Israel

Beiträge zum Thema Israel

Kirche hier und anderswo
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Weltkirche
Friedens-Appell - Reise nach Israel

Auf einem mehrtägigen Solidaritätsbesuch im Heiligen Land war Bischof Wilhelm Krautwaschl Anfang Jänner. Religiöse Gewalt sei Gotteslästerung – „eine Blasphemie, die den heiligen Namen Gottes verdunkelt“, so wandte sich Bischof Wilhelm Krautwaschl am kirchlichen Weltfriedenstag (1. Jänner) an die Gottesdienstgemeinde im Österreichischen Pilger-Hospiz in Jerusalem. Mit einer kleinen diözesanen Delegation war der steirische Bischof in der ersten Woche des Jahres 2026 ins Heilige Land gereist, um...

  • 05.01.26
Kirche hier und anderswo

Weltkirche
Bedrohte Ernte

Für seine Olivenbäume bekannt ist das Dorf Burin nahe der Stadt Nablus im Westjordanland. Die Ernte der für die Öl- oder Seifenproduktion verwendeten Früchte (siehe Bild vom 29. Oktober) gestaltet sich für die BewohnerInnen des 3000-Seelen-Dorfes aber ebenso schwierig wie gefährlich. Denn laut einem Bericht der Vereinten Nationen (UNO) nimmt die Gewalt durch radikale israelische Siedler in der Westbank zu. Palästinensische Bauern werden an der Olivenernte gehindert, die Bäume als ihre...

  • 05.11.25
Kirche hier und anderswo

Weltkirche
20 Israeli und 2000 Palästinenser

Angehörige feiern auf dem „Platz der Geiseln“ im israelischen Tel Aviv die Freilassung der 20 noch lebenden Menschen, die am 7. Oktober 2023 von der Hamas verschleppt worden waren. Am Montag, dem 13. Oktober 2025, wurden die 20 Israeli von der Hamas an das Rote Kreuz übergeben und danach weiter in die Obhut der israelischen Armee. Im Gegenzug sollen fast 2000 palästinensische Häftlinge freikommen. Der Feststrauß aus (Palm-)Zweigen und Zitrusfrucht erinnert an die Wüstenwanderung und...

  • 15.10.25
Kirche hier und anderswo
Auf die Straße für den Frieden. Menschen verschiedener Religionen, einige in weißen Gewändern oder mit weißen Regenschirmen, gingen am 28. Mai 2025 in Jerusalem auf die Straße – bei einem interreligiösen Marsch für Frieden in Israel.  | Foto: KNA
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Israel
Trotzdem Frieden suchen

„Eine Reise für den Frieden“ macht Sumaya Farhat-Naser derzeit durch Deutschland, Österreich und die Schweiz. Am Montag, 13. Oktober, wird sie in Graz sein. Verwurzelt im Land der Olivenbäume. Zur Welt gekommen 1948, teilt sich Sumaya Farhat-Naser ihr Geburtsjahr mit der Geburtsstunde des Staates Israel und eines Konfliktes, von dem die Medien derzeit tagtäglich berichten. Vier Wochen, bevor sie in Birseit, einem 4.000-Menschen-Ort in der Westbank, das Licht der Welt erblickt, wird der Staat...

  • 01.10.25
Kommentare & Blogs

Unter uns - P. Karl Schauer OSB
Antisemitismus?

1982 war ich im Hl. Land, in Israel und Palästina. In Bethlehem wurde ich nach meiner Herkunft gefragt. Auf „Austria“ antwortete der palästinensische Christ spontan mit: „Kreisky“, er war österreichischer Bundeskanzler und Jude. Kürzlich hat die Außenministerin die kritiklose Loyalität zu Israel hinterfragt. Vor einigen Jahren wurde die israelische Flagge auf dem Bundeskanzleramt gehisst. Das war wohl der Geschichtslosigkeit eines jungen Bundeskanzlers und seinen persönlichen Interessen...

  • 21.08.25
Kirche hier und anderswo

ÜBER_BLICK
Papst verurteilt Israels Vorgehen in Gaza

Nach dem tödlichen Angriff auf das Gelände der katholischen Pfarre „Heilige Familie“ in Gaza-Stadt durch das israelische Militär fordert der Vatikan, dass die israelische Regierung die Ergebnisse der von ihr versprochenen Untersuchung zu dem Vorfall bekannt gebe. Bei der Attacke am Donnerstag vergangener Woche wurden drei Menschen getötet und zehn verletzt, darunter Pfarrer Gabriel Romanelli. Nach dem Beschuss der katholischen Kirche in Gaza durch einen Panzer seiner Armee hatte sich Israels...

