Weltkirche
Hilfe nach der Flut
- Caritas-Helfer in Nepal nach Flutkatastrophe
- Foto: Caritas Nepal
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Nepal. Nach der verheerenden Flutkatastrophe ist die Hilfe für die Betroffenen auch in Österreich angelaufen.
Trinkwasser, Lebensmittel, Hygieneartikel und medizinische Versorgung: Das ist, was die Menschen im Katastrophengebiet in Nepal neben psychologischer Betreuung jetzt dringend brauchen. Nach der verheerenden Sturzflut im Grenzgebiet zwischen Nepal und Tibet vom 26. August ist die Zahl der Todesopfer insgesamt auf mehr als 1000 gestiegen. Mit Stand 1. September gibt es laut nepalesischer Katastrophenschutz-Behörde 987 bestätigte Todesfälle; chinesische Staatsmedien hatten zuvor 16 Tote in Tibet gemeldet.
Wie in zahlreichen Ländern, so ist auch in Österreich die Hilfe angelaufen. So hat die Caritas Österreich (CÖ) mit sofortiger Wirkung 40.000 Euro aus dem Katastrophenfonds freigeben. Zusammen mit Caritas Nepal und internationalen Partnern verstärke man die Nothilfe vor Ort, sagte CÖ-Vizepräsident Alexander Bodmann.
„Die lokale Trinkwasserversorgung ist völlig zerstört“, schildert Arati Basnet von der lokalen Organisation „Care and Development“, Projektpartnerin der Päpstlichen Missionswerke (Missio) in Österreich, die katastrophale Lage vor Ort. „Wichtige Brücken und Zufahrtsstraßen sind regelrecht weggespült worden.“ Die Regierung arbeite eng mit dem Militär zusammen, um nach Vermissten zu suchen. Die Überlebenden benötigen neben sauberem Trinkwasser auch Lebensmittelpakete. „Ohne sofortige Hilfe befürchten wir schwerwiegende Krankheitsausbrüche, die über das verdreckte Wasser übertragen werden könnten“, so Basnet. Mit Spenden will Missio Österreich seine Projektpartner vor Ort dabei unterstützen, Trinkwasserfilter und Nahrungsmittel bereitstellen zu können.
Materielle und psychosoziale Hilfe. Betroffen zeigen sich auch langjährige Mitglieder weiterer Hilfsorganisationen. „Allein die Bilder aus der Region verursachen schon Gänsehaut“, berichtet Reinhard Heiserer von Jugend Eine Welt (JEW). Niemand hier in Österreich könne sich vorstellen, was die Betroffenen vor Ort derzeit durchmachen müssten, so der JEW-Geschäftsführer. Das Hilfswerk unterstützt Don Bosco-Projektpartner bei ihrer Nothilfe und konnte mit Spenden bereits Familien im Katastrophengebiet versorgen, deren Kinder Don Bosco-Schulen besuchen, so Heiserer. Daneben leiste man psychosoziale Unterstützung für Menschen, die durch die Katastrophe traumatisiert wurden.
Auch die Katastrophenhilfe der Diakonie Österreich setzt mit ihren Partnern der ACT Alliance Nothilfemaßnahmen. Direktorin Maria Katharina Moser rief zu Spenden auf und betonte: „Gerade in Zeiten des Klimawandels ändern und verschärfen sich die Risiken. Bedrohte Länder wie Nepal müssen darin unterstützt werden, sich auf solche Herausforderungen vorzubereiten.“
Quelle: Kathpress, Redaktion: Anna M. Steiner
Flut in Nepal: Jetzt spenden & helfen | Caritas: Caritas Österreich
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Nepal: Hilfe nach der Sturzflut - Diakonie Katastrophenhilfe
Autor:SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT |
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