Ausgabe 45 / 08.11.2020

Beiträge zum Thema Ausgabe 45 / 08.11.2020

Kirche hier und anderswo

KunstWerkKirche
Kirchenräume erschließen

Anlass für die Gründung eines Ausbildungslehrganges für ehrenamtliche Kirchenführerinnen und Kirchenführer in der Steiermark (KunstWerkKirche, KWK) war die Landesausstellung in Bruck. Diese brachte verstärkt BesucherInnen in die Region, die auf ihren Tagesausflügen Kirchen als kulturelle Besuchspunkte erleben sollten. KWK-Ziel war es damals und ist es heute, interessierte Menschen zu befähigen, ihre Heimatkirchen anderen Interessierten vorzustellen und näherzubringen. Im Bild der...

  • 05.11.20
Kirche hier und anderswo

Ehrenring des Landes Steiermark
Land Steiermark ehrt Waltraut Klasnic

Mit dem Ehrenring des Landes Steiermark wurde am 28. Oktober in einem Festakt in der Grazer Burg Frau Landeshauptmann a. D. Waltraud Klasnic ausgezeichnet. Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer und Landeshauptmann-Stellvertreter Anton Lang würdigten die großen Verdienste der nun mit der höchsten Landesauszeichnung Geehrten, die von 1996 bis 2005 als erste Frau an der Spitze eines österreichischen Bundeslandes stand. Klasnic habe sich immer hilfsbereit und zuhörbereit der menschlichen Schicksale...

  • 05.11.20
Kirche hier und anderswo

Gemeinsame Winterhilfe

Für Menschen in Not sorgen Caritas und VinziWerke mit dem Land Steiermark und der Stadt Graz. In der Diözese Graz-Seckau haben sich die Caritas, die VinziWerke, das Land Steiermark und die Stadt Graz zusammengetan, um Menschen ohne festen Wohnsitz in der kalten Jahreszeit zu helfen. „In der kalten Jahreszeit ist rasche, wirksame Hilfe für Menschen in Not oft überlebenswichtig“, meinte Caritas-Direktor Herbert Beiglböck in einer Aussendung. Die Corona-Pandemie habe vor Augen geführt, „wie...

  • 05.11.20
Kirche hier und anderswo

Corona-Regelung für Gottesdienste ist rechtskonform

Zur Kritik von laizistischen und atheistischen Kreisen an den auch während des Lockdowns erlaubten Gottesdiensten hat sich der Religionsrechtsexperte Prof. Andreas Kowatsch geäußert. In Österreich bestehe Trennung von Kirche und Staat bei gleichzeitiger Kooperation zwischen dem Staat und den Religionsgemeinschaften. Die Ausnahme für die Gottesdienste entspreche voll der bestehenden Rechtsordnung. Sie sei kein Privileg der Religionsgemeinschaften. Die Religionsausübung, sowohl öffentlich als...

  • 05.11.20
Pfarrleben

Leoben

Nach dem Weggang des letzten Redemptoristen drohte die St.-Alfons-Klosterkirche in Leoben zu verwaisen. Karl Mlinar übernahm vor zehn Jahren als Kustos mit einem kleinen Team ehrenamtlich die Obsorge für die Kirche, die 2014 an die orthodoxe Metropolis übergeben wurde.

  • 05.11.20
Pfarrleben

St. Wolfgang bei Obdach

Gleich drei Anlässe konnte die Pfarrbevölkerung am 31. Oktober in St. Wolfgang feiern: das Patrozinium „Wolfgangi“, das neue Kirchendach und die neue Färbelung der Fassade. Pfarrer Heimo Schäfmann zelebrierte mit Priesterkollegen die Festmesse im Freien.

  • 05.11.20
Pfarrleben

Kogelhof

Einen „Weihwasserautomat“ hat Edi Schweiger für die Gräbersegnung zu Allerheiligen gemacht. Die Friedhofsbesucher wurden eingeladen, die Gräber ihrer lieben Verstorbenen selbst zu segnen. Dafür wurden Weihwasser und ein Gebetszettel zur Verfügung gestellt.

