Aus meiner Sicht

Beiträge zum Thema Aus meiner Sicht

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Aus meiner Sicht - Anna Maria Steiner, Redakteurin
Bin dann mal weg

Einander in die Arme fallen – verbunden mit einem „Wie war es denn? Erzähl doch mal!“: Ein Wiedersehen mit lieben Menschen geht einher mit Neugierde und Dank für die gesunde Wiederkehr. Ähnlich empfinden derzeit wohl auch all jene 250, die ihre Angehörigen seit 31. Oktober wieder gut zurück wissen von der SONNTAGSBLATT-Reise nach Rom (mehr auf den Seiten 12 bis 13). „Auf Reisen gleichen wir einem Film, der belichtet wird. Entwickeln wird ihn die Erinnerung“, soll Max Frisch (1911–1991) einmal...

  • 05.11.25
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Aus meiner Sicht - Katharina Grager
Abschied nehmen

„Ziagn die Jåhr wia da Herbstwind durchs Lånd ...“ Vor dem Krankenhaus weht mir ein kalter Wind ins Gesicht. „Wieso ist es im Herbst gefühlt immer windig?“, frage ich mich. „Na, irgendwie müssen doch die Blätter von den Bäumen!“, antwortet mein innerer Kindskopf. „Möcht hoamwärts wåndern mit dir Hånd in Hånd ...“ Am Krankenbett sitzend halte ich deine Hand. Wir waren früher oft wandern. Bestimmt hast du meine Hand gehalten, als ich noch Hilfe beim Gehen brauchte. Jetzt halte ich deine, Opa....

  • 29.10.25
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Aus meiner Sicht - Heinz Finster, Geschäftsführer
Pilgerinnen und Pilger der Hoffnung

Wenn Sie dieses SONNTAGSBLATT in Händen halten, erleben wir mit 250 Steirerinnen und Steirern gerade die Diözesanwallfahrt in Rom. Bis zum Ende des Heiligen Jahres werden dann heuer beinahe 30 Millionen Menschen aus aller Welt nach Rom gepilgert sein. Was fasziniert gläubige Menschen so an der „Ewigen Stadt“? Wer nach Rom pilgert, bestaunt ja nicht nur eine Stadt – er tritt ein in eine Zeit, die größer ist als das Jetzt. Für PilgerInnen ist Rom keine Ansammlung von Steinen. Für sie ist Rom ein...

  • 22.10.25
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Aus meiner Sicht - Anna Maria Steiner, Redakteurin
Lob der Stille

Was für mich schlimmer ist, als ein Samstag im Einkaufszentrum? Ein Einkaufssamstag in Geschäften, in denen Hintergrundmusik ertönt. Während die Werbepsychologie Konzernen zur Hintergrundbeschallung rät, weil sie das Kaufverhalten positiv beeinflussen soll, kann ich liebend gern darauf verzichten – ist doch die Welt auch ohne Konsummusik längst laut genug. Flug-, Straßenverkehrs- oder Baustellenlärm: Weil es außerhalb der eigenen vier Wände immer lauter wird, schätzt die...

  • 15.10.25
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Aus meiner Sicht - Katharina Grager
Schonzeit

„Wenn ich so eine schöne gefunden habe, dann hab ich dem Herrgott immer ein Vergeltʼs Gott gesagt“, verriet mir kürzlich eine passionierte Schwammerlsucherin, als sie in meinem Korb ein besonders prächtiges Exemplar einer Krausen Glucke entdeckte. Mit geübtem Blick sortierte sie meine Funde. Alle Täublinge, die ich von meinem Waldspaziergang mitgenommen hatte, waren essbar. Das gab eine feine Pfanne voll „Bråtschwamm“: In Butter gebratene Täublinge mit Salz und Brot – eine Delikatesse. Die...

  • 08.10.25
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Aus meiner Sicht - Heinz Finster, Geschäftsführer
Danke, wir fühlen uns verstanden

Die evangelische Pastorin Annette Behnken sprach kürzlich in der ZDF-Sendung „Das Wort zum Sonntag“ vielen ZuseherInnen aus der Seele: „ … Wie bleibe ich bei Sinnen, wenn so viel Irrsinn passiert? Wo ist das Gegenmittel? Das Gift heißt: Hass und Hetze und Lüge.“ Annette Behnken bezog sich auf den medialen Umgang mit der Ermordung von Charlie Kirk (siehe Gastbeitrag auf Seite 3) und meint: „Allein, dass man sagt, was ist, führt zur Unterstellung, dass man eine Ermordung rechtfertigt. Das ist die...

