Corona-Krise

Beiträge zum Thema Corona-Krise

Kirche hier und anderswo
Forchtenstein. Bischof Ägidius Zsifkovics und Pfarrer Aby Puthumana hielten vor der Pfarrkirche eine Maiandacht, die via Livestream hunderte Menschen erreichte.

Kirchliches Leben im Burgenland
Ein erster Schritt

Bischof Ägidius J. Zsifkovics wandte sich in einem Brief an die Menschen der Diözese Eisenstadt – martinus hat die wichtigsten Informationen daraus zusammengefasst. Ab 15. Mai sind öffentliche Gottesdienste mit Einschränkungen – siehe Rahmenordnung, unter www.bischofskonferenz.at – wieder möglich. Jenen, die aufgrund der beschränkten Teilnehmerzahl nicht teilnehmen können, legte Bischof Zsifkovics die Feier der Hauskirche ans Herz, ebenso wie Gottesdienst-Übertragungen in den Medien. Die...

  • 14.05.20
Kirche hier und anderswo
Bei seelsorglichen Besuchen sind die Hygienemaßnahmen und Abstandsregeln zu beachten.

Corona-Krisenbewältigung
Priester dürfen wieder zu Besuch kommen

Ab sofort dürfen wir – unter Einschränkungen – wieder die Messe mitfeiern und am Sonntag in die Kirche gehen. Weitere konkrete Richtlinien, die das kirchliche Leben über die Heilige Messe hinaus betreffen, stehen fest. Prinzipiell gilt für alle pfarrlichen Aktivitäten außerhalb von Gottesdiensten eine erlaubte Anwesenheit von derzeit maximal 10 Personen, unter Einhaltung der Abstandsregeln, der Hygienemaßnahmen und bei Verwendung eines Mund-Nasen- Schutzes. Nachgehende Seelsorge von...

  • 13.05.20
Kirche hier und anderswo
Bischofsvikar und Weihbischof Stephan Turnovszky hielt in Kleinschweinbarth bei der Marienstatue am Fatima-Berg eine Maiandacht.
2 Bilder

Corona und die Kirche
Kultusministerin Raab: „Gottesdienste werden anders“

Anlässlich der Gottesdienst-Öffnung am 15. Mai haben wir Kultusministerin Susanne Raab (ÖVP) zu den Hintergründen befragt. Viele Menschen freuen sich auf die Gottesdienste. Doch angesichts der weiterhin starken Einschränkungen fragen viele in der Kirche: Wie lange wird das jetzt auf diesem Niveau bleiben? Susanne Raab: Als Kultusministerin war es mir in enger Abstimmung mit den Kirchen und Religionsgemeinschaften wichtig, dass wir nun mit 15. Mai die Wiederaufnahme von Gottesdiensten...

  • 13.05.20
Kunst & Kultur

Volkslied
Das Corona-Lied

Seit Volkslieder aufgeschrieben und gesammelt werden, teilt man sie in Gattungen ein: In der Regel legt man dabei ausgehend vom Text fest, ob es sich etwa um ein Liebeslied, ein Wildschützenlied oder ein Weihnachtslied handelt, um nur drei Gattungen herauszugreifen. Seit Kurzem haben wir es mit einer völlig neuen Gattung zu tun – ich nenne sie vorläufig ganz einfach „Corona-Lied“. Die Ausgangsbeschränkungen und die für uns neue Situation haben auch in Salzburg die Kreativität unglaublich vieler...

  • 13.05.20
Kommentare & Blogs

Offen gesagt
Corona-Kirchenpflege

Was ist bei der Kirchenpflege in Zeiten von Corona zu beachten? Eines vorweg: Niemand muss Angst davor haben, eine Kirche zu betreten. Die Mesnerinnen und Mesner und alle, die sich um die Kirchen kümmern, werden von uns gut informiert, wie sie auch in diesen Zeiten unsere Kirchen hygienisch halten. Rechtzeitig sollen außerdem alle Pfarren mit Hygienematerial versorgt werden, damit sie im Eingangsbereich der Kirchen Desinfektionsmittel für die BesucherInnen zur Verfügung stellen können. Denn...

