Aus meiner Sicht

Beiträge zum Thema Aus meiner Sicht

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Aus meiner Sicht - Alfred Jokesch
Eine Verfrühung

Die Deutsche Bahn ist wegen ihrer notorischen Verspätungen in Verruf geraten. Bei meiner Heimreise vom Filmfestival in Saarbrücken erlebte ich das Gegenteil. Ein bestens gelaunter schwäbischer Zugführer machte die Durchsage: „Wir erreichen Ulm 13 Minuten früher als geplant. Ich bitte Sie, die durch diese Verfrühung entstehenden Unannehmlichkeiten zu entschuldigen. Die Verfrühung wird Ihnen selbstverständlich bei der nächsten Verspätung gutgeschrieben.“ In unserem meist minutiös getakteten Leben...

  • 28.01.26
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Aus meiner Sicht - Katharina Grager
Sprache hat Wirkung

In den ersten beiden Wochen dieses Jahres wurden in Österreich bereits zwei junge Frauen ermordet. Was die Fälle verbindet? Der Täter war kein Fremder, sondern ein Lebens- oder Sexualpartner. Bei solchen Nachrichten überkommt mich ein Gefühl der Machtlosigkeit: Was könnte ich als Einzelperson überhaupt tun, damit in Beziehungen weniger Gewalt geschieht? Als ich meine Ratlosigkeit auf einer Social-Media-Plattform teilte, bekam ich einen klugen Gedanken zurück: Wir alle können uns darum mühen,...

  • 22.01.26
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Aus meiner Sicht - Helmut Schmidt, Geschäftsführer
Bitte anstecken

Die Grippewelle rollt durchs Land. Händewaschen, Hustensaft und ein hohes Maß an Vorsicht prägen den Alltag. Doch wir wissen: Nicht nur Viren sind erfahrungsgemäß ansteckend, auch Angst breitet sich in Windeseile aus. Gerade jetzt, wo vertraute Strukturen ins Wanken geraten und die Landkarte für uns alle neu gezeichnet wird, fühlen sich viele von Verunsicherung erfasst. Psychologen sagen, dass unser Gehirn über unsere Wahrnehmung unausgewogen entscheidet: Negatives bleibt hängen, Gutes rutscht...

  • 14.01.26
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Aus meiner Sicht - Anna Maria Steiner, Redakteurin
Vorsatz

„Gott, gib mir den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.“ Dieser Spruch, der mich seit vielen Jahren begleitet, wird als „Gelassenheitsgebet“ bezeichnet. Der US-amerikanische Theologe Reinhold Niebuhr (1892–1971) hatte ihn einst als Mut-Aufruf verfasst. Im erst so jungen neuen Jahr musste ich schon öfters an diese Zeilen denken. Die schlimme Brandkatastrophe in der...

  • 07.01.26
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Aus meiner Sicht - Alfred Jokesch
Die Zweier-Frage

Mein leider viel zu früh von uns gegangener Praktikumspfarrer Peter Schleicher hat mich – als aufmerksamer Beobachter meines Werdeganges – oft mit einem hintergründigen Lächeln gefragt: „Wann sehe ich Dich auf der Seite 2?“ Ich habe ihm stets versichert, dass ich mich auf der Seite 22 sehr gut aufgehoben fühle. Und viele würden ohnehin das SONNTAGSBLATT von hinten zu lesen beginnen – angefangen bei den Witzen. Nun also doch die Seite 2. Ab sofort werde – abwechselnd mit Katharina Grager, Anna...

  • 30.12.25
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Aus meiner Sicht - Katharina Grager
Sternenstaub

„Stern über Betlehem, zeig uns den Weg ...“ werden bald Sternsinger-Gruppen landauf, landab singen und die Botschaft der Weihnacht zu den Menschen tragen. Mit Ihrer Spende, die Sie den KönigInnen mitgeben, unterstützen Sie vielfach gute Zwecke (siehe Seite 3). Der Stern von Betlehem steht symbolisch für eine besondere Geburt. An Sternen kann man sich orientieren – z. B. bei der Seefahrt. Sie stehen, im „Griff nach den Sternen“, aber auch für schier Unerreichbares. Für Eltern, deren Kind vor,...