  • 01.10.25
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Aus meiner Sicht - Anna Maria Steiner, Redakteurin
Alle von woanders her

Zum 111. Mal wird heuer der „Welttag von Migranten und Flüchtlingen“ begangen. Papst Benedikt XV. hatte das kirchliche Gedenken1914 erstmals ausgerufen; heuer findet es am 4. und 5. Oktober statt. Das von Papst Leo XIV. dazu verfasste Schreiben „Migranten, Missionare der Hoffnung“ ist auszugsweise auf Seite 10 zu lesen, und auf der Doppelseite davor ist eine solche „Missionarin der Hoffnung“ porträtiert. Neben Amina, die vor zehn Jahren aus Afghanistan nach Österreich gekommen ist, leben...

  • 24.09.25
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Aus meiner Sicht - Katharina Grager
Mehr als ein Job

Die nächste Wort-Gottes-Feier planen, Lieder aussuchen, der Organistin Bescheid sagen. Geschenke für die Damen vom Besuchsdienst besorgen, einen Text fürs Pfarrblatt schreiben, den Infoabend für die Erstkommunion- und Firm-Eltern vorbereiten. Sesselkreise anordnen oder Bierbänke schleppen, Gläser abwaschen, Kuchen aufschneiden (aber auch essen!). Dazwischen die Eltern der MinistrantInnen über den geplanten Ausflug informieren. Oh, ist der Bus schon gebucht? Und dann bei Familie N. klingeln. Vor...

  • 17.09.25
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Aus meiner Sicht - Heinz Finster, Geschäftsführer
SchöpfungsZeit: Zeit fürs Schepf’n

In der Zeit vom 1. September bis zum 4. Oktober, dem Fest des hl. Franziskus, feiern die christlichen Kirchen SchöpfungsZeit. Gedankt wird dabei für die Gabe der Schöpfung, und um die Bewahrung derselben wird gebetet und gerungen. Was das bedeutet? Nun, will ich die Fastenzeit begehen, muss ich fasten. Will ich in der SchöpfungsZeit aktiv werden, müsste ich wohl „schöpfen“ im Sinn von „schaffen“ und das obendrein mit meinem Alltag in Einklang bringen. Ein Blick ins Wörterbuch zeigt, was damit...

  • 10.09.25
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Aus meiner Sicht - Anna Maria Steiner, Redakteurin
Voll

„Wie gut gefüllt ist heut’ Ihr Glas?“ So lautet eine beliebte Frage zur Erkundigung des Gemütszustands. Gemeint ist dabei nicht der Trinkbecher am Nachtkasterl, der hilft, nächtliche Durst-Attacken abzuwehren, sondern das sprichwörtliche Glas, das, je nach mentalem Zustand, halb leer sein kann oder halb voll. Persönlichkeitstests zeigen, dass Pessimisten auf die Eingangsfrage meist mit einem zur Hälfte geleerten Glas antworten; dasjenige der Optimisten hingegen ist halb voll. Mein Glas ist...

  • 03.09.25
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Aus meiner Sicht - Katharina Grager
Schweigend ernten

Vor meinen ersten Schweige-Exerzitien hatte ich einige Zweifel. Halte ich das aus? Alleine in einer fremden Umgebung mit fremden Menschen. Ohne Kontakt zu Familie, FreundInnen ... Und acht Tage lang schweigen? Rückblickend bin ich sehr froh, dass ich meine Bedenken überwunden habe und dieses Experiment, gut begleitet von einer umsichtigen Exerzitienleiterin, wagte. Die Stille macht etwas mit einem. „Wer schweigt, hört auch zu“, formuliert es Philipp Joachim Endl. Er berichtet diesmal auf Seite...

  • 27.08.25
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Aus meiner Sicht - Heinz Finster, Geschäftsführer
Der rote Teppich und das Erinnern

Manchmal genügt ein Blick in den Kalender, und schon ziehen Erlebnis-Bilder durch den Kopf – von Menschen, Tieren, Landschaften und Momenten, die uns geblieben sind. Manche dieser Bilder sind zart wie Morgentau, andere tragen das Gewicht schweren Lebens. Wir halten sie fest und widmen ihnen Gedenk- und Jahrestage. Solche Tage schützen das Vergangene vor dem Verschwinden und geben dem Kommenden eine Richtung. In dieser Woche erinnert der „Tag der Russlanddeutschen“ an großes Leid. Am 28. August...

