Jesus Christus

Beiträge zum Thema Jesus Christus

Texte zum Sonntag
Christus – König und Weltenrichter; Bild der Künstlerin Lydia Roppolt in der Heimatkirche des Autors P. Matthäus Kern in Linz-St. Michael; es ist auch sein Primizbild.  | Foto: zVg
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23. Sonntag 2026: Pater Matthäus Kern
Versöhnung ist nicht immer einfach – aber himmlisch

Es ist der letzte Feriensonntag in Niederösterreich. Noch einmal Ferien genießen, bevor am 7. September die Schule wieder beginnt. Mit dem Schulbeginn kehrt für viele auch ein Alltag zurück, in dem man sich nicht immer aussuchen kann, mit wem man seine Zeit verbringt. Wo Menschen miteinander leben und arbeiten, entstehen Konflikte. Manchmal geht es um Kleinigkeiten, manchmal um Verletzungen, die tiefer gehen. Streit, Schuld, Vergebung und Versöhnung gehören zu unserem Leben. Auch die Bibel...

  • 03.09.26
GlaubePremium

Zu Christi Himmelfahrt
Hinein in die Welt, hinauf in den Himmel

Jesus ist nicht mehr da, nun ist es an den Jüngern, die Frohe Botschaft zu den Menschen zu bringen. Sie müssen mitten hinein in die Welt – kein einfacher Weg für sie. Leichte Wege gibt es im Leben immer wieder. Aber umso besser kennen wir die Wege, die verschlungen und unbequem sind. Wege, die nicht nur geradeaus führen, die mit Umwegen verbunden sind: diese Wege kennen wir zu gut. Es wäre ja die Idealvorstellung eines Menschenlebens, dass alles immer auf Anhieb funktioniert und so läuft, wie...

  • 06.05.26
SerienPremium

Interview
Clemens Sedmak über das Leben Jesu

Leben lernen von Jesus: So heißt unsere sechsteilige Serie, die unsere Leserinnen und Leser durch die Fastenzeit begleiten wird. Zum Auftakt haben wir mit dem Autor Clemens Sedmak gesprochen, einem mit der Universität Salzburg verbundenen Theologen und Sozialethiker, der zur Zeit an der University of Notre Dame in den USA unterrichtet. Er erzählt, was ihn persönlich am Leben Jesu inspiriert und was Nachfolge für uns Christen heute bedeutet. Im Zentrum des Kirchenjahres stehen mit den...

  • 11.02.26
Glaube
Die ehemalige Synagoge in St. Pölten. | Foto: Ernesto Gelles
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Für Kinder erklärt
Jesus in der Synagoge

Zum Tag des Judentums am 17. Jänner: Zur Zeit Jesu gab es den Tempel in Jerusalem noch – das wichtigste Heiligtum der Juden (das im Jahr 70 n. Chr. zerstört wurde). Gebetet wurde aber auch in Synagogen, kleineren Häusern, die vielfältige Funktionen hatten. Eine Bau-Inschrift aus dem 1. Jahrhundert n. Chr. nennt als Zweck einer Synagoge: Vorlesung des Gesetzes, Unterricht in den Geboten, Unterbringung von Fremden, Wasseranlagen. Dass das Gebet nicht erwähnt wird, liegt vielleicht daran, dass der...

  • 14.01.26
Glaube

Taufe des Herrn
Ostern in der Weihnachtszeit

Es gibt wenige Ereignisse im Leben Jesu, über deren historische Korrektheit sich auch die kritischsten Bibelforscher so sicher sind wie die Taufe Jesu. Diese Korrektheit führen sie neben dem Fakt, dass in allen vier Evangelien von der Begegnheit erzählt wird, vor allem darauf zurück, dass jede Art von „Geschichtsfälschung“ alleine schon deswegen unwahrscheinlich ist, da die Taufe Jesu durch Johannes nicht ins „Programm“ passt: Der sündenfreie, Gott-Mensch Jesus Christus nimmt an einer Buß-Taufe...

