Glaube

Beiträge zum Thema Glaube

Kirche hier und anderswo

GEIST_REICH
Ein Gott, zehn Gebote, zwölf Apostel

Der Erwachsenenbildner Karl-Richard Essmann referierte in Oberpullendorf über „Zahlen der Bibel und ihre Symbolik“. Für den Martinus fasst er seinen Vortrag zusammen: Zahlen begleiten uns ein ganzes Leben lang. Es beginnt mit den Daten der Geburt und endet mit jenen des Todes. Zahlen über Zahlen. So ist es auch in der Bibel, die schon am Beginn die Erschaffung der Welt in sieben Tagen erzählt. Zahlen in der Bibel sind ein unerschöpfliches Thema. So besitzt Gott „dreizehn Eigenschaften“ (u.a. Ex...

  • 23.03.23
Kirche hier und anderswo

IM_LAND
Kirche im Burgenland ist wort.stark.

Die Diözese Eisenstadt baut ihr Online-Angebot aus: Mit dem neuen Podcast „wort.stark.“ tauchen Hörer:innen alle zwei Wochen in das Leben interessanter Persönlichkeiten im Kontext von Glaube und Kirche ein. Wie kam Bruder Georg zur Gemeinschaft Cenacolo? Wie unterstützt die Caritas Menschen, die Aufgrund der Teuerungen nicht mehr wissen, wie sie ihr Leben bestreiten sollen? Was bedeutet Gesundheit im Einklang mit Körper, Geist und Seele? In jeder Folge von „wort. stark.“ öffnet eine...

  • 16.03.23
GlaubePremium

Natascha Kampusch im Gespräch
Von der Kraft, an Dinge zu glauben, die unmöglich scheinen

Am 2. März 1998 wurde Natascha Kampusch in Wien entführt. Sie war damals zehn Jahre alt. Erst Jahre später gelang ihr die Flucht. Das wohl berühmteste Entführungsopfer Österreichs im Exklusiv-Interview. Natascha Kampusch spricht mit Andreas Raffeiner über ihre persönliche Definition von Gott, ihren Glauben, die individuelle Resilienz, persönliche Werte und inspirierende Lebensweisheiten. Liebe Frau Kampusch, Sie wurden vor ziemlich genau 25 Jahren als damals zehnjähriges Mädchen auf dem...

  • 07.03.23
Glaube
Foto: Kirchengast
2 Bilder

Der Weg zum Heil bin ICH!

Über Fluch und Segen der Selbst-optimierung DU bist selbst für dein Leben verantwortlich! – das ist die Kernbotschaft aller Selbstoptimierung. Wenn wir von Selbstoptimierung sprechen, sprechen wir von einer Verbesserung der eigenen Lebenssituation, des beruflichen Fortkommens, der Gesundheit, der Beziehungen, der finanziellen Situation und anderem mehr. Die Menschen erhoffen sich dadurch ein Mehr an Glückserfahrungen und ein heileres Dasein. Dem Bedürfnis nach Selbstoptimierung liegen zwei...

  • 26.01.23
Glaube

22. Jänner: Sonntag des Wortes Gottes
Wort Gottes ein Gesicht geben

Frauen und Männer, die dem Wort Gottes ein Gesicht geben: liturgische Aufgaben im Dienst an der Gemeinschaft. von Klaus Einspieler Am 22. Jänner feiert die Katholische Kirche den Sonntag des Wortes Gottes. Er steht heuer unter einem besonderen Vorzeichen. Vor zwei Jahren hat Papst Franziskus die Tür geöffnet, um zwei alte und bedeutende liturgische Dienste, die in der Frühzeit der Kirche hohes Ansehen hatten, wieder stärker im Leben der Kirche zu beheimaten: den Ständigen Lektor (die Ständige...

  • 25.01.23
Kunst & Kultur

KISI präsentiert ein Musical in Klagenfurt
Ein mitreißender Ausflug in die Stadt von Jesu Geburt

Weihnachtszeit ist Musicalzeit! „KISI – God’s singing Kids“ ist eine Bewegung der katholischen Kirche. Jungen Menschen werden Werte und Identität vermittelt, Glaube wird erlebbar gemacht. „Betlehem“ macht in Klagenfurt Station. von Katja Schöffmann Die Musicalgruppe „KISI” bringt am 14. Jänner ihr Weihnachtsmusical für die ganze Familie im Konzerthaus in Klagenfurt zur Aufführung. Das Ensemble beeindruckt mit einer besonderen Inszenierung. Ein strahlendes Licht in der Dunkelheit In der von...

