Glaube

Beiträge zum Thema Glaube

Glaube
Primizkelch von Maximilian Aichern, kürzlich verstorbener Altbischof von Linz, vormaliger Abt von St. Lambrecht. | Foto: Franz Josef Rupprecht
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WERT_VOLL
Glaubenszeugnisse aus Gold danken für Gebets-Erhörungen

Die beiden Schatzkammern der Basilika Mariazell liegen im Obergeschoss über den Sakristeien. Sie sind durch den etwa 160 Meter langen Emporengang verbunden und gelten als „Tresore des Glaubens“ und des Vertrauens. Es geht in diesen schön gestalteten Räumen nicht in erster Linie um weltliche Schätze aus Gold und Silber oder um wertvolle Werke namhafter Künstler, sondern es geht um Glaubenszeugnisse und Dankesgaben für verschiedene Gebetserhörungen. Natürlich finden sich auch materiell wertvolle...

  • 29.04.26
Glaube
Gekreuzigter mit Rosshaarperücke, Maria Weinberg.  | Foto: kathbild.at / Franz Josef Rupprecht
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EIN_BLICK
Das Kreuz und seine Botschaft

Erwiderung und Klärung von Jozef Niewiadomski in einer zentralen Frage christlichen Glaubens Mit der Holzhammermethode bearbeitete Peter Trummer in der Ausgabe des Martinus_ vom 19. März die zentralen Geheimnisse des christlichen Glaubens. Und verstörte dadurch viele Gläubige. Auch mir stockte bei der Lektüre des Beitrags „Jesus starb für sein gütiges Gottesbild“ öfters der Atem. Die hin und wieder verletzenden, bei einigen Details gar unrichtigen Aussagen sollen nicht unwidersprochen bleiben....

  • 26.03.26
Glaube

IM_LAND
Schritte zur Wirklichkeit und Ostern

Können Christen ohne Ostern an Gott glauben? Kann man Christ sein, wenn die Auferstehung Christi weitgehend glaubensfremd und das Kreuz des Erlösers zu einem kulturkämpferischen Vehikel geworden ist? Und was dann, wenn Ostern zum Wiederaufleben der Natur und Christsein zu ökosozialem Tun reduziert werden? Was, wenn Ostern nur Tradition ist mit Palmbuschen, bunten Eiern, die es Wochen vor der Fastenzeit in den Märkten gibt, Hasen aus Schokolade und Plüsch und anderes mehr? Wenn es um den Gaumen...

  • 19.03.26
Kirche hier und anderswo

„Johannes Messner Medaille“

Mit der Johannes-Messner-Medaille sind Klaus Küng, Patrick Schöder und der Gewerkschafter Norbert Schnedl ausgezeichnet worden. Die Verleihung erfolgte am 14. Jänner bei einem Festakt in den Räumen der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst in Wien. Eingeladen hatten die Fraktion Christlicher Gewerkschafter in der BMHS-Gewerkschaft gemeinsam mit der Stiftung Johannes Messner Medaille“. Die Auszeichnung würdigt Persönlichkeiten, die sich um Weiterentwicklung und Verwirklichung der Naturrechtslehre von...

  • 23.01.26
Glaube

GLAUBENS_GUT
Gottesgebärerin und Magd

Der 8. Dezember, „Mariä Empfängnis“, genauer: „Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria“ hat mit der Geburt Mariens neun Monate später am 8. September zu tun, nicht mit der Geburt Jesu zu Weihnachten und nichts mit der theologischen Aussage über die Jungfrauenschaft Mariens. Das große Marienfest mitten im Advent besagt: Maria ist die von allem Anfang an Begnadete, seit Beginn ihrer leiblichen Existenz ist sie ohne Sünde. „Voll der Gnade“, wie keine andere Frau und...

  • 04.12.25
Serien

John Henry Newman 4/4
Leben heißt: sich wandeln

„In einer Höheren Welt ist es anders, aber hienieden heißt leben sich wandeln, und vollkommen sein heißt, sich oft gewandelt haben.“ Jenes Buch, mit dem sich John Henry Newman in die katholische Kirche schrieb, geriet sofort unter Verdacht: „Über die Entwicklung der Lehre“. Noch heute ist dieses Werk nicht bei uns angekommen, weil Newman dabei nicht nur an Sätze dachte. Er hatte bei „Lehre“ immer das reale Leben der Glaubenden vor Augen. Deshalb müssten die Glaubenden in Sachen der Lehre...

