Krankenhausseelsorge

Beiträge zum Thema Krankenhausseelsorge

Glaube
Sr. Barbara Flad ist Leiterin der Seelsorge im Krankenhaus St. Vinzenz Zams und Mitglied des Corona-Krisenstabes.
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Ein Gespräch über den Grenzbereich zwischen Leben und Tod, besonders in Corona-Zeiten.
Orte der Hoffnung

Sr. Barbara Flad ist Leiterin der Seelsorge im Krankenhaus St. Vinzenz in Zams. Die Barmherzige Schwester ist auch Mitglied des Corona-Krisenstabes. Mit dem Tiroler Sonntag spricht sie über den Grenzbereich zwischen Leben und Tod, besonders in Corona-Zeiten, und den Stellenwert einer psychosozialen Versorgung. Ist die Seelsorge systemrelevant oder nicht? Diese Frage geisterte im Kopf von Schwester Barbara Flad herum, als sie im Frühjahr diesen Jahres ihren Urlaub zu Studienzwecken abbrach,...

  • 12.11.20
Menschen & Meinungen

Vorgestellt
Johannes Biber, LKH-Seelsorger

Schreiben ist eines der Hobbys von Vikar Mag. Johannes Biber, neben „Schwammerl-Finden“, Reisen nach Nordfriesland und vielem mehr. In seinem neuen, dritten Buch „Gut gegen Flugangst“ mit eigenen Karikaturen wendet er sich in Corona-Zeiten gegen das „Diktat der Angst“. Um das Predigen drehten sich seine beiden ersten Bücher. Er genießt es, den Zuhörenden die Predigt „wie ein Geschenks-packerl zu überreichen“. Sein Beruf „in zwei Welten“ tue ihm gut, gesteht Hannes Biber: einerseits als...

  • 07.10.20
Menschen & Meinungen
Sr. Maria Hertas Leitspruch stammt aus dem Psalm 23: „Im Haus des Herrn darf ich wohnen. Für immer."

Sr. Maria Herta in der Krankenhausseelsorge
Demut und Lebenserfahrung

Für Schwester Maria Herta von den Barmherzigen Schwestern Innsbruck ist der Dienst an kranken Menschen Lebensinhalt. Nach 35 Jahren als OP-Schwester im Sanatorium Kettenbrücke in Innsbruck ist die 85-jährige Ordensfrau ehrenamtlich in der Krankenhausseelsorge tätig.Angesprochen auf ihr hervorragendes Gedächtnis, erlaubt sie sich nicht die kleinste Eitelkeit und betont die Teamarbeit mit Gudrun Löcker, Elisabeth Anker und Kaplan Ginson. Krankenbesuche waren coronabedingt seit 11. März nicht...

  • 17.06.20
Gesellschaft & Soziales
Viele Senioren haben sich gerade in den vergangenen Wochen mit digitalen Medien auseinandergesetzt und sind mit Computer, Laptop oder Handy vertrauter geworden. Der Mobile Hospizdienst bietet Angehörigen auch via diesen Mitteln Begleitung an.
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Mobiler Hospizdienst und Krankenseelsorge
Beistehen – auch in Coronazeiten!

Den sterbenden Menschen besuchen, für ihn da zu sein, seine Hand zu halten, ihn zu berühren und sich liebevoll zu verabschieden, gehört zu den letzten Liebesdiensten, die man einem Menschen schenken kann. Diese Zuwendungen sind auch wichtige Schritte in der Abschieds- und Trauerarbeit für die Hinterbliebenen. In der Zeit der Ausgangsbeschränkungen waren solche Handlungen und Rituale nur sehr eingeschränkt möglich. Das mussten vor allem Angehörige, aber auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter...

  • 19.05.20
Gesellschaft & Soziales
Christoph Hackl und Georg Schärmer sind an Brennpunkten der Not tätig.
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Krankenhausseelsorger und Caritas-Mitarbeiter sind dort, wo Menschen eine helfende Hand suchen
An Brennpunkten der Not: Wie und wo Kirche hilft…

Hildegard Anegg, Georg Schärmer, Christoph Hackl: Wie viele andere kirchliche MitarbeiterInnen bemühen sie sich gerade jetzt zu zeigen, dass Glauben zum Leben verhilft – am Krankenbett, in der Begleitung des Krankenhauspersonals, bei obdachlosen Menschen. Der kleine Platz vor dem Kapuzinerkloster in Innsbruck ist das ganze Jahr über ein Treffpunkt für Obdachlose. Das ist während der Corona-Krise nicht anders. An diesem Hotspot vieler Notleidender zeigt die Caritas seit vielen Jahren Präsenz....