  • 27.12.22
Glaube & Spiritualität

Glaubenszeugnis
Besser verstehen, wo das Geheimnis liegt

Paul Riedel gehört in seiner Heimat in Norddeutschland einer katholischen Minderheit an. An der Katholischen Hochschule ITI in Trumau genießt er das reiche spirituelle Leben. Und er stellt sich die Frage nach seiner Berufung. Weil ihm das ‚Studium Generale‘, ein Studienjahr zur Orientierung für junge Menschen am ITI, so gut gefallen hat, setzte Paul Riedel seine Studien dort fort. Mittlerweile studiert der 21-Jährige das dritte Jahr am ITI. Herr Riedel, Sie studieren Philosophie und Theologie....

  • 03.12.22
Glaube & Spiritualität

Glaubenszeugnis
Ich mag die spürbare Erwartung im Advent

Domitille Rombaut findet die Wiener gar nicht grantig, liebt Musik und schätzt Schönheit. Im Advent macht sie sich wie die Schafe in den Krippen ihres Heimatlandes Frankreich auf den Weg zum Jesuskind. Domitille lebt als Volontärin im Figlhaus im ersten Bezirk. Die 24-jährige Studentin aus der Bretagne hilft dort bei den Veranstaltungen der Akademie für Dialog und Evangelisation. Frau Rombaut, Sie schwärmen von der Offenheit und Freundlichkeit der Menschen, denen Sie in Wien begegnen. Dabei...

  • 24.11.22
Glaube & Spiritualität

Tagung
Lebensnahe Werte

Jugend und Religion waren Thema einer interreligiösen Tagung Mitte November in Graz. Unter dem Titel „Jugend ohne Gott?“ wurde vom 15. bis 16. November im Gemeinderatssaal des Grazer Rathauses interreligiös getagt – organisiert vom Afro-Asiatischen Institut Graz im Rahmen seines Projektes ComUnitySpirit in Kooperation mit der Privaten Pädagogischen Hochschule Augustinum (PPH). Bürgermeisterin Elke Kahr betonte bei der Eröffnung die Notwendigkeit von Respekt gegenüber allen Religionen und...

  • 23.11.22
Glaube & Spiritualität

Glaubenszeugnis
Heiratsantrag ohne Regen

Der 30-jährige Wiener Matthias Tarra lernt Rosenkranzbeten mittels Online-Anleitung, hört die Bibel als Hörbuch, weil er lesefaul ist. Und schlägt Regenvorhersagen der Wetter-App in den Wind. Matthias Tarra ist Lehrer und dreht nebenberuflich Musik- und Veranstaltungsvideos und Werbung. Als Mediengestalter arbeitet er mit christlichen Künstlern wie dem Rapper Freeman Vienna und mit der Erzdiözese Wien zusammen. Sie hatten vor wenigen Wochen ein besonders Erlebnis, bei dem Gott Ihrer Meinung...

  • 21.11.22
Glaube

Glaubenszeugnis
Die Gespräche sind häufig sehr berührend

In der Propsteipfarre Wiener Neustadt heißen Kapläne Kuraten. Patrick Hofer ist einer von ihnen. Seine Aufgaben erfüllt er in der Teilgemeinde in der Erlöserkirche. Sie übernehmen in Ihrer Gemeinde einen großen Teil der Begräbnisse und machen das ausgesprochen gern. Warum gerade Begräbnisse? Ich habe schon bei meinem Praktikum in Ober St. Veit – damals war ich noch kein Priester – die Erlaubnis bekommen, Begräbnisse zu halten. Das war der erste pastorale Dienst, den ich selbstständig ausüben...

  • 11.11.22
Menschen & Meinungen
Das Parlament ist Symbol für die Demokratie in Österreich. Auch Politikerinnen und Politiker, die gläubig sind, treffen hier im Namen des Volkes und nach ihrem Gewissen Entscheidungen. | Foto: Parlamentsdirektion / Christian Hikade
4 Bilder

Politik und Glauben
Kann man merken, dass Sie gläubig sind?

Gläubige Politikerinnen und Politiker begegnen uns in der Geschichte immer wieder. Und auch heute gibt es bekennende Katholikinnen und Katholiken in der Politik. Der SONNTAG wollte wissen, was sie in ihrem beruflichen Engagement motiviert und hat drei Abgeordneten aus unterschiedlichen Parteien Fragen zu ihrer Arbeit und zu ihrem Glauben gestellt: Karl-Arthur Arlamovsky (NEOS), Elisabeth Feichtinger (SPÖ) und Gudrun Kugler (ÖVP). ❶ Sie bekennen sich als katholische Gläubige. Welchen Auftrag...

