Politik

Beiträge zum Thema Politik

Gesellschaft & Soziales
Peter Schipka (rechts), Generalsekretär der österreichischen Bischofskonferenz, und Kardinal Christoph Schönborn hatten 2019 die von der damaligen Regierung geplante Sicherungshaft kritisiert.

Chatverläufe
Die Sache ist peinlich

Chatverläufe: Thomas Schmid und Sebastian Kurz machten sich 2019 über die Kirche lustig. Nach dem Wirbel um veröffentlichte Chatverläufe spricht Peter Schipka, Generalsekretär der Bischofskonferenz. Ihr Name taucht in SMS-Chats von 2019 auf. Es ging um ein Gespräch, das Kirchenvertreter vermutlich einschüchtern sollte, weil sie Innenminister Herbert Kickls Vorhaben einer „Sicherungshaft“ scharf kritisiert hatten. „Also Schipka war fertig!“, brüstete sich Schmid nach dem Gespräch. Wie war dieses...

  • 07.04.21
Gesellschaft & Soziales
„Die Botschaft Jesu ist ein Superprogramm für die Welt“: Diese Überzeugung hat den Theologen und SPÖ-Politiker Lothar Müller (73) durch viele Jahrzehnte politischen Engagements getragen. Geboren in Bludenz, studierte er Theologie in Innsbruck und schloss sein Studium mit der Promotion ab. Er war Landesstellenleiter des Dr.-Karl-Renner-Institutes Tirol und von 1976 bis 1986 Landesparteisekretär der SPÖ Tirol. Von 1979 bis 1986 vertrat er die SPÖ im Bundesrat, von 1986 bis 1994 war er Abgeordneter zum Nationalrat. Anschließend war er Stadtrat der Landeshauptstadt Innsbruck und Mitglied des Landesparteivorstands der SPÖ Tirol.

Ein Gespräch über politisches Engagement und die Zukunft von Demokratie und Kirche.
Lothar Müller: Die Botschaft Jesu ist ein Superprogramm für die Welt

Nach bestem Wissen und Gewissen: ein Motto, auf das der Theologe und überzeugte Sozialdemokrat Lothar Müller oft zurückkommt. Seit seiner Studienzeit hat er sich im Spagat zwischen Kirche und Politik engagiert und dabei viele gesellschaftspolitische und kirchliche Umbrüche miterlebt. Sie waren schon während Ihres Theologiestudiums für die SPÖ politisch aktiv. Auch heute ist das für viele noch ein Gegensatz. Wie hat sich das Verhältnis zwischen Kirche und SPÖ in den vergangenen Jahrzehnten...

  • 12.03.21
Kirche hier und anderswo

Camp für Moria
Nicht im Stich lassen

Solidarische Aktionen. „Alle Menschen sind Geschöpfe Gottes, haben eine unverletzliche Würde und damit verbunden auch ein Recht auf ein menschenwürdiges Leben mit der Chance, ihre Fähigkeiten und Talente zu entfalten“, erklärte Bischof Wilhelm Krautwaschl beim Besuch der Zeltstadt auf dem Grazer Freiheitsplatz, die für das Schicksal der Flüchtlinge in Lesbos und Bosnien sensibilisiert. Der Bischof plädierte für ein „Resettlement“, vor allem für die Aufnahme von Kindern und Familien. Nach seinem...

  • 04.02.21
Kirche hier und anderswo

Lichtermeer
Starkes Signal für Menschenwürde

„Um ein Lichtsignal für Menschenwürde und Kinderrechte zu geben und um unsere Stimme gegen unmenschliche und unsinnige Abschiebungen zu erheben“, wurde nach den Worten von Erich Hohl, dem Integrationsbeauftragten der Diözese Graz-Seckau, in Graz am 30. Jänner gegen die Abschiebungen protestiert. Ein Demonstrationszug hatte sich, ausgehend vom Grazer Griesplatz, am Hauptplatz zur Schlusskundgebung mit rund 650 Personen eingefunden. Mitorganisiert wurde diese Aktion von der Katholischen Aktion...

  • 03.02.21
Kirche hier und anderswo
Hier werden Seelen gebrochen, klagt Doro Blancke. Es gebe im Lager Suizidversuche, weinende Mütter, psychosomatische Erkrankungen unter Kindern, die sich die Haut wund kratzen, nicht nur weil sie sich eingesperrt fühlen, sondern auch weil sie die Verzweiflung ihrer Eltern spüren.
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Interview
Kara Tepe sofort evakuieren!

