Krankenhausseelsorge

Beiträge zum Thema Krankenhausseelsorge

Glaube & Spiritualität
Kleine Dinge im Alltag regen den Dialog mit Gott an, ist Sabina Pfeiffer überzeugt.
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Glaubenszeugnis
Ein Gurkenglas für die Sorgen der Kranken

Das positive Feedback ihrer Freunde ermutigt Sabina Pfeiffer, ehrenamtliche Krankenhausseelsorgerin zu werden. Sie sieht darin ein Zeichen von Gott. Bei ihrer Arbeit bei den Steyler Missionaren lernt Sabina Pfeiffer Ordensleute aus allen Ländern kennen, erlebt, wie bunt die Kirche ist und dass man weltweit unabhängig von Land und Kultur füreinander da ist. Ehrenamtlich arbeitet die 53-Jährige in der Krankenhausseelsorge. SABINA PFEIFFER Alter: 53 Wohnort: Maria Enzersdorf Lebensmotto: Jesus,...

  • 22.04.22
Glaube & Spiritualität
Traian Tamas ist verheirateter griechisch-katholischer Priester. Der 41-Jährige leitet die Krankenhaus- und Pflegeheimseelsorge in der Erzdiözese Wien.

Glaubenszeugnis
„Ich streite gerne mit Gott“

Als Seelsorger ist Traian Tamas mit seiner ganzen Persönlichkeit involviert. Manchmal, sagt der griechisch-katholische Priester, sind auch Tränen nicht zu vermeiden. Herr Tamas, welche Begegnung in der Krankenhausseelsorge in letzter Zeit ist Ihnen denn in besonderer Erinnerung geblieben? Ich bin seit September nur noch hier im Büro. Leider! Ich vermisse es nämlich sehr! Aber ich erinnere mich sehr gut an einen jungen Mann, den ich eineinhalb Jahre im Donauspital begleitet habe, der dann leider...

  • 01.04.22
Glaube
Herbert Mair in der Krankenhaus-Kapelle Lienz mit einer der Segenskarten.

Initiative im Krankenhaus Lienz
Ein segensreiches Wort schenken

Ein segensreiches Wort schenken? Das geht auch über das Handy. Herbert Mair aus Strassen macht bei der Aktion „segen.jetzt“ mit und erklärt, wie es geht.Als ehrenamtlicher Seelsorger geht es Herbert Mair „um das Begleiten von Menschen, um das Füreinanderdasein“. Aber auch das Gestalten von Andachten und Wortgottesfeiern mit Kommunionspendung macht ihm Freude. Mair: „In der Krankenhausseelsorge kann ich im Gespräch, wenn Sorge und Kummer zum Ausdruck kommen, auch Vertrauen, Trost und Hoffnung...

  • 25.01.22
Kirche hier und anderswo
Mit ihrem Tun und Dasein überbringen die Menschen, die in Krankenhäusern arbeiten, die weihnachtliche Botschaft vom Licht. Für alle, die im Gesundheitsbereich arbeiten, ist die Pandemie eine besondere Herausforderung. Deshalb holt das Rupertusblatt für das Weihnachtstitelbild zwei Frauen und zwei Männer vor den Vorhang:Maria Winkler (l.) und Monika Überriegler, die an der Salzburger Christian-Doppler-Klinik tätig sind sowie die Krankenhausseelsorger Georg Leitner und Peter Ebner (r.).
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Weihnachten im Krankenhaus
Eine Herberge auf Zeit

Den Heiligen Abend möchten die meisten Menschen im Kreis ihrer Liebsten feiern und nicht im Krankenhaus. Ein Besuch auf der psychiatrischen Aktutstation der Christian-Doppler-Klinik zeigt: Genau dieser Ort ist auch Heimat und eine Herberge, in der sich Menschen zu Weihnachten beschützt wissen. Das Fest naht. Die am Empfang und im Aufenthaltsraum drapierten Gestecke aus Tannengrün und roter Deko lassen keinen Zweifel. Doch kann im Krankenhaus tatsächlich Weihnachtsstimmung aufkommen? Maria...

