Glaube

Beiträge zur Rubrik Glaube

Rückzug für Leib und Seele

Die Martinus_Tage von Donnerstag, 28., bis Sonntag, 31. Mai in Marienkron standen unter der Leitung der beiden Zisterzienser P. Meinrad und P. Cyrill aus Mönchhof. Das Thema lautete „Geht und macht alle zu meinen Jüngern“. Das große Geschenk der Barmherzigkeit Gottes in der Osterbotschaft und unsere Antwort erlebten die Kursteilnehmerinnen als Erholung für den Geist und die Seele. Die „Nähe“ zur Klostergemeinschaft und der regelmäßige Gottesdienst in der Abteikirche bildeten einen wohltuenden...

  • 22.06.26

Theologe Bernd Hillebrand
Firmung - und was dann?

„Kirche bunt“ thematisiert in mehreren Beiträgen und Ausgaben ein Thema, das für viele Pfarren sehr relevant ist: Was bietet die Kirche der Jugend nach der Firmung? Hier ein theologischer Aspekt. Ein theologischer Ausgangspunkt zur Firmung müsste lauten, dass das Sakrament der Firmung gnadentheologisch freigebend und bedingungslos ist, damit es überhaupt einen Freiraum Gottes, für seinen Geist, gibt. Dies hat weitreichende Folgen für die Vorbereitung zur Firmung und für die Frage, wie man...

  • 17.06.26

Festakt in Amstetten
Franziskanerinnen ehren Jubilarinnen

Am Dreifaltigkeitssonntag feierten sechs Franziskanerinnen in Amstetten ihr Jubiläum, wie Generaloberin Sr. Franziska Bruckner berichtet. Sr. M. Reintraut Marchsteiner, gebürtig aus der Pfarre Echsenbach, und Sr. M. Adelgundis Haugeneder, geboren in Zeillern, dankten für 70 Jahre Ordensleben. Sr. M. Berta Wesche stammt aus Neufeld an der Leitha und Sr. M. Erika Mitmasser aus der Pfarre Artstetten, beide leben und wirken seit 65 Jahren als Franziskanerinnen. Den beiden Waldviertlerinnen Sr. M....

  • 10.06.26
Familie Kathrin und Thomas Mitterdorfer. 
Sie und ihre Kinder Emilie und Levi sind die Protagonisten eines kurzen Werbespots über die Kirche St. Korbinian. | Foto: Peter Leiter
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Animierter Film über Magdalenenaltar
Die Geschichte eines Altars

Die erste Etappe des Bergpilgerweges „Hoch und Heilig“ führt von Lavant nach St. Korbinian. 21 Kilometer und rund 800 Höhenmeter, auf denen man sich über eine neue Attraktion am Ziel freuen kann. Die Filialkirche St. Korbinian in Thal (Seelsorgeraum Assling) zählt mit ihren spätgotischen Fresken und den drei Flügelaltären ohnehin zu den kulturhistorischen Juwelen Osttirols. Nun sorgt ein EU-gefördertes Interreg-Projekt für noch mehr Einblicke in die Geschichte des sog. „Magdalenenaltars“....

  • 02.06.26

Barnabas und Paulus
Der Sieg der Liebe

Das Christentum veränderte die Welt: Frühchristliche Missionare wie Paulus und Barnabas (Gedenktag 11. Juni) trugen die Flamme des Christentums in die Welt hinaus. In Lystra, einer Stadt in der heutigen Türkei, wurden die Apostel Paulus und Barnabas für Zeus und Hermes gehalten. „Diese Männer sind Götter in Menschengestalt“ (Apg 14,11) sollen die Bürger gerufen haben, als Paulus einen Lahmen heilte. Das Volk geriet in eine solche Ekstase, dass die Priester des örtlichen Zeustempels Ochsen und...

  • 02.06.26

Dreifaltigkeit
Per Du mit der Unendlichkeit

Es gibt einen mäßig lustigen Witz unter Theologen: Kommt ein Theologiestudent zur Prüfung. Er hat nicht viel gelernt, kann nur bruchstückhaft Antworten geben. Der Professor merkt, dass das nichts mehr wird und sagt zum Studiosus: „Wenn Sie mir diese letzte Frage richtig beantworten können, lasse ich Sie bestehen. Können Sie mir die Dreifaltigkeit erklären?“ Das Gesicht des Studenten erhellt sich – hier kennt er sich aus! Er sagt: „Ja, Herr Professor, das kann ich Ihnen erklären!“, woraufhin...

