Serien

Beiträge zur Rubrik Serien

In Spoleto wurde der Antonius heiliggesprochen. | Foto: Treml
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Mein Weg nach Rom 8/10
Pilgerinnen und die heilige Klara

Von Assisi nach Rieti Wir sind am Weg ins Valnerina. Eine ältere Dame mit Rucksack gesellt sich zu uns. „Wohin des Weges?“, fragen wir sie. „Nach Rom“, sagt die 80-jährige Martha aus den USA. „Allein?“, fragen wir sie ungläubig. „Yes!“ MEHR FRAUEN ALS MÄNNER Pilgern ist inzwischen weiblich – mehr Frauen als Männer sind auf den Pilgerwegen unterwegs. In Assisi haben wir die Grablegestätte der heiligen Klara in der gleichnamigen Chiesa Santa Chiara besucht. Klara, eine faszinierende 19-jährige...

  • 07.08.25
Alberto Burris Bilder sind heute Klassiker der Moderne. | Foto: Treml
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Mein Weg nach Rom 7/10
Moderne Kunst und der „Lauf der Verrückten“

Von La Verna nach Assisi Wir steigen von La Verna hinab in Richtung Tibertal zu unserem Tagesziel, einer kleinen Gemeinde namens Caprese, in der niemand Geringeres als das Universalgenie Michelangelo Buonarroti geboren und getauft wurde. Viele Erinnerungen wird er an diesen Ort nicht gehabt haben. Als er ein Jahr alt war, kehrte sein Vater mit der Familie nach Florenz zurück. Den Auferstandenen, eines der Meisterwerke des Renaissancekünstlers Piero della Francesca, bestaunen wir im Stadtmuseum...

  • 07.08.25

Sommerserie - Basilika Mariazell
Unser Nationalheiligtum

Die Basilika Mariazell liegt zwar bekanntermaßen in der Steiermark, dennoch ist sie mit gutem Grunde eine der 13 „Kirchen der Hoffnung“ der Diözese St. Pölten. Folge 8 unserer Sommerserie. Vielleicht ist es ungewöhnlich, aber bei näherem Hinsehen empfinden viele wohl Mariazell als Teil unserer Diözese. Außerdem inkludiert der Seelsorgeraum Mariazell auch unsere beiden diözesanen Pfarren Mitterbach und Josefsberg. „Ein Gutteil der Wallfahrerinnen und Wallfahrer kommt aus der Diözese St. Pölten“,...

  • 06.08.25
Der große Obelisk wurde 1586 dorthin gebracht und bildet heute das Zentrum des Petersplatzes. Der Platz ist um die große Steinnadel herumgebaut – nicht umgekehrt.
 | Foto: Danbu14, CC BY-SA 3.0, commons.wikimedia.org
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Rom: Stadt der Wunder | Teil 6
Stummer Zeuge der Petrus-Passion

Der Obelisk auf dem Petersplatz. Von Martin Wallraff Mitten auf dem Petersplatz befindet sich ein spektakuläres Monument aus der Antike: Der ägyptische Obelisk, der schon zur Zeit des Petrus am Vatikan stand – längst, bevor es dort eine Kirche gab. Heute hat er eine „ökumenische“ Bedeutung. Im Heiligen Jahr strömen Pilger und Touristen zum Petersplatz und zur Peterskirche am Vatikan. Denn mit diesen Orten ist die Erinnerung an den Märtyrertod und das Begräbnis des Apostels Petrus verbunden. Wer...

  • 06.08.25
 Gemäß der begleitenden Inschrift stammen die sichtbaren Wölbungen in Steinblöcken in der Basilika Santa Francesca Romana, gelegen direkt am Kolosseum, von den Knien des heiligen Petrus, der an dieser Stelle gebetet haben soll.  | Foto: Zátonyi
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Rom: Stadt der Wunder | Teil 5
Das fassbare Unfassbare

Die Knieabdrücke des heiligen Petrus. Von Maura Zátonyi In Rom finden sich überall Spuren des Heiligen zum Anfassen. Was hinter diesen Zeichen steckt und warum sie mehr sind als fromme Maskerade. Dass man die Fußabdrücke Jesu in Rom bewundern kann, ist bekannt: In der Kirche Domine quo vadis an der Via Appia Antica kann man gleich beim Eintritt auf einer Steinplatte die Spuren sehen, die Jesu Füße eingeprägt haben sollen. In seinem Roman „Quo vadis“ hat der polnische Schriftsteller Henryk...