Doro Blancke ist seit Herbst im Flüchtlingscamp Kara Tepe auf der Insel Lesbos im Einsatz. Im Telefonat mit dem Sonntagsblatt erzählt sie von erschütternden Zuständen. Seit zwei Wochen regnet es fast täglich, es hat auch geschneit, in der Nacht hat es Minus­grade. Das Camp versinkt im Schlamm, es ist kalt, und nichts trocknet auf. Wasser rinnt in die Zelte. Die Leute erwärmen sich einfach nicht mehr.“ Mit schockierenden Worten skizziert Doro Blancke die aktuelle Lage im Flüchtlingscamp auf der...

  • 03.02.21
Kirche hier und anderswo
Andauernde Regenfälle und Temperaturen um die null Grad verschärfen die menschenunwürdigen Zustände in den provisorischen Zeltlagern auf Lesbos. Die Appelle an die Regierung, geflüchtete Menschen zu evakuieren, werden lauter.

Hilfe muss erlaubt sein

Evakuieren jetzt! So lautet der Ruf angesichts der menschen-unwürdigen Zustände auf Lesbos. Es geht darum, Menschen aus der Notsituation von Lesbos aufzunehmen, nicht um die Frage, ob Österreich mehr oder weniger Flüchtlinge aufzunehmen hat“, erklärt der Innsbrucker Bischof Hermann Glettler, der sich im Dezember selbst ein Bild von der Lage auf Lesbos gemacht hat, in seinem dringenden Appell (siehe Spalte). Denn ein humanitärer Notfall verlange nach einer Notmaßnahme und nicht nach einer...

  • 20.01.21
Kirche hier und anderswo

Bischof und Gesundheitsminister im Doppelinterview.
Ein Gespräch zwischen Manfred und Rudolf

Linz. Bischof und Gesundheitsminister im Doppelinterview. Die Gesellschaft braucht mehr Mut für eine neue Fehlerkultur und die Politik mehr Spiritualität: So zeigen sich der Linzer Diözesanbischof Manfred Scheuer und Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) in einem Doppelinterview im „Grüß Gott!“-Magazin der Diözese Linz unisono. Gemeinsam sei Politikern wie Bischöfen, dass sie Projektionsfläche für Erwartungen und Aggressionen seien, meinte Bischof Scheuer. Kritik übten Bischof und...

  • 18.11.20
Menschen & Meinungen

Kommentar: Die Kirche & ich
Ein Katholik im Weißen Haus. Und?

Mit Joe Biden ist also erstmals seit John F. Kennedy ein Katholik US-Präsident geworden. Ein übertriebener Grund zur Freude ist dieses Faktum allein noch nicht. Es kommt ja nicht darauf an, ob jemand auf katholische Weise „Herr, Herr“ sagt, sondern ob er wirklich „den Willen meines Vaters erfüllt“. Und das ist in der Politik besonders schwer, weil der Wille des Vaters ja ist, „in der Liebe zu bleiben“. Dafür ist die Politik kein besonders förderliches Biotop – wenngleich ich denke, dass es auch...

  • 11.11.20
Kommentare & Blogs
„Christentum in der Politik“? Alle Christen sind aufgerufen. Die Aufgabe der Weltgestaltung dürfen wir nicht an die Bischöfe oder sonst wen delegieren.

Kommentar: Die Kirche & ich
Mit Demut und Mut – ich und Sie?

Letzten Sonntag ging es im Evangelium darum, dem Kaiser zu geben, was dem Kaiser gehört – und Gott, was Gott gehört. Der Papst nahm das zum Anlass, uns zu erinnern, wie wichtig auch die zweite Hälfte dieser Bibelstelle ist. „Es ist notwendig, auch Gottes Vorrang im menschlichen Leben und in der Geschichte zu bekräftigen, und Gottes Recht über das, was ihm gehört, zu respektieren.“ Darum, so der Papst, müssen sich Christen in der Gesellschaft engagieren, „mit Demut und zugleich mit Mut, und auf...

