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Zsifkovics setzt als neuer österreichischer Ökumene-Bischof Akzente
- Friedensgruß in der griech.-orth. Kirche zum hl. Georg.
Griechisch-orientalische Metropolis von Austria - hochgeladen von martinus Redaktion
Bei der Frühlingstagung der Österreichischen Bischofskonferenz wurde dem Diözesanbischof von Eisenstadt die Verantwortung für den Bereich Ökumene übertragen. Mit einem Besuch der griechisch-orthodoxen Osterfeierlichkeiten in Wien sowie mit der Teilnahme an einer Ehrung für den ehemaligen Superintendenten des Burgenlandes, Manfred Koch, drückte Bischof Ägidius J. Zsifkovics seine Nähe zu den Geschwisterkirchen aus.
In einer Zeit wachsender religiöser Distanz setzen die christlichen Kirchen in Österreich ein starkes Signal des Miteinander.
Am 8. April besuchte Bischof Ägidius Zsifkovics die griechisch-orthodoxe Gemeinde in Wien, um an der feierlichen Krankensalbung im Rahmen der Heiligen Woche (Karwochen-Liturgie der orthodoxen Christen) teilzunehmen.
In seiner neuen Funktion als Referatsbischof für die Ökumene überbrachte er die herzlichen Osterwünsche der Bischofskonferenz sowie der gesamten katholischen Kirche Österreichs. Bischof Ägidius nutzte den Anlass in der Georgskirche, um für das gewachsene und vertrauensvolle ökumenische Miteinander zu danken.
- Herzliche Begegnung mit dem evang. Superintendenten i.R. Manfred Koch.
- Foto: Franz Gollubits
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Der Bischof rief die orthodoxen Gläubigen dazu auf, die Botschaft von der Auferstehung Jesu Christi als gemeinsames Zeugnis in die Welt zu tragen – gerade in einer Gesellschaft, die oft von Säkularisierung und Gleichgültigkeit geprägt sei. Neben dem Fokus auf den Glauben stand auch ein dringendes Anliegen im Mittelpunkt: „Lassen Sie uns gemeinsam für den Frieden beten und in unserer Welt als geeinte Christen auftreten.“ Der Besuch unterstreicht die tiefe Verbundenheit zwischen den Konfessionen und den Wunsch, die christliche Botschaft über Grenzen hinweg lebendig zu halten.
KOCH: EIN SEGEN FÜR DIE ÖKUMENE
In festlichem Rahmen beging der ehemalige Superintendent Manfred Koch am Ostermontag in Buchschachen sein 70. Wiegenfest. Die Feierlichkeiten begannen mit einem gemeinsamen Mittagsgebet, gefolgt von einem festlichen Essen im Kreise von Familie, Verwandten, Freunden und Wegbegleitern.
Unter den Gratulanten befand sich auch Bischof Ägidius Zsifkovics. Er überbrachte nicht nur persönliche Glückwünsche, sondern dankte Koch im Namen der gesamten Diözese für die langjährige und exzellente Zusammenarbeit. Besonders hob er dabei den gemeinsamen ökumenischen Weg hervor, der in seiner Form als beispielhaft für Österreich und darüber hinaus gilt. „Manfred Koch ist ein Segen – für seine Familie, die evangelische Kirche, die Ökumene und die Diözese Eisenstadt samt ihrem Bischof“, so die wertschätzenden Worte von Zsifkovics.
Als Zeichen der tiefen Verbundenheit und Anerkennung wurde ein besonderes Präsent überreicht: ein Martinskreuz, das ein Stück originalen Stacheldrahtes des Eisernen Vorhangs enthält. Ein Geschenk, das nicht nur Geschichte atmet, sondern auch den Brückenbau symbolisiert, für den Manfred Koch zeitlebens eingestanden ist.
MI / RED
Autor:martinus Redaktion aus Burgenland | martinus |
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