Nachrichten - Niederösterreich | Kirche bunt

Kirche bunt Top-Geschichten

Bewusst leben & Alltag

Sport und Kirche
Kirche und Sport entwickeln gemeinsame Zukunftsprojekte

Sport und Kirche wollen sich in Zukunft noch stärker verbinden: Darum ging es bei einem Austausch mit Österreichs Sportbischof Alois Schwarz und hochrangigen Sportvertretern.  Sport und Kirche wollen ihre Zusammenarbeit in Österreich weiter ausbauen. Bei einem Austausch mit Bischof Alois Schwarz, der in der Österreichischen Bischofskonferenz u. a. auch für Sportagenden zuständig ist, wurden konkrete gemeinsame Projekte von Kirche und organisiertem Sport für die Zukunft entwickelt: Darunter eine...

Pater Karl Wallner
Mission bedeutet Partnerschaft

Zum Scheiden P. Karl Wallners als Direktor der Missio ziehen die Päpstlichen Missionswerke Bilanz. Zehn Jahre wirkte P. Wallner als Direktor und konnte in dieser Zeit viel für den Glauben und die Missio bewirken. Mit 1. September folgt der Tiroler Priester Johannes Laichner als neuer „Missio“-Nationaldirektor auf P. Karl Wallner. Der Zistezsienserpater aus dem Stift Heiligenkreuz stand zehn Jahre an der Spitze der Päpstlichen Missionswerke in Österreich. In einer Aussendung hat Missio kürzlich...

  • 19.08.26

Jugendfestival in Assisi
"Go!" - Papst rief Jugendliche auf, "an die Ränder zu gehen"

Go! Besser noch: Lasst uns gehen!“ – mit diesem Aufruf hat Papst Leo XIV. die Jugendlichen beim franziskanischen Jugendfestival „Go!“ in Assisi aufgefordert, ihren Glauben mutig zu leben und dem Beispiel des heiligen Franz von Assisi zu folgen. 800. Todestag von Franziskus Zum Abschluss des viertägigen Treffens anlässlich des 800. Todestages des großen Heiligen feierte der Papst eine heilige Messe in der Basilika Santa Maria degli Angeli. „Heute suchen Europa und die ganze Welt in euch neue...

  • 12.08.26
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Heiliger Hippolyt
Wir feiern unseren Diözesanpatron

Am 13. August ist das Hochfest des heiligen Hippolyt. Gefeiert wird er in der Diözese am Sonntag, 9. August. Jede Diözese in Österreich hat einen, oft auch zwei Diözesanpatrone. In der Erzdiözese Wien ist es der hl. Stephanus, in Salzburg sind es der hl. Rupert und der hl. Virgil, in Linz der hl. Florian und der hl. Severin, in Graz-Seckau der hl. Rupert und der hl. Virgil, in Eisenstadt der hl. Martin, in Gurk-Klagenfurt die hl. Hemma von Gurk und der hl. Josef, in Innsbruck sind es der hl....

  • 05.08.26
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Kath. Familienverband würdigte damit Großeltern
Erster Anna und Joachim-Kirtag schöner Erfolg

Beim ersten „Anna und Joachim-Kirtag“ im St. Pöltner Dom predigte Prof. Josef Spindelböck, Geistlicher Assistent des Katholischen Familienverbandes der Diözese St. Pölten, über die Berufung der Großeltern als Zeugen des Glaubens. Im Mittelpunkt standen die Großeltern Jesu, die Weitergabe des Glaubens innerhalb der Familie sowie die Bedeutung eines liebevollen Miteinanders der Generationen. „Anna und Joachim-Medaillen“ Peter Pitzinger, Vorsitzender des Katholischen Familienverbandes, zeigte sich...

  • 29.07.26
Mit diesem Bild Herferts wurde die Ausstellung im Bildungshaus St. Hippolyt "Glaube - Kunst - Können" zum 90. Geburtstag Robert Herferts angekündigt. | Foto: Bildungshaus St. Hippolyt
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Sakrale Kunst in der Diözese St. Pölten
Robert Herferts Kunst führte in die Moderne

Der St. Pöltner Sakralkünstler Robert Herfert wäre am 24. August 100 Jahre alt geworden. Es gibt in der Diözese St. Pölten kaum einen Kirchenneubau nach 1945, der nicht seine Handschrift trägt. Der Name Robert Herfert ist wahrscheinlich nicht mehr jedem bekannt, seine Werke sind jedoch vielerorts in unserer Diözese zu sehen. Spuren hinterließ der 1926 geborene St. Pöltner in vielen öffentlichen Gebäuden: Spitälern, Pensionistenheimen, Aufbahrungshallen (z. B. in Weißenkirchen),...

  • 19.08.26

Mariä Himmelfahrt
Ostern im Sommer

„Mariä Himmelfahrt“: Über ein Fest, das brennpunktartig die Hoffnung auf die Auferstehung, die Offenbarung durch die Kirche und die besondere Vermittlerrolle Mariens darstellt. Manchmal, nur manchmal, beschleicht einen das Gefühl, dass die Theologen von früher ein etwas breiter gefächertes Repertoire an Fragestellungen hatten, als es heute manchmal scheint. Das ist sicher ein trügerisches Gefühl, doch in der Öffentlichkeit treten Theologen meistens dann auf, wenn es um Fragen kirchlicher...

  • 12.08.26

Immer am 13. jeden Monats
Fatima – Botschaft für eine unruhige Zeit

An jedem 13. im Monat – meist von Mai bis Oktober – feiern viele Gläubige in unserer Diözese das Fatima-Fest in den „Fatima-Kirchen“ Kriege in Europa und im Nahen Osten, gesellschaftliche Polarisierung, Zukunftsängste und eine wachsende Sehnsucht nach Orientierung prägen unsere Zeit. Gerade vor diesem Hintergrund gewinnt die Botschaft von Fatima neue Aktualität. Als die Gottesmutter Maria 1917 den drei portugiesischen Hirtenkindern Lucia dos Santos, Jacinta und Francisco Marto erschien, stand...

  • 05.08.26

Heilige
Mit Glaube und Humor

Ehemaliger Soldat und Lebemann, Bekehrter und bedeutender spiritueller Lehrer: Am 31. Juli gedenkt die Kirche des Gründers des Jesuitenordens, Ignatius von Loyola. Über ihn erzählt der Superior der Jesuiten in Wien, P. Christian Marte SJ. Stellen Sie sich vor, Sie treffen jemaden, der noch nie vom heiligen Ignatius gehört hat. Wie beschreiben Sie ihn in einem Satz? P. Christian Marte SJ: Ignatius von Loyola, ursprünglich Soldat aus dem Baskenland, hat 1540 den Jesuitenorden gegründet. Das...