  • 20.08.25
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Aus meiner Sicht - Anna Maria Steiner, Redakteurin
Mensch bleib’n

Als kleine Schwester eines großen Bruders imponierte mir stets seine Plattensammlung. Darin findet sich auch ein Lied, das ich bis heute mag: „A Mensch möcht’ i bleib’n“ von Wolfgang Ambros. Der heute 73-jährige Austropopper verleiht darin dem Wunsch nach einem menschenwürdigen, humanen Dasein, Ausdruck. Dass ein solches längst nicht alle der weltweit 8,2 Milliarden Menschen leben, ist hinlänglich bekannt. Laut den Vereinten Nationen (UN), sind aktuell mehr als 362 Millionen Menschen weltweit...

  • 12.08.25
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Aus meiner Sicht - Katharina Grager
Keine Unbekannte

„... und wir danken dir, Gott, dass Katharina heute bei uns ist ...“, betete Johannes, der Vater einer Volksschul-Freundin, als ich das erste Mal bei ihnen zum Essen war. „Huch! Der spricht ja mit Gott über mich!“ Ein Gedanke, der mir als damals etwa 8-Jähriger vermutlich nicht wortwörtlich so in den Sinn kam. Aber rückblickend beschreibt er das Gefühl gut, das Johannesʼ Gebet in mir auslöste: Ich fühlte mich angesprochen und hineingenommen in eine Wirklichkeit, die über unsere Gemeinschaft...

  • 06.08.25
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Aus meiner Sicht - Heinz Finster
Verantwortet „prompten“

Kürzlich wurden von der unabhängigen Medienbehörde KommAustria die Ergebnisse der Qualitätsjournalismusförderung bekanntgegeben, in die auch das SONNTAGSBLATT einbezogen ist. Einige Medien kritisierten, dass sie nicht berücksichtigt wurden, und sie stellten die Fördervergabe in Frage. Für einen schnellen Überblick zum Stand der Diskussion befragte ich die Künstliche Intelligenz von ChatGPT. Zunächst schlug sie sich klar auf die Seite der kritisierenden Medien. Nach einigen sachlichen Argumenten...

  • 05.08.25
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Aus meiner Sicht - Anna Maria Steiner, Redakteurin
Ahnen für alle

Sie stricken Socken, spendieren Eis und zeigen, wie man Karten spielt. Sie kochen Lieblingsspeisen, stecken Transchlgeld zu, beschwichtigen zu strenge Eltern: Großeltern. Gerade im Sommer verbringen sie oft Zeit mit den Enkeln und entlasten erwerbstätige Eltern. Um die Bedeutung unserer geradlinigen Verwandten der übernächsten Generation wusste auch der im April verstorbene Papst. 2021 rief Franziskus, zeitnah zum Fest von Jesu Großeltern Anna und Joachim, den vierten Sonntag im Juli zum...

  • 23.07.25
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Aus meiner Sicht - Katharina Grager
Herzfrage

Aus seinen grünen Augen blickt er mich müde an. Er zittert. Sein semmelfarbenes Fell ist stumpf. Am Kopf verkrustetes Blut. Schweres Schädel-Hirn-Trauma lautet die Diagnose der Tierärztin. Bruno haben wir den unkastrierten Streunerkater genannt, der zwei Tage bei uns zur Pflege war. Sein Zustand verschlechterte sich rapide. Er war nicht mehr zu retten. Davor hatte er sein Leben zwischen Einfamilienhäusern in einem südoststeirischen Örtchen verbracht. Ein paar sanfte Seelen hatten sich seiner...

  • 16.07.25
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Aus meiner Sicht - Heinz Finster, Geschäftsführer
Die heilige Anna als PC-Nothelferin

Mit ein wenig Schmunzeln erfahre ich beim täglichen Medienkonsum auch von allerhand Aktionstagen während eines Jahres. Manche dieser „Welttage“ erinnern an geschichtliche Ereignisse, rufen zu Aktionen auf oder nehmen womöglich Interessantes in den Blick. So erinnern uns im Juli noch der Weltschlangentag (16. 7.) oder der Freundschaftstag (30. 7.) an die Buntheit des Lebens. Dessen tolle Arbeit stellt uns auch der sympathische „Systemadministrator-Tag“ (diesmal am 25. 7.) vor Augen. In der...