  • 05.11.20
Pfarrleben

ALBERT-SCHWEITZER-HOSPIZ

In der Grazer Franziskanerkirche gedachten Pflegepersonal, Ärzte und Ehrenamtliche des Hospizvereines der Verstorbenen, die sie im vergangenen Jahr begleitet haben. Deren Angehörige zündeten zu Hause eine Kerze an. Bei der Feier in der Kirche mit Bischof Krautwaschl wurde an der Osterkerze eine Hospizkerze entzündet. In den Gestalten des guten Hirten und des guten Samariters fanden sich jene wieder, die im Hospizdienst ihre Nächsten liebevoll begleiten.

  • 05.11.20
Pfarrleben

Graz-Süd

Aus seinem Leben erzählte der Feldbacher Unternehmer und Schriftsteller Hannes Glanz bei der Veranstaltungsreihe „Von Mensch zu Mensch“ im Begegnungszentrum (BEGS) in der Pfarre Graz-Süd. Offen sprach er über sein Leben mit spastischer Lähmung und las aus seinen Büchern. Mit Humor und Offenheit rückte er Missverständnisse und Vorurteile behinderten Menschen gegenüber ins rechte Licht.

  • 05.11.20
Pfarrleben

Gleisdorf

Als neuen Pfarrer von Gleisdorf, Sinabelkirchen und Hartmannsdorf führte Bischof Wilhelm Krautwaschl Giovanni Prietl in sein Amt ein. „Deine Pfarre ist meine Pfarre, deine Sorgen sind meine Sorgen. Aber auch umgekehrt. Gerade 2020 brauchen wir das Miteinander mehr denn je“, so der aus Gleisdorf stammende Bischof Krautwaschl in seiner Predigt.

  • 05.11.20
Kirche hier und anderswo
Sternsingen 2021 zur Sicherheit mit Mund-Nasen-Schutz – SuperheldInnen sind schließlich auch meistens maskiert.
3 Bilder

Dreikönigsaktion 21
Sternsingen – mit Sicherheit

Die Sternsingeraktion 2021wird durch Corona-Maßnahmen anders, als wir es gewohnt sind. Ideen aus drei Pfarren möchten ermutigen und inspirieren. Eines ist klar: Auch unter diesen erschwerten Bedingungen sollte die Dreikönigsaktion nicht einfach ausfallen. Geht es doch darum, Spenden für die Ärmsten zu sammeln und gerade in Zeiten wie diesen die frohe Botschaft der Geburt Jesu unter die Leute zu bringen. Die Sicherheitsmaßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus sind herausfordernd. Wie also...

  • 04.11.20
Menschen & Meinungen

Steirerin mit Herz
Eva Holzmüller

Lebensmotto von Eva Holzmüller, die in der Pfarre Unterlaussa am 11. November ihren 70. Geburtstag feiert, mag sein: sich für andere Zeit nehmen. So bedeutet auch das Austragen des Sonntagsblattes für sie eine erfüllende Aufgabe. Die Abonnenten, vor allem die älteren Leute, erleben es mit Freude, wenn sie Zeit für ein Gespräch mit ihnen findet. Rundum sorgt sich Eva Holzmüller um die Pfarrkirche Unterlaussa an der steirisch-oberösterreichischen Grenze. Sie gehört zum Seelsorgeraum Eisenwurzen,...

  • 04.11.20
Menschen & Meinungen

Vorgestellt
Birgit Pontasch, Pastoralreferentin

Ob Gott die Mädchen nicht lieb habe und sie deswegen nicht ministrieren dürfen, fragte einst Birgit Pontasch ihren Pfarrer. Das Ergebnis: Sie wurde mit fünf Jahren in der Gurktaler Pfarre Steuerberg im Kärntner Bezirk Feldkirchen das erste Mädchen am Altar. Im künftigen Seelsorgeraum Vordernbergertal ist Mag. Birgit Pontasch verantwortlich für die Pastoral und Pastoralreferentin in den Pfarren St. Peter-Freien­stein, wo sie sich auch dem Haus-Bauen widmet, Trofaiach sowie Vordernberg. Sie...