  • 30.07.25
Die markante Fassade der Göttweiger Stiftskirche, entworfen vom berühmten Baumeister Johann Lucas von Hildebrandt (1668-1745).
 | Foto: Matthias Wunder
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Sommerserie: Stift Göttweig
Wer Hoffnung hat, hat Freude

In Göttweig ist barocke Lebensfreude zu Hause. Hoch über den Weingärten der Wachau gelegen, erhebt sich das „österreichische Montecassino“. Ein Ort zum Träumen und Hoffen. Folge 7. Göttweig atmet den Geist des österreichischen Benediktinertums: Baroke Sinnenfreude und feiner Kunstsinn verbinden sich mit monasrischem Leben zu einer einzigartigen Sybiose. Besonders spürbar wird dies, wenn man die monumentale Kaiserstiege hinaufschreitet - jene Stiege über die schon Kaiserin Maria Theresia und...

  • 30.07.25
Das heutige Kloster La Verna. 
 | Foto: Walter Graf
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Mein Weg nach Rom 6/10
Unterwegs mit Franz von Assisi

Von Portico di Romagna bis zum Kloster La Verna Die Wildschweine haben in der Nacht die Wegränder umgepflügt, und die Hirsche röhren. In den Lüften kreisen Steinund Goldadler, und auch Bruder Wolf und Fuchs durchstreifen die Wälder. Blumen säumen prachtvoll die Pilgerwege, und mystisch erscheint der Wald im Frühnebel. Willkommen im Nationalpark „Casentinesi“! AM CAMMINO DI ASSISI In Portico di Romagna treffen der Antoniusweg und der Franziskusweg – Cammino di Assisi – aufeinander, verlaufen...

  • 25.07.25
Der „Facchino“ (Fontana del Facchino, Via Lata, 1580) gehört zur Gruppe der sechs „statue parlanti“, der sprechenden Statuen oder Figuren. Facchino, ein Symbol für die „Wasserträger“ Gottes? | Foto: stock.adobe.com
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Rom: Stadt der Wunder | Teil 4
Mach den Facchino!

Seit Jahren begegnen wir uns – täglich, wortlos, doch vertraut. Facchino, der Wasserträger, eine der „sprechenden Statuen“ Roms, lässt bei mir die Frage aufkommen: Wer sorgt heute dafür, dass das kirchliche Leben nicht vertrocknet? Wir kennen uns eigentlich schon eine ganze Weile. Und das verwundert auch nicht, sehen wir uns doch fast jeden Tag. Schon seit nahezu fünf Jahren. Ich auf dem Weg zur Arbeit an der Universität oder der Villa Malta auf dem Pincio, dem Hügel hinter der Spanischen...

  • 23.07.25

Sommerserie: Maria Dreieichen
Aus starken Wurzeln leben

Seit bald 350 Jahren pilgern Menschen nach Maria Dreieichen. Die namensgebenden Eichen sind fest im Erdreich verwurzelt – durchaus ein Symbol für Hoffnungspilger. Folge 6 unserer Sommerserie. Auf einer Anhöhe des Manhartsberges erhebt sich über dem Horner Becken inmitten dichter Baumkronen weithin sichtbar die Wallfahrtsbasilika von Maria Dreieichen. Sie ist eine der 13 diözesanen Hoffnungskirchen im Heiligen Jahr 2025. Die Wallfahrt begann recht unscheinbar damit, dass der Horner Bürger...

  • 23.07.25
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Partnerschaftlich unterwegs
Sportfest der Priester und Seminaristen.