  • 21.10.20
Bewusst leben & Alltag
Am 11. Oktober findet die Wien-Wahl statt. In Vorbereitung darauf bitten wir politische KandidatInnen zu Wort, die sich bewusst als christlich bezeichnen und sich um Vorzugsstimmen bemühen.
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Wien-Wahl 2020 aus christlicher Zeit
4 Fragen an PolitikerInnen

Wir möchten von den KandidatInnen der Parteien wissen, wie sie das Christentum leben. Dabei lassen wir jeweils eine/n Kandidaten(in) jener Parteien zu Wort kommen, die bei der letzten Wien-Wahl 2015 den Einzug in den Landtag und Gemeinderat geschafft haben. Daraus ergibt sich auch die abgebildete Reihenfolge. Wir betonen an dieser Stelle, dass wir im Sinne der Objektivität die Antworten aller angeführten KandidatInnen in voller Länge und unkommentiert abdrucken. Die Antworten stehen damit nicht...

  • 08.10.20
Gesellschaft & Soziales
Besprochen und diskutiert wurde in einem hochkarätig besetzten Rahmen. Sowohl im Podium, als auch unter den Mitdiskutanten waren zentrale Personen aus dem christlich, politischen und wirtschaftlichen Raum.
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Arbeitsgemeinschaft Katholischer Verbände Österreichs
Christen in der Gesellschaft

Das diesjährige Symposium der Arbeitsgemeinschaft Katholischer Verbände Österreichs in Zusammenarbeit mit der Politischen Akademie beschäftigte sich mit der zentralen Frage, welche Aufgabe wir als Christen in der heutigen Zeit haben. Besprochen und diskutiert wurde darüber in einem hochkarätig besetzten Rahmen. Sowohl im Podium, als auch unter den Mitdiskutanten waren zentrale Personen aus dem christlich, politischen und wirtschaftlichen Raum. Christen haben einen Auftrag in Politik und...

  • 17.09.20
Gesellschaft & Soziales
Mit  ihrer Ablehnung gegenüber Abtreibung möchte die republikanische Partei, an vorderster Front Präsident Trump, Wählerstimmen sammeln.
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Amerikanischer Präsidentschaftswahlkampf im Sommer 2020
Religion macht Politik

Mit einer Bibel posiert Präsident Donald Trump, katholische Geistliche beten bei den Nominierungsparteitagen der Republikaner und Demokraten. Im Land der unbegrenzten Möglichkeiten spielt Religion auf politischer Ebene eine entscheidende Rolle. Salzburg. Amerikanischer Präsidentschaftswahlkampf im Sommer 2020: Der New Yorker Erzbischof Kardinal Timothy Dolan spendet beim Nominierungsparteitag der Republikaner in den USA seinen Segen, während der bekannte Jesuit James Martin beim Gegenstück der...

  • 03.09.20
Kirche hier und anderswo
Die Ressourcen unseres Planeten nicht zu plündern, sondern auf faire und respektvolle Weise zu teilen – dazu ruft neben dem Ökumenischen Patriarchen von Konstantinopel, Bartholomaios I., auch Papst Franziskus auf.
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Schöpfung
Die Erde steht auf dem Spiel

Die Bewahrung der Schöpfung als zentralen christlichen Wert betont der Ökumenische Patriarch Bartholomaios und nimmt die Politik weltweit in die Pflicht. Heftige Kritik an den weltweit politisch und wirtschaftlich Verantwortlichen hat der Ökumenische Patriarch von Konstantinopel, Bartholomaios I., geübt. „Wie lange wird die Natur die fruchtlosen Diskussionen und Beratungen sowie den weiteren Aufschub entschiedener Maßnahmen zu ihrem Schutz noch durchhalten?“, so der orthodoxe Patriarch wörtlich...

  • 02.09.20
Glaube & Spiritualität
Welthaus informiert als Einrichtung der Diözese über Bedrohungen und Verletzungen der Religionsfreiheit und tritt für die Rechte jener ein, die wegen ihres Glaubens diskriminiert und verfolgt werden.

Welthaus
Religiös Verfolgte

Ein Appell an die Österreichische Bundesregierung. Das Menschenrecht auf Religionsfreiheit gerät weltweit immer mehr unter Druck. Daran soll der internationale Tag des Gedenkens an die Opfer von religiös motivierter Gewalt am 22. August erinnern. Dass die EU nach längerem Hin und Her nun doch das Amt des Sonderberichterstatters für Religionsfreiheit beibehält und ihr Engagement für den Schutz und die Förderung dieses Grundrechts bekräftigt, sei ein wichtiger Schritt, meint Dietmar Schreiner,...