  • 22.12.21
Bewusst leben & Alltag
Katharina Fritze: „ich hoffe, dass ich den Menschen die Zu-wendung, die Gott schenkt, vermitteln kann.“
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Glaubenszeugnis
Ein Geben und ein Nehmen

Katharina Fritze ist ehrenamtliche Krankenhausseelsorgerin. In den Patientengesprächen ist Gott zwar oft nicht Thema. Gegenwärtig ist er aber immer. Der Glaube ist immer ein Prozess, etwas, das in Bewegung bleibt“, sagt die 61-jährige Katharina Fritze. Ihr persönlicher Glaubensweg ist geprägt von zwei Krebserkrankungen, vielen Diskussionen mit ihrem evangelischen Mann, den theologischen Kursen und ihrem Dienst als ehrenamtliche Krankenhausseelsorgerin. Frau Fritze, Sie hatten vor fünfzehn...

  • 18.12.21
Gesellschaft & Soziales
Ausweg durch Lockdown? Hierzulande sind Pflegekräfte längst am Limit angelangt.

Coronakrise
Was Seelsorgeteams in Spitälern leisten

Volle Intensivstationen, Covid-Tote und Angst vor den kommenden Tagen: Welche Rolle die Seelsorge für Patienten und Pflegekräfte in diesem Ausnahmezustand spielt. Sieben Seelsorgerinnen und Seelsorger, zwei Priester und fünf Pastoralassistenten gehen derzeit im Landeskrankenhaus ein und aus. Einer von ihnen ist Gerhard Hundsdorfer. „Wenn ich den Schutzanzug, die Handschuhe und die Schutzbrille anziehe, dann bin ich Teil des Teams und mittendrin bei den Patienten auf der Intensivstation“, sagt...

  • 24.11.21
Gesellschaft & Soziales
Krankenhaus-Seelsorger Helmut Writzl: „Wenn Patienten den Wunsch nach einem Gespräch äußern, sind wir Krankenhaus-Seelsorger und -Seelsorgerinnen zur Stelle.“
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Begleiten bis zuletzt:
Was wir tun, damit es gut wird?

Der Tod berührt uns unser ganzes Leben, aber meist blenden wir ihn aus und verdrängen ihn. Mit Einbruch des Spätherbstes und rund um Allerheiligen bekommen die Themen Leben und Sterben eine besondere Bedeutung.      von Katja Kogler Moderne Mediziner wie die beiden Palliativmediziner Prim. Michael Zink und OÄ Doris Lackinger kennen Mittel und Wege, den Tod eträglich zu machen. Neben der Schmerztherapie ist menschliche Nähe und Zuwendung für Sterbende besonders wichtig. Prim. Zink und...

  • 11.11.21
Bewusst leben & Alltag
Symbole sagen mehr als Worte: Eva Spreitzer versucht, den Abschied so würde- und liebevoll wie möglich zu begleiten.

Eine Seelsorgerin erzählt
Abschied nehmen im Krankenhaus

Auch wenn man sich Tage oder gar Wochen auf das nahende Ende einstellen konnte: Der Tod ist für viele Angehörige dann doch ein Schock, eine emotionale Ausnahmesituation. Gerade im Krankenhaus braucht das Abschiednehmen Zeit, Raum – und auch ein Ritual. Sei es mit Gebet, Gespräch oder einer symbolischen Geste: Eva Spreitzer begleitet Sterbende und ihre Angehörigen im Krankenhaus Zwettl. Ihre Rolle als Krankenhausseelsorgerin sieht sie „in der dritten Reihe“, hinter den Familienmitgliedern, die...

  • 29.10.21
Menschen & Meinungen

Leserbriefe
Gesundheit und Lebensfreude

Zu „Humor“, Seite 24 Liebe Sonntagsblatt-Redaktion! Ja, das ist diesmal kein Witz von mir: Das Sonntagsblatt kann unter anderem zu einem stabileren Krankheitsverlauf verhelfen und damit vielleicht sogar Leben retten. Oder sagen wir es anders herum: Die Angst ist mitunter ein schwerer negativer Verlaufsindikator bei Krankheiten, wie auch Covid-19, so der Wiener Psychiater Raphael M. Bonelli. Humor dagegen sei die beste Medizin, sagt Herr Bonelli ebenso. Und da sie nun mal den Humor wie gewohnt...

