Frieden

Beiträge zum Thema Frieden

Kirche hier und anderswo

Demokratie stärken – jetzt!

Graz. KAB-Veranstaltung zu Demokratie und sozialem Frieden. In Österreich hat man sich an sie gewöhnt und sieht sie als selbstverständlich an. Hingegen sehnen sich all jene, die in Diktaturen und Kriegsgebieten leben, täglich nach ihr: Demokratie. Am 21. Mai hatte die Katholische ArbeitnehmerInnenbewegung (KAB) Steiermark zu einer Diskussion geladen, bei der die Stärkung der Demokratie im Mittelpunkt stand. Nach den Eröffnungsworten durch KAB-Vorsitzenden Johann Zeiringer teilten die drei Gäste...

  • 02.06.26
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Kirche hier und anderswo

Weltkirche
Mütter für den Frieden

„Aufruf der Mütter“ steht auf Arabisch, Englisch und Hebräisch am linken Plakat, das beim Friedensmarsch palästinensischer und israelischer Mütter durch die Straßen von Rom getragen wurde. Beim gleichnamigen Barefoot Walk („Barfußmarsch“) gingen auch Ordensfrauen mit. Solidarisch mit Müttern, deren Kinder vom jüngsten Nahost-Konflikt betroffen sind, protestierten sie kürzlich gegen den Krieg – lautstark und im Einklang mit dem Aufruf der Mütter für den Frieden (ital. „apello delle madri per la...

  • 06.05.26
Kirche hier und anderswo

Weltkirche
„Schluss mit Krieg!“

Papst Leo XIV. rief bei einer Gebetsvigil in Rom eindringlich zum weltweiten Einsatz gegen Krieg und Gewalt auf. Mit rund 10.000 Teilnehmenden betete Papst Leo am 11. April im Petersdom für den Frieden. Lesen Sie hier Auszüge aus seiner Ansprache: „Euer Gebet ist Ausdruck jenes Glaubens, der nach den Worten Jesu Berge versetzt (vgl. Mt 17,20). … Der Krieg trennt, die Hoffnung verbindet. Die Selbstherrlichkeit tritt nieder, die Liebe erhebt. Götzendienst macht blind, der lebendige Gott...

  • 15.04.26
Kirche hier und anderswo
Mir, Paix, Paz, Pace, Peace: Das Wort „Frieden“ bedeutet mehr als Abwesenheit von Krieg und Gewalt. Damit verbunden ist der Wunsch nach einem guten Leben für alle Menschen. (Bild: Abschlusskundgebung am Friedenstreffen der Katholischen Gemeinschaft Sant‘Egidio 2024 in Paris.) | Foto: KNA
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Kirche Österreich
Gemeinsames Ziel Frieden

Wiener Erklärung – Religionen für den Frieden. Dem Friedensappell von Judentum, Christentum und Islam haben sich nun auch andere Religionen angeschlossen. Wir appellieren an unsere Gemeinden und an alle Menschen, die in Wien leben, sich unermüdlich für den Erhalt des friedlichen und respektvollen Miteinanders in unserer Stadt einzusetzen“, heißt es in einer Erklärung, die von Kardinal Christoph Schönborn, Oberrabbiner Jaron Engelmayer und dem Präsidenten der Islamischen Glaubensgemeinschaft in...

  • 11.03.26
Glaube & Spiritualität

Glaube
Ein Jahr „Wiener Erklärung“

Bleibender Auftrag zum Frieden Ein Jahr nach der Unterzeichnung der „Wiener Erklärung der Religionen für den Frieden“ hat der Präsident der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich, Ümit Vural, deren anhaltende Bedeutung betont. In einer Videobotschaft erinnerte er daran, dass die Erklärung ein bewusstes Zeichen für Verantwortung, Frieden und Zusammenhalt sei. Religion dürfe niemals spalten oder für politische oder ideologische Zwecke missbraucht werden. Die Erklärung wurde am 9. Jänner...

  • 14.01.26
Kirche hier und anderswo
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Weltkirche
Friedens-Appell - Reise nach Israel

Auf einem mehrtägigen Solidaritätsbesuch im Heiligen Land war Bischof Wilhelm Krautwaschl Anfang Jänner. Religiöse Gewalt sei Gotteslästerung – „eine Blasphemie, die den heiligen Namen Gottes verdunkelt“, so wandte sich Bischof Wilhelm Krautwaschl am kirchlichen Weltfriedenstag (1. Jänner) an die Gottesdienstgemeinde im Österreichischen Pilger-Hospiz in Jerusalem. Mit einer kleinen diözesanen Delegation war der steirische Bischof in der ersten Woche des Jahres 2026 ins Heilige Land gereist, um...