  • 13.05.20
Kirche hier und anderswo
Gottesdienstfeier

"Kirche bunt"-Umfrage vor dem Start der öffentlichen Messen
Wie die Pfarren die Auflagen umsetzen

Ähnlich wie Pfarrer Christof Heibler vom Pfarrverband St. Johannes Nepomuk im Pielachbogen sehen es viele: „Seit zwei Monaten bereits begleiten uns die Covid-19-Einschränkungen. Viele haben die derzeitigen Lockerungen schon sehnlichst erwartet. Auch für unsere Pfarren beginnt mit dem 15. Mai eine neue Zeit, in der hoffentlich die Freude überwiegt, dass Gottesdienste mit der Pfarrgemeinde wieder möglich sind.“ Viele, so Heibler, hätten „die Erfahrung gemacht, dass manches, was uns vorher...

  • 13.05.20
Bewusst leben & Alltag
Eine Maske tragen kann auch richtig schick sein. Wie es dann wohl in der Schule mit Maske werden wird?
3 Bilder

Corona und die Schule
Schule mit Maske

Wie es wohl werden wird - Bald beginnt die Schule wieder. Mit ganz neuen Regeln. Wie es den Kindern mit diesem Wissen geht? Für Felix und Veronika überwiegt die Freude des Wiedersehens. Das ist zur Zeit sowieso wunderschön. Wir haben ein Nachbarskind, dass wir seit Beginn der Corona-Maßnahmen Mitte März nicht mehr gesehen haben. Vor allem meine Kinder waren darüber sehr traurig. Er heißt Jakob und ist ein Einzelkind. Oft musste ich während dieser isolierten Zeit an ihn denken. Und wie es...

  • 11.05.20
Kirche hier und anderswo
Lebensmittel werden von Welthaus und der regionalen Caritas in Volnovacha und Ivano-Frankivsk verteilt.
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Corona-Virus in der Ukraine:
Leben von der Hand in den Mund

Die westukrainische Stadt Ivano Frankivsk ist von Graz nur knapp 1.000 km entfernt und dennoch eine andere Welt. Während man bei uns kaum neue Covid-19-Fälle zählt und die medizinische Versorgung funktioniert, ist die Situation in der Ukraine mehr als bedrückend. Welthaus unterstützt die Menschen mit Hilfspaketen. Die Ukraine kommt mit vergleichsweise wenigen gemeldeten Fällen derzeit noch relativ gut in den Corona-Statistiken vor: Am 7. Mai waren gerade mal knapp 13.700 Erkrankte gemeldet,...

  • 11.05.20
Kommentare & Blogs
Wolfgang Bahr, Publizist.

...und bleib gesund

Politiker und Freunde sagen es und auch mir ist es vielleicht schon einmal herausgerutscht: das derzeit allgegenwärtige „Bleiben Sie gesund“. Und doch habe ich ein Unbehagen, wenn ich es höre. Kann ich denn jemanden auffordern gesund zu bleiben? Schuster, bleib bei deinem Leisten: Da liegt es am Schuster, ob er meinem Rat folgt. Treu sein, beieinander bleiben: Da liegt es an mir, wie ich mich entscheide. Christian Haidinger, der Altabt von Altenburg, erzählt in seinen Lebenserinnerungen,...

  • 11.05.20
Kommentare & Blogs
Ingeborg Schödl, Publizistin.

Sicht- und unsichtbare Masken

„Der Mai ist gekommen“, so beginnt das Frühlingsgedicht von Emanuel Geibel aus 1841. Und weiter heißt es „da bleibe, wer Lust hat, mit Sorgen zuhaus...“ Nun wir schreiben Mai 2020, haben zwar keine Lust an diesen herrlichen Frühsommertagen zu Hause zu bleiben, aber wir müssen. Die Parole „Abstand halten“, akzeptieren die meisten Menschen auch. Gegen die Maskenpflicht in Geschäften und Verkehrsmitteln haben dagegen manche Bedenken. Sie möchten das Gesicht des Nächsten sehen, dessen Gefühle...

  • 09.05.20
Kirche hier und anderswo

Generalsekretär Stefan Wallner
Wie sieht das Comeback Österreichs aus?

