Ausgabe 46 / 15.11.2020

Beiträge zum Thema Ausgabe 46 / 15.11.2020

Pfarrleben

Seewiesen

Dem heiligen Leonhard zu Ehren fand in Seewiesen wieder die beliebte Wallfahrt „Handschuhtragen“ statt. Pfarrer Herbert Kernstock erhielt von Pfarrgemeinderätin Silvia Schuster einen von Liesl Lenger aus Tutschach selbstgestrickten Handschuh.

  • 12.11.20
Pfarrleben

Obdach

Kinder, Jugendliche und Menschen aus der Obdacherland-Pfarre gestalteten seit einiger Zeit mit viel Eifer Lichter. Diese wurden im Rahmen der Aktion „ Nacht der 1000 Lichter“ in und rund um die Pfarrkirche Obdach – als Einstimmung auf Allerheiligen und Allerseelen – verteilt und angezündet.

  • 12.11.20
Pfarrleben

Graz-Strassgang

Einen Kinderkirchenführer für ihre Pfarrkirche erstellten Hans Painold und Pfarrkindergartenleiterin Alexandra Sommer-Endes mit Fotos von Peter Schriebl. Er wurde zum Beispiel den Erstkommunionkindern der Volksschulen Straßgang, Seiersberg und Pirka geschenkt.

  • 12.11.20
Menschen & Meinungen

Steirer mit Herz
Johann Koch

Einen besonderen Dankgottesdienst hat die Pfarre Lieboch mit Pfarrer Claudiu Budãu am 15. November vorgesehen: Johann Koch hat 55 Jahre den Dienst als Mesner geleistet. Ein Mesnerteam wird das Amt offiziell übernehmen. Der 78-Jährige stammt aus St. Stefan ob Stainz. In Deutschland habe er in einem Kloster gelebt, erzählt er. Der Tod seines Stiefvaters habe ihn aber bewogen, die Mutter in der Sorge für seine beiden jüngeren Halbbrüder zu unterstützen. So kam die Familie 1964 nach Lieboch....

  • 12.11.20
Menschen & Meinungen

Vorgestellt
Johann Platzer, Moraltheologe

Mit Aristoteles rät der Grazer Moraltheologe Dr. Johann Platzer, was die Corona-Krise betrifft: „Die Tugend liegt in der Mitte.“ Es gelte, ständig abzuwägen sowie Übertreibungen zu vermeiden: auf der einen Seite Angstmacherei, aber auch Verharmlosung und Verschwörungsideologien. Mit Kollegen gab Platzer das Buch „Die Corona-Pandemie“ im Verlag Nomos mit ethischen, gesellschaftlichen und theologischen Reflexionen zur Krise heraus. Johann Platzer, geboren am 17. Jänner 1969, lebt in Kirchbach in...

  • 12.11.20
Menschen & Meinungen

Leserbriefe
Schweigen im Walde

Zu „Warum schweigt die Kirche?“, Nr. 44 Ich stimme den Worten von Frau Rotraud Zach voll zu – Schweigen im Walde. Es kommen nur Verordnungen. Statt den ständigen Vorschriften könnten Hoffnung und Zuversicht an die Pfarren ausgesandt werden mit Segen!   Waltraud Lebenbauer, Liezen

  • 12.11.20
Menschen & Meinungen

Leserbriefe
Der wahre Prüfstein der Kirche

Zu „Für Menschen da sein“, Nr. 42 Ich möchte mich bei Univ.-Prof. Reinhold Esterbauer für seinen Beitrag bedanken. Al- fred Delp forderte bereits 1944 zur dringenden „Rückkehr der Kirche in die Diakonie“ auf, „in den Dienst der Menschheit“. Denn: Der Menschensohn ist nicht gekommen, sich bedienen zu lassen, sondern zu dienen (Mk 10,45). „Geht hinaus, hat der Meister gesagt, und nicht: Setzt euch hin und wartet, ob einer kommt.“ Die heutige Kirche war und ist eine um ihre Zukunft ringende...

  • 12.11.20
Menschen & Meinungen

Leserbriefe
Beten ist alternativlos

Abstand halten von Menschen ist gut, die Nähe zu Gott zu suchen ist aber besser; der Mundschutz zur Verhinderung der Ansteckung ist gut, das Textil abzunehmen und mit Gott ins ungehinderte Gespräch zu kommen, ist besser. Hände waschen und desinfizieren ist gut, die Hände zum Gebet zu falten ist wesentlich wirksamer. Man soll das eine – nämlich die Vorschriften der Regierung einhalten – durchaus tun, aber das andere, nämlich die Einladung des Himmels, annehmen, auf keinen Fall lassen. Ich...

