Unter uns - P. Karl Schauer OSB
Gesalbt
- hochgeladen von martinus Redaktion
Krankenbesuch, Krankenkommunion und Krankensalbung haben um Ostern einen guten Platz. Die Salbung durch den Priester ist eines der sieben Sakramente. Kranken und Sterbenden beizustehen, ist ein Werk der Barmherzigkeit. Bei der Salbung mit dem Krankenöl werden Stirn und Hände eingerieben: „Der Herr richte dich auf, er rette dich und stehe dir bei, der dich von den Sünden befreit hat“.
Deshalb ist die Krankensalbung mit Beichte und Kommunionspendung verbunden. Die Kommunion ist auch Wegzehrung für die Sterbenden auf dem Weg zur lebendigen Begegnung mit Christus zum Gericht Gottes und sie überwindet den Tod. Das Ertragen von Krankheit, Schmerz und Verzweiflung zeigt, wie wenig der Mensch das Leben in der Hand hat und wie ohnmächtig er ist. Christus hat durch sein Kreuz das Leiden nicht beseitigt, sondern auf sich genommen. Er ist den Kranken und Leidenden nahe, er wirkt Wunder, er heilt. Gott macht nicht den Tod und das Leid, er macht das ewige Leben. Für die Christen ist dieses Leben Auferstehung, sie ist Gemeinschaft mit Gott und dem Auferstandenen. Sterben ist noch keine Auferstehung, das Sterben bleibt anstrengend und der Tod ist ein Lebensfeind. Auferwecken kann nur Gott.
Autor:martinus Redaktion aus Burgenland | martinus |
Sie möchten kommentieren?
Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.