Sie wurden am 1. März Generalsekretär im Sozial- und Gesundheitsministerium. Wenige Tage später brach die Corona-Krise in Österreich aus. Wie geht es einem dabei? Wallner: Es ist natürlich eine große Herausforderung. Wir befinden uns ja nicht nur in Österreich, sondern weltweit in einer Situation, die wir uns vor wenigen Wochen noch gar nicht vorstellen konnten. Angesichts dessen bin ich überzeugt, dass die Arbeit, die wir hier im Gesundheitsministerium und in der gesamten Bundesregierung...

  • 07.05.20
Kirche hier und anderswo
4 Bilder

Eine Umfrage unter Priestern
Wie feiern Sie am 15. Mai Gottesdienst?

Nachdem die Österreichische Bischofskonferenz die Regeln für die ab 15. Mai wieder mögliche Feier von öffentlichen Gottesdiensten in geschlossenen Räumen bekannt gegeben hat, haben wir bei drei Priestern der Erzdiözese Wien nachgefragt, welche Vorkehrungen sie für ihre Pfarrgemeinden treffen. Und Generalvikar Nikolaus Krasa gibt zu fünf brennenden Fragen Antwort. Der Willkommendienst für die Gottesdienste ist eingeteilt, Desinfektionsmittel für Mitfeiernde und die Liturgischen Dienste sind...

  • 07.05.20
Kirche hier und anderswo
Segen für das Vikariat: Weihbiscbof und Bischofsvikar Turnovszky in Kettlasbrunn.
2 Bilder

Seelsorge in Corona-Zeiten
Neue Wege im Vikariat und Dekanat

Wie Weihbischof und Bischofsvikar Stephan Turnovszky in Zeiten der Corona-Krise im Nord-Vikariat bei den Menschen ist und wie ein Wiener Dekanat jetzt noch schneller zusammenwächst. Was tun, wenn das kirchliche Leben, das Beten und Feiern, das Sich-Versammeln, nur eingeschränkt möglich ist? Dann geht es um neue Wege und Formen. Wallfahrt nach KettlasbrunnBischofsvikar Stephan Turnovszky (Nord-Vikariat) überlegte, wo und wie er in den nächsten Wochen Sonntagsmessen im Vikariat feiern...

  • 07.05.20
Bewusst leben & Alltag
Die wahren Abenteuer sind im Kopf.
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Die wahren Abenteuer
Reisen mit dem Kopf

Man sollte nicht meinen, dass man zu Corona-Zeiten nicht auf Reisen gehen könnte! Hier in unserem Haushalt reisen wir täglich. Wir gehen auf Abenteuerreisen im Kopf, wenn wir uns in unsere Bücher versinken. Lesestoff gibt es genug. Auf meinem Nachttisch liegt das Buch „Mit 50 Euro um die Welt“. Geschrieben hat es Christoph Schlacht, der mit 19 Jahren auf Weltreise ging, vier Jahre unterwegs war und 45 Länder bereist hat. Auf seiner Reise hat er, wie er sagt, die Liebe und Gott...

  • 07.05.20
Gesellschaft & Soziales
Bischof Hermann Gletter in Videokonferenz mit den 7. Klassen des Paulinums.

Außergewöhnliche Begegnung mit dem Bischof im Paulinum: Diesmal besuchte er die SchülerInnen virtuell
Videokonferenz mit dem Bischof

Ein Bildschirm, ein Bischof, 54 SchülerInnen: Bischof Hermann Glettler hat vor kurzem die SchülerInnen der 7. Klassen des Bischöflichen Gymnasiums Paulinum zu einer Videokonferenz getroffen. Jugendseelsorger Kidane Korabza und Prof. Theresa Geiger moderierten das virtuelle Treffen. Ein Bischofsbesuch der 7. Klassen steht jedes Jahr fix auf dem Programm des Paulinums. Und es schien beinahe so, als würde dieses Jahr die Corona-Pandemie dazwischen kommen. Doch damit wollten sich...