  • 12.11.20
Menschen & Meinungen

Leserbriefe
„Die Wunder des Herbstes“

„Die Wunder des Herbstes“ hat Gabriele Egger aus Rottenmann mit diesem Foto festgehalten. Bei einem Spaziergang nach der heiligen Messe in der Wallfahrtskirche Oppenberg hat ihr die Natur mit ihren prachtvollen Farben noch eine „Predigt ohne Worte“ gehalten.

  • 12.11.20
Kirche hier und anderswo

Abschied - Johann Leopold
Dank an den guten Hirten Johann Leopold

Mehrfach wurde vom am 31. Oktober verstorbenen Msgr. Johann Leopold Abschied genommen. In seiner Heimat Nestelbach und in seinem letzten Wirkungsort Loipersdorf mit Totengebet und Requiem. Und am 6. und 7. November in Feldbach, wo er 35 Jahre Pfarrer war. Bei der Aufbahrung konnten viele persönlich Abschied nehmen. Zum Totengebet und zur Begräbnismesse waren coronabedingt jeweils 50 Personen eingeladen, die Angehörige, geistliche Kollegen, Vertreter des öffentlichen Lebens und der Vereine sowie...

  • 12.11.20
Kirche hier und anderswo
Organistin Erna Bauer wurde herzlich zum 80. Geburtstag gratuliert. Sie ist auch als Chorleiterin aktiv.

Die Tonleiter der Organistin

Pusterwald. Orgelsegnung und Geburtstag der Organistin. Einer umfassenden Reinigung bedurfte die 1890 erbaute Orgel in Pusterwald. Christian Hartinger aus Graz übernahm diese Aufgabe. Durch die Bereitschaft vieler freiwilliger Helfer konnte die Pfarre rund 180 Stunden an Eigenleistung beisteuern und somit die Gesamtkosten der Restaurierung senken. Am 8. November standen die Orgelsegnung und der 80. Geburtstag von Organistin Erna Bauer im Mittelpunkt des Gottesdienstes. Pfarrer Andreas...

  • 12.11.20
Kirche hier und anderswo
Das von der AK Steiermark geförderte Projekt „Let’s Go Digital“ ist ein digitaler TrainerInnen-Lehrgang und eine Online-Lernplattform.

Webinar
Let’s Go Digital

Digitaler TrainerInnen-Lehrgang. Bildungsforum Mariatrost und Katholisches Bildungswerk luden zum Webinar ein. Am 5. November trafen sich die pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beziehungsweise Referentinnen und Referenten der Katholischen Kirche Steiermark zum ersten Mal in einem Kick-Off-Webinar und erfuhren im Detail, was in der praxisorientierten Weiterbildung bis Ende April 2021 auf sie zukommen wird. Gleichzeitig konnten sie neueste digitale Tools ausprobieren, die sie in...

  • 11.11.20
Kirche hier und anderswo

Pfarrkindergarten Burgau
Burg-Aulinge begleiten durchs Jahr

Im Pfarrkindergarten Burgau begleiten die Burg-Aulinge – das sind kleine Kegelfiguren, die jedes Kind zu seinem Geburtstag bekommen hat – durch das Kindergartenjahr. Jedes der 28 Kinder hat die Verantwortung für seinen „Burg-Auling“. Sie stehen für die Einzigartigkeit jedes Kindes, die Verbindung zur Natur und zum Fantastischen sowie für das Verwurzelt-Sein im direkten Lebensumfeld. Ob zur Erntedankzeit oder beim Laternenfest zu Ehren des hl. Martin – die Burg-Aulinge sind immer...

  • 11.11.20
Kunst & Kultur

Humor

Eine Radfahrer-Verkehrskontrolle. Sorgenvoll betrachtet der Polizeibeamte ein Fahrrad, zückt dann den Strafzettelblock und beginnt zu notieren: „Keine Klingel: fünf Euro. Kein Licht, weder vorne, noch hinten: zehn Euro. Aha, die Rückstrahler fehlen auch: noch einmal fünf Euro. Die Bremsen funktionieren nicht: zehn Euro.“ – Da unterbricht ihn der Radfahrer genervt: „Halten Sie sich nicht mit mir auf, da drüben wartet das Geschäft Ihres Lebens!“ – „Wo denn?“, fragt der Polizist. – „Na da, auf der...