  • 27.05.26

Glaube
Riskierte Sakramente

Sakramente sind ein Risiko! Sie sind keine Beilage, keine Belohnung für die Braven und Frommen, sie sind kein Wundermittel und keine Medikamente aus der Kirchenapotheke, sie brauchen keine Rezepte, keine Kontrolleure und keine Reifeprüfung. Sakramente dürfen nicht dem Leben entfremdet und zerredet werden, auch nicht von jenen, die sich im Auftrag der Priester und Spender um die Sakramente kümmern und dabei oft überfordert sind. Die Sakramente sind keine Gefühlssache, keine Behübschung, keine...

  • 21.05.26
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EIN_BLICK
Unerhört ungehört

Die Bibel erzählt viele Geschichten von Männern. Die wenigen Geschichten über Frauen wurden eher weggelassen und gekürzt, als man nach dem Zweiten Vatikanum Schriftlesungen für den Gottesdienst auswählte, fand Annette Jantzen heraus. Sie haben erforscht, dass in den Bibeltexten, die in katholischen Gottesdiensten gelesen werden, weniger Frauen vorkommen als in der Bibel. Viele Stellen wurden gestrichen oder gekürzt. Stand da Absicht dahinter oder gab es bei der Auswahl in den 1960er-Jahren kein...

  • 21.05.26

Pfingsten
Das Geburtsfest der Kirche

Der Name „Pfingsten“ stammt vom griechischen Wort für 50, „Pentekoste“. Die Juden feierten 50 Tage nach Pessach ein Erntedankfest. Später kam das Gedenken an den Bundesschluss am Sinai hinzu (vgl. Ex 19). Christen begehen zu Pfingsten – dem ersten Erntedankfest nach Jesu Auferstehung – die Sendung des Heiligen Geistes und damit das Geburtsfest der Kirche. In der Apostelgeschichte schildert Lukas ein dramatisches Geschehen (Apg 2,1-13). Unvorstellbares wird beschrieben: Sturmesbrausen und...

  • 20.05.26

Maria und Pfingsten
Mutter der Kirche

Dem Pfingstmontag wurde durch Papst Franziskus der Gedenktag „Maria, Mutter der Kirche“ beigesellt. Warum das so ist und was Maria mit Pfingsten zu tun hat. Wer das Haupt zur Welt bringt, bringt auch den Leib zur Welt. So lautet das simple Argument von Papst Leo dem Großen (400-461), warum Maria Mutter der Kirche ist. Dem Argument liegt zu Grunde, dass Christus als Haupt der Kirche verstanden wird – und umgekehrt die Kirche Leib Christi ist. Da Maria die Mutter des Hauptes Jesus Christus ist,...

  • 20.05.26

IM_LAND
Mirjams Schatz

Iris Klemenschitz schlüpft bei diesjährigen Passionsspielen in St. Margarethen von 23. Mai bis 12. Juli in die Titelrolle der Mirjam. Weshalb sie gerne auf der Bühne steht und wie sie sich darauf vorbereitet, erzählt sie in einem Gespräch, das CHRISTOPHER ERBEN aufgezeichnet hat. „Ich war beim Casting und wollte eigentlich die Maria spielen“, erinnert sich Iris Klemenschitz. „Der Regisseur und auch der Autor der neuen Inszenierung sahen mich jedoch in der Rolle der Mirjam. So bin ich zu der...

  • 13.05.26

Quatembertage
Hexen, Geister, Danksagung: Die Quatembertage

Viermal im Jahr begeht die Kirche die Quatembertage, jeweils zum Beginn von Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Aber was sind Quatember eigentlich? Die goldene Mitte: der Philosoph Aristoteles pries sie als den Inbegriff der Tugend. Wer ein rechtes Maß halten kann zwischen zwei Extremen, der wird ein gutes und glückliches Leben führen. Tapferkeit zum Beispiel ist das Mittelmaß zwischen Feigheit und Übermut. Auch im Glauben braucht es das rechte Maß, Extreme sind selten gut. Das wusste Papst...