  • 10.11.22
Glaube

Grundorientierungen einer Kirchenentwicklung
Aus dem Glauben leben

Glaube als Antwort auf die Unerklärlichkeit und die Schreckensszenarien der Welt: Weshalb die erste Grundorientierung so grundlegend ist. von Peter Allmaier „Der Mensch ist das Tier, dem man die Lage erklären muß. Hebt es den Kopf und blickt über den Rand des Offensichtlichen, wird es von Unbehagen am Offenen bedrängt. Unbehagen ist die angemessene Antwort auf den Überschuß des Unerklärlichen vor dem Erschlossenen.“ Mit diesen Worten eröffnet der in Berlin lebende Philosoph Peter Sloterdijk...

  • 09.11.22
Glaube

Glaubenszeugnis
In der Pfarre habe ich glauben gelernt

Nina Sevelda-Platzl ist die neue Leiterin des Erzbischöflichen Sekretariats. In ihrer Funktion unterstützt sie Kardinal Christoph Schönborn gbei allen seinen Aufgaben und steht für die Anliegen, die an ihn herangetragen werden, als Ansprechpartnerin zur Verfügung. Verwurzelt ist sie in ihrer Pfarre St. Elisabeth (Zur Frohen Botschaft) im 4. Bezirk. Nina Sevelda-Platzl ist seit fast zwei Jahrzehnten hauptamtlich in der Erzdiözese Wien beschäftigt, noch länger engagiert sie sich ehrenamtlich in...

  • 04.11.22
Glaube & Spiritualität

Glaubenszeugnis
Vergessen wir nicht auf die Sterbenden!

Elisabeth Kubelka, 70, aus der Pfarre Starchant in Ottakring wünscht sich, dass in jeder Heiligen Messe weltweit für die Sterbenden gebetet wird. Der SONNTAG fragte nach ihren Gründen dafür. Menschen, die kurz vor ihrem Tod stehen, sind Elisabeth Kubelka ein Herzensanliegen. Frau Kubelka, Ihr großer Wunsch, dem Gebet für Sterbende mehr Raum zu geben, hat sehr viel mit Ihrer persönlichen Geschichte zu tun. Mein Mann ist vor zweieinhalb Jahren sehr plötzlich verstorben. Wir wussten zwar, dass es...

  • 27.10.22
Glaube & Spiritualität

Glaube
In den Beginn

Christlicher Glaube hofft es: Nach seinem irdischen Sterben erwartet den Menschen das ewige Leben bei Gott. Die meisten Religionen sind überzeugt, dass der Tod, obwohl er dem körperlichen Leben ein Ende setzt, nicht die totale Vernichtung des Menschen bedeutet. Jesus Christus bestätigt diese Überzeugung. Die „Seele“ kann nicht getötet werden. Er knüpft dabei an den Glauben an, wie er im Volk Israel langsam gewachsen ist: Gott liebt die Menschen; er ist ihnen treu – auch im Tod und darüber...

  • 25.10.22
Kunst & Kultur
Zeitzeuge Pius Zessner-Spitzenberg erinnert sich an die Verhaftung seines Vaters in der Kaasgrabenkirche durch NS-Schergen. | Foto: Rupprecht/kathbild.at
2 Bilder

Ein Wiener Platz und Schatz
Die Kirche in den Weinbergen

Stefan Esders (1852-1920) war ein beherzter Unternehmer, der von Brüssel aus ein Kaufhausimperium in Europa aufbaute. In Wien gründete er in der schon im 19. Jahrhundert beliebten Mariahilferstraße das größte Kaufhaus der Stadt unter dem treffenden Namen „Zur großen Fabrik“ – an der gleichen Stelle ist aktuell wieder eine Baustelle. Mit einem Teil seines Gewinns setzte er aber auch ein Zeichen seines Glaubens: Sein Sohn war schwer krank und wurde wieder gesund. Der Vater war sicher, dass die...

  • 24.10.22
Glaube & Spiritualität

Glaubenszeugnis
Wenn Gott gibt, gibt er im Überfluss

Für Monika Schwarzer-Beig ist die Begegnung mit Christen aus anderen Teilen der Welt bei ihrer Arbeit bei Missio oft ein Weckruf. Privat hat Gott sie mit etwas überrascht, womit sie nicht gerechnet hätte. Mit dem Weltmissionssonntag und dem 100-Jahr-Jubiläum stehen bei den Päpstlichen Missionswerken aktuell große Feierlichkeiten an. Für Monika Schwarzer-Beig ist das eine arbeitsintensive Zeit. Monika, dein Job bei Missio nennt sich Head of Relationship Management. Was kann man sich darunter...