  • 29.07.21
Kirche hier und anderswo

Seelsorge
Den Weg mitgehen

Seelsorge und die Frage nach dem assistierten Suizid. „Gut, dass das mit dem assistierten Suizid auch bei uns kommt, das könnte was für mich sein, wenn die vielen Komplikationen net aufhören“, spricht mich als Krankenhausseelsorgerin ein jahrelang chronisch erkrankter Patient auf die zu erwartende Gesetzesänderung an. So war ich schneller mit dem Thema konfrontiert, als ich vermutet hatte. Auf einer ökumenisch ausgerichteten Tagung für hauptamtliche Krankenhaus- und PflegeheimseelsorgerInnen...

  • 17.06.21
Kirche hier und anderswo
Antonia Kesselring an ihrem Arbeitsplatz im Schatten des Stephansdomes. Zusammen mit ihrem Team hat sie unter 142 für alle Sorgen und Nöte, aber auch für Menschen, die über schöne Momente reden wollen, stets ein offenes Ohr.
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Eine "Hebamme des Trostes"
Die große Wirklichkeit schimmert überall durch

Abschiede haben von klein auf ihr Leben geprägt. Darum hat sich Antonia Keßelring auf die Suche danach begeben, was bleibt. Sie hat Theologie studiert und als Krankenhausseelsorgerin "unendlich viel über Leben und Tod gelernt". Heute leitet sie die Telefonseelsorge Wien. Gerade erst in Frankfurt am Main zur Welt gekommen, wächst Antonia Keßelring drei Wochen später bereits in Hongkong auf, dann in Tokio, Paris, Madrid und zwischendurch immer wieder in Bayern. Antonia Keßelrings Eltern arbeiten...

  • 11.05.21
Gesellschaft & Soziales
Krankenhausseelsorgerin Michaela Spies begleitet Menschen
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Zeit für meinen Glauben
Seelsorge mit Hindernissen

Als Krankenhausseelsorgerin begleitet Michaela Spies Menschen beim Sterben, als Begräbnisleiterin geht sie den allerletzten Weg mit Menschen und ihren Angehörigen. Der Tod gehört zum Leben, sagt die 44-Jährige. Als der SONNTAG Michaela Spies an einem Montagmorgen um 9 Uhr 30 für dieses Interview am Telefon hat, hat diese bereits ein Begräbnis hinter sich. Ein ‚Sozialbegräbnis‘, erklärt die Pastoralassistentin. Also die Beerdigung eines Menschen, dessen Angehörige sich das Begräbnis nicht...

  • 22.02.21
Gesellschaft & Soziales
Abstand halten, Zugangsbeschränkungen, Schutzkleidung und FFP2-Masken machen persönlichen Kontakt, vor allem auch im Krankenhaus, schwierig(er).
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Krankenhausseelsorge in Coronazeiten
Der Mensch lebt nicht vom Medikament allein

Ein persönliches Gespräch kann einen schon mal ins Schwitzen bringen. Vor allem, wenn es in Schutzkleidung und mit FFP2-Maske stattfindet. Mag. Gerhard Häfele erzählt aus dem „Alltag“ als Krankenhausseelsorger, welche Unterschiede es zwischen den Lockdowns gab und warum er und seine Mitarbeiter Brückenbauer/innen sind. Simone Rinner Seit rund einem Jahr „begleitet“ uns nun Corona mal mehr, mal weniger restriktiv durch den „Alltag“. Wie hat sich das Leben für Sie als Krankenhausseelsorger in...

  • 10.02.21
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Kirche hier und anderswo
Die Dienstkleidung in Zeiten der Pandemie ist manchmal abschreckend, aber das Bedürfnis nach persönlichen Gesprächen ist ungebrochen groß.
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Seelsorge für Covid-Patienten
Gott kommt oft von selbst ins Gespräch

Zum „Welttag der Kranken“ am 11. Februar sprechen wir mit P. Marcus Klemens von den Herz-Jesu-Missionaren über die seelsorgliche Situation von Corona-Patienten. Der gebürtige Bayer und Krankenhausseelsorger ist seit Beginn der Pandemie für an Covid 19 erkrankte Spitalspatienten im Einsatz. So stellt man sich einen Ordens­pater normalerwiese nicht vor: Er trägt einen blauen Schutzmantel mit weißem Gürtelband, auf dem Kopf einen schwarzen Kunststoffhelm mit durchsichtigem Gesichtsvisier, unter...