  • 25.07.25
Kirche hier und anderswo

Gaza-Krieg
Israel muss Fakten vorlegen

Pietro Parolin fordert Untersuchungsbericht Nach dem Beschuss der einzigen katholischen Kirche im Gaza-Streifen durch israelisches Militär sagte Kardinal Pietro Parolin, der Vatikan erwarte, dass die israelische Regierung die Ergebnisse der versprochenen Untersuchung zu dem Vorfall bekannt gebe. Nach vielen Worten sei es jetzt Zeit für Fakten. Parolin betonte, der Anruf des israelischen Premiers Benjamin Netanjahu bei Papst Leo XIV. sei „angebracht“ gewesen, und führte aus: „Man konnte nicht...

  • 23.07.25
Kirche hier und anderswo

Weltkirche
Contra und pro

Im Süden Israels, auf der Höhe des Kibbuz’ Magen, blockieren am 4. Juni 2025 israelische AktivistInnen der Gruppe „Tzav 9“ (dt. „Befehl 9“) die Straßen, um einen mit Hilfsgütern des Welternährungsprogramms (World Food Programm, WFP) beladenen LKW aufzuhalten. Die Straße führt zum Grenzübergang Kerem Schalom und weiter in den sogenannten Gazastreifen. Im Gegensatz zu „Tzav 9“ wollen AktivistInnen der israelischen Gruppe „Standing together“ (links, in violetten Westen) die Weiterfahrt der LKWs...

  • 17.06.25
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Weltkirche
Appell an Israel und Iran

Papst Leo XIV. ruft auf zum Dialog. Das Engagement für eine sicherere Welt frei von nuklearer Bedrohung müsse durch einen respektvollen und aufrichtigen Dialog fortgesetzt werden, sagte der Papst am 14. Juni 2025 im Petersdom. Nur so könne ein dauerhafter Frieden erreicht werden. Nach der jüngsten Eskalation in Nahost appellierte Leo XIV. am Samstag an die Vernunft der Verantwortlichen in Israel und Iran. Sollte der Iran den Raketenbeschuss auf zivile Gebiete fortsetzen, werde Teheran...

  • 17.06.25
Kirche hier und anderswo

EIN_BLICK
Ist jede Kritik an Israels Regierung antisemitisch?

Ob Israels Krieg im Gazastreifen eine angemessene Reaktion auf das Hamas-Massaker vom 7. Oktober 2023 ist, soll diskutiert werden, sagt Martin Jäggle. Nicht zur Diskussion steht die Existenz des Staates Israel. Kritik an der israelischen Politik ist nicht automatisch antisemitisch, stellt Martin Jäggle als Präsident des Koordinierungsausschusses für christlich-jüdische Zusammenarbeit klar. „Jede Regierung braucht und verdient Kritik“, sagt der emeritierte Professor für Religionspädagogik. Und:...

  • 28.05.25
Glaube

Kein Frieden ohne Dialog

P. Piotr Zelazko, Jerusalemer Patriarchalvikar, über die Bemühungen der hebräisch-sprachigen Katholiken in Israel für Versöhnung und ein Ende der Gewalt. Versöhnung zwischen den Völkern und Religionen im Heiligen Land ist möglich – und für die Christen gibt es auch keine Alternative dazu, als sich stets darum zu bemühen. Das hat P. Piotr Zelazko, Patriarchalvikar für die hebräischsprachigen Katholiken im Lateinischen Patriarchat von Jerusalem, gegenüber Kathpress betont. Nachsatz: „Auch wenn es...

  • 25.03.25
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Naher Osten
Zwei Hamas-Geiseln für tot erklärt

Der israelische Historiker und Holocaust-Experte Alex Dancyg ist nach Erkenntnissen der israelischen Armee tot. Der 76-Jährige war aus dem südisraelischen Kibbuz Nir Oz in den Gazastreifen entführt worden. Für tot erklärt wurde am 22. Juli außerdem ein 35-Jähriger. Damit sind nach Armeeangaben 44 der 120 Geiseln im Gazastreifen nicht mehr am Leben. Ausschlaggebend für die Erklärung seien nachrichtendienstliche Informationen. Die Umstände des Todes werden untersucht. Die Jerusalemer...

