Weltkirche
Friedens-Appell - Reise nach Israel
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Auf einem mehrtägigen Solidaritätsbesuch im Heiligen Land war Bischof Wilhelm Krautwaschl Anfang Jänner.
Religiöse Gewalt sei Gotteslästerung – „eine Blasphemie, die den heiligen Namen Gottes verdunkelt“, so wandte sich Bischof Wilhelm Krautwaschl am kirchlichen Weltfriedenstag (1. Jänner) an die Gottesdienstgemeinde im Österreichischen Pilger-Hospiz in Jerusalem. Mit einer kleinen diözesanen Delegation war der steirische Bischof in der ersten Woche des Jahres 2026 ins Heilige Land gereist, um Solidarität zu bekunden. Gläubige ChristInnen rief er auf, der Entwicklung von religiöser Gewalt mit einem glaubwürdigen Leben entgegenzutreten.
Neben Begegnungen mit dem Jerusalemer Patriarchen, Kardinal Pierbattista Pizzaballa, und dem Vatikan-Botschafter im Heiligen Land, Erzbischof Adolfo Tito Yllana, besuchte Bischof Krautwaschl auch die Gedenkstätte für die Opfer des Hamas-Angriffs auf Israel vom 7. Oktober 2023 im Süden Israels und eine vom Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem unterstützte Schule in der Stadt Bait Sahur östlich von Bethlehem im Westjordanland.
Im „gemeinsamen Haus“ der Staaten und Völker der Erde fehle es an Miteinander, beklagte der Bischof – zu oft stünden Macht und das eigene Wohl im Vordergrund. ChristInnen seien zur Solidarität gerufen; nach dem Vorbild Jesu müssten sie sich auf alle Menschen einlassen und so den Weg zum Frieden ebnen.
Autor:SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT |
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