  • 04.11.20
Kirche hier und anderswo
Über die Auszeichnung freuen sich (v. l.) Patrick Palz, Barbara Auer, Yvonne Puchleitner, Bettina Straßer-Gonzales und Pfarrer Lukasz Wojtyczka

Gesundheit im Kindergarten

Pfarrkindergarten Lind erhielt Gütesiegel. Gesunde Pädagoginnen und Betreuerinnen, gesunde Kinder und Eltern – diese Erfolgsformel wird für immer mehr steirische Kindergärten zum Markenzeichen. Auch das Team des Pfarrkindergartens Lind (Spielberg) entschied sich vor vier Jahren dazu, im Rahmen des Programmes „Gesunder Kindergarten – gemeinsam wachsen“ (Österreichische Gesundheitskasse und Kooperationspartner Styria vitalis) Gesundheitsförderung im Kindergarten noch stärker zu verankern. Nun...

  • 04.11.20
Bewusst leben & Alltag
Kinder brauchen keine Eltern, die alles perfekt machen wollen. Sie brauchen Eltern, die für sie da sind, wenn sie sie brauchen.
3 Bilder

Familie
Alles richtig machen?

Kinder und Eltern. Perfektion ist das falsche Ziel. Unser Verhalten ist geprägt von unseren Gedanken, Einstellungen und von unseren Gefühlen. Wobei sich Menschen in ihren Wertvorstellungen und Denkweisen sehr stark voneinander unterscheiden können. Es gibt nicht mehr die eine perfekte, richtige Erziehungsmethode, es gibt viele verschiedene Ansätze und Methoden, in unterschiedlichen Lebenslagen mit den unterschiedlichsten gesellschaftlichen und sozialen Voraussetzungen. Die Erziehung von...

  • 04.11.20
Texte zum Sonntag

32. Sonntag im Jahreskreis | 08. November 2020
Meditation

Gott – warum? Hier sollte etwas Besinnliches oder Meditatives stehen. Eine schöne Geschichte vielleicht. Oder etwas Poetisches. Jedenfalls etwas, das zum Nachdenken anregt. Vielleicht auch eine Art Gebet. Eigentlich wollte ich über den „Lockdown“ schreiben. Darüber, was wir jetzt sollen und nicht sollen. Über das Gefühl der Einsamkeit und was man dagegen tun kann, dass sich allein lebende Menschen, trotz Ausgangssperre und Einschränkungen des gesellschaftlichen Lebens, nicht so allein...

  • 04.11.20
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Menschen & Meinungen

Leserbriefe
Den Worten Taten folgen lassen

Zu „In einer Familie leben“ Nr. 44 Die Stellungnahme des Papstes, dass Homosexuelle ebenso Kinder Gottes sind, ein Recht auf Familie haben und daher gleichgeschlechtliche Partnerschaften entsprechend anzuerkennen, stimmt hoffnungsfroh. Doch Worte allein werden nicht reichen, es wird darum gehen, Taten zu setzen. Martin Wabl, Fürstenfeld

  • 04.11.20
Menschen & Meinungen

Leserbriefe
Wo ist die Kirche in der Krise?

Zu „Warum schweigt die Kirche?“ Nr. 44 Kirche zeigt sich in allen getauften Christen. In diesem Sinne bin ich dankbar, dass sich die Kirche oft achtsam hörend, in „aktiver Passivität“ vortrefflich in den Menschen von heute in dieser Krisenzeit zeigt: Danke jenen, die nicht müde werden, Empörungsmenschen zuzuhören, sich dennoch nicht in Ängste flüchten, weil sie das biblische „Fürchte dich nicht“ im Herzen tragen und in der Verbundenheit mit dem Nächsten gerade deshalb ihre gewohnte „Freiheit“...

  • 04.11.20
Menschen & Meinungen

Leserbriefe
Flohmarkt

Einen Flohmarkt organisierte der Pfarrgemeinderat Kulm, nachdem der Haushalt im Pfarrhof aufgelöst wurde. Dabei wurde verkauft, „was sich im Laufe der Jahre so angesammelt hat“, schreibt uns Wolfgang Suntinger. Mit dem Erlös werden wichtige Anliegen in der Pfarre unterstützt.