  • 24.07.24
Kirche hier und anderswo

„Israel Friendship Award“ für Hospiz-Rektor Bugnyar

Der burgenländische Priester Markus Bugnyar, Rektor des österreichischen Pilger-Hospizes in Jerusalem, ist ebenso wie Staatsoperndirektor Bogdan Roščić mit dem Israel-Freundschaftspreis der israelischen Botschaft in Wien ausgezeichnet worden. An der Verleihung nahm Verfassungsministerin Karoline Edtstadler teil und bekräftigte den Einsatz im Kampf gegen Antisemitismus. Israels Botschafter David Roet würdigte zur Verleihung des „Israel Friendship Award“ die Rolle des kirchlichen Pilger-Hospizes...

  • 05.07.24
Kirche hier und anderswo
Kardinal Pizzaballa besuchte vor Pfingsten den Gaza-Streifen. | Foto: Caritas Jerusalem
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Weltkirche
Ohne Gewalt im Blut

Kardinal Pizzaballa besuchte zu Pfingsten die Christen in Gaza. Die Stadt Gaza ist nach den Worten des Lateinischen Patriarchen von Jerusalem, Kardinal Pierbattista Pizzaballa, teils bis zur Unkenntlichkeit zerstört. Größte Probleme für die Zivilbevölkerung seien neben den anhaltenden Kriegshandlungen die medizinische Versorgung, die hygienische Lage sowie die Verteilung humanitärer Hilfe. Von Donnerstag bis Pfingstsonntag besuchte der Patriarch die katholische Gemeinde in Gaza. Was er dort...

  • 22.05.24
Kirche hier und anderswo

Weltkirche
Nicht hinnehmen

Erzbischof Lackner verurteilt Iran-Angriff auf Israel. Beim „Empfang zur Osterzeit“, zu dem Bundesministerin Susanne Raab die Spitzen der Kirchen und Religionsgesellschaften ins Bundeskanzleramt geladen hatte, verurteilte Erzbischof Franz Lackner den jüngsten Angriff des Iran auf Israel und die starke Zunahme von antisemitischen Vorfällen in Österreich. Der Vorsitzende der Bischofskonferenz betonte die Verbundenheit der monotheistischen Religionen mit dem Judentum und dem Heiligen Land. Der...

  • 17.04.24
Kirche hier und anderswo

Sehnsucht nach Frieden

Christine Hödl berichtet von Palästina und Israel Im Haus der Stille in Heiligenkreuz am Waasen gibt es freitags in der Fastenzeit zu Mittag Suppe und Brot als Hauptspeise, auf Nachspeise und Striezel wird verzichtet. Das dadurch ersparte Geld spenden die Mitarbeitenden und Gäste des Hauses an EAPPI (www.eappi-austria.at), ein ökumenisches Begleitprogramm für Palästina und Israel. EAPPI ist eine Organisation, die gewaltfreie Bemühungen von PalästinenserInnen und Israelis für einen gerechten...

  • 13.03.24
Kirche hier und anderswo

Weltgebetstag der Frauen
Drei Frauen aus Palästina erzählen ihre Geschichte

Die Feier-Materialien für den Weltgebetstag der Frauen am 1. März kommen heuer von christlichen Frauen aus Palästina. Drei Lebensgeschichten, geschrieben 2022, zeigen die Konflikte der Region. Der Weltgebetstag (WGT) der Frauen steht heuer unter dem Motto „... durch das Band des Friedens“, angelehnt an die Worte im Epheserbrief (Eph 4,1-7), wo es in Vers 3 heißt: „Der Friede ist das Band, das euch alle zusammenhält.“ Im Gottesdienst werden drei Geschichten erzählt: von palästinensischen...

  • 21.02.24
Kirche hier und anderswo

Am Tisch der Hoffnung

Israel. Achtjähriger schreibt Brief an Papst. Einen bewegenden Brief hat ein Achtjähriger, dessen Vater sich unter den von der Terrorgruppe Hamas verschleppten Geiseln befindet, an Papst Franziskus geschrieben. „Ich hoffe, die Welt vergisst nicht, dass er noch immer gefangen ist“, steht in dem Brief von Naveh Shoham, der selbst beim Angriff im israelischen Kibbuz Be‘eri am 7. Oktober nach Gaza entführt und nach 50 Tagen Gefangenschaft mit seiner vierjährigen Schwester sowie seiner Mutter,...

