. | Foto: Sandra Tauscher
3 Bilder

EIN_BLICK
„Mit absoluter Sicherheit ein Friedensauftrag“

Was macht ein Ritterorden in der heutigen Zeit? Der 67-jährige Vorarlberger Werner Johler ist seit Juni Statthalter des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem in Österreich, auch kurz Grabesritter genannt. Er erklärt, warum er gerne im Heiligen Land ist und warum er wenig von politisch motivierten Glaubensbekenntnissen hält. Ein Interview von SOPHIE LAURINGER und FRANZ JOSEF RUPPRECHT Was macht ein Ritterorden in der heutigen Zeit? Der 67-jährige Vorarlberger Werner Johler ist seit Juni...

  • 11.09.25
Gesellschaft & Soziales

Atombombenabwürfe vor 80 Jahren:
Hat die Welt nichts gelernt?

Die verheerenden Atombombenabwürfe auf die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki vor 80 Jahren mit Hunderttausenden Todesopfern und Verletzten nahmen auch in unserem Diözesangebiet Friedensaktivisten zum Anlass, Zeichen gegen Atomwaffen zu setzen. Rund um den christlichen Friedensaktivisten Alois Reisenbichler (4. v. li.), gebürtig aus Golling, hielt in Melk ein Friedensbündnis ein Hiroshima-Gedenken ab. Papst Leo XIV. hat ebenfalls der Betroffenen gedacht und zum Engagement für einen...

  • 12.08.25
Kirche hier und anderswo

Weltkirche
Gefährliche Illusion

Schönborn: Atomare Abschreckung kann keinen Frieden sichern. Die Hiroshima-Gruppe Wien, Pax Christi Wien und die Wiener Friedensbewegung laden traditioneller Weise am 6. August zum Hiroshima-Gedenken auf den Wiener Stephansplatz. Im Vorfeld haben wieder zahlreiche Persönlichkeiten aus Politik, Kirche und Gesellschaft mit Grußbotschaften ihre Unterstützung für das Anliegen einer atomwaffenfreien Welt bekundet. Darunter auch der steirische Bischof Wilhelm Krautwaschl und Kardinal Christoph...

  • 06.08.25
Gesellschaft & Soziales

Soziale Hilfe im Wandel der Zeit
Caritas in der Nachkriegszeit

In mehreren Kapiteln nähert sich mit Franz Küberl erstmals ein Autor dem Thema Caritas in der Nachkriegszeit. Als ehemaliger Präsident der Caritas Österreich beschreibt Küberl im Buch „Von der Kriegs- zur Friedens-Caritas“ den strukturellen Wechsel der Caritas nach 1945 weg von den selbständigen regionalen Caritas-Verbänden hin zu den diözesanen Caritas-Organisationen, wie wir sie heute kennen. Bei seiner Buchpräsentation im St. Pöltner Bildungshaus St. Hippolyt erzählte Küberl von...

  • 09.07.25
Kirche hier und anderswo
Gartenfest „Frieden geben“ im Europahaus Burgenland. | Foto: Birgit Prochazka
2 Bilder

IM_LAND
„Friede sei mit euch“ – Bildungsräume zwischen Geschichte und Gegenwart

Ein Rückblick auf die Veranstaltungsreihe „Frieden geben – Demokratie stärken“, verfasst von BIRGIT PROCHAZKA. „Friede sei mit euch“ (Joh 20,19) – gesprochen vom auferstandenen Herrn Jesus in der Begegnung mit seinen Jüngerinnen und Jüngern. Als Papst Leo XIV. am 8. Mai bei seinem ersten öffentlichen Auftritt auf der Loggia des Petersdoms dieselben Worte an die Welt richtete, war dies mehr als nur ein netter Gruß – es war ein Appell. Ein Friedensgruß, der verbindet, der fordert und der...

  • 03.07.25
Texte zum Sonntag
Die „Knotted Gun“, der „verknotete Revolver“, vor dem UN-Hauptquartier in New York. | Foto: Wikimedia Commons
2 Bilder

13. Sonntag i. JK: Helene Renner
Mut zum Frieden

Eine von Kriegen gezeichnete friedlose Welt umgibt uns. Scheinbar hat sich über Jahrtausende nichts geändert. Wollen die Menschen keinen Frieden? Glaubt man noch immer, dass Krieg die Lösung aller Probleme ist? Lernen die Menschen nichts aus schlimmen Erfahrungen? Muss man da nicht mutlos werden? Und doch spricht Jesus in dieser Situation von der Ernte, die groß ist und für die Erntehelfer und Erntehelferinnen gesucht werden. In unserem menschlichen Denken wäre es doch logisch, dass Menschen...

  • 02.07.25
Kunst & Kultur

Katholische Aktion - Beilage
Zeichen der Hoffnung

80 Jahre Frieden. Friedensgrüße per Postkarte schicken. Als kleines Zeichen des Dankes hat die Katholische Aktion Steiermark zum heurigen Gedenkjahr „80 Jahre Frieden in Österreich“ eine kostenlose Postkarte mit dem Text „Zeichen der Hoffnung – Dankbar für 80 Jahre Frieden in Österreich“ gestaltet. Das abgebildete Motiv, eine Bronzefigur, wurde von der Grazer Künstlerin Sabine Pelzmann gefertigt und trägt den Namen „Peace Circles“ (dt. Friedenskreise). Derzeit ist das Kunstwerk auch in der...

  • 04.06.25
Leserreporter

Seliger Max Josef Metzger
ein vielseitiger Pionier, der Graz bewegt hat.