  • 17.12.25
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Aus meiner Sicht - Anna Maria Steiner, Redakteurin
Gaude im Bus

Der Eine fotografiert seit Kindertagen Burgen und Schlösser (mehr im „Vorgestellt“ auf Seite 4), der Andere befördert Leute mit dem Bus. Was Menschen in ihrer Freizeit oder um ihren Lebensunterhalt zu finanzieren, tun, finde ich immer interessant. Tätigkeiten gibt es viele – wie viele, das weiß wohl niemand so genau. Weltweit gehen 1,7 Milliarden Menschen einem Beruf nach, lese ich im Internet. Rechnet man informelle, also nicht vertraglich geregelte, Arbeitsverhältnisse hinzu, dürfte die Zahl...

  • 10.12.25
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Aus meiner Sicht - Helmut Schmidt, Geschäftsführer
Anna ist schwanger

Am Montag, 8. Dezember, feiern wir: Anna wird von Joachim schwanger. Aus diesem Kind, das von Gott besonders erwählt ist, wird später die Mutter Jesu, die mit Josef die Heilige Familie gründet. So wirkt Gott von Generation zu Generation. Ich wage zu sagen, in einer gewissen Weise gilt das auch für die SONNTAGSBLATT-Familie. Mir ist Familie wichtig. Um Zeit mit meiner verbringen zu können, habe ich mich in den vergangenen Jahren bewusst für eine Teilzeitanstellung entschieden. Gleichzeitig bin...

  • 03.12.25
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Aus meiner Sicht - Anna Maria Steiner, Redakteurin
Anna Maria Steiner, Redakteurin

Kennen Sie das Gefühl: Man glaubt, über etwas oder jemanden gut Bescheid zu wissen, und im Gespräch mit dem betreffenden, vermeintlich gut bekannten Menschen erfährt man Dinge, die ihn noch einmal in ein anderes Licht rücken? So geschehen für mich vergangene Woche, im ausführlichen Gespräch mit dem langjährigen SONNTAGSBLATT-Geschäftsführer. Heinz Finster wird, nach 27 Jahren, das Vor- und Nachdenken, das Schreiben, Organisieren, Entwickeln ... bei unserer Kirchenzeitung mit 1. Dezember...

  • 26.11.25
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Aus meiner Sicht - Katharina Grager
Keine Tollkirschen

„Es geht nicht darum, die schlaueste Person im Raum zu sein, sondern die neugierigste“, sagte die kanadische Forscherin Nida Ali kürzlich bei einer Preisverleihung (Die Furche, 13. 11.). „Neugierige Leutʼ sterben früh“, spricht der Volksmund. Das Drohwort kontere ich gerne keck mit: „Aber Unkraut vergeht nicht!“ Neugier bringt uns voran. Die Lust auf Neues und das Streben, Neues zu erkunden, hat der Menschheit viele Entdeckungen gebracht. Zugleich ist es manchmal auch gefährlich. Der erste...

  • 19.11.25
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Aus meiner Sicht - Heinz Finster, Geschäftsführer
Der Dienst an der Menschheit

Ein ermutigender Höhepunkt bei unserer Diözesanwallfahrt war die Generalaudienz von Papst Leo XIV. am Petersplatz. Es war aufregend: früh aufstehen, im Stau mit dem Bus zum Petersplatz, sich in der unübersehbar langen Schlange anstellen, nach den Sicherheitskontrollen endlich ein sonniges Platzerl am großen Petersplatz finden. In der Aufregung konnte man leicht „überhören“, mit welch feiner Eindringlichkeit der Papst anlässlich von 60 Jahre Nostrae aetate zum interreligiösen Dialog ermunterte:...

  • 12.11.25
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Aus meiner Sicht - Anna Maria Steiner, Redakteurin
Bin dann mal weg

Einander in die Arme fallen – verbunden mit einem „Wie war es denn? Erzähl doch mal!“: Ein Wiedersehen mit lieben Menschen geht einher mit Neugierde und Dank für die gesunde Wiederkehr. Ähnlich empfinden derzeit wohl auch all jene 250, die ihre Angehörigen seit 31. Oktober wieder gut zurück wissen von der SONNTAGSBLATT-Reise nach Rom (mehr auf den Seiten 12 bis 13). „Auf Reisen gleichen wir einem Film, der belichtet wird. Entwickeln wird ihn die Erinnerung“, soll Max Frisch (1911–1991) einmal...