  • 19.08.20
Kirche hier und anderswo
Die koptische Kirche geht auf die Zeit des Evangelisten Markus zurück, der auch der erste Patriarch des apostolischen Stuhls in 
Alexandrien war.

787 Bewerber kandidierten
17 Kopten im ägyptischen Senat

787 Bewerber kandidierten um die 300 Sitze, darunter 47 koptische. Nach ersten Ergebnissen werden im neugewählten ägyptischen Senat mindestens 17 koptische Christen einen Sitz erhalten. Ein weiterer Kandidat stehe vor der Stichwahl, berichtete das koptisch-ägyptische Nachrichtenportal „Watani“. Drei der Gewählten gewannen demnach als Einzelkandidaten der rechten Partei „Mustakbal Watan“ (Zukunft der Nation); die anderen 14, darunter 8 Frauen, sicherten ihre Sitze über die Listenverbindung...

  • 19.08.20
Kirche hier und anderswo

Kirche - Politik
Bundespräsident besucht Erzbischof

Erzbischof Franz Lackner, seit kurzem Vorsitzender der Österreichischen Bischofskonferenz, hat am Sonntag, 2. August, in Salzburg Besuch von Bundespräsident Alexander Van der Bellen erhalten. Nach einem kurzen Gang durch den Garten des Salzburger Bischofshauses folgte ein einstündiges Vier-Augen-Gespräch. Bei diesem Austausch ging es unter anderem um die Auswirkungen der Corona-Pandemie, die Flüchtlingssituation in Österreich und weltweit, die Klimakrise sowie die aktuelle Rolle von Religion...

  • 05.08.20
Gesellschaft & Soziales
Karol Wojtyła. Als Baby in den Armen seiner Mutter Emilia in Wadowice (links). Als Papst mit großen Gesten im Vatikan (Mitte). Als schon vom Leiden Gezeichneter beim Segen Urbi et orbi 2001 (rechts).

Papst Johannes Paul II
Ein vielfach historischer Papst

Johannes Paul II. Zum 100. Geburtstag des Papstes aus Polen. Karol Józef Wojtyła wurde am 18. Mai 1920 in der stark jüdisch geprägten Kleinstadt Wadowice nahe Krakau geboren. Sein gleichnamiger Vater war ein ehemaliger k. u. k. Unteroffizier. Seine Mutter Emilia verlor er noch im Kindesalter. Früh starben auch seine beiden Geschwister. Wojtyła war ein ausgezeichneter und sehr sportlicher Schüler. Aus seiner Kindheit resultiert eine lebenslange Freundschaft mit jüdischen Schulkollegen. Nach der...

  • 13.05.20
Kommentare & Blogs

Schlusspunkt von Józef Niewiadomski
Rationales Miteinander

Mitten im Wald bricht plötzlich das Feuer aus. Panik breitet sich unter den Bewohnern aus. So etwas haben sie noch nie erlebt. Im Grunde weiß auch keiner, wie man sich mit Sicherheit retten kann. Geradewegs rennt ein Blinder dem Feuer entgegen. Ein Lahmer sieht es und schreit ihn an: „Du läufst in Richtung Feuer!“ „Wohin soll ich denn fliehen?“, ruft der Blinde verzweifelt. „Ich könnte dir den Weg zeigen, bin aber lahm und kann nicht gehen. Nimm mich auf deine Schultern, so können wir uns beide...

  • 29.04.20
Gesellschaft & Soziales
Dr. Anja Appel ist Politikwissenschafterin und seit 2018 Geschäftsführerin der KOO.

Corona-Krise, Wirtschaft, Politik
So kann es nicht weitergehen

Angesichts der Corona-Krise fordert die Koordinierungsstelle der Österreichischen Bischofskonferenz für internationale Entwicklung und Mission eine Neuausrichtung in Wirtschaft und Politik. Angesichts der weltweiten Auswirkungen durch die im Rahmen der COVID-19-Krise beschlossenen Maßnahmen regt die Koordinierungsstelle der Österreichischen Bischofskonferenz für internationale Entwicklung und Mission (KOO) dazu an, die bisherigen Wege des globalen und nationalen Wirtschaftens einmal mehr zu...

