Engagementförderung
Brücken bauen

Veronika Harrer und Walburga Labitsch sind seit einem Jahr ehrenamtlich als Freiwilligen-koordinatorinnen in Fladnitz/T. und Passail tätig.  | Foto: privat
  • Veronika Harrer und Walburga Labitsch sind seit einem Jahr ehrenamtlich als Freiwilligen-koordinatorinnen in Fladnitz/T. und Passail tätig.
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Engagementförderung braucht Menschen, die sich dafür einsetzen!
Zwei Freiwilligenkoordinatorinnen erzählen.

Was wollt ihr als Freiwilligenkoordinatorinnen bewirken?
Als Getaufte sind wir berufen, die Kirche vor Ort mitzugestalten und Menschen im ehrenamtlichen Engagement zu stärken und zu begleiten. Wir möchten, dass jede und jeder die eigenen Talente einbringen kann und spürt: Dieses Engagement macht Freude, ist sinnvoll und wird wertgeschätzt.
Uns ist es wichtig, gute Rahmenbedingungen zu schaffen, die motivieren und das gemeinsame Wirken in unserer Pfarre tragen. Kurz gesagt: Wir wollen Brücken bauen – zwischen den Menschen, ihrem ehrenamtlichen Engagement und dem Auftrag der Kirche.

Wie kann man sich eure Aufgabe genau vorstellen?
Unsere Aufgabe ist vielfältig: Wir informieren Interessierte über Möglichkeiten des Ehrenamtes in der Pfarre, helfen dabei, eine passende Aufgabe zu finden, und begleiten die Freiwilligen auf ihrem Weg. Es geht vor allem darum, dass es eine gute Struktur für alle Ehrenamtlichen gibt, vor allem hinsichtlich der Themen „Wertschätzung, Einführung und Verabschiedung“.
In den letzten Monaten haben die Arbeitskreis-LeiterInnen alle ihre Tätigkeitsprofile ausgefüllt, die dann von uns gesammelt wurden. So haben wir einen guten Überblick über die Vielfalt des Engagements gewonnen. Es gibt regelmäßige Treffen mit den Arbeitskreis-LeiterInnen, wo aktuelle Vorkommnisse besprochen werden.
Bei Bedarf wollen wir auch Ehrenamts-Sprechstunden anbieten – als Ort, an dem Fragen, Ideen und Anliegen Platz haben.

Wie kommt eure Funktion bei den Ehrenamtlichen an?
Unsere Rolle ist noch neu, daher braucht es etwas Zeit, bis sie von allen ganz selbstverständlich angenommen wird. Es ist jedoch wichtig, dass es eine klare Ansprechperson für das Ehrenamt gibt, denn das gibt Sicherheit, und die Ehrenamtlichen fühlen sich dadurch noch mehr unterstützt und ernst genommen.
Wir sehen es positiv: Schritt für Schritt wächst das Vertrauen – und damit auch die Chance, dass noch mehr Menschen leichter den Weg ins Ehrenamt finden.

Interview: B. Krotil/J. Rust

Autor:

SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT

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