Texte zum Sonntag

Beiträge zur Rubrik Texte zum Sonntag

Allerseelen | 2. November 2025
Liturgische Texte

Allerseelen (aus den Auswahllesungen) 1. LESUNG 2 Makk 12,43–45 Für die Toten beten In jenen Tagen veranstaltete Judas, der Makkabäer, eine Sammlung, an der sich alle beteiligten, und schickte etwa zweitausend Silberdrachmen nach Jerusalem, damit man dort ein Sündopfer darbringe. Damit handelte er sehr schön und edel; denn er dachte an die Auferstehung. Denn hätte er nicht erwartet, dass die Gefallenen auferstehen werden, wäre es überflüssig und sinnlos gewesen, für die Toten zu beten. Auch...

  • 29.10.25

Kommentar - Bibel und Leben

Ein schmerzhafter, aber wichtiger Weg Der Weg zu den Gräbern unserer lieben Verstorbenen, den wir zu Allerseelen beschreiten, ist kein leichter. Da können unterschiedlichste Gefühle aus uns hervorbrechen: der Schmerz des Verlustes, die Freude über schöne gemeinsame Erlebnisse, die Dankbarkeit für durch diesen Menschen erfahrene Liebe, die Reue über das, was versäumt wurde oder unversöhnt geblieben ist, die Angst vor dem eigenen Sterben. Zugleich ist es ein überaus wichtiger Weg, um unser...

  • 29.10.25

Allerseelen | 2. November 2025
Meditation

Erinnerung Letzte Reife Von gesenkten Zweigen Fällt die Frucht ins Gras; Wundervolles Schweigen, Das die Welt vergaß. Reife fand die Traube, Im Faß gärt der Wein, Sanft wie eine Taube Kommt das Stille-Sein. Nimmer Glut und Fragen, Was der Mühen Sinn – Land und Seele sagen: Alles wird Gewinn. Josef Rudolf Woworsky, aus: Die Lebenswaage, Styria Verlag 1956 Nebel senkt sich über das Land und hüllt alles ein. Schönes wie Schreckliches, wie in Watte gepackt. Kalt und feucht sind Morgen und Abend....

  • 29.10.25

Allerseelen | 2. November 2025
Passende Gesänge

Gotteslob: 145 oder 711/1: Wohin soll ich mich wenden 163/8: Herr Jesus, auferstanden von den Toten 283: Aus der Tiefe rufe ich zu dir 366: Jesus, dir leb ich 403, 5. und 6. Str: Nun danket all 423: Wer unterm Schutz des Höchsten steht 430 oder 897: Von guten Mächten 435: Herr, ich bin dein Eigentum 460: Wer leben will wie Gott auf dieser Erde 502 oder 910: Näher, mein Gott, zu dir 503: Mitten wir im Leben sind 504: Vater im Himmel, höre unser Klagen 505: Wir sind nur Gast auf Erden 508: Herr,...

  • 29.10.25
Friedhof in Zwettl: „Was wir sind, werdet ihr sein.“ | Foto: Manuel Sattelberger
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Allerseelen 2025: Manuel Sattelberger
Gott hat uns das Leben geschenkt

Heuer fällt das Hochfest Allerseelen auf einen Sonntag! Gott sei Dank, denn der Allerseelen-Tag steht oft im Schatten des Allerheiligen-Festes! Für mich sind diese beiden Tage wie die zwei Seiten einer Medaille, auf beiden Seiten ist eine große Hoffnung eingeprägt. Je älter ich werde, ich bin ja auch schon 44 Jahre alt, desto mehr berührt mich ein Spaziergang durch meinen Heimatfriedhof in Petzenkirchen. Mit vielen Namen auf den Grabsteinen verbinde ich ganz konkrete Mitmenschen! Dort finde ich...