  • 05.01.26
Bewusst leben & Alltag
Freundlich sein, 
respektvoll miteinander umgehen, Konflikte ohne Hass und Abwertung lösen – Frieden beginnt bei dir 
und mir. | Foto: iStock
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Familie
Frieden beginnt im Kleinen

... und fängt an bei jedem und jeder Einzelnen. Neutralität und Familie stehen im besten Fall für Vertrauen und das friedliche Zusammenleben in einer vielfältigen Gesellschaft. Der Nationalfeiertag am 26. Oktober erinnert uns daran, dass Österreich seit 1955 ein neutrales Land ist. Neutralität ist auch ein Zeichen für Frieden, Selbstbestimmung und Verantwortung. Ein friedliches Miteinander und das für andere Da- und Verantwortlichsein ist auch im Familienleben sehr wichtig. Gerade in einer...

  • 22.10.25
Kirche hier und anderswo

Weltkirche
20 Israeli und 2000 Palästinenser

Angehörige feiern auf dem „Platz der Geiseln“ im israelischen Tel Aviv die Freilassung der 20 noch lebenden Menschen, die am 7. Oktober 2023 von der Hamas verschleppt worden waren. Am Montag, dem 13. Oktober 2025, wurden die 20 Israeli von der Hamas an das Rote Kreuz übergeben und danach weiter in die Obhut der israelischen Armee. Im Gegenzug sollen fast 2000 palästinensische Häftlinge freikommen. Der Feststrauß aus (Palm-)Zweigen und Zitrusfrucht erinnert an die Wüstenwanderung und...

  • 15.10.25
Kommentare & Blogs

Offen gesagt - Elena Kranzler
Kein leiser Appell

Frieden stiften, aber wie? „Glücklich zu preisen sind die, die Frieden stiften; denn sie werden Söhne Gottes genannt werden“, sagt Jesus in Matthäus 5,9. Diese Seligpreisung der Bergpredigt ist ganz und gar kein leiser Appell, einmal um etwas mehr Ruhe in einer lauten Umgebung zu bitten. Vielmehr ist sie eine Aufforderung zu konkreten alltäglichen Handlungen. Als Söhne und Töchter Gottes ist es unsere Aufgabe, Frieden zu stiften. Frieden zu stiften bedeutet nicht, ab und zu einmal einen kleinen...

  • 01.10.25
Kirche hier und anderswo
Auf die Straße für den Frieden. Menschen verschiedener Religionen, einige in weißen Gewändern oder mit weißen Regenschirmen, gingen am 28. Mai 2025 in Jerusalem auf die Straße – bei einem interreligiösen Marsch für Frieden in Israel.  | Foto: KNA
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Israel
Trotzdem Frieden suchen

„Eine Reise für den Frieden“ macht Sumaya Farhat-Naser derzeit durch Deutschland, Österreich und die Schweiz. Am Montag, 13. Oktober, wird sie in Graz sein. Verwurzelt im Land der Olivenbäume. Zur Welt gekommen 1948, teilt sich Sumaya Farhat-Naser ihr Geburtsjahr mit der Geburtsstunde des Staates Israel und eines Konfliktes, von dem die Medien derzeit tagtäglich berichten. Vier Wochen, bevor sie in Birseit, einem 4.000-Menschen-Ort in der Westbank, das Licht der Welt erblickt, wird der Staat...

  • 01.10.25
Kirche hier und anderswo

Weltkirche
Gefährliche Illusion

Schönborn: Atomare Abschreckung kann keinen Frieden sichern. Die Hiroshima-Gruppe Wien, Pax Christi Wien und die Wiener Friedensbewegung laden traditioneller Weise am 6. August zum Hiroshima-Gedenken auf den Wiener Stephansplatz. Im Vorfeld haben wieder zahlreiche Persönlichkeiten aus Politik, Kirche und Gesellschaft mit Grußbotschaften ihre Unterstützung für das Anliegen einer atomwaffenfreien Welt bekundet. Darunter auch der steirische Bischof Wilhelm Krautwaschl und Kardinal Christoph...

