Missbrauch

Beiträge zum Thema Missbrauch

Kommentare & Blogs

Zu Recht kirchenkritisch

Zum Interview "Spiritueller Missbrauch: Wenn man weiß, was Gott will" Ich glaube es gehört schon etwas Mut dazu, einen Beitrag wie den in der Ausgabe vom 18.4. über spirituellen Missbrauch, in der “Kirchenzeitung” abzudrucken. Ist doch die Erfahrung und Meinung der Frau Reisinger, meiner Ansicht zu Recht, teilweise sehr kirchenkritisch. Und dazu möchte ich Ihnen, als Chefredakteurin, gratulieren. Ich hoffe sehr, Sie lassen sich auch in Zukunft von der Amtskirche nicht bremsen. Mit besten...

  • 21.05.21
Kirche hier und anderswo
Doris Reisinger hat sich ausführlich mit dem „Spirituellen Missbrauch“ auseinandergesetzt: „Jeder Missbrauch ist im Kern ein Sich-über-den-anderen-Hinwegsetzen...“
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Spiritueller Missbrauch
Wenn man weiß, was Gott „will“

Über spirituellen Missbrauch wird kaum geredet. Denn das Thema ist komplex, und dazu noch (zu) wenig erforscht. Gegenüber dem SONNTAG erläutert Doris Reisinger die vielen Dimensionen des geistlichen Missbrauchs. Durch ein Gespräch mit unserem Kardinal Christoph Schönborn im Bayerischen Rundfunk im Februar 2019 ist das Leiden von Doris Reisinger vielen bewusstgeworden. Reisinger war acht Jahre lang Mitglied einer ordensähnlichen Gemeinschaft, dort erlebte sie Briefzensur, Lese- und Redeverbot...

  • 14.04.21
Kirche hier und anderswo
Ein Gutachten über den Umgang mit Missbrauchsfällen in der Erzdiözese Köln wurde nach monatelanger Debatte vorgestellt.

Kirche Deutschland
Erzbischof Wölki: Kein Rücktritt

Erzdiözese Köln. Missbrauchsgutachten legt Pflichtverletzungen offen. Nach der Vorstellung des Missbrauchsgutachtens für die Erzdiözese Köln lehnt der Kölner Erzbischof Kardinal Rainer Maria Wölki einen Rücktritt ab. Obwohl ihm das Gutachten kein Fehlverhalten nachwies, gesteht er aber ein, nicht immer alles Menschenmögliche getan zu haben. So habe er einen Fall nicht nach Rom gemeldet und hätte einen anderen beschuldigten Geistlichen früher suspendieren müssen. Jedem der im Gutachten genannten...

  • 24.03.21
Menschen & Meinungen

Warum Woelki gehen muss

Natürlich gilt die Unschuldsvermutung: Demnach hat Kölns Erzbischof, Kardinal Rainer Maria Woelki, seine schützende Hand über keinen Missbrauchstäter gehalten – oder nicht in dem Ausmaß, wie es im Fall des ihm vertrauten Priesters O. den Anschein hat. Zum Leitartikel von Heinz Niederleitner

  • 26.02.21
Menschen & Meinungen
Schreckliche  Erlebnisse gemeistert:  Trotz sexuellem Missbrauch als Zögling im Stift Zwettl zählt der 65-jährige Josef Haslinger heute zu den erfolgreichsten Schriftstellern Österreichs. Und 2004 überlebt er mit seiner Familie den Tsunami in Thailand nur knapp.
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Missbrauch und Tsunami überlebt
Die Himmelmutter hat euch überleben lassen

Josef Haslingers Kindheit ist von harten Lebensumständen im Waldviertel geprägt. Er muss täglich am Hof mitanpacken. Später kommt er als Zögling ins Zisterzienserstift Zwettl. Dort wiederfährt ihm durch Patres vier Jahre lang sexuellen Missbrauch. Mit seiner Familie überlebt Haslinger 2004 den Tsunami auf Thailand. In den „Passionswegen“ im SONNTAG berichtet der erfolgreiche Buchautor über das Erlebte. In der Pandemie fährt er lieber Auto. Die Reise ist eine lange. Als Professor für ästhetische...

  • 18.02.21
Kirche hier und anderswo
Katharina Anna Fuchs.

Studientag zu Missbrauchs-Prävention
„Wir alle tragen Verantwortung“

Glaube und Spiritualität haben ein großes Machtpotential. Die Diplompsychologin Katharina Anna Fuchs lehrt und forscht seit über zehn Jahren zum Thema Missbrauch und seiner Prävention. Bei einem Online-Studientag der Diözese Eisenstadt zum Thema „Macht in pastoralen und seelsorglichen Beziehungen“ hielt die Expertin das Hauptreferat. Birgit Prochazka Der Begriff Missbrauch taucht zum ersten Mal im Spätmittelhochdeutschen des 16. Jahrhunderts als „missebrüch“ auf und bezeichnet eine „Handlung...

  • 04.02.21
Kirche hier und anderswo
Kardinal Reinhard Marx.

500.000 Euro-Spende
Kardinal Marx stiftet Privatvermögen für Missbrauchsopfer

Der Münchner Erzbischof Kardinal Reinhard Marx gründet eine Stiftung für Betroffene sexuellen Missbrauchs in der Kirche. Er habe sich entschlossen, dafür „den allergrößten Teil“ seines Privatvermögens aufzuwenden, insgesamt 500.000 Euro, erklärte Marx. Die Stiftung soll laut Satzung einen Beitrag zur „Selbstermächtigung“ der Betroffenen leisten.Den Vorsitz des Stiftungsbeirats, dem auch ein Betroffener angehören wird, übernimmt laut Mitteilung der Erzdiözese München der frühere Generalvikar...