  • 05.11.25
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Aus meiner Sicht - Katharina Grager
Abschied nehmen

„Ziagn die Jåhr wia da Herbstwind durchs Lånd ...“ Vor dem Krankenhaus weht mir ein kalter Wind ins Gesicht. „Wieso ist es im Herbst gefühlt immer windig?“, frage ich mich. „Na, irgendwie müssen doch die Blätter von den Bäumen!“, antwortet mein innerer Kindskopf. „Möcht hoamwärts wåndern mit dir Hånd in Hånd ...“ Am Krankenbett sitzend halte ich deine Hand. Wir waren früher oft wandern. Bestimmt hast du meine Hand gehalten, als ich noch Hilfe beim Gehen brauchte. Jetzt halte ich deine, Opa....

  • 29.10.25
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Aus meiner Sicht - Heinz Finster, Geschäftsführer
Pilgerinnen und Pilger der Hoffnung

Wenn Sie dieses SONNTAGSBLATT in Händen halten, erleben wir mit 250 Steirerinnen und Steirern gerade die Diözesanwallfahrt in Rom. Bis zum Ende des Heiligen Jahres werden dann heuer beinahe 30 Millionen Menschen aus aller Welt nach Rom gepilgert sein. Was fasziniert gläubige Menschen so an der „Ewigen Stadt“? Wer nach Rom pilgert, bestaunt ja nicht nur eine Stadt – er tritt ein in eine Zeit, die größer ist als das Jetzt. Für PilgerInnen ist Rom keine Ansammlung von Steinen. Für sie ist Rom ein...

  • 22.10.25
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Aus meiner Sicht - Anna Maria Steiner, Redakteurin
Lob der Stille

Was für mich schlimmer ist, als ein Samstag im Einkaufszentrum? Ein Einkaufssamstag in Geschäften, in denen Hintergrundmusik ertönt. Während die Werbepsychologie Konzernen zur Hintergrundbeschallung rät, weil sie das Kaufverhalten positiv beeinflussen soll, kann ich liebend gern darauf verzichten – ist doch die Welt auch ohne Konsummusik längst laut genug. Flug-, Straßenverkehrs- oder Baustellenlärm: Weil es außerhalb der eigenen vier Wände immer lauter wird, schätzt die...

  • 15.10.25
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Aus meiner Sicht - Katharina Grager
Schonzeit

„Wenn ich so eine schöne gefunden habe, dann hab ich dem Herrgott immer ein Vergeltʼs Gott gesagt“, verriet mir kürzlich eine passionierte Schwammerlsucherin, als sie in meinem Korb ein besonders prächtiges Exemplar einer Krausen Glucke entdeckte. Mit geübtem Blick sortierte sie meine Funde. Alle Täublinge, die ich von meinem Waldspaziergang mitgenommen hatte, waren essbar. Das gab eine feine Pfanne voll „Bråtschwamm“: In Butter gebratene Täublinge mit Salz und Brot – eine Delikatesse. Die...

  • 08.10.25
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Aus meiner Sicht - Heinz Finster, Geschäftsführer
Danke, wir fühlen uns verstanden

Die evangelische Pastorin Annette Behnken sprach kürzlich in der ZDF-Sendung „Das Wort zum Sonntag“ vielen ZuseherInnen aus der Seele: „ … Wie bleibe ich bei Sinnen, wenn so viel Irrsinn passiert? Wo ist das Gegenmittel? Das Gift heißt: Hass und Hetze und Lüge.“ Annette Behnken bezog sich auf den medialen Umgang mit der Ermordung von Charlie Kirk (siehe Gastbeitrag auf Seite 3) und meint: „Allein, dass man sagt, was ist, führt zur Unterstellung, dass man eine Ermordung rechtfertigt. Das ist die...

  • 01.10.25
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Aus meiner Sicht - Anna Maria Steiner, Redakteurin
Alle von woanders her

Zum 111. Mal wird heuer der „Welttag von Migranten und Flüchtlingen“ begangen. Papst Benedikt XV. hatte das kirchliche Gedenken1914 erstmals ausgerufen; heuer findet es am 4. und 5. Oktober statt. Das von Papst Leo XIV. dazu verfasste Schreiben „Migranten, Missionare der Hoffnung“ ist auszugsweise auf Seite 10 zu lesen, und auf der Doppelseite davor ist eine solche „Missionarin der Hoffnung“ porträtiert. Neben Amina, die vor zehn Jahren aus Afghanistan nach Österreich gekommen ist, leben...