  • 22.07.26

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Kuppel des Petersdoms in Rom: „TV ES PETRVS ET SVPER HANC PETRAM AEDIFICABO ECCLESIAM MEAM ET TIBI DABO CLAVES REGNI CAELORVM“ (Dt.: „Du bist Petrus und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen, und dir werde ich die Schlüssel des Himmelreichs geben“) Mt 16,18-19. | Foto: Julia Steinbrecht/KNA
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Pfarrer i. R. Herbert Schlosser
Hoffnung und Zuversicht vermitteln

Du bist Petrus, der Fels, und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen. Ich werde dir die Schlüssel des Himmelreichs geben.“ Diese beiden Sätze aus unserem Evangelium sind in riesigen Buchstaben auf Lateinisch in der Kuppel der Peterskirche in Rom zu lesen. Dadurch wird dieses Zitat immer wieder einzig und allein auf den Papst hin gedeutet. Und es ist im Lauf der Geschichte bis heute zu einem Stein des Anstoßes geworden. Andere christliche Kirchen haben nämlich nicht nur keinen Papst, sie...

  • 19.08.26

Pfarrer P. Hermann Sandberger SDB
Glaubst du wirklich, dass du einmal in den Himmel kommst?

Auf Bitte von „Kirche bunt“ schreibt P. Hermann Sandberger seine Homilie zum Fest Mariä Himmelfahrt. Das Fest Mariä Aufnahme in den Himmel wird seit dem 5. Jahrhundert gefeiert. Viele Kirchen sind diesem Festgeheimnis geweiht. Auch unsere Domkirche in St. Pölten wurde bereits 1228 zu Ehren Mariä Aufnahme in den Himmel geweiht, und das ist das Patrozinium, das der Dom bis heute führt. Worum geht es: Maria, als erste von uns Menschen, ist ganz bei Gott, mit Leib und Seele, ganz. Wenn ich Kinder...

  • 12.08.26
Bild: die Amstettner Herz Jesu-Kirche. Seit der frühen Christenheit ist die aufgehende Sonne ein Symbol für den auferstandenen Christus.  | Foto: Wolfgang Zarl
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19. Sonntag 26: P. Hermann Sandberger
Ein kleiner Glaube genügt

Auf Lager, etwa auf Jungscharlager, hatten früher viele eine Taschenlampe mit. Heute wird auch dafür zumeist das Handy verwendet. Bei den Taschenlampen gab bzw. gibt es nicht nur den Ein- und Ausschaltknopf, sondern zumeist noch ein anderes Knöpfchen, mit dem man Blinkzeichen geben kann. Mit Lichtsignalen kann man anderen Menschen zublinken und sich so mit ihnen verständigen, am bekanntesten dafür ist das Morse-Alphabet. Ein solches Verständigungszeichen kennen fast alle: 3 mal kurz, 3 mal...

  • 05.08.26

18.Sonntag 2026: Prof. Josef Spindelböck
Der Mensch lebt vom Brot, aber ...

Fünftausend Männer, dazu noch Frauen und Kinder, wurden von Jesus auf wunderbare Weise gespeist, als sie sich mit ihm und den Jüngern an einem einsamen Ort aufhielten, um ihn zu hören. Eigentlich hatte Jesus das Bedürfnis sich zurückzuziehen. Wir verstehen das: Der Sohn Gottes war auch ganz Mensch wie wir und bedurfte der Ruhe und Erholung sowie des Gebets zu seinem himmlischen Vater. Aber weil ihn die Menschen auch dort aufsuchten, wohin er sich mit dem Boot zurückgezogen hatte, erbarmte er...

  • 29.07.26

Interview mit Domorganist Ludwig Lusser
Ein schönes Instrument bildet den Musiker

Ludwig Lusser ist seit 20 Jahren Domorganist in St. Pölten. Im Interview erzählt er, was dieses Jubiläum für ihn so besonders macht. Sie feiern heuer 20 Jahre Domorganist in St. Pölten. Wie blicken Sie auf diese Zeit zurück? Was waren besondere Höhepunkte, was besondere Herausforderungen? Ich kann sagen: mit Freude! Die vergangenen 20 Jahre waren sehr erfreuliche, produktive Jahre in jeder Hinsicht, auf die ich in großer Dankbarkeit zurückblicke. 17 Jahre davon waren geprägt von einer...

  • 19.08.26

Interview: Wolfgang Pfoser
Ehemaliger Baudirektor über Robert Herfert

DI Wolfgang Pfoser war 16 Jahre Bauamtsdirektor der Diözese St. Pölten und kennt die Werke des Künstlers Robert Herfert, die vielerorts in unserer Diözese zu sehen sind. Als Baudirektor der Diözese hatten Sie mit Robert Herfert Kontakt. Kannten Sie ihn persönlich? Architekt DI Wolfgang Pfoser: Ja. Erstmals haben wir beruflich bei der Gestaltung des Hauptplatzes von Prinzersdorf zusammengearbeitet. Seine Art zu arbeiten, hat mich sehr beeindruckt. Er konnte auf einen Raum gut reagieren und sah...

  • 19.08.26

Interview
Astro-Physiker: "Ich staune über die Schönheit"

Der aus Krems stammende Astrophysiker Dr. Franz Kerschbaum sprach bei den am 9. August zu Ende gegangenen Salzburger Hochschulwochen über den Kosmos als Heimat des Menschen. Im Gespräch mit „Kirche bunt“ lotet er die Grenzen zwischen Naturwissenschaft und Glauben aus. Sie wurden in eine Kremser Lehrer-Familie geboren. Wie sind Sie zur Astronomie gekommen? Meine älteste Fernseh-Erinnerung ist die Mondlandung: Das hat mich als Kind sehr fasziniert. Ich habe dann ein Fernrohr geschenkt bekommen....

  • 11.08.26

Musiktherapie
Musiktherapie: Wo Musik zur Begegnung wird

Sr. Katharina Fuchs ist Musiktherapeutin und Ordensfrau. Sie erzählt über diese ungewöhnliche Kombination, die sich bei näherer Betrachtung als stimmiges Ganzes erweist. Musik begleitet das Leben von Sr. Katharina Fuchs von Kindheit an: Als Kind hat sie im Gottesdienst stets ungeduldig auf den Beginn des Gesangs gewartet. Wenn alle zu singen begannen, hatte sie das Gefühl, wieder wirklich dabei zu sein. „Musiktherapeutin zu werden, war meine erste Berufung“, erklärt Sr. Katharina, Ordensfrau in...