Aus unserer Partnerdiözese. WAS TUT SICH … … in Masan? Am 7. Juli fand in unserer Partnerdiözese Masan in Südkorea ein Fußballturnier unter Priestern und Seminaristen statt. In der Diözese gibt es eine Gemeinschaft junger Priester mit dem Namen „Gil-Beot“, was auf Koreanisch so viel bedeutet wie „Freunde, die gemeinsam auf dem Weg sind“. Dieser Kreis besteht aus Priestern, die seit weniger als zehn Jahren geweiht sind. Gemeinschaft stärken. Am Sportfest nahmen rund 30 junge Priester sowie über...

  • 23.07.25
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Weltanschauungsarbeit heute | 19
Alles wird gut!

Von unseriösen Angeboten am Weltanschauungsmarkt. Ende Mai wurde in der deutschen Sendung „Aktenzeichen XY ... Vorsicht, Betrug!“ ein Beitrag über einen jungen Mann gezeigt, der händeringend nach einer Möglichkeit, Geld zu verdienen, suchte. Da alle Bewerbungen, die er an Firmen verschickt hatte, abgelehnt wurden, hatte er in seiner Verzweiflung ein Angebot aus dem Internet angenommen. Ein „Coach“ verkaufte ihm einen sehr teuren Ausbildungskurs, nach dessen Abschluss er endlich viel Geld...

  • 23.07.25
Pater Lucjan lädt im Heiligen Jahr ganz besonders zur Beichte und zur Anbetung ein.  | Foto: Patricia Harant-Schagerl
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Sommerserie: Franziskaner und Dom in St. Pölten
Ein Ort der Ruhe im Trubel

Unter den 13 „Kirchen der Hoffnung“ befinden sich auch zwei, die mitten im Zentrum einer Stadt liegen: die Franziskanerkirche und der Dom von St. Pölten. In ersterer steht die Beichte im Mittelpunkt. Und in beiden Kirchen findet man zur Ruhe in der Gegenwart Gottes. Folge 5 unserer Serie. Franziskanerkirche St. Pölten In den Gastgärten herrscht jetzt im Sommer Hochbetrieb, vor der Franziskanerkirche ragen eine große Leinwand und die Tribüne des Open-Air-Kinos in die Höhe. Der Rathausplatz ist...

  • 16.07.25
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Mein Weg nach Rom 4/10
Höhen und Tiefen im Kopf: die Poebene

Zwischen Feldern, Kanälen und Orten mit Flair „Basta! – Genug!“ sagten sich im Jahr 1882 rund 60.000 Bewohner der Polesine – jenes Landstrichs zwischen Po und Etsch. Nach häufigen Überschwemmungen und permanenter Malariagefahr wanderten sie kurzentschlossen nach Südamerika aus. Die Römer nannten den 650 Kilometer langen Fluss einst „Padus“. Heute gilt der Po dank beidseitiger Dämme mit integrierten Überschwemmungsflächen als gezähmt. NACH BOLOGNA Der Antoniuspilgerweg, von den Minoriten in...

  • 16.07.25
Ein Besuch in Rom schenkt tolle Eindrücke und vielleicht manche Erinnerungen. Selbst ein Friseur-Besuch macht Lust zum Träumen.  | Foto: Istock.com
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Rom: Stadt der Wunder | Teil 3
Mit Giorgia Meloni beim Friseur

Wie eine Kopfmassage meine Fantasie anregte. Von Eva Sichelschmidt Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni, kleiner als gedacht, im rosa Hosenanzug und gesprächig wie eine Markthändlerin. Doch was sagt man zur mächtigsten Frau Italiens, wenn man die Gelegenheit zum Plausch hat? Neulich traf ich Giorgia Meloni beim Friseur. Wie immer, wenn man einen Star aus Film und Fernsehen im wirklichen Leben trifft, war auch sie kleiner, als ich sie mir vorgestellt hatte, noch kleiner. Ihr blonder...