  • 14.04.20
Gesellschaft & Soziales
Bei Begegnungen zwischen Pflegekräften und Kunden werden Sicherheitsvorkehrungen getroffen, wie u. a. das Tragen des Nasen- und Mundschutzes.

Gelebte Nächstenliebe
Coronakrise: Hilfe in schweren Zeiten

Ob in der Krankenhausseelsorge, in den Pfarren oder in den Einrichtungen der Caritas: Kirchliche Mitarbeiter und kirchennahe Organisationen bemühen sich – nicht nur, aber besonders jetzt während der Coronakrise –, für die Menschen da zu sein. Unter erschwerten Umständen stehen sie den Menschen bei. Die Pfarre Groß-Siegharts hatte schon Pläne, wie sie trotz der Coronabeschränkungen die Palmsonntags-, Karwochen- und Osterliturgie feiern und die Menschen erreichen könnte. So manches war aber...

  • 08.04.20
Kirche hier und anderswo

Krankenhausseelsorgerin in Corona-Zeiten
Zwischen Abstand halten, zuhören und begleiten

Gerade in der gegenwärtigen Situation werde das Zuhören und Begleiten „als entlastend erlebt“, sagt Michaela Koller, die als Seelsorgerin im Diakoniewerk Salzburg zwischen Abstand halten und da sein ihren Arbeitsalltag lebt. RB: Wie hat Corona die Seelsorge verändert? Koller: Wie die allermeisten Seelsorgerinnen und Seelsorger kann ich nicht mehr ins Se-niorenheim, da die Ansteckungsgefahr für die alten Menschen zu groß wäre. Der Kontakt mit den Mitarbeitenden ist aufrecht. Ich bin...

  • 07.04.20
Kirche hier und anderswo
Auch wenn die Situation in den Krankenhäusern derzeit noch eine überschaubar gute ist, gibt es vielerorts offensichtlich bereits erkennbare Folgen durch das Corona-Virus.
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Helden in der Corona-Krise
Krankenhaus-Seelsorge extrem gefordert

Neben Ärzten und Pflegern gehören unsere Krankenhaus-Seelsorger zu den Helden der aktuellen Corona-Krise. Sie suchen neue Wege, um Patienten und Krankenhaus-Personal mehr denn je Hoffnung und Trost zu spenden. Es ist ein sehr einsames Sterben: Menschen, die in diesen Tagen auf den Palliativ-Stationen der Krankenhäuser liegen, haben oft nicht die Möglichkeit, sich persönlich von ihren Angehörigen zu verabschieden. Die strikten Corona-Sicherheitsbestimmungen verhindern das vielerorts. Die...

  • 01.04.20
Kirche hier und anderswo
Freuen sich über die neue Ikone (v.l.): die SeelsorgerInnen Hildegard Anegg, Lukasz Wielewski und Christa Sommerer mit Ilona Dornauer (2.v.r.). – das Foto entstand vor der Corona-Krise

Ilona Dornauer (Zirl) schrieb Muttergottes-Ikone
Neue Ikone für Kapelle im Krankenhaus Hochzirl

Vom Seelsorgeteam im Landeskrankenhaus Hochzirl herzlich begrüßt und gesegnet wurde eine neue Ikone, die Ilona Dornauer der dortigen Kapelle gewidmet hat.Ikonen sind vor allem in der orthodoxen Christenheit zu Hause, erfreuen sich aber zunehmend auch in der katholischen Welt großer Beliebtheit. Sie wollen ein Fenster zum Himmel aufmachen, deshalb auch der goldene Hintergrund. Das „Schreiben“ von Ikonen ist Ilona Dornauer schon vor 40 Jahren ans Herz gewachsen. Seither hat sie für alle ihre 20...

  • 01.04.20
Kommentare & Blogs

Offen gesagt - Maria Berghofer
Wege zu den Kranken

Ist Seelsorge in Krankenhäusern derzeit möglich? Eines gleich vorweg: Die Spendung der Sterbesakramente ist weiterhin möglich. Ansonsten ist die Situation je nach Krankenhaus unterschiedlich. KrankenhausseelsorgerInnen sind selbstverständlich angehalten, die vorgesehenen Hygienemaßnahmen strengstens zu beachten, um nicht selbst für sich und für andere zum Risiko zu werden. Von Station zu Station unterwegs zu sein, wie es bisher üblich war, geht derzeit nicht. Doch die Krankenhausseelsorge ist...

  • 01.04.20
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