  • 05.08.26

Sport und Kirche
Kirche und Sport entwickeln gemeinsame Zukunftsprojekte

Sport und Kirche wollen sich in Zukunft noch stärker verbinden: Darum ging es bei einem Austausch mit Österreichs Sportbischof Alois Schwarz und hochrangigen Sportvertretern.  Sport und Kirche wollen ihre Zusammenarbeit in Österreich weiter ausbauen. Bei einem Austausch mit Bischof Alois Schwarz, der in der Österreichischen Bischofskonferenz u. a. auch für Sportagenden zuständig ist, wurden konkrete gemeinsame Projekte von Kirche und organisiertem Sport für die Zukunft entwickelt: Darunter eine...

  • 19.08.26

Maria Anzbach
Gärtnern als Therapie

Pflanzen, ernten, gestalten: Im Haus St. Louise der Barmherzigen Schwestern in Maria Anzbach wird im Rahmen der Gartentherapie gemeinsam mit den Bewohnerinnen und Bewohnern gegärtnert. Die Bewohnerinnen und Bewohner sitzen rund um einen Tisch. Konzentriert nehmen sie Rebe für Rebe der leuchtend roten Ribisel und „rebeln“ sie ab. Das Ergebnis: Mehrere Kilogramm Ribisel werden an diesem Sommertag von den Stängeln entfernt. Die alten und beeinträchtigten Menschen sind sichtlich stolz auf ihre...

  • 12.08.26

Dr. Franz Schmatz - Glaube leben
Verweile doch du im Augenblick!

Der Psychotherapeut, Theologe und em. Hochschulprofessor Dr. Franz Schmatz begleitet mit einfühlsamen Texten „Kirche bunt“-Leserinnen und Leser durch den August. Teil 1 von 4. Es gibt Momente, die uns so beeindrucken, berühren, ergreifen und erfüllen, dass wir sagen möchten „Bleib, Augenblick“! Kaum gedacht, ist eben dieser Augenblick schon in die Vergangenheit eingebettet. Er kommt so nie wieder. Das macht seine Einmaligkeit und Kostbarkeit aus. Diese Qualität würde er verlieren, könnten wir...

  • 05.08.26

Theologin Waltraud Schaffer
Was bedeutet mein Traum?

Träume schenken heilende Bilder – wie auch biblische Propheten sie als Form der Kommunikation mit Gott sahen. Davon ist die Theologin Waltraud Schaffer überzeugt. Als Vogel fliegen, einen Zahn verlieren oder einer Schlange begegnen: Manche Traumbilder treten bei vielen Menschen auf. Der Schweizer Psychiater C. G. Jung war überzeugt, dass Träume etwas über das Unbewusste der menschlichen Seele sagen. Auch wenn das, was ein Traum bedeutet, von dem abhänge, der ihn träume, glaubte Jung, dass...

  • 29.07.26
Der St. Oswalder Kaplan Thomas Schmid überreicht dem Papst ein Buch, gestaltet von Kindern aus seiner Pfarre. | Foto: zVg/Vatican Media
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Von St. Oswald nach Rom
Besonderes Geschenk für Leo XIV.

Zu einer besonderen Begegnung zwischen Papst Leo XIV. und dem St. Oswalder Kaplan Thomas Schmid kam es an dessen vorletztem Urlaubstag in Rom: Als der Papst gerade auf dem Weg zu seiner ersten Generalaudienz nach der Sommerpause war, konnte ihn Kaplan Thomas kurz anhalten, mit ihm ein paar Worte über Österreich wechseln und ihm ein besonderes Geschenk der Schülerinnen und Schüler aus St. Oswald überreichen. Schmid berichtet: „Als Papst Leo im Mai 2025 zum Papst gewählt wurde, war das auch Thema...

  • 19.08.26

Bischof Schwarz
Dürre: Bischof Alois Schwarz ruft zum Gebet auf

Angesichts anhaltender Trockenheit und erheblicher Ernteausfälle ruft Bischof Alois Schwarz die Pfarren der Diözese St. Pölten zum Gebet für Bäuerinnen und Bauern sowie für alle in der Land- und Forstwirtschaft Tätigen auf. "Hinter den Nachrichten über Niederschlagsmengen, ausgetrocknete Böden und Ernteausfälle stehen Menschen und Familien", so der in der Österreichischen Bischofskonferenz für Landwirtschaft zuständige Bischof in einer Aussendung. Viele sorgten sich um ihre Betriebe und ihre...

  • 12.08.26

Hitze & Dürre
Caritas: Klimakrise ist auch eine soziale Krise

Die große Hitzewelle Ende Juli/Anfang August lässt Österreich und ganz Europa glühen. Die Auswirkungen sind überall schmerzlich zu spüren. Unter der enormen Hitze in den letzten Juli- und ersten Augusttagen leiden alle: Menschen, Tiere und die gesamte Umwelt. Neben Großbränden, die vor allem Südeuropa treffen und die ganze Wälder und Landstriche zerstören, macht sich vielerorts der Wassermangel immer deutlicher bemerkbar. So manche Gemeinde ruft deshalb schon zum umsichtigen Umgang mit dem...

  • 05.08.26

40 Jahre Emmausgemeinschaft
Über eine Million Nächtigungen verzeichnet

Die von Karl Rottenschlager gegründete Emmausgemeinschaft St. Pölten zieht nach über vier Jahrzehnten sozialer Arbeit eine positive Bilanz. Seit der Gründung 1982 wurden 13.722 Menschen begleitet und 23.553 Aufnahmen verzeichnet. Besonders hebt der Verein den Ausbau seiner Wohnangebote hervor: Seit 1995 wurden in den Wohnhäusern 1.017.889 Nächtigungen registriert. An neun Standorten in St. Pölten bietet die Organisation Notschlafstellen, Wohnhäuser, Tageszentren, Beratungsangebote sowie...

  • 29.07.26
Am 13. April 2013 wurde in Tschenstochau die weltgrößte Statue von Johannes Paul II. enthüllt, der eng mit dem Wallfahrtsort verbunden war. Die XXL-Statue des 2005 verstorbenen Pontifex misst 14 Meter. 
 | Foto: KNA-Bild
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Pilgerorte der Welt: Tschenstochau
Wallfahrtsort mit großen Emotionen

Der größte polnische Wallfahrtsort ist ein Ort des Glaubens für jährlich Millionen von Pilgern. In der wechselvollen Geschichte des Landes bietet Tschenstochau nationale Identität. Die Geschichte des Klosters in Tschenstochau auf Jasna Góra (Dt. Klarenberg oder Heller Berg) beginnt im Jahre 1382, als der Herzog von Oppeln Władysław die Pauliner vom Hellen Berg in Buda in Ungarn geholt hat. Die Anfänge waren sehr bescheiden: eine Holzkirche und ein gemauerter Verteidigungsturm. Die ersten 16...