  • 16.07.25
Ihre Falten kämen mehr vom Lachen, meint die ehemalige Seelsorgehelferin Johanna Töglhofer. Nach verschiedenen Stationen in der ganzen Steiermark lebt sie jetzt im Pfarrhof St. Stefan ob Leoben und kümmert sich um einen großen Garten. | Foto: Neuhold
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Pionierinnen in der Seelsorge | Johanna Töglhofer
Mit den Menschen sein

BERUF: SEELSORGEHELFERIN Diesmal im Blick zurück: Johanna Töglhofer 77 Jahre Johanna Töglhofer fand in ihrem Beruf Selbstverwirklichung. Sie stammt aus Pöllau. Nach der Pflichtschule arbeitete sie im Service in der Konditorei Ebner. Aber sie wollte mehr und etwas anderes. „Als ich erfahren habe, dass es da für Frauen eine Ausbildung gibt, hat mich das gleich interessiert“, erzählt Johanna Töglhofer. Es stellte sich für sie damals die Frage: „Was mach ich aus meinem Leben?“ Die Menschen haben...

  • 16.07.25
Die Antoniusbasilika in Padua.  | Foto: Treml
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Mein Weg nach Rom 3/10
Begegnung mit dem heiligen Antonius

Der Pilgerweg nach Rom lädt zur Beschäftigung mit dem Heiligen ein. Wir haben die erste Etappe durch die Poebene bis Camposampiero hinter uns – ein auf den ersten Blick unbedeutendes Städtchen. Doch hier gewährte Graf Tiso im 13. Jahrhundert seinem Freund Antonius in den letzten Lebenswochen Unterkunft. Der Heilige jedoch zog sich in eine einfache Hütte auf einem Nussbaum zurück, von wo aus er zu den Menschen predigte. Und die Menschen kamen in Scharen. Heute steht an dieser Stelle eine...

  • 11.07.25
Ein besonderer Blick auf die Kuppel von St. Peter. An der Piazza Cavalieri di Malta befindet sich die Villa del Priorato von Malta.  | Foto: Istock.com
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Rom: Stadt der Wunder | Teil 2
Ein Schlüsselloch und ein verborgenes Kloster

Worüber man sich in Rom wundern kann. Von Jeremias Schröder Rund um den Aventin-Hügel stehen Touristen Schlange für fragwürdige Sehenswürdigkeiten. Das traditionsreiche Kloster Tor de’ Specchi kennen die wenigsten – und ahnen nichts von dem Drama, das sich um diesen Ort abspielt. Die Anschrift der Benediktineruniversität auf dem Aventin heißt „Piazza Cavalieri di Malta“. Dieser Platz der Malteserritter ist von Piranesi 1770 gestaltet und rechtzeitig zum Heiligen Jahr prächtig renoviert worden....

  • 09.07.25
Blühende und duftende Rosen im Innenhof des Lilienfelder Klosters.   | Foto: Matthias Wunder
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Sommerserie: Stift Lilienfeld
Herz des Staunens

Zwischen St. Pölten und Mariazell liegt das jahrhundertealte Zisterzienserstift Lilienfeld. Gotik, Barockpracht und meditative Ruhe vereinen sich hier zu einem religiösen Gesamtkunstwerk, in dem seit über 800 Jahren gebetet und Gott gesucht wird. Im Heiligen Jahr steht Besuchern die Stiftskirche als eine der 13 „Kirchen der Hoffnung“ offen. Blaugrün zieht sich die Traisen durch sommergrüne Wälder, deren tiefe Ruhe in sie hineinzufließen scheint und die sie wie eine große Aorta auch zu jenem Ort...

  • 09.07.25
Trude Leopold erinnert sich gerne an „ihre“ Sendungsfeier zur Seelsorgehelferin. | Foto: Neuhold
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Pionierinnen in der Seelsorge | Trude Leopold
Mein Traumberuf

Trude Leopold erzählt von beglückenden Momenten aus ihrem Berufsleben. Und wird manchmal im Gespräch schon recht deutlich. BERUF: SEELSORGEHELFERIN Diesmal im Blick zurück: Trude Leopold 89 Jahre Wie sie es schaffte, von den Hügeln der Oststeiermark den Weg zur Ausbildung nach Wien zu erklimmen, kann sie sich auch heute eigentlich kaum erklären. „Ich stamme aus einer Familie, in der Frauen damals keine Unterstützung für eine Ausbildung brauchten“, erklärt Trude Leopold, und da entkommt ihr...