  • 22.04.20
Kirche hier und anderswo
Lösungen in der Flüchtlingsfrage fordern Herbert Beiglböck (rechts) und Erich Hohl (links).

Flüchlinge
Aufmerksam für Einzelne

Nicht aufgeben dürfe man christliche Solidarität gegenüber Flüchtlingen. Mehr politischen Gestaltungswillen, um „anstehende Problemstellungen in der Herausforderung der Flüchtlinge von der Wurzel her zukunftsfit zu lösen“, fordert die Diözese Graz-Seckau ein. Neben Hilfsaktivitäten der Caritas und anderer kirchlicher Stellen, der NGOs und vieler privater Aktionen brauche es von der Politik nicht einfache Antworten, jedoch „Lösungen, die den Menschen gerecht werden und das Gemeinwohl sichern“,...

  • 25.03.20
Kommentare & Blogs

Offen gesagt - Michael Landau
Wünsche an die Politik

Was ist die wichtigste Maßnahme, die Sie von der neuen Regierung verlangen würden? Ich glaube, dass zwei Themen dringend anstehen: Auf der einen Seite Armutsvermeidung und Armutsbekämpfung. Das Ziel muss sein, dass am Ende dieser Legislaturperiode Kinderarmut und Altersarmut sinken und nicht steigen. Das ist ein Punkt, den wir von der Caritas immer mit einer großen Sorge verfolgt haben. Ich bin erleichtert, dass der Verfassungsgerichtshof das Gesetz zur Mindestsicherungsreform aufgehoben hat....

  • 25.03.20
Gesellschaft & Soziales
Markus Mucha übernimmt die Leitung des Katholischen Familienverbandes von Ursula Kovar.

Markus Mucha leitet interimistisch den Katholischen Familienverband
Neuer Famlienverbands-Vorsitzender

Aufgrund einer beruflichen Unvereinbarkeit gab die Vorsitzende des Katholischen Familienverbandes der Diözese St. Pölten, Dr. Ursula Kovar, ihre Funktion an den ersten Vizevorsitzenden, Mag. Markus Mucha, ab (siehe Bild). Er wird dem Verband bis September vorstehen, dann gibt es bei der Jahreshauptversammlung Neuwahlen. Der sechsfache Vater ist Leiter des Bereichs Familie in der Diözese und gilt daher als Experte in Familienangelegenheiten. Mucha würdigte die Arbeit von Kovar und dankte für ihr...

  • 05.02.20
Glaube & Spiritualität
Dr. Reiner Steinweg ist Friedens- und Konfliktforscher und Initiator des Gandhi-Symposiums zum Thema „Aktive Gewaltfreiheit“.
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Gandhis 150. Geburtstag
Gewaltverzicht ist Stärke

Zu Gandhis 150. Geburtstag initiierte Dr. Reiner Steinweg ein Symposium in Linz. Wolfgang Weilharter hat den Friedens- und Konfliktforscher dazu interviewt. Wie würden Sie die Leistung Gandhis jemandem kurz beschreiben, der nur wenig über Gandhi weiß? Er hat sein ganzes persönliches Leben in den Dienst an der Entwicklung politischer Gewaltfreiheit gestellt und sich selbst dabei ständig weiterentwickelt. Martin Luther King, Nelson Mandela und viele andere wären ohne Gandhis starke Impulse nicht...

  • 10.01.20
Gesellschaft & Soziales
Vortragende Dr. phil. Franziska Schutzbach
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6. Vorarlberger Tag der Menschenrechte am Spielboden Dornbirn
„Wir sind handlungsfähig!“

Die Sprache von Rechtspopulisten verschiebt Grenzen. Was einst unsagbar war, ist heute salonfähig, was einst selbstverständlich war, wird in Frage gestellt. Die Menschenrechte sind nur ein Beispiel dafür. Wachsamkeit und Engagement seitens der Zivilgesellschaft sind gefragter denn je. Von Patricia Begle Die Veranstaltung am Dornbirner Spielboden hatte durchaus feiernden Charakter. Speis und Trank, Musik der Formation „Glissando“, die ungewöhnliche Moderation von Sophia Juen und vor allem die...

  • 17.12.19
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