  • 19.08.26
Velankanni | Foto: Hariharan Gopal - adobe.stock.com
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Pilgerorte der Welt: Velankanni
Im "Lourdes des Orients"

„Unsere Liebe Frau von der guten Gesundheit in Velankanni“ gilt als der bedeutendste Marienwallfahrtsort Indiens und zeigt: Das Christentum ist dort nichts Fremdes. Wer Indien besucht, wird rasch feststellen: Religion gehört dort zum Alltag. Tempel, Moscheen, Kirchen und Heiligtümer prägen Städte und Dörfer. Für die meisten Menschen spielt Religion eine zentrale Rolle im Leben. Menschen beten unterwegs, bringen Blumen oder Kerzen dar und machen sich oft tagelang auf zu einem heiligen Ort....

  • 12.08.26
Der Wallfahrtsort bei den Pyrenäen zählt zu den größten christlichen Pilgerstätten. Viele kranke Menschen vertrauen sich dort der Gottesmutter an.  | Foto: Manuel Sattelberger
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Pilgerorte der Welt: Lourdes
Wo sich Himmel und Erde berühren

Im französischen Wallfahrtsort ist der heiligen Bernadette die „Unbefleckte Empfängnis“ begegnet. Lourdes ist heute ein Ort, an dem kranke Menschen Trost und Mitmenschlichkeit erfahren. Wenn ich an meine Lourdes-Reisen denke, fällt mir zuallererst der Rosenkranz ein. Wie selbstverständlich, oft in schlichter und manchmal in feierlicher Form, in allen Sprachen der Welt, er dort gebetet wird. Der Rosenkranz ist in Lourdes so selbstverständlich wie unser Ein- und Ausatmen: Gebenedeit ist die...

  • 05.08.26
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Links: Das Klostergelände am Laacher See. Rechts: Detailaufnahme der mächtigen romanischen Basilika.  | Foto: Eifel Tourismus GmbH / Dominik Ketz
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Pilgerorte der Welt: Maria Laach
Ein Wallfahrtsort etwas anderer Art

Maria Laach – eine altehrwürdige Abtei in der Eifel mit bewegter Geschichte und beeindruckender Kunst. Der Prior der Abtei, P. Maximilian Krenn, nimmt uns mit auf eine Wallfahrt durch die Kirche. Die Benediktinerabtei Maria Laach liegt unweit von Koblenz, bereits in der Eifel, aber noch nicht sehr weit vom Rhein entfernt. Das Gründungsjahr ist 1093. Damals gründete Pfalzgraf Heinrich II., der auf der Ostseite des Laacher Sees seine Burg hatte, das Kloster. Es bekam den Namen „Abbatia Sanctae...

  • 29.07.26

Interview mit Florian Amstler
Manchmal muss man durchbeißen!

Bei der Jugend Diözesankonferenz (JuDiKo) am 5. September wird der KJ-Vorstand neu gewählt. Nach neun Jahren in der KJ-Leitung verabschiedet sich auch Fabian Amstler aus Pöchlarn aus dem Vorstand. Im Gespräch mit „Kirche bunt“ blickt er auf seine Zeit zurück. Was zählte zu deinen Aufgaben als Vorstand der KJ? Fabian Amstler: Die Organisation von Projekten, die Vernetzung mit der Bundesebene und das Führen der Finanzen. Meine letzte Amtszeit war eine Zeit mit sehr vielen Veränderungen und wir...

  • 19.08.26
187 Frauen begaben sich auf die Reise nach Südtirol. 40 davon aus der Diözese St. Pölten | Foto: kfb
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Reise der kfbö
Auf den Spuren der Maria von Magdala in Südtirol

Maria von Magdala fasziniert. Als eine der bedeutendsten Frauengestalten der Kirchengeschichte bewegt ihre Biografie bis heute. Die Katholische Frauenbewegung Österreichs (kfbö) begab sich mit 187 Frauen – davon 40 aus der Diözese St. Pölten – auf eine sechstägige Spurensuche ins malerische Südtirol, um die biblische und geschichtliche Dimension dieser besonderen Heiligen neu zu entdecken. Wird lange in Erinnerung bleiben„Es war eine Reise mit vielen netten Begegnungen, spirituellen Impulsen,...

  • 12.08.26

60.000 Flüchtlinge in Ceuta
Europa im Schock nach Massen-Migration in Ceuta

Über 60.000 Menschen waren am 30. Juli über den Wasserweg von Marokko in die spanische Exklave Ceuta gelangt. Mehr als 80 Flüchtlinge kamen dabei ums Leben. Papst Leo XIV. zeigte sich über die jüngste Massen-Migration in die spanische Exklave Ceuta sehr besorgt. Beim traditionellen Mittagsgebet auf dem Petersplatz sagte er vor Tausenden Pilgern: „Ich bete zu Gott, dass Lösungen des Friedens, der Stabilität und der Gerechtigkeit gefunden werden können“. Erst bei seiner jüngsten Spanienreise...

  • 05.08.26

Für die Oberstufen
Religionsbücher werden von diözesanen Religionspädagogen verfasst

Mit Armin Haiderer aus Prinzersdorf als Teamleiter und Caroline Köhler-Pitzinger aus St. Pölten schreiben zwei erfahrene Theologen und Religionspädagogen aus der Diözese St. Pölten an einem wichtigen Zukunftsprojekt. Gemeinsam mit dem Tiroler Clemens Danzl erarbeiten sie die völlig neuen Religionsbücher für die künftige AHS-Oberstufe sowie für die Berufsbildenden Höheren Schulen (BHS). Während ein zweites, in Graz ansässiges Team gemeinsam mit dem Styria-Verlag an einer alternativen Linie...

  • 29.07.26

Rezept der Woche
Zwetschkenstrudel

Zutaten: 800 g Zwetschken, 1/2 TL gemahlener Zimt, 1 Prise Nelkenpulver, 4 cl Cointreau (ein großes Stamperl), 200 g Walnüsse, 2–3 säuerliche Äpfel, Saft von 1 Zitrone, 2 P. Blätterteig (tiefgekühlt), ca. 150 g Kristallzucker, 80 g Biskuitbrösel, 1 Dotter. Zubereitung: Die Zwetschken entkernen und vierteln, mit Cointreau, Zimt und Nelkenpulver 1 Stunde lang marinieren. Die Äpfel schälen, in dünne Spalten schneiden, mit Zitronensaft vermengen.  Die Nüsse grob hacken und zusammen mit den Äpfeln...

  • 19.08.26

Jugendhaus Schacherhof
Sommerlager in Seitenstetten

Nette Leute, gute Stimmung und perfektes Sommerwetter: Eine motivierte Gruppe von Jugendlichen nahm am alljährlichen Sommerlager des Schacherhofs in Seitenstetten teil. Neben Spielen im Stift und einem Badetag an der Ybbs standen auch besinnliche Momente am Programm – etwa ein „Date mit mir selbst“ im Rosengarten.