  • 07.01.26
Glaube

Ein Fest für einen König

Vor 100 Jahren führte Papst Pius XI. das Fest Christkönig ein, als Symbol für den Frieden in einer instabilen Zeit. Es ist damals wie heute ein Kontrapunkt gegen eine Politik, die Gott vergisst. Es ist das Jahr 1925: F. Scott Fitzgerald veröffentlicht seinen Roman „The Great Gatsby“, Werner Heisenberg schafft mit einem Artikel in einer Physik-Fachzeitschrift die Grundlagen für die Quantenphysik, Fritz Lang beginnt die Dreharbeiten zu seinem Monumentalfilm „Metropolis“. Paul von Hindenburg wird...

  • 19.11.25
Texte zum Sonntag

Diözesanbischof Schwarz zum Ostersonntag
Das große Geheimnis von Ostern

Es ist unfassbar, was wir am Ostersonntag zu hören bekommen. Unglaubliches und noch nie Dagewesenes ist geschehen mit Jesus von Nazaret, denn, so hören wir in der ersten Lesung: „Gott (…) hat ihn am dritten Tag auferweckt und hat ihn erscheinen lassen, zwar nicht dem ganzen Volk, wohl aber den von Gott vorherbestimmten Zeugen: uns, die wir mit ihm nach seiner Auferstehung von den Toten gegessen und getrunken haben“ (Apg 10,40-41). Das kann sich kein Mensch ausdenken, etwas noch nie Dagewesenes,...

  • 16.04.25
Texte zum Sonntag

Weihbischof Anton Leichtfried zum Palmsonntag
Öffnet ihm die Tore!

Tagelang, ja wochenlang war er schon unterwegs mit genau diesem Ziel. Nun steht Jesus kurz davor, die Stadt Jerusalem zu betreten. Im Lukasevangelium steht der gesamte zweite Teil des öffentlichen Wirkens Jesu unter dieser Perspektive: auf dem Weg nach Jerusalem. Dennoch ist er nicht im „Schnellzugstempo“ unterwegs, immer wieder lässt sich Jesus, oft sehr zum Missfallen seiner Jünger, aufhalten. Zum Beispiel von Kindern. Oder noch in der letzten Stadt vor Jerusalem, in Jericho, von einem...

  • 09.04.25
Glaube & Spiritualität

Wort Gottes
Wer seid ihr? Namenlose Frauen in der Bibel

Sie werden meist übersehen und überlesen. Doch sie alle hatten einmal einen Namen. Alle hatten eine Geschichte, die wir von manchen in Teilen noch kennen. Oft drücken diese Frauen etwas Exemplarisches, Typisches aus, damit Leserinnen und Hörer selbst in ihre Rolle schlüpfen können. Ich habe dich beim Namen gerufen“, spricht Gott im Buch Jesaja. Der Name steht für die individuelle Persönlichkeit eines Menschen und Gott spricht jeden Menschen in seiner Einzigartigkeit an. Die Namensgebung ist in...

  • 02.04.25
Texte zum Sonntag

5.Fastensonntag: H. Sebastian Schmölz
Freispruch! Mit dem Zusatz: Sündige nicht mehr

Freispruch dem Ehebruch! So lautet das Urteil im heutigen Evangelium und man möchte meinen, das würde die alte Ordnung zum Kippen bringen. Die Pharisäer und Schriftgelehrten halten starr an den Gesetzen fest, Jesus hinterfragt ihre religiöse Praxis und obendrein predigt er Sanftmut, Barmherzigkeit und Liebe Gottes. Das wirkt bedrohlich und es macht Angst, die dann wiederum schnell in Aggression und Gewalt umschlagen kann. Grund genug, Jesus eine Falle zu stellen, um ihn endlich anklagen zu...

  • 02.04.25
Kirche hier und anderswo

Dorfstetten
Passionsspiele: Botschaft des Evangeliums bleibt aktuell

Die Premiere der Passionsspiele in Dorfstetten am 9. Juli wurde mit Standing Ovations bedacht, auch Bischof Alois Schwarz war dabei. Zuvor zelebrierte er auf der Bühne der Passionsspiele eine heilige Messe. Bischof Schwarz zeigte sich beeindruckt vom Zusammenhalt der Mitwirkenden und der Umsetzung. Auch die gesangliche und musikalische Darbietung fand viel Applaus. Über 250 der 566 Einwohner des Ortes wirken direkt mit, die Darstellung vom Leiden und Sterben Jesu findet dort nur alle sechs...