  • 25.12.20
Kirche hier und anderswo
Unser Papst Franziskus -  Ein guter Arzt für die Wunden der Kirche.
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Die Wunden unserer Kirche
Papst Franziskus: ein guter Arzt

Warum Fragen nach dem Geld, nach Missbrauch und der Macht das Bild von Kirche in der Öffentlichkeit prägen. Und warum unsere Kirche dennoch mit ihrem Heilsangebot bei den Menschen ankommen kann und ankommt. Überblickt man die Nachrichten, mit denen „Kirche“ in den Medien in Verbindung gebracht wird, so dominieren oft „Geld“, „Missbrauch“ und die Frage nach der „Macht“. Glanzlichter sind nur die Geschichten über die Arbeit der Caritas oder über außergewöhnlich engagierte Seelsorgerinnen und...

  • 02.12.20
Kirche hier und anderswo
Theodore McCarrick. Vatikanischer Bericht über den mittlerweile laiisierten Kleriker, der trotz Vorwürfen wegen sexuellen Missbrauchs bis zum Kardinal aufgestiegen war, legt schwerwiegende Versäumnisse offen. „Ich erneuere meine Nähe zu den Opfern jeden Missbrauchs und den Einsatz der Kirche, um dieses Übel auszurotten“, erklärte Papst Franziskus.

Weltkirche
Systematisch versagt

McCarrick-Report. Vatikanischer Bericht über US-Kardinal als Missbrauchstäter schockiert. Wir veröffentlichen diesen Bericht mit großem Schmerz über die Wunden, die diese Geschichte den Opfern, ihren Angehörigen, der Kirche in den Vereinigten Staaten und der Universalkirche zugefügt hat.“ So äußert sich Kardinalstaatssekretär Paolin in einem Begleitbrief zum 460 Seiten umfassenden Bericht, den der Vatikan zum „Fall McCarrick“ veröffentlicht hat. In diesem Bericht geht es um die Frage, wie der...

  • 18.11.20
Kirche hier und anderswo
Waldraut Klasnic - Die Unabhängige Opferschutzkommission sorgt seit zehn Jahren für Aufklärung und Hilfe bei Fällen von Missbrauch und Gewalt.

Kein Schlussstrich

Die Unabhängige Opferschutzkommission sorgt seit zehn Jahren für Aufklärung und Hilfe bei Fällen von Missbrauch und Gewalt. Waltraud Klasnic: „Missbrauch und Gewalt gehören zu den verabscheuungswürdigsten Verbrechen und können Seelen von Kindern und jungen Menschen lebenslänglich beschädigen und zerstören.“ Es sei eine gesamtgesellschaftliche Verantwortung, solchen Vorfällen entgegenzuwirken. Die UOK arbeite völlig unabhängig. „Jeder Mensch ist uns wichtig.“ Foto: Rupprecht In den zehn Jahren...

  • 29.04.20
Serien
Schutz der Innerlichkeit und Intimsphäre von Priestern darf nicht zur Vertuschung von Straftaten führen.
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Vorwürfe gegen die Kirche
„System Kirche“: Ignorieren und Vertuschen

Gerade das Thema Missbrauch zeigt, dass das Vertuschen oder gar Ignorieren in der Vergangenheit die falschen Wege waren. Liegt dieses Vertuschen-Wollen am „System“ Kirche, wie manche meinen? Oder sind die Ansprüche an die Kirche bereits Grund genug, dass nur mehr ein Versagen möglich ist? Oft hört man den Vorwurf, dass die Kirche viel vertuscht, definitiv nicht nur in Bezug auf Missbrauch. Ist dieser Vorwurf berechtigt? Regina Polak: In der Aufarbeitung und zukünftigen Prävention von Missbrauch...

  • 26.03.20
Menschen & Meinungen
Schulausflug des Internats Stift Seitenstetten 1972. Wolfgang Treitler in der Mitte mit Hut. Er erzählt, dass er von einem Hilfserzieher zweieinhalb Jahre lang missbraucht wurde.
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"Passionswege" durch die Fastenzeit
Missbrauch im Stift: Täter ohne Reue

Die Geschichte eines Missbrauchs: An einem Ostermontag bekommt Wolfgang Treitler ein E-Mail eines ehemaligen Hilfserziehers aus seiner Zeit im Internat im katholischen Stift Seitenstetten in Niederösterreich. Der Erzieher möchte ihn gerne treffen, er habe so gute Erinnerung an ihn. Wolfgang Treitler will die Nachricht ignorieren, doch das gelingt ihm nicht. Mit einem Mal ist die Zeit, als der damals elfjährige Bub zitternd im Schlafsaal liegt und den eigenen Körper nicht mehr mag, wieder...

  • 03.03.20
Kirche hier und anderswo

Missbrauch in ehemaligem Sängerknaben-Konvikt
Stift Zwettl: Scham und Bestürzung über Missbrauch

Der Autor Josef Haslinger hat in dem soeben erschienenen Buch „Mein Fall“ die von ihm schon früher aufgezeigten Missstände im ehemaligen Sängerknaben-Konvikt des Stiftes Zwettl wiederholt. Haslinger, der dort in den 1960er-Jahren zwei Jahre lang Internatsschüler war, nennt nun auch die Namen der mittlerweile verstorbenen Missbrauchstäter. Er selbst sei von zwei Patres – einer davon aus dem Stift Heiligenkreuz – sowie einem Pädagogen missbraucht worden. Der Abt des Stiftes Zwettl, Johannes Maria...

  • 29.01.20
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