  • 12.08.26

Vorbereitung auf priesterlichen Dienst
Kurse für Priester aus anderen Kontinenten

Insgesamt sechs Priester aus Indien und Nigeria absolvieren derzeit das zweite Jahr des Einführungskurses für Priester aus anderen Kontinenten zur Vorbereitung auf ihren Dienst in der Diözese St. Pölten. Der Kurs wird unter der Leitung von Christian Ebner und Thomas Pichler durchgeführt und findet bereits zum zweiten Mal statt. Kürzlich besuchte die Kursgruppe das Pflegeheim Melk, um sich mit den besonderen Anforderungen und Gegebenheiten der seelsorglichen Arbeit in einer Pflegeeinrichtung...

  • 06.05.26

Purgstall
Mega-Mini-Völkerballturnier des Dekanats Scheibbs

Beim 35. Ministrantenvölkerballturnier des Dekanats Scheibbs in Purgstall herrschte wieder eine tolle Stimmung. 152 Kinder und Jugendliche spielten um den jeweiligen Gruppensieg: In zwei der drei Altersgruppen triumphierten die Grestner, in einer die Purgstaller. Die Siegereehrung führten Dechant Franz Kronister und die Organisatorin Johanna Ressl durch. Alle Kinder erhielten zur Belohnung eine Medaille und eine Schokolade. Abschließender Höhepunkt war das stimmungsvoll gebetete Vater Unser....

  • 19.11.25

Festival Musica Sacra
Wenn Musik zum Gebet wird

Vom 13. September bis 10. Oktober lädt das Festival Musica Sacra bereits zum 53. Mal zu außergewöhnlichen Kirchenmusikerlebnissen in St. Pölten, Herzogenburg, Lilienfeld und erstmals auch im Stift Göttweig ein. An fünf Wochenenden im Herbst erklingt Sakralmusik in besonderem Ambiente – vom Dom zu St. Pölten über die Stiftskirchen bis zur Prandtauerkirche und zur Krypta des Stiftes Göttweig. Den Festivalauftakt am 13. September bildet die „Trilogie sacrée“ des Hector Berlioz über die Kindheit...

  • 19.08.26

Landesweiter Aktionstag der Volkskultur NÖ
1. NÖ Klein- und Flurdenkmaltag

Am 9. August lud die Volkskultur NÖ zum 1. NÖ Klein- und Flurdenkmaltag ein. Wegkreuze, Marterl, Bildstöcke und Kapellen zeugen von regionaler Geschichte und historischen Ereignissen. Mit dem landesweiten Aktionstag will die Volkskultur NÖ diese kulturellen Schätze sichtbar machen. In verschiedenen Gemeinden und Städten Niederösterreichs fanden dazu Veranstaltungen statt. In St. Pölten lud nach dem bischöflichen Hochamt im Dom Diakon Josef Neuhold, Fachbereichsleiter Klein- und Flurdenkmäler in...

  • 12.08.26
Der "Teufel" spielte in Kilb genüsslich seine Rolle. | Foto: Wolfgang Zarl
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Inszenierungen in Pfarren Kilb und Krems-St.Paul
Jeeeeedermann!

Der Ruf Jeeeeeedermann! gehört zu den bekanntesten Worten der Theatergeschichte. Das weltberühmte Schauspiel von Hugo von Hofmannsthal wurde heuer in zwei Pfarren aufwändig aufgeführt: In Krems-St. Paul und im Pfarrhofgarten von Kilb, wo beim „Kirche bunt“-Besuch mehrere Priester zusahen, darunter Dechant P. Alois Köberl. In Kilb erhielt es eine ganz eigene Note: Dort wurde die Geschichte im Mostviertler Dialekt erzählt – und verband christliche Inhalte mit regionaler Identität. Rund 100...

  • 05.08.26
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St. Pölten
Singendes, interreligiöses Friedensprojekt

Vier St. Pöltner Glaubensgemeinschaften – für die katholische Kirche die Katholische Aktion der Diözese St. Pölten, die Džemat Moschee, die Alevitische Glaubensgemeinschaft Cemevi und die Bahá’i Glaubensgemeinschaft – öffneten über mehrere Monate in St. Pölten ihre Türen für Begegnungsworkshops des Projekts „Singende Friedenstaube“, das zum zweiten Mal vom Verein Weltkulturschule durchgeführt und vom Büro für Diversität der Stadt St. Pölten unterstützt wurde. Die Gruppen brachten spirituelle...

  • 29.07.26
Im Mai 2026 wurde die Jakobuskapelle von Unbekannten schwer beschädigt. Helmut Gager und Johanna Steinmetz reparierten alles, was zerstört war. Am 30. Juli wurde die Kapelle wieder gesegnet. | Foto: Monika Slouk
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Land der Kapellen | Teil 06
Biologisch abbaubare Kapelle

Vor 16 Jahren ging Helmut Gager in Pension – und auf dem Jakobsweg 27 Tage durch Frankreich. Da kam ihm die Idee, eine Kapelle zu bauen. Nächster Halt, next Stop: Sopron“, kündigt die Stimme aus dem Lautsprecher in der S-Bahn an. Oh nein, bin ich im falschen Zug? Ich habe den Reisepass nicht mit! Erst langsam dämmert mir: Die gelb-grüne S-Bahn-Garnitur der „Raaberbahn“ fährt aus dem Burgenland über die ungarische Stadt Sopron weiter ins Burgenland. Quasi ein „kleines ungarisches Eck“....

  • 05.08.26

Meine Pfarrbibliothek
Irmgard Prem aus Rappottenstein

Die öffentliche Bücherei der Pfarre Rappottenstein feiert im kommenden Jahr ihr 80-jähriges Bestehen. Seit Jahrzehnten ist sie ein wichtiger Treffpunkt für Leserinnen und Leser aller Altersgruppen. Möglich wird das durch den Einsatz von derzeit 15 Ehrenamtlichen, die die Bücherei an drei Tagen pro Woche geöffnet halten und zusätzlich ein vielfältiges Veranstaltungsprogramm organisieren: ein monatliches Büchercafé (außerhalb der Sommermonate), bei dem aus einem Buch vorgelesen und anschließend...

  • 29.07.26
Die Lourdeskapelle Salgenreute in Krumbach in Vorarlberg steht Vorbeikommenden jederzeit offen – zum Gebet, zum Innehalten, für eine stille Zeit mit Gott.
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Land der Kapellen | Teil 05
Weltreise nach Krumbach

Drei Jahre lang reiste Carmen Hantsche mit ihrem Mann und dem Motorrad um die Welt. 2003 ließ sich das Paar im Bregenzerwald nieder. Bei der Neuerrichtung der Lourdeskapelle in Krumbach waren sie dabei. Carmen Fink ist in Krumbach im Bregenzerwald aufgewachsen. Von dort zog es sie hinaus in die Welt. 2003 kam sie nach Krumbach zurück, hieß mittlerweile Carmen Hantsche. Da hatte sie gerade eine dreijährige Weltreise auf dem Motorrad hinter sich, gemeinsam mit ihrem Mann Frank, der aus Sachsen...