  • 06.08.25
Kunst & Kultur

Katholische Aktion - Beilage
Zeichen der Hoffnung

80 Jahre Frieden. Friedensgrüße per Postkarte schicken. Als kleines Zeichen des Dankes hat die Katholische Aktion Steiermark zum heurigen Gedenkjahr „80 Jahre Frieden in Österreich“ eine kostenlose Postkarte mit dem Text „Zeichen der Hoffnung – Dankbar für 80 Jahre Frieden in Österreich“ gestaltet. Das abgebildete Motiv, eine Bronzefigur, wurde von der Grazer Künstlerin Sabine Pelzmann gefertigt und trägt den Namen „Peace Circles“ (dt. Friedenskreise). Derzeit ist das Kunstwerk auch in der...

  • 04.06.25
Leserreporter

Seliger Max Josef Metzger
ein vielseitiger Pionier, der Graz bewegt hat.

Ich verehre Max Josef Metzger als Pionier des Friedens bereits im 1.Weltkrieg. Seine große Rede in der Grazer Mariahilferkirche im Jänner 1918, Seine Friedensinitiativen. Konsequenterweise erlernte er die Friedenssprache Esperanto und gründete hier in Graz eine internationale kath. Esperantobewegung, der auch der spätere Salzburger Erzbischof Dr. Eduard Macheiner angehörte. Er kümmerte sich auch um die große soziale Not. Hier gründete er auch das spätere Säkularinstitut Christkönigsinstitut...

  • 13.05.25
Kirche hier und anderswo

Dominikaner
Friedens-Appell

Davor, dass „ein permanenter Kriegszustand … Normalität“ werde, warnt die katholische Ordensgemeinschaft der Dominikaner. „Krieg ist eine menschliche Niederlage und nährt Nationalismus und Autoritarismus“, ist ihrem eindringlichen Appell vom 17. März 2025 zu entnehmen. Angesichts der anhaltenden globalen Konflikte und Kriege sollen Regierungen, Institutionen und BürgerInnen gleichermaßen Entscheidungen treffen, die Hoffnung und Frieden fördern. Unterzeichnet haben die im Orden zuständigen...

  • 02.04.25
Kirche hier und anderswo

Südosteuropa
30 Jahre Frieden?

Dreißig Jahre sind vergangen, seit der dreijährige Bosnien-Krieg, der durch den Zerfall Jugoslawiens ausgelöst wurde, zu Ende ging. Mehr als 100.000 Menschen verloren in diesem Krieg ihr Leben. Doch der Frieden ist brüchig, denn die politische Lage bleibt angespannt. Zuletzt erließ der bosnische Serben-Führer Milorad Dodik eine Reihe umstrittener Gesetze mit dem Ziel, die überwiegend von ethnischen Serben bewohnte Teilrepublik Srpska vom Rest des Landes zu isolieren. Gegen Dodik besteht ein...

  • 26.03.25
Menschen & Meinungen

Postkasten
Hoffnungsbild

Als „Friedensfürst“ – wie das Jesajabuch (Jes 9,5) formuliert – feiern wir Jesus Christus nicht nur zu Weihnachten als Kind in der Krippe. Gerade in turbulenten Zeiten kann ein Gebet an den Fürst des Friedens und den „Wunderbaren Ratgeber“ auch inneren Frieden schenken. So ist die Darstellung des Jesukindes, die uns Sieglinde Roskaritz sandte, ein Hoffnungsbild für jede Jahreszeit.

  • 06.03.25
Gesellschaft & Soziales

Vor den Vorhang
Ein Leben für den Frieden

Friedensforscher Karl Kumpfmüller erklärt, warum es noch immer Kriege gibt und was jede und jeder für den Frieden tun kann. Herr Prof. Kumpfmüller, als Student sind Sie bereits erfolgreich für Alternativen zum Wehrdienst eingetreten, seit Jahrzehnten sind Sie ein international geschätzter Wissenschafter. Was genau ist Friedensforschung? Dr. Karl Kumpfmüller: Während meiner Studienzeit in den USA habe ich in der Aula den Leitspruch der John Hopkins Universität oft gelesen „veritas vos...

  • 12.02.25
Kommentare & Blogs

Offen gesagt - Marie-Theres Igrec
Zum Frieden erziehen

Was können (katholische) Schulen für den Frieden beitragen? Alle Lebensorte, in denen Verständnis der eigenen Wurzeln und Toleranz und Wertschätzung gegenüber Andersdenkenden und Andersgläubigen eingeübt werden können, leisten einen wertvollen Beitrag zur Friedenserziehung. Für junge Menschen sind Schulen solche besonderen Lebensorte. In Österreich gibt es 294 katholische Privatschulen und etwa 600 Kindergärten, die rund 7 Prozent des Schulsystems ausmachen. 72 Prozent der SchülerInnen sind...

