Naher Osten
Gebet und Diplomatie

Am 10. Jänner beteten tausende Menschen in Jerusalem an der Klagemauer für die Rückkehr der Geiseln und Soldaten aus dem Gaza-Streifen (Bild). Derweil berichtet der Lateinische Patriarch von Jerusalem Pierbattista Pizzaballa von diplomatischen Versuchen der Vermittlung: Eine sofortige Lösung des Gaza-Konflikts werde es nicht geben. Stattdessen solle man eher „in Phasen denken“. Entscheidend sei, jetzt „Kommunikationskanäle zwischen Israel und der Hamas zu finden“ – nicht für direkte Gespräche, natürlich. Da solle es dann einerseits um die Freilassung der Geiseln und andererseits um eine Feuerpause gehen, um „ein Minimum an Normalität“ zurückzubringen. Viele im Nahen Osten würden auf ein Ende der Spannungen hoffen.

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SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT

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