  • 29.07.26

Highlights Museum am Dom
In der Werkstatt

Die spätgotische Werkstatt ist Produktionsstätte für bedeutenden Kunstwerke gewesen. Außerdem diente sie als Ausbildungsstätte für angehende Maler, Vergolder und Schreiner. In ihnen wurden darüber hinaus Techniken weiterentwickelt. Die spätgotische Werkstatt ist durch das koordinierte Zusammenwirken mehrerer Gewerke geprägt. An einem Flügelaltar sind beispielsweise verschiedene Berufsgruppen beteiligt, die parallel oder in aufeinanderfolgenden Arbeitsschritten tätig sind: Die Schreiner fertigen...

  • 22.07.26
Bald auch in Mörbisch: Padre Guilherme bei einem Gig. | Foto: Padre Guilherme
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Festival
DJ-Priester Padre Guilherme in Mörbisch

Technosounds und Priesterkragen: Der weltbekannte DJ-Priester Padre Guilherme aus Portugal tritt am 12. September auf der Bühne der Seefestspiele in Mörbisch auf. Der 51-jährige Geistliche hat auf Instagram über 3,4 Millionen Follower und begeistert mit seiner Musik, die moderne Sounds mit spirituellen Inhalten kombiniert und eine Botschaft der Hoffnung vermitteln soll. Auf Einladung des Eisenstädter Bischofs Ägidius Zsifkovics kommt er im September nach Mörbisch und legt zum ersten Mal im...

  • 19.08.26

Pfarre Röhrenbach
Sonnenfinsternis-Pilgern zum Jubiläum

Ein besonderer Abend liegt hinter der Pfarre Röhrenbach (Pfarrverband im Horner Becken): Anlässlich des 950-Jahr-Jubiläums der Pfarre Röhrenbach führte am Tag der partiellen Sonnenfinsternis, am 12. August, eine rund 15 Kilometer lange Pilgerwanderung zu den Kapellen des Pfarrgebiets. In der Pfarre freute man sich über „einen Riesenerfolg mit 333 gezählten Teilnehmern“. Start und Ziel war die Pfarrkirche, wo Andachten gefeiert wurde. Unter dem Motto „Mein Weg der Hoffnung leuchtet bunt“ verband...

  • 19.08.26
Blick in den vollbesetzten Dom beim bischöflichen Hochamt. | Foto: Diözese St. Pölten
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Diözese feierte Hippolyt-Tag
Hl. Hippolyt

Mit einem bischöflichen Hochamt unter der Leitung von Bischof Alois Schwarz und einem umfangreichen Familien- und Kulturprogramm feierte die Diözese St. Pölten am Sonntag, 9. August, ihren Stadt- und Diözesanpatron Hippolyt. Für die musikalische Gestaltung der Festmesse sorgte die Militärmusik Niederösterreich. Unter den Gottesdienstfeiernden war auch eine Abordnung der Stadt St. Pölten, angeführt von Bürgermeister Ewald Stadler. Begonnen wurde das Hippolyt-Fest mit einem Vitalfrühstück im...

  • 12.08.26
Jungscharkinder aus Weißenkirchen/Perschling | Foto: Jack Haijes
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„Kaleidio“ in Leoben
Heidenspaß bei Österreichs größtem Jungscharlager

Über 500 Kinder und ihre Begleitpersonen tummelten sich beim größten Jungschar- und Ministrantenlager Österreichs in Leoben. Das von Ehrenamtlichen organisierte Lager „Kaleidio“ stand unter dem Motto „Hakuna Matata“ und wurde zum vierten Mal veranstaltet. Auch Kinder und Mitarbeitende aus der Diözese St. Pölten waren dabei. Auf dem Programm standen spirituelle Angebote ebenso wie Workshops, Spiel- und Erlebniswelten. Neben einer Entdeckungstour durch die Stadt bildete ein Gottesdienst mit...

  • 29.07.26
  • 1

Für eine Welt ohne Atomwaffen
Hiroshima-Aktion in Melk

Der langjährige Gollinger Pax Christi-Aktivist Alois Reisenbichler (Bild re.) warnte mit Gefährten am Melker Hauptplatz vor Atomwaffen. Friedensaktivist Reisenbichler sagt: „Die atomare Bedrohung war seit Bestehen der Hiroshima-Aktion 1980 noch nie so groß: Drohungen mit Atomwaffen gehören fast schon zum Alltag, Aufrüstung mit Atomwaffen und konventioneller Rüstung steht auf der Tagesordnung, Kriege fordern jeden Tag zahlreiche Opfer.“ Viele prominente Theologen unterstützen den Einsatz für den...

  • 19.08.26

Südsudan
Dürre verstärkt Not und Fluchtbewegungen

Nahrungs- und Wasserversorgung sind nach überdurchschnittlich langen Hitzeperioden in Gefahr, was zu ersten Fluchtbewegungen aus der Region Central Equatoria führt. „Missio“ bittet um Spenden. Ausbleibender Regen und überdurchschnittlich lange Hitzeperioden führen im Südsudan zu Ernteausfällen und verschärfen die ohnehin angespannte Ernährungslage. Darauf haben die Päpstlichen Missionswerke „Missio“ aufmerksam gemacht und vor den Folgen der Dürrekrise gewarnt. Besonders betroffen seien Babys...

  • 12.08.26

Kirchenmusik
Zu Ehre Gottes: Ökumenische Werktage für Kirchenmusik

Unter dem Titel „Singt und spielt dem Herrn in eurem Herzen“ (Eph 5,19) fanden die „Ökumenischen Werktage für Kirchenmusik“ zum elften Mal im St. Pöltner Bildungshaus St. Hippolyt statt. Das viertägige Programm bot eine Mischung aus Chor-Workshops, Instrumentalunterricht und Einzelstimmtraining. Ins Leben gerufen wurde die Initiative 2016 von Johann Simon Kreuzpointner, dem Leiter der Abteilung Kirchenmusik in der Diözese St. Pölten. Neben dem Feilen an Gesangs-, Stimm- und Atemtechnik standen...

