Coronakrise

Beiträge zum Thema Coronakrise

Kirche hier und anderswo
Blick in die Stiftskirche von Altenburg. Nach den ab 15. Mai gültigen Regeln dürfen rund 30 Personen dort den Gottesdienst besuchen. Die katholische Nachrichtenagentur Kathpress eruierte in einer Umfrage, wie viele Gläubige in bestimmten Kirchen teilnehmen dürfen: In der Stiftskirche Melk sind es 86 Personen, im Stift Lilienfeld 91, im St. Pöltner Dom 30 und in der Basilika Mariazell rund 80 Personen. 
 | Foto: Christian Jansky

Deutliche Einschränkungen
Regeln für öffentliche Gottesdienste ab 15. Mai

Die umfangreichen Gespräche der letzten Tage, die Abstimmungsarbeit und Bemühungen aller beteiligten Verantwortlichen zu diesem Schritt bedeuten für mich eine große Freude. Das gemeinsame Feiern von Gottesdiensten ist für uns Christinnen und Christen wesentlich für unseren Glauben“, betonte Bischof Alois Schwarz in einer ersten Stellungnahme nach Bekanntgabe der grundsätzlichen Rahmenbedingungen für das gemeinsame Feiern von Gottesdiensten ab 15. Mai. Weiterhin werde es Mut und Inspiration...

  • 28.04.20
Kirche hier und anderswo
Mit dem Auto zur Messe? Was erwartet uns auf dem Weg zur „neuen Realität“ im kirchlichen Bereich? | Foto: Marcus Scheidel/Action Press/picturedesk.com
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Nur unter strengen Auflagen
Gottesdienste bald wieder möglich

Ab 15. Mai sollen Gottesdienste mit Gläubigen wieder möglich sein. Allerdings unter den gesundheitlichen Sicherheitsauflagen. Der Weg zur Rückkehr zur kirchlichen Normalität hat begonnen. Bundeskanzler Sebastian Kurz hat Dienstagmittag, 21. April, bei einer Pressekonferenz in Wien angekündigt, dass ab Freitag, 15. Mai, Gottesdienste mit Gläubigen wieder möglich sein werden. Das bestätigte auch Peter Schipka, Generalsekretär der Österreichischen Bischofskonferenz. Am Dienstagvormittag hatte dazu...

  • 21.04.20
Kirche hier und anderswo

Betriebsseelsorge
Wie machen wir weiter?

Die Coronakrise erschüttert den Arbeitsmarkt. Österreich verzeichnet mit Ende März 562.522 Arbeitslose – ein historischer Rekord. Wie die Betriebsseelsorge in der Erzdiözese Salzburg die Situation einschätzt, schildern die Verantwortlichen dem Rupertusblatt. Österreich veranlasste Mitte März als erstes europäisches Land den Lockdown – und ist jetzt wieder eines der ersten, das Schritte zur Normalität setzt. Doch zunächst eine Rückblende: Der Schreck am 13. März war groß, als das Herunterfahren...

  • 15.04.20
Kirche hier und anderswo

Krankenhausseelsorgerin in Corona-Zeiten
Zwischen Abstand halten, zuhören und begleiten

Gerade in der gegenwärtigen Situation werde das Zuhören und Begleiten „als entlastend erlebt“, sagt Michaela Koller, die als Seelsorgerin im Diakoniewerk Salzburg zwischen Abstand halten und da sein ihren Arbeitsalltag lebt. RB: Wie hat Corona die Seelsorge verändert? Koller: Wie die allermeisten Seelsorgerinnen und Seelsorger kann ich nicht mehr ins Se-niorenheim, da die Ansteckungsgefahr für die alten Menschen zu groß wäre. Der Kontakt mit den Mitarbeitenden ist aufrecht. Ich bin unlängst mit...

  • 07.04.20
Kirche hier und anderswo
In einer ebenso schlichten wie tief beeindruckenden Zeremonie spendet Papst Franziskus den Segen „Urbi et orbi“. Links vom Portal des Petersdoms ist das Kruzifix aus San Marcello aufgestellt, rechts die Marien­ikone „Salus po­puli Romani“. | Foto: Vatican Media/ Romano Siciliani/KNA

Papst spendete Segen „Urbi et orbi“
Ein Segen für die Welt in äußerster Not

Einsamer, eindringlicher hat Franziskus nie gesprochen. In einer ungewöhnlichen Geste betete das Kirchenoberhaupt am Freitag um das Ende der Corona-Pandemie und erteilte von den Stufen des Petersdoms herab den Segen „Urbi et orbi“. Ein dreifaches Kreuzzeichen mit dem Allerheiligsten in den verregneten römischen Abendhimmel. Einsam steigt der 83-Jährige die Stufen zur Basilika empor, einsam hört er ein Wort aus dem Evangelium, einsam richtet er seine Ansprache über den Petersplatz im Regen. An...