  • 06.05.20
Gesellschaft & Soziales
Catan Junior (im Bild) und Mölkky sind derzeit die Lieblingsspiele der Kinder in der Familie 
Gibbons in Schwaz. Die Eltern greifen, wenn es die Zeit zulässt, zu Rosenkönig und Splendor.
„Die Kinder freuen sich jedes Mal, wenn Freitag
ist und wir bei euch in der Spielbörse vorbeischauen können“, sagt Elisabeth Gibbons. Da war der Lieferservice der Pfarrbücherei St. Barbara in der Corona-Zeit das sprichwörtliche „Pünktchen auf dem I“: „Langweilig ist uns dadurch in den letzten Wochen nie gewesen“. Und wenn sich die Lieblingsspiele ändern, müssen wir nicht jedes Mal ein neues Spiel kaufen und haben trotzdem viel Abwechslung“, freut sich die Familie.

Lieferdienst für Spiele
Spielend durch die Corona-Zeit

Mit einem Zustellservice sind die Spielbörse der Diözese und die Bücherei der Pfarre Schwaz-St. Barbara den Menschen buchstäblich entgegen gekommen. Ein Angebot, das in der Coronakrise viele um einen Tisch versammelt hat. „Die Spiele müssen zu den Leuten“, das war Franziska Piffer von der Spielbörse schnell klar. Nachdem ein Liefersystem ausgeklügelt war, das den Hygienebestimmungen entsprach, konnte es losgehen. Die Spiele können online ausgesucht werden, Franziska Piffer liefert jeweils am...

  • 06.05.20
Kirche hier und anderswo
Weil die Pandemie Österreich nicht so schwer traf wie andere Länder: Für jeweils 100 Genesene einen Gefährdeten aus einem griechischen Lager aufzunehmen, wäre ein schönes Zeichen.

Corona-Krise
Humanitäre Geste setzen

Flüchtlinge aufnehmen als Zeichen der Dankbarkeit für das Durchstehen der Corona-Krise. Mehrere Vertreter der Diözese Graz-Seckau haben sich dafür ausgesprochen, als „Zeichen der Dankbarkeit“ für die in Österreich bisher vergleichsweise glimpflich verlaufene Corona-Pandemie Flüchtlinge aufzunehmen. Der konkrete Vorschlag in einer gemeinsamen Aussendung von Caritasdirektor Herbert Beiglböck, der Präsidentin der Katholischen Aktion Steiermark, Andrea Ederer, und Erich Hohl, dem Leiter des...

  • 06.05.20
Kirche hier und anderswo
Im Augustinum wird derzeit das bestellte Hygienematerial vorbereitet und auf Pakete für alle Pfarren und diözesanen Einrichtungen aufgeteilt.
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Wirtschaftliche Auswirkungen
Wenn alles still steht

Wirtschaftliche Auswirkungen der Corona-Krise spürt auch die Diözese Graz-Seckau. Dazu Wirtschaftsdirektor Andreas Ehart: Wenn die gesamte Gesellschaft und Wirtschaft zum Stillstand kommen, wirkt sich das natürlich auch auf die Diözese aus. Schon vor der Krise war klar, dass allein aufgrund der absehbaren Bevölkerungsentwicklung die Einnahmen aus dem Kirchenbeitrag langfristig zurückgehen werden und wir bereits jetzt sparen müssen, damit wir nicht in eine Kostenschere geraten. Durch die...

  • 06.05.20
Menschen & Meinungen
Prälat Maximilian Fürnsinn legte im April des Vorjahres die Leitung des Corherrenstifts Herzogenburg zurück.

Interview mit Prälat Maximilian Fürnsinn
„Wir brauchen einen neuen Schub an Vertrauen“

Am 5. Mai wurde Prälat Maximilian Fürnsinn 80 Jahre alt. Im „Kirche bunt“-Interview spricht der ehemalige Propst des Stiftes Herzogenburg über sein neues Leben im „Ruhestand“, über die Corona-Krise und was uns danach erwarten könnte. Seit einem Jahr sind Sie nun im Ruhestand. Haben Sie sich gut in dieser neuen Situation eingelebt? Prälat Maximilian Fürnsinn: Ich bin auf einem guten Weg – aber es ist eine gewaltige Umstellung. Nach 40 Jahren Amtszeit ist das ein Abschied, der viel Disziplin...

  • 06.05.20
Menschen & Meinungen
Allein den Betern kann es noch gelingen… – das Gedicht von Reinhold Schneider aus dem Jahr 1936 wurde während des Zweiten Weltkriegs als illegale Schrift verbreitet.