  • 11.11.20
Glaube & Spiritualität
Gut sichtbar und hoch über der stark befahrenen Durchzugsstraße der Stadt Murau hängen seit 7. No-
vember vier Banner, die bis nach Weihnachten ermutigende Botschaften verkünden werden.

Mut über Brücken

In Murau hängen Mutworte auf Brücken. Pastoralreferent Martin Lienhart erzählt, warum: Wir wissen es: Es gibt Haltungen, die leben helfen. Für manche ist deren Umsetzung ganz leicht – sie scheint angeboren. Andere müssen sie erst hart erarbeiten und fallen dabei öfter auf die Nase. Für Letztere gilt wohl: So oft du auch hinfällst, einmal mehr wieder aufzustehen ist entscheidend. Diese Haltungen gewinnen ihre Kraft aus verschiedenen Quellen. Und es ist wichtig, diese Haltungen zu üben und zu...

  • 11.11.20
Kirche hier und anderswo
Der neugestaltete Altarraum in der Kirche bei den Ursulinen in der Grazer Leonhardstraße kommt den Erfordernissen zeitgemäßen Feierns, auch mit Kindern und Jugendlichen, entgegen. Coronabedingt konnten am Ursula-Tag (21. Oktober) bei der Altarweihe mit Bischof Wilhelm Krautwaschl und Pfarrer Johann Schrei nur einige Schülerinnen und Schüler stellvertretend mitfeiern.
3 Bilder

Ursulinen Graz
Gut Gemeinschaft feiern

Ursulinen Graz. Die Kloster- und Schulkirche freut sich über neue Feierorte. Seit 1686 sind die Ursulinen im Geist der Ordensgründerin Angela Merici zur Bildung und Begleitung von jungen Menschen in Graz tätig. Nachdem das erste Kloster mit der Dreifaltigkeitskirche in der Sackstraße den schulischen Ansprüchen nicht mehr genügt hatte, wurde es an die bis heute dort tätigen Grazer Schulschwestern abgegeben. Neu errichtet wurde dafür im Jahr 1900 der imposante Bau in der Leonhardstraße. Mit...

  • 11.11.20
Kunst & Kultur
„Der andere – niemand anders als man selbst“ nennt Nina Kovacheva ihre Projektion einer jungen Frau und eines jungen Mannes, die in Zeitlupe auf die Betrachtenden zulaufen und dabei quasi zu Engeln werden.
10 Bilder

Grazer Kultum - Online Ausstellung
Geschlossenes Paradies

Das Grazer Kultum thematisiert die Gegenwart mit Bildern des versperrten Himmels. Ausstellung ONLINE: Kurator Johannes Rauchenberger macht aus der Not eine Tugend: Er stellt die Kunstwerke der neuen KULTUM-Ausstellung in Form kurzer Videoclips vor und hofft, dass die Ausstellung vor Weihnachten noch besucht werden kann. Einer Party wegen! Die gegenwärtige Hilflosigkeit rund um die Corona-Schutzmaßnahmen könnte nicht treffender auf den Punkt gebracht werden, wie es der Titel dieser...

  • 11.11.20
Serien
Was hilft gegen das Böse? Das, was uns zusammenhält: Liebe. Gott ist die Liebe.
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In Zeiten der Trauer | Teil 03
Das Böse in der Welt

Vom Leben enttäuscht Woher kommt das Böse, und was hat Gott damit zu tun? Hermann Glettler, Bischof und Künstler (= HG), und Michael Lehofer, Psychiater und Psychologe (= ML), zeichnen in ihren vielschichtigen Gesprächen einige Wegspuren aus der Verlorenheit – anspruchsvoll und nachhaltig. HG: Die ganze abendländische Kunstgeschichte belegt, dass Höllenbilder aufregender sind als Himmelsbilder. Das Böse, wie auch immer es auftritt, hat die Fähigkeit, sich übermäßig aufzublähen – es...

