Aus meiner Sicht - Heinz Finster, Geschäftsführer
„Der Name Gottes ist Barmherzigkeit“
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Viele Trauerbekundungen zum Tod von Papst Franziskus sprechen aus, was auch Bundespräsident Alexander van der Bellen wertschätzend ausdrückt: „Franziskus war ein Papst für soziale Gerechtigkeit. Direkt, freimütig und ganz nah den Menschen, zu denen er gesprochen hat. Und genau das war er: nah den Menschen. Er schaute nie weg, er schaute hin. Und mit ihm die Welt. Denn immer wieder richtete er einen Scheinwerfer überall dort hin, wo er das Wohl der Menschen gefährdet sah. Etwa durch Krieg, Diktatur oder Klimaveränderung. Papst Franziskus war eine Inspiration. Ein Wegweiser der Hoffnung.“
Der Papst selbst hat für diese Hinwendung zu den Menschen oft das Wort „Barmherzigkeit“ verwendet, und er beschreibt sie anhand des Gleichnisses vom barmherzigen Samariter gar als „Eckstein des christlichen Lebens und der Lehre Christi“.
Franziskus ermuntert, die Pforten der Barmherzigkeit unseres Herzens weit geöffnet zu halten, denn „wir haben gelernt, dass Gott sich uns zuneigt, damit auch wir ihn nachahmen können, wenn wir uns unseren Brüdern und Schwestern zuneigen.“
Ein bleibend schöner Gedanke für den „Weißen Sonntag“, der in der Kirche seit dem Jahr 2000 als „Sonntag der göttlichen Barmherzigkeit“ gefeiert wird.
Heinz Finster, Geschäftsführer
heinz.finster@sonntagsblatt.at
Autor:SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT |
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