Wien

Beiträge zum Thema Wien

Kirche hier und anderswo

Terroranschlag
Jugendliche in Wiener Ruprechtskirche entgingen Attentäter

Während des Terror-Anschlags am Abend des 2. November in der Wiener Innenstadt sind u.a. 17 junge Erwachsene in der Ruprechtskirche dem Attentäter knapp entgangen. Das hat der Sprecher der Erzdiözese Wien, Michael Prüller, am Freitag, 27. November, bestätigt. Die 17 hatten sich in der Kirche zum Gebet versammelt, als sie auf der Straße Schüsse hörten. Sie hätten geistesgegenwärtig die Eingangstür geschlossen und die Lichter ausgeschalten, berichtete Prüller. Die jungen Gläubigen hätten dann bis...

  • 27.11.20
Kirche hier und anderswo
Menschen gedenken mit Kerzen, Blumen und Gebeten an den Tatorten der Opfer des Anschlags.

Interreligiöser Zusammenhalt
Religionen rücken nach Anschlag zusammen

Nach dem schrecklichen Attentat in Wien am Abend des Allerseelentages, bei dem vier Menschen und der Attentäter starben sowie 17 weitere Menschen teils schwer verletzt wurden, fanden in Wien und in ganz Österreich interreligiöse Friedensgebete sowie Trauer- und Gedenkveranstaltungen statt. Dabei gab es eine stets gleich lautende Botschaft: eine Absage an Spaltung und Hass. Im Wiener Stephansdom haben am Tag nach der Terrorattacke füh­rende Vertreter der Kirchen und Religionsgemeinschaften sowie...

  • 11.11.20
Kirche hier und anderswo

Als Zeichen zum Terroranschlag von Wien:
Gebet für Frieden und Toleranz

Der Wiener Terroranschlag vom Allerseelentag mit fünf Toten und zahlreichen Verletzten darf keine Spaltungen hinterlassen, sondern muss ein Zusammenrücken bewirken und die Verbundenheit stärken: Das gilt insbesondere für das Miteinander der Religionen, verdeutlichen interreligiöse Gedenkveranstaltungen, die in diesen Tagen quer durch Österreich stattfanden. Das interreligiöse Friedensgebet zum Abschluss des #prayforvienna-Gebetsgedenkens der Klagenfurter Stadtpfarren Dom, St. Hemma, St. Martin...

  • 11.11.20
Kirche hier und anderswo
„Unseren Hass bekommt ihr nicht“, unterstreicht Kardinal Schönborn sein Statement zum Terror in Wien.
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Terroranschlag in Wien
Anti-menschlicher Akt

Nach dem Terroranschlag in Wien am Abend des Allerseelentages, bei dem mehrere Menschen starben, melden sich Religionsvertreter und Politik zu Wort. Tief betroffen und entsetzt reagierten die österreichische Bischöfe und Religionsvertreter auf den Terror-Akt, der am Abend des 2. November die Wiener Innenstadt erschütterte und fünf Tote sowie zahlreiche Verletzte forderte. Ein Täter ist unter den Toten; er wurde mittlerweile identifiziert als Anhänger der radikalislamischen Terrormiliz...

  • 04.11.20
Gesellschaft & Soziales
Die gesamte Bundesregierung mit Bundespräsident Alexander Van der Bellen an der Spitze legte im Bereich des Tatortes Kränze für die Opfer nieder.
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Islamistischer Anschlag in Bundeshauptstadt
Staatstrauer in Österreich nach Terrorakt in Wien

Weltweite Bestürzung nach islamistischem Terrorakt in Wien, bei dem mindestens fünf Menschen getötet und 23 teilweise schwer verletzt wurden. Viele Staaten sicherten Österreich ihre Solidarität zu. Papst Franziskus forderte: „Schluss mit der Gewalt“. Der islamistisch motivierte Terroranschlag in Wien am Abend des Allerseelentages lässt viele Menschen in aller Welt fassungslos zurück. Auch Österreichs Bischöfe reagierten mit Entsetzen und tiefer Betroffenheit auf die Terrorattacke in der Wiener...

  • 04.11.20
Kirche hier und anderswo
Kardinal Schönborn: "In diesen dramatischen Stunden bete ich mit vielen anderen, die über die Medien die tragischen Ereignisse im Herzen unserer Stadt mitverfolgen, für die Opfer, die Einsatzkräfte und dass es zu keinem weiteren Blutvergießen kommt."