  • 09.07.25
Im Wipptal führt der Pilgerweg bis zum Brenner.
 | Foto: Treml
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Mein Weg nach Rom 2/10
Auf der Via Romea und am Kaiserweg

Vom Brennerpass bis in die Poebene Alle Wege führen nach Rom, heißt es. Der schnellste und einfachste führt über den Brennerpass. Kaiser- und Heerestrosse, Geistliche, Händler und Pilger, alle zogen sie auf dieser Route gegen Süden. Heute „pilgern“ Kolonnen von Urlaubern und LKWs nach Italien und bringen die Anrainer an die Grenze der Belastbarkeit. Meine Frau und ich als Pilger hinterlassen höchstens Fußspuren – absolut klimafreundlich. Als Via Romea bezeichnete Abt Albert vom Marienkloster in...

  • 03.07.25
Ein Stadtspaziergang in Rom wird nie langweilig. Allein die verschiedenen Straßenniveaus machen die Stufen der Geschichte sehr konkret und augenscheinlich sichtbar, findet Isabella Bruckner. Im Bild: Das Kolosseum in Rom. | Foto: adobe.stock.com
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Rom: Stadt der Wunder | Teil 1
Die Kunst der Improvisation

Von Not und Segen römischer Überfülle Isabella Bruckner Gäste aus dem Norden können in Rom einen neuen, eleganten Umgang mit Vorgegebenem und Grenzen erleben – und davon lernen. Wer zum ersten Mal nach Rom kommt, vielleicht nur für ein paar Tage, ist meist von der Fülle, die hier begegnet, überwältigt. Es ist nicht nur der Verkehr, der für Menschen aus Mittel- oder Nord-Europa eher gewöhnungsbedürftig anarchisch wirkt. Es sind auch nicht die vielen Touristen aus aller Welt, die mindestens von...

  • 02.07.25
Das bunt bemalte „Himmels-TukTuk“ taucht an vielen Orten im Seelsorgeraum Sonnenland Südost auf, um mit Achtsamkeit und Kreativität Türen zu öffnen für Fragen des Glaubens und des Lebens.
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Seelsorgeräume vorgestellt | SR Sonnenland Südost
Das Land an der Grenze

Der Seelsorgeraum Sonnenland Südost liegt an der Grenze zu Slowenien. Das Überschreiten von Grenzen, die Stärkung des Gemeinsamen wird hier in mehrfacher Hinsicht erlebbar. Ihr SR-Raum aus der Luft betrachtet: Was sticht sofort ins Auge? Johannes Lang, SR-Leiter: Abgesehen von den vielen Sonnenstunden, sowie der landschaftlichen Schönheit und Vielfalt, die unseren Seelsorgeraum im südöstlichsten Teil der Steiermark prägen, zeigt er sich auf der Landkarte in Form eines Dreiecks mit naturgemäß...

  • 01.07.25

Partnerschaftlich unterwegs
Die Menschen am Rio São Francisco

Aus unserer Partnerdiözese Bom Jesus da Lapa: Zehn indigene Völker leben im Westen Bahias. Sie wurden, häufig aufgrund von Konflikten um Land oder Wasser, zur Migration aus anderen Regionen gezwungen. Heute kämpfen sie für die Legalisierung und Abgrenzung ihrer Gebiete, für Fortbestand und Selbsterhaltung ihrer Dörfer und für den Schutz des Flusses São Francisco und seiner Gewässer. Die Mehrheit der Indigenen lebt an den Ufern des Rio São Francisco. Von ihm sind sie für Ernte, Fischfang und...

  • 25.06.25
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Weltanschauungsarbeit heute | 18
Moderne „Gurus“

Warum es entscheidend ist, wem wir unser Vertrauen schenken. Das tiefe Bedürfnis nach Sinn und Zugehörigkeit sowie das Verlangen, verstanden zu werden, macht uns Menschen aus. Manchmal beginnt es mit einem Satz, der uns tief trifft, mit einer Stimme, die Ruhe ausstrahlt, mit einem Blick, der Zuversicht schenkt. Eine Person gibt vor, einen neuen Weg zu kennen, und andere folgen – oft blinder als beabsichtigt. Guruismus nennt man das Phänomen, wenn spirituell Lehrende, Coaches oder...

  • 25.06.25

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