  • 20.11.25
Glaube
Gottes Heiliger Geist weht, wo er will und lässt kirchliche Gemeinden wachsen. 
 | Foto: Erzdiözese Salzburg (eds)/Hiva Naghshi
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GEIST_REICH
Geist, der aufbaut und vernetzt

Brauche ich für meinen Glauben die Kirche? Ich habe ja meinen persönlichen Glauben – wozu brauche ich da die Institution „Kirche“? Solche Sätze haben wir alle schon gehört, und manchmal fragen wir uns selbst, ob die „Institution Kirche“ wirklich nötig ist oder ob wir nicht auch ohne sie ganz gut religiös oder spirituell leben können. Zum einen ist dazu ganz einfach zu sagen: An einer Institution, die 2000 Jahre Tradition für sich in Anspruch nimmt, wird sich immer etwas Kritikwürdiges finden...

  • 05.06.25
Texte zum Sonntag

Pfingsten - 8. Juni 2025
Damit die Liebe in ihnen ist

PFINGSTEN LESEJAHR C – 8. JUNI ANTWORTPSALM Preise den Herrn, meine Seele! Herr, mein Gott, überaus groß bist du! Du bist mit Hoheit und Pracht bekleidet. Du hüllst dich in Licht wie in einen Mantel, du spannst den Himmel aus gleich einem Zelt. Wie zahlreich sind deine Werke, Herr, sie alle hast du mit Weisheit gemacht, die Erde ist voll von deinen Geschöpfen. Da ist das Meer, so groß und weit, darin ein Gewimmel, nicht zu zählen: kleine und große Tiere. Verbirgst du dein Angesicht, sind sie...

  • 05.06.25
Glaube

IM_LAND
Glauben – wie geht das?

Unsere Kirchen werden immer leerer und nicht wenige unserer Zeitgenossen leben nach dem Motto „Ich glaube nichts, mir fehlt auch nichts!“ Viele, die getauft und gefirmt sind, kennen unseren christlichen Glauben kaum und praktizieren ihn auch nicht oder picken sich nur das aus unserem Glauben heraus, was sie noch irgendwie als vertretbar ansehen. Im Hinblick auf diese Situation möchte ich nun in einigen Punkten aufzeigen, was glauben für uns Christen bedeutet bzw. wie glauben geht. GLAUBEN...

  • 28.05.25
Texte zum Sonntag

Sonntag - 25. Mai 2025
Sein Wort hält

6. SONNTAG DER OSTERZEIT LESEJAHR C – 25. MAI ANTWORTPSALM Gott sei uns gnädig und segne uns. Er lasse sein Angesicht über uns leuchten, damit man auf Erden deinen Weg erkenne, deine Rettung unter allen Völkern. Die Nationen sollen sich freuen und jubeln, denn du richtest die Völker nach Recht und leitest die Nationen auf Erden. Die Völker sollen dir danken, o Gott, danken sollen dir die Völker alle. Die Erde gab ihren Ertrag. Gott, unser Gott, er segne uns! Es segne uns Gott! Fürchten sollen...

  • 22.05.25
Texte zum Sonntag

4. Sonntag der Osterzeit
Ein guter Hirte

4. SONNTAG DER OSTERZEIT LESEJAHR C – 11. MAI 1. LESUNG Apostelgeschichte 13, 14.43b–52 Paulus und sein Begleiter Barnabas schreiben ein neues Kapitel des Christentums. Nicht die Judenchristen sind Adressaten ihrer Verkündigung, sondern die Heiden und Nichtjuden, die Kirche aus Beschneidung und die Kirche der Völker. In jenen Tagen wanderten Paulus und Bárnabas von Perge weiter und kamen nach Antióchia in Pisídien. Dort gingen sie am Sabbat in die Synagoge und setzten sich. Es schlossen sich...

  • 13.05.25
Kirche hier und anderswo

IM_LAND
Digitales Fastentuch im Martinsdom – Glaube & Hoffnung

Von „1700 Jahre Konzil von Nicäa“ bis zum „Heiligen Jahr 2025“. Die Diözese Eisenstadt präsentiert ein digitales Fastentuch im Martinsdom. Glaube und Hoffnung sind seine zentralen Elemente. Das digitale Fastentuch 2025 im Martinsdom will nicht provozieren, sondern Vertrautes und Bekanntes hervorholen, zum Schauen, Nachdenken und Beten einladen. Im Jahr 2021 wurde erstmals ein „digitales Tuch“ im Dom präsentiert. Heuer gibt es zwei Anlässe: Das für die Kirche prägende Konzil von Nicäa 325 vor...