  • 29.10.25

Sonntag - 26. Oktober 2025
Die Lebensbilanz vorlegen

30. SONNTAG IM JAHRESKREIS, LESEJAHR C – 26. OKTOBER 2025 ANTWORTPSALM Ich will den Herrn allezeit preisen; immer sei sein Lob in meinem Mund. Meine Seele rühme sich des Herrn; die Armen sollen es hören und sich freuen. Das Angesicht des Herrn richtet sich gegen die Bösen, ihr Andenken von der Erde zu tilgen. Die aufschrien, hat der Herr erhört, er hat sie all ihren Nöten entrissen. Nahe ist der Herr den zerbrochenen Herzen und dem zerschlagenen Geist bringt er Hilfe. Der Herr erlöst das Leben...

  • 23.10.25
Der Pharisäer und der Zöllner im Tempel – das Gemälde von Lucas Cranach (vermutl. 1472-1553) befindet sich im Museo Lázaro Galdiano in Madrid. 
 | Foto: Foto: Madrid, Museo Lázaro Galdiano
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30. Sonntag 2025: P. Sebastian Dumont
Barmherigkeit Gottes für die Demütigen

Einer von den Gesichtspunkten der Frohen Botschaft, die der Evangelist Lukas betont, ist die Barmherzigkeit Gottes, die den Demütigen erwiesen wird. Der Herr sehnt sich danach, uns an sich zu ziehen, indem er seine Barmherzigkeit in jene demütigen Herzen ergießt, die sich ihrer Sünde bewusst sind und die in seine bedingungslose Liebe vertrauen. Das können wir an drei Texten sehen, die nur im Evangelium nach Lukas zu finden sind. Vielleicht sind das wir und der Herr will uns ändern ... Vor allem...

  • 22.10.25

30. Sonntag im Jahreskreis | 26. Oktober 2025
Passende Gesänge

Gotteslob: 142: Zu dir, o Gott, erheben wir 143: Mein ganzes Herz erhebet dich 145=711/1: Wohin soll ich mich wenden (3. Str.!) 162: Mit lauter Stimme ruf ich zum Herrn 216: Im Frieden dein 267: O Mensch, bewein dein Sünde groß 273: O Herr, nimm unsre Schuld 277: Aus tiefer Not schrei ich zu dir 367: Jesus, dir leb ich 399: Gott loben in der Stille 422: Ich steh vor dir mit leeren Händen, Herr 427: Herr, deine Güt ist unbegrenzt 437: Meine engen Grenzen 439: Erhör, o Gott, mein Flehen (auch...

  • 22.10.25

30. Sonntag im Jahreskreis | 26. Oktober 2025
Kommentar - Bibel und Leben

Was will Gott von uns hören? Wir sollen nicht nachlassen im Gebet. Dazu hat uns Jesus im Evangelium vom letzten Sonntag aufgefordert. Aber wie geht das? Oft haben wir das Gefühl, dass unsere Gebete ungehört verhallen. Kann man dabei etwas falsch machen? Anscheinend besteht diese Gefahr. Jesus weist anhand von zwei Beispielen darauf hin. Sie machen deutlich: Es ist nicht eine Frage der richtigen Technik, der Anwendung bestimmter Formeln oder Rituale. Es gibt keinen Automatismus für ein...

  • 22.10.25

30. Sonntag im Jahreskreis | 26. Oktober 2025
Meditation

Im Schlafwagen? Viele Menschen haben sich in ihrem Leben eingerichtet wie im Schlafwagen. Sie dösen vor sich hin, von einer Lokomotive gezogen und vom Rhythmus der Räder eingeschaukelt. Man hat sie in den Zug gesetzt. Wissen sie, wohin es geht? Warum sie fahren? Werden sie aufwachen, wenn sie den Bahnhof erreichen? Wir sind doch geschaffen, um leiblich, seelisch und geistig zu wachsen. Wir sind geschaffen, um zu handen. Wir müssen die Welt gestalten. Und jeder Mensch ist an seinem Platz,...