  • 12.05.26
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Zu Christi Himmelfahrt
Hinein in die Welt, hinauf in den Himmel

Jesus ist nicht mehr da, nun ist es an den Jüngern, die Frohe Botschaft zu den Menschen zu bringen. Sie müssen mitten hinein in die Welt – kein einfacher Weg für sie. Leichte Wege gibt es im Leben immer wieder. Aber umso besser kennen wir die Wege, die verschlungen und unbequem sind. Wege, die nicht nur geradeaus führen, die mit Umwegen verbunden sind: diese Wege kennen wir zu gut. Es wäre ja die Idealvorstellung eines Menschenlebens, dass alles immer auf Anhieb funktioniert und so läuft, wie...

  • 06.05.26
Eine Frau der aus Indien stammenden syro-malabarischen Gemeinde in Wien bringt bei einem Gottesdienst im Stephansdom die Gaben zum Altar.  | Foto: Schönlaub/EDW
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EIN_BLICK
Ist ein Dirndl christlicher als ein Sari?

Wie Kultur und Religion zueinander stehen, ist schwer abzugrenzen. Zum Christentum gehört, dass es nicht auf eine bestimmte Kultur beschränkt ist. Auch nicht auf das Abendland. Ob Putin, Trump, Orbán oder Kickl – die Liste ließe sich beliebig verlängern – Politiker versuchen, Religion als verbindende Idee für ihre Wählerinnen und Wähler zu benützen. Welche Religion, ist dabei nebensächlich. Sie wird zurechtgezimmert, wie es gerade passt. Als US-Kriegsminister Pete Hegseth bei einem Gottesdienst...

  • 06.05.26
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Mission
Der Rosenkranz lebt!

Vor 200 Jahren begründete Pauline Marie Jaricot den lebendigen Rosenkranz, um die Missionsarbeit auf der ganzen Welt zu unterstützen. Die „Gott kann“-Bewegung von Missio Österreich lädt zum Jubiläum dieser kraftvollen Gebetsinitiative. Im Jahre 1826 – also vor 200 Jahren – gründete die selige Pauline Marie Jaricot den „Lebendigen Rosenkranz“. Sie erkannte, dass das Gebet die wichtigste Grundlage ist, damit Mission und Glaubensverkündigung gelingen. Ihre Idee war ebenso einfach wie wirkungsvoll:...

  • 06.05.26
Die 4. Klasse der VS Wenns freut sich über die Auszeichnung für das Friedensprojekt. | Foto: VS Wenns
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Auszeichnung für Schulprojekt
Den Frieden leben lassen

Drei Monate lang haben Schülerinnen und Schüler der 4. Klasse der Volksschule Wenns zum Thema Frieden gearbeitet. Das Ergebnis kann sich sehen lassen und wird am 7. Mai von Land Tirol und Stadt Innsbruck ausgezeichnet. „Peace in times of change“ (Friede in Zeiten der Veränderung): So lautet der Titel eines Schulwettbewerbs, der alle zwei Jahre im Rahmen des Kaiser-Maximilian-Preises ausgeschrieben wird. Durch Zufall ist die Religionslehrerin Hedi Kotter aus Wenns darauf gestoßen und hat sich...

  • 30.04.26

Monatswallfahrten in der Diözese Innsbruck
Wallfahrten in Tirol

Absam Monatswallfahrt an jedem 1. Sonntag im Monat (ganzjährig). Um 14 Uhr Rosenkranz, um 14.30 Uhr Wallfahrtsgottesdienst. Eben am Achensee Jeden Mittwoch Wallfahrtsgottesdienst um 15 Uhr in der St. Notburgakirche. Jeden ersten Mittwoch im Monat Krankensegnung mit der Notburga-Reliquie. Götzens Von Mai bis Oktober jeweils am 30. des Monats um 19 Uhr Wallfahrtsmesse zu Ehren des seligen Märtyrers Otto Neururer. Mai: Dekan Jakob Patsch Juni: Cons. Franz Hofmann Juli: Generalvikar Roland...

  • 30.04.26

ÜBER_BLICK
Religiöse Feiertage haben gesamtgesellschaftlichen Wert

Expertinnen und Experten diskutierten bei einer Tagung in Wien über die Bedeutung religiöser Feiertage in Österreich. Im Mittelpunkt stand die Frage, welche Rolle diese Tage heute für Gesellschaft und Identität spielen. Dabei ging es auch um Themen wie Gleichbehandlung und die religiöse Vielfalt im Land. ERLEBBARE GEMEINSCHAFT Katharina Renner, Vizepräsidentin der Katholischen Aktion, sagte: „Wir brauchen diese Anlässe und müssen sie uns bewahren, weil solche Feiertage Gemeinschaft erlebbar...