  • 04.11.20
Kirche hier und anderswo
„Unseren Hass bekommt ihr nicht“, unterstreicht Kardinal Schönborn sein Statement zum Terror in Wien.
2 Bilder

Terroranschlag in Wien
Anti-menschlicher Akt

Nach dem Terroranschlag in Wien am Abend des Allerseelentages, bei dem mehrere Menschen starben, melden sich Religionsvertreter und Politik zu Wort. Tief betroffen und entsetzt reagierten die österreichische Bischöfe und Religionsvertreter auf den Terror-Akt, der am Abend des 2. November die Wiener Innenstadt erschütterte und fünf Tote sowie zahlreiche Verletzte forderte. Ein Täter ist unter den Toten; er wurde mittlerweile identifiziert als Anhänger der radikalislamischen Terrormiliz...

  • 04.11.20
Kirche hier und anderswo
Sorgengrotte. Im heiligen Sebastian brannte die Sorge für seine verfolgten Mitchristen.

Ein „Abladeort“ für Kummer und Sorgen

St. Magdalena am Lemberg. Segnung einer Sorgengrotte. Ein unscheinbarer, wenn auch vergoldeter Pfeil am Altar war Kern der Predigt von Vikar Mario Brandstätter beim Festgottesdienst zu Allerheiligen in St. Magdalena am Lemberg. Betroffen durch Gespräche mit Pfarrangehörigen, deren Eltern in Krankenhäusern isoliert sind, kam die Idee zu einem „Abladeort“ für Kummer und Sorgen. So segnete Vikar Brandstätter die errichtete Sorgengrotte in der Pfarrkirche. Sorgen, Kummer, Schmerz können wie...

  • 04.11.20
Kirche hier und anderswo
Msgr. Johann Leopold

Abschied
Msgr. Johann Leopold: Für eine bunte Kirche

Der bunte Kirchturm in Feldbach mag eine Visitenkarte von Msgr. Johann Leopold sein, der als Seelsorger die Zeichen der Zeit verstand und Wegbereiter einer Kirche mit Zukunft war. Im 91. Lebensjahr starb am 11. Oktober der langjährige Pfarrer und Dechant von Feldbach, zuletzt Seelsorger in Loipersdorf. Der gebürtige Nestelbacher Johann Leopold wurde 1961 zum Priester geweiht. Als Kaplan wirkte er in Weißkirchen, Fernitz und Graz-St. Leonhard. Von 1972 bis 2007 war er Pfarrer in Feldbach, von...

  • 04.11.20
Serien
Menschliche Nähe ist ein Trost, den jeder geben kann.
2 Bilder

In Zeiten der Trauer | Teil 02
Nichts tun können

Nichts tun können Hermann Glettler, Bischof und Künstler (= HG) und Michael Lehofer, Psychiater und Psychologe (= ML), zeichnen in ihren vielschichtigen Gesprächen einige Wegspuren aus der Verlorenheit – anspruchsvoll und nachhaltig. HG: Es gibt Momente, in denen wir als Menschen nichts mehr tun können. Ich erinnere mich an mehrmalige Besuche bei einem hochintelligenten Patienten auf der Palliativstation. Er hatte eine intensive Chemotherapie hinter sich, ebenso Strahlentherapie und...

  • 04.11.20
Serien
„Wer ist mein Nächster?“ Dies ist eine notwendige, aber gefährliche Frage, denn zu leicht beinhaltet sie die Frage danach, wer der Übernächste ist, um den ich mich nicht zu kümmern brauche.
3 Bilder

Serie zur Sozialenzyklika | Teil 03
Ein Fremder auf dem Weg

Im zweiten Kapitel der Enzyklika zeigt Papst Franziskus auf, dass Fremdheit mit Geschwisterlichkeit überwunden werden kann. Fremdheit ist trotz der digitalen Kommunikationsmittel ein herausforderndes Merkmal unserer Zeit. Wir glauben, mit den Kontaktmöglichkeiten unsere Verantwortung abwehren und bei uns selbst bleiben zu können. Der Papst spricht mit der harschen Antwort des Kain „Bin ich der Hüter meines Bruders?“ die auf sich begrenzende Haltung an. Dem stellt er den barmherzigen...

  • 04.11.20
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