  • 12.07.23
Glaube

Ostern
Frag mich nach der Auferstehung

Für die Auferstehung Jesu gibt es keine Beweise. Die Sprache der Bibel führt uns auf eine andere Spur: Maria von Magdala „verkündet“ den Aposteln, was Jesus ihr am Grab gesagt hat, und die Apostel geben Zeugnis von der Auferstehung. Es sind also personale Kategorien. Theologen und Theologinnen versuchen auch heute, den Glauben an die Auferstehung begreifbar zu machen – ganz im Sinne des 1. Petrusbriefs, Rechenschaft über den eigenen Glauben zu geben. Wenige Tage vor dem Tod von Papst Johannes...

  • 05.04.23
Glaube

Vortrag Dr. Hans Mosser
Kreuzestod Jesu aus medizinischer Sicht

Auf Einladung des Theologie Forum St. Hippolyt analysierte der Mediziner und Theologe Hans Mosser die Passion und den Kreuzestod Jesu Christi. Der frühere Primar der Radiologie im Landesklinikum Krems verwies in seinem Vortrag zunächst auf die Historizität der Evangelien. Diese, so der Mediziner, seien bis zum Kreuzestod Christi untersuchbar. Kreuzigungen seien seit dem Jahr 217 v. Chr. angewandt worden – vor allem um Sklaven und Aufständische zu bestrafen. Untrennbar zur Kreuzigung gehörte die...

  • 08.03.23
Glaube

Für Kinder erklärt
Jesus als Lehrer

Jesus war ein Lehrer – aber ganz anders, als du deine Lehrer kennst. Während seiner Reisen wurde Jesus oft als Lehrer angesprochen, genauer gesagt als „Rabbi“, dem hebräischen Wort für Lehrer. Seine engsten Anhänger bezeichnet das Evangelium immer wieder als „mathetai“, dem griechischen Wort für „Schüler“. Doch im Unterschied zu den Rabbis seiner Zeit las Jesus normalerweise keine Texte vor oder interpretierte sie, sondern er erzählte Geschichten, gab Ratschläge für das tägliche Leben und...

  • 14.09.22
Glaube

Waidhofner Kulturjuwel
550 Jahre "Messerer-Monstranz"

Die Zunft der Messerschmiede („Messerer“) gab einem der beeindruckendsten Kulturjuwele von Waidhofen/Ybbs wohl den Namen: der spätgotischen „Messerer-Mons­tranz“. Seit 550 Jahren dient sie dazu, den Leib Christi zu tragen. Die Messererzunft stellt eine Vertretung der vielen Berufsgruppen dar, die seit dem Mittelalter das wirtschaftliche Leben der Ybbs­talstadt mitprägten. Leonhart Espan war der Stifter der Monstranz. Normalerweise wird sie bei kons­tant klimatischen Bedingungen sicher verwahrt,...

  • 14.06.22
Glaube

Bischof Dr. Alois Schwarz:
Ermutigung zur Frohbotschaft

Einladende Worte von Bischof Alois Schwarz zur Sendung als Christinnen und Christen in der Welt: im Heute und in Zukunft. Liebe Brüder und Schwestern! Liebe Mitbrüder im priesterlichen und im diakonalen Dienst! Vor kurzem hatte ich eine eindrucksvolle Begegnung mit einer jungen Christin, die vielleicht 20 oder 21 Jahre alt war. Im Gespräch über eine Vielfalt an Themen habe ich sie eher am Rande gefragt, ob sie auch anderen von ihrem Glauben erzählt. Und sie hat mir eine gewaltige Antwort...