Leser schreiben…
Coronavirus - eine Strafe Gottes

Leserbriefe zur Frage, ob das Corona-Virus eine Strafe Gottes ist (Kirche bunt 17/2020). Nein – ich gehöre nicht zu den Pries­tern, die in Zeiten der Krise oder danach verkündigen werden, die Pandemie sei Zeichen der Strafe Gottes. Ich bin aber auch überzeugt, es täte allen gut, die in der Verkündigung tätig sind, die Zeit dieser Ausnahmesituation zu nützen, ihr Sprechen von Gott zu reinigen (falls es noch nicht passiert ist) vom „wein-seligen“ Glauben: „Wir kommen alle, alle in den Himmel,...

  • 06.05.20
Kirche hier und anderswo
Gottesdienstbesucher sitzen mit Sicherheitsabstand in einer Kirche in Bonn.

Situation in europäischen Staaten
Der langsame Weg zurück in die Normalität

Etliche Staaten in Europa lockern, wie Österreich, die Regelungen für die öffentlich zugänglichen Gottesdienste. Ab 15. Mai kehrt in Österreich wieder langsam das kirchliche Leben wie vor der Corona-Pandemie zurück (siehe Bericht Seite 2). Wir blickten in andere europäische Länder, wie sich dort die Situation derzeit präsentiert. Italien: Je nach Entwicklung der Corona-Infektionszahlen soll es ab 24. oder 31. Mai in Italien wieder öffentliche Gottesdienste in geschlossenen Räumen...

  • 06.05.20
Kirche hier und anderswo
Ab 15. Mai sind Gottesdienste mit Beschränkungen wieder öffentlich zugänglich!

Vielzahl von Regeln
Detaillierte Regeln für die öffentlichen Gottesdienste

Mit einem Hirtenwort haben sich die österreichischen Bischöfe am 1. Mai an die Gläubigen gewandt: Sie dankten darin in einer Zwischenbilanz den Gläubigen für ihr bisheriges Mitwirken zur Überwindung der Coronakrise und hielten gleichzeitig Ausblick auf die schrittweise Rückkehr zum vertrauten kirchlichen Leben. So sind ab 15. Mai wieder öffentliche Gottesdienste zugelassen. Allerdings mit strikten Vorgaben. Die Arbeitsgruppe „Pastoral und Liturgie“ des diözesanen Krisenstabs hat für die...

  • 06.05.20
Kommentare & Blogs

Offen gesagt
Mehrfachbelastung

Wie ist es derzeit als berufstätige Mutter mit schulpflichtigen Kindern zu Hause? Meine beiden Söhne (17 und 7 Jahre) und ich sind momentan zu Hause. Mein Mann konnte weiter arbeiten gehen, ich bin teilzeit im Homeoffice. Was soll ich sagen: Es war und ist mühsam! Mein Älterer macht sein schulisches Pensum zwar selbstständig – worüber ich sehr froh bin –, aber mein Siebenjähriger braucht im Grunde meine volle Aufmerksamkeit für seine Schulaufgaben. Das habe ich mir vorher wirklich einfacher...

  • 06.05.20
Gesellschaft & Soziales
„Unsere Frauen standen durch Corona unter einem ganz besonderen Druck“, sagt Nicole Meissner: „Viele haben ihre Jobs verloren – die sie sich zum Teil hart erarbeitet und erkämpft haben. Sie haben Existenzängste in einem Ausmaß, das man sich kaum vorstellen kann.
4 Bilder

Corona-Krise und ihre Bewältigung
Muttertag ist trotzdem

Hunderte Frauen suchen jede Woche bei der St. Elisabeth-Stiftung Hilfe für sich und ihre Kinder. 1.500 sind es im Laufe eines Jahres. Das ändert sich natürlich auch in Zeiten von Corona nicht. Und doch ist jetzt alles ganz anders. Nicole Meissner, Geschäftsführerin der St. Elisabethstiftung, über Hilfe, die wirkt, Nähe, die auch kontaktlos funktionieren kann und die Gewissheit, dass Engagement für Schwangere, Mütter und Kinder in Not unabhängig von Corona notwendig ist und bleibt. Wir...

  • 05.05.20
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