Inklusive Kultur
Sichtbare Glockenzeichen

Neues Leuchtturmprojekt in Richtung Inklusive Kultur in Graz geplant. Mithilfe ist möglich.

Glockenläuten sichtbar machen, auch für Gehörlose, will ein Projekt von Kunstuniversität Graz, KirchenKulturGraz, Akademie Graz und der Grazer Stadtpfarre. Das Glockenläuten soll dabei sichtbar und damit für alle erfahrbar werden.
Das Glockengeläut einer Kirche ist, unabhängig von der religiösen Einstellung, ein kulturprägendes Friedenszeichen. Es markiert innerhalb der Geräuschkulisse einer Stadt einen gemeinschaftlichen Tages- und Festtagsrhythmus. Für gehörlose Menschen gibt es sehr wenige Informationen in der Stadt. Auch den markanten Glockenschlag nehmen sie nur indirekt wahr, wenn Menschen vermehrt nach oben zum Glockenturm blicken. Die Sichtbarmachung des Glockenklangs ist ein inklusives Kulturprojekt, das für alle Menschen einen Zeitraum der Achtsamkeit und erweiterten Wahrnehmung ermöglicht.
Das Projekt umfasst die Entwicklung eines Echtzeittools, eines Prototypen sowie einer App zur Visualisierung von Glockengeläut. Es hat Potenzial für eine steiermarkweite, österreichweite und internationale Umsetzung.
Unterstützt werden kann dieses Projekt mit dem Erwerb der einzigartigen Fotos von Miriam Raneburger und Karin Lernbeiß zur Modestrecke vom „Magazin des guten Lebens“. Dieses Lifestyle-Magazin rückt Menschen mit Behinderungen in den Mittelpunkt – als Models, Künstlerinnen und Künstler sowie im Alltag. Fotos, Formate und Preise finden Sie auf www.akademie-graz.at unter „Foto-Verkaufsaktion“.

Autor:

SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT

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