  • 11.11.20
Serien
Einer Lösung der Ursachen des Terrors kommen wir nur näher mit der Offenheit einer wagenden Liebe, im Setzen auf den „Weg der Solidarität, der Gemeinschaft und Rücksichtnahme“, sagte Kardinal Schönborn nach dem Terroranschlag in Wien.
3 Bilder

Serie zur Sozialenzyklika | Teil 04
Eine offene Welt schaffen

Im dritten Kapitel der Enzyklika erinnert Papst Franziskus daran, dass Liebe Offenheit bedeutet. Den Vorwurf „Wer für alles offen ist, ist nicht ganz dicht!“ kann man hören, wenn der Ruf nach Offenheit ertönt. Vorbehaltloses Offensein wird ja nur zu leicht bestraft. Der Mensch, der in sich ruht, der gelassene Mensch, der von anderen lässt, ist dagegen ein erstrebenswertes Ziel. Ist es da nicht fehl am Platz, eine offene Welt zu denken, geschweige denn zu schaffen? Das gilt offenbar für...

  • 11.11.20
Kommentare & Blogs

Aus meiner Sicht - CR Herbert Meßner
Lichtzeichen und Glockenzeichen

Im Monat November machen wir immer die Erfahrung, dass die Dunkelheit zunimmt. Auch das Tageslicht wird manchmal durch Nebel beeinträchtigt. Das kann sich manchen Menschen auch auf die Seele schlagen. Heuer hat dieses Dunkel nicht nur jahreszeitliche Ursachen. Das Covid-19-Virus hat uns fest im Griff. Der Terror, den wir eben noch in Nizza betrauerten, hat unser Land erreicht. Der Umgang mit Demokratie hat bedenkliche Formen angenommen. Das alles schlägt sich erst recht auf die Seele oder...

  • 11.11.20
Kirche hier und anderswo

Inklusive Kultur
Sichtbare Glockenzeichen

Neues Leuchtturmprojekt in Richtung Inklusive Kultur in Graz geplant. Mithilfe ist möglich. Glockenläuten sichtbar machen, auch für Gehörlose, will ein Projekt von Kunstuniversität Graz, KirchenKulturGraz, Akademie Graz und der Grazer Stadtpfarre. Das Glockenläuten soll dabei sichtbar und damit für alle erfahrbar werden. Das Glockengeläut einer Kirche ist, unabhängig von der religiösen Einstellung, ein kulturprägendes Friedenszeichen. Es markiert innerhalb der Geräuschkulisse einer Stadt...

  • 11.11.20
Kommentare & Blogs

Offen gesagt - Thomas Possert
Was macht mich stark?

Wir erleben viel Belastendes in letzter Zeit – was kann helfen? Derzeit kommt einiges zusammen – manche Menschen erleben durch die Corona-Maßnahmen erstmals einschneidende Einschränkungen ihrer Freiheit. Ältere fühlen sich vielleicht an Traumatisierendes aus Kriegs- oder Nachkriegszeit erinnert. Da kann psychisch manches aufbrechen, was bisher unbemerkt schlummerte. Wichtig ist, wenn Sie bemerken sollten, dass Sie mit etwas kämpfen, das Ihr Leben beeinträchtigt: Holen Sie sich Hilfe! Was...

  • 11.11.20
Kirche hier und anderswo
Mufti, Patriarch und Rabbi im Gespräch. Bild im Besitz des Ökumenischen Patriarchates von Konstantinopel.

Wir brauchen den Dialog

Für die Orthodoxie ist das Gespräch der Religionen unverzichtbar im Kampf gegen Fanatismus. „Ein Verbrechen im Namen der Religion ist ein Verbrechen gegen die Religion.“ An diesen Satz aus einer Deklaration einer interreligiösen Konferenz, die der Ökumenische Patriarch Bartholomaios von Konstantinopel einberufen hatte, erinnerte der orthodoxe Theologe Grigorios Larentzakis angesichts des schrecklichen Terroranschlags in Wien. Larentzakis, der auch Mitglied des Interreligiösen Beirats der...

  • 11.11.20
Kommentare & Blogs

Positionen - Karl Veitschegger
Herzblut

Die Krankenhausseelsorgerin betritt das Zimmer. Nein, er brauche keine Seelsorge, sagt der Patient. Aber dann wird doch ein tiefes Gespräch daraus, „weil sie“, wie er später an-erkennt, „so ein offener, lieber Mensch ist und etwas vom Leben versteht“. Ein Priester schreibt mir, er ärgere sich über gewisse kirchliche Verordnungen, aber die Begegnung „mit den Menschen vor Ort“ mache ihm täglich viel Freude. „Die Leute“ sind ihm wichtig. Eine Religionslehrerin zeigt mir mit Begeisterung ihre...

  • 11.11.20
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