  • 22.10.25

29. Sonntag 2025: Pater Franz Gassner
„Ohne Gebet ist Mission zwecklos“

Die heilige Theresia von Lisieux, Patronin der Weltmission, sagte: „Il vaux mieux parler a Dieu, que de parler de Dieu“ – „Es ist besser zu Gott zu sprechen, als über ihn zu sprechen.“ Mit Gott sprechen, zu ihm beten, ist also sehr wichtig, ist von hoher Bedeutung! Gott ist uns immer zutiefst verbunden, er ist an unserer Seite, „er schläft nicht‘ (Psalm 121), er setzt sich für uns ein, wenn wir uns an ihn wenden! Für den Gründer der Steyler Missionare, den heiligen Arnold Janssen SVD...

  • 15.10.25

29. Sonntag im Jahreskreis | 19. Oktober 2025
Kommentar - Bibel und Leben

Auch auf krummen Zeilen gerade US-Präsident Donald Trump wird gerade als Friedensbringer, fast schon als messianische Heilsfigur gefeiert. Die Euphorie mag angesichts der befreiten israelischen Geiseln nachvollziehbar sein, ist für mich aber doch mit Unbehagen verbunden. Bisher hat sich Trump nicht als einer hervorgetan, dem das Schicksal der Notleidenden und Entrechteten am Herzen liegt. Vergleiche mit biblischen Gestalten sind also mit Vorsicht zu genießen. Vielleicht beschreibt ihn am...

  • 15.10.25

29. Sonntag im Jahreskreis | 19. Oktober 2025
Passende Gesänge

Gotteslob: 140: Kommt herbei, singt dem Herrn 142: Zu dir, o Gott, erheben wir 162: Mit lauter Stimme ruf ich zum Herrn 272: Zeige uns, Herr, deine Allmacht und Güte 381: Dein Lob, Herr, ruft der Himmel aus 409: Singt dem Herrn ein neues Lied 414: Herr, unser Herr, wie bist du zugegen 416: Was Gott tut, das ist wohlgetan 422: Ich steh vor dir mit leeren Händen, Herr 423: Wer unterm Schutz des Höchsten steht 436: Ach bleib mit deiner Gnade 439: Erhör, o Gott, mein Flehen 446: Lass uns in deinem...

  • 15.10.25

29. Sonntag im Jahreskreis | 19. Oktober 2025
Meditation

Bauchsache Fünf Uhr, der Wecker schreit. Aufstehen, ins Bad torkeln, duschen.Zeitgleich die Waschmaschine einschalten, das Geschirr von gestern einräumen, die anderen wecken und Jausenbrote schmieren. Sich selber fertig anziehen, Zähneputzen – oh nein: schon wieder nichts gefrühstückt, weil schon so spät! Zum Zug hetzen, dann ins Büro, wo schon die anderen warten, die ebenfalls schlecht geschlafen haben. Drei Übungen. Im Internet gebe ich „zur Ruhe kommen“ ein und stoße auf drei Übungen, die...

  • 15.10.25

Sonntag - 12. Oktober 2025
Wort Gottes – nicht gefesselt

28. SONNTAG IM JAHRESKREIS, LESEJAHR C – 12. OKTOBER 2025 ANTWORTPSALM Singet dem Herrn ein neues Lied, denn er hat wunderbare Taten vollbracht! Geholfen hat ihm seine Rechte und sein heiliger Arm. Der Herr hat sein Heil bekannt gemacht und sein gerechtes Wirken enthüllt vor den Augen der Völker. Er gedachte seiner Huld und seiner Treue zum Hause Israel. Alle Enden der Erde sahen das Heil unsres Gottes. Jauchzet dem Herrn, alle Lande, freut euch, jubelt und singt! Aus Psalm 98 1. LESUNG 2....

  • 10.10.25

28. Sonntag 2025: Pfarrer Martin Römer
Die heilende und rettende Nähe Jesu

Jesus ist auf dem Weg nach Jerusalem, als ihm zehn Aussätzige entgegenkommen. „Sie blieben in der Ferne stehen und riefen: Jesus, Meister, hab Erbarmen mit uns!“ (Lk 17,12f). Und Jesus schickte sie zu den Priestern im Tempel. Er heilte sie auf dem Weg, doch nur einer kam zurück, um ihm zu danken. Vor wenigen Tagen, am 4. Oktober, feierten wir das Fest des heiligen Franziskus. Für ihn war die Begegnung mit einem Aussätzigen ein wesentliches Element auf dem Weg seiner Bekehrung. „Nach den...