  • 13.03.25
Texte zum Sonntag
„Reich Gottes ist auch schon hier und jetzt, mitten unter uns.“ (Lk 17,20f).  | Foto: Adobe Stock
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Sonntag - 16. März 2025
Ein JA zum HEUTE

2. FASTENSONNTAG LESEJAHR C – 16. MÄRZ ANTWORTPSALM Der HERR ist mein Licht und mein Heil: Vor wem sollte ich mich fürchten? Der HERR ist die Zuflucht meines Lebens: Vor wem sollte mir bangen? Höre, HERR, meine Stimme, wenn ich rufe; sei mir gnädig und gib mir Antwort! Mein Herz denkt an dich: „Suchet mein Angesicht!“ Dein Angesicht, HERR, will ich suchen. Verbirg nicht dein Angesicht vor mir; weise deinen Knecht im Zorn nicht ab! Du wurdest meine Hilfe. Verstoß mich nicht, verlass mich nicht,...

  • 13.03.25
Texte zum Sonntag

Sonntag
Freude in Fülle – für alle

2. SONNTAG IM JAHRESKREIS, LESEJAHR C – 19. JÄNNER 1. LESUNG Jesája 62,1–5 Gott freut sich über dich. Um Zions willen werde ich nicht schweigen, um Jerusalems willen nicht still sein, bis hervorbricht wie ein helles Licht seine Gerechtigkeit und sein Heil wie eine brennende Fackel. Dann sehen die Nationen deine Gerechtigkeit und alle Könige deine Herrlichkeit. Man ruft dich mit einem neuen Namen, den der Mund des HERRN für dich bestimmt. Du wirst zu einer prächtigen Krone in der Hand des HERRN,...

  • 16.01.25
Glaube

WAS GLAUBEN SIE EIGENTLICH

Wieso glauben wir, dass es Gott gibt? Ich wäre gerne als Mäuschen dabei gewesen, als jemand zum ersten Mal auf der Welt so etwas wie religiöse Gefühle hatte. War es ein Individuum unserer Spezies Homo sapiens oder bereits einer früheren Menschenart? Hat es an eine überirdische Wirklichkeit gedacht, als ihm zum ersten Mal die Schönheit eines Sonnenuntergangs bewusst geworden ist? Oder als es sich vom Schrecken erholt hat, um Haaresbreite der gefährlichen Attacke eines Beutegreifers entkommen zu...

  • 09.01.25
Serien

Beten mit Jesus 4/4
Ob Gott in Versuchung führt

„Und führe uns nicht in Versuchung.“ Mit diesem Satz endet nach Lukas das ursprüngliche Vaterunser (Lukas 11,4), den Nachsatz „sondern erlöse uns von dem Bösen“ hat erst der Evangelist Matthäus angefügt (Matthäus 6,13). Der originale Schluss ist in den letzten Jahren in Kritik geraten, selbst Papst Franziskus äußerte Bedenken. Man solle lieber beten: „Und führe uns in der Versuchung“. Wirklich wasserdicht ist dieser Vorschlag nicht, denn es ist zweimal ausdrücklich von der Richtung hin zu...

  • 24.10.24
Serien
Der Blick der Dankbarkeit braucht Übung.  | Foto: photocase.de
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Beten mit der Natur
Der Muskel der Dankbarkeit

Täglich betet Sr. Ida Vorel die Psalmen im Stundengebet der Kirche. Darin spielt die Natur eine Rolle. In der Schöpfungszeit im September verrät Sr. Ida ihre Lieblingsstellen. SR. IDA VOREL FRANZISKANERIN VÖCKLABRUCK LEITERIN „QUARTIER 16“ Was in deinem Leben stört dich gerade so richtig? Kurze Denkpause – ich bin mir sicher, dir fällt einiges ein. Ob in der Arbeit, in der Politik, in der Klima-Krise, in der Gesellschaft, im familiären Umkreis oder bei einem selbst, wir wissen oft ganz genau,...

  • 20.09.24
Glaube

GEIST_REICH
WAS GLAUBEN SIE EIGENTLICH

Warum ist den Christinnen und Christen so vieles verboten? Oberflächlich betrachtet könnte man tatsächlich manchmal den Eindruck gewinnen, das Christentum sei eine Verbotsmoral. Wie jede Religion kennt auch das Christentum moralische Prinzipien und Vorschriften. Wenn aber der Eindruck besteht, das Christentum sei ein rigides Moralsystem, dann haben wir etwas falsch gemacht. GOTT WILL UNSER GLÜCK Der christliche Glaube ist in erster Linie die Botschaft von Gott, der Ursprung und Vollendung allen...