  • 06.02.21
Kirche hier und anderswo

Krankenhausseelsorge
Sehnsucht nach Gesprächen

Krankenhausseelsorge. Hilfe in Isolation und Einsamkeit. In Zeiten sozialer Isolation sind seelsorgliche Besuche und Gespräche sehr gefragt. Wie Michaela Höfler-Bauer, Leiterin der Krankenhausseelsorge im Krankenhaus der Elisabethinen in Graz, auf der Homepage der Diözese Graz-Seckau berichtet, ist die Sehnsucht, sich mit einem Menschen von Angesicht zu Angesicht unterhalten zu können, groß. „Die Einsamkeit zieht ihre Spuren und schreibt sich ein in das Herz vieler.“ Die Seelsorgerin ist immer...

  • 27.01.21
Kirche hier und anderswo
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Krankenhausseelsorge
Wir brauchen keinen Applaus - sondern Vernunft!

Durch Corona sieht man viele Probleme wie durch eine Lupe, heißt es oft, und die Pandemie spalte die Gesellschaft. Ein Gespräch mit Seelsorgerinnen lädt zu verbindender Solidarität ein. von Georg Haab „In den letzten Wochen habe ich mich mit meiner Nachbarin nur zu Gesprächen über den Zaun getroffen“, sagt Gabi Amruš-Glantschnig, Seniorenseelsorgerin in Villach. „Sie leitet einen Kindergarten, und so wie ich schaut auch sie sehr auf ihre Gesundheit, um im Beruf Ansteckungen zu vermeiden.“ Die...

  • 18.12.20
Kirche hier und anderswo
Seelsorge im Krankenhaus läuft zu Coronazeiten unter erschwerten Bedingungen ab, übernimmt aber gleichzeitig zusätzliche Aufgaben, berichten Abt Lukas Dikany und Christiane Roser.
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Krankenhaus-Seelsorge in Coronazeiten
Der Dienst am Krankenbett

Den Patient/innen Beistand leisten, den Angehörigen Kontakt ermöglichen und mit den Mitarbeiter/innen solidarisch sein: Das leisten die Krankenhaus-Seelsorger/innen in der Coronakrise. „Im Krankenhaus sieht es anders aus als sonst“, sagt Abt Lukas Dikany vom Stift Schlägl. Er ist Krankenhaus-Seelsorger in Rohrbach – einem derzeit besonders von Corona belasteten Spital. „Wo sich sonst Menschen treffen, ist es sehr ruhig. Dafür gibt es die Eingangsschleuse“, sagt er. Auf den...

  • 11.12.20
Glaube
Sr. Barbara Flad ist Leiterin der Seelsorge im Krankenhaus St. Vinzenz Zams und Mitglied des Corona-Krisenstabes.
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Ein Gespräch über den Grenzbereich zwischen Leben und Tod
Orte der Hoffnung

Sr. Barbara Flad ist Leiterin der Seelsorge im Krankenhaus St. Vinzenz in Zams. Die Barmherzige Schwester ist auch Mitglied des Corona-Krisenstabes. Mit dem Tiroler Sonntag spricht sie über den Grenzbereich zwischen Leben und Tod, besonders in Corona-Zeiten, und den Stellenwert einer psychosozialen Versorgung. Ist die Seelsorge systemrelevant oder nicht? Diese Frage geisterte im Kopf von Schwester Barbara Flad herum, als sie im Frühjahr diesen Jahres ihren Urlaub zu Studienzwecken abbrach, um...

  • 12.11.20
Menschen & Meinungen

Vorgestellt
Johannes Biber, LKH-Seelsorger

Schreiben ist eines der Hobbys von Vikar Mag. Johannes Biber, neben „Schwammerl-Finden“, Reisen nach Nordfriesland und vielem mehr. In seinem neuen, dritten Buch „Gut gegen Flugangst“ mit eigenen Karikaturen wendet er sich in Corona-Zeiten gegen das „Diktat der Angst“. Um das Predigen drehten sich seine beiden ersten Bücher. Er genießt es, den Zuhörenden die Predigt „wie ein Geschenks-packerl zu überreichen“. Sein Beruf „in zwei Welten“ tue ihm gut, gesteht Hannes Biber: einerseits als...

  • 07.10.20
Menschen & Meinungen
Sr. Maria Hertas Leitspruch stammt aus dem Psalm 23: „Im Haus des Herrn darf ich wohnen. Für immer."