  • 02.04.20
Kirche hier und anderswo
Foto: iStock/MangoStar_Studio

Tipps und Tricks
Gemeinsames Beten über Telefon oder Video

Trotz der derzeitigen Corona-Maßnahmen müssen wir nicht darauf verzichten, gemeinsam zu beten: den Rosenkranz, das Stundengebet, Bibelteilen ... "Auch Gebets- und Bibelrunden können weiterbestehen, wenn wir uns über Telefon, WhatsApp, Skype & Co verbinden", sagt Beate Mayerhofer-Schöpf vom Referat für Spiritualität-Pastoralamt der Erzdiözese Wien. "Die erste Entscheidung, die ich treffen muss, ist: Wollen wir uns nur telefonisch verbinden? Oder möchten wir uns nicht nur hören, sondern auch...

  • 29.03.20
Glaube & Spiritualität
„Manchmal kommt die Angst, da werde ich panisch, wenn ich die Zahlen der Kranken und Toten höre“, erzählt Helga Calvo, die mit ihrer Familie in Mailand wohnt. Ihr Zufluchtsort istdann das Ave Maria-Gebet.     | Foto: Familie Calvo, privat
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Zeit für meinen Glauben
Wenn die Angst kommt, bete ich das "Ave Maria"

Familie Calvo, Helga, Alberto und ihre fünf Kinder, erlebt die häusliche Isolation in Mailand aufgrund des Coronavirus schon seit einigen Wochen. Mutter Helga erzählt, wie es ihnen dabei geht. amilie Calvo lebt in Mailand, mitten in Italiens Corona-Epizentrum in der Lombardei. Helga, gebürtige Deutsche, Alberto, Italiener, und ihre fünf Kinder zwischen fünf Monaten und zehn Jahren in einer - zum Glück recht großen - Stadtwohnung ohne Garten und Balkon, ohne physischen Kontakt zu Freunden und...

  • 24.03.20
Glaube
Beten in Zeiten der Coronakrise | Foto:  thodonal – stock.adobe.com

Viele Menschen haben vor allem jetzt das Bedürfnis, zu beten
Gebet in der Coronakrise

Im ganzen Land fallen derzeit wegen der Corona-Krise Gottesdienste aus. Gerade jetzt haben viele Menschen das Bedürfnis, zu beten. Gläubige, die das Beten regelmäßig praktizieren, wissen wie sie sich an Gott wenden wollen und können. Viele aber stehen in diesen Tagen ratlos vor der Herausforderung, beten zu wollen, aber nicht zu können. Es gibt viele Formen des Gebets. Vom Gebet der Gebete, das uns Jesus Christus hinterlassen hat, dem Vater Unser, über das Glaubensbekenntnis, den Rosenkranz,...

  • 18.03.20
Kirche hier und anderswo
Hinweis auf die Corona-Maßnahmen in der Pfarre Gmünd-Neustadt. | Foto: Facebook-Seite Pfarre Gmünd-Neustadt
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Manche Pfarrer und Seelsorger gehen neue Wege
So leben unsere Pfarren mit der Coronakrise

Die Pfarren und Seelsorger stehen vor einer völlig neuen Situation: Ist die Begegnung mit und das Wirken für die Menschen im Zentrum ihres Handelns, so müssen sie jetzt aufgrund der Ausgangsbeschränkungen neue Wege finden, um für sie da zu sein. Manche setzen auf neue Möglichkeiten. Viele Pfarrgemeinden haben intensiv beraten, ob sie noch zu den Gottesdiensten mit maximal hundert Gläubigen am 15. März einladen oder ob die heiligen Messen nicht mehr öffentlich gefeiert werden. Laut Anweisung der...

  • 18.03.20
Bewusst leben & Alltag
Die Bewegungsexpertin der Diözesansportgemeinschaft, Helga Edtbrustner, hat gerade für Senioren hilfreiche Tipps für Zuhause.  | Foto: DSG

Diözesansportgemeinschaft gibt Tipp für die Zeit der Ausgangsbeschränkung
Wie man zuhause fit bleibt

Bereits kleine Übungen haben große Wirkung, wenn man sie regelmäßig in den Alltag einbaut, betont Helga Edtbrustner von der Diözesansportgemeinschaft St. Pölten. Die diplomierte Gesundheitstrainerin, Bewegungsexpertin und Seniorentrainerin gibt Tipps, die in der Zeit der Ausgangsbeschränkung aufgrund des Coronavirus in der eigenen Wohnung gut durchführbar sind. Diese Tipps sind sowohl für Senioren als auch jüngere Menschen geeignet. Edtbrustner empfiehlt, diese Übungen nicht nur in diesen...

  • 18.03.20
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