Aus meiner Sicht - Helmut Schmidt, Geschäftsführer
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Die Grippewelle rollt durchs Land. Händewaschen, Hustensaft und ein hohes Maß an Vorsicht prägen den Alltag. Doch wir wissen: Nicht nur Viren sind erfahrungsgemäß ansteckend, auch Angst breitet sich in Windeseile aus. Gerade jetzt, wo vertraute Strukturen ins Wanken geraten und die Landkarte für uns alle neu gezeichnet wird, fühlen sich viele von Verunsicherung erfasst.
Psychologen sagen, dass unser Gehirn über unsere Wahrnehmung unausgewogen entscheidet: Negatives bleibt hängen, Gutes rutscht durch. Krisenmeldungen schlagen ein wie grelle Reklametafeln, während positive Geschichten ungehört verhallen.
„Fürchte dich nicht.“ Dieser Satz ist in der Bibel nicht leise eingestreut, sondern wie ein Leitmotiv gesetzt. Angst macht eng, Hoffnung weitet den Blick. Wer viel erlebt hat, kennt das Muster: Nach jeder Krise kommen neue Aufbrüche. Eine gute Nachricht ist: Hoffnung steckt auch an.
Gute Nachrichten brauchen Raum. Genau dafür steht das Sonntagsblatt: für Gelingendes, für Geschichten, die Mut machen und anstecken dürfen – wie ein freundliches Lächeln im Alltag. Bleiben Sie gesund, hoffnungsvoll und ansteckend.
Helmut Schmidt, Geschäftsführer
helmut.schmidt@graz-seckau.at
Autor:SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT |
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