Ich verehre Max Josef Metzger als Pionier des Friedens bereits im 1.Weltkrieg. Seine große Rede in der Grazer Mariahilferkirche im Jänner 1918, Seine Friedensinitiativen. Konsequenterweise erlernte er die Friedenssprache Esperanto und gründete hier in Graz eine internationale kath. Esperantobewegung, der auch der spätere Salzburger Erzbischof Dr. Eduard Macheiner angehörte. Er kümmerte sich auch um die große soziale Not. Hier gründete er auch das spätere Säkularinstitut Christkönigsinstitut...

  • 13.05.25
Kirche hier und anderswo

Dominikaner
Friedens-Appell

Davor, dass „ein permanenter Kriegszustand … Normalität“ werde, warnt die katholische Ordensgemeinschaft der Dominikaner. „Krieg ist eine menschliche Niederlage und nährt Nationalismus und Autoritarismus“, ist ihrem eindringlichen Appell vom 17. März 2025 zu entnehmen. Angesichts der anhaltenden globalen Konflikte und Kriege sollen Regierungen, Institutionen und BürgerInnen gleichermaßen Entscheidungen treffen, die Hoffnung und Frieden fördern. Unterzeichnet haben die im Orden zuständigen...

  • 02.04.25
Kirche hier und anderswo

Südosteuropa
30 Jahre Frieden?

Dreißig Jahre sind vergangen, seit der dreijährige Bosnien-Krieg, der durch den Zerfall Jugoslawiens ausgelöst wurde, zu Ende ging. Mehr als 100.000 Menschen verloren in diesem Krieg ihr Leben. Doch der Frieden ist brüchig, denn die politische Lage bleibt angespannt. Zuletzt erließ der bosnische Serben-Führer Milorad Dodik eine Reihe umstrittener Gesetze mit dem Ziel, die überwiegend von ethnischen Serben bewohnte Teilrepublik Srpska vom Rest des Landes zu isolieren. Gegen Dodik besteht ein...

  • 26.03.25
Glaube

Kein Frieden ohne Dialog

P. Piotr Zelazko, Jerusalemer Patriarchalvikar, über die Bemühungen der hebräisch-sprachigen Katholiken in Israel für Versöhnung und ein Ende der Gewalt. Versöhnung zwischen den Völkern und Religionen im Heiligen Land ist möglich – und für die Christen gibt es auch keine Alternative dazu, als sich stets darum zu bemühen. Das hat P. Piotr Zelazko, Patriarchalvikar für die hebräischsprachigen Katholiken im Lateinischen Patriarchat von Jerusalem, gegenüber Kathpress betont. Nachsatz: „Auch wenn es...

  • 25.03.25
Menschen & Meinungen

ÜBER_BLICK
Die Waffen hoch?

PRO & CONTRA Im vergangenen Jahr flossen in den EU-Staaten 326 Milliarden Euro in Rüstungsausgaben, mehr als das Doppelte von 2004. Die EU-Kommission will die Summe auf 800 Milliarden heben. Der Grund: Auf die USA als Schutzmacht ist kein Verlass mehr. Nebenbei kurbelt die Aufrüstung auch die schwächelnde Wirtschaft an. Ist Aufrüstung notwendig? FÜR MEHR FRIEDENSBILDUNG STATT KLIMASCHÄDLICHER AUFRÜSTUNG Seit Monaten ist in Innsbruck eine Straßenbahngarnitur im Werbestil des Bundesheeres...

  • 20.03.25
Menschen & Meinungen

Postkasten
Hoffnungsbild

Als „Friedensfürst“ – wie das Jesajabuch (Jes 9,5) formuliert – feiern wir Jesus Christus nicht nur zu Weihnachten als Kind in der Krippe. Gerade in turbulenten Zeiten kann ein Gebet an den Fürst des Friedens und den „Wunderbaren Ratgeber“ auch inneren Frieden schenken. So ist die Darstellung des Jesukindes, die uns Sieglinde Roskaritz sandte, ein Hoffnungsbild für jede Jahreszeit.

  • 06.03.25
Kirche hier und anderswo

Frieden geben – Demokratie stärken

„Frieden ist nicht alles, aber alles ist ohne den Frieden nichts.“ (Willy Brandt) – ein Beitrag von BIRGIT PROCHAZKA (Pastorale Dienste). Der Friede schien in den letzten Jahrzehnten in vielen Teilen Europas schon zur Selbstverständlichkeit geworden zu sein. Dies änderte sich mit dem Angriffskrieg Putins gegen die Ukraine vor mittlerweile drei Jahren vehement. Seitdem ist Frieden (wieder) fragil geworden und friedensethische Diskussionen nahmen zu. Das Team der Pastoralen Dienste organisierte...

  • 26.02.25
Glaube

Fastenzeit für Kinder
Gewinnspiel: Kain und Abel und viele Gefühle

In der Geschichte von den zwei Brüdern Kain und Abel geht es um viele starke Gefühle. Kain ist Ackerbauer, Abel ist Hirte. Beide glauben an Gott und bringen Gott Opfer dar. Eines Tages sieht Gott das Opfer des Abel, das des Kain aber nicht. Da wird Kain eifersüchtig: „Liebt Gott den Abel mehr als mich?“ Die Wut und der Neid werden so stark, dass Kain seinen Bruder tötet. Eine brutale Geschichte! Sie zeigt, wie Menschen in Streit geraten. Wie viel besser wäre es gewesen, zusammenzuarbeiten,...

  • 19.02.25

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