  • 09.07.25
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Aus meiner Sicht - Anna Maria Steiner, Redakteurin
Sardinen fürs Gemüt

Stolz, autolos zu sein, ärgere ich mich immer wieder mal über „die Öffis“: zu gach in die Kurve fahrende Straßenbahnen, Busse, die Verspätung haben; Busse, die zu früh abfahren, heillos überfüllte Züge. Mich als Klimaticket-Nutzerin ärgern letztere besonders. Gesellen sich noch Gleisbaustellen hinzu, ist Nervenstärke gefragt, ebenso wie (non)verbale Zurückhaltung. Neben mir selbst als Reisender bemitleide ich aber auch jene, die Fahrgäste in öffentlichen Verkehrsmitteln betreuen. Zwar liegt...

  • 02.07.25
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Aus meiner Sicht - Katharina Grager
Sommergefühle

Der Sommer ist da. Er schmeckt nach Freibad-Pommes und Erdbeermilch. Er riecht nach frischgemähter Wiese und Sonnencreme. Der Wetterbericht prognostiziert 30 Grad und mehr. Am Wochenende Anlass für einen Sprung ins kühle Nass. Werktags können es luftige Kleidung und ein Ventilator angenehmer machen. Fenster früh genug abdunkeln und viel trinken, heißt die Devise, um „cool“ zu bleiben. Der Sommer bringt auch die Ferien. Für Eltern oft eine Herausforderung. Neun Wochen Betreuung organisieren ist...

  • 25.06.25
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Aus meiner Sicht - Heinz Finster, Geschäftsführer
Wir bitten um Heilung

Nach dem schrecklichen Anschlag in Graz fragen uns Medien-KollegInnen: „Wie geht Ihr als katholische JournalistInnen damit um?“ Über Eltern, Lehrende, SchülerInnen, Verwandte und Freunde fegte der Amoklauf hinweg wie ein Tsunami. Ahnungslos wurden sie überflutet mit Tod, körperlichem und seelischem Schmerz. Als SONNTAGSBLATT waren wir nicht direkt „dabei“, und doch wurden wir durch Berichte in den „Tsunami“ hineingezogen. Wie viele Menschen ringen wir um kleine Schritte: Einen Schritt...

  • 17.06.25
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Aus meiner Sicht - Anna Maria Steiner, Redakteurin
Wo Geist weht

Nun bricht sie an, die Reisezeit, in Österreich und auch andernorts. Kilometerlange Autobahnschlangen zeugten am Pfingstwochenende ja bereits davon. Grenzüberschreitenden Austausch pflegt auch die Grazer Diözese, die Partnerschaften in Südkorea – seit 54 Jahren – und Brasilien unterhält (siehe Seite 3). Dazu reisen SteirerInnen auch in die besagten Länder, und umgekehrt kommen ChristInnen von dort in unsere Diözese. Was mir bei diesen Besuchen auffiel: Anfangs sind fast alle schüchtern – wie...

  • 11.06.25
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Aus meiner Sicht - Heinz Finster, Geschäftsführer
„Wir hören sie in unseren Sprachen“

Die Apostelgeschichte beschreibt das Pfingstgeschehen überaus lebendig: Zungen wie von Feuer „verteilten“ sich auf die Jünger, und diese wurden, „vom Heiligen Geist erfüllt“, befähigt, „in anderen Sprachen zu reden“. Dieses Ereignis versteht die Kirche als ihre Geburtsstunde und als Beginn ihrer christlichen Mission. Für (kirchliche) Medien kann das Pfingstgeschehen auch ein wertvoller Impuls sein, um das eigene Tun auszuloten und zu erfrischen. „Geistvolle“ Medien reduzieren Barrieren zwischen...

  • 04.06.25
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Aus meiner Sicht - Katharina Grager
Über den Glauben

Vor kurzem durfte ich bei einer Veranstaltung zur Berufsorientierung vor jungen Leuten über meine Arbeit als Theologin im Journalismus erzählen. Ich betonte, was ich als besonders herausragend an Kirchenzeitungen empfinde: Bei anderen JournalistInnen kann man vielleicht zwischen den Zeilen lesen, welch Geistes Kind sie sind – also welche Religion sie geprägt hat oder welcher Weltanschauung sie folgen. Als Kirchenzeitung schreiben wir uns sozusagen auf die Titelseite, dass wir aus einem...

  • 27.05.25

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