  • 05.08.26

Diözese St. Pölten bietet Reise an
Seoul lädt zum Weltjugendtag 2027 ein

„Habt Mut, ich habe die Welt besiegt.“ (Joh 16,33) – unter diesem Motto lädt der Weltjugendtag 2027 junge Menschen aus aller Welt nach Seoul (Südkorea) ein. Auch die Diözese St. Pölten wird sich von 28. Juli bis 9. August 2027 auf den Weg machen und bietet Jugendlichen und jungen Erwachsenen zwischen 16 und 30 Jahren die Möglichkeit, unter der geistlichen Leitung von Generalvikar Christoph Weiss dieses einzigartige Glaubensfest mitzuerleben (Bild: Diözesane Weltjugendtag-Teilnehmer 2023 in...

  • 29.07.26

Praktikantin Elisa Kremslehner
Meine Zeit bei "Kirche bunt"

Vielleicht Regale umsortieren, Bücher schlichten, Kaffee machen, eventuell noch das Büro aufräumen, solche Tätigkeiten standen bei mir gedanklich unter der Bezeichnung „Praktikantin“ in der Redaktion von ,,Kirche bunt“. Als ich meine Praktikantenstelle dort Anfang Juli angefangen habe, waren meine Erwartungen eher schlicht. Sie wurden aber schon nach den ersten paar Stunden weit übertroffen. Ich durfte von Anfang an recherchieren, schreiben, Bilder bearbeiten und vieles andere mehr und lernte...

  • 05.08.26

Von Senioren für Senioren: Mag. Eva Lasslesberger
Superhelden und wahre Stärke

Von Senioren für Senioren ist eine monatliche Serie von "Kirche bunt" in Zusammenarbeit mit der Diözesanen Senior/innen Gemeinschaft.  Superman, Superwoman, Spiderman oder Lara Croft - den einen oder anderen dieser Namen haben Sie sicher schon einmal gehört. Sie alle sind Superhelden und Superheldinnen, sie leisten Großartiges, wenn auch nur im Film oder im Comic-Heft.  Durch ihre Superkräfte meistern sie die schwierigsten Situationen und lösen jedes Problem. Sie sind stark.  Stark wären wir...

  • 05.08.26

Von Senioren für Senioren: Angelika Widrich
"Maria, wir dich grüßen ..."

„Maria, wir dich grüßen ...“ Dieses bekannte Marienlied erklingt im Monat Mai bei den Maiandachten in unseren Kapellen und Kirchen. Die Verehrung der Mutter Gottes hat bei uns große Tradition. Sicherlich nicht nur im Monat Mai, sondern das ganze Jahr hindurch wird an vielen Wallfahrtsorten die Begegnung mit Maria gesucht. Ist sie doch ein besonderer „Zufluchtsort“ bei schweren Schicksalsschlägen und auch freudigen Ereignissen, die uns Menschen treffen, zur Bitte oder zum Dank. Der Dank für eine...

  • 06.05.26

Von Senioren für Senioren: Cäcilia Havel
Was bedeutet fasten für mich?

Mit dem Aschermittwoch beginnt die Fastenzeit. Was bedeutet fasten für mich: Besinnung auf das Wesentliche, Verzicht? Als Kind war die Fastenzeit für mich anstrengend und lange. Es war die Zeit des Verzichts auf so Manches, was Freude bereitete. Es war auch eine Zeit des schlechten Gewissens, wenn der Verzicht nicht gelang. Jetzt im Alter freue ich mich auf diese Zeit, weil es mir einen bewussten Verzicht ermöglicht und damit auch die Vorfreude, wenn der Genuss des Verwehrten wieder möglich...

  • 04.03.26

Auszeichnung von Bischof A. Schwarz überreicht
60-jähriges Organisten Jubiläum

Hain – In der Pfarre Hain wurde am Wochenende ein beeindruckendes Jubiläum gefeiert: Monika Benés blickt auf ganze sechs Jahrzehnte im Dienst der Kirchenmusik zurück. Mit nur 15 Jahren hat sie erstmals die Orgel der Pfarrkirche bespielt – und seither unzählige Gottesdienste und kirchliche Feste musikalisch begleitet. Im Rahmen der Sonntagsmesse würdigte Pfarrer Seeanner das langjährige Engagement der Organistin. Als Zeichen besonderer Anerkennung überreichte er eine Urkunde von Bischof Alois...

  • 16.11.25
3 Bilder

Gedenkfeier in Gföhl
"Der Tod ist das Tor zum Licht..."

Am 7. November fand in der Pfarrkirche Gföhl die Gedenkfeier für all jene statt, die in der Zeit von September 2024 bis September 2025 verstorben sind. Die Schicksale der Angehörigen sind unterschiedlich – was sie verbindet, ist die Trauer um einen geliebten Menschen. Die Feier stand unter einem Wort des hl. Franz von Assisi: „Der Tod ist das Tor zum Licht am Ende eines mühsam gewordenen Weges.“ Durch verschiedene Gebete und Impulse bot die Feier Hoffnung – nicht trotz, sondern durch Trauer und...

  • 08.11.25
4 Bilder

Nacht der 1.000 Lichter in Gföhl
1.000 Lichter erstrahlen Gföhl

Am 31. Oktober verwandelte sich die Pfarrkirche Gföhl zum 18. Mal in ein Lichtermeer. “Die Nacht der 1.000 Lichter” stand in diesem Jahr unter dem Motto “Sinne (er)leben”. Die rund 1.000 Besucher:innen wurden durch die kerzenerleuchtete Kirche geführt - für alle Sinne war etwas dabei: Fühlen unterschiedlicher Gegenstände, Riechen wohltuender Öle, Schmecken von Brot, Hören ruhiger Musik und das Staunen über das Licht unzähliger Kerzen. In der ruhigen, stimmungsvollen Atmosphäre konnte man so...

  • 08.11.25

Dr. Franz Schmatz
Wie geht es Ihnen?

Eine Frage, die jeden Tag gestellt und doch nur in den wenigsten Fällen ehrlich beantwortet wird. Der Psychotherapeut und Theologe Dr. Franz Schmatz begleitet mit einfühlsamen Texten durch den August. Teil 3 von 4. Wie geht es Ihnen?“ Wie oft am Tag stellen wir jemandem diese Frage! Und wie oft wird sie täglich uns gestellt! Aber mit welcher Absicht stellen wir diese im Grunde sehr persönliche Frage? Ist sie ernst gemeint? Interessiert mich wirklich, wie es dem angesprochenen Gegenüber geht?...

  • 19.08.26

Dr. Franz Schmatz
Die Mitte der Nacht ist der Anbruch des neuen Tages

Nur im Dunkel der Nacht kann man den Sternenhimmel sehen. Der Psychotherapeut und Theologe Dr. Franz Schmatz reflektiert über die Sorgen, die uns in Nachtstunden quälen. Teil 2 von 4. Kennen Sie auch jene quälenden Stunden in der Nacht, die von Albträumen, Ängsten, Sorgen und Schmerzen geprägt sind? Nachtstunden, in denen wir das Gefühl haben, sie seien endlos? Da gibt es dann nur eine Sehnsucht, die Nacht möge enden und der neue Tag anbrechen. Vom Verstand her wissen wir, dass jede Nacht...

