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Partnerschaftlich unterwegs
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WAS TUT SICH …
… in Bom Jesus da Lapa?
Menschen aus unseren Partnerdiözesen erzählen.
Heute: Die Klimakonferenz COP30 und Bom Jesus da Lapa.
Bom Jesus da Lapa (Bundesstaat Bahia) liegt am Rio São Francisco. Er wird aus Regionen gespeist, die stark von den Veränderungen im Cerrado (= große Feuchtsavannen-Gebiete) betroffen sind. Der Cerrado gilt als „Wiege der Gewässer“, weil hier acht der zwölf wichtigsten Flusssysteme Brasiliens entspringen.
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Das macht ihn essenziell für die Wasserversorgung des gesamten Landes! Seine tiefen Wurzelsysteme speichern auch enorme Mengen Kohlenstoff im Erdboden, das freigesetzt wird, wenn der Boden zerstört wird – meist für Sojaanbau und Rinderweiden. So gingen bereits enorme natürliche Wasserflächen verloren. Der Kartenauschnitt zeigt als schwarze Linien die irreparabel ausgetrockneten Flussläufe im Osten Bahias.
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Weil alle Lebewesen Wasser brauchen, muss Brasilien Schutzmaßnahmen mit Entwicklung in Einklang bringen, sodass nicht nur die Amazonasregion, sondern auch weniger prominente Lebensräume wie der Cerrado und Regionen wie der Nordosten zukunftsfähig bleiben. Die Hoffnung liegt auch auf der Weltklimakonferenz COP 30, die von 10. bis 21. November in der Stadt Belém im Amazonasgebiet stattfindet (siehe S. 11).
AUGUST Glanzer
Autor:SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT |
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