  • 20.09.24
Glaube

Schlüssel zur Erneuerung der Kirche: Eucharistie

In den Vereinigten Staaten von Amerika hat bereits das dritte Jahr der „Eucharistischen Erneuerung“ begonnen. Ihr Ziel ist es, den Glauben an das Geschenk der Gegenwart Jesu in der Eucharistie zu stärken, Jesus in der Eucharistie anzubeten und ihn zu bitten, unseren Glauben und unsere Liebe zu seiner Gegenwart in der Eucharistie zu erneuern. Nicht nur für die US-Bischöfe, auch für Papst Benedikt XVI., Papst Franziskus und für viele andere ist die Eucharistie „der Schlüssel“ zur Erneuerung der...

  • 12.09.24
Glaube

Vom Sinn einer Wallfahrt

Erst im Alltag, mitten unter den Menschen, muss sich bewähren, was uns bei einer Wallfahrt aufgegangen ist. Der heilige Alfons Maria von Ligouri, der Gründer der Redemptoristen, der auch Bischof und Kirchenlehrer war, hat sich einmal kritisch geäußert über Leute, die viele Wallfahrten machen: „Viele Christen besuchen unter großen Gefahren und Unannehmlichkeiten jene Orte im Heiligen Land, wo unser lieber Heiland geboren wurde, gelitten hat und gestorben ist. Wir brauchen aber eine so weite...

  • 05.09.24
Glaube

GEIST_REICH
Wozu beten? Hilft beten?

Viele haben das Beten aufgegeben oder halten es gar für nutzlos. In diesem Jahr 2024, das nach Papst Franziskus zur Vorbereitung auf das Heilige Jahr 2025 ein Jahr des Gebetes sein soll, sind alle Christen eingeladen, die Bedeutung des Betens zu entdecken, die eigene Gebetspraxis zu vertiefen und auch das Gebet in der Familie neu zu beleben. Vom deutschen Theologen Romano Guardini (1885 – 1968) stammt der Satz: „Man kann auf die Dauer kein guter Christ sein, ohne zu beten, so wenig man leben...

  • 11.07.24
Glaube
Der Auferstandene holt die Verstorbenen aus ihren Gräbern. | Foto: Kiz/JW
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GEIST_REICH
Die Luft des Auferstandenen atmen

Wie man aus der Botschaft der Auferstehung Jesu leben und daraus Orientierung und Kraft für den Alltag schöpfen kann, erläutert die Religionspädagogin Monika Nemetschek. „Ich bin jetzt gerade vom Bestatter nach Hause gekommen“, erzählt Monika Nemetschek, als sie kurz vor Ostern der Anruf der Kirchenzeitung für ein Interview erreicht. Die 89-jährige Religionspädagogin hat alles für ihr Begräbnis geregelt. Auch ihre Parte hat sie vorbereitet. „Natürlich ohne Datum“, sagt sie und lacht herzhaft....

  • 11.04.24
Glaube

„Glaubt dieser guten Nachricht“

Pfarrer Christian Öhler begibt sich in der Osterserie „Glaube konkret“ auf die Spuren von heutigen Glaubenserfahrungen. Natur und Kultur sind wichtige Impulsgeberinnen dafür. Erstmals gibt es eine Osterserie in der Kirchenzeitung. Was ist Ihr Anliegen? Christian Öhler: Mein Anliegen ist es, möglichst konkret über Glaubenserfahrungen zu schreiben, einen Erfahrungsaustausch anzuregen. Ich bin mit vielen Menschen in Kontakt, bei der Vorbereitung und Feier der Sakramente, etwa bei Taufen oder seit...

  • 27.03.24
Kirche hier und anderswo

IM_LAND
Bindeglied im pannonischen Raum

Wilhelm Batthyány steht im Schatten seines seliggesprochenen Verwandten Ladislaus. Er hat aber wie er ein Glaubenszeugnis abgelegt. Wilhelm (ungarisch Vilmos, slowakisch Viliam) wurde am 14. März 1870 in Zalaszentgrót geboren und verstarb am 23. November 1923 in Güssing. Am 7. Juli 1894 wurde er im damals oberungarischen, heute slowakischen Nitra zum Priester geweiht. Er erwarb das Doktorat in Kirchenrecht und das Bakkalaureat beider Rechte. Zunächst war Battyhyány Kaplan in Močenok, doch schon...

  • 15.02.24
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