  • 12.08.26

Philipp Neri und das Oratorium
Frei sein für Gott

Der heilige Philipp Neri (1515–1595) ist bekannt als „der lachende Heilige“. Was uns der florentinische Heilige heute sagen kann, erzählt P. Felix Selden, Gründungsmitglied der Wiener Oratorianer. Was muss man unbedingt über Philipp Neri wissen, um ihn als Menschen und Heiligen verstehen zu können? P. Felix: Philipp Neri lebte im Zeitalter der Renaissance, einer Zeit der Umbrüche, in der nicht mehr Gott, sondern mehr und mehr der Mensch das Zentrum bildete und die auch die Reformation...

  • 20.05.26
2 Bilder

Stift Seitenstetten
„Seel.Sorge“: Sehnsucht, Heilung und Stille zu erfahren

Mit dem Sonderprogramm „Seel.Sorge“ wird das Benediktinerstift Seitenstetten bis Allerheiligen aus einer neuen Perspektive erlebbar – nicht nur als Ort barocker Kultur, sondern als Raum für Einkehr, Inspiration und neue Kraft. „Seel.Sorge“ verbindet bis 31. Oktober die klassische Stiftsführung mit spirituellen Impulsen. Besuchende begegnen den Räumen des Klosters nicht nur als Prunksäle mit großer Geschichte, sondern als Resonanzräume für Fragen, die das Leben berühren. Mit folgenden Themen:...

  • 22.04.26

Freude über Renovierungsende
500 Jahre Ädgidi-Kirche in Windhag

Seit einem halben Jahrtausend prägt die kleine Kirche St. Ägidi ihren besonderen Platz in der Pfarre Windhag. Zum 500-Jahr-Jubiläum erhält das traditionsreiche Gotteshaus nun wieder jenes Erscheinungsbild, das Generationen von Menschen vertraut war. Die Filialkirche der Pfarre Windhag, die 1526 geweiht wurde, wird derzeit unter Orientierung an historischen Vorbildern renoviert. Die Hauptarbeiten sollen bis zum Jubiläumsfest am 6. September beendet sein, das Gesamtprojekt zum Jahresende. Dabei...

  • 12.08.26

Kirchengeschichte
Auf dem Index

Vor 60 Jahren wurde der „Index Librorum Prohibitorum“ abgeschafft und die lange Geschichte kirchlicher Zensur endete. Aber warum gab es überhaupt eine Liste verbotener Bücher? Was haben Voltaire, Simone de Beauvoir, Alexandre Dumas (der Jüngere und der Ältere), Ovid und Martin Luther gemeinsam? Sie alle haben Bücher geschrieben, von denen sich die Kirche sicher war: Man ist besser dran, wenn man sie nicht gelesen hat; ja, es wäre sogar schädlich, sie zu lesen, weil sie Seele und Geist, Sitte...

  • 10.06.26
Premium

"Wie's Leben früher war" von Inge Friedl
Vom Fleiß der Frauen und harter Arbeit

Betrachten wir das Foto. Wir sehen ein älteres Ehepaar, Bauersleute, die gerade von der Hausbank aufgestanden sind. Es ist Feierabend, der Mann gönnt sich eine Pfeife. Die Frau scheint nur kurz von ihrer Strickarbeit aufzublicken, gleich wird sie am Socken weiterarbeiten. Was ist hier so besonders? Dieses Bild erzählt vom Fleiß der Frauen, den eine Bäuerin mir so erklärte: „Frauen sollten früher niemals untätig sein, niemals die Hände in den Schoß legen.“ Selbst in der Freizeit, also am...

  • 22.04.26

Ostern
Osternachtsreform vor 75 Jahren

Die Feier einer Nacht am Vormittag, Lesungen nur auf Latein, Symbole, die nicht erklärt wurden: All dies machte eine Reform der Osternacht im 20. Jahrhundert nötig – schon mehr als zehn Jahre vor Konzilsbeginn. Wie es dazu kam. Dies ist die Nacht“: Wer heutzutage eine katholische Osternacht besucht, hört diesen Satz im gesungenen Osterlob, dem „Exsultet“, gleich mehrere Male. Und seit 75 Jahren stimmt das auch wieder. Denn die Osternacht wird in vielen Pfarren am Abend des Karsamstags gefeiert,...

  • 01.04.26

"Spiegel der Seele"
Künstler präsentiert in Melk seine Werke

Der Melker Oliver Norek, langjähriger Bürogehilfe der Erzdiözese Wien, erfüllt sich einen Traum und verbindet Kunst mit Nächstenliebe. Unter dem Titel „Spiegel der Seele“ präsentiert der Künstler, der sich trotz eigener Einschränkungen für Inklusion engagiert, seine abstrakten Werke in seiner Geburtsstadt Melk. Die feierliche Eröffnung findet am Donnerstag, dem 27. August, um 19 Uhr in der Rathausgalerie Melk (Rathausplatz 11) statt. Dabei wird auch der Wiener Weihbischof Franz Scharl...

  • 19.08.26

Diözesane Priester
Wohlverdienter Ruhestand

Vier Priester sind mit September 2025 offiziell in den Ruhestand getreten, sieben weitere Priester sind es 2026. Für viele bedeutet i. R. weniger ,,in Ruhe“ als ,,in Reichweite“, da sie seelsorglich weiterhin mitarbeiten. Beim Mittagessen mit neun der elf Priester dankte Bischof Schwarz den Pensionsjahrgängen für ihren langjährigen Einsatz in der Seelsorge. Zwei Besonderheiten: Rudolf Pinger leitete bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand mit 85 Jahren einen Pfarrverband mit fünf Pfarren.Prälat...

  • 01.07.26
"Minis" der Pfarre St. Pölten-Viehofen beim Mini-Tag im Stift St. Florian. | Foto: zVg
4 Bilder

Kirche mit Kindern
So wird man Ministrant / Ministrantin

„Fast ist es selbstverständlich“, meint Pfarrer Hans Lagler von Steinakirchen, „unsere Ministrantinnen und Ministranten sind immer da und üben ihre wichtigen Dienste aus.“ Viele Pfarren suchen immer wieder neue „Minis“ für Sonntagsgottesdienste, Hochzeiten, Begräbnisse und andere Feiern. Doch wie wird man eigentlich Ministrant/Ministrantin? Kein Mindestalter: Es gibt kein offizielles Mindestalter! Manche Pfarren laden Kinder ab 6 Jahren ein oder Kinder, die schon die Erstkommunion gefeiert...

  • 17.06.26

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