  • 29.04.26
Primizkelch von Maximilian Aichern, kürzlich verstorbener Altbischof von Linz, vormaliger Abt von St. Lambrecht. | Foto: Franz Josef Rupprecht
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WERT_VOLL
Glaubenszeugnisse aus Gold danken für Gebets-Erhörungen

Die beiden Schatzkammern der Basilika Mariazell liegen im Obergeschoss über den Sakristeien. Sie sind durch den etwa 160 Meter langen Emporengang verbunden und gelten als „Tresore des Glaubens“ und des Vertrauens. Es geht in diesen schön gestalteten Räumen nicht in erster Linie um weltliche Schätze aus Gold und Silber oder um wertvolle Werke namhafter Künstler, sondern es geht um Glaubenszeugnisse und Dankesgaben für verschiedene Gebetserhörungen. Natürlich finden sich auch materiell wertvolle...

  • 29.04.26
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Messintentionen: Opfer auf Bestellung?

Verluste von geliebten Menschen, Krankheiten, Prüfungen oder andere besondere Herausforderungen: Es gibt keine menschliche Not, die sich nicht vor Gott tragen lässt. Welche Rolle spielen Messintentionen dabei? Messen können mitunter herausfordernd sein. Vielen ist die Sonntagsmesse ein wertvoller Fixpunkt im Wochenablauf, und doch fällt es bisweilen schwer, sich dazu aufzuraffen. Vielleicht, weil es gerade viele andere Verpflichtungen gibt; vielleicht ist man am Sonntagmorgen noch müde – oder...

  • 28.04.26

GEIST_REICH
Ostern leben

Ostern dauert nicht nur zwei Tage bis Ostermontag, die Osterzeit dauert 50 Tage bis zum Pfingstfest. Die ganze Osterwoche feiert die Kirche als einen einzigen großen Festtag. Es verwundert, dass die Karwoche und die Osterwoche immer noch verwechselt werden, nicht nur in den Rund-funk- und Fernsehsendern, auch im Gespräch untereinander, vielleicht Richtung Emmaus. Warum feiern die Christen wochenlang Ostern? Nicht, weil sie so schwer begreifen, sondern weil die österliche Wirklichkeit alles...

  • 23.04.26
Friedensgruß in der griech.-orth. Kirche zum hl. Georg.
Griechisch-orientalische Metropolis von Austria
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IM_LAND
Zsifkovics setzt als neuer österreichischer Ökumene-Bischof Akzente

Bei der Frühlingstagung der Österreichischen Bischofskonferenz wurde dem Diözesanbischof von Eisenstadt die Verantwortung für den Bereich Ökumene übertragen. Mit einem Besuch der griechisch-orthodoxen Osterfeierlichkeiten in Wien sowie mit der Teilnahme an einer Ehrung für den ehemaligen Superintendenten des Burgenlandes, Manfred Koch, drückte Bischof Ägidius J. Zsifkovics seine Nähe zu den Geschwisterkirchen aus. In einer Zeit wachsender religiöser Distanz setzen die christlichen Kirchen in...

  • 23.04.26
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Familie
Wie Kinder Gott sehen

Kinder sind offen für Gott – sogar in einer säkularen Welt. Ihre Liebesfähigkeit, das Bedürfnis nach Verbundenheit und ihr Urvertrauen können uns Erwachsene inspirieren. Kinder wachsen heute in einem oft säkularen und „entkirchlichten“ Umfeld auf, vor allem in den Städten. Dennoch überraschen immer wieder Umfragen, die zeigen, wie hoch ihr Zuspruch zum Glauben an Gott ist. Vor zwei Jahren wurden etwa in Deutschland 750 Kinder im Alter zwischen sechs und neun Jahren zu ihrer Religiosität...

  • 15.04.26

Mein Jesus: Barmherzigkeit

Der „Sonntag der göttlichen Barmherzigkeit“ ist nicht zuletzt wegen seines Urpsrungs für viele herausfordernd. Der Glaube an ein unbegreifliches Geheimnis fordert aber immer heraus. Niemand war dabei, als Christus auferstanden ist. In der Heiligen Schrift wird nur berichtet, dass die Frauen das leere Grab gefunden haben. Aber wie die Auferstehung ausgesehen hat, der Moment. als Christus die Augen aufschlug, darüber ist uns nichts überliefert. Schob er allein den Stein zur Seite oder halfen ihm...

  • 08.04.26

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