Aus meiner Sicht - Anna Maria Steiner, Redakteurin
Ahnen für alle
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Sie stricken Socken, spendieren Eis und zeigen, wie man Karten spielt. Sie kochen Lieblingsspeisen, stecken Transchlgeld zu, beschwichtigen zu strenge Eltern: Großeltern. Gerade im Sommer verbringen sie oft Zeit mit den Enkeln und entlasten erwerbstätige Eltern.
Um die Bedeutung unserer geradlinigen Verwandten der übernächsten Generation wusste auch der im April verstorbene Papst. 2021 rief Franziskus, zeitnah zum Fest von Jesu Großeltern Anna und Joachim, den vierten Sonntag im Juli zum „Welttag der Großeltern und Senioren“ aus. „Lasst uns an diesem Welttag, der den Großeltern und den älteren Menschen in unseren Familien gewidmet ist, nicht versäumen, ihnen unsere Liebe zu zeigen“, forderte er 2024.
Glücklich, wer seine Großeltern noch ehren kann. (Die Chancen dafür steigen: Die durchschnittliche Lebenserwartung in Österreich liegt für Männer bei knapp 80 und für Frauen bei über 84 Jahren.) Dank gebührt aber auch jenen Höher- und Hochaltrigen, die unser Leben bereichern, ohne dass ihre Gene in uns weiterleben: der Leihopa, die selbst auserkorene Wahl-Oma, der seit Kindertagen hilfsbereite Nachbar oder die Lehrerin, der unser Wohlergehen schon in der Schule am Herzen lag. Auch ihrer gedenken wir am 27. Juli als unsere Ahnen, die das Leben reicher machen.
Anna Maria Steiner, Redakteurin
anna.steiner@graz-seckau.at
Autor:SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT |
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