  • 14.02.24
Kirche hier und anderswo

Naher Osten
Gebet und Diplomatie

Am 10. Jänner beteten tausende Menschen in Jerusalem an der Klagemauer für die Rückkehr der Geiseln und Soldaten aus dem Gaza-Streifen (Bild). Derweil berichtet der Lateinische Patriarch von Jerusalem Pierbattista Pizzaballa von diplomatischen Versuchen der Vermittlung: Eine sofortige Lösung des Gaza-Konflikts werde es nicht geben. Stattdessen solle man eher „in Phasen denken“. Entscheidend sei, jetzt „Kommunikationskanäle zwischen Israel und der Hamas zu finden“ – nicht für direkte Gespräche,...

  • 17.01.24
Geschichtliches & Wissen

Vor 60 Jahren reiste erstmals ein Papst nach Israel

Von 4. bis 6. Jänner 1964 reiste Papst Paul VI. nach Israel. Es war dies das erste Mal in der Geschichte, dass ein Papst an die Orte des biblischen Geschehens reiste. Die Pilgerfahrt wurde zu einem Meilenstein im interreligiösen und ökumenischen Dialog. Die Konzilsväter des Zweiten Vatikanischen Konzils reagierten sehr überrascht, als Papst Paul VI., der erst kurz im Amt war, in der Sitzung vom 4. Dezember 1963 verkündete, dass er eine Reise ins Heilige Land beabsichtige. Nur einen Monat später...

  • 03.01.24
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Jerusalem
Bugnyar: Gewisse Normalität

Jerusalem. Österreichisches Pilgerhospiz steht derzeit weitestgehend leer. Leiter Markus Bugnyar hofft auf baldiges Ende der Kämpfe. Trotz des Krieges im Heiligen Land versuchen die Menschen in Jerusalem so weit wie möglich einen Alltag zu leben. Das schilderte der Rektor des Österreichischen Pilger-Hospizes in der Jerusalemer Altstadt, Markus Bugnyar, in einem Interview mit dem TV-Sender „Puls24“. „Wir haben jetzt bereits acht Wochen Krieg. Da etabliert sich natürlich schon so etwas wie ein...

  • 05.12.23
Kirche hier und anderswo

Israel
Bringt sie nach Hause

Israel. Der israelische Botschafter in Österreich, David Roet, hofft auf die baldige Befreiung aller Geiseln. Am 7. Dezember wird in jüdischen Familien die erste Kerze am Chanukka-Leuchter entzündet. Jeden Abend folgt ein weiteres Licht, bis alle acht Kerzen leuchten. Das Fest erinnert an die Wiedereinweihung des zweiten jüdischen Tempels in Jerusalem und wird von Gebeten begleitet. In diesem Jahr gibt es eine besondere Initiative, denn die gesamte Welt schaut nach Gaza, wohin am 7. Oktober 240...

  • 29.11.23
Kirche hier und anderswo
Foto: Sandner
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Shalom für Israel - Salam für Palästina

Der in Jerusalem lebende Priester und Poet Stephan Wahl wird am 10. Dezember im Rahmen des Sounding Jerusalem Festivals in Graz Texte lesen. Im Gespräch mit dem SONNTAGSBLATT erzählt er, wie er die jüngsten dramatischen Ereignisse im Nahost-Konflikt erlebt und welche Hoffnungen er hat. Wie kam es, dass Sie in Israel leben? Seit meiner Schulzeit bin ich dem Land verbunden, habe Ende der Siebziger am ersten Schüleraustausch Bonn–Tel Aviv teilgenommen und später ein Jahr in Jerusalem studiert....

  • 15.11.23
Kirche hier und anderswo
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Stimmen zu Terror und Krieg

Die Kirchenzeitung hat Erfahrungsberichte von Männern und Frauen gesammelt, die von der Gewalt in Israel und den Palästinensergebieten betroffen sind. SR. JULIANA BALDINGER NDS Seit 2014 leitet Sr. Juliana Baldinger NDS in En Kerem am Stadtrand von Jerusalem das Noviziat ihrer Ordensgemeinschaft, den Sionsschwestern. Zur aktuellen Situation sagt sie: „Wir sind geschockt wie alle und leben in Unsicherheit.“ Zur Zeit betreut Sr. Juliana zwei Novizinnen und ist dankbar für ihre kleine Gemeinschaft...

  • 25.10.23

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