  • 08.10.25

28. Sonntag im Jahreskreis | 12. Oktober 2025
Kommentar - Bibel und Leben

Durchlässige Grenzen Immer häufiger haben wir es in der Kirche mit Menschen zu tun, die durch einschneidende Erlebnisse oder prägende Begegnungen plötzlich zum Glauben finden, ohne die klassischen Stufen kirchlicher Sozialisation durchlaufen zu haben. Wenn sie bei uns andocken, bringen sie oft erfrischende Sichtweisen und unkonventionelle Zugänge ein, sie hinterfragen die gängige Praxis und fordern uns heraus, selbst unseren Glauben neu zu buchstabieren, Wesentliches auf den Punkt zu bringen...

  • 08.10.25

28. Sonntag im Jahreskreis | 12. Oktober 2025
Passende Gesänge

Gotteslob: 81: Lobet den Herren alle, die ihn ehren 144: Nun jauchzt dem Herren, alle Welt 382 oder 866: Ein Danklied sei dem Herrn 383: Ich lobe meinen Gott, der aus der Tiefe mich holt 385: Nun saget Dank und lobt den Herren 389: Dass du mich einstimmen lässt (6. Strophe!) 393: Nun lobet Gott im hohen Thron 403: Nun danket all 405: Nun danket alle Gott 406: Danket, danket dem Herrn 409: Singt dem Herrn ein neues Lied 423: Wer unterm Schutz des Höchsten steht 427: Herr, deine Güt ist...

  • 08.10.25

28. Sonntag im Jahreskreis | 12. Oktober 2025
Meditation

Saat und Ernte Es war gerade eine absolute Katastrophe geschehen. Alle Menschen, bis auf eine einzige Familie, waren in den gewaltigen Wellen gestorben. Von den Tieren überlebten nur jeweils zwei von jeder Sorte. 40 Tage und 40 Nächte hatte es unaufhörlich geregnet. Sogar die höchsten Berge waren bedeckt, bis 15 Ellen über den Gipfeln ragte das Wasser. Es war das Urteil Gottes über die Bosheit der Menschen. Denn Gott ist nicht nur liebevoll, sondern auch gerecht. Und was wäre Liebe, die...

  • 08.10.25

Sonntag - 05. Oktober 2025
Für das Evangelium brennen

27. SONNTAG IM JAHRESKREIS, LESEJAHR C – 5. OKTOBER 2025 1. LESUNG Hábakuk 1,2-3; 2,2-4 Aufgrund der Gewalt und Misshandlung klagt Hábakuk bei Gott. Dieser fordert ihn auf, auf die Lösung zu warten. Wie lange, HERR, soll ich noch rufen und du hörst nicht? Ich schreie zu dir: Hilfe, Gewalt! Aber du hilfst nicht. Warum lässt du mich die Macht des Bösen sehen und siehst der Unterdrückung zu? Wohin ich blicke, sehe ich Gewalt und Misshandlung, erhebt sich Zwietracht und Streit. Der HERR gab mir...

  • 02.10.25
Jährlich wird im Marienheiligtum Ozjornoe im Norden Kasachstans an das Wunder von 1941 erinnert.  | Foto: zVg
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27. Sonntag 2025: P. Leopold Kropfreiter
Herr, stärke unseren Glauben

Herr, stärke unseren Glauben! Diese Bitte steht heute am Anfang des Sonntagsevangeliums. Die Apostel haben schon einige Zeit mit Jesus verbracht. Er hat sie berufen und ausgesandt, das Evangelium zu verkünden. Sie sind mit ihm durch Galiläa gezogen, haben sein Wort und seine Taten gesehen. Gleichzeitig haben sie auch Schwierigkeiten, Begrenzungen und Ablehnung erlebt. Die Apostel spüren: ohne einen tiefen und lebendigen Glauben geht es nicht! 1) Doch was bedeutet eigentlich das Wort „Glauben“?...

  • 01.10.25

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