Sr. Maria Herta in der Krankenhausseelsorge
Demut und Lebenserfahrung

Für Schwester Maria Herta von den Barmherzigen Schwestern Innsbruck ist der Dienst an kranken Menschen Lebensinhalt. Nach 35 Jahren als OP-Schwester im Sanatorium Kettenbrücke in Innsbruck ist die 85-jährige Ordensfrau ehrenamtlich in der Krankenhausseelsorge tätig.Angesprochen auf ihr hervorragendes Gedächtnis, erlaubt sie sich nicht die kleinste Eitelkeit und betont die Teamarbeit mit Gudrun Löcker, Elisabeth Anker und Kaplan Ginson. Krankenbesuche waren coronabedingt seit 11. März nicht...

  • 17.06.20
Gesellschaft & Soziales
Viele Senioren haben sich gerade in den vergangenen Wochen mit digitalen Medien auseinandergesetzt und sind mit Computer, Laptop oder Handy vertrauter geworden. Der Mobile Hospizdienst bietet Angehörigen auch via diesen Mitteln Begleitung an.
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Mobiler Hospizdienst und Krankenseelsorge
Beistehen – auch in Coronazeiten!

Den sterbenden Menschen besuchen, für ihn da zu sein, seine Hand zu halten, ihn zu berühren und sich liebevoll zu verabschieden, gehört zu den letzten Liebesdiensten, die man einem Menschen schenken kann. Diese Zuwendungen sind auch wichtige Schritte in der Abschieds- und Trauerarbeit für die Hinterbliebenen. In der Zeit der Ausgangsbeschränkungen waren solche Handlungen und Rituale nur sehr eingeschränkt möglich. Das mussten vor allem Angehörige, aber auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter...

  • 19.05.20
Gesellschaft & Soziales
Christoph Hackl und Georg Schärmer sind an Brennpunkten der Not tätig.
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Krankenhausseelsorger und Caritas-Mitarbeiter sind dort, wo Menschen eine helfende Hand suchen
An Brennpunkten der Not: Wie und wo Kirche hilft…

Hildegard Anegg, Georg Schärmer, Christoph Hackl: Wie viele andere kirchliche MitarbeiterInnen bemühen sie sich gerade jetzt zu zeigen, dass Glauben zum Leben verhilft – am Krankenbett, in der Begleitung des Krankenhauspersonals, bei obdachlosen Menschen. Der kleine Platz vor dem Kapuzinerkloster in Innsbruck ist das ganze Jahr über ein Treffpunkt für Obdachlose. Das ist während der Corona-Krise nicht anders. An diesem Hotspot vieler Notleidender zeigt die Caritas seit vielen Jahren Präsenz....

  • 14.04.20
Gesellschaft & Soziales
Bei Begegnungen zwischen Pflegekräften und Kunden werden Sicherheitsvorkehrungen getroffen, wie u. a. das Tragen des Nasen- und Mundschutzes.

Gelebte Nächstenliebe
Coronakrise: Hilfe in schweren Zeiten

Ob in der Krankenhausseelsorge, in den Pfarren oder in den Einrichtungen der Caritas: Kirchliche Mitarbeiter und kirchennahe Organisationen bemühen sich – nicht nur, aber besonders jetzt während der Coronakrise –, für die Menschen da zu sein. Unter erschwerten Umständen stehen sie den Menschen bei. Die Pfarre Groß-Siegharts hatte schon Pläne, wie sie trotz der Coronabeschränkungen die Palmsonntags-, Karwochen- und Osterliturgie feiern und die Menschen erreichen könnte. So manches war aber wegen...

  • 08.04.20
Kirche hier und anderswo

Krankenhausseelsorgerin in Corona-Zeiten
Zwischen Abstand halten, zuhören und begleiten

Gerade in der gegenwärtigen Situation werde das Zuhören und Begleiten „als entlastend erlebt“, sagt Michaela Koller, die als Seelsorgerin im Diakoniewerk Salzburg zwischen Abstand halten und da sein ihren Arbeitsalltag lebt. RB: Wie hat Corona die Seelsorge verändert? Koller: Wie die allermeisten Seelsorgerinnen und Seelsorger kann ich nicht mehr ins Se-niorenheim, da die Ansteckungsgefahr für die alten Menschen zu groß wäre. Der Kontakt mit den Mitarbeitenden ist aufrecht. Ich bin unlängst mit...

  • 07.04.20
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