  • 22.10.22
Glaube & Spiritualität
Maria Lukas: Gott lieben und dahin wirken, dass Gott geliebt wird. | Foto: Stefan Kronthaler
2 Bilder

Unbekannte Säkularinstitute
„Ich gehöre Gott und ich gehöre in die Welt“

Vor 75 Jahren hat Papst Pius XII. den sogenannten „Säkularinstituten“ einen offiziellen Platz in der Kirche gegeben. Doch diese Form der Nachfolge Jesu ist, nicht nur bedingt durch den etwas sperrigen Namen, kirchlich gewissermaßen bis heute fast unbekannt geblieben. Im Gespräch mit dem SONNTAG erläutern zwei Frauen von Säkularinstituten ihre Lebensform und die Herausforderungen. Am 2. Februar 1947 hat Papst Pius XII. mit der Apostolischen Konstitution „Provida Mater Ecclesia“ die kanonische,...

  • 21.10.22
Glaube & Spiritualität
Modern: Der Schrein mit den Torah-Rollen der Jüdischen Liberalen Gemeinde „Or Chadasch“ in Wien. | Foto: Andrej Grilc
2 Bilder

Jüdisches Leben in Wien
„Einfach die Torah leben“

Auserwählung, Erwählung sind sperrige und nicht ganz einfache Begriffe. Was sich dahinter verbirgt und was das mit dem Lernen und vor allem mit dem Leben der Torah zu tun hat, erläutert Gemeinderabbiner Lior Bar-Ami im SONNTAG-Interview. Er spricht am 30. November bei den „Theologischen Kursen“ in Wien. Ich mache einen Bund zwischen mir und dir ... – Zur Frage der Erwählung Israels“: so lautet der Titel des Vortrags von Gemeinderabbiner Lior Bar-Ami (Or Chadasch) am 30. November bei den...

  • 20.10.22
Menschen & Meinungen

Selig in der Politik: Alberto Marvelli
Wenn es notwendig ist, muss man alles riskieren

Ein kurzes Leben, das doch ganz heil war. Alberto Marvelli war ein überzeugter Aktivist in der Katholischen Aktion und engagierte sich politisch. Was machte das Leben des jung verstorbenen Italieners so besonders? Der 8. Oktober 1946 war mehr ein Triumphzug denn ein Begräbnis in Rimini: Da gab es den sozialistischen Bürgermeister, einen rund drei Kilometer langen Trauerzug, die Glocken läuteten, die Geschäfte blieben geschlossen. Wer wurde hier zur Grabe getragen? Alberto Marvelli, gerade 28...

  • 17.10.22
Glaube & Spiritualität

Glaubenszeugnis
„Es war eine großartige Zeit“

Herbert Schachner feierte Anfang Oktober seinen 100. Geburtstag und blickt auf viele, viele Jahrzehnte als leidenschaftlicher Organist zurück. Herbert Schachner hat in Kaiser­ebersdorf gewohnt. Heute lebt er in einem Pflegeheim in Simmering. Herr Schachner, Sie waren bereits als Schüler motiviert, an der Orgel zu spielen. Warum kam es damals nicht dazu? Ich war als Kind Schüler bei den Schulbrüdern in der Erdbergstraße. Einer der Schulbrüder spielte dort an der Orgel, bis er krank geworden ist....

  • 13.10.22
Menschen & Meinungen
"Ausschlaggebend dafür, mich taufen zu lassen, war für mich der Kontakt zu meinem späteren Taufpaten, mit dem ich viel gesprochen habe und der mich sehr bestärkt hat."  | Foto: privat
2 Bilder

Glaubenszeugnis
Warum ließen Sie sich taufen?

Der unerwartete Tod seines Vaters erschüttert Georg Sulzmann zutiefst. Er führt aber auch dazu, dass sich der Großenzersdorfer mit dem Leben nach dem Tod und mit Gott auseinandersetzt. Mit 21 Jahren lässt er sich taufen und sagt: "In der Kirche bekomme ich Antworten auf meine Fragen". Georg Sulzmann ist mit einer muslimischen Mutter und einem katholischen Vater aufgewachsen. Von klein auf lernte er beide Religionen kennen, als Kind war er sowohl in der Koranschule als auch regelmäßig in der...

  • 06.10.22
Glaube & Spiritualität

Glaubenszeugnis
Dichten über Katzen und Hoffnung

Annalena Schuh ließ sich vor Kurzem mit 22 Jahren firmen. Die Studentin hat den Glauben in einer schweren Krankheit als Jugendliche entdeckt. Von klein auf hat sich Annalena Schuh für Sprache begeistert und Gedichte geschrieben. Heute ist die 22-Jährige Poetry Slammerin. Frau Schuh, was ist Poetry Slam? Man kann ‚Poetry Slam‘ mit ‚Dichterwettstreit‘ übersetzen. Bei einem Slam treten auf kleinen oder größeren Bühnen Dichter mit selbstgeschriebenen Texten gegeneinander an. Am Ende entscheidet das...

  • 01.10.22

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