  • 05.02.25
Kirche hier und anderswo

Ökumene
Patriarch Bartholomaios I. sprach bei Europarat

Muttersprache: Liebe. Zum Einsatz für Frieden und Einheit in einer zunehmend polarisierten Welt hat das Ehrenoberhaupt der orthodoxen Christen weltweit, Patriarch Bartholomaios I., in einer Rede vor der Parlamentarischen Versammlung des Europarates aufgerufen. „Eine Welt, in der Konflikte und Kriege keine Mittel sind, um Streitigkeiten und Spaltungen zu lösen; in der alle Religionen und alle Ethnien unterschiedslos respektiert werden; in der es genug Liebe als Muttersprache der gesamten...

  • 29.01.25
Kirche hier und anderswo

AUS MIR wird WIR

Mir bedeutet in vielen slawischen Sprachen Frieden – auch im Russischen und Ukrainischen. In großen Lettern ist das Sehnsuchtswort auf Wanderschaft. 2023 erstmals platziert beim Kulturzentrum Pavelhaus / Pavlova Hiša in Bad Radkersburg, hat MIR* gerade vor dem Café Global beim Afro-Asiatischen-Institut in Graz Halt gemacht (Bild). Davor waren die überlebensgroßen Blockbuchstaben beim Grazer Schauspielhaus oder vor der Pfarrkirche Graz-St. Andrä zu sehen, die nächste Station ist die Technische...

  • 02.01.25
Glaube & Spiritualität

Stichwort: Friede
Über die Zäune hinaus

Das offene Herz Jesu kann helfen, das Denken mit geschlossenem Herzen zu überwinden und einen Frieden zu schaffen, der mehr ist als gewaltsame Eindämmung von Krieg. Drum geloben wir aufs neue, Jesu Herz, dir ew’ge Treue!“ So der Refrain des Liedes „Auf zum Schwure, Volk und Land“. Dieses Lied steht im Zusammenhang mit der Tiroler Herz-Jesu-Verehrung, die auf die Ereignisse des Jahres 1796, als alles auf Krieg in Tirol hindeutete, zurückgeht. Das Land dem Herzen Jesu anzuvertrauen, um so gegen...

  • 13.11.24
Kunst & Kultur
Erich Oskar Huetter ist Chellist aus Graz und Veranstalter der Sounding-Jerusalem-Konzerte. | Foto: Jungwirth
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Konzert-Reihe
Mit Musik an neuen Realitäten bauen

Herr Huetter, wie geht es Ihnen damit, dass wegen des Krieges im Nahen Osten alle Sounding-Jerusalem-Konzerte heuer in Österreich stattfinden müssen? Welche Botschaft möchten Sie mit den Konzerten aussenden? Erich Oskar Huetter: Das künstlerisch Spannende ist für mich die musikalische Befassung mit Jerusalem. Diese Befassung kann ich in Jerusalem leben, in Graz, in Wien … es gibt kaum einen Ort auf der Welt, der sich nicht mit Jerusalem verbunden fühlt. Der Blickwinkel verändert sich naturgemäß...

  • 12.11.24
Kirche hier und anderswo

Zusammenstehen

Über eine arabisch-jüdische Friedensinitiative berichteten Isabel Frey und Najwa Duzdar am 21. Mai in Graz. Für die jüdische Musikerin Isabel Frey, aufgewachsen in einer liberalen Familie, ist die positive Einstellung zum Staat Israel immer selbstverständlich gewesen. Ein einjähriger Aufenthalt in einem Kibbuz im Süden Israels bot ihr die Gelegenheit, auch das Schicksal jener Menschen kennenzulernen, die außerhalb dieses Staates in den Westbanks unter israelischer Besatzung leben. Von...

  • 28.05.24
Kirche hier und anderswo

Weltkriche
Papst in Verona: Wege zum Frieden

Papst Franziskus besuchte die norditalienische Stadt Verona mit einem klaren Ziel: Aufmerksamkeit für das Thema Frieden schaffen. Gelöst und fit wie lange nicht nahm er die zahlreichen Termine der Tagesreise wahr. Bei einer Friedens-Veranstaltung in Veronas berühmter Arena sorgten zwei junge Männer aus Israel und Palästina für emotionale Szenen. Beide verloren Angehörige im aktuellen Nahost-Krieg. Auf ihr Zeugnis folgte eine Umarmung mit dem Papst, der seine Sprachlosigkeit ausdrückte und eine...

  • 22.05.24
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