  • 13.04.22
Kunst & KulturPremium

Geschichte eines Weihnachtslieds
„Es ist ein Ros entsprungen…“

Die Melodie des weltweit bekannten Weihntachtslieds „Es ist ein Ros entsprungen“ findet sich erstmals 1599 in einem katholischen Kirchengesangbuch des Bistums Speyer, dem „Speyrer Gesangbuch“. Weder der Komponist noch der Textdichter sind bekannt. Den heute bekannten vierstimmigen Satz schuf der Protestant Michael Praetorius. Um eine Rose, gar die beliebte Christrose, geht es eigentlich gar nicht. Stattdessen ist es ein Zweig, auf den der Prophet Jesaja sein Augenmerk richtet. „Doch aus dem...

  • 15.12.21
Kunst & Kultur

Domkapellmeister Otto Kargl über die Matthäuspassion
„O Mensch bewein dein’ Sünde groß“

Domkapellmeister Otto Kargl über die Matthäuspassion von Johann Sebastian Bach, die wohl zu den größten Werken der gesamten Musikliteratur zählt. Jedes Frühjahr bilden sich Menschenschlangen vor Kirchentüren. Nachdem sie eingelassen wurden, sitzen die Menschen auf harten Bänken und hören viele Stunden lang Musik, die einige hundert Jahre alt ist. Sie berührt ihre Hörer trotz des historischen Abstands, trotz denkerischer Einwände, trotz nüchterner Aufgeklärtheit in Fragen der Religion. Sie...

  • 24.03.21
Glaube & Spiritualität

Welttag der Kranken
Aufeinander achten – füreinander sorgen

Am 11. Februar begeht die Kirche den Welttag der Kranken. Gerade in Corona-Zeiten lädt dieser Tag dazu ein, neu über umfassende Solidarität mit kranken Menschen nachzudenken. Bleib gesund! Keinen anderen Wunsch hat man in den vergangenen Monaten wohl häufiger mit auf den Weg bekommen. Krankheit und Gesundheit: Das sind die großen Themen, die uns seit dem Beginn der Corona-Pandemie im Frühjahr des letzten Jahres begleiten. Dabei wurden die Möglichkeiten, die unsere moderne Welt bietet, sehr...

  • 03.02.21
GlaubePremium

Markusevangelium
Älteste Kunde von „Jesus Christus, Gottes Sohn“

Obwohl Markus an zweiter Stelle der Evangelien gereiht ist, ist sein Werk das früheste unter den vier kanonischen Evangelien. Anders als bei heutigen Büchern ist kein Erscheinungsjahr vermerkt. Man muss also nach anderen Indizien suchen. Eines könnte der Hinweis auf die Zerstörung des Tempels in der Rede Jesu über die Endzeit (Mk 13) sein. Im Jahr 70 n. Chr. besiegten römische Truppen jüdische Aufständische, nahmen Jerusalem ein und plünderten den Tempel. Die ungewisse Zukunft nach dieser...

  • 05.01.21
Kommentare & Blogs

Kommentar: Auf den Punkt gebracht
Wenn die Moral zu kurz kommt

Kurze Rate-Runde gefällig: Was spielt für mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung – also für insgesamt 4.142.165.654 Menschen – eine ZENTRALE Rolle in ihrem Leben? Die Antwort darauf lautet: der Glaube! Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle repräsentative Umfrage des renommierten Pew Research Centers, für die rund 38.500 Menschen in 34 Ländern der Welt befragt wurden. 53 Prozent der Befragten geben an, dass sie täglich beten. Sogar 62 Prozent antworteten mit „Ja“ auf die Frage, ob Religion...

  • 22.07.20
Kirche hier und anderswo

Coronapandemie: Drastische Maßnahmen in Diözese St. Pölten
Welle der Nächstenliebe in unserer Diözese

Es waren eindrückliche Bilder, die am 15. März aus Rom kamen: Papst Franziskus unterwegs in den Straßen der italienischen Hauptstadt auf dem Weg zu einem wundertätigen Kreuz, um ein Ende der weltweiten Corona-Epidemie zu erflehen (Foto oben rechts). Das in der Kirche San Marcello al Corso aufbewahrte mittelalterliche Kruzifix wurde im Pestjahr 1522 durch Rom getragen. Der Überlieferung nach endete die Seuche, als das Kreuz nach 16-tägigen Prozessionen Sankt Peter erreichte. Zuvor rief der Papst...

  • 18.03.20

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