  • 24.09.25
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Aus meiner Sicht - Katharina Grager
Mehr als ein Job

Die nächste Wort-Gottes-Feier planen, Lieder aussuchen, der Organistin Bescheid sagen. Geschenke für die Damen vom Besuchsdienst besorgen, einen Text fürs Pfarrblatt schreiben, den Infoabend für die Erstkommunion- und Firm-Eltern vorbereiten. Sesselkreise anordnen oder Bierbänke schleppen, Gläser abwaschen, Kuchen aufschneiden (aber auch essen!). Dazwischen die Eltern der MinistrantInnen über den geplanten Ausflug informieren. Oh, ist der Bus schon gebucht? Und dann bei Familie N. klingeln. Vor...

  • 17.09.25
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Aus meiner Sicht - Heinz Finster, Geschäftsführer
SchöpfungsZeit: Zeit fürs Schepf’n

In der Zeit vom 1. September bis zum 4. Oktober, dem Fest des hl. Franziskus, feiern die christlichen Kirchen SchöpfungsZeit. Gedankt wird dabei für die Gabe der Schöpfung, und um die Bewahrung derselben wird gebetet und gerungen. Was das bedeutet? Nun, will ich die Fastenzeit begehen, muss ich fasten. Will ich in der SchöpfungsZeit aktiv werden, müsste ich wohl „schöpfen“ im Sinn von „schaffen“ und das obendrein mit meinem Alltag in Einklang bringen. Ein Blick ins Wörterbuch zeigt, was damit...

  • 10.09.25
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Aus meiner Sicht - Anna Maria Steiner, Redakteurin
Voll

„Wie gut gefüllt ist heut’ Ihr Glas?“ So lautet eine beliebte Frage zur Erkundigung des Gemütszustands. Gemeint ist dabei nicht der Trinkbecher am Nachtkasterl, der hilft, nächtliche Durst-Attacken abzuwehren, sondern das sprichwörtliche Glas, das, je nach mentalem Zustand, halb leer sein kann oder halb voll. Persönlichkeitstests zeigen, dass Pessimisten auf die Eingangsfrage meist mit einem zur Hälfte geleerten Glas antworten; dasjenige der Optimisten hingegen ist halb voll. Mein Glas ist...

  • 03.09.25
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Aus meiner Sicht - Katharina Grager
Schweigend ernten

Vor meinen ersten Schweige-Exerzitien hatte ich einige Zweifel. Halte ich das aus? Alleine in einer fremden Umgebung mit fremden Menschen. Ohne Kontakt zu Familie, FreundInnen ... Und acht Tage lang schweigen? Rückblickend bin ich sehr froh, dass ich meine Bedenken überwunden habe und dieses Experiment, gut begleitet von einer umsichtigen Exerzitienleiterin, wagte. Die Stille macht etwas mit einem. „Wer schweigt, hört auch zu“, formuliert es Philipp Joachim Endl. Er berichtet diesmal auf Seite...

  • 27.08.25
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Aus meiner Sicht - Heinz Finster, Geschäftsführer
Der rote Teppich und das Erinnern

Manchmal genügt ein Blick in den Kalender, und schon ziehen Erlebnis-Bilder durch den Kopf – von Menschen, Tieren, Landschaften und Momenten, die uns geblieben sind. Manche dieser Bilder sind zart wie Morgentau, andere tragen das Gewicht schweren Lebens. Wir halten sie fest und widmen ihnen Gedenk- und Jahrestage. Solche Tage schützen das Vergangene vor dem Verschwinden und geben dem Kommenden eine Richtung. In dieser Woche erinnert der „Tag der Russlanddeutschen“ an großes Leid. Am 28. August...

  • 20.08.25
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Aus meiner Sicht - Anna Maria Steiner, Redakteurin
Mensch bleib’n

Als kleine Schwester eines großen Bruders imponierte mir stets seine Plattensammlung. Darin findet sich auch ein Lied, das ich bis heute mag: „A Mensch möcht’ i bleib’n“ von Wolfgang Ambros. Der heute 73-jährige Austropopper verleiht darin dem Wunsch nach einem menschenwürdigen, humanen Dasein, Ausdruck. Dass ein solches längst nicht alle der weltweit 8,2 Milliarden Menschen leben, ist hinlänglich bekannt. Laut den Vereinten Nationen (UN), sind aktuell mehr als 362 Millionen Menschen weltweit...

  • 12.08.25

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