Kardinal Schönborn zum Terroranschlag in Wien
Beten für die Opfer und die Einsatzkräfte

Kardinal Christoph Schönborn hat zum Gebet für die Opfer des Anschlags in der Wiener Innenstadt und für die Einsatzkräfte aufgerufen. "In diesen dramatischen Stunden bete ich mit vielen anderen, die über die Medien die tragischen Ereignisse im Herzen unserer Stadt mitverfolgen, für die Opfer, die Einsatzkräfte und dass es zu keinem weiteren Blutvergießen kommt." Der Wiener Erzbischof zeigte sich am Montagabend, 2. November, im Interview mit Kathpress "tief betroffen" von den Ereignissen, die er...

  • 03.11.20
Bewusst leben & Alltag
Am 11. Oktober findet die Wien-Wahl statt. In Vorbereitung darauf bitten wir politische KandidatInnen zu Wort, die sich bewusst als christlich bezeichnen und sich um Vorzugsstimmen bemühen.
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Wien-Wahl 2020 aus christlicher Zeit
4 Fragen an PolitikerInnen

Wir möchten von den KandidatInnen der Parteien wissen, wie sie das Christentum leben. Dabei lassen wir jeweils eine/n Kandidaten(in) jener Parteien zu Wort kommen, die bei der letzten Wien-Wahl 2015 den Einzug in den Landtag und Gemeinderat geschafft haben. Daraus ergibt sich auch die abgebildete Reihenfolge. Wir betonen an dieser Stelle, dass wir im Sinne der Objektivität die Antworten aller angeführten KandidatInnen in voller Länge und unkommentiert abdrucken. Die Antworten stehen damit nicht...

  • 08.10.20
Kirche hier und anderswo
Brennender Stephansdom vor 75 Jahren. Trotz großer Armut nahmen so viele am Wiederaufbau teil.

Steht der Steffl noch?

Mit dem Stephansdom brannte vor 75 Jahren das Herz von Wien. Was vor 75 Jahren im Herzen Wiens passierte, trieb vielen entsetzten Bewohnern die Tränen in die Augen: Am 12. April 1945 stürzte die Pummerin, die größte Glocke des Stephansdoms, als Folge eines Dachbrandes in die Turmhalle herab und zerbrach; tags darauf durchschlug eine einbrechende Stützmauer das Gewölbe des südlichen Seitenchors, das in den Dom eindringende Feuer zerstörte Chorgestühl und Chororgel, Kaiseroratorium und...

  • 11.04.20
Kirche hier und anderswo
4 Bilder

Gegen das Corona-Virus
Wiener beten wieder vor Wiener Pestsäule

Die Menschen in Wien haben die Pestsäule am Wiener Graben wieder „reaktiviert“. SONNTAG-Leser Gerold Rauscher hat uns diese Fotos geschickt, die sein Sohn Johannes Rauscher am Abend des 24. März 2020 geschossen hat. Die Pestsäule ist ab sofort offensichtlich nicht mehr nur ein Kulturgut, an dem man vorübergeht, sondern viele Wiener kommen dort seit ein paar Tagen wieder zum Beten hin. Dabei entzünden sie auch Kerzen am Sockel, hängen Kinderzeichnungen mit Gebeten und Kreuzen auf. Es werden von...

  • 25.03.20
Kirche hier und anderswoPremium

Andreas Kowatsch,Professor für Kirchenrecht, im Gespräch
Das Gegenteil von Recht ist nicht Freiheit, sondern Willkür

Sie sind seit Kurzem Professor für Kirchenrecht in Wien. Was ist das Faszinierende an diesem Fach? Kowatsch: Für eine große Gemeinschaft wie die Katholische Kirche mit 1,3 Milliarden Gläubigen, Tausenden Diözesen, Ordensgemeinschaften etc. ist eine Ordnung notwendig. Da geht es um ein gutes Miteinander, aber auch darum, Konflikte friedlich zu lösen. Einerseits ist die Kirche eine Gemeinschaft, die Recht braucht. Andererseits wird von der Kirche selbst, von ihrem Wesen her, Recht gestiftet. Die...

  • 15.01.20
Kirche hier und anderswo
Die Jubilarinnen in Wien.

Salvatorianerinnen feiern Professjubiläen.
Treue Gottes – Treue zur Berufung

In einem festlichen Gottesdienst blickten am 18. August in Wien sieben Schwestern auf 50, 60 und 65 Jahre Ordensleben zurück. Mit der feierlichen Gelübdeerneuerung brachten sie zum Ausdruck, was ein Leben nach den evangelischen Räten ausmacht: Armut – einfach und solidarisch leben, Keuschheit – sich Gott überlassen, Gehorsam – hinhören und dem Leben dienen. P. Josef Wonisch, SDS., nahm in seiner Predigt Bezug auf das Evangelium vom Weinstock und betonte, das „Frucht-Bringen“ sei ein Geschenk...

  • 09.09.19
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